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Suche hochwertige gebr. Vorstufe

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laby
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Mai 2006, 09:39
Hallo zusammen!

Da meine ITT-Vorstufe (s. unten) nach gut 25 Jahren treuer Dienste nun endgültig ihren Geist aufgegeben hat und ich ungern 100 bis 150 Euro für die Reparatur ausgeben möchte,
suche ich nun Ersatz.

Da die gleiche Vorstufe gerade bei ibäh für € 39 angeboten wird, biete ich mit, aber wenn der Preis steigen sollte, werde ich wohl von einem Erwerb Abstand nehmen – das Teil ist nun mal genauso alt wie meine...

Die Alternative wäre also eine hochwertige, gut klingende Vorstufe mit 3 Tape-, einem CD- und einem Phono-Eingang. Allerdings sollte sie möglichst nicht mehr als € 150 kosten.

Für eure Vorschläge bin ich ebenso dankbar wie für konkrete Angebote!

Btw: mein Hifi-Spezi sagte mir in Sachen Zukunftssicherheit und Klangqualität sollte ich mir eher einen „modernen Vollverstärker“ zulegen. Sieht das hier jmd. ähnlich und wenn ja, warum?

Vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen
Thomas
laby
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 22. Mai 2006, 13:31
Hallo zusammen!

"Die Alternative wäre also eine hochwertige, gut klingende Vorstufe mit 3 Tape-, einem CD- und einem Phono-Eingang. Allerdings sollte sie möglichst nicht mehr als € 150 kosten."

In diesem Sinne habe ich mich bei ibäh umgeschaut und bin auf den Vorverstärker NAD C 160 gestoßen. Wäre das für € 150 eine sinnvolle Investition? Und falls ich mich entschließen sollte, mein Budget zu überziehen: wieviel sollte ich max. hierfür ausgeben?

Vielen Dank im Voraus!
MfG
Thomas
laby
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 23. Mai 2006, 07:59
Hallo zusammen!

OK, da sich noch niemand "erbarmt" hat, werfe ich einen weiteren Namen in die Runde: irgendwelche Meinungen zu Rotel RC-03?

Vielen Dank im Voraus

MfG
Thomas
PMPO
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 23. Mai 2006, 08:12
Morgen Thomas

Also ich würde zur NAD greifen, aber hat die 3 mal Tape ?

Ansonsten würde mir spontan Yamaha C-2A einfallen.

Gruß Daniel
donluto
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 23. Mai 2006, 10:39
Yamaha Vorstufen verderben einem den Spass an der Freud.
NAD ist schon gewaltig besser.
Have fun in the sun
Richu

PS Eine gebrauchte Counterpoint kann das Paradies schon greifbar werden lassen. Bsp. SA 2000
laby
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 23. Mai 2006, 11:15
Hallo zusammen!

@ Daniel
Danke für den Tipp mit der Yamaha, aber wenn ich das richtig gesehen
habe, wurde das gute Teil um 1980 herum gebaut, genau wie meine jetzige Vorstufe. Da sähe ich schon wieder teure Reparaturkosten auf mich zukommen...


@ Richu
Du bestätigst meine Tendenz ;-) Welchen Preis fändest du denn für die NAD C 160 angemessen?
Zur Counterpoint finde ich keine Infos, geschweige denn ein Angebot bei ibäh. Hast du eine Quelle?

@ all
Vielen Dank!
MfG
Thomas
-scope-
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 23. Mai 2006, 15:39
Hallo,

für 150 € würde ich ebenfalls zu einer Yamaha oder einer der oft angebotenen Onkyos raten.

Die onkyo P-3060 ist in Bezug auf die Verarbeitung, die Technik , und das Gehäuse im Bereich unter 500 € kaum zu schlagen.

Wird oft um 200 € und darunter verkauft.

Für technisch interessierte:
Sie hat diskret aufgebaute, gekapselte Transistorstufen unter transparenten Hauben. Eine 2 Kiko Schwere MDF-Platte im Inneren "beruhigt" die Platine ;). Ziemlich akzeptable Phono MM/MC Stufe mit Anpassmöglichkeit.
Wirklich guter Aufbau und ein unauffälliger, ordentlicher Klang. (also quasi kein Klang)

Nachteil: Keine FB
laby
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 23. Mai 2006, 16:01
Hallo scope!


-scope- schrieb:

Die onkyo P-3060 ist in Bezug auf die Verarbeitung, die Technik , und das Gehäuse im Bereich unter 500 € kaum zu schlagen.
Wird oft um 200 € und darunter verkauft.
Für technisch interessierte:
Sie hat diskret aufgebaute, gekapselte Transistorstufen unter transparenten Hauben. Eine 2 Kiko Schwere MDF-Platte im Inneren "beruhigt" die Platine ;). Ziemlich akzeptable Phono MM/MC Stufe mit Anpassmöglichkeit.
Wirklich guter Aufbau und ein unauffälliger, ordentlicher Klang. (also quasi kein Klang) Nachteil: Keine FB


Nach deinen Worten zu schließen ist die Onkyo technisch und klanglich sehr wertig. Ich bin nur ein wenig vorsichtig mit Geräten, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben, Stichwort Elkos.

