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HiFi vs. Monitorboxen + Audiointerface!

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Autor
Beitrag
Infin1
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Mrz 2011, 21:20
Guten Abend,

ich würde mir gerne für das reine Hören von Musik das qualitativ hochwertigste Audiowiedergabesystem anschaffen. Überwiegend höre ich House Musik. Sollte ich mir nun lieber einen Hi-Fi Receiver mit guten Boxen oder lieber eine gute Soundkarte mit Monitorboxen anschaffen. Die Musik wird ausschließlich über den Laptop abgespielt.

Wozu würdet ihr mir raten, um zumindest theoretisch objektiv den besten Sound zu bekommen?

Danke.

LG
Chohy
Inventar
#2 erstellt: 03. Mrz 2011, 21:26
Hey

du bist leider in der falschen Kategorie (falls es um eine Kaufberatung geht, ist leider nicht ganz klar formuliert ;))

Es fehlt noch Budget,Größe des Abhörraums, Abstand zu den Lautsprechern beim Hören, Raum besonders hallig?


Rein theoretisch bieten viele Monitorlautsprecher ggüber "normalen" Hifi Lautsprechern ein kontrolliertes Abstrahlverhalten, wodurch ein (durch den Raum) weniger "verfälschtes" Hören möglich ist, obs gefällt ist ein anderes Paar Schuhe
Kompakte Monitore bzw. aktiv Lautsprecher spielen meist auch um Einiges tiefer als vergleichbare passive Kompaktlautsprecher dank aktiver Entzerrung im Bassbereich.

gruß chohy


[Beitrag von Chohy am 03. Mrz 2011, 21:44 bearbeitet]
Infin1
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 03. Mrz 2011, 21:47
Sry, im Prinzip brauche ich keine konkrete Kaufberatung, es geht mir im Moment eher darum, zu verstehen wonach ich eher suchen soll bzw. in welche Richtung ich mich mehr informieren sollte.. Über konkrete Modelle etc würde ich mich dann selber informieren..

Aber für zwei Boxen würde ich ca. 1000 Euro invstieren und in einen Receiver oder Soundkarte ca 500 Euro..
- Abhörraum ca 20-25 qm
- Abstand, entweder direkt davor oder mal mit Freunden auf der Couch ca 3 Meter entfernt..
- Im Raum stehen Möbel, daher kaum Hall

Ich dachte mir durch die höheren Frenquenzen etc. würde man ein größeres Musikerlebnis erfahren, auch wenn man die Frequenzen eigentlich nicht wahrnehmen kann..
Wieso sollte man das "verfältschte" Hören mögen?
Chohy
Inventar
#4 erstellt: 03. Mrz 2011, 21:55
Alles über 20khz ist für den Menschen idR nicht mehr relevant, da bringt eine höhere Übertragung eig. nix, da auch bei den CD's über 20khz nix los ist (nach Redbook Standart).

Manche Leute bevorzugen z.b. ein Höhenbetonung oder einen besonders starken überhöhten/betonten Bassbereich, alles nur eine Sache der Höhrgewohnheiten und des eigenen Geschmacks.

Besonders viele Reflexionen(des Mittelhochtonbereichs)/Hoher Diffusschallanteil werden z.b. mit einer schönen Räumlichkeit beschrieben.

Das alles ist aber eben nicht als Information auf der CD enthalten und ist somit eine "Verfälschung" des Original(signals)


Für dein Budget evtl. Adam A7x und für die Soundkarte auf jeden Fall nicht mehr als 200€ eher weniger.

Die Anforderungen entweder direkt davor oder 3m entfernt sind auch eher schwer auf einen Nenner zu bringen.


[Beitrag von Chohy am 03. Mrz 2011, 22:01 bearbeitet]
Infin1
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:02
Okay, also würdest du mir tatsächlich eher zu Abhörmonitoren raten, anstatt zu einem Hifi System?

Die HiFi Systeme "verfälschen" den Sound also und die Monitorboxen geben den Sound am natürlichsten wieder?

Taugt das denn auch tatsächlich was, wenn man auf der Couch sitzt oder ist dann wieder ein Hifi system überlegen?
Chohy
Inventar
#6 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:04
Hey

Das kann man nicht pauschal sagen es gibt sowohl gute und auch schlechte Hifi Systeme, als auch gute und weniger gute Monitore.

