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B&W 801D Hifi vs. Heimkino

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verifyn
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 28. Dez 2008, 16:09
Seit ca. 1991/1992 begleitet mich ein Traum der nun wahr wird.

Damals hatte ich, nicht mal volljährig, die Gelegenheit ein Paar B&W Matrix 801 an Krell MDA 500 Monoblöcken zu hören. Waschmaschine mit Heizung nannte der Verkaufsberater sie damals und meinte bei meinem ersten Besuch die Endstufen müssten erst warm werden, ob wir nicht einen Termin machen könnten. Gesagt getan, ich brachte zu dem Termin 2-3 U2 CDs mit und war für 2-3 Stunden in einer anderen, neuen Welt. Gott war das geil!

Ich bin ein absoluter U2 Fan und höre am liebsten mit Kopfhörern, da es so am lautesten und für mich intensivsten ist. Doch was die Waschmaschinen mit den Krell-Blöcken da zu Tage brachten war mehr, war nahezu echtes Konzertfeeling.

Damals war es finanziell schlicht unvorstellbar eine solche Anlage mal zu besitzen. Das Erlebnis hielt mich seither auch davon ab auch nur irgendeine andere Hifi-Anlage zu kaufen. Nichts konnte dem Vergleich stand halten.

Heute ist es soweit. In kommenden Jahr ist auch die letzte Voraussetzung gegeben, das im vergangenen Jahr erworbene B&W 801D-Paar in Betrieb nehmen zu können - die richtige Räumlichkeit. Die Renovierung des vor einigen Jahren still gelegten Scheunenanbaus ist fast vollendet.

Auf der Grundfläche von ca. 8,50x11 Meter bei 6,40 Raumhöhe und hälftig umlaufender Galerie soll der Hörraum oder das Heimkino eingerichtet werden.

Und genau da liegt jetzt mein "Problem". Heimkino (surround) oder Stereo. Und dann, welche Elektronik dazu? So einiges habe ich in den vergangenen Jahren an Kombinationen hören können, teils auch im direkten Vergleich. Neben den 801D kommt an Elektronik derzeit für mich nur Accuphase oder Burmester in die engere Auswahl, alles andere, was ich gehört habe hört sich einfach nicht an. Und das war u. a. auch Rotel, Classe, Proceed und am entäuschendsten empfand ich die Kette mit Mark Levinson Elektronik. Mag sein, dass meine Erwartungen da auch sehr hoch angesetzt war. Wären sie erfüllt worden gäbe es diesen Thread nicht. Das ist mein persönlicher Eindruck. Die Kombi B&W+Krell konnte ich bisher nicht wieder hören.

Mich würde interessieren ob mir jemand einen Eindruck von B&W+Krell im Vergleich zu B&W+Accuphase oder Burmester schildern kann. Wäre sehr dankbar dafür. Vielleicht kann mir auch jemand einen Händler nennen, der eine 801D in Kombi mit Krell im Hörraum stehen hat.

Vorrangig sollen auf der Anlage U2 laufen und eben auch deren Konzert-DVDs. Alles andere ist mehr als nachrangig. Und keine Kombi konnte mich bisher mehr überzeugen als eben B&W mit Accuphase bzw. auch Burmester. Nichts anderes machte U2 bei extrem hohen Pegeln derart lebendig und konnte kontrollieren was da aus den Chassis kam.

Jetzt komme ich bei meinen Anforderungen noch zu einer kleinen "Sa.erei". Als Quelle wird hin und wieder auch ein PC mit Konzertmitschnitten dienen, deren Qualität sicherlich oft unter aller Kanone ist, aber eben zu dem gehört was ich gern höre, eben weil es auch teilweise selten ist. Um das Ganze hörbarer zu machen benötige ich eine Art Equilizier o. ä. Wer kann mir da einen Tipp geben oder sollte man da auf Software setzen?

