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WANTED: Verstärker + DAC für ca 2000 EUR

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picdragon
Neuling
#1 erstellt: 16. Mai 2006, 20:32
Hi Folks,

ein sehr inspirierendes und gutes Forum ist das hier, aber je mehr ich lese, desto weniger weiß ich ;-) Meine Situation ist inzwischen wie folgt:

Mit EAC gerippte CD-Sammlung (FLAC) auf NAS-Platte ersetzt den CD-Spieler. Als Steuerung soll entweder

- Sonos ZonePlayer 80 mit Controller CR100 oder die
- Squeezebox mit FB dienen

Beides sehr interessante Konzepte, entscheidend ist ja, dass ich keinen PC anwerfen muss, um Musik zu hören / auszuwählen. Durch die Anbindung an Internet-Radio spar ich mir sogar den Tuner (und die Moderatoren obendrein ).


Als DAC kommen für mich folgende zur Zeit in Frage:

1. Benchmark DAC 1 (Favorit) in der Silbernen Ausführung
2. AQVox USB2
3. Audio Agile Step DAC (warum, s.u.)
4. Tipps sind an dieser Stelle sehr willkommen... vor allem im Zusammenhang mit dem AMP Thema, s.u.


Als AMP dann das große Fragezeichen... (LS spielen keine Rolle, werden ohnehin mittelfristig ersetzt, passend zum AMP)

Ursprünglich hatte ich den Audio Agile Step AMP im Visier, weil das optisch gut mit dem DAC aus gleichem Hause harmoniert. Wenn aber der DAC 1 weitaus besser WÄRE, was ich nicht beurteilen kann (technische Daten sind nicht meine Sprache, und Hörtests bekomme ich nicht hin), bin ich in der Wahl des AMP wieder völlig frei - evtl. wieder Richtung NAIM oder Musical Fidelity.

Wenn alles technisch auf einer Ebene spielt, entscheide ich mich trotz Mehrkosten für das Design (ist leider so, was soll ich machen ;-) ), aber natürlich möchte ich nicht x00 Euro mehr ausgeben für die technisch schlechtere Lösung...!

In diesem Sinne meine Frage an Euch: Ist das hier schon die richtige Auswahl, oder gibt es Kombinationen von DAC und AMP, die ich nicht kenne, die aber in der Preisklasse 1000-1500 Euro pro Komponente im Design gut passen, und klanglich Hi-End sind?



Danke schon mal für Eure Beiträge...

picdragon
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 19. Mai 2006, 11:18
diverse leute schaffen es nicht verstärker oder dacs im blindtest auseinanderzuhalten. bei lautsprechern ist das sehr viel einfacher.

das:


LS spielen keine Rolle, werden ohnehin mittelfristig ersetzt, passend zum AMP


erscheint mir daher als falscher ansatz. wenn du in der preisklasse die komplette (!) anlage neu zu kaufen gedenkst, könntest du möglicherweise über aktivboxen nachdenken - damit entfällt die verstärkerfrage, einige aktivboxen haben sogar DA wandler eingebaut.

design ist dir offensichtlich wichtig - was verstehst du unter hübschem design? wenn du auch noch nähere angaben zu raumgröße und musikgeschmack machen würdest...
picdragon
Neuling
#3 erstellt: 20. Mai 2006, 11:17
@musikgurke :-)
Danke für Dein Feedback. Bis jetzt habe ich ELAC EL60 Kompaktboxen, die ich irgendwann ersetzen werde, aber zur Zeit brauche ich halt einen Verstärker! Da ich noch für jede AMP-Fraktion im Forum Empfehlungen bestimmter Boxen gelesen habe - je nach Vorliebe - mache ich mir um die Boxen später keine Sorgen.

Ich verstehe schon, dass die Boxen dem Klang eine auch für ungeübte Hörer leicht wahrnehmbare eigene Färbung verleihen, aber ich möchte zumindest von der Verstärker-Seite die besten Voraussetzungen schaffen.

