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Stereoanlage für Klassik?

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Stereofanatiker
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 07. Okt 2003, 21:19
Moin!

Zu Beginn: Ich bin, was Tontechnik anbelangt, ein absoluter Laie, und hoffe auf Hilfe hier. Danke schon mal im Voraus.

Ich suche eine Stereoanlage für klassische Musik.

Soweit, sogut... aber nun mal etwas präziser:

Ich habe mir vor einigen Jahren neben meinem Haus einen "Schuppen" bauen lassen, in dem ich jetzt meine Musik genießen will. Die Raummaßen betragen:

6m Breite, 8m Länge, 3m Höhe.

Der Schuppen hat nur vier kleine Fenster, die symmetrisch zueinander an den Seiten sind.

Nun fangen meine Sorgen an:
1. Soll ich Parkett oder Teppich im Raum verlegen?
2. Was ist mit den Wänden und der Decke? In Holz verkleiden? Soll ich irgendwo Wandteppiche aufhängen? (wegen der Raumakustik)

Nun zu den Komponenten:
Ich hatte an ein Paar Grande Utopia Beryllium von Focal gedacht, alternativ auch ein Paar Martin Logan Statement E2.

(Muss ich bei den Statements irgenwas wegen des Stroms beachten?)

Wäre das eine gute Wahl? Wie sollten sie aufgestellt sein?
Ich gehe davon aus, dass die 6m lange Wand die Wand ist, an der die Boxen stehen. Brauchen die Boxen viel Abstand, wegen des Basses?

Weiter im Text...
Ich höre, wie bereits erwähnt, ausschließlich Klassik und besitze eine ganze Menge CDs und auch ein paar SACDs.

Welches Abspielgerät sollte ich mir zulegen?
Ich dachte an einen SACD-Spieler vom japanischen Hersteller Accuphase.

Nun kommt eine (sicherlich peinliche) Frage:
Was brauche ich für diese Boxen an Vor-, Endstufen? Oder Vollverstärker? Oder jeweils Mono-Vor-/Endstufen?
Was wäre/ist das beste dafür?
Was brauche ich sonst noch an Kabeln... besondere Kabel?

Es wäre schön, wenn man mir Geräte nennen könnte, die für mein "Vorhaben" geeignet wären.

Der Preis soll dabei keine Rolle spielen!

Ich habe bereits von einem Bekannten gehört, dass Mark Levinson und Accuphase sehr gut sein sollen. Gibt es auch andere gute Hersteller? z.B. ist mir Lindemann mit seinem CD-Spieler CD-1 auch noch ein Begriff. Was ist mit dem Hersteller im Vergleich zu anderen?

Vielen Dank für jede Antwort!

MfG
Stereofanatiker
ROBOT
Inventar
#2 erstellt: 07. Okt 2003, 22:05
Hi Stereofanatiker,

erst mal herzlich willkommen im Forum, und auch herzlichen Glückwunsch zu Deinen baulichen und monetären Grundlagen .

Die einfachste Antwort auf all Deine Fragen wäre:

Such Dir einen Händler Deines Vertrauens, der auch was von Raumakustik versteht, und mache mit ihm alles klar. Denn da der "Schuppen" wohl noch "roh" ist, kann man hier schon sehr viel Einfluss auf den späteren Klang nehmen. Dieser Einfluss ist deutlich grösser als irgendein High-End-Netzkabel!

Ich möchte aber trotzdem einige Kommentare aus meiner bescheidenen Sicht abgeben:


Soll ich Parkett oder Teppich im Raum verlegen?

Ich würde Teppich bevorzugen (Bodenreflexionen, in keinem Studio findet man Parkett).


Was ist mit den Wänden und der Decke? In Holz verkleiden? Soll ich irgendwo Wandteppiche aufhängen? (wegen der Raumakustik)

Das sollte wirklich ein Fachmann beantworten, Holz ist da eher kritisch, schwingt gern mit.


Nun zu den Komponenten:
Ich hatte an ein Paar Grande Utopia Beryllium von Focal gedacht, alternativ auch ein Paar Martin Logan Statement E2.

Garade bei den LS ist selbst hören angesagt, auf jeden Fall. Wenn der Raum natürlich unter Raumakustischen Gesichtspunkten perfekt wird, wäre die Alternative vollaktive, (semi-) professionelle Studiomonitore, z.B. von MEG (Musicelectronic Geithain). Die Optik solcher LS ist allerdings teilweise gewöhnungsbedüftig (aber Du willst ja Musik hören ). Bei den LS, die Du erwähnst, schleicht sich der Verdacht ein, Du hättest in "Fachzeitschriften" einfach die Bestplazierten gewählt. Das kann in die Hose gehen!


Ich habe bereits von einem Bekannten gehört, dass Mark Levinson und Accuphase sehr gut sein sollen. Gibt es auch andere gute Hersteller? z.B. ist mir Lindemann mit seinem CD-Spieler CD-1 auch noch ein Begriff. Was ist mit dem Hersteller im Vergleich zu anderen?


Wenn das Geld tatsächlich nicht so entscheident ist, kauf Mark Levinson und Du brauchst über die Elektronik nie wieder nachzudenken! Ob CD-Laufwerk, D/A-Wandler,Vorstufe oder (wenn benötigt - siehe Aktivlautsprecher) Endstufen, das Thema hat sich dann IMHO erledigt. Punkt.

Lindemann ist halt so eine kleine Bude, vom Händler hab ich schonmal gehört dass Service und Zuverlässigkeit so eine Sache sind. Ich würds lassen.


Was brauche ich sonst noch an Kabeln... besondere Kabel?