Es kommt auch darauf an was dir selber gefällt, deshalb solltest du mehrere System (aktiv/passiv Monitor/Hifi) probehören wenn möglich.

Es gibt eben rel. viele Hifi Lautsprecher, die bündeln den Schall relativ ungleichmäßig oder strahlen gleich soviel wie möglich ungerichtet in den Raum, d.h. du kannst einzelne Reflektionen in bestimmten Bereichen abbekommen, die z.b. die Ortung stören etc.

Ich denke aber bei dir sollte es erstmal um einen "guten Sound" gehen, der dir gefällt und nicht soviel Theoretisches.
Dafür (fürs Theoretische) solltest du dich evtl. in einigen Wissensthreads hier und anderswo einlesen.

Die Frage ist, was du mehr benötigst:
Nahfeld (direkt davor) oder Midfield (weiter weg)?


[Beitrag von Chohy am 03. Mrz 2011, 22:10 bearbeitet]
referenz21
Inventar
#7 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:10

Infin1 schrieb:
Okay, also würdest du mir tatsächlich eher zu Abhörmonitoren raten, anstatt zu einem Hifi System?

Die HiFi Systeme "verfälschen" den Sound also und die Monitorboxen geben den Sound am natürlichsten wieder?

Taugt das denn auch tatsächlich was, wenn man auf der Couch sitzt oder ist dann wieder ein Hifi system überlegen?


Latrinenparolen !

das Bündelungsmass der Speaker (ob Hifi oder Studio)ist in Wohnhörräumen eher nebensächlich...die "Luft" ist geradezu geschwängert von Reflektionsschall...Feinheiten entschwinden so oder so !

ich empfehle Nahfeld mit Dipol-Bass...für relativ Kleines Geld zu verwirklichen -teils im Selbstbau -
Chohy
Inventar
#8 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:13
Jap, die allermeisten Räume machen dem eh einen Strich durch die Rechnung (hatte ich noch vergessen zu sagen :D).
Die Raumakkustik ist wie referenz gesagt hat meist mehr schlecht als recht, sodass du z.b. schon in 1m Entfernung mehr Reflexionsschall als Direktschall abbekommst.

Fürs Nahfeld hättest du mit Referenz Vorschlag zu einem Dipolbass auch etwas sehr feines, da brauchst du dir nur wenig Gedanken ums Dröhnen machen


gruß chohy


[Beitrag von Chohy am 03. Mrz 2011, 22:16 bearbeitet]
referenz21
Inventar
#9 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:22

Chohy schrieb:
Jap, die allermeisten Räume machen dem eh einen Strich durch die Rechnung (hatte ich noch vergessen zu sagen :D).
Die Raumakkustik ist wie referenz gesagt hat meist mehr schlecht als recht, sodass du z.b. schon in 1m Entfernung mehr Reflexionsschall als Direktschall abbekommst.

Fürs Nahfeld hättest du mit Referenz Vorschlag zu einem Dipolbass auch etwas sehr feines, da brauchst du dir nur wenig Gedanken ums Dröhnen machen


gruß chohy


noch problematischer ist eher die Abmischung der Musik

meist stark verhallt...passt hervorragend zu difussen Räume...ein wohlklingender Klangbrei der die Mehrheit der Hifischisten erfreut

oder stark überforderte "Nahmikrophonierungen"...teils mit künstlischenm Raumhall!!!---siehe ZDF-Sonntags-Schlagerparade im Freifeld---da singt keiner Live---aber den Hall im Freien gibts umsonst!!!

es gibt kein Hifi !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Chohy
Inventar
#10 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:30
Es soll ja hin und wieder auch noch gute Aufnahmen geben

Bei dem ganzen synthetischen Nahmikrophonierungen hast du sicherlich recht, da wird alles ordentlich künstlich verhallt oder man hat ein paar Mono Hühner auf der Stange sitzen (aber eben auf Hinblick des späteren Wiedergaberaums)

Wobei das manchmal wenn's vom Künstler beabsichtigt ist auch passen kann .
Zaianagl
Inventar
#11 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:31
Nahfeld als primäre Anlage halte ich für suboptimal: Zu viele Einschränkungen und Anforderungen...
Und in einem solch "großen" Raum sowieso.

