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JBL ES80 + Denon PMA 510 gute kombination?

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DaBoon
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Dez 2009, 14:05
Hallo,

ich war schon ein paar Boxen probehören und mir haben die JBL ES80 am besten gefallen. Da diese 100 Watt Sinus leistung haben passt da der Denon PMA 510 70 Watt Sinusleistung zu den Boxen oder ist dieser für diese ein bisschen zu schwach?


Danke


[Beitrag von DaBoon am 27. Dez 2009, 14:08 bearbeitet]
zuyvox
Inventar
#2 erstellt: 27. Dez 2009, 15:19
Hallo

Für diese recht Wirkungsgradstarken Boxen ist kaum ein Verstärker zu schwach.
Teschnisch sollte der Denon keine Probleme machen.
DaBoon
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Dez 2009, 17:11
gut danke! stimmt es denn das der verstärker immer stärker als die boxen sein sollte? habe ich hier im forum im FAQ thread gelesen. wenn der verstärker schwächer ist als die boxen das der verstärker dann dauernd auf maximal rennt und die boxen mit einem schlechten signal befeuert was dann wiederum die boxen kaputtmacht?
germi1982
Moderator
#4 erstellt: 27. Dez 2009, 19:52
Passive Boxen sind nicht "stark" und haben auch keine Sinusleistung...sie sind belastbar bis x W...

Aktive Boxen sind "stark", die haben einen integrierten Verstärker...

zuyvox
Inventar
#5 erstellt: 27. Dez 2009, 20:15

gut danke! stimmt es denn das der verstärker immer stärker als die boxen sein sollte? habe ich hier im forum im FAQ thread gelesen. wenn der verstärker schwächer ist als die boxen das der verstärker dann dauernd auf maximal rennt und die boxen mit einem schlechten signal befeuert was dann wiederum die boxen kaputtmacht?


Moin,

stimmt zum Teil.
Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, dann solltest du dir einen stärkeren Verstärker kaufen. Aber:
Im Prinzip sind die reinen Leistungszahlen der Verstärker Nebensache.

Viel wichtiger ist der Wirkungsgrad der Lautsprecher. Ist dierser hoch (zb 90db+/1W) dann kann man die Lautsprecher ohne Probleme auch mit 20 oder nur 10 Watt betreiben und auch sehr laut und klar hören.

Ist der Wirkungsgrad eher gering (zb bei den meisten Kompaktboxen), braucht der Verstärker mehr Leistung um aus den Lautsprechern die gleiche Lautstärke bzw. die gleiche Qualität zu holen.
Auch ein Wirkungsgrad schwacher Lautsprecher lässt sich mit schwachen Verstärkern kombinieren, dann sollte nur nicht zu laut gehört werden.
Der Lautsprecher klingt sonst schlaff, der Bass wird nicht anständig produziert... es fehlt einfach an Leistung. Schlimmer ist aber der Hochton. Hochtöner (Kalotten, Bändchen) sind sehr empfindlich. Wenn sie zu wenig Leistung bekommen um sich voll auszuspielen, fangen sie an zu knacksen. Oder sie werden schrill. Das ist jedoch auch für Laien sehr deutlich hörbar und führt automatisch dazu, dass man die Lautstärke runterdreht.
Wenn nicht, kann der Hochtöner beschädigt werden! Und das wird teuer.
Ist ein Verstärker hingegen mit den Boxen überfordert, so schaltet er sich ab. (Schutzschaltung)
Wenn das passiert, ist das zwar nicht schön, aber einen Defekt muss man nicht befürchten.


Allerdings:
Bei Zimmerlautstärke fließen durch die Kabel oft nicht mehr als 5-7 Watt. Erst für Kickbass Attacken usw. wird Leistung benötigt.
Insofern stimmt die Aussage mit der Mehrleistung des Verstärkers nicht.

Hinzu kommt das Lastverhalten des Lautsprechers und des Verstärkers.
Ein Lautsprecher ist immer eine Last. Wie ein Wohnwagen an einem Auto.
Er zieht am Verstärker. Manche tun dies eben sehr sanft, sie haben eine hohe Impedanz. (8Ohm) Manche reißen heftiger, fordern mehr Leistung, (4Ohm)
Diese Impedanzen sind jedoch nicht immer konstant sondern schwanken je nach Lautstärke und Hörmaterial.
Diese Schwankungen muss der Verstärker aushalten. So geben die meisten Verstärker bei 4 Ohm (wenig Widerstand) mehr Leistung an die Boxen ab. Wenn das Netzteil des Verstärkers aber der Leistung nicht gewachsen ist, und der Lautsprecher mit wechselnden Impedanzen usw. am Netzteil saugt, bricht die Leistung so mancher Verstärker ein.

Dies ist oft ein Problem von Surround Receivern, die ´zwar theoretisch 7x160 Watt an die Lautsprecher geben könnten, es aber quasi nie tun, weil das Netzteil einfach keine 1120 Watt berappen kann.
Ein Blick auf die Leistungsaufnahme des Netzteils (steht auf der Rückseite von jedem Verstärker) sagt oft mehr über die kompatiblität zu Lautsprecher aus, als der Blick in die Gebrauchsanweisung.

Beispiel: Mein Yamaha Receiver soll eine Leistung von Maximal 7x180 Watt zur Verfügung stellen können. Das Netzteil liefert aber "nur" 500 Watt. hrm...

hehe
Gruß
David
DaBoon
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 27. Dez 2009, 22:40
aja, also das dieses thema SO kompliziert ist hatte ich nicht gewusst und dachte naja man schaut auf die watt und ohm zahlen und fertig... ich wurde eines besseren belehrt danke!
zuyvox
Inventar
#7 erstellt: 27. Dez 2009, 23:57
Naja also im Prinzip guckt man auch nur auf die Watt und Ohm Zahlen.

Eigentlich wollte ich nur folgende Fehlannahmen aus dem Weg räumen:
- Je mehr Watt, desto besser klingts (Verstärker, Boxen)
- Je mehr Watt, desto lauter gehts (Boxen)
- Große Boxen brauchen viel Leistung, da ja hohe Wattangaben...

Stimmt alles nicht.
Wenn man die Anlage richtig kombiniert.

Wenn du einen Verkäufer nach der Laststabilität der verschiedenen Verstärkernetzteile fragst, wird er dich höchtswahrscheinlich auch nur fragend ansehen...
germi1982
Moderator
#8 erstellt: 28. Dez 2009, 17:35
Wobei man den auch ärgern könnte indem man ihn nach dem Impedanzverlauf* der Boxen fragt...eigentlich eine Angabe die wichtig wäre, aber kein Hersteller macht...

*Die Impedanz in Ohm, also der Scheinwiderstand bei Wechselspannung, der Boxen ist nicht stabil deswegen heißt das Scheinwiderstand. Dieser Wert ist abhängig von der Frequenz des Audiosignals das der Verstärker auswirft. Es gibt Boxen die haben zwar als Angabe vom Hersteller 8 Ohm, gehen aber unter Umständen manchmal bis auf 2 Ohm runter...
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