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Kauf Kompaktlautsprecher (Nubert, Wharfedale, .KEF?)

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Autor
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kw*
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Okt 2012, 21:03
Hallo,

der Grund für meinen ersten Beitrag hier im Forum ist eins der belanglosesten Worte der deutschen Sprache: eigentlich.

Eigentlich wollte ich nur ein paar neue Boxen für meine Primäranlage kaufen, was im Ansatz aber daran scheiterte, wenn Frau sich nach der Optik und Mann nach dem Sound orientiert. Und da ich zum Musikhören eher ein heimischeres Plätzchen bevorzuge, kam Plan B auf den Tisch:

Eigentlich hatte ich seit Jahren noch ein Paar LabElectronics FX50 Monitorlautsprecher eingemottet, aber keinen Verstärker und es sollte nur eine günstige Zweitanlage werden.

Eigentlich hätte es für diese Zwecke ein guter Gebrauchter getan, zumal ich "nur" den PC mit Behringer D/A-Wandler anschließen wollte.

Eigentlich kenne ich mir nur zu gut und so ist es dann doch ein neuer NAD 316BEE geworden (den bekam ich letztendlich als Neuware, obwohl einen Kundenrückläufer bestellt - super Service von justhifi).

...und noch uneigentlicher haben mich die alten Lautsprecher nicht mehr wirklich überzeugt, so dass auch hier die Entscheidung für etwas günstiges, neues im Raum stand.

Da das Thema Kompaktlautsprecher eins der beliebtesten im Forum zu sein scheint, konnte ich eine Entscheidung hinsichtlich der ersten Testkandidaten relativ schnell eingrenzen. Bei einem ansässigen Hifi-Hänlder konnte ich immerhin die KEF CS50 und die B&W CM1 Probehören. Nur waren die noch für die Primäranlage gedacht und mir für meine jetzigen Zwecke letztendlich zu teuer.

Schritt 1: Nubert NuBox 381 bestellt. Nicht schlecht, schöne Tiefen, aber in den Höhen hat mir was gefehlt. Nicht immer, aber wenn's testweise rockiger oder "elektronisch komplex" wurde, empfand ich das Klangbild als wenig präzise. Interpreten, wie bspw. Katie Melua, empfand ich als sehr klar, aber auch hier hätte ich mir mehr Höhe gewünscht. So 100% haben die mich nocht nicht überzeugt. Aber es gibt ja 4 Wochen Probehören.

Zwischenschritt: auf Anfrage bei drei Händlern bekam ich nach Nennung meines Verstärkers und Hörgewohnheiten unabhängig voneinander die KEF Q300 genannt. "Merkwürdig", aber notiert.

Schritt 2: Im Internet konnte ich ein Paar Wharfedale Diamond 10.1 als vermeintliche B-Ware für 159,-€/Paar ergattern. Vermeintlich deshalb, weil ich nichts feststellen konnte. Sogar die Umverpackung sah "jungfräulich" aus. Als ich das Paket von der Post abgeholt habe, war der erste Gedanke: der Karton ist ja fast so groß, wie eine Nubox! Das kann nix taugen und war schon kurz davor, den Karton geschlossen zu halten und Richtung KEF zu hören. Aber, so viele Nutzer können nicht irren. Also, ausgepackt und kurzerhand auf der Nubox postiert. Da stimmte die Höhe (samt Ständer). "Musik, zwo, drei, vier...". Erste Reaktion: "Was bist du denn für eine miese, kleine Holzkiste!" und bekam das blöde Grinsen nicht aus dem Gesicht. Sie tanzte der Nubert im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Kopf rum. Sehr räumlich, klar in den Höhen und den Bass samt Mitten emfpand ich als sehr angenehm und ausreichend. Hätte ich ihr, trotz aller positiven Schilderungen im Forum, so nicht zugetraut.