Meine Idee ist dann auch eher, mit dem AMP dann zum Probehören ins Studio zu fahren, und passend zu meinen persönlichen Vorlieben das richtige 'herauszuhören'. Oder vielleicht ist ein Versender wie Nubert die bessere Idee, denn das betreffende Zimmer ist recht kompliziert geschnitten und mit etwa 36qm und 5 Meter Deckenhöhe recht groß gegenüber der Situation im Hifiladen.

Du hast wahrscheinlich recht, dass es (mir jedenfalls mit Sicherheit)nicht möglich sein wird, gute DACs im Blindtest zu unterscheiden, so dass der Preis als einziges Argument übrig bleibt?!

Design: Ich mag puristische Geräte, möglichst ohne LCD-Anzeigen, wenig Knöpfe, wertige Oberflächen (Alu z.B.), mir gefallen z.B. Creek Destiny, Agile, aber auch Naim.

Musik: Sicherlich auch ein wichtiger Punkt, auch wenn ich die Boxenfrage bewusst (und notgedrungen, mein Budget reicht nicht für alles auf einmal) erst mal ausgeklammert habe. Portishead, Thievery Corporation, De Phazz, Gotan Project, Pink Martini, aber auch die 'ehrwürdigen' Dire Straits und Eric Clapton u.s.w..

Das Budget ist, wie gesagt, 1000 - 1500 pro Komponente, und selbst wenn ich könnte, würde ich nicht mehr investieren, ich habe ja noch andere Interessen ;-)

Über Aktivboxen weiß ich ehrlich gesagt rein gar nichts - was würdest Du empfehlen? Ich will ja klanglich möglich nichts gegenüber der Lösung MIT Verstärker verlieren!

Hifi-Tom
Inventar
#4 erstellt: 20. Mai 2006, 12:52

Wenn alles technisch auf einer Ebene spielt, entscheide ich mich trotz Mehrkosten für das Design (ist leider so, was soll ich machen ;-) ), aber natürlich möchte ich nicht x00 Euro mehr ausgeben für die technisch schlechtere Lösung...!

In diesem Sinne meine Frage an Euch: Ist das hier schon die richtige Auswahl, oder gibt es Kombinationen von DAC und AMP, die ich nicht kenne, die aber in der Preisklasse 1000-1500 Euro pro Komponente im Design gut passen, und klanglich Hi-End sind?


Ja gibt es..., C.E.C. Von der Firma gibt es den vollsymetrisch aufgebauten, Single Ended Class A Verstärker Amp 3300 ( 999 Euro ) od. den Amp 5300 ( 1699 Euro ). Der Wandler DA53 ist von der Technik her derselbe wie der AQVox USB2 ( es steckt mit Carlos Candeias ja auch der selbe Entwickler dahinter ) u. auch vollsymetrisch aufgebaut. Die Geräte sind vom Design her eher klassisch, auf unnötige Gimmicks u. Spielereien wird bewußt verzichtet. Aufgrund des vollsymetrischen Aufbaus beider Geräte u. des von Candeias völlig eigenen Schaltungsdesigns würde ich diese beiden Geräte empfehlen. Sie spielen auf einem sehr, sehr hohen Niveau!!
Aber auch der Benchmark DAC 1 ist vollsymetrisch aufgebaut u. harmoniert ausgezeichnet mit den C.E.C. Vollverstärkern. Nachfolgend ein Bildchen vom Verstärker

´

MusikGurke
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 20. Mai 2006, 17:30

Musik: Sicherlich auch ein wichtiger Punkt, auch wenn ich die Boxenfrage bewusst (und notgedrungen, mein Budget reicht nicht für alles auf einmal) erst mal ausgeklammert habe. Portishead, Thievery Corporation, De Phazz, Gotan Project, Pink Martini, aber auch die 'ehrwürdigen' Dire Straits und Eric Clapton u.s.w..


das klingt eigentlich so, als könntest du langfristig auch mit boxen klarkommen, die eher richtung neutral gehen.

obwohl ein zusätzlicher subwoofer für den fun faktor...


