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Boxen mit vollem Klang auch bei geringer Lautstärke

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Milhouse_van_Houten
Neuling
#1 erstellt: 05. Dez 2003, 13:19
Hallo zusammen,
ich habe vor mir einen Kenwood 5070 zu kaufen, kostet z.Zt. so ca. 220 Euro und hat, für mich interessant, einen Phono-Anschluss (deshalb der Kenwood)
Dazu suche ich Boxen, die besonders bei geringer Lautstärke noch einen guten Klang haben (wir haben 2 Kleinkinder). Hauptsächlich werden wir Musik-CDs/LPs hören und auch viel Radio. Der Raum ist ca. 4x10m und die Boxen werden wohl an der 4 m Wand stehen.
Das Problem ist wie immer eigentlich das Geld (wir haben 2 Kleinkinder). Das Paar (die Boxen, nicht die Kinder ;))sollte nicht mehr als 250-300 Euro kosten. Ich habe schon heftig angepriesene Magnat Vintage 410 Regal-LS gesehen, weiß jemand was über diese Box oder andere die meinen Anforderungen genügen innerhalb meiner Preisvorgabe?
Danke für Eure Mühe.
kida
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 05. Dez 2003, 15:36
Kommt bei Dir auch selber bauen in frage?
Klang = 10.000 x besser als preislich gleich gelegene gekaufte fertigboxen!

Milhouse_van_Houten
Neuling
#3 erstellt: 05. Dez 2003, 16:12
Joh, schon. Also handwerklich bin ich sicherlich in der Lage, allerdings kann ich bei den Einzelteilen noch weniger entscheiden was gut ist und was schlecht. Meinst Du also Bausätze oder meinst Du schon entscheiden zu müssen, wie dick das Holz sein muß. Letzteres würde ich vermutlich nicht können.
kida
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 05. Dez 2003, 16:29
Ich kann Dir beruhigt zu einem Bausatz raten, da ich selbst schon zwei gebaut habe. Jota aus der HobbyHifi und die PicoLinos auch aus einer anderen HobbyHifi beide haben ein Breitbandchassis den Vifa 10BGS ein traum. Die jota hat noch eine Bassuntestützung den Visaton AL130 bekommen und kann so noch tiefer und etwas lauter gespielt werden als die PicoLino. Raumasufüllend sind auf jeden fall beide. Die Jotas etwas mehr und feinzeichnender. Empfehlenswert sind auch hornlautsprecher z.B. Buschhorn MKII dabei sollte aber auf die aufstellposition geachtet werden, da die sehr den bass beeinflusst. Wir hören hier gerade mit einem Buschhorn mit einem Visaton FRS8 vom Herrn Kollegen und meine PicoLinos gegen. Unterschied ist ganz deutlich hörbar. Die FRS8 spielen etwas unprezieser und verlieren sich etwas in den höhen. Bässe sind meiner subjektiven meinung ähnlich, kommen jedoch beim Horn etwas natürlicher aber unsauberer.

Etscheiden mußt du leider eh selbst aber wir haben auch mal die Bose 301 hier gehört und ich kann nur sagen daß der bass nach plastik klang und viel zu hart war also BÄBÄ...

LG
Alex
Zweck0r
Moderator
#5 erstellt: 05. Dez 2003, 16:32
Hi,

von den riesigen Vorteilen von Selbstbauboxen bin ich nicht so überzeugt. Lies Dir am besten auf www.nubert.de die "Technik satt" Informationen durch, dann bekommst du vielleicht eine entfernte Vorstellung davon, wie viel Entwicklungsaufwand in einem guten Lautsprecher steckt.

Das Problem mit dem schlechten Klang bei geringen Lautstärken ist nicht die Schuld der Boxen, sondern des menschlichen Gehörs. Die Lösung dagegen heißt Loudness und ist eine von der Stellung des Lautstärkereglers abhängige Bass- und Höhenanhebung, die die unterschiedlichen Hörempfindlichkeiten korrigiert. Leider wird die bei heutigen Verstärkern üblicherweise eingespart, deshalb musst Du das wohl oder übel mit Klangreglern oder Equalizer simulieren.