Oder sind meine Bedenken unbegründet?

Vielen Dank im Voraus!

MfG
Thomas
-scope-
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 23. Mai 2006, 16:35
Hallo,

der Kauf eines gebrauchten Geräts stellt immer ein Risiko dar. Das trifft auch auf die sicher 16+ Jahre alte Onkyo zu.

Da kann ich dir keinen Rat geben
PMPO
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 25. Mai 2006, 11:33
Hallo laby

Die frage hat sich da wohl schon von selber erledigt. Wenn du einen spezi brauchst bist du auf neuere sachen angewiesen. Ob die dann auch länger halten bleibt offen !

Die alte frage, neuen Golf oder alten Rolly ?

Ich kann da nur sagen das mir meine alten weniger probleme machen als neuere. Da sie im wahrsten sinne des wortes für die ewigkeit gebaut sind, da schließe ich Yamaha C-2A und Onkyo P-3060 mit ein. Schalter Kontakte Buchsen Gehäuse Netzteil ist alles eine andere klasse als bei NAD Rotel und co. nur jünger.

In bezug auf das thema kondensatoren muß ich immer öfter feststellen das da ein wenig übertrieben wird.
Ich möchte hier nicht was vom zaun brechen, aber die sind nicht alle nach 15 jahren ausgetrocknet !

Habe eine menge HiFi teile die 25 und älter sind, alle mit den ersten kondensatoren. In meinem Yamaha CR-2020 habe ich mal alle koppel und einige netz-elkos erneuert, also ich hör da nichts.

Trotz alle dem kann ich leuten die nicht selbermachen können
nur empfehlen junge sachen zu kaufen, damit das gewissen beruhigt ist.

Wunder dich aber nicht wenn es nach einigen jahren zu wackeln und knistern anfängt, und die front mehr abgriff als beschriftung aufweist. NAD kann das gut, Rotel weniger.

Ansonsten ist da noch Parasound P/HP-850 was, ist aber schwer und selten zu bekommen.

Bleibe bei NAD für 150€ macht man da keinen fehler, die nächsten jahre zumindestens.

Gruß Daniel
laby
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 30. Mai 2006, 08:18
Hallo zusammen!

Ich möchte euch nur kurz zum "Stand der Dinge" informieren.

Es ist nicht die NAD geworden, ich hatte gegen die schnellen Bieter mit ihren DSL-Anschlüssen keine Chance, aber € 351 hätten so oder so mein Budget gesprengt...

Es ist die Onkyo P-3060 geworden! Jetzt warte ich sehr gespannt auf ihr Eintreffen und werde nach einer ersten Testphase hier darüber berichten.

Jetzt habe ich aber ein weiteres – kleines – Problem: da meine Endstufe und mein Tuner ausschließlich über DIN-Anschlüsse verfügen, benötige ich die entsprechenden Adapter in ausreichender Qualität. Wo man diese günstig herbekommt konnte ich bisher leider nicht ergooglen und wäre daher für jeden Tipp dankbar.

Vielen herzlichen Dank für eure guten Tipps und Anmerkungen bis hierher

Mit besten Grüßen
Thomas
Haltepunkt
Inventar
#12 erstellt: 30. Mai 2006, 10:21
DIN Cinch-Adapter gibt's für 1,30 EUR z.B. hier
http://www.al-kabelshop.de/shop/

Gib 'DIN' und 'Cinch' als Suchbegriffe ein.

Viel Spaß mit dem Onkyo!


[Beitrag von Haltepunkt am 30. Mai 2006, 10:22 bearbeitet]
laby
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 30. Mai 2006, 12:33
Hallo "Haltepunkt"!


Haltepunkt schrieb:
DIN Cinch-Adapter gibt's für 1,30 EUR z.B. hier
http://www.al-kabelshop.de/shop/
Gib 'DIN' und 'Cinch' als Suchbegriffe ein.
Viel Spaß mit dem Onkyo!


Vielen Dank für den Tipp, dem ich auch entnehme, dass es keiner aufwändigen (und somit teuren) Lösung bedarf.

Ich gebe zu, dass ich mich schon sehr darauf freue, die neuformierte Kette
in Betrieb zu nehmen...

Beste Grüße
Thomas
laby
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 07. Jun 2006, 09:38
Hallo zusammen!

Endlich ist sie da und in meine Kette integriert: die Vorstufe
Onkyo P-3060R.

