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Neumann K+H Klein und Hummel O 300 D (O300D) - Versuch eines Erfahrungsberichts

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Autor
Beitrag
Hüb'
Inventar
#1 erstellt: 23. Dez 2005, 23:49
Hallo zusammen!

Ich habe nun schon eine ganze Weile die Diskussionen in diesem Forum rund um das Thema „neutrale Wiedergabe / neutrale Lautsprecher“ verfolgt.
Das ganze Gezänk rund um diesen Themenkreis interessiert mich nun nicht wirklich. Erstens, weil meine technische Kompetenz nicht ausreicht, um fundiert mitdiskutieren zu können, und zweitens, weil für mich letztlich nur das Ergebnis zählt. Das heißt für mich: mir muss Musikhören mit meinen Lautsprechern Spaß machen und Emotionen vermitteln! Das ist es auch, was ich als Erwartungshaltung gegenüber technischen Gerätschaften formuliere.

Motivation

Neben der Neugierde, wie ein solcher geliebter / gehasster Monitor denn nun in meinen Ohren klingt, war die Suche nach so etwas wie einem endgültigen, finalen Lautsprecher für mich der Beweggrund, einen hochwertigen Monitor einmal anzutesten.
Irgendwie war für mich hier im Forum bei den Beiträgen der Monitorbesitzer zwischen den Zeilen immer eine Zufriedenheit zu erspüren, die nichts mit dem nervösen Schielen auf den Kontostand zu tun hat, weil der aktuell im Besitz befindliche High-End-Lautsprecher vom Hersteller gerade mal wieder modellgepflegt wurde (ihr wisst schon: verbesserte Innenverkabelung, VÖLLIG überarbeitete Frequenzweiche und Treiber, die abgesehen vom Äußeren (natürlich...) vom Grunde auf neu entwickelt wurden). Auch muss ich ehrlich zugeben, dass mich die nüchtern-technische Argumentationsweise der Neutralos einfach anspricht.

Wo komme ich her?

Vor der K+H hatte ich ein Paar passive B&W Nautilus 805 angetrieben von 2 Audio Valve Challenger 115 Röhren-Monoendstufen.
Für den Rest der Anlage sei auf mein Profil verwiesen.

Was wird gehört?

Vorwiegend klassische Musik (und hier vor allem Orchesterwerke, Konzerte und Kammermusik) sowie (härtere) Rockmusik. Ich vertrete aber den Standpunkt, dass ein Lautsprecher mit jeder Art von Musik zurechtkommen muss. LS die nur mit bestimmter Musik gut klingen sind IMHO eine Fehlkonstruktion.

Aufstellung

Die Lautsprecher stehen bei mir auf den Hörplatz angewinkelt, relativ wandfern und auf ca. 50 cm hohen Stahlrohrständern von Project. Die Stands sind mit Bodenspikes versehen. Entgegen der Empfehlung des Herstellers werden die K+H um 90 Grad gedreht betrieben (also hochkant stehend anstand vertikal liegend). Die Entfernung zum Hörplatz beträgt vielleicht 1,5 Meter. Der Abstand der LS zueinander dürfte bei etwa 1,8 Metern liegen. Die Hochtonkalotten befinden sich innen, die Mitteltonkalotten demzufolge außen.

Bedienung

Die Bedienung ist kinderleicht und bedarf keiner großartigen Erklärung. Hingewiesen werden sollte auf die Notwendigkeit eines Cinch-XLR-Adapters, bei der asymmetrischen Ansteuerung der Aktivboxen, sowie auf die Anpassungsmöglichkeiten an die Raumakustik über die Anhebung/Absenkung einzelner Frequenzbereiche.

Design und Verarbeitungsqualität

Das Design der O300D ist ein Paradoxon: einerseits ist es innerhalb der Preis- und Größenrestriktionen nahezu perfekt, wenn man der Maxime „form follows function“ Gestalt verleihen möchte, anderseits ist es grotesk hässlich, wenn man den high-endigen Durchschnittslautsprecher als Spiegel der ästhetischen Mehrheitsmeinung annimmt. Irgendwo dazwischen wird jeder seine persönliche Meinung zur O300D finden können. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir meine B&W Nautilus 805 besser gefallen hat. Dennoch kann ich mit dem Aussehen der K+H ganz gut leben.

Irgendwo habe ich von der Herkunft der verwendeten Chassis gelesen. Der Hochtöner stammt demnach von Seas. Ebenso die 76mm-Mitteltonkalotte. Der Polypropylen-Bass (ja, ja, ich weiß, der KANN nur tot und langweilig klingen...) wird von Peerless zugeliefert. Alles sehr soldie Treiber, denen allenfalls der besondere (Marketing-)Glanz von Firmen wie Scan Speak, Dynaudio, Görlich etc. pp. fehlt.

An der Verarbeitungsqualität wird es kaum etwas zu kritteln geben. Diese steht außerhalb jeder Diskussion. Da rappelt nix, da wackelt nix. Alle Schalter und Buchsen lassen sich hervorragend bedienen und vermitteln ein Gefühl von Langlebigkeit, wie man es bei einem professionellen Produkt erwarten kann.

...und der (Nicht-)Klang?

