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Lautsprecher einbrennen

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Autor
Beitrag
Dj_Cyberpunk
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 02. Jun 2008, 11:40
Hallo ihr da

Will mir bald neue lautsprecher hohlen.
Ich hab gehört das es besser ist wenn man
sie erst einmal einbrennt.
Könnt ihr mir sagen wie ich das am besten
mache?
armindercherusker
Inventar
#2 erstellt: 02. Jun 2008, 11:53
Hallo Dj_Cyberpunk !

... ganz einfach Musik hören

Dann spielen sie sich schon "von ganz alleine" ein und es macht auch noch Spaß.

( ob / was sich einspielt, ist sowieso umstritten )

Und bei diesem Hören gewöhnt sich Dein Ohr auch mehr und mehr an den neuen Klang.

Gruß
ton-feile
Inventar
#3 erstellt: 02. Jun 2008, 18:12
Guten Abend,

Einbrennen klingt ziemlich destruktiv.

Die Aufhängung des Töners, der den Bass erzeugen soll, hat aber beim neuen Lautsprecher oft noch nicht ihre Langzeitstabilität erreicht.
Sicke und Zentrierspinne sind relativ hart und so funktioniert die Gehäuseabstimmung erst mal nicht perfekt.

Manche Hersteller "wobbeln" die Tieftöner ein, zB Burmester.
Dazu werden sie über Stunden mit einem tieffrequenzen Sinuston beaufschlagt und so quasi "weichgeklopft".
Der Lautsprecher klingt dann im unteren Frequenzbereich am ersten Tag so wie nach zwei Jahren.

Das geht aber auch mit Musik (und Spass), wie armindercherusker so treffend gepostet hat.

Gruß
Rainer
J.Star
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 03. Jun 2008, 11:07
Die Relevanz des sog. Einbrennens variiert von Modell zu Modell.
So weisen manche Lautsprecher bzw. Membranen bereits nach der Fertigung entsprechende Merkmale auf, sodass durch die Nutzung keinerlei Veränderungemn zu verzeichnen sind.


Gruß,


J.Star
incitatus
Inventar
#5 erstellt: 03. Jun 2008, 14:40

ton-feile schrieb:
Manche Hersteller "wobbeln" die Tieftöner ein, zB Burmester...


Hallo Rainer,

mich würde mal interessieren, woher die Info stammt.
Karma-Club
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 03. Jun 2008, 14:42

incitatus schrieb:

ton-feile schrieb:
Manche Hersteller "wobbeln" die Tieftöner ein, zB Burmester...


Hallo Rainer,

mich würde mal interessieren, woher die Info stammt.


Dazu gab es ein Video.
incitatus
Inventar
#7 erstellt: 03. Jun 2008, 14:45
Weisst du noch wo?
ton-feile
Inventar
#8 erstellt: 03. Jun 2008, 15:33
Hallo,

Hier ist das Video.Klick !

Die Tieftöner scheinen übrigens sehr preiswerte leicht geänderte Tangband W69, oder W8Q zu sein.

Gruß
Rainer

Edit: habe mir das Video noch mal angeschaut und tippe auf W8Q.
Edit2: Es gab auch mal einen Thread dazu. Hier!
Aber das war jetzt genug OT von meiner Seite.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 03. Jun 2008, 17:20 bearbeitet]
Dj_Cyberpunk
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 03. Jun 2008, 17:16
Ok dann weiß ich bescheid
vielen dank

L.G. Dj Cyberpunk
incitatus
Inventar
#10 erstellt: 04. Jun 2008, 10:18
@ton-feile

Hallo Rainer,

danke für den Link.
armindercherusker
Inventar
#11 erstellt: 04. Jun 2008, 10:38
ebenso Danke

Ist schon beeindruckend und interessant.

Und ich gehe mal davon aus, daß sie es wirklich nicht aus Jux und Dollerei machen.

Ob es für meine Praxis relevant / hörbar wäre, steht dabei auf einem anderen Blatt.

( dieser Satz soll jetzt nur unnötigen Diskussionen vorbeugen )

Gruß
m4xz
Inventar
#12 erstellt: 04. Jun 2008, 16:51
Andrerseits wissen wir doch wo eine Marke wie Burmester anzusiedeln ist
Kann aber natürlich sin dass gewisse Chassis auch eine Einspielprozedur brauchen und andere wiederrum nicht.

Zudem bin ich selber eher der Meinung dass sich unser Gehör dem Lautsprecher anpasst, als umgekehrt
ton-feile
Inventar
#13 erstellt: 04. Jun 2008, 18:36
Guten Abend,

Ausnahmslos jedes neu produzierte Chassis unterscheidet sich von einem "Eingespieltem" mindestens bei der Nachgiebigkeit der Membranaufhängung und damit seiner Eigenschwingung (Resonanzfrequenz).

Das ist ein Fakt.
Die Frage ist, wo wirkt sich das aus?

Klassische Kalottenhochtöner werden zB bei guten Konstruktionen nie im Bereich ihrer Resonanzfrequenz, sondern weit genug darüber betrieben und sind dadurch weniger anfällig.
(Vorausgesetzt, highendig philosophische Erwägungen wie Materialordnung etc. bleiben bei der Betrachtung außen vor.)


Im Bassbereich ist das ganz anders.
Die Resonanzfrequenz des Lautsprecherchassis und deren Beschaffenheit definiert im Zusammenspiel mit dem Gehäuse den Tieftonbereich.

Aus diesem Grund wird jedes Tiefton-Chassis vor dem Messen idR 24 Stunden lang mit der maximalen linearen Membranauslenkung an ein Sinussignal zwischen 15Hz und 25Hz gehängt.
Mit den nach einer Ruhezeit gemessenen Parametern wird dann das Gehäuse simuliert und der Bassbereich gestaltet.

Die Abweichung vom Ideal (mit neuen Chassis) fällt bei geschlossenen Gehäusen weniger stark aus, als bei Bassreflexkonstruktionen.

Gruß
Rainer
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