Über Aktivboxen weiß ich ehrlich gesagt rein gar nichts - was würdest Du empfehlen? Ich will ja klanglich möglich nichts gegenüber der Lösung MIT Verstärker verlieren!


du verlierst nichts, du gewinnst.

bei aktivboxen arbeiten die endstufen direkt an den treibern, keine weichen im weg. daher kriegst du einen sehr viel höheren dämpfungsfaktor, was eine erheblich bessere (sauberere) basswiedergabe mit sich bringt.

du hast tiefbassentzerrung, du hast also auch tieferen bass.

die weichen sind vor den endstufen (hoch, mittel, tieftöner haben eigene verstärker), müssen daher weniger leistung verarbeiten, können daher komplexer ausfallen.

die verschiedenen hoch, mittel, tieftöner müssen nicht durch widerstände auf eine lautstärke gebracht werden, die endstufen können unterschiedlich stark laufen. daher hast du die volle leistung, du brauchst also weniger leistung, du hast mehr pegel.

soll ich fortfahren? kommt noch mehr dazu.

hier im forum werden bei aktivboxen in der preisklasse gerne genelec, klein und hummel, geithain, macki, etc. genannt.

hier ist z.b. ein thread zu einem solchen lautsprecher. da der verstärker entfällt, sogar annähernd in deiner preisklasse. gibt natürlich auch andere geräte.

http://www.hifi-foru...rt=&z=1preisklasse.


[Beitrag von MusikGurke am 20. Mai 2006, 17:31 bearbeitet]
picdragon
Neuling
#6 erstellt: 21. Mai 2006, 09:11
Jetzt wird's aber interessant Ich hab mal versucht, ein paar von den Kandidaten näher kennenzulernen, allerdings in der Regel keine Preise (auf die Schnelle) herausgefunden, außer einem für 30.000 Euro, was meine Preisvorstellung etwas übertrifft Drei Fragen bleiben mir zur Zeit, dann bin ich zumindest von der Aktiv-Lösung überzeugt, danke für den Tipp!

- Bei K&H & Co ist die Rede von der Nutzung der Boxen als "Nahfeldmonitore", was mir ehrlich gesagt bei 40qm zu beschallender Fläche etwas Sorgen macht (Hörabstand ca. 5 m). Andererseits höre ich bei den Leuten schon raus, dass diese Einschränkung auf das "Nahfeld" Unsinn ist... ?

- Ich würde gerne ein Optisches Kabel verwenden, d.h. ich würde dann Boxen mit integriertem DA/Wandler benötigen, oder aber den separaten DA Wandler (z.B. CEC oder Benchmark) zu den Boxen dazukaufen. Vermutlich gibt's auch von K+H passende Geräte. Was wäre denn unterm Strich günstiger/besser?

- Dann habe ich in ebay einen Backes&Müller Kandidaten gefunden, der aber ein schier unglaubliche Historie von Reparaturen und Wartungsarbeiten (ca. 3000 Euro) + einen defekten Hochtöner aufzuweisen hat. Nach nur 4 Jahren!!! Jetzt die Frage nach der Beständigkeit dieser Teile: Muss man die Komponenten wirklich so oft erneuern, oder ist das eher bei Studiobetreibern der Fall, weil die auf Nummer Sicher gehen wollen? Auszug aus der Beschreibung:
"BACKES & MÜLLER BM 20 AKTIVLAUTSPRECHER ... Leider spielt der Hochtöner einer Box seit kurzem nicht mehr. Ob es an der Elektronik liegt oder am Lautsprecherchassis vermag ich nicht zu sagen. ... Ich habe die Lautsprecher im November 2002 gebraucht gekauft .... Im August 2003 wurde ... ein Mitteltöner ausgetauscht sowie eine Brummstörung beseitigt (Rechnung über EUR 760,00 wird mitgeliefert). Im Juni 2004 habe ich die Lautsprecherelektronik bei Backes & Müller komplett überholen lassen. Ausgewechselt wurden 36 Kondensatoren, 46 Transistoren, 2 Superhochtöner, 2 Transformatoren, 10 Relais, 3 Widerstände, 62 Trimmer und 2 IC. Die Rechnung über EUR 2138,73 (wird ebenfalls mitgeliefert) beinhaltete außerdem folgende Arbeiten: überholen / altersschwache Bauteile erneuern, Einschaltstrombegrenzung einbauen, SHT-Umbausatz einbauen, Offset + Ruhestrom Endstufen justieren, TT2-Endstufe instandsetzen, Regelung TT3/4 instandsetzen, Chassisregelung justieren, Pegel justieren und akustischer Abgleich durchführen, kompletter Funktionstest durchführen, Dauerbelastungstest durchführen."
Zitat ende!