Mich interessieren eure Erfahrungen und Meinungen. Ich würde mich über Beiträge sehr freuen.
Maastricht
Inventar
#2 erstellt: 28. Dez 2008, 16:50
Ich fahre die Matrix 801 S3 mit Audionet. Das ganze eingebettet für Stereo (PRE G2) Vund Surround (MAP V2); Passing Through Mode ist möglich und ich mache davon auch gebrauch.

Ich nehme an das du sowas auch machen kannst mit Krell oder Burmeister.

Gruss, Jürgen
verifyn
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 28. Dez 2008, 17:20
Hi und Danke für die Antwort.

Ich sehe das richtig? Du hast so zusagen beide Varianten realisiert und schaltest, je nach Bedarf auf das gewünschte Setting um?!

Wäre eine interessante Variante über die ich noch nicht nachgedacht habe. Bisher war das ganze für mich immer nur ein reines Stereo-Hifi-Szenario. Über Surround denke ich nach seit ich in einem Studio Star-Wars gesehen, vielmehr - gehört -, habe und der Raum erbebte.


[Beitrag von verifyn am 28. Dez 2008, 17:21 bearbeitet]
foe!
Stammgast
#4 erstellt: 28. Dez 2008, 18:53
Wenn ich mich recht entsinne, konnte man vor einiger Zeit bei Hifi Concept in München B&W an Krell hören. Ich würde da mal anrufen und freundlich nachfragen - in solche Preisdimensionen sollte ein guter Händler das ja eigentlich möglich machen

Ansonsten kann ich Audionet auch aus eigener Erfahrung nur empfehlen. Ich habe meine Monos schon an vielen Lautsprechern testweise betrieben und habe auch mit B&W (802D) viel Spaß gehabt. Einen Tick besser gefallen hat mir damals allerdings noch eine große McIntosh-Kette (ich glaube MC602 als Endstufen, der Rest ist mir leider entfallen). Falls sowas für dich in Frage kommt, wäre das sicherlich eine Option.

Zum Thema Equalizer: den kannst du im Normalfall und für ein Stereo-Setup natürlich einfach direkt zwischen Quelle und Vorstufe hängen. Mit einem Profi-Gerät wie dem DEQ2496 Behringer macht man da absolut nichts falsch. Wenn du ein Mehrkanal-Setup willst, ist das auch kein Problem - einfach den Equalizer zwischen Vorstufe und Endstufe hängen. Du kannst dann für jeden Kanal separate Settings definieren, mit etwas Feintuning auch für verschiedene Quellen. Die Verwendung zweier unterschiedlicher Vorstufen halte ich ehrlich gesagt für eher umständlich.

Zwei Dinge noch:
1. Wie willst du mit einem EQ die Qualität der Aufnahme verbessern? Hast du Erfahrung darin?
2. Bei deinem "Raum" benötigst du für adäquaten Mehrkanal-Ton erhebliche finanzielle Mittel. Für den Anfang würde ich mit dem großen 800er-Center, zwei weiteren 801D und mindestens vier Subwoofern (und hier auch gerne deutlich größere Kaliber als der 855) rechnen. Und mehr Power in den Endstufen schadet da dann natürlich auch nicht.


[Beitrag von foe! am 28. Dez 2008, 18:54 bearbeitet]
verifyn
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 29. Dez 2008, 02:39
Hallo foe! und vielen Dank für deine Zeilen.

Danke auch für den Tip mit Hifi-Concept in München, werde auf jeden Fall dort mal anfragen.

