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Wer kennt: Megalith aus Beton

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geregeltkrieger
Neuling
#1 erstellt: 10. Dez 2010, 23:46
Hallo Forum,

ich habe seit ca. 1996 Boxen, die in Handarbeit aus Beton gegossen wurden. Der Anbieter kam (kommt?) aus Hamburg, und hieß Antares (?).

Kennt wer die Boxen? Welchen Wert haben die heute noch?
Megalith aus Beton, ca. 1995
Plakette der Megalith

Danke für jeden Tipp,

Alex
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 11. Dez 2010, 08:41
Hi,

das sind sehr hochwertig (Görlich, Dynaudio- oder Morel-HT?) bestückte LS.
IMHO allerdings unsagbar hässlich.
Eine Wertbestimmung dürfte sehr schwer fallen, da es sich um einen Kleinstserienhersteller (aus dem DIY-Umfeld) gehandelt haben muss.

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 11. Dez 2010, 08:41 bearbeitet]
horchen2001
Neuling
#3 erstellt: 18. Sep 2013, 10:00
Megalith_PinPoint (2)Megalith_PinPoint (1)Moin, moin,
das sind außergewöhnliche PinPoints.
Ich habe meine PinPoints 1994 gekauft in Hamburg- St. Georg.
UVP DM 2500.-- Paar ( Farbe natursand )
Die LS Bestückung ist eine andere, welche weiss ich nicht.
Der Entwickler ist mir namentlich bekannt, jedoch macht er nichts mehr in Richtung Heim-Lautsprecher.
Ein Kenner und Liebhaber zahlt viel für gut erhaltende und farblich schöne
PinPoints, Denjenigen zu finden, ist schwer.
Ich würde meine PinPoints für € 1000,-- verkaufen.
Sollte ich keinen Käufer finden, vererbe ich meine Kleinen an das Deutsche Museum in München ( das ist kein Scherz ).
Ich habe noch keinen kompakten Lautsprecher gehört, der besser klingt!
Als die PinPoints bei mir neu eingezogen sind, haben Freunde immer den
Subwoofer gesucht und konnten nicht glauben, dass dieser kleine LS so viel
Bass und Klang produzieren kann.
Der Entwickler sagte mir in einem langen Telefonat, die Vermarktung sei u.a.
daran gescheitert, dass niemand an einen erfolgreichen Verkauf glauben wollte. In Deutschland legt der Endverbrauche mehr Wert auf traditionelles Äußeres als auf Klang und Qualität.
Ich drücke Dir die Daumen, Jemanden zu finden, der die PP auch in rot :-)
zu würdigen weiss.
Freue mich über eine Antwort und sende viele Grüsse!
fettbonz
Neuling
#4 erstellt: 02. Okt 2013, 13:31
Hallo, komme auch aus Hamburg und habe die PinPoint das erste mal bei Check Point Charly in der Gärtnerstraße gehört. Das war 1995, der Laden gehörte damals Stefan Reifenrath, der heute noch einen Laden in den Colonaden betreibt, wenn ich mich nicht irre.
War damals von der Box begeistert, aber das Budget war zu klein. Habe die Lautsprecher letztes Jahr bei Ebay für 89.- € ersteigert.
Die Box lässt sich auch von meiner 300B Audion Sliver Night mit 2x 6 Watt wunderbar treiben.
Der Klang ist wirklich außergewöhnlich, sehr transparent, tiefer straffer Bass, traumhafte Mitten und eine irre Räumlichkeit.
Finde leider auch keine technischen Daten im Netz, habe auch keine Info welche Chassis verbaut wurden, aber es gibt verschieden Ausführungen mit unterschiedlichen Bestückungen.
Genaue Antwort kann wahrscheinlich OpenAir in der Rentzelstaße über die Chassis geben, der Ladeninhaber Peter Brager, ist Spezialist für Lautsprecher.
in leider aus Zeitmangel noch nicht dazu gekommen mal nach zu fragen.20131002_150435[1]
Hüb'
Inventar
#5 erstellt: 02. Okt 2013, 16:24
Hallo,

das Tiefmitteltönerchen ist ein 11cm-Treiber vom norwegischen Hersteller Seas (11F-GX H149). Kam so - oder zumindest so ähnlich - bspw. auch in der Kontrapunkt III von Audioplan zum Einsatz.

Grüße
Frank
horchen2001
Neuling
#6 erstellt: 03. Okt 2013, 10:17
Eckdaten 1Beschreibungmoinsen,

ich hoffe, dass der Entwickler dieses Interesse an den PP noch mal mitbekommt.
Jahrzehntelang nix und nun das.