Nicht langweilig, nicht gefühlskalt, nicht steril und nicht überanalytisch. Gerade all das nicht, was man aufgrund der technischen Nüchternheit des Produkts befürchten könnte!
Natürlich löst die K+H sehr gut auf, was Details und leise Schallereignisse angeht, was die Unterscheidung von Stimmen und Instrumente anbetrifft. Auch hinsichtlich der vielbeschworenen „Räumlichkeit“ kann sie überzeugen. Schallereignisse werden sehr deutlich voneinander abgegrenzt und fest positioniert. Ein „Wandern“ einzelner Stimmen im Schallfeld findet nicht statt. Instrumente lassen Körper und Volumen sehr gut erahnen, wenn der Tonmeister seinen Job gut gemacht hat.

Die O300D löst besser auf als so mancher Kopfhörer, lässt dabei die Musik völlig für sich selbst sprechen und drängt sich nicht mit Eigenheiten ungebührlich in den Vordergrund. Der Tonträger macht die Musik, die momentane Stimmung die Emotionen. Die K+H befindet sich dazwischen ohne im Wege zu stehen.
Der Bass ist angesichts der Größe sehr tief, je nach Aufstellung ausreichend druckvoll und durch das geschlossene Konstruktionsprinzip vor allem sauber, konturiert und unproblematisch hinsichtlich der Ankoppelung an kleine oder ungünstige Räume.
Die beiden Kalotten liefern jede Menge Details ohne auch nur ansatzweise zu nerven.
„Direktheit“ ist ein weiterer Begriff, der den Klang hervorragend charakterisiert. Der Hörer wird unmittelbar angesprochen und in die Musik hineingezogen. Die Musik an sich – und nicht der reproduzierte Klang – steht, über die O300D gehört, im Mittelpunkt.

Auch schlecht produzierte Aufnahmen klingen über die K+H meiner Meinung nach noch sehr gut! Der Lautsprecher lässt mich zwar hören, dass und wo etwas im Argen liegt, macht dies aber nicht mit dem gleichsam die ganze Zeit erhobenem Zeigefinger deutlich. Oder anders: man kann die Musik trotzdem genießen ohne durchgängig zur Analyse gezwungen zu werden.
Der Hochtonbereich der Lautsprecher ist übrigens nicht überpräsent. Da kenne ich eine ganz Reihe von Hifi- und High-End-Lautsprechern, die in diesem Bereich deutlich kräftiger abgestimmt sind.

Preis-/Leistungs-Verhältnis und Fazit

Für mich sind die O300D ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Hin zu mehr Musik, weg vom Nachdenken über Technik und immer neuere / bessere / andere High-End-Produkte.

Die K+H sind mit einem Listenpreis von gut 4.000,- Euro (Netzpreis: ca. 3.200,- Euro) sicher kein Sonderangebot. Nimmt man aber die Summe aller Produkteigenschaften aus Klang, Verarbeitungsqualität, der rein technischen Produktqualität (Messwerte!) und nicht zuletzt dem Wissen, dass pro LS 3 anforderungsgerecht dimensionierte Endstufen integriert sind, dann wird man der O300D nur ein sehr, sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis attestieren können.

Vielleicht noch zwei provokante Behauptungen in diesem Zusammenhang:

1. Mit dem entsprechendem Marketingkonzept, einem edlen Holzfurnier und der passenden „Herstellerphilosophie“ könnten diese Lautsprecher auch für den 3-fachen Preis im High-End-Laden stehen – und würden ihre Käufer finden.
2. Ein derart konsumentenfreundliches Verhältnis zwischen Preis- und Leistung wird im gesamten High-End-Lautsprechermarkt nur schwer bis gar nicht zu finden sein.

Bild(er)



(Siehe mein Profil)

Herstellerinfos

http://www.klein-hummel.de

Jetzt seid ihr dran!

Lieben Gruß

Frank


_______________________________________________________________
Hier die längeren Besprechungen/Eindrücke in diesem Thread
:):

von
Hüb'
Deukalion
sledge
Kruemelix
ExtendedDVDWatcher (sehr lang)
inthro
Tschirli
I.P.
I.P._2
Floli31
paschulke2/Thomas
MusichFan
Erik030474
rpnfan 1
rpnfan 2
e.lurch

Falls ich jemanden vergessen haben sollte: bitte melden!


[Beitrag von Hüb' am 20. Dez 2010, 19:35 bearbeitet]
georgy
Inventar
#2 erstellt: 24. Dez 2005, 00:01
Gratulation zu den K+H Boxen, sind schon akustisch wirklich gelungen, optisch bekomme ich dabei son seltsames Gefühl in der Magengegend, allerdings höre ich auch meist mit den Ohren.
Hüb'
Inventar
#3 erstellt: 24. Dez 2005, 00:03
Danke :prost!
Hochkant und auf Ständern sehen sie gar nicht sooo sch... aus.

Lieben Gruß

Frank
Hörzone
Inventar
#4 erstellt: 24. Dez 2005, 09:12
Hallo Frank

ein schöner Bericht. Glückwunsch das du deinen Lautsprecher gefunden hast. Du wirst bestimmt lange Freude an den O300 haben, da bin ich mir ziemlich sicher. Wenn man mal die Vorurteile über Bord werfen kann, dann kann man sich auch mit ihm einlassen.
Eine Bemerkung noch zum Design. Natürlich kann man eine Holzfurniervariante kaufen, aber es ist eine Einzelanfertigung. Ich hab das bei den O500 schon mal gerechnet..
Man kann Sie theoretisch auch in Sonderfarben bestellen, allerdings sind die Aufpreise nicht wirklich preiswert. Ich selbst hab in der Vorführung die O500 in silber (sieht man auch auf der Hompage.
Mit Gitter wird sie übrigens noch gefälliger, ohne klangliche Einbuße.

