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Wie sinnvoll ist es in einen Tuner zu investieren?

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Autor
Beitrag
Horsti07
Neuling
#1 erstellt: 09. Dez 2007, 19:14
Hallo

Wie sinnvoll ist es in einen Tuner zu investieren?

Jemand sagte mir die Signalquelle Radio wäre nicht so dolle was die Qualität des Signals angeht. Bei mir ist es z.B. so das aus meinem analogen? Kabel gerade mal 50db Eingangssignal an meinem gegenwärtigen Sony "Leichtbau" Tuner ankommen.

Mir der Klangqualität die damit aus den Boxen kommtist es auch nicht so weit her, im Gegensatz zur CD klingt alles ein wenig mumpfig.

Kurz: Lässt sich der Klang mit einem anderen Tuner hörbar verbessern?

H.
xutl
Inventar
#2 erstellt: 09. Dez 2007, 19:15
Ja.
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 09. Dez 2007, 19:42
Naja, dafür wofür man Radio braucht, reicht die Qulität denke ich. Meist hört man Radio eh nur nebenbei.
Maastricht
Inventar
#4 erstellt: 09. Dez 2007, 19:50

Hallo

Wie sinnvoll ist es in einen Tuner zu investieren?


Ich finde es schon sinnvoll, nur muss man dann wissen das die Sender die man viel hören will, gut zu empfangen sind.
Heutzutage wird vieles in einer mageren Kwalität ausgesendet - und vielleicht klingt es darum nicht so gut bei Dir.

Gruss, Jürgen
Heiliger_Grossinquisito...
Inventar
#5 erstellt: 09. Dez 2007, 20:05
Man sollte auch erwähnen das analoges Radio nicht den Klang z.B. einer CD erreichen kann. Der Frequenzgang ist beschnitten, und dank Optimod und anderen Kompressorvarianten ist die Dynamik auch weg.

Digitales radio ist da schon besser, nur wird auch da an Bitraten gespart wo nur geht. Wenige Sender senden dig. wirklich in Klasse Qualität.

Nen Tuner macht durchaus noch Sinn, aber ich würd kein Vermögen ausgeben, auch wenn manch wenige gerne das Gegenteil behaupten.
Horsti07
Neuling
#6 erstellt: 09. Dez 2007, 20:16
Hallo und danke für die ersten Antworten

Das mit dem mäßigen Klang ist, mir auch erst als störend aufgefallen als ich genauer hingehört habe. Ich höre zur Zeit viel Radio.
Meistens WDR3 (Klassik/und ein bisschen Jazz) Keine Ahnung, ob die beim WDR ein dolles Signal machen, bzw. was der Kabelnetzbetreiber damit macht???

Deswegen meine grundsätzliche Frage.

H.
S.P.S.
Inventar
#7 erstellt: 10. Dez 2007, 20:36
Wann wird analog nochmal eingestellt?
DAS sollte man auch bedenken...
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 10. Dez 2007, 20:42
Es gibt eh massig Radio via Internet oder Sat. Ich sehe da nicht soviel sinn, in ein Tuner zu investieren. Radio höre ich nur noch via www.
xutl
Inventar
#9 erstellt: 10. Dez 2007, 20:46

Mackie-Messer schrieb:
Es gibt eh massig Radio via Internet oder Sat. Ich sehe da nicht soviel sinn, in ein Tuner zu investieren. Radio höre ich nur noch via www.

Für Hintergrundgedudel mag das ausreichen.
Für ernsthaftes Hinhören reicht das nicht.
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 10. Dez 2007, 22:20

xutl schrieb:

Mackie-Messer schrieb:
Es gibt eh massig Radio via Internet oder Sat. Ich sehe da nicht soviel sinn, in ein Tuner zu investieren. Radio höre ich nur noch via www.

Für Hintergrundgedudel mag das ausreichen.
Für ernsthaftes Hinhören reicht das nicht.


Für ernsthaftes hinhören ist Radio generell nicht geeignet.
schramme74
Stammgast
#11 erstellt: 11. Dez 2007, 06:17

Wann wird analog nochmal eingestellt?

