Hifi Komponente: Equalizer

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Joey
Neuling
#1 erstellt: 29. Apr 2003, 20:13
Hi,
ich möchte mir einen zusätzlichen Equalizer und einen Verstärker anschaffen.
Ich hab jetzt schon überall gesucht, aber einen EQ hab ich als Komponente nirgends gesehen.
Vielleicht wisst ihr ja Rat?

Besten Dank
Gruß
Joey
Joey
Neuling
#2 erstellt: 03. Mai 2003, 17:04
*schieb*
stadtbusjack
Inventar
#3 erstellt: 03. Mai 2003, 18:20
Hey Joey,

die GraficEQs sind mitlwerweile vom Markt eigentlich größtenteils verschwunden (von Technics gab es bis vor kurzem noch einen mein ich). Die werden im Home-Hifi-Bereich eigentlich nur noch in Kompaktanlagen eingebaut, damit die was aufs Datenblatt schreiben können, und man einen noch lauteren Bratsch-Bass rausholen kann *g*.

Das größte Einsatzgebiet sind professionelle Beschallungen, hier sind Equalizer unter Umständen sinnvoll um beispielsweise eine PA-Anlage an die Akustik einer Halle anzupassen. Um das aber zu können (also den Equalizer überhaupt zu nutzen) braucht man aber Messequipment und viel Erfahrung plus ein gutes und geschultes Gehört. Eine Raumanpassung ist für den Laien eigentlich unmöglich.

Die einzige Form von EQs, die man eigentlich noch antrifft sind Einmesscomputer, wie sie beispielsweise in Recievern von Pioneer oder Surroundalnagen von Bose (Lifestyle 28 und 35) verbaut werden. Da setzt du dich dann mit einem Mikro an deine Hörposition, und der Computer errechnet die idealen EQ-Einstellungen.

Wenn du es dir doch zutraust, den EQ selbst zu programmieren, kannst du dich im PA-Bereich umschauen. Der EQ wird dann mittels Chinch oder XLR zwischen Vor- und Endstufe gehängt.

Bezahlbare Geräte dürftest du z.B. hier finden: www.music-store.de
US
Inventar
#4 erstellt: 03. Mai 2003, 18:39
Hi Joey,

guck mal auf die HP von Behringer.
Die haben sehr günstige parametrische EQ´s im Programm; zB. den UltraCurve oder den Feedback Destroyer.

Gruß, Uwe
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 04. Mai 2003, 23:03
Hi,
nur ein Hinweis zu Studio-Geräten:
auch ich habe mir den Behringer Ultra Curve 8024 für ca. 220 Euro gekauft, und das Gerät kann alles was ein Equalizer können muß und viel mehr, aber es hat halt nur symmetrische XLR-Ein- und Ausgänge.
(und AES/EBU und Klinke, aber das ist ja genau so exotisch).
stadtbusjack
Inventar
#6 erstellt: 05. Mai 2003, 14:48
Nachrag: Hab grade gesehen, den Technics-Equalizer gibt's doch noch. Würde zumindest optisch wahrscheinlich besser zur normalen Hifi-Anlage passen.
EWU
Inventar
#7 erstellt: 05. Mai 2003, 21:37
eine Anlage soll die Musik so weitergeben, wie sie ursprünglich aufgenommen wurde.Mit einem Eq kannst Du verschiedenen Frequenzen anheben oder absenken.Warum willst Du das tun?Wenn´s nicht gut klingt, liegts vielleicht an der Aufnahme, dann schmeiß die CD weg.Oder es liegt am Verstärker oder an den Boxen, dann investiere da.Wenn Du eine schlechte raumakustik hast, gibt´s auch Möglichkeiten, diese zu verbessern, da hilft auch ein Eq nicht.
HifiPhlipper
Stammgast
#8 erstellt: 05. Mai 2003, 21:46
Der Einsatz eines Equalizers kann durchaus Sinn machen. Bedenke aber, was Du Verstärker mit einer Anhebung einer bestimmten Frequenz antust; Wenn Du eine Senke (schmalbandig) von sagen wir mal 7 dB ausgleichen willst, benötigst Du zum ersten einen wirklich guten EQ (schliesse mich bezüglich der Tips zu den Behringer Geräten, insbesondere des Feedback Destroyers an) lässt sich die geforderte Mehrleistung bei gleich hoher Lautstärke von kaum einem Verstärker realisieren. Zudem solltest Du bedenken, dass jede EQ-Modulation ganz fies an der Phase drehen kann. Damit kommst Du dem Ziel auch nicht näher. Ganz schwierig wird es bei dem Versuch, irgendwelche (natürlich wieder schmalbandige) Überhöhungen im Frequenzgang auszugleichen..... kurz gesagt: Für Party-Bedarf um den Spass-Bass um 150 Hz zu heben ists okay, für ernsthafte Optimierung des Klangs empfiehlt sich eine raumakustische Änderung der Gegebenheiten.
Dennoch viel Erfolg weiterhin...
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 06. Mai 2003, 12:12
Hi,
einen Technics-Equalizer hatte ich mal, SE-GH70 oder so ähnlich. Ich habe ihn dann verkauft, weil er mir zu viel gerauscht hat.
Interpol
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 06. Mai 2003, 12:20
ich habe einen yamaha EQ-630

eines vorweg: seit ich einen neuen verstaerker habe, brauche den EQ nur noch ganz selten. eines kann ich dir sagen: mit dem richtigen verstaerker und den richtigen boxen wird ein EQ quasi ueberfluessig! es klingt dann einfach alles gut und fett und dynamisch und luftig und spritzig!