Als "erste Anlage" würde ich immer eine weniger analytische und "fordernde" Lösung in Betracht ziehen.
Musik will man ja auch mal nebenbei, nicht immer im Sweet Spot und streßfrei hören.
Ich jedenfalls...

Als Alternative hab ich Nahfeld allerdings schon zu schätzen gelernt, ich wolts halt nicht ausschließlich.
Und wenn ich wählen müsste, würde ich auf Nahfeld verzichten, und dafür zu Kopfhörer greifen...

Zu Bedenken gilt auch, daß "professionelle" Geräte nicht unbedingt immer die Erwartungshaltung des gemeinen Musikhörers ansprechen!

Für 20-25 qm würde ich zu nem Klassischen 2.0 raten, mit Stand-LS der Einstiegsklasse.
Da gibt es dann auch viele Möglichkeiten, die Abstimmung nach persönlichen Vorlieben zu wählen...
Infin1
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:33

Chohy schrieb:


Die Frage ist, was du mehr benötigst:
Nahfeld (direkt davor) oder Midfield (weiter weg)?

Dann wohl eher direkt davor..
Allerdings habe ich über Nahfeldmonitore gehört, dass man den Kopf nicht mal zur Seite drehen kann ohne den Ton (das ankommende Signal) zu verfälschen.. Was natürlich eher suboptimal ist, da ich ja primär Musik hören will und nicht erstellen und analysieren.. Das beinhaltet natürlich auch, sich mal im Raum zu bewegen oder irgendwo zu stehen..
Zaianagl
Inventar
#13 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:39
Word!
referenz21
Inventar
#14 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:41
erstranig sollte erst ein neutraler F-Gang am Hörplatz erreicht werden

denn ohne ausgewogenen F-Gang gibts keine neutrale Tonalität...egal ob es sich um einen von Mix von Direkt- bzw. Reflektierschall handelt

...und wenn eine "neutrale" Musikälität erreicht ist

...steht die höchste Hürde an...Bass und Raum

jenseits etwaigen finaziellen Möglichkeiten...weil Hifi (wenns denn gibt) kann man nicht kaufen (nicht in Ottonormal-Raum)..
Chohy
Inventar
#15 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:41
Lautsprecher wie die Adam kann man doch in 2-3m Entfernung einsetzen... Was spricht denn bei Bedarf dagegen?

Um eine ausgewogene Tonalität bei gerader Betriebsschallpegelkurve am Hörplatz zu erreich braucht man eig. schon rel. neutralen Diffusschall und ausreichend Direktschall, imho (ist aber eh nur Haarspalterei und eher schwer zu realisieren auf die Schnelle :D)...


[Beitrag von Chohy am 03. Mrz 2011, 22:46 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#16 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:47

Was spricht denn bei Bedarf dagegen?


Grundsätzlich nix, aber wie gesagt: Die "Charaktereingenschaften" eines "professionellen" LS entsprechen nicht immer den Erwartungen des gemeinen Musikhörers.
Und gerade bei House und synthetisch produzierter Musik im allgemeinen, kann ein ein analytischer, hoch auflösender LS sehr schnell nervig werden...


ist aber eh nur Haarspalterei und eher schwer zu realisieren auf die Schnelle )...


Yep!


[Beitrag von Zaianagl am 03. Mrz 2011, 22:49 bearbeitet]
referenz21
Inventar
#17 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:47

Chohy schrieb:
Lautsprecher wie die Adam kann man doch in 2-3m Entfernung einsetzen... Was spricht denn bei Bedarf dagegen?


was hat man damit gewonnen ?

1 - 2 Db Neutralität im Brillanzbereich ?

wie gesagt ,reine Theorie...hält keiner Überprüfung stand

...genau so gut empfiehlt sich eine 2-Wege Canton aus 1982!!!
Chohy
Inventar
#18 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:49
Deshalb hab ich dem TE ja auch gesagt probehören...

