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Infinity Reference 30 mit schlechtem sound

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chromo
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Aug 2009, 13:32
Hallo liebe Forenuser,
man ist ja mit der Zeit (leider) immer auf der Suche nach etwas Besserem als das Bestehende. (aber irgendwo muss ja auch mal schluss sein )

Jedenfalls kann ich nicht behaupten, dass ich eine sehr schlechte Anlage hätte. Ich habe 2 Infinitys (Reference 30) die an einem mittelklasse Technics Verstärker hängen (su-v620).
Jazz und Klassik hören sich wirklich fein an auch Pop kann man durchaus hören. Aaaaaaaber wehe ich mach etwas rockiges an (also bei mir Pearl Jam oder Counting Crows, etc.) dann ist es so als ob jemand den Druck oder die Atmosphäre mit dem Staubsauger abzieht. Es hört sich einfach leer an.(Streckenweise möchte man meinen, die Stimmen sind etwas leise.)
Ich hatte vorher andere Boxen (2 Wege RegalLs) bei den war es genauso und andere Verstärker habe ich ebenso probiert.
Über Kopfhörer klingt das immer viel besser.

Kann mir jemand Hinweise geben wo da das Problem liegen könnte?

Ist vielleich mein zimmer zu klein für die Boxen? (18qm-> 5x3,6m wobei Boxen an langer Seite stehen.)
Ansonsten ist der Aufbau gemäß Stereo-Dreieck und die Boxen haben bis zur Wand noch 20cm Platz.


liebe grüsse,
chromo
chromo
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 01. Sep 2009, 17:47
Also...
ich habe irgendiwe immer ein wenig Glück.
Meine Infinitys hab ich geschenkt bekommen und letzte Woche ein Paar Magnat All Ribbon 4 für 15€

hab die Boxen verglichen und festgestellt, dass die Magnat sehr viel wärmer klingen und die Infinity im Gegensatz einfach nur scheußlich!!!!!!

wie nen paar olle Papplautsprecher.

Die Ursache liegt hier zum größten Teil an den viel zu leisen Hochtönern, die dann Stimmen leise und überhaupt nicht losgelöst klingen ließen.

Lösung: erstmal eine Drahtbrücke über den parallelen Widerstand des Hochtöners...
Fazit: fast perfekt....es fehlen natürlich ein paar Öhmchen sonst ist es doch zu höhenlastig.

Aber wie kann man solche Boxen für damals 1400DM verkaufen wenn die so ein schlechten Sound haben.

und das Peinliche ist, dass man das erst richtig mit ein paar Referenzlautsprecher zu hören bekommt...oder besser einen Beweis hat. Ich habs schon vorher gehört, wusste aber nicht so recht woran das liegt und wollte es auch nicht wahr haben.

Ich dachte immer teure Lautsprecher müssen auch gut klingen.

Ich hoffe ich komme irgenwann mal irgendwo an mit dem sound.


[Beitrag von chromo am 01. Sep 2009, 17:49 bearbeitet]
chromo
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 04. Sep 2009, 09:33
Update:

Der Widerstand vor dem Hochtöner ist parallel sondern seriell vor dem Kondensator.
Ich habe zu diesem einen 4Ohm Widerstand parallel gelötet.
Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall hören lassen.

Es bleibt allerdings immer noch die Frage offen, warum die Hochtöner zu leise waren?

Ich hatte zu Anfang die Kondensatoren ausgetauscht um das schon einmal auszuschließen. Nix passiert

Und andere Bauteile werden ja eher nicht mit der Zeit "schlecht", oder hab ich was verpasst.

Eine Möglichkeit wäre noch , dass die Hochtöner vielleicht an Effektivität verloren haben. Kann sowas passieren?
Die Vorbesitzerin meinte, dass sie die Boxen zu Partyzwecken ordentlich "missbraucht" hat.
Vielleicht wurden die HTs dadurch beschädigt. Allerdings habe ich noch nie davon gehört, dass die dann leiser werden.

Vielleicht hat ja einer eine Idee.

Liebe Grüße,
Chromo
S97
Inventar
#4 erstellt: 06. Sep 2009, 01:46
Die Reference 30 war die kleinste Standbox der Serie.
Die Reference-Serie als " Referenz-Boxen " zu bezeichnen grenzt an Naivität.
Die haben auch nie 1400 DM gekostet ! Die UVP-Preise bei Infinity wurden schon immer in der Regel weit unterschritten im Strassenverkauf.
Das beste Beispiel meine Infinity Kappa 9.2i.
UVP : 9000 - 10000 DM
Strassenpreis : ca. 1300 Euro bzw. 2500 - 2700 DM

Also erwarte von der Reference 30 keine Wunder

Eine Infinity Kappa 8.2i für 500 - 700 Euro , oder Infinity Kappa 9.2i für 1000 - 1300 Euro bringt schon ordentlichen Klang.