Ganz "gefährliches" Thema. Ich empfehle dazu die Abteilung Voodoo hier im Forum mal anzulesen.
Meine Meinung äussere ich hier nicht, sonst verkommt Deine Anfrage zum Kabeldiskussionsthread

So jetzt sollen aber andere auch mal zu Wort kommen
Receiverjunkie
Stammgast
#3 erstellt: 07. Okt 2003, 22:05
Hallo Fanatiker,

womit hörst Du denn bisher Deine Cds und SACDs?




mfg RJ
MH
Inventar
#4 erstellt: 07. Okt 2003, 22:13
hallo Stereofanatiker,

der Preis soll keine rolle spielen. Wie man sich mit der Einstellung solch eine Anlage leisten kann ist mir ein Rätsel. Warum ein Schuppen? Ist im Personalflügel kein Zimmer mehr frei?

Gruß
ein Minderbemittelter
Mr.West
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 08. Okt 2003, 01:07
Moin,

tatsächliche gute grundlage nette musik zu hören...

nun was würde ich tun? Ich würde zu einem guten Linn Händler gehen und mir von diesem eine Kombi empfehlen lassen die meinen (preislichen) Vorstellungen entspricht. Dann kräftig probehören. Wenn Dir der Linnsche sound gefällt umso besser, wenn nicht, einen versuch war's wert.

Aber "warnend" sei gesagt: eine komri mit klimax solos und sondek CD12 ist schon seeehr nett...

Viel Spass
Mr.West
jazzfusion
Stammgast
#6 erstellt: 08. Okt 2003, 14:52
Hi Stereofanatiker,

ich beneide Dich zunächst!!

So eine Fülle von Fragen ist sehr schwer zu beantworten, da es in den oberen Preisregionen eine Menge guter Geräte gibt.

Zunächst zum Raum:
Ich teile ROBOT's Meinung, und würde auch eher Teppich empfehlen. Auch wenn ich ein Holzwurm bin, so würde ich ebenfalls auf Holzverkleidungen verzichten, da zu heftige Reflexionen. (Sieht meiner Meinung nach auch spießig aus.)
Je nach Deinem Geschmack reicht normaler Putz oder Tapete aus. Es könnte auch sinnvoll sein, alle Wände zuvor mit einer Gipskartonschale und dahinter liegender Dämmung zu beplanken. (Dies aber nur, wenn Geld wirklich keine Rolle spielt.) Du kannst auch danach mit Akustik-Elementen (ROOM-Tunes) arbeiten. Das sind Schaumstoff-Elemente in verschiedenen Formen zur Optimierung Deines Raumes. Alles in allem wäre es trotzdem sinnvoll, hierzu weitere Meinungen einzuholen, da ich lediglich ein paar Möglichkeiten aufzeigen kann.

Zur Anlage:
Ich persönlich würde als Klassikliebhaber einen Hornlautsprecher mit einem schönen Röhrenverstärker bervorzugen. Als Tip schlage ich "ACAPELLA"-Lautsprecher mit "UNISON"-Röhrenverstärkern vor. Eine sehr gelungene und klanglich meisterhafte Kombination. Als Signalquelle ist ein ACCUPHASE sicher nicht zu verachten.

Zu guter Letzt:
Lass Dir Zeit, besuche verschiedene Händler (Keine Märkte!), und lass Dich entsprechend beraten. Deine Ohren wissen, was sie hören wollen!!!! Eine Meinung über gute oder schlechte Beratung kannst Du Dir dann selbst bilden. Und bei speziellen Problemen steht Dir ja das Forum zur Verfügung . . .

Viel Spaß!
EWU
Inventar
#7 erstellt: 08. Okt 2003, 15:47
Teppich auf den Boden macht Sinn, mit Parkett bzw.Holz kommt´s zu Schwingungen.
Die Boxen stellt man, wenn es möglich ist, auf die lange Seite des Raumes.
Jeder Box gefällt es, wenn alle Wandabstände so groß wie möglich sind.75 cm ist so ein Maß.
Hinter den Hörplatz kann man teppiche an die Wand hängen, bzw.regale mit zb.Bücher stellen.Auch soll der hörplatz von der Wand wegstehen.
Accuphase, Mark Levinson, Krell, Burmester, Mc Intosh, MBL, Octave, Pass, Linn,Electrocomaniet,AMP,Convergent,Classe`
spielen etwa in der gleichen Liga.Das Thema Elektronik hat sich mit diesen Geräten dann für lange Zeit erledigt.

Die SACD Player Accuphase DP 85 und Linn Unidisk 1.1
sind wahrscheinlich im Moment das Beste, was man kaufen kann.Sie spielen auch CDs fantastisch ab.

Die Martin Logan Statement sind sehr aufstellungskritisch.
Aber wnn Du aus der Scheune ein reines Musikzimmer machen willst, dann dürfte es kein Problem sein.

Ansonsten muß ich meinen Vorrednern Recht geben: anhören.
anon123
Administrator
#8 erstellt: 08. Okt 2003, 16:27
Hallo Fanatiker,

Du bist Dir schon darüber im Klaren, daß die von Dir angedachten Komponenten so etwa EUR 150.000 bis EUR 200.000 kosten (vor allem abhängig von den gewählten LS) -- nur SACD in Stereo. Ich frage nur deswegen, weil vor einiger Zeit ein gewisser "meiermann" nach einer Surround-Anlage gefragt hatte, die so in etwa EUR 500.000 gekostet hätte. Nun haben zwar ein paar User die teuersten Hersteller genannt, die ihnen so einfielen, aber das war's. "Meiermann" ward nimmer gehört.