Er hat zu Anfang nach einer möglichst hochwertigen (=neutralen?) Wiedergabe gefragt. Ob die ihm gefällt ist natürlich eine andere Sache, hab ich weiter oben erklärt.


referenz21 schrieb:

Chohy schrieb:
Lautsprecher wie die Adam kann man doch in 2-3m Entfernung einsetzen... Was spricht denn bei Bedarf dagegen?


was hat man damit gewonnen ?

1 - 2 Db Neutralität im Brillanzbereich ?

wie gesagt ,reine Theorie...hält keiner Überprüfung stand

...genau so gut empfiehlt sich eine 2-Wege Canton aus 1982!!!


Damit bezog ich mich auf die vorwiegende Benutzung im Nahfeld mit evtl. Ausflügen ins Midfield...

Da der TE gefragt hat:


Wozu würdet ihr mir raten, um zumindest theoretisch objektiv den besten Sound zu bekommen?


Habe ich angefangen ihm etwas über optimale Wiedergabe zu erzählen, obs sich umsetzen lässt ist sicherlich wieder was anderes


[Beitrag von Chohy am 03. Mrz 2011, 22:53 bearbeitet]
referenz21
Inventar
#19 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:51

Zaianagl schrieb:
Grundsätzlich nix, aber wie gesagt: Die "Charaktereingenschaften" eines "professionellen" LS entsprechen nicht immer den Erwartungen des gemeinen Musikhörers.
Und gerade bei House und synthetisch produzierter Musik im allgemeinen, kann ein ein analytischer, hoch auflösender LS sehr schnell nervig werden...


es gibt keine hochauflösende Lautsprecher

nur gute oder schlechte

...ich erkenne gar an einem 2 Cent Telephonhörer die Stimme eines Bekannten...
Infin1
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:52

Zaianagl schrieb:

Für 20-25 qm würde ich zu nem Klassischen 2.0 raten, mit Stand-LS der Einstiegsklasse.
Da gibt es dann auch viele Möglichkeiten, die Abstimmung nach persönlichen Vorlieben zu wählen...
:prost


In gewisser Weise "verfälschen" die Boxen für den Receiver den Sound also.. Wenn ich euch nun aber mitteile, dass ich House Music höre wie folgendes:
http://www5.zippyshare.com/v/56936754/file.html

Welche Boxen wären dann für so einen Sound am besten, worauf muss ich achten, dass dieses "verfälschen" positiv für dieses Musikgenre ist?
referenz21
Inventar
#21 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:54
...so

muss wesch

aber immerhin eine fruchtbare (sehr seltene) Diskussion !

...Fortsetzung nicht ausgeschlossen !
Zaianagl
Inventar
#22 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:55

referenz21 schrieb:

Zaianagl schrieb:
Grundsätzlich nix, aber wie gesagt: Die "Charaktereingenschaften" eines "professionellen" LS entsprechen nicht immer den Erwartungen des gemeinen Musikhörers.
Und gerade bei House und synthetisch produzierter Musik im allgemeinen, kann ein ein analytischer, hoch auflösender LS sehr schnell nervig werden...


es gibt keine hochauflösende Lautsprecher

nur gute oder schlechte

...ich erkenne gar an einem 2 Cent Telephonhörer die Stimme eines Bekannten...

Ich geh davon aus, daß Du weißt was ich meine... Falls nicht, auch egal.


[Beitrag von Zaianagl am 03. Mrz 2011, 22:57 bearbeitet]
Chohy
Inventar
#23 erstellt: 03. Mrz 2011, 22:56

referenz21 schrieb:
...so

muss wesch

aber immerhin eine fruchtbare (sehr seltene) Diskussion !

...Fortsetzung nicht ausgeschlossen !


Dito

Das mit dem Hochauflösen ist auch so eine Sache... Manche bezeichnen einen Verstärker als hochauflösend andere ein Paar Lautsprecher... Sehr diffizile Angelegnheit

@TE
Entweder ein Lautsprecher bildet den Frequenzgang ordentlich ab oder nicht, dazu kommt noch was er an Indirektschall in den Raum pulvert --> mal angenehm mal nicht

Es ist imho eher so, dass manche Leute mit Hochauflösend eher einen Brilanzbetonung im Höhenbereich (oder eben neutrale Wiedergabe) meinen und eher bedeckte Höhen (warum auch immer) vorziehen. Genauso vice versa.


