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Leistung satt?

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la hola
Gast
#1 erstellt: 11. Nov 2002, 10:38
Hallo

An anderer Stelle wird zurzeit in diesem Forum über Monsterendstufen mit z.B. 1000W/Kanal diskutiert. Ich möchte diese Gelegenheit benutzen, um Euch zu fragen, wie viel Watt pro Kanal ihr als nötig erachtet, um eine hochwertige Musikwiedergabe zu bewerkstelligen. Natürlich ist das vom Wirkungsgrad der LS und der Raumgröße abhängig. Deshalb die Vorgabe. Wirkungsgrad: 89dB, Raum 25mm2.

Ich habe eine Endstufe mit 75 Röhrenwatt und LS mit 92 dB Wirkungsgrad in einem rund 30mm2 großen Raum. Wenn ich den Pegelregler am Eingang der Endstufe nicht etwas zudrehe, habe ich an der Vorstufe bereits bei 10Uhr eine Lautstärke, die vom Nachbar einiges an Toleranz verlangt. Ich vermute deshalb, dass die meisten Besitzer von großen Endstufen (ab 200W) ihre Geräte nur zu einem kleinen Teil nutzen. Da sie ihre Endstufen nur im unteren Bereich „fahren“, stellt sich auch noch die Frage, ob sie mit einer kleineren Endstufe nicht die bessere Wiedergabequalität hätten. Heutzutage wird ja automatisch angenommen, eine potentere Endstufe sei auch die bessere. Dabei müsste es für einen Hersteller doch einfacher sein, mit einer vernünftig konzipierten Endstufe (z.B. 50-100W/Kanal) eine hohe Qualität zu erreichen. Was meint ihr?

Gruß
la hola
Gast:jean
Gast
#2 erstellt: 11. Nov 2002, 10:49
Ich habe einen Raum mit ca. 18 m2, und 2x220 Watt Endstufe mit LS Klipsch 102db/1 Watt.
Auf der neun Uhr Stellung ist es daher schon recht laut. Da ich z.t. laut höre, erreiche ich mit meinen Klipsch LS auch Werte bis 110, 120 db! Stellung zwischen 10, 11 Uhr max., lauter nie!
Die Nachbarn interessieren mich nicht sehr, das sie auch nicht gerade ruhig sind!......und ich auch noch zuoberst wohne.

gruss jean
Markus
Inventar
#3 erstellt: 11. Nov 2002, 10:51
Hallo,

ganz klar: hochwertige Musikwiedergabe ist nicht von der Wattzahl des Verstärkers abhängig. Die von Dir angegebenen Lautsprecher erreichen mit einem 50 W-Verstärker bereits einen Pegel von fast 110 dB. Das sollte selbst für Besitzer freistehender Häuser ohne Nachbarn ausreichen.

Gruß,

Markus.
Gast:jean
Gast
#4 erstellt: 11. Nov 2002, 11:00
Hallo Markus
Wieso spielt denn die Leistung keine Rolle? Wenn dem so wäre, würden doch wohl kaum solche Power Monster gebaut?! - siehe Thread "Power Endstufen" .
Klar theoretisch braucht man für einen LS mit hohem Wirkungsgrad wenig Leistung.
Aber ich lese immer wieder, lieber ein paar Watt mehr, als Reserve! Ein Verstärker, der am Limit läuft kann daher eher clippen.
gruss jean
Markus
Inventar
#5 erstellt: 11. Nov 2002, 11:54
Hallo Jean,

ich habe nicht geschrieben, dass Leistung keine Rolle spielt, ich habe lediglich geschrieben, dass Leistung für hochwertige Musikwiedergabe keine Rolle spielt. Für riesige zu beschallende Räume dagegen kann für einen hohen Pegel ein Watt-Monster nötig sein. Den Klang solcher Anlagen möchte ich dann aber auch nicht zu Hause zum Musikhören haben.