Zum Thema McIntosh höre bzw. lese ich nun schon des Öfteren, dass diese Kette mit B&W sehr gut klingen soll, wobei das ja immer im „Auge des“ in diesem Fall Zuhörers liegt. Mal sehen…

Das Thema Mehrkanal türmt sich mir allmählich unüberschaubar auf. Der Platz wäre sicher da und das Budget richtet sich nach dem Bedarf, doch meine Ambitionen dazu wohl eher nicht, wenn ich die Tipps beherzigen sollte die ich bekomme. Und da ich für mich ein kleiner Perfektionist (oder besser Purist) bin, würde ich an den Rear- und sonstigen Speakerpositionen keine Abstriche machen wollen und am liebsten überall eine 801D platzieren – ich liebe diese Waschmaschine einfach -. Ich mag nur nicht den Raum voller Lautsprecher und Subs stehen haben, kann mich in Gedanken einfach nicht damit anfreunden. Mich nervt der Gedanke schon wenn ich mir vorstelle die Elektronik unterm Plasma stehen zu haben so sehr, dass vermutlich noch eine Wand eingezogen wird hinter der die Technik weitestgehend verschwindet. Damit würde der Raum auch noch etwas kleiner.

Da stellt sich die Frage ob ich mit einem ordentlichen Stereo-Set bei der Wiedergabe von Live-Konzerten von DVD viel verpasse, im Vergleich zu einer Surround-Anlage. Und dabei kommt es mir wirklich nur auf Musik-DVDs an und nicht auf Effekte aus Filmen wie Star Wars, etc. auch wenn diese Ihren Reiz haben mögen.

Also mit einem EQ möchte ich nicht die eh extrem schlechte Qualität der Livemitschnitte „verbessern“, sondern sie für mich hörbarer machen. Erfahrung darin habe ich nicht. Rauschpegel mindern, Bassbereiche anheben oder umgekehrt. Eben ein wenig das ausgleichen, was beim Mitschnitt zu kurz gekommen ist, das machen können, was ich beim Windows Media-Player mit dem Grafik-EQ erledigen kann. Optimal wäre natürlich wenn der EQ sich Settings merken könnte.
Maastricht
Inventar
#6 erstellt: 29. Dez 2008, 08:36

verifyn schrieb:
Hi und Danke für die Antwort.

Ich sehe das richtig? Du hast so zusagen beide Varianten realisiert und schaltest, je nach Bedarf auf das gewünschte Setting um?!


Ja, der Stereovorverstärker hat eine sogenannte 'Passthrough'-Option. Das heisst das das Stereo-Signal vom AV-Vorverstärker einfach nur durchgeschleift wird.

Du könntest dir auch einmal eine MAP V2 im Stereo-Betrieb anhören. Vielleicht findest du dann keinen aparten Stereo-VV mehr nötig.

(Kann über McIntosh nichts sagen.)

Gruss, Jürgen
verifyn
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 29. Dez 2008, 11:02
Auch von einem Forumsmitglied per PN darauf hingewiesen möchte ich hier nochmal die Frage aufwerfen ob für meine Nutzung ein Surround-Setting nicht überdimensioniert wenn nicht gar schlicht das Falsche Konzept ist? Ich mit Stereo nicht vernünftiger fahren würde.
Maastricht
Inventar
#8 erstellt: 29. Dez 2008, 11:09
Wenn du kaum Musik in Surround hörst (so wie du in deiner Eingangsmail schreibst und das so bleibt ), dann: overkill.

Ich habe auch viel Musik-DVD's (Klassik, Jazz, ...) und dann lohnt es sich schon.

Gruss, Jürgen
verifyn
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 29. Dez 2008, 12:32
Nun, es sind schon so einige Musik-DVDs in Form von Konzertmitschnitten. Doch sind die so gut produziert, dass man mit 5.1 deutlich mehr erleben kann?
foe!
Stammgast
#10 erstellt: 29. Dez 2008, 12:40
Kommt auf die Produktion an. Gerade neuere Aufnahmen oder neu abgemischte Konzerte sind oft wirklich gut und bieten in der Mehrkanalfassung einen deutlichen Mehrwert gegenüber Stereo.

Wenn du dir nicht sicher bist, was deine Aufnahmen angeht, teste doch einfach mal eine oder zwei DVDs beim Händler an
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