Herzlichen Glückwunsch zum Kauf bei Ebay, ist ja nicht zu glauben, dass es Leute gibt, die den Wert eines solchen LS nicht erkennen.

Der Wert besteht ja nicht nur in der Währung Euro, sondern auch in der Tatsache, dass es mal zwei junge Männer gab, die in Deutschland eine Idee hatten und versuchten, diese umzusetzen.
Der große Erfolg blieb zwar für die Entwickler aus, doch heute - nach mehr als 20 Jahren - befassen sich noch immer/wieder Menschen mit den kleinen Erfolgen, Hochachtung !

Da ich kürzlich versuchte, einen der Entwickler zu sprechen, musste ich leider feststellen, dass die Telefonnummer nicht mehr vergeben ist.

Ich besitze immer noch die Garantieurkunde ( mit einer Schreibmaschine von Hand getippt ),die Rechnung, das Prospekt und das Meßprotokoll
von Gerätenummer Paar 63!

Die ersten Jahre durften die PP mit einem Linn Magic spielen ( der war immer leicht überfordert ). Erst als ein fetter Denon 2000AE an die neuen versilberten 6mm2 Kabel angeschlossen wurde, kam so richtig Grundton rüber.

HALT / STOP ....... es gibt eine wichtige Erkenntnis im Zusammenleben mit den PinPoint !
---- einer der Entwickler sagte mir mal in einem Telefonat, seine Lautsprecher können alles, nur nicht wirklich laut sein, das können sie nicht ----
Dazu gebe ich meine volle Zustimmung, die PP sind keine Partyboxen, und das müssen sie auch nicht sein.

Vielen Dank für den Tipp mit Open Air - da gehe ich bei Gelegenheit mal hin.

Viele Grüsse aus der Hör und Hansestadt
fettbonz
Neuling
#7 erstellt: 03. Okt 2013, 16:00
Hi, vielen Dank für diese schnelle und ausführliche Info, was mich noch interessieren würde sind die drei Anschlüsse auf der Rückseite. Wenn ich den unteren Pluskontakt nehme läuft nur der Hochtöner. Was haben sich die Entwickler dabei gedacht , sollen hier vielleicht zwei Verstärker im Bi-Ampingmodus zum Einsatz kommen?
Die Beschreibung der Klangeigenschaften trifft auf jeden Fall 100% tig zu.
Ersteigert habe ich die Lautsprecher in Kiel, ohne jegliche Papiere, werde versuchen den Verkäufer zu kontaktieren um Infos über die Herkunft zu erhalten.
Gruß 300B-Tom
horchen2001
Neuling
#8 erstellt: 04. Okt 2013, 08:01
Pr?fdiagrammR?ckansichtmoin,

die PinPoints sind mit Chassis aus dem Monitorbau bestückt, dadurch kann man die PP auch als Monitor betreiben.
Die Monitorschaltung ist dann schwarz (siehe 1) und oben rot (siehe 2) angeschlossen.
Für den Normalbetrieb sollen dann beide Anschlüsse rot (siehe 2 & 3) gebrückt sein.
D.h. die ankommenden Signale laufen über die Frequenzweiche.

Ich habe dann nur das Kabel etwa 5 cm lang abisoliert und damit die beiden roten Anschlüsse gebrückt.

Den Klang in Monitorschaltung empfinde ich ein wenig scharf in den Höhen und im Bass dünner - das ist was für Puristen -.

Gebrückt kann ich stundenlang Musik hören, ohne genevt zu sein - so richtig lass dudeln -.

Bi-Amping ist nicht vorgesehen und erst recht nicht notwendig.

Sollten die PP bei Dir noch nicht gebrückt sein, schön - dann gibt es eine kleine klangliche Überraschung!