Heftig, oder?!?

Viele Grüße
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 21. Mai 2006, 09:30

- Bei K&H & Co ist die Rede von der Nutzung der Boxen als "Nahfeldmonitore", was mir ehrlich gesagt bei 40qm zu beschallender Fläche etwas Sorgen macht (Hörabstand ca. 5 m). Andererseits höre ich bei den Leuten schon raus, dass diese Einschränkung auf das "Nahfeld" Unsinn ist... ?


ich vermute in dem preisberreich werden die meisten händler die boxen für ein wochenende für zuhause ausleihen. dann kannst du das ganze selber überprüfen.

ich für meinen teil bezweifele stark, dass probleme durch die nahfeldtauglichkeit auftauchen werden.

frag am besten einfach mal in dem betreffenden thread nach, da werden dir die besitzer vermutlich gerne weiterhelfen.


- Ich würde gerne ein Optisches Kabel verwenden, d.h. ich würde dann Boxen mit integriertem DA/Wandler benötigen, oder aber den separaten DA Wandler (z.B. CEC oder Benchmark) zu den Boxen dazukaufen. Vermutlich gibt's auch von K+H passende Geräte. Was wäre denn unterm Strich günstiger/besser?


von harman kardon gibts einen cd player für knapp... 300? 400? euro, welcher einen digital eingang hat, und einen recht hochwertigen wandler. du kannst also externe geräte anschließen. nur ein vorschlag.


- Dann habe ich in ebay einen Backes&Müller Kandidaten gefunden, der aber ein schier unglaubliche Historie von Reparaturen und Wartungsarbeiten (ca. 3000 Euro) + einen defekten Hochtöner aufzuweisen hat. Nach nur 4 Jahren!!! Jetzt die Frage nach der Beständigkeit dieser Teile: Muss man die Komponenten wirklich so oft erneuern, oder ist das eher bei Studiobetreibern der Fall, weil die auf Nummer Sicher gehen wollen? Auszug aus der Beschreibung:
"BACKES & MÜLLER BM 20 AKTIVLAUTSPRECHER ... Leider spielt der Hochtöner einer Box seit kurzem nicht mehr. Ob es an der Elektronik liegt oder am Lautsprecherchassis vermag ich nicht zu sagen. ... Ich habe die Lautsprecher im November 2002 gebraucht gekauft .... Im August 2003 wurde ... ein Mitteltöner ausgetauscht sowie eine Brummstörung beseitigt (Rechnung über EUR 760,00 wird mitgeliefert). Im Juni 2004 habe ich die Lautsprecherelektronik bei Backes & Müller komplett überholen lassen. Ausgewechselt wurden 36 Kondensatoren, 46 Transistoren, 2 Superhochtöner, 2 Transformatoren, 10 Relais, 3 Widerstände, 62 Trimmer und 2 IC. Die Rechnung über EUR 2138,73 (wird ebenfalls mitgeliefert) beinhaltete außerdem folgende Arbeiten: überholen / altersschwache Bauteile erneuern, Einschaltstrombegrenzung einbauen, SHT-Umbausatz einbauen, Offset + Ruhestrom Endstufen justieren, TT2-Endstufe instandsetzen, Regelung TT3/4 instandsetzen, Chassisregelung justieren, Pegel justieren und akustischer Abgleich durchführen, kompletter Funktionstest durchführen, Dauerbelastungstest durchführen."
Zitat ende!


