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Raumverhältnisse (Heco Metas 500 oder 700) ?

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Stormmaster
Stammgast
#1 erstellt: 11. Apr 2012, 16:22
Hier mal meine Raumverhältnisse:







Größe des Wohnzimmers insgesamt: 36 m²

Größe des Schallbereiches (Stereodreieck): 20 m²

Wenn ich kalkuliere, dass die Lautsprecher mit der Rückwand mindestens 50 cm Platz haben, entsteht eine Distanz zwischen der Vorderseite der Lautsprecher und dem Hörerkopf von ungefähr 3,60 Meter.
Optisch würde ich lieber die Heco Metas 700 nehmen, wenn diese für die Raumverhältnisse jedoch zu groß sind, würde ich die Heco Metas 500 nehmen. Was meint Ihr?
Giustolisi
Inventar
#2 erstellt: 12. Apr 2012, 10:27
Du kannst auch die Metas 700 nehmen. Zu groß gibt es nicht, es muss nur die Abstimmung passen. Was die Abstimmung im Bass angeht sehe ich kein Problem, da musst du nur etwas experimentieren.
Die Reflexöffnungen kannst du mit Schaumstoffstopfen, Socken oder Putzlappen verschließen, sollte der Bass dröhnen. Dann hast du eine geschlossene Box, zu vielen Räumen passt das besser. Ist dir der bass mit offenen Rohren zu dröhnig und mit verstopften Rohren zu leise, kannst du den Schallanteil aus den Reflexrohren auch mit Polyesterwatte (z.B. Sonofil) dosieren.
Ist dir der Hochton etwas zu spritzig kannst du die Lautsprecher auch etwas weniger anwinkeln.
detegg
Administrator
#3 erstellt: 12. Apr 2012, 10:46
Hallo,

die Größe der Boxen spielt eine eher untergeordnete Rolle.

Ich sehe allerdings grundsätzliche Probleme in Deinem Hörraum
# der Hörabstand ist sehr groß
# der Hörplatz ist an der rückwärtigen Wand
# der Hörraum ist nur wenig gedämmt

;-) Detlef
Giustolisi
Inventar
#4 erstellt: 12. Apr 2012, 11:15
Der Hörplatz direkt an der Rückwand ist weniger das Problem, man könnte einen großflächigen Absorber bauen um den Schall zu schlucken. Je mehr und je größer, desto besser.
Stormmaster
Stammgast
#5 erstellt: 12. Apr 2012, 11:52

detegg schrieb:
Hallo,

die Größe der Boxen spielt eine eher untergeordnete Rolle.

Ich sehe allerdings grundsätzliche Probleme in Deinem Hörraum
# der Hörabstand ist sehr groß
# der Hörplatz ist an der rückwärtigen Wand
# der Hörraum ist nur wenig gedämmt

;-) Detlef


Und was schlägst Du als Lösung vor? Ich kann doch nicht alle Wände mit Schaumstoff auskleiden, damit es besser gedämmt ist. Und wieso braucht der Hörerplatz denn noch nach hinten Platz? Ich möchte doch kein 5.1-System installieren. Gäbe es denn Lautsprecher, die der Situation bei mir eher gerecht werden würden?


Giustolisi schrieb:
man könnte einen großflächigen Absorber bauen um den Schall zu schlucken. Je mehr und je größer, desto besser.


Ihr macht mir ja richtig Angst. Kann ich denn nicht einfach zwei Lautsprecher halbwegs sinnvoll aufstellen, ohne dass ich mir gleich ein neues Haus baue oder ein komplettes Tonstudio einrichten muss?


[Beitrag von Stormmaster am 12. Apr 2012, 11:55 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#6 erstellt: 12. Apr 2012, 12:06
So ein Absorber muss weder teuer sein, noch den Raum verschandeln. Immerhin soll es ja noch ein Wohnraum bleiben, darauf legt der ein oder andere Wert.
Man baut einen großen Rahmen aus Dachlatten oder ähnlichem, darauf kommt ein schön gemusterter Gardienenstoff, wenn man eine Weile sucht findet man ganz schöne, so dass es wie ein abstraktes Gemälde aussieht. Man kann auch einen weißen Stoff bemalen, er muss nur schalldurchlässig bleiben. Dahinter kommt Polyesterwatte, die schluckt den Schall. Der Absorber wird einfach hinter den Hörplatz gehängt. Das ist nicht teuer und bringt eine enorme Klangsteigerung wenn man den Hörplatz so nah an der Rückwand des Raums hat. Gut aussehen kann es auch, wenn man es richtig macht wertet es den Raum auch optisch auf.
Um die Reflexionen an den Seitenwänden zu schlucken kann man die Dinger auch einsetzen.
detegg
Administrator
#7 erstellt: 12. Apr 2012, 12:18
Hallo,

ich glaube, Du bist mit Deinem Problem im Akustik-Forum besser aufgehoben. Dort stehen auch die Basics nachzulesen.

Nur so viel - im Raum bilden sich immer stehende Wellen (Moden), die an der Rückwand zu einem Schalldruckmaximum führen. Wenn es also dröhnt, dann besonders auf Deinem Sofa.
Zudem ist bei Stereohören der Direktschall wichtig, in Deinem Raum wird aber der Diffusschall am Hörplatz überwiegen.
Alles zusammen ergibt dann einen Klangbrei, den auch beste Boxen nicht wirklich verhindern werden.

;-) Detlef
Stormmaster
Stammgast
#8 erstellt: 12. Apr 2012, 12:24

Giustolisi schrieb:
Immerhin soll es ja noch ein Wohnraum bleiben, darauf legt der ein oder andere Wert.


Genau das ist der Punkt dabei. Obgleich sich einige davon schon lange verabschiedet haben, wenn ich hier so einige Threads und Bilder betrachte. Da wird aus einigen Wohnzimmern schnell mal ein Hifi-Center, bei dem jeglicher Showroom bei Saturn etc. vor Neid erblassen würde. Aber leider macht meine bessere Hälfte da nicht mit.

Zu den Absorbern:

Was aus den Bildern vielleicht nicht hervor geht. Ich habe hinter dem Hörerplatz keine Wand, sondern bodentiefe Fenster, die mit Scheibenvorhängen- und Gardinen verdeckt sind. Genauso wie auf dem dritten Bild im Eröffnungsposting zu sehen. Ist das als Absorber nicht ausreichend? Denn wegen der Fenster kann ich da ja nichts mehr vorhängen.

Ansonsten kann ich mir vorstellen, dass der gefliest Boden etwas zum "Nachhallen" neigt. Hier soll aber in Kürze noch ein Teppich vor den Hifi-Schrank gelegt werden. Mehr Möglichkeiten zur Veränderung des Raumes sehe ich hier nicht. Ich hoffe, dass trotzdem ein halbwegs akzeptables Klangverhalten der Heco Metas möglich sein wird.
Giustolisi
Inventar
#9 erstellt: 12. Apr 2012, 12:27
Gegen den Diffusschall helfen die Absorber. Wenn das Raummodenproblem wirklich nicht mit dem Verschließen der Bassreflexrohre gelöst sein sollte, kann man eine auf die entsprechende Frequenz abgestimmte Bassfalle bauen. Auch die muss den Raum nicht verschandeln. Für all diese Probleme gibt es eine Lösung.
Bei einer schlechten Raumakustik können auch bessere Lautsprecher nichts raus holen. Eine Anlage aus preiswerten Komponenten in einem optimierten Raum klingt nach meinen Erfahrungen weit besser als jede noch so teure Anlage in einem halligen Raum in dem die Moden wüten.
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