Das Gerät ist rein äußerlich in einem tollen Zustand, nur wenige,
kaum sichtbare Macken, Verarbeitung wie ein Panzerschrank,
alle Drehschalter, Regler usw. funktionieren 1a, kein Knacksen
beim Umschalten der Quellen, einfach toll!

Auch der Sound lässt sich hören, er ist allerdings ein wenig höhenlastiger
als bei meiner alten Vorstufe, sodass ich die Regler an den LS etwas
zurückstellen musste.

Es gibt aber leider auch einen Schwachpunkt: die Bässe kommen nach meinem Geschmack ein wenig sehr verhalten. Sie sind zwar klar, sauber
und gut konturiert aber zumindest bei kleineren Pegeln zu schwach.
Besonders fällt das bei Verwendung meiner ESS-Boxen auf.

Nun frage ich mich natürlich, warum das so ist, und bin für jeden Hinweis dankbar...

Beste Grüße
Thomas
PMPO
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 07. Jun 2006, 16:24
Hallo Thomas

Die Onkyo`s sind so wie es auch -scope- schon schrieb. Erlich und quasi kein klang. Das mag jetzt nach all den jahren mit deiner ITT etwas komisch kommen. Zudem ist die ESS-tempest auch kein bass-künstler.

Aber mitten und hoch einfach toll.


Schaue doch mal ob du den eingangswiederstand der ITT endstufe hast (beschreibung) vieleicht kann man da noch was machen.

Ansonsten höhren, und sich langsam drauf einstellen !

Eine Accuphase hätte dich noch mehr verwundert.

Viele alte und auch gute klassiker sind einwenig basslastig, ist manchmal so.



MfG Daniel
laby
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 08. Jun 2006, 07:30
Hallo Daniel!


PMPO schrieb:
Hallo Thomas
Die Onkyo`s sind so wie es auch -scope- schon schrieb. Erlich und quasi kein klang. Das mag jetzt nach all den jahren mit deiner ITT etwas komisch kommen. Zudem ist die ESS-tempest auch kein bass-künstler.
Aber mitten und hoch einfach toll.
Schaue doch mal ob du den eingangswiederstand der ITT endstufe hast (beschreibung) vieleicht kann man da noch was machen.
Ansonsten höhren, und sich langsam drauf einstellen !
Eine Accuphase hätte dich noch mehr verwundert.
Viele alte und auch gute klassiker sind einwenig basslastig, ist manchmal so. MfG Daniel


Vielen Dank für deine interessanten Ausführungen. Also bin ich quasi ein Opfer meiner eigenen Hörgewohnheiten. Taunus-Sound gewöhnt, sozusagen?

Gestern habe ich die Höhen- und Mittenregler der großen Boxen sowie den Regler des Heil AMT an den Tempest um ein Viertel reduziert. Das Ergebnis bei den Norsk Audio ist schon recht überzeugend (wenn auch noch ungewohnt). Bei den ESS vermisse ich den Bass allerdings noch sehr...

Was den Eingangswiderstand der Endstufe angeht, habe ich folgende Angabe gefunden:
"Eingangsempfindlichkeit: (1V/47kOhm)"
Kannst du damit etwas anfangen, bzw. wie könnte eine Lösung aussehen?

Könnte es möglicherweise auch am Kabel liegen? Ich muss nämlich einen Adapter benutzen, da die ITT Endstufe nur über DIN Buchsen verfügt.

Sorry für die vielen Fragen aber vielen Dank im Voraus

Beste Grüße
Thomas
PMPO
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 09. Jun 2006, 22:13
Hallo Thomas

Also der eingangswiderstand deiner ITT endstufe macht mir da eingentlich keine sorgen, mit 47kOhm sollte es in trockenen tüchern sein.

Cinch auf DIN ist immer so eine sache, nur welten sind da auch nicht zu erwarten. Was die sache kabel angeht, besser geht immer nur für welchen preis und mit welchem ergebniss !

Mal eine sache in anderer richtung hast du bei der ITT vorstufe die loudness benutzt ?


MfG Daniel
laby
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 12. Jun 2006, 08:42
Hallo Daniel!


PMPO schrieb:

Mal eine sache in anderer richtung hast du bei der ITT vorstufe die loudness benutzt ?
MfG Daniel


Natürlich nicht ;-)

Scherz beiseite, die Loudness habe ich nur benutzt, wenn ich sehr leise gehört habe, bzw. wenn die Musik nur im Hintergrund laufen sollte.
D.h. die Lautstärke wurde gerade soweit aufgedreht, dass beide Boxen "ansprangen". Bei jedem Pegel darüber habe ich sie sofort ausgemacht,
man ist ja kein Banause... ;-)

Nochmals vielen Dank!
Thomas
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