Die nächsten 10 bis 15 Jahre ganz sicher nicht. Bisher sind alle Versuche das UKW Radio zu ersetzen kläglich gescheitert und daran wird sich so schnell auch nichts ändern.Das einzige System,dass das Potential hätte ist mM nach der Digitalsattelit,der empfang im Auto ist aber echt schwierig:-)

Kabel gerade mal 50db Eingangssignal an meinem gegenwärtigen Sony "Leichtbau" Tuner ankommen.

Bei der Signalqualität wird denke ich auch ein neuer Tuner nicht viel bringen.Solltest dir eher Gedanken machen über einen Wechsel des Kabelanbieters,einer Überprüfung deiner Hausinstalation oder ein Wechsel auf Digitalsattelit.

Für ernsthaftes hinhören ist Radio generell nicht geeignet.

Wenn man bei den Mainstreamsendern wie 1Live,FFH,SWR3 oder Bayern3 bleibt gebe ich dir ja Recht,aber es gibt einige echte Schätzchen im Radioarchiv.Deutschlandradio,WDR oder auch Sender aus dem europäischen Ausland sind durchaus hörenswert.

MFG
Tom
Horsti07
Neuling
#12 erstellt: 11. Dez 2007, 20:35
Hallo da bin ich wieder

Ich sehe das ähnlich so wie Schramme74. Also ich höre zur Zeit praktisch nur Radio-erweitert meinen Musikhorizont...

Aber zurück zum Thema. Worauf kommt es denn bei einem brauchbaren Tuner grundsätzlich an. Was sollte der können?

Bitte schmeißt mich jetzt nicht mit Modellbezeichnungn zu. (Wenn es interessiert: Der jetzige ist ein SONY ST SE 370)

H.

PS. Analogradio soll übrigens 2010 eingestellt werden, sagte die Frau heute im Radio
audiophilanthrop
Inventar
#13 erstellt: 12. Dez 2007, 16:23

Horsti07 schrieb:
Ich sehe das ähnlich so wie Schramme74. Also ich höre zur Zeit praktisch nur Radio-erweitert meinen Musikhorizont...

Und sich all die Tonträger zu kaufen, wäre doch ein bißchen teuer.

Du schreibst, der bisherige Thunfisch bringe am Kabel nur 50 dB laut eingebautem Schätzeisen. Selbst modulo dBf/dbµ und Ungenauigkeit ist das wenig. Hänge doch mal einen schnöden Dipol als Antenne ran - wenn terro...äh, terrestrisch gar noch deutlich mehr geht, wäre die Kabelinstallation rückwärts ausgehend von der Antennendose zu prüfen.

Aber zurück zum Thema. Worauf kommt es denn bei einem brauchbaren Tuner grundsätzlich an. Was sollte der können?

Das Frontend muß
einerseits rauscharm genug sein, um auch schwache Signale gut empfangen zu können,
darf sich andererseits aber auch nicht von hohen Signalpegeln (gerade das Kabel ist normalerweise kritisch, viele Sender mit hohem Pegel in kleinen Abständen) aus der Ruhe bringen lassen.

Auf ZF-Ebene braucht man ausreichend Trennschärfe (abhängig von den Empfangsverhältnissen - terrestrisch können durchaus 3 verschiedene Bandbreiten sinnvoll sein, im Kabel tut's eigentlich eine mit guter 200-kHz-Trennung) und ordentlich viel Verstärkung, andererseits dürfen die ZF-Verstärker auch bei starken Sendern keine übermäßig hohen IM-Verzerrungen produzieren, sonst kommt es zu verminderter Trennschärfe und erhöhten Verzerrungen.

Der Diskriminator muß ausreichend linear sein, am besten auch in Sachen Langzeitstabilität sind breitbandige Exemplare wie PLL-, Pulse-Count- und Delay-Line-D. Die sind i.d.R. auch rauscharm. Gute AM-Unterdrückung ist auch nicht ganz unwichtig.

Der Stereodecoder muß eine gute Stereotrennung erzielen und das Hilfsträgersignal möglichst phasenrauscharm aus dem Pilotton gewinnen. Außerdem sollten Signale, auf die der Stereodecoder mit der 3. und 5. Harmonischen des Hilfsträgersansprechen könnte (die geraden Harmonischen entfallen selbst bei einfachen MPXen bedingt durch Wahl der Signalform, aber abgefahrenere Exemplare mit Signalformen ohne 3. Harmonische gab es auch mal, alesamt nicht mehr erhältlich), gut unterdrückt werden - ein Postdetection-Filter davor kann hier helfen.