Schönes Fest und viele schöne Stunden mit der O300
Reinhard
Leon-x
Inventar
#5 erstellt: 24. Dez 2005, 09:52
Hallo

Von mir auch viel Spaß und fFeude mit deinen neuen LS.


2. Ein derart konsumentenfreundliches Verhältnis zwischen Preis- und Leistung gibt es im gesamten High-End-Lautsprechermarkt nirgends.


Hier würde ich noch ein "für mich persönlich" eintragen.

Kann mir nicht vorstellen dass du alle LS auf dem Markt kennst. Selbst wenn.......

Auf Area wurde im Test der Nubert Nuwave 125 auch behauptet sie sei konkurrenzlos. Was verständlicherweise für heftige Empörung gesorgt hat.

Denn Geschmack ist individuell. Die K+H ist sicherlich auch nicht der LS für jederman.

Geniese jetzt aber die Musik.


Leon


[Beitrag von Leon-x am 24. Dez 2005, 09:53 bearbeitet]
Möllie
Stammgast
#6 erstellt: 24. Dez 2005, 10:39
Hallo Hüb,

sehr schöner Bericht! Ich kann deine Eindrücke sehr gut nachvollziehen!!

Ich selbst betreibe meine O300 auch "hochkant" aber bei mir liegen die Hochtöner außen! Mein Gedanke dabei war, (da ich die LS in Wandnähe betreibe) weil die MT, die etwas breiter abstrahlen(siehe Isobarendiagramm) weniger Einfluss auf die Raumakustik haben, wenn sie innen sitzen und dabei weiter von der Wand entfernt sind?
Vielleicht können sich unsere Spezialisten AH, Tantis od. US dazu mal aüßern?

Gruß Möllie
Hüb'
Inventar
#7 erstellt: 24. Dez 2005, 10:43
Hi Möllie!

Das habe ich mir auch schon gedacht! Die HT strahlen ja stärker gerichtet ab und dürften somit genauso gut außen zu betreiben sein.

LG

Frank


[Beitrag von Hüb' am 24. Dez 2005, 10:43 bearbeitet]
Möllie
Stammgast
#8 erstellt: 24. Dez 2005, 11:05
Hallo Hüb,

sieht m.E auch optisch besser aus

@ Leon


Auf Area wurde im Test der Nubert Nuwave 125 auch behauptet sie sei konkurrenzlos. Was verständlicherweise für heftige Empörung gesorgt hat.


Nubert hin Nubert her! Es wurde auch schon erzählt, daß die 125 sich locker mit den K&H O 500 messen könnten!

Gruß Möllie


[Beitrag von Hüb' am 24. Dez 2005, 11:08 bearbeitet]
Hörzone
Inventar
#9 erstellt: 24. Dez 2005, 12:19

Möllie schrieb:
Hallo Hüb,

sieht m.E auch optisch besser aus

@ Leon


Auf Area wurde im Test der Nubert Nuwave 125 auch behauptet sie sei konkurrenzlos. Was verständlicherweise für heftige Empörung gesorgt hat.


Nubert hin Nubert her! Es wurde auch schon erzählt, daß die 125 sich locker mit den K&H O 500 messen könnten!

Gruß Möllie



sicher können sie sich messen.. die Frage ist nur was dabei rauskommt. Hat jemand eine und kommt mal vorbei??

Frohes Fest an alle aktiven und passiven Hörer

Gruß
Reinhard
klappstuhl
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 24. Dez 2005, 13:12

Auch schlecht produzierte Aufnahmen klingen über die K+H meiner Meinung nach noch sehr gut! Der Lautsprecher lässt mich zwar hören, dass und wo etwas im Argen liegt, macht dies aber nicht mit dem gleichsam die ganze Zeit erhobenem Zeigefinger deutlich. Oder anders: man kann die Musik trotzdem genießen ohne durchgängig zur Analyse gezwungen zu werden.


Hallo Frank,

ob du's glaubst oder nicht. Dieses angebliche "scharfe Klangbild von Studiomonitoren, weil ja eher als Werkzeug gedacht...blabla.." hat mich Jahre lang abgehalten, mich überhaupt im Profibereich umzuhören. Dass sich mit meinen Geithains dann gerade dein Eindruck bestätigt hat und ich nun Stunde um Stunde entspannter hören konnte, hat mich überrascht.

Viele Grüsse,

Michael
Hüb'
Inventar
#11 erstellt: 24. Dez 2005, 13:15
@Klappstuhl:
Genau. Was habe ich bloß verpasst!
US
Inventar
#12 erstellt: 24. Dez 2005, 14:17
Hallo,

grundsätzlich sind die O300 für liegende Anordnung vorgesehen.
Allerdings ist der stehende Betrieb auch gut möglich.