Wenn Du tatsächlich so viel Geld ausgeben kannst, dann ist der Weg zum nächsten Bauakustiker und zum nächsten Mega-Exklusiv-HighEnd-Studio das einzig Sinn machende. Für den Preis dürften die Dich sogar einfliegen.

Beste Grüße.
Stereofanatiker
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 08. Okt 2003, 17:29
Moin nochmal!

Das wichtige habe ich FETT geschrieben. Dann braucht ihr nicht alles lesen!

Vielen Dank für die bisherigen Tipps (weitere sind willkommen).

Natürlich habe ich kein unbegrenztes Buget, aber ich wollte schon bis etwa 300.000 € in die Anlage stecken.

Wenn ich mal eben zusammenfassen darf:

1. Teppichboden
2. Tapete
3. Teppiche an der Wand bei den Boxen (als Absorber)
4. Boxen ca. 1m von der Wand weg
5. Die Boxen an der 8 m Wand aufstellen
6. Zu einem Fachmann/Raumakustiker gehen


Frage: Wie sollten die Boxen abstrahlen? Das meint: welchen Winkel sollten sie bilden, wenn sie an der 8m langen Wand stehen und jeweils 1 m von davon entfernt?

Das eigentliche Problem ist, dass der Sound, den man hören will und gut findet ja äußerst subjektiv zu beurteilen ist.
Was dem einen zu "hart/scharf" klingt, klingt dem anderen gerade mal eben "hart/scharf" genug.

Die Klassik ist ja nun auch ein sehr großes Feld der Musik.
Ich mag sowohl ein großes Orchester wie die Wiener Philharmoniker, als auch ein Kammerorchester hören.
Dann wäre da noch meine beiden Lieblingsinstrumente: Orgel und Klavier.

Die Anlage und der Raum sollen für alles gleichermaßen gut geeignet sein.

Das mit dem Probehören ist so eine Sache. Es kostet sicherlich viel Zeit, bis man alle erdenklichen Varianten gehört hat.

Nun noch mal zu einer unbeantworteten Frage:
Was brauche ich denn eigentlich alles für Komponenten?
2 Lautsprecher und ein SACD/CD-Spieler ist klar.

Was dann noch? Was wäre am wohl besten?
Nehmen wir mal an, ich würde die Grande Utopia BE wählen... was bräuchte ich, um sie so gut wie möglich betreiben zu können?


Nochmals besten Dank im Voraus

Gruß
Stereofanatiker
EWU
Inventar
#10 erstellt: 08. Okt 2003, 23:49
es gibt LS, die muß man etwas auf den Hörplatz anwinkeln, es gibt LS, die muß man stärker anwinkeln, und es LS, die darf man gar nicht anwinkeln.Das hängt ab vom LS, der Entfernung von den LS, der Entfernung vom Hörplatz, der Elektronik, dem raum,der.., der...
Enfernung der Boxen voneinander ca.2,2 m bis 3,5 m.Das hängt ab:.(siehe oben)
Du bräuchtest noch einen Verstärker, bzw.Vor-Endstufe.Und zwar irgendwas von den Geräten, die ich oben aufgeführt habe.Aber das kannst nur Du durch Hören feststellen.
Alle die aufgeführten Geräte sind in der Lage, alles zu betreiben, wo Musik rauskommt.
darth_vader
Stammgast
#11 erstellt: 09. Okt 2003, 07:40
Hey in dem Raum würde ich liebend gerne mal meine OHM's sich mit klassischer Musik austoben lassen.

Mal wieder so richtig Gänsehaut vom Musikhören bekommen.
anon123
Administrator
#12 erstellt: 09. Okt 2003, 12:25
Hallo Fanatiker,

nun gut ... falls Du tatsächlich bereit und in der Lage bist, für Deine neue Anlage in etwa das fünfhundertfache [sic] von dem auszugeben, was Du bisher investiert hast und darüber hinaus auch nicht mehr gilt, daß "ich wollte kein Geld für neue [Lautsprecher] ausgeben", (http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=33&thread=468), dann wärst Du in der Tat zu beneiden (inkl. räumlicher Gegebenheiten). Ich denke, daß vor allem die von EWU genannten Hersteller so ziemlich alle Wünsche erfüllen können, für ausgesprochene Klassikfreunde scheint sich besonders Accuphase zu empfehlen.

Gemessen an Deinem Budget geradezu mit einer lächerlich billigen Schnäppchenanlage vom Grabbeltisch kann man natürlich auch selbst highendigste Ansprüche befriedigen, und zwar mit sowas:
2 * B&W Nautilus 800 (EUR 18.000)
Classé CDP-10 (EUR 2500) [dummerweise nur CD]
Classé CP-65 (EUR 7600)
2 * Classé CAM-350 (EUR 11.000)
zusätzlich Kabel, so ab EUR 1000

Das macht zusammen rund EUR 40.000, sollte jedweden Anspruch erfüllen, und braucht nicht einmal ein Siebtel Deines Budgets (wohl aber das siebzigfache Deines bisherigen). Für den Rest könntest Du Dir ein Haus kaufen. Oder ein Boot. Oder zwei, drei Porsche. Oder 17333 CDs (je EUR 15). Oder ...

Wie gesagt, falls ...

Beste Grüße
Stereofanatiker
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 12. Okt 2003, 01:02
So, nun ist noch etwas Zeit vergangen und ich habe mich weiter "schlau" gefragt.

Es kommen für mich momentan drei Lösungen in Frage:

Die Boxen werden die Grande Utopia Beryllium sein.
Als Kabel denke ich, werde ich entweder van den Hul oder Kimber nehmen...

