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Frage zu "alten" Wharfedale- und Kef-Lautsprechern

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Autor
Beitrag
jeremiah
Stammgast
#1 erstellt: 08. Jul 2010, 11:50
Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken, für meine Pianocraft (410) ein Paar Wharfedale Crystal 2-10 zu kaufen.
Besonders gefällt mir der angeblich seidige Hochton.
Ein Ausschlusskriterium wären allerdings nasale Verfärbungen. Hat jemand sowas bei den Wharfedales festgestellt?
Die gleiche Frage gilt auch für die Kef Cresta 2 und 10.

Gruß,
jeremiah
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 08. Jul 2010, 14:41
Hallo,

die bei den Pionocrafts mitgelieferten Lautsprecher sind erstaunlich gut. Mit den angepeilten Lautsprechern wirst Du imho nicht unbedingt eine Verbesserung erzielen....

Welche Musik hörts Du gerne, wie groß ist dein Höraum und wieviel möchtest/kannst Du investieren?

Kommt für die Selbstbau in Frage?

Gruß
Bärchen
jeremiah
Stammgast
#3 erstellt: 08. Jul 2010, 22:21
Hallo,

die originalen Yamaha-Lautsprecher sind mir einfach zu kalt und harsch.
Ich erwarte von den Wharfedales eher eine Veränderung als Verbesserung.
Wie gesagt hat mich besonders der "seidige" Hochton (lt. Audio) angesprochen.

Mein Hörraum ist ca. 20 qm groß, ich höre hauptsächlich Pop und Rock.
Gerne auch mal leise unter Zimmerlautstärke - und trotzdem noch möglichst detailreich.
Die ausgelaufene Crystal-Reihe soll ja wohl entgegen manch anderer Wharfedale
(z.B. Diamond 9) nicht so sehr dumpf klingen. Der Testbericht hört sich ganz gut an.
Ich habe nur wegen Stimmen und Instrumenten, die sich irgendwie belegt/nasal
anhören, Bedenken.Da sprechen meine bisherigen Erfahrungen mit englischen Lautsprechern
(Kef iQ 1, Epos ELS 8, selbst bei einer Tannoy Sensys 1).

Ausgeben will ich bis 200 €/Paar. Mit Lautsprecherselbstbau habe ich keine
Erfahrungen. Scheint mir daher ein bisschen gewagt, oder?

Gruß,
jeremiah
Moe78
Inventar
#4 erstellt: 08. Jul 2010, 23:11
Richtig gut wären die hier, hab ich selbst, sind aber neu etwas aus dem Budget, evtl. gebraucht?
baerchen.aus.hl
Inventar
#5 erstellt: 09. Jul 2010, 08:39
Nun. ich würde das Budget leicht auf 250 Euro erhöhen und mir mal die neue Wharfie Diamond 10.1 anhören. Die neue Diamondreihe klingt alles andere als Dumpf sondern klar und rein und trotzdem warm bei hoher Spielfreude.

Für Selbstbau braucht man nur etwas Mut. Ich bin immer wieder erstaunt was selbst DIY-Anfänger und erklärte doppellinkshänder so alles zu stande bringen und für einfache Boxen wie diese muss man wirklich kein Tischlermeister sein: http://www.acoustic-...fa6f592ff344b6f506b7

Wenn es etwas gebrauchtes sein darf:
http://cgi.ebay.de/A...&hash=item4cf04e3789
http://audiomarkt.de/_markt/item.php?id=6807804391&
http://audiomarkt.de/_markt/item.php?id=7345457102&
jeremiah
Stammgast
#6 erstellt: 09. Jul 2010, 15:53
Die Dali lasse ich wg. des Preises erstmal außen vor. Ich habe außerdem mal einen Lautsprecher
von Dali gehört (Ikon, glaube ich). Der war schon sehr hell abgestimmt und die Höhen brauche ich
sanfter.

Die Wharfedale 10.1 stand bei mir weit oben auf der Liste. Ist dann nach einem Testbericht in der
Audio-Video-Foto-Bild weiter nach hinten gerutscht. "Stimmen und Instrumente wirkten ein bisschen
hohl verfärbt und leicht belegt." Bedeutet das nasale Verfärbungen? Wenn das jemand entkräften
kann, wären die wirklich interessant.

Bei den angesprochenen Gebrauchten (Evo und Rega) habe ich ebenfalls von tonaler Unausgewogenheit,
störenden Verfärbungen gelesen.

Kann noch jemand was speziell zu den Wharfies (Diamond oder Crystal) und/oder Kef (Cresta 2 oder 10) sagen?
Ich meine, in wie weit die nasal klingen?

Gruß,
jeremiah


[Beitrag von jeremiah am 09. Jul 2010, 15:59 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#7 erstellt: 09. Jul 2010, 16:17

jeremiah schrieb:


"Stimmen und Instrumente wirkten ein bisschen
hohl verfärbt und leicht belegt."


Ich bezweifel das der Autor die 10.1 überhaupt gehört hat und nicht nur einen alten Bericht über die 9.1 aus der Schublade gezogen hat.....


Auch Zeitungsredakteure haben nicht da absolute Gehör (wer hat das schon) Die Testberichte in den Zeitungen sind genauso subjektiv wie deine eigene Wahrnehmung. darum geht nichts über eigene Klangeindrücke. Ich würde die Wharfie nicht so schnell von der Liste streichen......
<gabba_gandalf>
Stammgast
#8 erstellt: 09. Jul 2010, 16:20
1. Verlass dich nicht auf Testberichte, schon gar nicht von BILD, vertrau einzig und allein DEINEN Ohren
2. Die Verfärbungen treten bei allen Lautsprechern auf, ich habe zumindest noch keinen Lautsprecher gehört, der exakt das wiedergibt, wie es in Wirklichkeit ist, ich würde diese Aussage nicht auf die Goldwaage legen (nicht zuletz auch wegen 1tens)
3. Die Wharfies sind für den Preis bei weitem nicht schlecht, aber es gibt auch Alternativen: z.B. Magnat Quantum 603
4. Selbige ist z.Zt extrem günstig da Auslaufsmodell (180€ anstatt 400)

Gruß
jeremiah
Stammgast
#9 erstellt: 09. Jul 2010, 16:59
Habe gerade mal zwei Händler zu den Wharfedales angeschrieben wg. Preis und "Nasalität".
Probehören wird wahrscheinlicher.

Kann das Nasale vielleicht ein Problem speziell englischer Lautsprecher (in den unteren/mittleren
Preisregionen) sein? Ich habe das persönlich nämlich nur bei den in meinem zweiten Posting genannten
Speakern wahrgenommen. Zusätzlich nur bei einem deutschen Pärchen (Phonar Monitor IIs, Vorgänger der m3).
Und dann (auch wenn Papier geduldig ist) kann man das auch in einigen Testberichten über andere
englische Lautsprecher lesen.

Von Magnat habe ich bisher die 703 gehört. Entspricht nicht so meinem Geschmack, spielte mir etwas zu
"dünn" und im Hochton noch zu aggressiv. Die schlanke Abstimmung habe ich dann aus Testberichten
für die 603 übernommen ( , ich weiß, aber bei der Masse an Lautsprechern ist eine gewisse Vorauswahl
ja irgendwie unerlässlich). Sind ja keine festzementierte Meinungen, die ich mir da bilde.
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