| HIFI-FORUM » Stereo » Lautsprecher » Frage zum Lautsprecherpaar-Hörer Dreieck | |
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Frage zum Lautsprecherpaar-Hörer Dreieck+A -A |
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schalk2022
Ist häufiger hier |
#1
erstellt: 13. Mai 2026, 13:35
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Servus, für das Lautsprecherpaar-Hörer Dreieck macht es einen Unterschied zwischen den folgenden beiden Fällen? 1.Winkel LS L -> Hörer -> LS R = 60 Grad, also Abstände = 2m, 2m, 2m 2.Winkel LS L -> Hörer -> LS R = 90 Grad, also Abstände = 2m, 2m, 2,8m Ich meine, für 2m Abstände sind Amplituden und Phasen in den beiden Fällen völlig identisch, was zur gleichen Widergabe-Performance führen sollte. Ist es korrekt? |
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der_Lauscher
Inventar |
#2
erstellt: 13. Mai 2026, 13:46
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im Idealfall ist das Abhördreieck ein gleichseitiges Dreieck (Abstand zwischen den LS und je zum Hörplatz sind gleich) Dann hängt es aber viel von den Räumlichkeiten und den Lautsprechern ab, ob daraus ein "nur" ein gleichschenkeliges dreieck wird und wie weit die Lautsprecher zum Hörplatz eingedreht werden (müssen). Das variiert, ob es Punktstrahler, Rundumstrahler, Dipole, Hörner usw. sind. Bei manchen Lautsprechern ist die Höhe des Abhörplatzes, also daß Ohr und Hochtöner auf gleicher Höhe sind, oft wichtiger, als ein unbedingt gleichseitiges Dreieck Da kann man schön experementieren, da haben oft mm bis cm schon Auswirkung. |
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jandus
Stammgast |
#3
erstellt: 13. Mai 2026, 14:12
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Hier ein wie ich finde gute Anleitung |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#4
erstellt: 13. Mai 2026, 15:50
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Hi, obwohl du denke ich prinzipiell richtig liegst bleiben aber Raumakustik und Hörphysiologie in deinen Überlegungen unberücksichtigt. 90 Grad ist m.E. ziemlich breit, d.h. es kommt am jeweils gegenüberliegenden Ohr schon was anderes an. Das verändert meiner Erfahrung nach die Räumlichkeit und die imaginären Bühnenabmessungen. Es wird halt breiter und weniger tief wahrgenommen. Ich würde das als eher diffuses Klangbild beschreiben. Ferner hast du mit mehr Breite automatische weniger Wandabstand und somit früher und marginal lauter ankommende Erstreflexionen von den Seitwänden. Das stört die Bühnentiefe/Trennschärfe eher als das es ihr zuträglich ist. Mir selber bspw. gefällt mein Setup mit einem Winkel von ca. 48 Grad am besten (2,2 m Basisbreite und ca, 2,7 m Abstand jeweils zu den LS). Für mich ergibt sich dadurch ein Maximum an Plastizität bei ausgeprägter Tiefe. Ist halt das was ich will. Hab früher ständig hin und her geschoben. Seit die so stehen (und nach vielen anderen Maßnahmen) fehlt aktuell der Impuls was zu verändern. Grüße |
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schalk2022
Ist häufiger hier |
#5
erstellt: Gestern, 13:42
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Danke. Das Problem ist wie Raumakustik konkret beschrieben wird. Soweit ich weiss wird ein Signal durch seine Amplitude, Phase und Frequenz eindeutig bestimmt. Oder muss die Ohrstruktur mitberücksichtigt werden? |
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flexiJazzfan
Inventar |
#6
erstellt: Gestern, 14:47
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Ich weiß nicht, was du in diesem Fall mit Phase meinst. Die Phase bezieht sich auf die besondere Darstellung (Auswertung) einer harmonischen Dauerschwingung. Das Signal selbst wird nur durch die Amplitude zu einer bestimmten Zeit beschrieben. Frequenzen und Laufzeiten im Vergleich mehrerer Signale sind bereits Auswertungen. Die akustischen Signale kann man für die Aufstellungsfragen auch mit optischen Signalen (Laser) simulieren. Gruß Rainer |
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flexiJazzfan
Inventar |
#7
erstellt: Gestern, 15:39
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Die Analogie mit der Optik gilt natürlich nur für das Ausbreitungsverhalten und die Reflexionen. In dieser Sichtweise sind die Tieftöner (z.B. einer Dreiwegebox) als Glühbirnen zu anzusehen, der Mitteltöner als 30 Grad Strahler und der Hochtöner als 15 Grad Strahler. Man kann sich also kegelförmige Bereiche der entsprechenden Größe vor den Chassis vorstellen, in denen alle Systeme die höchste Lautstärke haben und auch die zueinander passende Lautstärke. In Folge dieser Betrachtung, die man sich auf eine maßstabgerechtes Skizze einzeichnen kann, erkennt man, wie die LS ausgerichtet sein sollten, damit der vorgesehene Hörbereich korrekt beschallt wird. Man erkennt auch wie groß dieser Hörbereich ungefähr ist. Desweiteren kann man abschätzen, wo die ersten Reflexionen im Raum auftreten und aus welcher Richtung sie den Hörplatz erreichen. Kritisch für die Aufstellung sind immer die tiefen Töne. Erstens weil sie analog zur Glühbirne allseitig strahlen, zweitens -und jetzt erst wird die Frequenz wichtig- weil ihre Wellenlänge in der Größenordnung der meisten Wohnzimmer liegt. Die Folge ist: Die Reflexionen rund um den LS können bereichsweise im Raum für Auslöschungen oder Verstärkungen bei bestimmten Wellenlängen sorgen. Für die Hörposition ist, als Summe der Reflexionen, der sog. Hallradius wichtig. Das ist die Entfernung von den LS bei der die Summe der Reflexionen von allen Wänden (auch Decke und Boden!) genau so laut ist wie der Direktschall von den beiden LS. Ab dann geht die Stereoillusion stark verloren. Gruß Rainer |
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Kunibert63
Inventar |
#8
erstellt: Gestern, 17:08
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https://www.audiophysic.com/de/regeln-zur-aufstellung/Mein Stereodreieck ist Jetzt 180cm. Alles was weiter als 250cm was hat bei mir nicht "funktioniert". Wenn Du DEINEN Abstand gefunden hast ist das mehr als die halbe Miete. Ein Verstärker mit Einmessung kann helfend einwirken. Was danach Probleme bereitet wirst du dann hören. Besser wäre Messungen zu machen um zu analysieren wo welche Maßnahmen getroffen werden sollten. |
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BassTrap
Inventar |
#9
erstellt: Gestern, 18:58
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Mit Segelohren hört man keinen Unterschied in den Höhen, ob man seinen Kopf an eine mit z.B. Glattleder bezogene (=schallharte) Kopflehne lehnt oder sich vorbeugt, mit anliegenden Ohren dagegen sehr wohl. |
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