jo, was soll man dazu sagen

ich habe keine ahnung, was der vorbesitzer mit den boxen angestellt hat. desweiteren halte ich das für einen einzelfall, im traditionellem hifi berreich sind solche problemchen bei dem ein oder anderem gerät auch aufgetaucht. außerdem gibts beim kauf vermutlich die üblichen 2 jahre garantie.
Hifi-Tom
Inventar
#8 erstellt: 21. Mai 2006, 13:58
Vernünftige Aktivboxen von Gaithain, Adam & Co kosten ab 3000 Euro das Paar allerdings sind das dann Kompaktboxen/Monitore. Du brauchst dazu noch einen Vorverstärker, ein Laufwerk u. einen Wandler. Dazu noch die Kabel. Die Reparaturanfälligkeit von der von Dir angesprochenen Marke ist/war übrigens bekannt. Bei Gaithain od. Adam hätte ich da aber keine Bedenken, die machen einen sehr soliden u. gut verarbeiteten Eindruck. Trotzdem muß Du Dir alles gründlich bei Dir zuhause anhören.
Ein Bekannter von mir, ausgebildeter Opernsänger u. exzessiver Klassikhörer hatte die Kompakte K&H u. kam mit der überhapt nicht zurecht. Hier spielt sicherl. auch Dein persönlicher Hörgeschmack mit rein, also unbedingt ausprobieren.
picdragon
Neuling
#9 erstellt: 21. Mai 2006, 19:15
hmmmm. ein Hörtest erscheint mir so langsam auch unausweichlich, k.A. ob ich das hier im Raum Köln hinbekomme mit z.B. Adam, Klein & Hummel & Genelec. Bei der K&H O300D habe ich gelesen, dass die über einen eigenen DA-Wandler verfügt, was natürlich praktisch ist, und hoffentlich auch gut ;-)

Ansonsten hatte ich vor, das SONOS ZP80 System zu bestellen, das hat neben dem digitalen Aus- auch einen (analogen) Eingang, d.h. man kann sogar eine weitere Quelle (z.B. den alten CD-Spieler, für alle Fälle) anschließen, und dann wahlweise optisch oder über den Sonos DA-Wandler an die Boxen gehen. Ich würde ein seeehr langes Ethernet-Kabel legen, so dass ich das Gerät nur einmal benötige.

So weit die Theorie.

Also, wenn ich auf diesem Wege nicht den DA-Wandler und den Vorverstärker einsparen kann, dann werd ich wohl so schnell nicht zu einer Lösung kommen, denn bei dann 5-6000 Euro Gesamtkosten kann ich mich gerade noch zurückhalten :-) Dann wäre die konventionelle Lösung wieder besser für mich / mein Budget.

... Ich bin aber nichtsdestotrotz so langsam wirklich gespannt darauf, diese teile zu hören... hoffentlich bald. Ich werde versuchen, davon zu berichten, auch wenn mir leider das einschlägige Vokabular dazu fehlt ;-)

grüße aus Köln
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 21. Mai 2006, 19:32
solltest du dir die geräte wirklich anhören, wäre ich sehr auf den hörberricht eines unvoreingenommenen laiens gespannt.

möglicherweise macht dir eine "klassische" hifi anlage ohne zu viel neutralität mehr spaß, aber du hast offensichtlich selber blut geleckt. verstärker, boxen, DA wandler... alles in einem. viel spaß beim hören
picdragon
Neuling
#11 erstellt: 24. Mai 2006, 07:03
Es kommt doch immer alles anders als erwartet

Ich war jetzt in einem kleinen Hifi-Studio, das Backes & Müller hier in Köln führt, mit dem Ziel mir solche mal anzuhören. Nach einem Gespräch und erster Einschätzung der Preislage sah es allerdings so aus, als müsste ich da doch mindestens 5-6000 Euro nur in Boxen investieren, um ein meinen Vorstellungen entsprechendes Niveau zu erreichen, d.h. um gegenüber einer gut abgestimmten "normalen" AMP+LS Lösung bei unter 4000 Euro im Vorteil zu sein.