Vergleiche Lautsprecher besser bei etwas mehr als Zimmerlautstärke, dann hörst Du mehr Details. Beim Leisehören dreh dann die Klangregler so, wie es Dir gefällt.

Grüße,

Zweck
Zweck0r
Moderator
#6 erstellt: 05. Dez 2003, 16:35

aber wir haben auch mal die Bose 301 hier gehört und ich kann nur sagen daß der bass nach plastik klang und viel zu hart war also BÄBÄ...


Bose ist kein ernstzunehmender Lautsprecherhersteller, durchsuch am besten das Forum nach "Bose" und Du weißt, was von denen zu halten ist
kida
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 05. Dez 2003, 16:38
deswegen wir konnten die halt mal gegenhören und das war wirklich BÄBÄ....
kida
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 05. Dez 2003, 16:59

von den riesigen Vorteilen von Selbstbauboxen bin ich nicht so überzeugt. Lies Dir am besten auf www.nubert.de die "Technik satt" Informationen durch, dann bekommst du vielleicht eine entfernte Vorstellung davon, wie viel Entwicklungsaufwand in einem guten Lautsprecher steckt.


Da höre ich ganz leicht einen leichten Ton von Vorurteil oder täuscht das? Man darf mit sicherheit nicht leugnen, daß es auch hersteller gibt´, die gute lautsprecher bauen. 100% von denen sind aber dermaßen überteuert und das finde ich eine Frechheit. Wenn ich meine Arbeitszeit der Jota mal grob überschlage, dann komme ich bei einem Stundenlohn von sagen wir mal 50€ locker auf ca. 4.000 bis 5.000 euros was aber der super klang mit sicherheit weg macht. Leider habe ich aber keine 4-5.000 Euros mal eben so zur Hand um mir dafür Lautsprecher zu kaufen! Deswegen kaufe ich für 400Euros einen Bausatz und fahre damit evtl. sogar besser.

Das problem ist und bleibt immernoch das persönliche empfinden.



Das Problem mit dem schlechten Klang bei geringen Lautstärken ist nicht die Schuld der Boxen, sondern des menschlichen Gehörs. Die Lösung dagegen heißt Loudness und ist eine von der Stellung des Lautstärkereglers abhängige Bass- und Höhenanhebung, die die unterschiedlichen Hörempfindlichkeiten korrigiert. Leider wird die bei heutigen Verstärkern üblicherweise eingespart, deshalb musst Du das wohl oder übel mit Klangreglern oder Equalizer simulieren.


Richtig und auch wieder nicht denn eine anhebung gewisser frequenzen verzerrt naturgemäß den frequenzgang. Da hilft dann der linearste Lautsprecher nix wenn der Frequenzgang im Verstärker manipuliert wird. Der kommt dann schon verzerrt bei den Treibern an.



Vergleiche Lautsprecher besser bei etwas mehr als Zimmerlautstärke, dann hörst Du mehr Details.



Absolut empfehlenswert!

LG
Alex
Zweck0r
Moderator
#9 erstellt: 05. Dez 2003, 21:52
Hi,

bei Bausätzen ist das etwas anderes, wenn da Leute am Werk waren, die etwas davon verstehen. Ein Vorurteil ist das nicht, ich bin selbst schon lange Bastler und nebenbei noch Dipl.-Ing. Nachrichtentechnik. Aber der langjährigen Erfahrung und dem Messgerätepark eines nach dem Stand der Technik arbeitenden Lautsprecherentwicklers hätte ich nichts entgegenzusetzen.