Übrigens: wenn die Preise stimmen, die im Internet angegeben sind, dann bezahlt man für 2 x 5m Kimber Kable 3038 Lautsprecherkabel satte 50.000 €! Ist es das wert?

Vielleicht fehlt mir ja hier das Verständnis,... aber ES SIND KABEL... mehr nicht!


nun zu den drei Vorschlägen:

1. Accuphase:
SACD-Spieler DP-85
Vorstufe DC-330
zwei Endstufen M-8000 (zusammen 100kg)

2. Mark Levinson:
den oben genannten SACD-Spieler
Vorstufe No.32
zwei Endstufen No.33 (zusammen 400!!!kg... muss das sein?)

3. Burmester:
CD-Laufwerk 969
D/A-Wandler 970
Vostufe 808 MK5
zwei Endstufen 909 (zusammen 200kg)

Wenn der Klang sich nach dem Gewicht der Enstufen messen lässt, dann hat Mark Levinson gewonnen...

DIE ANLAGE SOLL AUF KLASSISCHE MUSIK "SPEZIALISIERT" SEIN!

Was spricht dafür/dagegen, dass CD-Laufwerk und D/A-Wandler in zwei separaten Gehäusen sind, und nicht so, wie beim DP-85 in einem?

Ich danke für jede Antwort im Voraus!

Stereofanatiker
Markus
Inventar
#14 erstellt: 12. Okt 2003, 06:14
Hallo Stereofanatiker,

mit Erstaunen habe ich den bisherigen Verlauf dieses Threads verfolgt. Es ist mir unerklärlich, dass jemand wirklich so viel Geld in eine Stereo-Anlage stecken möchte. Ich will und kann Dir keine ernstzunehmenden Tipps für Deine Auswahl geben, da ich mich in diesem Preissegment bisher noch nicht bewegt habe.

Was ich Dir aber empfehlen möchte ist, wenn Du Dich für eine Kombination entschieden haben solltest, diese dann auf jeden Fall in Deinem Raum probezuhören (sollte bei den Preisdimensionen drin sein ). Hierzu empfehle ich Dir, eine deutlich günstigere Kombination (vielleicht Accuphase- oder ASR-Verstärker, Marantz-CD-Player, Lautsprecher je nach Geschmack z. B. Canton Reference oder nuWave 125) dagegen zu hören und möglichst eine unbeteiligte Person umschalten lassen, so dass Du nie genau weißt, welche Anlage nun wirklich läuft.

Es wäre sehr interessant, Deine Eindrück diesbezüglich hier zu lesen. Und Dich wird es vermutlich zum Zweifeln bringen, ob ein Invesition in dieser Größenordnung in HiFi sinnvoll ist.

Gruß,

Markus.

P. S. Ach ja: 2 Kabel für 50000 EUR sind definitiv überteuert. Für deutlich weniger als diese Summe wirst Du eine hervorragende Stereo-Anlage erhalten, den Rest kannst Du entweder für deinen nächsten Porsche oder aber für die Begleichung der Restschuld meines Häuschens verwenden...
Stereofanatiker
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 12. Okt 2003, 12:12
Hallo Markus!

Das mit dem Vergleich und Probehören klingt sehr vernünftig.

Ich werde mich bald mal darum kümmern, wie dieses zu organisieren ist.

Was mich auch noch reizt:
Wie groß kann/ist der klangliche Unterschied zwischen einem teuren High-End LSKabel und einem guten LSKabel im mittleren Preissegment?

Manchmal denke ich, dass die Unterschiede höchstens messbar, aber keinenfalls hörbar sind.

Alles in allem ist vieles ja auch, wie gesagt, reine Geschmackssache.

Doch ich will vor allem eine Stereoanlage, mit der sich auch noch in den nächsten 50 Jahren Musik in Stereo genießen lässt, unabhängig davon, ob die technische Entwicklung neue "Spielereien" auf den Markt bringt.

Noch eine für den Moment abschließende Frage (aus meiner unendlichen Unwissenheit):

Wenn CDs aufgenommen/abgemischt werden, dann sollen sie ja die Musik in einer bestimmten Weise wiedergeben.
Gibt es eine Referenzanlage (z.B: in einem Institut, Tonstudio, o.ä.) auf der man die CDs so hören kann, wie der Klang, der von ihnen ausgeht von den Produzenten "erdacht" ist.
D.h. eine Referenzanlage, die exakt die Vorstellungen der Macher der CD reproduziert?

Denn sämtliche Anlagen, die ich bisher hören durfte, hatten eines gemeinsam: sie klangen (in Verbindung mit dem Raum) alle unterschiedlich.

MfG
Stereofanatiker


[Beitrag von Stereofanatiker am 12. Okt 2003, 12:13 bearbeitet]
tux
Stammgast
#16 erstellt: 12. Okt 2003, 16:08
@Stereofanatiker

VERARSCHT DU UNS ALLE HIER?

Sorry, aber das ist doch nicht mehr normal ..


Wie groß kann/ist der klangliche Unterschied zwischen einem teuren High-End LSKabel und einem guten LSKabel im mittleren Preissegment?


Teuer sind 300 Euro/m, mittleres Preissegment dürfen 50 Euro/m sein ... (oder so in der Region ..)

Multiplizierst du jeden Preis mit dem Faktor 10 oder 100 bevor du ihn hier postest?


Doch ich will vor allem eine Stereoanlage, mit der sich auch noch in den nächsten 50 Jahren Musik in Stereo genießen lässt, unabhängig davon, ob die technische Entwicklung neue "Spielereien" auf den Markt bringt.