Zwischenschritt: Nach meinen obligatorischen Testsongs stand fest: die Nubert darf nach Hause und morgen werde ich mir vollständigkeitshalber die KEF Q100 und Q300 anhören. Der o.g. Händler vor Ort hat mir schon am Telefon einen Preisnachlass eingeräumt, der nur noch näher definiert werden muss. Okay, die Q100 für 430,-€/Paar steht. Nur weiß ich definitiv nicht, ob mir im Fall der Q300 die Box fast das vierfache der Wharfedale wert ist, ohne sie gehört zu haben?! Wie gesagt, es ist die "Zweitanlage".


Morgen weiß ich mehr und berichte.


Grüße
Oliver


[Beitrag von kw* am 10. Okt 2012, 21:06 bearbeitet]
Lord-Senfgurke
Inventar
#2 erstellt: 10. Okt 2012, 21:54
Hi,

da bin ich auf deinen Bericht gespannt, die Q300 hätte ich wohl auch in den Raum geworfen gefällt mir von den Kompakten unter 1000€ am besten.
kw*
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 11. Okt 2012, 11:11
Hallo,

ich hatte heute hifi day off und war, wie angekündigt, beim Händler. Ich konnte alles mit einem passenden NAD Verstärker hören und am Ende sind es die Q300 geworden. Leider konnte ich sie nicht gleich mitnehmen, weil meine Wunschfarbe (Nussbaum) nicht am Lager war, aber morgen Nachmittag. Dafür hat der Preis gestimmt! (500,-€/Paar).

Zur Kaufentscheidung: für Gleichinteressierte nur so viel, dass es keine einfache Entscheidung war, wenn es um Preis-/Leistung geht. Letztendlich war es das "Rundum-Klang-Bauchgefühl", was ausschlaggebend war, denn die Wharfedale hat mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Sie hat eine super Vorstellung abgegeben und für jemanden mit limitiertem Budget oder anderen Ansprüchen ist sie mit Sicherheit eine top Box.

Gerade bei leisen Tönen war die KEF dann gefälliger und man hat in allen Tonlagen noch das gewisse Quäntchen vernommen (bin auch kein König, was klangliche Beschreibungen angeht. Wie beim Wein, entweder schmeckt oder nicht. Egal, ob 5,- oder 20,-€ die Flasche ;)).

Grüße
Oliver
dominikz
Stammgast
#4 erstellt: 11. Okt 2012, 19:23
Hallo Oliver,

ich habe mir vor ein paar Monaten ebenfalls Kompaktlautsprecher gekauft und hatte die Q300 in der engeren Auswahl. Neben ihnen stand ein Paar PSB, ich finde die Lautsprecher leider auf der Homepage nicht, doch belief sich der Paarpreis auf 800€ und ein Paar von Monitor Audio (MR 2, in Deutschland noch nicht richtig erhältlich wenn ich mich nicht irre) für 300€.

Die MR 2 haben den Wettbewerb gewonnen, auch wenn die PSB mir besser gefallen haben. Die Q300 haben im direkten Duell verloren, die MR 2 haben allerdings mit 300 statt 800€ auch die PSB in die Tasche gesteckt

Was ich damit sagen wollte: Falls du die Monitor Audio Boxen noch irgendwo hören kannst / willst: probier es, ich find sie super.

Grüße
Dominik
kw*
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 12. Okt 2012, 04:53
Hallo Dominik,

danke für den Hinweis.Ich habe mal im Netz gestöbert und zumindest im Umkreis von ~40-50km zwei Händler gefunden, die Monitor Audio führen. Mo gugge, wie der Hesse zu sagen pflegt.

