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Einstellung Impedanzwahlschalter

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pitschi24
Neuling
#1 erstellt: 30. Dez 2004, 22:11
Hallo,

ich habe bei meinem Stereoreceiver Yamaha RX 496 RDS einen Impedanzwahlschalter mit folgenden Wahlmöglichkeiten:
1. Bei Vewendung von einem Lautsprecherpaar muß die Impedanz jedes Lautsprechers 4 Ohms oder mehr betragen. Bei Verwendung von zwei Lautsprecherpaaren muß die Impedanz jedes Lautsprechers 8 Ohms oder mehr betragen.
2. gleicher Text nur Erhöhung der Ohmzahlen auf 8 bzw. 16.

Weiters habe ich Wharfedale 70 Anniverary Boxen mit einer Nominal Impedanz von 6 Ohms (gem. Handbuch sind Boxen kompatibel zu 4 und 8 Ohm).

Da ich sowohl einen A und B Ausgang für die Boxen habe, wurde von jedem Ausgang eine Verkabelung an die Anschlüsse der einzelnen Boxen durchgeführt - ein Bekannter nannte dies Bi-Wiring (ich bin leider noch Laie).

Welche Einstellung des Impedanzwahlschalters soll ich jetzt wählen bzw. gibt es Vor- oder Nachteile?

Vielen Dank
peter
Harryno
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 31. Dez 2004, 07:12
Hallo pitschi24,

optimal wäre eine Anpassung wenn die Impedanz am Verstärker genau der LS entsprechen würden. Dies bekommt man eigentlich nie genau hin weil die Angaben der LS meist in 4-6,4-8Ohm usw. angegeben werden. Ein Nachteil wäre, dass der Verstärker dementsprechend mehr Leistung abgeben muß. Wenn man dann lange Zeit hohe Pegel fährt kann der Verstärker schon mal abschalten. Aber wer macht dass schon.

Gruß
Esche
Inventar
#3 erstellt: 31. Dez 2004, 08:14
morgen

nimm die 8 ohm stellung, dann ist die stromlieferfähigkeit des yammi größer. das gerät wird wärmer. kaputt kann nichts gehen, da schutzschaltung.

grüße
sakly
Inventar
#4 erstellt: 31. Dez 2004, 15:18
Bei der 4-Ohm-Stellung wird die Spannung des Netzteils reduziert, um die Maximalströme der Endstufen zu reduzieren. Bei der 8-Ohm-Stellung ist die Netzteilspannung höher, so dass höhere Leistungen an 4Ohm abgegeben werden können, als die Verstärkerendstufe verträgt, da die Ströme an 4Ohm zu hoch werden.
Ich würde die 4Ohm-Stellung nehmen, damit bist du auf der sicheren Seite.
Peter_H
Inventar
#5 erstellt: 31. Dez 2004, 15:41
hihi, die beiden Antworten helfen dem Fragenden jetzt aber voll weiter ;-)

Ich versuche es mal:

Wenn Du LAutsprecher mit einer Impedanz von 8 Ohm hast (und der Hersteller nicht vielleicht bei der Angabe schummelt) bist Du sicher.

Steht auf den Boxen was von 4 Ohm oder gar "4 bis 8 Ohm", dann sind das definitiv 4 Ohm-LS.

Technisch RICHTIG wäre jetzt, am Amp auf 4 Ohm umzustellen (die Gründe wurden im Posting vorher genannt).

In Realität KANN man natürlich die 8 Ohm Stellung mal zum ausprobieren lassen (siehe 1. Antwort auf Dein Posting), so lange Du Hintergrundberieselung oder auf Nachbar-freundlichem Lautstärkeniveau bleibst, passiert hier bei den wenigsten Receivern was; wenn man dann aber mal Aufdrehen will, kann's für den Reciever aber unangenehm "Heiß" werden und ganz ausschließen kann man Defekte dann u. U. trotz der Schutzschaltung nicht - abgesehen trägt letztlich eine höhere Wärmeentstehung im Gerät auf lange sicht auch zur Lebenszeitreduzierung desselben bei...

Wenn es dann Schäden gibt, wird natürlich der Receiverhersteller bei Schilderung der "falschen" Einstellung schnell einen Rückzieher in Sachen Garantie machen. Und der Lautstprecherhersteller (die meisten sagen da immer ganz locker "Klar gehen die problemlos auch an einem 8-Ohm -Verstärker/Receiver!"), der vorher mündlich noch was von "problemlos" gesagt hat, wird die Aussage verleugnen, die er sowieso nicht schriftlich macht (sonst könntest Du ja zu ihm kommen, wenn Dein Verstärker "poppt").
sakly
Inventar
#6 erstellt: 31. Dez 2004, 16:30
Interessant wird die Einstellung des Schalters erst ab -10 bis -5dB aufwärts. Dabei ist auch der Pegel des Quallgerätes wichtig (wenn ungewöhnlich viel zu hoch, kann auch schon unter -10dB ein Problem auftreten) und auch die Mindestimpedanz der Boxen und auch an welcher Frequenz diese auftritt und auch das Musik/Filmmaterial, was wiedergegeben wird. Das ist alles nicht so ganz trivial, wenn man es verstanden hat aber schon.
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