Die Bündelung im Präsenzbereich ist aufgrund der Interferenzen zwischen MT und HT horizontal und vertikal unterschiedlich.
Vertikal ist die Abstrahlung enger.
Darus ergibt sich bei stehendem Betrieb die unbedingte Notwendigkeit, die LS in der Horizontalebene sehr exakt auf den Hörplatz auszurichten.

Bei liegendem Betrieb müssen die LS dagegen in der Medianebene sehr exakt ausgerichtet werden.
Da die Hörhöhe meist ungefähr gleich bleibt, aber Bewegungsfreiheit in horizontaler Richtung gewünscht wird, ist die liegende Anordnung oft besser.

Bei größeren Hörentfernungen relativiert sich der Aspekt zunehmend.

Die Nutzwinkel der O300 betragen bei sehr strenger Bewertung +/-30° horinzontal und +/-10° vertikal.

Gruß, Uwe

PS: Gute Wahl, Hüb!
Haltepunkt
Inventar
#13 erstellt: 24. Dez 2005, 21:50
no comment


Der Tonträger macht die Musik, die momentane Stimmung die Emotionen. Die K+H befindet sich dazwischen ohne im Wege zu stehen.


Nur Glückwünsche
xuser
Stammgast
#14 erstellt: 24. Dez 2005, 21:58
Hallo Haltepunkt

Könntest Du erläutern, warum Du bei den Rears die O300 statt eines der Geithain-Modelle gewählt hast?

Danke und Gruss

Beat
Hüb'
Inventar
#15 erstellt: 24. Dez 2005, 22:31
@Haltepunkt:
Besten Dank!
Hörzone
Inventar
#16 erstellt: 24. Dez 2005, 22:46

xuser schrieb:
Hallo Haltepunkt

Könntest Du erläutern, warum Du bei den Rears die O300 statt eines der Geithain-Modelle gewählt hast?

Danke und Gruss

Beat


weil er noch ein bisschen sparen muss für zwei weitere 922..
Gruß
Reinhard
teite
Stammgast
#17 erstellt: 25. Dez 2005, 00:52
Hallo,

Ich finde die O300 durch die letzen Preissenkungen ziemlich atraktiv. Da wird ein Selbstbau schon fast unrentabel.

Auch das man die Boxen digital zuspielen kann, ist ein nettes Goodie.

Zwei Sachen fallen mir aber noch auf. Zum einen das horizontale Abstrahldiagramm, die Einschnürung in der Abstrahlung bei 1.7kHz will mir nicht so ganz einleuchten. Zumal der MT in dem Bereich völlig allein spielt und der HT erst ab 3.3kHz einsetzt.



Das sieht bei der O500 wesentlich besser aus.



Der Maximalpegel im Bassbereich ist durch den kleinen 8 Zöller in CB relativ beschränkt. Naja das sollte durch ein Bassarray lösbar sein.

Hat schonmal jemand die O300 gegen die 8050 von Genelec verglichen?


cu,
Stefan


[Beitrag von teite am 25. Dez 2005, 00:55 bearbeitet]
Möllie
Stammgast
#18 erstellt: 25. Dez 2005, 11:05
Hi,

nur mal einen Ansatz von mir:

Der LS liegt beim Messen liegend auf dem Drehteller Nun wird das Messmikro genau auf die Achse des Ls eingestellt. Lässt man nun den LS drehen, dann laufen Hoch- u. Mitteltöner beim Abdrehen näher am Mikro vorbei, beim Eindrehen läuft der Tieftöner näher am Mikro vorbei! Das erklärt zumindest das nicht ganz spiegelbildliche Abstrahlverhalten auf dem Diagramm. Bei der O500 sind die Chassis (wenn stehend) auf einer Linie wenn man das Diagramm anschaut- absolut spiegelbildl. Abstrahlverhalten.
Warum jetzt bei der O300 D ausgerechnet um 1500 Hz eine Einschnürung zu erkennen ist- keine Ahnung

Gruß Möllie


[Beitrag von Möllie am 25. Dez 2005, 11:05 bearbeitet]
US
Inventar
#19 erstellt: 25. Dez 2005, 15:40
Hi,

Kantendiffraktion sorgt für die Welligkeiten.


Gruß, Uwe
Möllie
Stammgast
#20 erstellt: 25. Dez 2005, 16:05

Kantendiffraktion sorgt für die Welligkeiten.


Hi Uwe,

so genau wollte ich es nun auch nicht wissen

Gruß Möllie
Haltepunkt
Inventar
#21 erstellt: 27. Dez 2005, 14:12
Doch noch ein Kommentar:


Vielleicht noch zwei provokante Behauptungen in diesem Zusammenhang:


Provokant für wen?


1. Mit dem entsprechendem Marketingkonzept, einem edlen Holzfurnier und der passenden „Herstellerphilosophie“ könnten diese Lautsprecher auch für den 3-fachen Preis im High-End-Laden stehen – und würden ihre Käufer finden.


Wie in allen Bereichen unterscheidet sich die Preisbereitschaft zw. Laien und Profis für identische Produkte:

-MEG hatte beispielsweise separate Profi- und Consumerpreislisten mit 20% Aufschlag für die Konsumenten. Das war wohl sogar für Haienten zu offensichtlich.

