Lohnt sich ein D/A Wandler bei einem Onkyo DX 7711

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Futuit
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Jan 2006, 17:14
Hallo ihr Lieben,

Nach ein paar Monaten hören mit den tollen AOS Studio 22Ref fällt mir mittlerweile der Bass ein bisschen negativ auf. Mein Problem ist, dass der der Integra den Bassbereich zu sehr betont und verwäscht. Ich habe auch schon versucht durch Aufstellung und Ständerwechsel ein besseres Ergebnis zu erzielen, aber leider habe ich keine Lösung gefunden. Ich habe auch schon einen Myryad CD-Player dagegen gehört und auch schon diverse Lowbudget Player und MP3 Player dagegen gehört und konnte den Onkyo so als schuldigen herausfiltern.

So nun bin ich am überlegen wie ich das problem am besten löse kann.
Da mein Budget derzeit leider ein wenig begrenzt ist (max. 300 Eur) stellt sich die Frage nach einem neuen Player glaube ich nicht. Belehrt mich eines besseren, wenn doch, aber irgendwie hänge ich dann doch an dem Player. Damit kam ich zum Schluss, dass dann vielleicht ein separater D/A-Wandler mich aus der Misere befreien könnte. Habt ihr dazu Vorschläge? Richtung wäre dann Soft-rock/Pop.
Wichtig ist mir, jetzt im Vergleich, ein konturierter Bass und kein Brummen.

Vielen Dank!


Grüße

Futuit
Haichen
Inventar
#2 erstellt: 12. Jan 2006, 20:14
Hallo Futuit !

Hilf "uns" doch bitte noch mit mehr Infos..

Also, die AOS Studio 22 Ref sind Lautsprecher, oder ?
Ich kenne die Teile nicht, daher meine Frage.

der Onkyo DX 7711 Integra ist ein Stereoverstärker oder ein Surround-Receiver ?

Wie groß ist Dein Hörraum ?
Stehen die LS auf Parkett/Laminat etc. ?

D/A Wandler..finde ich richtig gut.
Es reicht dann ein externes CD-Laufwerk oder ein günstiger CD-Player mit Digitalausgang.

Für 300 Silberlinge ist mir allerdings kein D/A Wandler bekannt.
Vielleicht kann hier das Forum helfen ?

Die Frage ist, ob Dein "Bass-Problem" nicht anderen Ursprungs ist ?`
Ich würde die "üblichen Verdächtigen" im Bereich LS oder Verstärker suchen.

Hoffe, wir können Dir helfen !

Greets

Haichen


[Beitrag von Haichen am 12. Jan 2006, 20:16 bearbeitet]
Futuit
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 12. Jan 2006, 20:42
Hallo Haichen,

ihr habt mir bisher immer mehr als gut helfen können

Ja, also die AOS sind Lautsprecher ( www.aos-lautsprecher.de )
Der Onkyo ist ein reiner CD-Player (Integra DX 7711), der Hörraum hat etwa 17m^2 und hat ein Linoleum Boden mit einem Teppich oben auf. Als Verstäker benutze ich einen vor kurzem erworbenen Audiomeca Hybrid (Ich hatte bis vor einem Monat garnicht gewusst, dass die auch Verstärker bauen)

Also um mal meine Basssuche zu beschreiben:

Ich habe zu allererst mal die Aufstellung geändert, dann auch den Raum gewechselt und zu letzt mal den Hörraum eines Händlers benutzen dürfen. Da haben wir dann auch mal den einen und den anderen CD-Player (Myryad, NAD, Audiomeca) gegen gehört. Auch haben wir den Verstärker ( Myryad, NAD, Audio Agile) gewechselt und ebenfalls auch vergleichbare LS (Dynaudio Contour / Audience) waren es glaube ich) angeschlossen und es war leider sehr deutlich, dass es am Onkyo lag. Jedesmal, wenn in der ursprünglichen Kette der Onkyo war, dann war der Bass sehr "weich" und leicht brummig. Andererseits waren die NADs auch nicht viel besser, besser schon aber eben nicht viel.

Ich habe auch schon mit Socken in der Bassreflexöffnung getestet, aber leider ohne großen Erfolg. (Mal eine beiläufige Frage: Wenn ich die Bassreflexöffnung schließe, dann ist die Box doch quasi eine geschlossene, oder?)

Mein erster Post war jetzt rückwirkend betrachtet doch etwas konfus, ich hoffe ich konnte nun Klarheit schaffen...

Soweit ich das im Kopf habe ist der Player ja eh für seinen eher weicheren Klang bekannt. Unschlagbar fand ich den Obession II, aber der war dann doch ein wenig zu teuer, schade eigentlich...