[Beitrag von Chohy am 03. Mrz 2011, 23:03 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#24 erstellt: 03. Mrz 2011, 23:06

Infin1 schrieb:

Zaianagl schrieb:

Für 20-25 qm würde ich zu nem Klassischen 2.0 raten, mit Stand-LS der Einstiegsklasse.
Da gibt es dann auch viele Möglichkeiten, die Abstimmung nach persönlichen Vorlieben zu wählen...
:prost


In gewisser Weise "verfälschen" die Boxen für den Receiver den Sound also.. Wenn ich euch nun aber mitteile, dass ich House Music höre wie folgendes:
http://www5.zippyshare.com/v/56936754/file.html

Welche Boxen wären dann für so einen Sound am besten, worauf muss ich achten, dass dieses "verfälschen" positiv für dieses Musikgenre ist?


Nun wirds ja doch zur Kaufberatung...

Mal Grundsätzlich: Neu oder gebraucht, Fertig oder Selbstbau?
Desweiteren: Beschreibung des Hörraumes inkl Stellmöglichkeiten der LS.
Chohy
Inventar
#25 erstellt: 03. Mrz 2011, 23:10
@Infin1

Du könntest für Kaufberatung einen neuen Thread in der "Kaufberatung" aufmachen und den hier parallel weiterlaufen lassen, ganz so wie du willst

gruß chohy
Zaianagl
Inventar
#26 erstellt: 03. Mrz 2011, 23:17

Entweder ein Lautsprecher bildet den Frequenzgang ordentlich ab oder nicht, dazu kommt noch was er an Indirektschall in den Raum pulvert --> mal angenehm mal nicht


So siehts aus!
Und da (nahezu) jeder LS (in der in Frage kommenden Preisklasse) das etwas anders tut, gilt es denjenigen zu finden, der den Erwartungen des TE und seinen Hörgewohnheiten entspricht.

Es gibt also nicht nur gute und schlechte LS, sondern eben auch bzw vor allem welche, die so oder eben anders klingen...

Chohy
Inventar
#27 erstellt: 03. Mrz 2011, 23:24
Ich hab ihm glaub ich auch schon 2x gesagt, dass er um Probehören (in den eigenen 4 Wänden) nicht drumherumkommt.

Wenn man aber eine möglichst gute Reproduktion der auf der CD gespeicherten Daten, unabhängig von eigenen Präferenzen sondern einfach objektiv gut/richtig, haben möchte, dann gibt es einfach Lautsprecher die sind gut und welche die sind schlecht. (Danach hatte der TE auch zu Beginn gefragt, noch fern von jedem Praxisgedanken )

Hier gehts aber ,wie du und ich schon ein paar mal geschrieben haben, eher um "was gefällt mir" (was auf keinen Fall negativ gemeint ist!).


[Beitrag von Chohy am 03. Mrz 2011, 23:25 bearbeitet]
Infin1
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 03. Mrz 2011, 23:37

Zaianagl schrieb:

Nun wirds ja doch zur Kaufberatung...

Mal Grundsätzlich: Neu oder gebraucht, Fertig oder Selbstbau?
Desweiteren: Beschreibung des Hörraumes inkl Stellmöglichkeiten der LS.


Ne ich brauche wie gesagt keine direkte Kaufberatung, sondern würde ich mich gerne selber informieren und muss halt nur wissen worauf ich technisch konkret achten sollte zumindest bei diesem Genre, denn irgendwie muss ich ja vorab selektieren.. Denn ich kann ja nicht alle möglichen Lautsprecher Probe hören..


Chohy schrieb:

Wenn man aber eine möglichst gute Reproduktion der auf der CD gespeicherten Daten, unabhängig von eigenen Präferenzen sondern einfach objektiv gut/richtig, haben möchte, dann gibt es einfach Lautsprecher die sind gut und welche die sind schlecht.


An welchen technischen Merkmalen erkenne ich das?
Zaianagl
Inventar
#29 erstellt: 03. Mrz 2011, 23:42

Ich hab ihm glaub ich auch schon 2x gesagt, dass er um Probehören (in den eigenen 4 Wänden) nicht drumherumkommt.