Gruß,

Markus.
Gast:jean
Gast
#6 erstellt: 11. Nov 2002, 12:21
Der Klang einer solchen Anlage zu Hause, das wäre ein Traum. Natürlich müsste der Raum schon eine gewisse Grösse haben, und auch mit den entsprechenden LS. ( Welche LS taugen überhaupt für Watt Monster?)
Aber mit einem Watt Monster, mit schier unendlichen Wattreserven?......
Leider können sich die wenigsten hier im Forum einen solchen Traum leisten?
Und für sehr grosse Räume oder Hallen kommen dann eh wieder PA ähnliche Systeme zum Einsatz.
gruss jean
Holger
Inventar
#7 erstellt: 11. Nov 2002, 12:22
Meine Daten : 2 x 18 Röhrenwatt, geschlossene LS mit 82 dB Wirkungsgrad. Je nach Quelle und Software drehe ich bis maximal knapp über die 12-Uhr-Stellung des Lautstärkereglers, dann habe ich bereits deutlich über Zimmerlautstärke und das reicht mir vollkommen, meist drehe ich so bis 11 Uhr auf (kleiner Raum, ich sitze nur knappe 2m von den LS entfernt).
LS sind übrigens die BBC-Monitore LS 3/5a, der Verstärker ist der speziell auf diese LS ausgerichtete, von Audio Note UK gebaute Rogers E-20a. Klanglich hervorragend !
Wenn man bedenkt, daß man den Lautstärkesteller bis 5 Uhr drehen kann - meine Güte, wer braucht denn solche Lautstärken ?
Da würde es mir doch zu denken geben, wenn ich bei 9 Uhr schon fast am Limit bin. Was man da verschenkt bzw. unnütz bezahlt hat !!
Werner
Stammgast
#8 erstellt: 11. Nov 2002, 12:27
Moin, Euer Programm sagt "Sie haben schon abgestimmt". Hab' ich zwar nicht, aber ok. Ich meine 2x200 rms dürften ausreichen. Hatte vor langer Zeit einmal eine Accuphase Endtufe mit Anzeige. Bei 5w war es schon gut laut
lahola
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 11. Nov 2002, 12:38
Hi Holger

Dein Fall schein mir nun doch etwas extrem. Wie groß ist dein Raum? Oder besser: Wie groß ist der Hörabstand? Wie sieht es aus, wenn starke Impulse kommen? (Paukenschlag in der Klassik, angerissene Basssaite eines Fenders o.ä.)

Gruß
la hola
Ralf
Stammgast
#10 erstellt: 11. Nov 2002, 13:50
Hi,

Abstimmung geht leider nicht. Bei der Leistung kommt es (wie bereits erwähnt) auf den Wirkungsgrad der Box an. Ne Klipsch braucht halt weniger "Dampf", um dich taub zu kriegen. Bei der Beschallung großer Räume (z.B. anderer Thread "PA") wird halt deutlich mehr Leistung und andere LS benötigt. Wenn man sehr laut hört, würde ich immer einen Verstärker über der Belastbarkeit der Box vorziehen, um Clipping vorzubeugen.

So - aber zurück: 89dB/1W/1m ist schon ne gewisse Lautstärke. Die meisten Boxen sind keine Beschallungssysteme, es ist ja auch eine max. Lautstärke angegeben. Also machen dann Watt-Monster keinen Sinn. Allerdings auch keine Probleme.

Bye

Ralf
ehemals_hj
Administrator
#11 erstellt: 11. Nov 2002, 14:37
Hi Leute,


ich habe die Umfrage mal beendet - funktioniert nicht korrekt. Antworten könnt ihr allerdings weiterhin.

Zum Thema: Ich treibe meine TI 250 mit 250W/6Ohm - je mehr Leistung, desto besser klingen diese LS. Ich hatte vorher einen 100W-Amp dranhängen, damit klangen sie nicht annähernd so gut wie jetzt.
Holger
Inventar
#12 erstellt: 11. Nov 2002, 14:44

Wie groß ist dein Raum? Oder besser: Wie groß ist der Hörabstand? Wie sieht es aus, wenn starke Impulse kommen? (Paukenschlag in der Klassik, angerissene Basssaite eines Fenders o.ä.)

Hi la hola,

Kleiner Raum, ca. 11 qm. LS etwa 1,5 m auseinander, Hörabstand weniger ale 2 m.
Klassik höre ich nicht, sorry, aber weder mit Berry Oakleys (Allman Borthers) noch mit Roger Glovers (Deep Purple) oder Jason Newsteds (Metallica) Basslinien gab's je ein Problem. Aber auch Ron Carter, Ray Brown und Willie Dixon kommen mit ihren Bässen gut.
Wahrscheinlich gibt's natürlich das eine oder andere, was gerade der Rogers oder auch die LS 3/5a nicht bringen, sie sind sicherlich nicht perfekt und würden garantiert bei größeren Räumen und deutlich höheren Lautstärken schnell an ihre Grenzen stoßen.
Aber für mich ist mit dieser Kombi ein Traum wahr geworden, und die Kapitel Verstärker und LS sind seit einer langen Zeit / für eine lange Zeit abgehakt.
Gast:Mortal
Gast
#13 erstellt: 11. Nov 2002, 17:45
Lieber Holger,

ich empfehle dir den kauf eines guten Transistorverstärkers und ordentlichen Boxen.

Dir wird es wie schuppen aus den Haaren fallen, wie schlecht Deine derzeitige Anlage ist.

Das liegt vor allem an der miesen Röhrentechnik. Heute verwendet man Transistoren, weil diese erheblich mehr Leistung zur Verfügung stellen können und sehr linear verstärken (korrekte Schaltungstechnik vorausgesetzt).