Also, ist in dem Fall nun ein Wandler sinnvoll und dann was für einer?

Grüße

Futuit
Haichen
Inventar
#4 erstellt: 13. Jan 2006, 09:50
Moin Futuit !

Na, dann hast Du ja scho umfangreiche Vorarbeit geleistet !

Also, um den Onkyo noch zum besseren Klang "zu bekehren" ist ein externer D/A Wandler schon sehr sinnvoll.

Spare noch ein bischen..
Ich würe Dir den Aqvox USB 2.0 für 749 Eurolein empfehlen.
http://www.aqvox.de/products_de.html

Vielleicht hat ja Dein Händler noch günstigere Alternativen ?

Leih Dir erst mal einen externen D/A Wandler aus um zu testen.

Greets

Haichen


ps..Voodoo..auch wenn das Thema immer wieder zum Streit einlädt..es gibt m.E. leider auch Kabelage, die die Bässe betont.
Im Zweifelsfall solltest Du auch hierbei mal mit Deinem Händler sprechen und Kabel ausleihen.

Du entscheidest..Du machst den teste-fix !
noexen
Stammgast
#5 erstellt: 13. Jan 2006, 10:08
joa also ein D/A wandler lohnt sich auf jeden fall bei dem teil, hab den 7711 selbst mal gehabt, für etwa 1 jahr.
das teil löst wirklich in den höhen nicht so gut auf, ich würde sogar sagen er spielt etwas dumpf, war jedenfalls nicht so mein geschmack.
heute bereue ich es ein bisschen ihn wieder verkauft zu haben weil der sich eigentlich excellent als transport für einen D/A wandler eignet. der so viele halbwegs bezahlbare (ok, da gibts für jeden ne andere grenze) D/A wandler gibts ja auch auf dem europäischen markt gar nicht.

der aqvox usb2, der benchmark dac, der kostet aber schon knapp 1000. bei ebay werden manchmal selbst gebaute halb industrielle non-oversampling dacs mit dem tda1543/1541 verkauft, z.b. von "mhdtlab"
http://cgi.ebay.de/T...QQrdZ1QQcmdZViewItem
die teile sind aber schon klanglich umstritten, wenn man sich mal umsieht.
aus hongkong gibts von xindak den dac-3 und lite audio stellt auch mehrere ordentliche dacs her.
wenn du da interesse hast kann ich dir dazu sicher noch was husten...
achja, nette LS. sehr interessant...
mfg
stephan.


[Beitrag von noexen am 13. Jan 2006, 10:43 bearbeitet]
Futuit
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 13. Jan 2006, 13:52
@ Haichen: Also den Aqvox habe ich mir auch schon überlegt, aber er war mir bis jetzt einfach zu teuer. Ich habe auch schon bei einigen Herstellern gewühlt und fast nie etwas passendes gefunden.

@ noexen: Also diese selbstgebauten möchte ich nicht unbedingt nehmen, da ich die meist ja blind, oder vielmehr taub kaufen müsste. Die xindak dacs sehen schon mal interessant aus. Da würde ich mich doch glatt mal freuen, wenn Du loshsuten würdest . Lite Audio habe ich im Net leider nicht finden können, von daher könntest Du auch über die mal ein paar Worte fallen lassen?



Mir ist schon klar das 300 Euronen nicht gerade viel für einen externen Wandler sind, aber mein Händler hatte mir gleich zu einem neuen Player geraten. Jedoch konnte er mir nichts unter 1000Eur zeigen, was mir gefallen hat und der, der mir doch am meisten gefallen hat lag bei 1500Eur.

Grüße

Futuit
Esche
Inventar
#7 erstellt: 13. Jan 2006, 13:59
das ein cd player im bass aufdickt, habe ich noch nie gehört

schöne hifi welt.


wünsch dir dennoch erfolg mit der suche eines trockenen players.



grüße
Futuit
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 13. Jan 2006, 14:11
@ esche: richtig dick trägt er ja nicht auf, aber er versuppt den Bass irgendwie und betont ihn eben leicht. Für mein Hören trägt er eben dadurch zu viel auf.

Grüße

Futuit
noexen
Stammgast
#9 erstellt: 13. Jan 2006, 14:16
ich denke mal auch einen xindak oder liteaudio dac müsstest du blind kaufen... kenne zumindest keinen händler für diese geräte in DE (und wenn es welche gäbe würden die teile auch deutlich mehr kosten).
das dir dein händler gleich zu einem neuen cdplayer rät ist ziemlich clever, hat er überhaupt einen D/A wandler da gehabt?

klar, nen neuer cdplayer ist au ne alternative. nen d/a wandler hat halt den vorteil das man alle möglichen geräte mit digitalausgang anschliessen kann. ich hab mir meinen nicht gekauft weil ich mit meinem cdplayer unzufrieden war, ganz im gegenteil. ich hab ihn gekauft um ihn an die soundkarte anzuschliessen. das klingt so überragend im gegensatz zu vorher UND meinem cdplayer, komm gar nicht mehr runter.
was mich am glücklichsten macht ist das ich jetzt endlich ordentlich di.fm hören kann, in excellenter qualität.