Dann hatte der Händler mir einen anderen, wie ich finde sehr interessanten, Weg vorgeschlagen: aktivierbare und modulare Sehring LS an einem Arcam FMJ A32. Der Clou: man kauft zuerst die Kompakt-LS Sehring S700, und rüstet die später nach Belieben in die S703 auf, dabei zahlt man nur die Differenz. Am Schluss kann man dann (ab Herbst diesen Jahres erst verfügbar), diese Boxen "aktivieren", d.h. da wird dann eine Verstärkerplatine eingebaut. Also das finde ich mal intelligent durchdacht... :-)

Die habe ich dann auch probegehört und war seehr angetan. Mit den Begriffen "Räumlichkeit" und "Tiefe" kann ich jetzt mehr anfangen als zuvor, denn die Stimme und einzelne Instrumente waren für mich räumlich eindeutig ortbar. Z.B. die Stimme kam aus einer Richtung, wo sie eigentlich gar nicht hingehört, nämlich aus der Mitte, wo keine Lautsprecher standen, sondern der CD-Spieler

Bei hohen Lautstärken klingen sie trotzdem angenehm, nicht zu aufdringlich, umgekehrt ist bei niedrigen Lautstärken der Klang auch noch "al dente", also mit Biss ;-)

Die Aufwertung der Kompaktbox 700 zur 703 habe ich dann im direkten Vergleich gehört und kann sagen, dass die 2500 Euro für die Aufwertung in Ordnung sind, weil sogar ich den Unterschied auf Anhieb merke, vor allem natürlich im Bassbereich. (Der Paarpreis für die kompakten liegt bei 2000 Euro inkl. Stands) Laut Händler kann man sich da auch den Subwoofer komplett sparen, weil diese Aufgabe von den Stand-LS gelöst wird.

AqVox vs Benchmark
Hier hat er mir aus eigener Erfahrung den Aqvox als das eindeutig bessere Produkt empfohlen, sowohl in der Ausstattung als auch im Klangergebnis. Ist mir auch recht, ist ja sogar günstiger8)

Und der Verstärker?
Jetzt habe ich das Problem, dass der gehörte Verstärker ein Arcam FMJ A32 war, und lt. Aussage die zur Zeit technisch innovativste und gereifteste Lösung in der 2000 Euro Klasse. Mir dummerweise bislang recht unbekannt, und mit 1800 Euro auch nicht grad ein Schnäppchen. Harmoniert aber anscheinend fantastisch mit den Sehrings, womit ich natürlich jetzt beginnen würde, den Verstärker-Kauf an den Boxen festzumachen... Wollte ich eigentlich gar nicht...

Mit 1800 Euro hab ich ein echtes Problem, andererseits hat mir die Kombi einfach gut gefallen, und das Sehring Konzept, die Optik, der Klang, das hat mir alles so gefallen, dass ich hier gar nicht mehr weiter suchen möchte.

Also am Ziel angekommen...? Ich grübel noch ein Weilchen, und lese gern noch eure Kommentare
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 24. Mai 2006, 15:45
von dem laden habe ich auch schon gehört, scheint eher auf die etwas höheren preisregionen zugeschnitten.

solang dich das design nicht zu sehr abschreckt, solltest du es imho auch mal mit den klein und hummels versuchen. eine mail an den hersteller, sollte probemöglichkeiten zu tage fördern. geithain könnte auch einen versuch wert sein, oder genelec, oder...

solltest du im laufe deiner suche eine gute probehörmöglichkeit finden, würde ich mich über die angabed dieses ladens freuen. ich kenne in der nähe leider auch nur "normale" geschäfte mit passivem hifi.

der saturn am hansaring ist imho ganz nett, die auswahl ist wirklich beeindruckend. in der city war ich auch mal in nem recht passabelen laden, da gabs aber auch nur die "üblichen" marken.

wenn dir die sachen von sehring gefallen:

und wenn du nochmals weitersuchen möchtest, viel glück und spaß bei der suche
Hifi-Tom
Inventar
#13 erstellt: 24. Mai 2006, 21:43
Hallo picdragon,

die kleinen Sehrings habe ich auch schon gehört, wirklich sehr gute Lautsprecher u. vor allen Dingen ist das modulare Konzept sehr clever u. kundenfreundlich. Wenn Du Dich für den AQVox USB2 entscheiden solltest dann hör Dir auf alle Fälle die von mir oben empfohlenen Vollverstärker von C.E.C. ( Amp 3300 od. 5300 ) an, die passen klangl. auf jeden Fall besser dazu als der Arcam, billiger sind sie auch noch dazu u. in meinen Augen ist der Amp 5300 sowieso preisklassenunabhängig einer der besten Vollverstärker auf dem Markt.
picdragon
Neuling
#14 erstellt: 26. Mai 2006, 20:06
Hallo zusammen, und danke für die weiteren Anregungen - bloß keine Entscheidung aufkommen lassen