Ich bin doch bei Dir!
Es wird halt sehr oft das wesentliche (Bedürfnisse des TE) bei allem Beratungsenthusiasmus außer Acht gelassen.

Aber Begriffe wie gut und schlecht reichen eben nicht aus, um einen LS zu definieren, der eine spezifische Aufgabe zu erfüllen hat.
Wo hört das eine auf, und wo fängt das andere an?
Wie wird das definiert?
Oder besser, von wem?
Der LS ist DAS Glied in der Kette, das am extremsten in die Wiedergabe eingreift (mal von anständigen sonstigen Geräten ausgegangen) und ihr letztendlich ihren "Charakter" verschafft.
Wenn man den Raum dann noch dazu mit einbezieht, oder einfach nur praxisnahe Begebenheiten, (kein dauerhafter Sweet Spot, ungleiche direkt/diffusschallanteile was linken und rechten LS betreffen, ungleiche Moden usw) dann vervielfacht sich diese Tatsache noch mal wesentlich...

Wenn jeder LS neutral ("gut"???) wäre, wärs ja einfach!


[Beitrag von Zaianagl am 03. Mrz 2011, 23:43 bearbeitet]
Chohy
Inventar
#30 erstellt: 03. Mrz 2011, 23:50

Infin1 schrieb:



Chohy schrieb:

Wenn man aber eine möglichst gute Reproduktion der auf der CD gespeicherten Daten, unabhängig von eigenen Präferenzen sondern einfach objektiv gut/richtig, haben möchte, dann gibt es einfach Lautsprecher die sind gut und welche die sind schlecht.


An welchen technischen Merkmalen erkenne ich das?



Dabei geht's meist um Sachen wie z.b. das Bündelungsverhalten (ausgeglichenen Frequenzgang auf Achse vorrausgesetzt :P), wo dir aber sowieso jeder einigermaßen normale Raum einen Strich durch die Rechnung macht, wie Zaianagl erläutert hat. Was dir wichtig sein könnte

Ordentlich Bass --> -3db (Abfall um 3db zum Referenzpegel) mind. bei 50 hz, da fangen aber auch schon wieder die lieben Sorgen mit den bösen Moden an

Desweiteren könnte dir ein etwas breiter strahlender LS (kein Horn/Hochton Waveguide) besser passen

Deine Vorlieben im Hochtonbereich müsstest du schon selber auskundschaften, da können wir nix zu sagen

Bei passiven Lautsprechern wäre ein hoher Kennschaldruck hilfreich (<90db/w/m) sowie eine Minimalimpedanz von nicht weniger als 3,2Ohm (damit sollten eig. alle "4-Ohm" Verstärker klar kommen und damit sind eig. immer "4Ohm Lautsprecher" gemeint) wünnschenswert

Fürs Nahfeld sind so gut wie alle Standlautsprecher untauglich. --> 2,5 u. 3 Wegekonstruktionen ohne spezielle Abstimmung --> alle in deinem Preisbereich

Wichtig ist dir sicherlich noch die Optik

gruß chohy


[Beitrag von Chohy am 03. Mrz 2011, 23:57 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#31 erstellt: 03. Mrz 2011, 23:57

Ne ich brauche wie gesagt keine direkte Kaufberatung, sondern würde ich mich gerne selber informieren und muss halt nur wissen worauf ich technisch konkret achten sollte zumindest bei diesem Genre, denn irgendwie muss ich ja vorab selektieren.. Denn ich kann ja nicht alle möglichen Lautsprecher Probe hören..



Nunja, ich würde Dir raten, mal durch die einschlägigen Threads zu surfen, Dir dort n paar potentielle Kanditaten rauszusuchen, nochmal selektieren was Optik, Preis und Verfügbarkeit (wegen evtl Probehören) betrifft, und dann den spezifischen Austausch suchen, mit Usern die Erfahrung mit den gewählten Produkten haben.