[Beitrag von noexen am 13. Jan 2006, 14:53 bearbeitet]
Futuit
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Jan 2006, 15:00
Also er hatte im Moment keinen da gehabt, sonst hätten wir das ja auch gleich getestet. Das er mir einen neuen CD-Player verkaufen möchte ist doch auch klar.

Ich hänge einfach ein wenig am Onkyo, daher ja auch der Gedanke.

Grüße

Futuit
noexen
Stammgast
#11 erstellt: 13. Jan 2006, 15:17
kann ich verstehen, das teil ist ja auch gebaut wie ein bunker...
detegg
Administrator
#12 erstellt: 13. Jan 2006, 18:04
mmmh - grübbel

... dann müsste mein aufdickender Onkyo DX-7711 am warm klingenden Marantz 1300 von 1978 über die KEF Calinda gehört - ja - wie müsste er sich anhören?

Ich werde es heute abend noch mal versuchen nachzuvollziehen

Gruß
Detlef
noexen
Stammgast
#13 erstellt: 13. Jan 2006, 18:38
detegg... ich nehme ihn wieder zurück wenn er dir zu sehr aufdickt...


[Beitrag von noexen am 13. Jan 2006, 18:38 bearbeitet]
detegg
Administrator
#14 erstellt: 16. Jan 2006, 01:34

noexen schrieb:
detegg... ich nehme ihn wieder zurück wenn er dir zu sehr aufdickt...

... ne, ne, der bleibt schon hier! habe ihn ja aus gutem Grund übernommen - jetzt stehen hier zwei Onkyo´s DX-7711

Ich habe mir heute mal die Zeit genommen, und den Onkyo über einen externen DAC gehört. Der verwendete Ultramatch SRC2496 von Behringer ist eigentlich als ADC zur digitalen Speisung einer DCX2496 mit nachfolgendem 3-wege Aktivsystem vorgesehen ...

Konfiguration/Geräte:

+ CDP Onkyo DX-7711
+ DAC SRC2496 von Behringer
+ Verstärker MARANTZ 1180DC
+ Lautsprecher KEF Calinda
+ Kopfhörer AKG K260

+ CDP fixed analog OUT an AUX IN des Marantz
+ CDP digital optical OUT S/PDIF an optical IN des SRC - analog OUT des SRC an TAPE IN des Marantz (Samplingraten unverändert, 24bit Wortbreite, De-emphasis wie Original-Daten, Dithering ON)

Wenn ich den digitalen (optischen) Ausgang des Onkyo einschalte, habe ich auf beiden IN´s des Marantz ein Signal und kann die Quelle einfach umschalten. Leider ist der Pegel nach dem externen DAC höher, so dass ein Vergleich A/B der Eingänge AUX/TAPE am Marantz so einfach nicht ist. Habe per Volume-Regler nach Gehör angeglichen ...

Software: Nils Lofgren, Acoustic Life (VisonMusicInc), Coryell/Assad/Abercrombie, Three Guitars (CheskyRecords)

Die KEF Calinda ist ein alter LS britischer Coleur, tiefreichend, schmeichender Stimmenbreich, zurückhaltende Höhen. Mit externem DAC klang es konturierter, spritziger, auch in der Bühne sauberer gestaffelt ...

Der AKG K260 wurde viel in Studios verwandt - ziemlich neutral - sehr wenig "gesoundet". Ohne externen DAC klang es tiefgründiger, stimmlicher, es passte einfach besser ...

Mein Fazit: Ich experimentiere gerne mit Lautsprechern - Hörner, Breitbänder, 2-weg, 3-weg, aktiv und passiv - hier liegen m.E. die großen Unterschiede. Eine Quelle soll möglichst neutral zuspielen - das machen meine 2x Onkyo DX-7711 seit Jahren - mechanisch robust, klanglich hervorragend! Ich brauche kein CDP-Tuning und keinen externen DAC ...



Gruß, Detlef
Futuit
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 16. Jan 2006, 16:11
Vielen Dank für deinen Test!!

Ich werde mal ein paar Wochen noch ins Land gehen lassen und dann mal testen, dann lässt auch mein Geldbeutel ein wenig mehr zu. Vielleicht lässt sich auch noch eine andere Lösung finden!

Danke!

Grüße

Futuit
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