Auch mit 10 multipliziert?
Was hält heute schon länger als höchstens 20 Jahre ..
Und welches heutige Medium wird noch weitere 50 Jahre lang produziert werden ..


D.h. eine Referenzanlage, die exakt die Vorstellungen der Macher der CD reproduziert?

Dann wäre es besser, Studio-Monitore zu suchen statt das Beste aus der Bestenliste zu nehmen.
Sieh dich mal bei Klein+Hummel um ..


Denn sämtliche Anlagen, die ich bisher hören durfte, hatten eines gemeinsam: sie klangen (in Verbindung mit dem Raum) alle unterschiedlich.

Das ist immer so, egal mit welchem Equipment.

Für dein Budget dürften dir einige Firmen einen Raum herrichten, der Studio-Ansprüche erfüllt.
stadtbusjack
Inventar
#17 erstellt: 12. Okt 2003, 16:43
Moin,

ich würde mal gern wissen, ob du überhaupt schonmal eine Grande-Utopia BE oder eine Statement gehört hast... Wenn nicht, tu das mal, ich glaueb nicht, dass du danach immer noch denkst, dass es sich lohnt, dafür solche Unsummen auszugeben, aber das musst du natürlich wissen. Bedenke: Je die Preisregion wird, desto geringen werden die Klangverbesserungen, die man mit jedem € mehr bekommt... Ich würde mir bei der Anlage lieber 250.000€ sparen, und mir davon was anderes schönes kaufen...
tux
Stammgast
#18 erstellt: 12. Okt 2003, 16:56
Ja, 250.000 (oder zumindest 200.000) Euro sparen ist sicher eine gute Idee - für den Fall dass du wirklich vor hast 300.000 Euro (!!) auszugeben.

Mit dem genannten Budget könnten sich hier wohl alle ihre kühnsten HighEnd-Träume erfüllen ..

Und zu meinem Tipp mit den Monitor-Boxen ..
Dann hast du etwas, das exakt so klingt wie es auf der CD ist!
Du hast dann für sehr viel Geld Monitore die im Frequenzgang kaum noch zu übertreffen sind.
Nur ist fraglich ob dir dann der Klang noch gefällt.
Eine schlechte Aufnahme wird dann umso schlechter (und bei deiner Anlage dann: grauenhaft) klingen.
nullchecker
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 12. Okt 2003, 17:18
Verstehe das hiesige Problem nicht so ganz ...
Wenn tatsaechlich solch eine Summe ausgegeben werden soll, wird jeder, aber auch wirklich jeder Hifihaendler mit einer diversen Auswahl persoenlich vorfahren, aufstellen, Sprueche klopfen, ...
Der Tipp mit dem Akustiker (z.B. wvier) ist uebrigens ein ganz heisser, denn mit optimierter Raumakustik (der Schuppen scheint ja ausschliesslich als Hoerraum genutzt zu werden) ist zumeist wesentlich mehr gewonnen, als mit teuerster Elektronik.
Schwieriger wird's uebrigens, wenn der Studioausstatter vorbeikommen soll, da anscheinend (nur meine Erfahrung) viele nicht so sehr an Privatkunden interessiert sind.
Ein kleines Paerchen K+H O500C + Sub(s) duerfte aber wohl eh das Budget viel zu sehr unterschreiten , wobei gerade da einige "Spielchen" mittels integrierten EQ, Bassmanagement, FIR, ... moeglich sind, um den Sound so hinzubiegen, wie's einem gefaellt. Aber wir wissen ja eh schon lange, dass es (gerade im "Klassikbereich") keine schlechte Abmischungen gibt ...
NC


[Beitrag von nullchecker am 12. Okt 2003, 20:58 bearbeitet]
Möllie
Stammgast
#20 erstellt: 12. Okt 2003, 19:01


Wenn CDs aufgenommen/abgemischt werden, dann sollen sie ja die Musik in einer bestimmten Weise wiedergeben.
Gibt es eine Referenzanlage (z.B: in einem Institut, Tonstudio, o.ä.) auf der man die CDs so hören kann, wie der Klang, der von ihnen ausgeht von den Produzenten "erdacht" ist.
D.h. eine Referenzanlage, die exakt die Vorstellungen der Macher der CD reproduziert?


Hier: http://www.genelec.com/products/1036a/1036a.php

Hör dir die mal an......

Möllie


[Beitrag von Möllie am 12. Okt 2003, 19:02 bearbeitet]
Stereofanatiker
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 12. Okt 2003, 20:53
Also...

Kann man denn den Accuphase DP-85
mittels analoger XLR-Verbindung
sowohl mit den Boxen Genelec 1036a
als auch K+H 500 C verbinden?
(Ich meine nicht Genelec und K+H zusammen angeschlossen, sondern nur ob das theoretisch bei beiden gehen würde?)

Oder ist eine XLR-Verbindung von 4-5 Metern zu lang?

Für die K+H kann man ein Stativ verwenden.
Die Genelec sind wohl eher "Standboxen".
Oder wie soll man die aufstellen?
nullchecker
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 12. Okt 2003, 21:04

Oder ist eine XLR-Verbindung von 4-5 Metern zu lang?

natuerlich, viel zu lang ...
Bei symm. Verbindung kannst Du auch locker 50 oder 100 m nehmen, aber bei der K+H ist IMHO der digitale Weg auf jeden Fall vorzuziehen, da hier sonst immer eine A/D-Wandlung erfolgen wuerde, was die Suche der Vorstufe "etwas" einschraenkt.
PC ist uebrigens zur Konfiguration da auch nicht ganz fehl am Platz.
NC
Möllie
Stammgast
#23 erstellt: 12. Okt 2003, 21:11
Hi,
natürlich kannst du den Accuphase problemlos an diese Lautsprecher anschließen! Da es sich hier um vollakive Systeme handelt spielt die Länge der Kabel eine untergeordnete Rolle.
Über die Aufstellung dieser beiden LS kann ich leider nichts sagen.
Vielleicht können dir unsere Spezialisten in diesem Forum weiterhelfen.....