Ich freue mich dennoch heute Nachmittag auf KEF und habe meinen Schlaf letzt Nacht mit "brainstormen" verbracht, wie ich aus dem vorhandenen Equipment Boxenständer bauen kann. Ich wollte erst "fertig kaufen", aber das kann ja jeder. Individualismus ist gefragt.
Fanta4ever
Inventar
#6 erstellt: 12. Okt 2012, 06:16
Hallo Oliver,

kw* schrieb:

Katie Melua, empfand ich als sehr klar, aber auch hier hätte ich mir mehr Höhe gewünscht.

versuche bitte mal die Dali Zensor 1 zu hören, ich glaube die könnte dich überraschen

Gruß Karl
SFI
Moderator
#7 erstellt: 12. Okt 2012, 10:56
Interessant könnte vielleicht auch ein ATM für die Nubert sein, womit du den MT/HT Bereich anpassen kannst und als Bonus noch einen Schub im unteren Bereich erhälst, bei dem die anderen genannten LS nicht wirklich mithalten können . Mir ging es deiner Beschreibung nach nämlich recht ähnlich und bei mir stand/steht der ATM Regler immer auf 13:00 Uhr.
kw*
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 12. Okt 2012, 11:41
Am Bass der Nuberts hat's nicht gelegen, der war ausreichend (auch wenn's mit dem ATM ein Bonus als Nebeneffekt gewesen wäre). Ich fand sie generell "obenrum" eher schwach, klang nicht so "luftig", wie hier gerne gesagt wird, das hatten die Wharfedales besser hinbekommen. Bei geschlossenen Augen fühlte man sich wirklich mittendrin. Und das hat mir bei den KEF am besten gefallen.

Ich selbst bin kein Freund von zu vielen "Regelmöglichkeiten" und bevorzuge - im wahrsten Sinne des Wortes - eher out of the box. Bei zu vielen Variablen bekomme ich ein nervöses Kribbeln im Hintern, weil es vermeintlich immer noch ein besseres Einstellungsergebnis geben könnte.

Wie gesagt, die Nuberts und die Wharfedales sind bereits "reisefertig" gemacht und warten nur noch auf den Rücktransport.

Letztendlich bin aber froh, über's Forum hier überhaupt so weit gekommen zu sein.
kw*
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 20. Okt 2012, 14:17
Diesen Beitrag könnte ich an zwei Stelle schreiben, letztendlich geht's aber um die Boxen. Nach knapp zwei Wochen mit den KEFs war die Freude über die Q300 eher verhalten. Audiophile Songs klangen gut, aber nicht so "tolle" Musik oder bspw. rockigeren Sachen fehlte das Volumen, die Räumlichkeit, es klang leicht "breiig".

Ich fragte mich ständig: "Wo sind die Boxen hin, die ich vor zwei Wochen im Hifi-Studio gehört habe?". Natürlich gibt es Unterschiede zum Wohnraum, aber irgendwo musste der Wurm in der "Kette" sein.

  • NAD C316BEE
  • Audio-/Video File-Server (AMD E350, AC892)
  • Behringer UAC222 DAC (USB)
  • Audiodateien in flac
  • jegliches "Voodoo-Material" (Kabel, etc.) lasse ich an der Stelle außen vor


Von den reinen Hifi-Komponenten bin ich "überzeugt", also habe ich mich der kleinen roten Plastikkiste von Behringer angenommen, bzw. um deren testweisen Ersatz gekümmert. Mit leichten Anlaufschwierigkeiten im Versand, ist dann heute "das hier" bei mir gelandet:

Pro-Ject USB Box S


(c) pro-ject


Angeschlossen, foobar entsprechend mit plugins versorgt und auf play gedrückt. Was ab dann passierte, machte mich sprachlos. Da waren sie, die Boxen die ich gekauft habe! Eine Dynamik, eine Präszision...jede Musikrichtung fand bei mir gefallen. Meinem Nachbarn war ich auch noch eine Hörprobe schuldig und ich war froh, dass ich bis zum heutigen Tag gewartet habe. Den hat's genauso aus den Socken gehauen und er hätte nie gedacht, dass aus den kleinen Dingern so viel raus kommt. Wir haben zum Testen u.a. aus der Serie "AUDIOs Audiophile" die "Vol.21 - Acoustic Moments" gespielt...beim Zupfen der Saiten haben sich mir die Nackenhaare gestellt. Entschuldigung, aber GEIL!

Fazit: diese Boxen sind der Hammer und bekommen in dieser Klasse von mir - zwar verspätet - eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.