Viel Spass und Grüsse

Viel Spass und Grüsse
Alfo84
Inventar
#9 erstellt: 04. Okt 2013, 08:15
Gibt es von dieser Marke auch ausgewachsene Standlautsprecher? Ich habe vor ca. 10 Jahren mal 2 Stand LS aus Beton gesehen. Sehr kunstvoll geschwungene Gehäuse (kann man das überhaupt so nennen bei Beton?) und sackschwer
fettbonz
Neuling
#11 erstellt: 05. Okt 2013, 16:23
Das geht ja ratzfatz hier mit den Antworten, ja vielen Dank für den Tipp mit den Lautsprecheranschlüssen. Die Idee hatte ich auch schon, war mir aber nicht sicher ob da nicht etwas zu Schaden kommen könnte.
Also im ersten Moment, empfand ich den Klang mit zugeschalteter Weiche nicht anders als ohne, aber nach einer halben Stunde tat sich dann doch etwas. Das ganze wird tatsächlich im Bass etwas druckvoller und im Gesamtbild wirkt alles sehr viel homogener. Als Test für die endgültige Bestätigung habe ich dann CD, Dire Straits, die erste in SBM-Technik Remastered, Stück 4, Six blade knife, eingelegt und dann sind alle Zweifel beseitigt.
Ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg beim Verkauf, wen ich noch keine PinPoint hätte, wären wir bestimmt ins Geschäft gekommen.
LG. Thomas
horchen2001
Neuling
#12 erstellt: 05. Okt 2013, 18:35
is ja langes Wochenende da kommen die Antworten flott, beim Lieblingsthema.

Du kannst noch ein bischer Pflege den kleinen PP zugutekommen lassen.
Auf dem Foto habe ich gesehen, dass die Gummisicken Deiner Tiefmitteltönerchen doch schon ziemlich ergraut sind.
Geh zu Deinen Autopflegemitteln und schau mal, ob da nicht ein Fläschchen Gummi/Kunststoffpfleger zu finden ist.
Dann noch ins Bad und einige Wattestäbchen geholt und vorsichtig ran an die Sicken.
Klanglich keine hörbare Verbesserung, doch das verhilft zu weiteren 20 Jahren genussvollem Hörerlebnis und sieht auch aus wie neu - gerade bei den schwarzen PP.
Das Gehäuse der PP läst sich - wen wunderts - problemlos WASCHEN. Nur vorsicht mit der Filzscheibe, denn die ist nur aufgeklebt.
Meine Sandigen haben das durch zarte Hand meiner Frau ( mit der Zahnbürste ) schon mal mit sich machen lassen müssen - da kam auch ordentlich was runter - !

Nun noch mal ein Wort an Diejenigen, die nach größeren Standlautsprechern fragen oder das Qualitätschassi als Tiefmitteltönerchen betiteln :
Bitte erst nach einer Hörprobe mit einem Pärchen Megalith PinPiont Eure Urteile abgeben und dann erst nach größeren LS fragen.

Vor 20 Jahren sollten die PinPoint UVP DM 2500.-- kosten.
Ein solcher Preis für eine deutsche Entwicklung und deutsche Herstellung und in einer Qualität, an die so einige viel teurere nahmhafte Hersteller damals nicht und auch heute noch nicht herangekommen sind, ist doch unglaublich preiswert!?

Viele Grüsse an alle, die PinPoint kennen, besitzen oder schon mal gehört haben.
Hüb'
Inventar
#13 erstellt: 07. Okt 2013, 10:26

horchen2001 (Beitrag #6) schrieb:
(...)

Diese technischen Daten halte ich herstellerseitig für doch arg geschönt.
Weder ist meines Wissens in dieser Konstellation ein Kennschalldruck von 87 dB möglich, noch ist eine unter Grenzfrequenz von 32 Hz (bei gemessen am Mitteltonbereich relevantem Pegel) zu erreichen. Bei diesem Tieftönerchen dürfte etwa bei 60 bis 70 Hz Schluss sein, bei gleichzeitig überschaubarem Dynamikumfang. Für meinen Bedarf macht insbesondere der letzte Umstand einen solchen LS auch wenig praxistauglich, da er für dynamikreiche Musik (z. B. gute aufgenommene Orchesterwerke) selbst bei Zimmerlautstärke nur eingeschränkt tauglich ist. Aus eben diesem Grund habe ich damals meine ganz ähnlich bestückte Kontrapunkt III von Audioplan verkauft. Ich hatte einfach keine Lust, dass mir eine Mahler-Sinfonie mal versehentlich den "Tief"töner auf den Teppich hustet.