Ein anderer Name und ein wohlwollender Artikel in einem einschlägigen Anzeigenblatt, hätten für die Beibehaltung der unterschiedlichen Preislisten genügt, weil:

-Eine Fa. kaufte zum regulären Preis LS aus dem Profibereich(Syrincs M3-220 damals 1.000 DM) und verkaufte sie für 2.500 DM an Hifi-Kundschaft unter dem Namen Creos Act. Kommentar STEREO zur Creos:"..., das einen Maximalpegel von 111 Dezibel verspricht und nur 2500 Mark kosten soll. (...) Und wer das erfrischend knackig und lebendig aufspielende Set gehört hat, wird den Preis noch unglaublicher finden. (...)"
Tantris
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 27. Dez 2005, 18:17
Hallo,

der stehende Betrieb der O300D ist - wie schon erwähnt wurde - eigentlich nur wegen der Intereferenzstelle zwischen MT und HT problematisch. Das Isobarendiagramm zeigt bereits bei +-20Grad erhebliche Auslöschungen im Bereich 3kHz. Es ist zu befürchten, daß ein seitliches Bewegen des Hörers zu Abbildungsproblemen führt. Wer einen relativ stabilen Hörplatz und nicht zu kleine Hörabstände hat, kann jedoch mit genau ausgerichtetn O300D sicher auch gut hören, der Sweet-Spot beträgt eben nur +-10-15 Grad.

Einen direkten Vergleich Genelec 8050 gegen O300D habe ich noch nicht gemacht, aber aufgrund des völlig anderes Konzeptes dürfte man schon gewisse Unterschiede erwarten: Genelec baut eine stetig zunehmende, dafür im oberen Bereich stärkere Bündelung sowie einen mit erheblich stärkeren Reserven ausgestattetn, dafür "unpräzisieren" Baß, Trennfrequenz und Chassisabstand lassen die Box für mittlere bis größere Hörabstände sinnvoll erscheinen. K+H hält die Bündelung geringer, dafür konstanter, der Tiefbaß ist klirrmäßig doch begrenzt, dafür mit geringen Laufzeitverzerrungen, ich würde den LS eher bei etwas geringeren Hörabständen empfehlen.

Gruß, T.
Schili
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 06. Jan 2006, 08:51
Hallo Frank.
Sehr schöner Bericht(eben erst entdeckt..) und Glückwunsch zu Deinem selbstgemachten (?) Weihnachtsgeschenk.
(Ich denke, ich muß mir die T+A-Röhre auch irgendwann selbst schenken, meine Frau weigert sich beharrlich... ).

Um den Ehefrieden nicht zu gefährden, wäre eine Positionierung dieser LS im Wohnzimmer bei mir zu Hause wohl indiskutabel...aber ich verstehe 100 %ig, dass Jemand seine diesbezügliche Priorität rein auf die Musikalität festlegen kann..

Ich habe (bewußt) noch nie einen Monitor gehört...wenn ich mal ganz zufällig in Deiner Nähe sein sollte, muß ich mir das unbedingt mal anhören...

Gruß, Schili


[Beitrag von Schili am 06. Jan 2006, 08:51 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#24 erstellt: 06. Jan 2006, 11:51
Hi Schili!

Wenn Du mal in der Nähe bist, warn mich nur kurz vor! Bist mir jederzeit willkommen!

Grüße

Frank
MH
Inventar
#25 erstellt: 06. Jan 2006, 12:40
gibt es im Kölner Raum die Möglichkeit sich mal eine KH anzuhören?

Gruß
MH
Hüb'
Inventar
#26 erstellt: 06. Jan 2006, 13:11

MH schrieb:
gibt es im Kölner Raum die Möglichkeit sich mal eine KH anzuhören?

Gruß
MH

Hi!

Ich will mich nicht aufdrängen, aber Duisburg ist nicht sooo weit entfernt.

Grüße

Hüb'
MH
Inventar
#27 erstellt: 06. Jan 2006, 13:24
darauf werde ich zurückkommen, danke.

Gruß
MH
Tourbillon
Stammgast
#28 erstellt: 06. Jan 2006, 17:38
Moin

Ich kenne die 0300 zwar nicht aus eigner Erfahrung, doch was ich mit Bestimmtheit sagen kann, ist, dass man den Profis eben keinen Hi-Enten-Schabernack andrehen kann. Mit Monitoren liegt man meist richtig, wenn man wirklich Musik hören will. Bloss: nicht überall, wo Monitor draufsteht, ist am Ende auch Monitor drin. Leider.

Meiler
Stammgast
#29 erstellt: 06. Jan 2006, 18:02
[url=nn mal herzlichen Glückwunsch Ich hab mir vor 3 Jahren auch Monitore zugelegt und bin restlos zufrieden!
Ich betreibe ein Paar Mackie HR824 in Kombination mit einem Nubert AW1000 Subwoofer (muss eigentlich nicht sein, macht aber bei brutalen Pegeln oder beim DVD kucken, auch den Nachbarn , sehr viel Spaß)
Die Optik war lange ein Thema, bin damit nie so recht zufrieden gewesen. Ich hab mir im letzten Frühling vom Tischler neue Gehäuse bauen lassen. War nicht ganz billig, aber da ich mir in absehbarer Zeit keine neuen LS mehr zu kaufen gedenke, die Sache wert. Die Aktion war mit etwas Tüftelei und Aufwand verbunden, weil die originalen Gehäuse in eben diesem Zustand bleiben sollten.