Namen die bei sowas gern genannt werden: Klipsch, Nubert, Heco, Canton, Wharfedale, Kef, Focal, Elac, Magnat, Mordount Short, Quadral, Monitor Audio usw...
Chohy
Inventar
#32 erstellt: 04. Mrz 2011, 00:02
Klipsch hat meiner Meinung nach nix im Nahfeld verloren, was hier einer der haupt Abhörplätze ist...
Zaianagl
Inventar
#33 erstellt: 04. Mrz 2011, 00:05
Wieso?
Chohy
Inventar
#34 erstellt: 04. Mrz 2011, 00:08
Die bündeln im HT so stark, das du im Nahfeld kein homogenes Klangbild hinbekommst, imho

Hornkonstruktionen eignen sich vor allem um den Klang unverfälscht durch den Raum an weiter entfernte Punkte zu übertragen. Du brauchst imho auch einen etwas größeren Abstand --> Nicht Nahfeld (bei den Klipsch) damit du nicht die einzelnen Wege getrennt wahrnimmst.

Mir sind auch keine Nahfeldmonitore mit Hochton Horn Konstruktionen bekannt


[Beitrag von Chohy am 04. Mrz 2011, 00:09 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#35 erstellt: 04. Mrz 2011, 00:18
Also Stinson, dann soll ichs jetzt editieren oder was?

Ich laß es aber mal stehen, deine Bedenken halte ich trotzdem für angebracht.
Allerdings ließt man sehr häufig, daß die aktuellen Horn HT der Klipsche kein typisches Hornverhalten an den Tag legen.
Andere wiederrum behaupten, es "killt" auf Achse und im Nahfeld...
Ich kann dazu nix sagen, kenn die Dinger nicht!


Mir sind auch keine Nahfeldmonitore mit Hochton Horn Konstruktionen bekannt


Mir auch nicht! Und sowieso allgemein wenige mit Hörnchen... (mal von PA abgesehen)
Chohy
Inventar
#36 erstellt: 04. Mrz 2011, 00:35
Das war meine generelle Einschätzung, mit Klipsch hat ich auch noch nix im Nahfeld zu tun...
Evtl. könnte es bei einigen Hörnern (neben der starken Richtwirkung) so sein das gerichtete nicht lineare Verzerrungen am Hornmund oder Hornverlauf vorkommen, die sich erst bei etwas größeren Abständen egalisieren oder Reflexionen am Hornmund oder ein etwas ungleichmäßiges Abstrahlungsverhalten (Unterschiedlicher Strahlungswiderstand über die Frequenz) über die Frequenz, das im Nahfeld störend wirkt? Nur Mutmaßungen ohne Anspruch auf Richtigkeit

Wenn die Hörner aber jetzt schon kein typisches Hornverhalten mehr an den Tag legen, könnte es der TE ausprobieren

Stinson Out!


[Beitrag von Chohy am 04. Mrz 2011, 00:43 bearbeitet]
Infin1
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 04. Mrz 2011, 14:39

Chohy schrieb:


Ordentlich Bass--> -3db (Abfall um 3db zum Referenzpegel) mind. bei 50 hz, da fangen aber auch schon wieder die lieben Sorgen mit den bösen Moden an

Desweiteren könnte dir ein etwas breiter strahlender LS (kein Horn/Hochton Waveguide) besser passen

Deine Vorlieben im Hochtonbereich müsstest du schon selber auskundschaften, da können wir nix zu sagen

Bei passiven Lautsprechern wäre ein hoher Kennschaldruck hilfreich (<90db/w/m) sowie eine Minimalimpedanz von nicht weniger als 3,2Ohm (damit sollten eig. alle "4-Ohm" Verstärker klar kommen und damit sind eig. immer "4Ohm Lautsprecher" gemeint) wünnschenswert

Fürs Nahfeld sind so gut wie alle Standlautsprecher untauglich. --> 2,5 u. 3 Wegekonstruktionen ohne spezielle Abstimmung --> alle in deinem Preisbereich

Wichtig ist dir sicherlich noch die Optik

gruß chohy :prost


Das sind ja schonmal handfeste Daten an denen ich mich orientieren kann, danke! Gibt es dazu noch etwas hinzuzufügen?