Der CEC ist und bleibt sehr interessant für mich, aber ich sehe grad keine Möglichkeit, die probezuhören und weiß nicht, ob ich noch dazu komme. Klein und Hummel kommt für mich optisch weniger in Frage, deswegen werde ich mich da nicht weiter bemühen, nachdem ich bei den Sehrings "angekommen" bin. Durch die Möglichkeit, die Teile später Voll- oder auch Teil- zu aktivieren (Nur für den Bass, der Amp übernimmt Mitten und Höhen, sehr interessant, weil nicht so teuer), bin ich nicht auf Passivboxen festgelegt.

Aber immerhin habe ich heute nochmals probegehört, und zwar den Arcam gegen den Cambridge Azur 640 v2. Bei 1000 Euro Preisunterschied ein guter Anlass, um Unterschiede "wegzuhören", würde ich sagen Jedenfalls wollte ich gerne so wenig Unterschied wie möglich hören um dann guten Gewissens eine Menge Geld zu sparen...

Ich hab dann schon mal damit angefangen, die Lautstärke beim Cambridge höher einzustellen als am Arcam Hat aber nichts gebracht... warum? Ich versuch's mal in meinen Worten:

- Man stelle sich zwei Klaviaturen vor, nur dass eine davon doppelt so viele Tasten hat... (Gnadenlos übertrieben, ich weiß ) Ich glaube, man nennt das Auflösungsvermögen? Jedenfalls mochte ich beim Arcam das differenziertere Klangbild, die "Bühne" breitete sich zudem weiter aus. Insgesamt wirkte der Klang bei Cambridge etwas komprimierter
- Die Klangcharakteristik von Instrumenten war beim Cambridge etwas metallischer, würde ich sagen. Der Arcam ließ das Saxophon voller klingen, der Bassist im Hintergrund profitierte ebenfalls, und das Klavier trat bei seinen Einsätzen stärker hervor.


Ich fand das jetzt deshalb so interesant, weil ich zuletzt eine Reihe von 1000 Euro Verstärkern gehört habe, und dazwischen keine nennenswerten Unterschiede gehört habe, auch wenn sie bestimmt vorhanden waren: Naim 5, Atoll IN100, Roksan, der kleine Arcam, Myriad. Das war schon leicht frustrierend, kann ich sagen

Jetzt konnte ich mal zwei Kategorien miteinander vergleichen und in kürzester Zeit einige wesentliche Unterschiede heraushören. Ob das dann 1000 Euro Preisunterschied wert ist? hmmmmm... Also wenn ich in 3-4 Jahren ohnehin einen neuen Verstärker kaufen würde, eher nicht. Aber für mich ist das eine 10-Jahres-Entscheidung, und die Boxen werden Sehrings sein, das weiß ich inzwischen. Immerhin

Ich hab mir jetzt überlegt, den Aqvox erst mal einzusparen, denn sowohl die in Frage kommende SqueezeBox SB3 als auch der Sonos setzen sehr hochwertige Digitalwandler ein (bei SB3 ein Burr-Brown), so dass ich hier den Klanggewinn durch den Aqvox gegenüber dem vorhandenen DA-Wandler als - wenn überhaupt - geringsten Zugewinn einstufe.

Meine Entscheidung also wäre budgettechnisch:
1 CA Azur 640 + Aqvox + Sehring 700 ca. 3500 Euro
2 Arcam FMJ A32 + Sehring 700 ca. 3800 Euro

Der zweite Weg ist für mich jetzt der interessantere, zumal das Gefälle zwischen den Verstärkern nach dem Aufrüsten auf die 703 noch stärker ausfällt (Info vom Händler und von Herrn Sehring, den ich noch anrief in meiner Verzweiflung ;))

So, das wär's für heute - anstrengend ist sowas ja, aber worüber soll man sich freuen, wenn man sich vorher nicht dafür angestrengt hat, nicht wahr?

Prost
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