PS. Analogradio soll übrigens 2010 eingestellt werden, sagte die Frau heute im Radio ;)

Eher gründen der Weihnachtsmann und der Osterhase ein Joint-Venture. *Das* Datum ist nun schon lange vom Tisch.


[Beitrag von audiophilanthrop am 12. Dez 2007, 16:24 bearbeitet]
cannonball_add
Stammgast
#14 erstellt: 12. Dez 2007, 17:02
Hallo,

ein guter Tuner lohnt sich auf alle Fälle, nur sollte er außer UKW auch DAB können. Vor 2015 wird UKW-Radio bestimmt nicht eingestellt. Man nimmt an, dass es in Deutschland ungefähr 200 Millionen UKW-Empfänger gibt. Das wäre dann ja eine Unmenge von Elektronikschrott, der ab sofort wertlos wäre - schade drum!!

Von Internetradio bin ich auch wieder weg - klanglich kann es mich nicht wirklich überzeugen. Es gibt nur wenige brauchbare Stationen, die mit mindestens 192 kb/sec senden. Darunter klingt's wie zugeschnürt und ist selbst beim Nebenbeihören nur noch ärgerlich...

DAB dagegen wird größtenteils mit 320 kb/sec gesendet - das hat schon fast CD-Qualität. Jeder, der das mit dem "gemeinen" UKW- oder Kabelradio vergleicht, wird sich die Augen reiben, wie fein das klingen kann.
Es gibt auch schon Großserienhersteller, die gute UKW/DAB-Geräte anbieten: Arcam, Cambridge, Harman Kardon, Marantz,...

Ich würde auf gute Trennschärfe achten (weil vor allem im Kabelnetz viele starke Sender nahe beieinander liegen) und dass eventuell die Eingangsempfindlichkeit reguliert werden kann, damit es nicht zu einer Übersteuerung durch zu starke Seder kommt.

Ansonsten das Übliche halt: Fernbedienbarkeit, ausreichend Senderspeicher, Radiotext, usw. Dann ist Radiohören eine komfortable Sache.

Grüße aus München
Michael
audiophilanthrop
Inventar
#15 erstellt: 13. Dez 2007, 10:31

cannonball_add schrieb:

DAB dagegen wird größtenteils mit 320 kb/sec gesendet -

In welchem Paralleluniversum lebst du? Man kann schon froh sein, wenn es 192 sind - und das ist Layer-2 (MP2/Musicam), welches deutlich höhere Datenraten braucht als MP3. Üblich sind 160 kbit/s, und es gibt auch so Sachen wie Bayern2 mit 112 (bei vermutlich geringerer Samplerate, aber trotzdem aua). Es wurde höchste Zeit für DAB+ (das verwendet AAC), aber bis das hierzulande kommt, und wer weiß, ob dann nicht bloß die Datenraten noch weiter gedrückt werden.

320 kbit/s gibt es höchstens bei DVB-S - ich glaube, auf dem neuen ARD-Hörfunktransponder (der ja so neu auch nicht mehr ist, aber das ist bei mir so wie anderweitig mit den ewig "5 neuen Bundesländern" :P) werden 256 oder 320 gefahren.

Nebenbei: Ein UKW-Thunfisch muß keineswegs neu sein. Jetzt sind die Voraussetzungen für die Herstellung hochwertiger Exemplare sicherlich deutlich schlechter als noch vor 15 Jahren.


[Beitrag von audiophilanthrop am 13. Dez 2007, 10:32 bearbeitet]
xutl
Inventar
#16 erstellt: 13. Dez 2007, 11:13

cannonball_add schrieb:
Ich würde auf gute Trennschärfe achten (weil vor allem im Kabelnetz viele starke Sender nahe beieinander liegen) und dass eventuell die Eingangsempfindlichkeit reguliert werden kann, damit es nicht zu einer Übersteuerung durch zu starke Seder kommt.


Volle Zustimmung


cannonball_add schrieb:
Ansonsten das Übliche halt: Fernbedienbarkeit, ausreichend Senderspeicher, Radiotext, usw. Dann ist Radiohören eine komfortable Sache.