Gruß Möllie
Möllie
Stammgast
#24 erstellt: 12. Okt 2003, 21:12
Ohh.... nullchecker war schneller!!
Stereofanatiker
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 12. Okt 2003, 22:24
Die Diskussion hier eröffnet mir völlig neue Gedankenwelten bzgl. Hifi. Danke dafür.

Bevor ich nun zu Bette gehe hätte ich noch eine Frage:

Was macht man mit einem Digital Frequency Dividing Network?

Der Accuphase DF-35 ist so ein Gerät.
Anscheinend wird es als Bindeglied bei Multi-Amp-Lösungen eingesetzt... aber WARUM?

Genauso suspekt erscheint mir die Existenzberechtigung eines Equalizers. Oder braucht man den?

beides siehe: http://www.bonnaudio.de/Neue_Dateien/accuphase%20zusatzger%E4te.html

Vielen Dank für sämtliche Antworten wie immer im Voraus

Gute Nacht!

Stereofanatiker
ROBOT
Inventar
#26 erstellt: 12. Okt 2003, 23:32
Hi,

also ich trage hier zum Thread bei unter der Voraussetzung,
dass uns Stereofanatiker tatsächlich nicht

VERARSCHT
.
(Evtl. könnte Stereofanatiker hier nochmal ein eindeutiges Statement abliefern, Du hast sicher schon bemerkt, dass die meisten hier damit zumindest bei der Angabe 300.000 € ein mentales Problem haben!!!).


Gibt es eine Referenzanlage (z.B: in einem Institut, Tonstudio, o.ä.) auf der man die CDs so hören kann, wie der Klang, der von ihnen ausgeht von den Produzenten "erdacht" ist.
D.h. eine Referenzanlage, die exakt die Vorstellungen der Macher der CD reproduziert?


Selbstverständlich gibt es dass, und zwar genau in den Tonstudios selbst! Es sollte kein Problem sein, einen Termin bei einem der renommierten Tonstudios dieser Welt zu bekommen, wenn man ein bisschen mit dem €-Schein wedelt....

Ich war selbst jahrelang als "kleiner Techniker" bei den Aufnahmen mit z.B. Kurt Masur im Leipziger Gewandhaus mit von der Partie.......wenn Du die Technik siehst und hörst, mit welcher da produziert wird:

Da wirst Du erst mal von 50.000€ Kabeln Abstand nehmen, wirst dieses Geld in die Raumakustik stecken!

Weiterhin wirst Du es mit Geräten zu tun bekommen, deren Herstellernamen Du u.U. noch nie gehört hast. Ich sag nur DCS....oder auch, man glaubt es kaum, SONY!

Also, um es auf den Punkt zu bringen, es wird Dir nicht erspart bleiben, Dir selber einen Überblick über den Stand der Technik abseits von HiFi und HighEnd zu verschaffen.

Wenn es denn klassische "HighEnd"-Technik sein soll (wie kommst Du eigentlich auf die Grande Utopia Beryllium, schonmal gehört ), dann ist auf jeden Fall erstmal die Suche nach den richtigen Händler da erste Ziel.
hakki99
Stammgast
#27 erstellt: 13. Okt 2003, 09:09
...Kann mich hier nur anschliessen.

Musste mir gerade diesen Beitrag hier einmal ausdrucken und in aller ruhe lesen

Kann Dir eigentlich nur einen Guten Tip mit auf den weg geben, da ich einfach denke das die meisten hier, damit schliesse ich mich an, doch ein bisschen überfordert sein werden in diesen Preisregionen.

Ich denke nicht das dir hier jemand richtig helfen kann. Die meisten habe die genannten LS & Verstärke etc. nur aus der "zeitung" probegehört. (Unterstelle ich einfach mal, ohne euch angreifen zu wollen).

Da fällt jeder gute rat schwer. Ich könnte natürlich meine Traumkombination hier nennen, wie gesagt nur meine TRAUMKombination. Diese könnte ich aber nicht in 10 Leben abbezahlen.

Das einzige was du machen kannst. Such dir einfach einen Highend Händler und lass dich beraten und dir einen LKW vorfahren. Die Beratung + LKW wird warscheinlich für dich läppische 500-1000 EUR kosten. Und wenn du Dich für eine gute kombi entscheidest wird dir die Beratung bestimmt kulanterweise erlassen......

D.h. du könntest dir 10 LKWs verschiedener HighendHändler vorfahren lassen und wärst gerade mal läppische 5000-10000 EUR Los.

Das Geld kannst du ja dann z.b. bei Lautsprecherkabel (50.000 € !!!) einsparen, und kaufst einfach ein kabel für 40.000 EUR.

Mein kabel hat gerade 2,50 EUR / MEter gekostet. Nur mal so nebenbei. Also insgesamt 10 EUR.

Das o.g. kabel müsste ich übernach im Safe einschliessen damit es nicht entwendet wird

Also guter rat ist teuer wie gesagt...lass dich einfach von richtigen fachleuten die tag täglich mit top highend geräten konfrontiert sind beraten.

Wünsch dir aufjdfall viel spass beim geldausgeben......