Offensichtlich geht es ja vielen Studiomonitorbesitzern ähnlich, irgendwann stellt sich allgemeine Zufriedenheit mit den Hörbedingungen zu Hause ein und man betrachtet das Thema Hardware als erledigt. Dummerweise eine schlechte Zielgruppe für die Hansens und Bödes dieser Welt....

Schönes Wochenende
Meiler


[Beitrag von Meiler am 06. Jan 2006, 18:14 bearbeitet]
mnicolay
Inventar
#30 erstellt: 06. Jan 2006, 18:19
@Meiler,
herzlichen Glückwunsch, da hast Du Dir ja schöne "Standboxen" gezimmert, sollte man mal mit den billigen Behringers machen und Hai-Enten zum Preiseraten einladen
Da Du die Mackie824 hast, sei doch mal so gut und lies mal den Thread "Wandern" durch, hier hat ein Kollege ein Lokalisationsproblem, bei Dir kommt das doch nicht vor?

@Hüb,
sei gegrüßt Nahfeldhöherer! Macht schon Spaß den Aufnahmeraum zu hören...

Gruß
Markus
Hüb'
Inventar
#31 erstellt: 06. Jan 2006, 19:06

mnicolay schrieb:
@Hüb,
sei gegrüßt Nahfeldhöherer! Macht schon Spaß den Aufnahmeraum zu hören...

Gruß zurück!
xlupex
Inventar
#32 erstellt: 06. Jan 2006, 19:16
Hallo!
Noch ne kurze Nachfrage: Im Eingang wurde erwähnt, Spaß wäre die Messlatte, bzw. Spaß beim Hören und Vermittlen von Emotionen.
Wie sieht es damit aus, besonders im Vergleich zu deinen Vorgänger-LS?

Zum Thema schlechte Aufnahmen: Bei Klassikaufnahmen die ich für nicht so gelungen halte, habe ich beim Hören über Monitore den Eindruck, den Mangel der Aufnahme, z.B. schlechter Raum oder schlechte Mikrofonaufstellung wahrzunehmen und zu erkennen. Die Aufnahme wird somit zum Gesamtobjekt und wird somit recht gut anhörbar.
Popmusik aus den 80ern bleibt aber dennoch unhörbar!
Grüsse
Meiler
Stammgast
#33 erstellt: 06. Jan 2006, 19:29

herzlichen Glückwunsch, da hast Du Dir ja schöne "Standboxen" gezimmert, sollte man mal mit den billigen Behringers machen und Hai-Enten zum Preiseraten einladen
Da Du die Mackie824 hast, sei doch mal so gut und lies mal den Thread "Wandern" durch, hier hat ein Kollege ein Lokalisationsproblem, bei Dir kommt das doch nicht vor?


Na ja, zimmern lassen..... Wenn ich das selber gemacht hätte, dann könntest Du die Teile ins Blindenheim stellen...
Den Hai-Enten Test gabs schon vor 2 Jahren mit einem Arbeitskollegen, der hat jetzt auch die LS, die bei mir rumstehen
Den Wanderthread konnte ich leider nicht finden, mit der Lokalisation ist bei mir aber alles in Ordnung.
Woran gebricht es dem Musikfreund?

Gruß
Meiler
Möllie
Stammgast
#34 erstellt: 06. Jan 2006, 19:44

herzlichen Glückwunsch, da hast Du Dir ja schöne "Standboxen" gezimmert, sollte man mal mit den billigen Behringers machen und Hai-Enten zum Preiseraten einladen


Gute Idee!! Aber den seitlichen 35er Tieftöner als Attrappe nicht vergessen!!

Gruß Möllie
MH
Inventar
#35 erstellt: 06. Jan 2006, 19:47
Naja, nicht übertreiben. Es gibt im Hifi-Bereich durchaus einige Lautsprecher gegen die eine Behringer oder eine Genelec ziemlich alt klingen.

Gruß
MH
Kingping
Stammgast
#36 erstellt: 06. Jan 2006, 19:56
viele beispiele fallen dir ja nicht gerade ein ...
Möllie
Stammgast
#37 erstellt: 06. Jan 2006, 19:56
@MH Welche denn?


[Beitrag von Möllie am 06. Jan 2006, 19:57 bearbeitet]
mnicolay
Inventar
#38 erstellt: 06. Jan 2006, 19:57
@Meiler,
schau mal auf Seite 3/Lautsprecher nach "Wandern"...
irgendwie scheint die Lokalisation nicht hinzuhauen, kenne sowas nur von meinen Hai-Ent LS und habe daher auf diskrete Refexionen oder das Musikmaterial getippt..

@xlupex

...Im Eingang wurde erwähnt, Spaß wäre die Messlatte, bzw. Spaß beim Hören und Vermittlen von Emotionen. Wie sieht es damit aus, besonders im Vergleich zu deinen Vorgänger-LS?

...meine jetzigen LS reproduzieren weitestgehend unverfärbt in, wenn gewünscht, hoher Lautstärke. Alle relevanten Paramter werden erfüllt, so daß die Voraussetzung für eine ästhetische Beurteilung der Tonkonserve gegeben sind, mit anderen Worten: Musikhören ist damit ziemlich geil.
Nenn doch mal Beispiele zu Pop aus den 80´ern die Du unhörbar findest.
Gruß
Markus
MH
Inventar
#39 erstellt: 06. Jan 2006, 20:02
ich hatte schon die Genelec 1032 und fand diese nicht besonders überzeugend. Für ihren Preis okay aber mehr auch nicht. Viel besser gefallen mir: Wilson Audio, Progressive Audio, Focal.....