Fernbedienung:
Braucht imo bei einem Tuner, also in einer Komponentenanlage, kein Mensch.

Du stellst den Sender ein,
lehnst Dich entspannt zurück,
genießt das Programm....

Senderspeicher:
jeder nach seinen Prioritäten.
MIR ist mein Analog-Tandberg mit seiner exakten Skala immer noch am liebsten.....

Radiotext:
Hat imo auf der Liste der Dinge, die der Mensch nun wirklich nicht braucht, einen der vorderen Plätze!

..oder meinst Du RDS?

RDS sehe ich wie Fernbedienung, in einer Komponentenanlage überflüssig.
(Auto dagegen ein MUSS!)
Du weißt zu Hause sehr schnell, wo DEINE Sender liegen....
Stereosound
Inventar
#17 erstellt: 13. Dez 2007, 12:46
Ich nutze einen Technics ST600 Tuner welcher sowohl bei schlechtem Signal wie auch bei Gutem Signal eine gute Figur macht (ich sehe meine wiederholungsfehler..).
Jedoch finde ich Das er auf Mono wesentlich besser klingt als auf Stereo das ist aber auch das einzige manko dieses Tuners.

Aber wie gesagt wird der Tuner nur für "Hintergrundgedudel" eingesetzt und deswegen finde ich das nicht dramatisch.

MfG
Stereosound
Wolfgang_K.
Inventar
#18 erstellt: 13. Dez 2007, 16:49
Heute sind hochwertige Tuner nicht mehr so schweineteuer wie in ihrer Blütezeit vor 20 Jahren. Sind zwar technisch nicht mehr so überfrachtet wie damals - aber klanglich und empfangstechnisch super. Und die Bedienung läßt nichts zu wünschen übrig.

Bei Ebay kannst Du Dir ReVox-Tuner für ein Appel und ein Ei schnalzen,und wenn Du Glück hast kommst Du auch noch an Onkyo-Spitzentuner.

Und da DAB und andere digitale Sendeformate einfach nicht richtig in die Gänge kommen wollen, bleibt uns der geliebte UKW-Rundfunk noch lange erhalten.
kempi
Inventar
#19 erstellt: 13. Dez 2007, 17:05
Restek Mini Sat ist ein Radio-Satellitentuner in HighEnd Qualität. Die Werbung sagt: "Dieses Gerät holt alles aus dem Medium Radio heraus. Deutlich besser als UKW oder DAB. 200 Sender in höchster CD Qualität. Upsampling auf 192 kHz bei 24 bit. Ohne Fernseher bedienbar. Höchste Verarbeitungsqualität."
Weitere Infos gibt es unter =64]http://www.christoph...op/?&FORM[detail]=64
Und in den Flachmagazinen wurde auch darüber berichtet.
Horsti07
Neuling
#20 erstellt: 15. Dez 2007, 10:03
@all:

Vielen Dank für eure Beiträge, jetzt bin ich etwas klüger:

DAB hab ich vorerst ad acta gelegt-WDR3 gibts nicht auf DAB

Werde es mal mit einer konventionellen Antenne versuchen und dann mal weitersehen/hören.

H.
Texter
Stammgast
#21 erstellt: 15. Dez 2007, 10:44
Ich bin großer Radio-Fan. Morgens nach dem Aufstehen sofort Radio (12 euro retro teil) in Küche an, Feierabend Radio an, ins Bett Radios aus, im Auto Radio, in der Natur kleines Scan Radio immer dabei.

Aber an meiner Stereoanlage hatte ich noch nie einen Receiver/ Tuner.

Bei Radio ist mir der Klang nicht so wichtig. Hauptsache der Empfang stimmt, höre da teilweise auch mono. Die Information ist wichtiger als Klang.

DAB brauche ich nicht, überflüssig. Wenn es das große Ding wäre, dann hätte sich schon alle einen DAB Gerät gekauft. Die Nachfrage ist jedoch nahezu nicht vorhanden.

Um ehrlich zu sein, meine 3 ipods die ich mal hatte, habe ich nicht annähernd so geliebt wie mein Mono-Küchenradio


[Beitrag von Texter am 15. Dez 2007, 10:46 bearbeitet]
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