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 07. Okt 2013, 10:31 bearbeitet]
horchen2001
Neuling
#14 erstellt: 20. Okt 2013, 17:36
Schönen guten Abend, zusammen !
Beiträge in foren sind zum Lesen und Reflektieren da.
In dem von mir eingestellten Foto aus dem damaligem Prospekt ist beschrieben, wie die PinPoint konstruiert und gefertigt wurden.
Für die Konstukteure gab es keine Notwendigkeit, ihre Protokolle zu schönen - das Produkt sprach für sich.
Aus 20 Jahren Hören mit den PP kann ich bestätigen, dass die 32 hz von den PP deutlich hörbar und körperlich fühlbar wiedergegeben werden.
Ich lade herzlich zur Begutachtung ein, es gibt auch keine Gefahr, dass das Tieftönerchen auf dem Teppich landet.
Ich erinnere gern noch einmal daran : die PinPoint sind aus Beton gegossen und somit sind die Lautsprecher im Beton verankert, vergessen?
Als Musik biete ich von Miles Davis : Jean-Pierre oder wir gehen mit Peer Gynt in die Halle des Bergkönigs, Ihr könnt auch etwas mitbringen.
Die Halle des Bergkönigs hat genug Dynamik. Von mir gibts dann noch ein warmes Mittagessen :-)
Warum das TTchen nicht mit der Kontrapunkt konnte, hierzu kann ich nur eine These aufstellen : die Kontrapunkt hatte vermutlich nicht den inneren Aufbau der PP - hierzu noch mal bitte das Prospekt ( siehe oben ) lesen !
20 Jahre hab ich die PinPoints nun; wenn das nicht praxisgerecht ist, was dann?
Zimmerlautstärke, was ist das ? Es ist doch von mir beschrieben worden, das die PP alles können, außer richtig laut !?
Hier eine Wiederholung : ein kleiner Lautsprecher mit diesem Klang für einen moderaten Preis -vor 20 Jahren- ich kenn keinen LS, der mehr Spass macht.
Und noch ein Hinweis: so kleine, alte Boxen haben doch normalerweise eine Lebenserwartung von 10 bis 15 Jahren, dann landen diese auf dem Elekronikschrott.
Bei guter Nutzung werden die PinPoint sicher weitere 20 Jahre klaglos - nicht klanglos :-) - ihren Dienst leisten.
Mein Pärchen wird im Deutschen Museum erst nach 300 Jahren dem Steinbeisser zum Opfer fallen.
Steinbeisser??? Siehe LORIOT !!!
Hüb'
Inventar
#15 erstellt: 21. Okt 2013, 07:14

dass die 32 hz von den PP deutlich hörbar und körperlich fühlbar wiedergegeben werden.

Hallo,

dem stehen die Gesetzmäßigkeiten der Physik entgegen. Diese können leider auch die Konstrukteure des hier im Fokus stehenden Lautsprechers nicht überlisten. 32 Hz sind mit einem 11cm Tieftönerchen bei nennenswerten Pegel schlicht nicht möglich. Das ist eine Tatsache und keine Glaubensfrage.

Will alles natürlich nichts darüber sagen, in wie weit die LS den eigenen Ansprüchen und dem eigenen Hörgeschmack genügen.

Steinbeisser

Michael Ende.
Loriot = Steinlaus (siehe Pschyrembel).

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 21. Okt 2013, 07:29 bearbeitet]
horchen2001
Neuling
#16 erstellt: 21. Okt 2013, 18:43
moinsen,

die Steinlaus, ja das war meine nicht fundierte Kenntnis deutscher Humoristen.

Die Einladung zur warmen Mahlzeit steht!
Probehören inklusive.

Zur Physik: es gibt Wissenschaftler, die nachgewiesen haben, dass eine Hummel im physikalischen Sinne fluguntüchtig ist - doch sie fliegt - !

Frage: wie wenig hz kann denn ein Ø 60mm Microtieftönchen glaubhaft übertragen?

Gern würde ich noch mal ein Statement von -fettbonz - über Glaubensfragen lesen.

Viele hanseatische Grüsse
HH wie Hummel Hummel
Hüb'
Inventar
#17 erstellt: 21. Okt 2013, 18:49
Hallo,

den Frequenzgang des Treibers kannst Du mittels der TSP eigenhändig simulieren. Den Typ des Seas-TT habe ich Dir bereits oben genannt. Geeignete Berechnungstools findest Du im Netz.

EDIT: Hier die Daten des Treiber für eigene Berechnungen: KLICK

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 24. Okt 2013, 12:39 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 24. Okt 2013, 12:32

horchen2001 (Beitrag #16) schrieb:
Zur Physik: es gibt Wissenschaftler, die nachgewiesen haben, dass eine Hummel im physikalischen Sinne fluguntüchtig ist - doch sie fliegt - !