Gruß
MH
xlupex
Inventar
#40 erstellt: 06. Jan 2006, 20:03
Spontan fällt mir meine Sammlung LPs von Lloyd Cole ein. Salt & Peper fiel mir gerade auch noch in die Hände. Mach ich lieber nicht an.
MH
Inventar
#41 erstellt: 06. Jan 2006, 20:07
geithain und Hummeln habe ich noch nicht gehört, traue ihnen aber einiges zu.

Gruß
MH
Möllie
Stammgast
#42 erstellt: 06. Jan 2006, 20:20

ich hatte schon die Genelec 1032 und fand diese nicht besonders überzeugend. Für ihren Preis okay aber mehr auch nicht. Viel besser gefallen mir: Wilson Audio, Progressive Audio, Focal.....


Komischer Weise war ich von der Genelec 1032 auch enttäuscht! Nicht daß sie schlecht geklungen hätte aber die 1031 bildete mE. deutl. besser ab!


Möllie
MH
Inventar
#43 erstellt: 06. Jan 2006, 20:29
das mag durchaus sein. Ich wollte mich nur dagegen wehren, dass Monitore immer gut und Hifi-Lautsprecher immer schlecht klingen. Im hochpreisigen Profibereich gibt es sicherlich weniger Schrott als im "Highendsektor" aber mir gefallen einige Hifilautsprecher verdammt gut. Meine Diablos oder ein Paar Utopias gefallen mir klanglich sehr gut und ich empfinde den Klang als richtig, eine Infinity Epsilon klingt auch nicht schlecht, im direkten Vergleich jedoch falsch.

Gruß
MH
Hüb'
Inventar
#44 erstellt: 06. Jan 2006, 23:49

xlupex schrieb:
Hallo!
Noch ne kurze Nachfrage: Im Eingang wurde erwähnt, Spaß wäre die Messlatte, bzw. Spaß beim Hören und Vermittlen von Emotionen.
Wie sieht es damit aus, besonders im Vergleich zu deinen Vorgänger-LS?

Auch hier ist die K+H wegen der überzeugenden Gesamtqualität für mich der klare Gewinner. Sonst hätte ich sie kaum behalten.

xlupex schrieb:
Zum Thema schlechte Aufnahmen: Bei Klassikaufnahmen die ich für nicht so gelungen halte, habe ich beim Hören über Monitore den Eindruck, den Mangel der Aufnahme, z.B. schlechter Raum oder schlechte Mikrofonaufstellung wahrzunehmen und zu erkennen. Die Aufnahme wird somit zum Gesamtobjekt und wird somit recht gut anhörbar.
Popmusik aus den 80ern bleibt aber dennoch unhörbar!
Grüsse

???
Klassikaufnahmen gehören für mich mit zu den Einspielungen, die sich technisch gesehen auf dem durchschnittlich höchsten Niveau bewegen.
Für mich als vorwiegenden Klassikhörer sind die K+H jedenfalls ein sehr geeigneter LS.

Lieben Gruß

Frank
Zweck0r
Moderator
#45 erstellt: 07. Jan 2006, 07:24

xlupex schrieb:
Popmusik aus den 80ern bleibt aber dennoch unhörbar!


Seltsam. Gerade die stark verhallte 80er-Musik gefällt mir besonders gut über meine Monitore. Hört sich für mich spektakulär an, wie aus einer riesigen Konzerthalle. Wenn ich dann auf die breit strahlenden Lautsprecher umschalte, fällt der ganze schöne 2D-Effekt in sich zusammen und ich höre eindimensionalen Brei, vermischt mit der Akustik meines Raumes

Bei neueren Pop-Titeln klingt das für mich manchmal anders, Beispiel Sarah Connor: da singt eine Solo-Sarah fast ohne Hall als einsames Mono-Huhn aus der Mitte, während ein mehrstimmiger Sarah-Chor plus Synthie-Begleitung nur auf dem linken und rechten Lautsprecher klebt. Ein Raumeindruck will da nicht so recht entstehen. Der klarere Klangeindruck reicht mir aber auch als Grund, die Monitore zu bevorzugen.

Grüße,

Zweck
xlupex
Inventar
#46 erstellt: 07. Jan 2006, 09:48
Edit: Ich meinte nicht, alle KLassikaufnahmen sind schlecht, sondern jene Klassikaufnahmen die schlechter Aufgenommen (oder schlecht gepresst?) sind.
Ähh, also so in etwa: Auch schlechte Aufnahmen sind gut anhörbar, da man im gesamten Informationspaket den Grund für den schlechtklang mitgeliefert bekommt - quasi ein Authentizitätssiegel - wenn keiner Versteht was mir sagen will...
Bei Sarah Conner wird mir übrigens schlecht - ernsthaft, es gibt Musik die bereitet körperliches "Unbehagen".
Hüb'
Inventar
#47 erstellt: 07. Jan 2006, 11:43

xlupex schrieb:
Edit: Ich meinte nicht, alle KLassikaufnahmen sind schlecht, sondern jene Klassikaufnahmen die schlechter Aufgenommen (oder schlecht gepresst?) sind.
Ähh, also so in etwa: Auch schlechte Aufnahmen sind gut anhörbar, da man im gesamten Informationspaket den Grund für den schlechtklang mitgeliefert bekommt - quasi ein Authentizitätssiegel - wenn keiner Versteht was mir sagen will...