[Beitrag von kw* am 20. Okt 2012, 14:51 bearbeitet]
dominikz
Stammgast
#10 erstellt: 20. Okt 2012, 20:50
Ist doch Klasse, wenns dann doch noch hin gehauen hat ;-)
Ich war mir damals als ich meinen DAC kaufte (ein Yulong u100) nicht sicher, ob sich das lohnt - habe bis dahin nur durch eine on-chip Soundkarte am PC gewandelt. Die Überraschung, wie unglaublich unterschiedlich das klingen kann, war schon groß und beeindrucken ;-).

EDIT: Darf man fragen, was du für Plugins für den Foobar verwendest?


[Beitrag von dominikz am 20. Okt 2012, 20:52 bearbeitet]
kw*
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 20. Okt 2012, 22:08
Die einzige Frage, die ich mir noch stelle, ob ggf. die DAC Box S sinnvoll ist, um bei drei Eingängen variabel zu sein? Grundsätzlich reicht der USB, würde gerne noch den TV über den optischen Eingang anschließen (da gibt es Signalprobleme, wenn ich über Netzwerk den geräteeigenen Mediaplayer verwende - Ton kommt wohl nur bei TV...aber das ist eine andere Baustelle, u.U. tut es ein Stereo-Scart Adapter am AV-Multiport).

Ich habe kaum zusätzliche Plugins, auch optisch sehr puristisch. Außer Sstandard:

- foo_ui_columns
- foo_out_asio
- foo_quicksearch
- ProJect_asio
V3841
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 21. Okt 2012, 06:21
Hallo,

ich habe damit recht gute Erfahrungen gemacht und nun den zweiten DAC bestellt:

http://www.hifi-pass...o-converter.html#2-4

LG
kw*
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 21. Okt 2012, 06:26
Guten Morgen,

den Gedanken hatte ich auch schon, zumal die preisliche Differenz zum optischen Eingang am Pro-Ject eine günstigere ist und ich wäre hardwareseitig sogar getrennt. Und, faul wie man ist, bräuchte ich so nur per FB den Line-In am Amp ändern, während ich sonst aufstehen und den Select-Button am DAC drücken müsste.
V3841
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 21. Okt 2012, 06:39

Und, faul wie man ist, bräuchte ich so nur per FB den Line-In am Amp ändern, während ich sonst aufstehen und den Select-Button am DAC drücken müsste.




Ich nutze diese Geräte um elektrisch getrennt zwei Verstärker von der selben Quelle versorgen zu lassen. Trenne ich nicht und arbeite mit Y-Cinch brummt es und die Signalstärke nimmt ab.

Klangunterschiede zwischen BD-P, SACD-P, CD-P und dem Taishan, kann ich nicht als besser oder schlechter bewerten, es klingt bei Umschalten halt ein wenig anders und wenige Sekunden später ist das vergessen. Ich vermute es ist hauptsächlich ein kleiner Lautstärkeunterschied in den Vorverstärker-Stufen.


[Beitrag von V3841 am 21. Okt 2012, 06:46 bearbeitet]
kw*
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 23. Okt 2012, 05:28
Das "Problem" bei mir war/ist, dass ich in meiner kleinen Hörecke nur den PC mit entsprechendem digitalen Material als Quelle zum Hören vorgesehen habe und diese Kombination galt es zu optimieren. In meinem kleinen Fileserver (Mini-ITX) ist kein Platz für eine ausgewachsene Soundkarte und so musste etwas anderes externes Audiophiles her.

Mit der USB Box S bin ich wirklich sehr zufrieden und freue mich derzeit jeden Abend auf's neue auf eine musikalische Berieselung. Jetzt weiß ich auch, was gemeint ist, wenn hier davon gesprochen wird, dass sich die Musik von der Box löst. Augen schließen und sich mittendrin fühlen.
V3841
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 23. Okt 2012, 06:44

etzt weiß ich auch, was gemeint ist, wenn hier davon gesprochen wird, dass sich die Musik von der Box löst. Augen schließen und sich mittendrin fühlen.


Da bist Du ja am Ziel angekommen!

LG
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