Für Referenz-Boxen wie die Infinity RS1B mußt schon etwa 5000 Euro oder für ne Infinity Beta etwa 8000 Euro ausgeben.

Trotzdem : Infinity rockt

Gruß Mario
ton-feile
Inventar
#5 erstellt: 06. Sep 2009, 08:35
Hi,


chromo schrieb:

Der Widerstand vor dem Hochtöner ist parallel sondern seriell vor dem Kondensator.
Ich habe zu diesem einen 4Ohm Widerstand parallel gelötet.
Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall hören lassen.

Damit hast Du dann nicht nur den Pegel erhöht, sondern auch den Hochpass "verstimmt".
Gefährlich für den Amp ist das aber nicht, nur der Übernahmebereich zum Bassmitteltöner wird etwas "verformt" sein.

Wenn der Hochtöner Ferrofluid im Luftspalt hat, könnte das durch Eintrocknen zäh geworden sein. Dann wird er untenrum leiser.

Gruß
Rainer
chromo
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Okt 2009, 10:03
WOW... hier gabs Antworten.
Ich war schon lange nicht mehr hier und irgendwie scheint die Benachrichtigungsfunktion nicht zu funktionieren.


Vielen dank fuer die Antworten!


@ton-feile


Damit hast Du dann nicht nur den Pegel erhöht, sondern auch den Hochpass "verstimmt".



Inwiefern verstimmt das den Hochpass?
Und kann das enwentuell schlecht für den Hochtöner sein? (Falls er zum Beispiel nun zu tiefe Frequenzen übertragen muss)
ton-feile
Inventar
#7 erstellt: 14. Okt 2009, 10:31
Hi,


chromo schrieb:


Inwiefern verstimmt das den Hochpass?
Und kann das enwentuell schlecht für den Hochtöner sein? (Falls er zum Beispiel nun zu tiefe Frequenzen übertragen muss)

Der Hochpass "sieht" jetzt eine niederohmigere Last. Dadurch verformt sich die Flanke des Filters.
Folge: Die Tonalität ändert sich über die erwünschte Pegeländerung hinaus.

Gefährlich für den Hochtöner ist die von Dir vorgenommene Änderung aber meines Erachtens nicht.
Der Hochtöner wird schon bei einer etwas höheren Frequenz anfangen, Pegel zu verlieren und die Filterflanke wird ein wenig flacher bzw runder verlaufen.

Wenn Dir der Klang jetzt gefällt, ist das schon OK.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 14. Okt 2009, 10:39 bearbeitet]
chromo
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Okt 2009, 10:47
Lieber Rainer,
du bist ja echt fix mit deinen Antworten!

Danke!

Vielleicht kannst du mir ja diesbezüglich auch bei einem anderen Problem weiterhelfen.

Ich such nämlich ein Programm zur F-Weichenberechnung bei dem man, da ich bei mir generell viele Bauteile schon rumzuliegen habe, abhängig von einem oder mehreren festen Bauteilwerten den Rest berechnen kann. (das ist jetzt etwas komisch ausgedrück aber ich bin leider kein Formulierungsgenie )

Ich kenne nur Programme wo man Trennfrequenz und Flankensteilheit eingibt und dann Werte für die Bauteile erhält.. es wäre schön wenn es da etwas dynamischeres gäbe.
ton-feile
Inventar
#9 erstellt: 14. Okt 2009, 11:11
Hi,

So ein Programm ist mir nicht bekannt, würde aber auch keinen Sinn machen. Neben der Trennfrequenz und der Flankensteilheit gibt es eine Fülle von Filter-Charakteristika.
Tchebychef, Butterworth, Linkwitz-Riley, Bessel usw.

Außerdem wird eine Weiche idR mit realen Messwerten der eingebauten Chassis simuliert. In der Wechselwirkung mit dem Impedanzverlauf und unter Berücksichtigung des alles andere als linearen Startfrequenzganges ergeben sich Bauteil-Werte fernab des Berechenbaren.

Gruß
Rainer
chromo
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 14. Okt 2009, 12:17
Vielen dank Rainer!

...nen schönen Tag wünsch ich noch!
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