Das ist leider auch ein nicht totzukriegendes Märchen was gerne und oft benutzt wird um die Argumente der Naturgesetze außer Kraft zu setzen, leider Pech gehabt http://de.wikipedia....l-Paradoxon.E2.80.9C


[Beitrag von thewas am 24. Okt 2013, 12:33 bearbeitet]
fettbonz
Neuling
#19 erstellt: 06. Dez 2013, 17:46
Hallo Zusammen, hier der gewünschte Beitrag von Fettbonz zum PP.
Also nach Gehörphysiologischen Erkenntnissen, ist das menschliche Gehör in der Lage Luftschwingungen zwischen 20Hz und 20.000 Hz wahrzunehmen.
Aufgabe des Gehörsystems (auditiven Systems) ist die Umsetzung von Schallereignissen in Sinneswahrnehmungen. Schallereignisse erreichen das Gehör als Druckschwankungen der Luft.
Im Alter lassen dann zuerst die Höhen nach.
Habe das Ganze mit einer Test-CD, auf der reine Sinustöne von 16 Hz bis 20.000 Hz zu hören sind ausprobiert. Mein Gehör, im zarten Alter von 52 Jahren, hört dann im oberen Bereich bei 16.000 Hz auf.
Dabei habe ich aber noch kein Problem beim Genuss von Musik aller Art, weil sich die meisten musikalischen Darstellungen, in einem Bereich zwischen 30Hz und 16000Hz stattfinden, was zumindest den Grundton betrifft.
Beispiele:
•Orgel 16Hz-10.000 Hz, Grundton, Oberton bis 16.000Hz
•Kontrabass 32Hz-130Hz, Grundton, Oberton bis 4000Hz
•Klavier 32 Hz-4200 Hz, Grundton, Oberton bis 8400Hz
•Menschliche Stimmen 65Hz-1000Hz, Oberton bis 8500Hz
Nach meinem Informationsstand (bitte um Aufklärung, sollte ich damit daneben liegen) zählen alle Töne die darüber hinausgehen zum Obertonspektrum.
Das Obertonspektrum ist natürlich sehr wichtig, weil es für die Typischen Charakteristika der einzelnen Instrumente beiträgt und uns so wichtige Informationen liefert, die verschiedenen Instrumente deutlich voneinander unterscheiden zu können.
Nun wieder zum PP, also mit reinen Sinustönen von der Test-CD, sind 40Hz gut hörbar, 16Hz sind kaum noch wahrnehmbar.
Bei den 40Hz muss ich allerdings den Lautstärkeregler etwas weiter auf machen, bis 100Hz gibt es bei gleichbleibender Lautstärke keine Probleme, ein sauberer Sinuston ist hörbar.
Wie zu Anfang erwähnt, trifft Luftschall auf unseren Hörapparat, der dann in diesem komplizierten System, auf mechanischem Wege in elektrische Impulse gewandelt, die wir dann im Gehirn als musikalisches Erlebnis verarbeiten.
Erzeugt wird dieser Luftschall durch unseren Lautsprecher in umgekehrter Reihenfolge, elektrische Impulse werden in Luftschall umgewandelt.
Meine Meinung zu den 40Hz, der PP ist nach meinem Empfinden und testen, mit einem reinen Sinuston, in der Lage 40Hz zu erzeugen, aber nur bei erhöhter Lautstärke.
Leider könnte kein musikalisches Beispiel finden, bei dem ich wüsste, hier spielen echte 40Hz, zumindest nicht in meiner Platten- und CD-Sammlung.
Was mir aber auch klar ist, was nicht zu überlisten ist, sind die Naturgesetze und es ist Fakt, das ein Lautsprecher mit einer großen Membranfläche, bei identischer Energiezufuhr, mehr Luft bewegen kann, als einer mit kleiner Membranfläche.
Also denke ich dass wir mit dem PP, im musikalischen Geschehen, bei gleicher Lautstärke, einen 40Hz Ton nicht in der Intensität wahrnehmen werden, wie auf eine Standbox mit großen Basstreibern.
Seit mehr als zwanzig Jahren, beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Hi-Fi und habe in dieser Zeit viel Geräte getestet, gehört und auch über längeren Zeitraum in meinem Besitz gehabt.
Der PP war einer der ersten Lautsprecher der mich fasziniert hat, durch seien Art das musikalische Geschehen in einer außergewöhnlichen Ganzheit darzustellen .Damals konnte ich mir den PP nicht leisten und bin sehr glücklich darüber durch Zufall wieder auf diesen LS gestoßen zu sein.
Das ist natürlich eine rein subjektive Empfindung, wenn ich so zurück denke waren es schon immer Zweiweg Kompaktlautsprecher die mich in Ihren Bann gezogen haben. Wie z.B die Jean Marie Reymond Offrande, die Dynaudio 1.1 und 1.3 und die audioplan Kontrapunkt. Das waren LS die mir immer im Gedächtnis geblieben sind.
Aber der PP ist mein Favorit, der mich noch lange Zeit durch alles von ABBA bis ZAPPA begleiten wird.
Gruß fettbonz




300B
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