Du hast aber insofern recht, dass es auf dem Markt für Fertigboxen viel überteuerten Schrott gibt. Etwas, das besser klingt als Bose, kann sogar ich noch zusammenschustern Aber Du meinst wohl eher die High-End-Voodoo-Klitschen, die hausbackene Technik in Klavierlackgehäuse stopfen und das ganze zum 100fachen Herstellungspreis verkaufen. In dieser Preisklasse würde ich mich bei den Studiomonitoren umsehen.

Die Loudness verzerrt nicht, sondern ENTzerrt die linearen Verzerrungen, die das Ohr bei niedrigen Lautstärken produziert. Das ist auf jeden Fall besser als ein "gesoundeter" Lautsprecher, weil der die Verfälschung bei höheren Lautstärken beibehält.

Grüße,

Zweck
roder
Neuling
#10 erstellt: 16. Mrz 2004, 14:29
Das Thema ist zwar schon etwas älter, aber vielleicht schaut ja doch nochmal jemand rein...

Fest steht, daß es beim Boxen-Selbstbau die Möglichkeit gibt, durch den einsatz seiner eigenen Arbeitszeit viel geld zu sparen. Wenn man im Laden eine Box kauft, bezahlt man ja nicht nur den Materialwert bzw. den Preis für die Chassis und die weiche usw. sondern man bezahlt die Entwicklungskosten, die Arbeitslöhne und die Vertriebskosten des Herstellers mit und natürlich die Zwischenhändler und den Händler. Allerdings sollte man erprobte Kontruktionen nachbauen (HobbyHifi). Was natürlich nicht geht: Rückgaberecht... Man sollte sich LS erst einmal anhören, bevor man sie kauft. Ich habe 2 Nubert Boxen (nuBox 660, werden leider nicht mehr gebaut), die ich mir nicht gekauft hätte, wenn ich sie nicht im vergleich mit anderen, teilweise teureren Boxen gehört hätte. Wenn jemand solide Boxen sucht, die ihr Geld Wert sind, sollte man auf jeden Fall man bei Nubert vorbeischauen.

Und die Nubert Boxen sind nicht gesoundet, jedenfalls nicht unangenehm. Meiner 660er haben eine Leichte Anhebung im Bassbereich, was mir schon bei der Vorstellung bei Nubert gefallen hat und was ich nicht schlimm finde. Und das es keine Amps mehr gibt, die eine Regelbare Loudness haben, stimmt nicht. Mein Yamaha AX-596 hat eine einstellbare Loudness...
audiodatapetite
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 17. Mrz 2004, 22:01
zum selbstbau....
also wir haben auch mal aus spass an der freud einige lautsprecher selber gebaut und nach lamgem tüfteln und harter einkaufspolitik einen tollen transmission-lautsprecher aus audax und alcone komponenten gefertigt...das ganze hatte dann einen materialwert von 375e + lackierung...wenn ich dann noch die arbeitszeit mit einrechne,muss ich leider sagen,das es nicht unbedingt eine lohnende sache war...für mich(uns..einige fachleute auch dabei)blieb als fazit...wir waren stolz auf den lautsprecher(unglaublich wie starff und knckig ein 13ner tiefmitteltöner klingen kann)aber eine lohnende sache ist es eigentlich nur wenn man es als spass betrachtet....der deutsche hifi-markt bietet so viele verschiedene interessante offerte,das auch der vorteil der eigenen abstimmung kaum einer ist...sei`s drum,wer es schaffte einen lautsprecher auch unter objektiven! gesichtspunkten zu guter preisleistung zu bauen,den beglückwünsche ich!..für mich ich das entscheidende argument eines selbstbauprojektes jedoch der reine spass an der arbeit und nicht die kostenersparniss...trotzdem muss ich auch wieder einigen anderen hier recht geben(siehe magnat motion 144 uvp.600EUR )das auch viel überteuerter mist angeboten wird...auf der anderen seite gibt es aber soviele audiophile schnäppchen,denen man mit einem selbsbauprojekt kaum konkurrenz machen kann...mfg
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