Wäre auch interessant zu hören für was du dich letzendlich entschieden hast....und ein paar bilder wären nicht schlecht....um mal zu sehen wie ne geile anlage so ausschauen kann........

....so irgendwie habe ich gerade so ein verlangen lotto zu spielen....ist der jackpott schon geknackt jungs ???

cu.
Receiverjunkie
Stammgast
#28 erstellt: 13. Okt 2003, 09:18
Ihr armen Nasen,


NATÜRLICH verarscht er euch. Schaut doch nur mal in seinen Thread: Lasset und der Nostalgie huldigen.


RJ
PapaSchlumpf
Stammgast
#29 erstellt: 13. Okt 2003, 16:25
Wenn du tatsächlich so viel Geld hast, hast du vielleicht Mitleid mit mir und kannst mir so 1000-2000 Euro geben, dann kann ich endlich meine Mini-Anlage durch was ordentliches ersetzen

Was mir auch komisch vorkommt ist, warum ein nach seinen eigenen Angaben totaler neuling in sachen Hifi gleich derart viel Geld ausgeben will.
tux
Stammgast
#30 erstellt: 13. Okt 2003, 16:37
@PapaSchlumpf

Wir wollen doch wohl nicht unverschämt sein ..
Obwohl ich auch gerne meine Kontonummer hergebe

Ja schon faszinierend, Laien finden ja 2000 Euro schon überteuert für eine Anlage.
Und bei 10000 Euro gibts außer Kopfschütteln nur noch Kopfschütteln.

Und dass dieser merkwürdige Forumsteilnehmer dann bloß 600 Euro für SACDP + AVR ausgibt und unbedingt Grundig-Boxen verwenden möchte ... (nichts gegen die Grundig-Boxen, kenn ich leider nicht) jedoch bereit ist 50.000 Euro (!!! alleine um diesen Preis könnten sich viele hier ihre Traumanlage kaufen) für KABELN auszugeben find ich mehr als merkwürdig.

Also ..

@Stereofanatiker

Äußere dich mal zu unseren Vorwürfen!
Stereofanatiker
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 13. Okt 2003, 17:55
Nun gut, dann werde ich mich mal dazu äußern!

(Doch bitte auch noch weitere Frage von mir beantworten... siehe unten, fett.)

Ich bin sehr sparsam! Und wenn ich mir etwas in den Kopf setze, dann will ich es auch erreichen (was mir schon oft gelungen ist).
So habe ich bisher noch nicht viel für eine Stereoanlage ausgegeben, weil ich auf "DAS RICHTIGE" gespart habe.

Doch wie es der glückliche Zufall wollte ist mir "etwas" Geld "zugelfallen"... meine Glücksfee war scheinbar gnädig mit mir.

Seid mir nicht böse, wenn ich nicht ins Detail gehen möchte.

Und nun suche ich eben aufgrund des Sparens und dieses glücklichen Zufalls nach einer gut klingenden Hifi-Lösung.

Der glückliche Zufall war dabei eine Art Katalysator, der mein Vorhaben, sich eine hochwertige Hifi-Anlage zuzulegen beschleunigt hat.

Ich hoffe, dass das ausreicht, und ihr mich nicht als "Spinner" abtut.

Ich gebe zu, wenn ich betrachte, welches Geld ich für Hifi ausgeben will, muss ich schon manchmal denken:

"Ich glaub' ich spinne!"


Darum auch gleich zu meiner nächsten Frage:

Lest euch bitte mal diesen Artikel durch und sagt mir dann, ob diese Anlage, die ja etwas unter 100.000 € zu kosten scheint, nicht auch "die Erfüllung" sein kann, zumal ja alle Komponenten aus dem selben Hause stammen.

Allerdings steht dort auch im Artikel, dass die Boxen etwas "spritzig" klingen gegenüber Dynaudio Evidence Temptation Boxen. Was mag das bedeuten? Klangverfälscht? Nichts für Klassik?

Hier der Artikel (ALS PDF-DATEI):

http://www.burmester.de/pdf/StereoTopLineTest.pdf


Bis dann

Gruß
Stereofanatiker
cr
Moderator
#32 erstellt: 13. Okt 2003, 18:16
Wenn ich mir eine Anlage in deiner Preisklasse kaufen würde, dann nähme ich hochwertige aktive Studiomonitore (zB die größten K+H), einen Accuphase Vorverstärker. Nicht irgendso ein Highend-Zeugs.
PapaSchlumpf
Stammgast
#33 erstellt: 13. Okt 2003, 19:17
Ich denke alles über höchstens 50000 ist zu viel Geld für zu wenig Klanggewinn, ich würde allerhöchstens so viel ausgeben und mit dem Rest Urlaub machen, n schönes Auto kaufen, die CD-Samlung erweitern oder sonstwas.