???

xlupex schrieb:
Bei Sarah Conner wird mir übrigens schlecht - ernsthaft, es gibt Musik die bereitet körperliches "Unbehagen".

Kann ich verstehen...

Grüße

Frank
mnicolay
Inventar
#48 erstellt: 07. Jan 2006, 12:14

xlupex schrieb:
Edit: Ich meinte nicht, alle KLassikaufnahmen sind schlecht, sondern jene Klassikaufnahmen die schlechter Aufgenommen (oder schlecht gepresst?) sind.
Ähh, also so in etwa: Auch schlechte Aufnahmen sind gut anhörbar, da man im gesamten Informationspaket den Grund für den schlechtklang mitgeliefert bekommt - quasi ein Authentizitätssiegel - wenn keiner Versteht was mir sagen will...


Hm, schreib doch einfach mal, was Du sagen willst...
Gruß
Markus
Richrosc
Inventar
#49 erstellt: 07. Jan 2006, 17:22
Hallo,


Die O300D löst besser auf als so mancher Kopfhörer, lässt dabei die Musik völlig für sich selbst sprechen und drängt sich nicht mit Eigenheiten ungebührlich in den Vordergrund. Der Tonträger macht die Musik, die momentane Stimmung die Emotionen. Die K+H befindet sich dazwischen ohne im Wege zu stehen.



Sehr gelungen. Hört sich wie Werbeposting an.


Die O300D löst besser auf als so mancher Kopfhörer


glaub ich gerne, welche Kopfhörer meinst Du?


lässt dabei die Musik völlig für sich selbst sprechen



Aha, bist Du sicher? Woher weißt Du das? Kennst Du "die jew. Musik" im Original so gut?


drängt sich nicht mit Eigenheiten ungebührlich in den Vordergrund


Also doch nicht völlig für sich selbst (die Musik). Die 0300 drängt sich demnach gebührlich, dir also wohlfallend in den Vordergrund?


Der Tonträger macht die Musik, die momentane Stimmung die Emotionen


Was nun?



Die K+H befindet sich dazwischen ohne im Wege zu stehen



Was willst Du uns damit sagen?


Nein, nein....

Ich glaube Dir gerne, dass Dir der 0300 Sound sehr gut gefällt. Geht vielen von uns so, dass man irgendwann einen anderen Sound besser findet. Das bringt die verstreichende Zeit mit sich, wird sich auch irgendwann mal wieder ändern.


Aber warum gleich immer auf die verschiedenartigsten Hifi-Lösungen schimpfen, nur weil man gerade seinen Geschmack neu definiert?

Kann denn kein Monitor-Neu-Liebhaber seinen Monitor lieb haben, ohne automatisch auf "die Hifi-LS" zu schimpfen. Was können "die Hifi-LS" dafür, dass Dir deine B&W nicht mehr gefallen?

Schon vergessen? Die meisten Hifi-LS orientieren sich nicht an neutraler Wiedergabe, sondern frönen der Marketingphilosophie ihrer Hersteller und deren Kundenerwartungshaltung

Jedenfalls, herzlichen Glückwunsch und viel Freude mit deinen 0300.

Hörte mal die 0500 und Genelec. Sehr schöne Wiedergabe, aber nicht ganz mein Fall.

Gruß - Richard
Möllie
Stammgast
#50 erstellt: 07. Jan 2006, 17:52

Ich glaube Dir gerne, dass Dir der 0300 Sound sehr gut gefällt. Geht vielen von uns so, dass man irgendwann einen anderen Sound besser findet. Das bringt die verstreichende Zeit mit sich, wird sich auch irgendwann mal wieder ändern.


Bist du dir da sicher,daß sich das mal wieder ändern wird?

Ich glaube aus dem Alter bin ich raus, als ich noch im Diffusmatsch sitzend meine Badewannensound-Tannenbaumstrahler bewundert hatte!

Möllie


[Beitrag von Möllie am 07. Jan 2006, 17:53 bearbeitet]
Richrosc
Inventar
#51 erstellt: 07. Jan 2006, 19:23
Hallo Möllie,


Ich glaube aus dem Alter bin ich raus, als ich noch im Diffusmatsch sitzend meine Badewannensound-Tannenbaumstrahler bewundert hatte!


Na ja, wenn man von dort her kommt, glaube ich gerne, dass einem rel. neutrale Hörverhälntnisse besser gefallen können. Ist halt eine wesentlich andere Hörweise.

Was ich jedoch mit "ändert sich von Zeit zu Zeit" meine, ist, dass irgendwann eine etwas andere Wiedergabe gefallen wird. Das muss nicht gleich im Diffusschallsumpf oder beim Taunussound oder bei beiden gleichzeitig enden.

Ausnahmen gibt es immer, vielleicht bist Du Eine davon, vielleicht bin ich Eine davon.


Gruß - Richard


[Beitrag von Richrosc am 07. Jan 2006, 19:26 bearbeitet]
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