Deine Boxen sind auch recht mau. Ich empfehle Dir mal verschiedene andere moderne Boxen bei deinem Händler probezuhören.

MfG
Holger
Inventar
#14 erstellt: 11. Nov 2002, 19:19
Hast Du's gehört ?

Wenn ja, dann bitte mit Möglichkeit zur Überprüfung (Du kannst mir ja viel erzählen).
Diese Kombi ist sehr selten in Deutschland, deshalb bezweifle ich, daß Du weißt, wovon ich rede.

Und komm hier bitte nicht mit solchen Allgemeinplätzen von wegen schlechte Röhrentechnik und veraltetes Lautsprecherdesign oder so.

Blosses Theoretisieren ist hier nicht gefragt !
burki
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 11. Nov 2002, 20:32
Hi,

wollte ja gerade auf das System von Holger eingehen, doch irgendwie will halt NS7 unter Solaris und das hiesige Forum nicht so recht miteinander ...

Ich halte auch rel. wenig von Leistungswundern (mein kleiner Hybdridverstaerker kommt gerade auf 75 W/8 Ohm und ueber 9 Uhr gehe ich nur bei Vinyl hinaus), doch im HK-Betrieb (anderes System) sieht das bei mir voellig anders aus.
Hab da zwar (noch) einen AX-1 an 5 Boxen (Wirkungsgrad von 89 db/1 m) + aktiven Sub und in letzter Zeit einige Endstufen ausprobiert.
Heute hab ich mich (nach einer Woche Testhoeren daheim) fuer eine NAD S-250 entschieden und der klangliche Unterschied (zum AX-1) ist enorm, obwohl die Endstufe laut Datenblatt kaum mehr Leistung bringt (zudem hab ich noch den Eingangspegel auf etwa 12 Uhr stehen) und meine Boxen (es sind alles "korrekte" 8 Ohm-Boxen) keineswegs impedanzkritisch sind (IMHO sind nicht unbedingt die Leistungswerte das Entscheidende, sondern die Stromstabilitaet --> ein Grund warum Roehrenendstufen haeufig besser zurechtkommen).

Gruss
Burkhardt
ehemals_hj
Administrator
#16 erstellt: 11. Nov 2002, 20:37

Hi,


Servus!
Gast:John_Little
Gast
#17 erstellt: 13. Nov 2002, 09:59
ich vermute mit solchen wattmonstern und entsprechenden lautsprechern dazu ,kann man halt einen viel satteren ,stärkeren,sound produzieren, und dass laut, ohne "laut" zu sein.
Udo
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 13. Nov 2002, 19:14
Das kann ich nur bestätigen. Allerdings muß der Rest auch stimmen. Watt alleine macht nicht satt.
Gast:jean
Gast
#19 erstellt: 14. Nov 2002, 10:11
Ja logisch muss alles stimmen. Raum, Watt-Monster, LS, und Vorverstärker.
Und dann macht das Musikhören Spass. Ich möchte mal meine Lieblings CD auf einer solchen Power Anlage hören.....
gruss jean
Holger
Inventar
#20 erstellt: 14. Nov 2002, 10:54
Du wärst erstaunt, wie gering die Unterschiede zu Deiner Anlage zuhause sind, wenn die auch ordentlich zusammengestellt ist und Du bei normalen Abhörlautstärken bleibst.
Letztes Jahr im November in Mainz : Top-Linn-Anlage mit der dem CD-12 als Quelle, 8 Klimax-Endstufen und der Komri als Lautsprecher. Klang wirklich gut.
Wieder zuhause durfte ich - wieder mal - feststellen, daß mir nichts fehlt, daß meine Anlage ebenfalls sehr sehr gut klingt.
Viel Geld gespart .
Udo
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 14. Nov 2002, 11:17
Holger ich glaube nicht das Du die Unterschiede, die ja bei guten Geräten nicht im "Welten" Bereich liegen, hören kannst von einem Ort zum Anderen. Zumal wenn die mit der deutlich kleineren Leistung ordentlich klingen. Das mußt Du schon zu Haus im Wechsel vergleichen.
Holger
Inventar
#22 erstellt: 14. Nov 2002, 11:23
Wollte ich ja damit auch gar nicht sagen.
Aber leider geht das mit dem zuhause-vergleichen eben normalerweise nicht. Und die eigene Anlage zu solchen Veranstaltungen mitbringen ja erst recht nicht .
Unter diesen Gesichtspunkten habe ich jedenfalls jetzt schon öfter solche "Monsteranlagen" gehört (außer der genannten z.B. riesige Burmester Ketten, B&W-Anlagen, Wilson Grand Slamm mit Krell, Mark Levinson und Konsorten sowie Dynaudio Arbiter und so weiter).
Und jedesmal dachte ich mir - mit meinem Otto-Normalhörer-Hintergrund - hinterher : wozu ?
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