Ich hab noch nie etwas derart teures gehört, kanns mir aber nicht vorstellen das etwas so viel besser klingen kann.
EWU
Inventar
#34 erstellt: 13. Okt 2003, 19:22
würden alle Boxen die Musik genau so wiedergeben, wie sie im Original (Konzert)ist, würden sie auch alle gleich klingen.Da sie es aber nicht tun, bringen sie die Musik halt mehr oder weniger verfälscht(bewußt oder unbewußt vom Entwickler gewollt)dar.
Das ist nun die Aufgabe des Käufers zu entscheiden, wie verfälscht sie für ihn ist, und ob sie so gefällt oder nicht.
Ich habe die B99 schon gehört, in einem optimalen Raum, mit super Elektronik(Burmester), da klang sie wie vom anderen Stern.Ich habe sie auch schon auf einer HighEnd gehört, der Raum war schlecht, die Elektronik zu schwach(Burmester), da klang sie wie eine 2000 EUR Box.
Was ich spritzig empfinde, das empfindet ein anderer vielleicht als langweilig.
Mit dem Geld, was Du ausgeben willst, würde ich diverse Händler abklappern mir etliches anhören und nach Hause bringen lassen.und dann hörst Du Dir die Anlagen an und entscheidest.
Labello
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 20. Okt 2003, 11:05
Jetzt sind wir aber langsam gespannt, wie es weitergeht mit der 300.000-Euro Anlage

Oder muß erst noch der Hörraum mit Goldfolie ausgekleidet werden, damit's dann auch ultimativ luftig klingt?!
tux
Stammgast
#36 erstellt: 20. Okt 2003, 18:46
Ja, ich bin auch schon ganz ungeduldig
stcr2002
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 25. Okt 2003, 21:34
Hallo,

also ich als Neuling bin erstmal schwer -äh- beeindruckt: Ich versuche grad mit 1500€ ne gute SACD-Anlage zu bekommen, bewege mich also eigentlich in ner anderen Preisklasse, deshalb sag ich auch nichts zu deinen konkreten Vorschlägen...

Wenn du so unsummen ausgeben willst, warum verteilst du die nich auf mehr boxen und kaufst ne surround anlage?
Deine SACD hat eh 6 Tonspuren. Warum nur 2 davon nutzen?
Ich hab' mich schon mal'n bißchen durch die Hifi-läden durchgehört und meistens haben bei mir surround-anlagen aufgrund des raumklanges nen besseren (=realistischeren) Eindruck gemacht als gleichteure Stereoanlagen...

Ich hoffe ich lehn mich da als neuling nicht zu weit aus dem fenster, aber:
Was du nicht selbst gehört hast taugt nichts. Klangempfinden is so subjektiv, das andere dir allenfalls ne tendenz geben können.

Gruß
Steffen
cr
Moderator
#38 erstellt: 25. Okt 2003, 22:12
Hat sich wohl totgelaufen das Ganze??
Möllie
Stammgast
#39 erstellt: 25. Okt 2003, 22:31

Ich hoffe, dass das ausreicht, und ihr mich nicht als "Spinner" abtut.

Ich gebe zu, wenn ich betrachte, welches Geld ich für Hifi ausgeben will, muss ich schon manchmal denken:

"Ich glaub' ich spinne!"


Ich weiß auch nicht so genau ob ich das glauben oder meinen soll...
Möllie
hammermeister55
Stammgast
#40 erstellt: 28. Okt 2003, 02:19
Wahnsinn was man alles für Musik ausgeben kann.

Ich würde mir für die schöe Klassik ne Anlage für 5000-10000 Euro kaufen. Dann würde ich 200 Kinder in der Dritten Welt als Patenkinder nehmen und sie probehören lassen. Ich glaub das würde dich und 200 Kinder glücklich machen. Vielleicht ein bischen zu oberflächlich gedacht von mir aber denk mal drüber nach.
Rüdiger


[Beitrag von hammermeister55 am 28. Okt 2003, 02:34 bearbeitet]
stcr2002
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 28. Okt 2003, 08:49
Recht hat er schon irgendwie der hammermeister.....
Der nutzen den man mit nen paar 'zig Patenkindern stiften kann is wohl echt größer als der "Klang-sprung" den ne Stereoanlage von 50000 zu 150000€ macht.
Und so 100 Fotos von Patenkindern im Wohnzimmer machen bestimmt soviel Eindruck wie die Anlage...

Gruß
stcr2002

P.s.: Wer keine so humanitäre ader wie hammermeister und ich hat: Für die 100000 gibts auch schon schicke&schnelle autos - mit eingebauter Anlage von Bose.... macht bestimmt auch tierisch spaß, damit über die pisten zu bügeln
hammermeister55
Stammgast
#42 erstellt: 28. Okt 2003, 23:26
Hat meine Aussage so geschockt, oder warum geht es hier nicht weiter, oder doch alles nur ein Blöff.
Ich liebe übrigens auch Klassik und würde mich freuen zu erfahren wie die beste Anlage der Welt für Klassik aussieht besser gesagt sich anhört.
Yankeeh
Neuling
#44 erstellt: 15. Mrz 2005, 20:37
Hallo Du Held. Wir schreiben in der Zwischenzeit das Jahr 2005. Aber glaube mir - wir können immer noch herzlich über deinen Schwachsinn lachen. Lass Dein Küchenradio weiter laufen und kauf Dir, wenn Du genug gespart hast, einen CD-Player beim Mediamarkt oder bei ebay; je nachdem wo Du das Teil halt billiger kriegst. Viel Erfolg noch.
mrt1N
Inventar
#45 erstellt: 15. Mrz 2005, 22:09
Ich geb dir nen guten Tipp. Geb mir 250000 Euro und hol dir für den rest ne Anlage. Nein, war nur Spaß, ich wünsche dir alles gute bei der Suche nach deiner Traumanlage. Ahhh ich würde noch an eine gute Alarmanlage und natürlich 5 meter hohe mauern mit Selbstschussanlagen denken.... , weil wenn dir das Zeug geklaut wird, ist die Enttäuschung glaub ich mal sehr groß. Ich wäre ja nur zu gerne dein Sohn....

Gruß Kane
mrt1N
Inventar
#46 erstellt: 15. Mrz 2005, 22:11
ups hab garnet auf das Datum geachtet... Ist eigentlich jetzt was bei der Sache rausgekommen????

Kane
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