meinen EQ habe ich damals gekauft, um eine klangverbesserung zu erzielen. das ganze klappt nur bedingt: man verbiegt den frequenzgang so, dass es disco maessig klingt. das ist dann fett und beeindruckend, hat aber mit unverfaelschter musikwiedergabe nix mehr zu tun.

letztendlich waren die boxen und der verstaerker aber immer noch gleich schlecht. deshalb habe ich immer am EQ gespielt, um die perfekte einstellung zu bekommen. das ist eine unloesbare aufgabe. man optimiert fuer eine CD und eine andere CD klingt mit dieser einstellung scheusslich. es bleibt ein pseudo-guter-sound, alles gemogelt.

der EQ-630 hat 4 voreingestellte presets(die IMHO voellig unbrauchbar sind) und 4 frei programmierbare.
so kann man sich 4 grundeinstellungen abspeichern, was ganz praktisch ist.
es sind jeweils 10 baender einstellbar, regelbreich +-12db.
das geraet ist vollelektronisch mit tasten, also keine probleme durch alternde potis zu erwarten. gekauft habe ich den 1991 und nie probleme mit gehabt.

heute kommt der EQ nur noch bei ganz leiser musik zum einsatz, quasi als loudness-ersatz. oder bei echt miesen proberaum-aufnahemn oder bootlegs. da kann man dann schon maechtig was mit rausmogeln. auch bei parties kann man den "bums" noch verstaerken. da wollen die leute eben disco sound, mit voellig unrealistisch ueberzogenem bass.

wichtig ist bei einem EQ eine FLAT taste, die ueber ein relais realisiert sein sollte. so kann man den gesamten EQ bruecken und er stoert nicht weiter.
noch besser ist es, wenn man zwei ausgaenge am cd-player hat und zwei eingaenge am EQ (wie bei dem yamaha).
ich habe den festen ausgang vom cd-player mit kurzen strippen am AMP und den regelbaren am EQ. so kann ich mit kurzen kabeln direkt-CD hoeren oder eben ueber EQ.

der zweite eingang am EQ kann dann noch fuer eine andere quelle benutzt werden, bei mir ist es ein rechner mit mp3.

ein einschleifen des EQ zwischen vor- und endstufe des verstaerkers (falls der verstaerker das bietet), ist natuerlich auch moeglich. dann haengt der EQ aber immer dazwischen (ausser der AMP hat einen CD direct schalter).

meinen EQ gebe ich nicht her, weil er eben immer noch gute dienste leistet. rauschen tut er bei FLAT gar nicht. ist der frequenzgang verbogen, hoert man ein ganz leises rauschen, wenn man den lautstaerkerregler am AMP auf "ein uhr" stellt. dann waere die musik aber schon so laut, dass einem das hemd am koerper bebt und das rauschen des EQ wuerde voellig untergehen.

noch fragen?

mfg
Joey
Neuling
#11 erstellt: 06. Mai 2003, 13:19
@Interpol
Wenn wir schon dabei sind:
welchen Verstärker und welche Boxen kannst du mir empfehlen?
Es sollte "gut und fett und dynamisch und luftig und spritzig" klingen

Joey
Interpol
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 06. Mai 2003, 18:56

@Interpol
Wenn wir schon dabei sind:
welchen Verstärker und welche Boxen kannst du mir empfehlen?
Es sollte "gut und fett und dynamisch und luftig und spritzig" klingen

Joey


nun, verstaerker kannst du jeden kaufen. okay, nicht jeden, aber ich wuerde mal sagen so ab 300 euro von einem markenhersteller taugen alle was. solange ein transistorverstaerker im normalen betriebsbereich gefahren wird (also nicht am anschlag), klingen die alle gleich, wenn nicht an allem gespaart wurde.

interessant und klangbeeinflussend sind die boxen und die raumakustik. hier kommen die grossen unterschiede zum tragen, die jeder laie in jedem blindtest hoert.

ich kann dir keine boxen empfehelen. was das angeht bin ich zu lange raus aus dem thema. ich wuesste selber nicht welche ich mir jetzt kaufen sollte.

generell rate ich zum ausgiebigen probehoeren. boxen klingen so verschieden, dass man keine generellen empfehlungen geben kann. prinzipiell halte ich aus eigener hoererfahrung aber standboxen mit grossen basschassis fuer vorteilhaft. ein satter grundtonbereich braucht membranflaeche, besonders wenn es ueber zimmerlautstaerke hinaus gut klingen soll.

mfg

p.s.: hier verkauft gerade eine bei ebay den EQ-630:
klick hier :D


[Beitrag von Interpol am 06. Mai 2003, 19:05 bearbeitet]
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