Nun wurde der Thread ja doch verschoben in die Kaufberatung...
Wenn ich dann schonmal hier bin wäre ich natürlich auch offen für konkrete Vorschläge ;-)

Wenn es um Boxen für den Receiver geht wäre ich bereit ca. 600-800 auszugeben.
Für Nahfeldmonitore ca. 1000...

Wozu würdet ihr mir also raten? Würde mir diese dann mal im Laden anhören..

LG
referenz21
Inventar
#38 erstellt: 04. Mrz 2011, 22:34

Zaianagl schrieb:
Wieso?


Klipsch kannste in ein Kino stellen

oder zu diversen geringschätzigen öffentlichen Kundgebungen (meist polt. Kultur!) nutzen -dafür wurden selbige auch geschaffen...

...die Bevorzugung der Begrenzungsflächen hinsichtlich der Optimierung des Maxi-Pegels bzw. des Tiefganges ist geringschätzig von hoher Güte (die allgemeine Firma mit dem B! nutzt die gleichen Ungleichungen)...leider Mangels Hörumgebung total ungeeignet !
Zaianagl
Inventar
#39 erstellt: 05. Mrz 2011, 00:07

Klipsch kannste in ein Kino stellen



Ja, kann man...
Chohy
Inventar
#40 erstellt: 05. Mrz 2011, 00:39
Ich würde immer noch zu einem ordentlichen Nahfeldmonitor raten, den er ggfs. auch im Midfield einsetzen kann und dabei immer noch besser wegkommt als mit den meisten anderen Konstruktionen...

Oder gäb's dazu viel bessere Alternativen?

gruß chohy
referenz21
Inventar
#41 erstellt: 05. Mrz 2011, 22:33

Chohy schrieb:
Ich würde immer noch zu einem ordentlichen Nahfeldmonitor raten, den er ggfs. auch im Midfield einsetzen kann und dabei immer noch besser wegkommt als mit den meisten anderen Konstruktionen...

Oder gäb's dazu viel bessere Alternativen?

gruß chohy


...könnte ---man würden !

allerdings erzwingt man dadurch keine tatsächlichen akustischen Veränderungen (Verbesserungen)

sondern fördert seine audiophile Phantasie...!!!
referenz21
Inventar
#42 erstellt: 05. Mrz 2011, 22:35

Zaianagl schrieb:

Klipsch kannste in ein Kino stellen



Ja, kann man... :D


man könnte aber

auch

vergessen...

Jemanden vom Strick zu schießen

...TUCO ?
Zaianagl
Inventar
#43 erstellt: 05. Mrz 2011, 22:53
Könnte man, wenn man dafür fast in der Wüste drauf gehn will...!?
Chohy
Inventar
#44 erstellt: 06. Mrz 2011, 02:07
Konstruktive Vorschläge?
Zaianagl
Inventar
#45 erstellt: 06. Mrz 2011, 09:12
Hatte ich weiter oben gemacht, für mehr reicht die gewonnene Erfahrung des TE im Moment imho noch nicht aus...

Er muß sich erst mal klar werden, welche Philosophie (Stand oder Regal-LS, HIFI oder Monitor, Sweet spot oder breite Basis usw und nicht zuletzt wie es überhaupt klingen soll...) für ihn die richtige ist, bzw überhaupt in Frage kommt.

Ansonsten wird das hier zum Ping-Pong:

Vorschlag - Dementi - Anderer Vorschlag - wieder Dementi - das wiederholt sich ein paar mal, dann wird ne Grundsatzdiskussion daraus, in dieser wird dann polemisch "argumentiert", dann wirds persönlich, und nach viel blabla kommt nix raus...

War ja schon ansatzweise zu erkennen...
Infin1
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 07. Mrz 2011, 10:40

Zaianagl schrieb:

Er muß sich erst mal klar werden, welche Philosophie (Stand oder Regal-LS, HIFI oder Monitor, Sweet spot oder breite Basis usw und nicht zuletzt wie es überhaupt klingen soll...) für ihn die richtige ist, bzw überhaupt in Frage kommt.


Hat das nur was mit Philosophie zu tun oder auch mit Qualität. Denn ihr wisst ja wozu ich die Boxen brauche..
Sonst müsste ich mir ja das alles im Laden anhören nur um dann eine Philosophie zu verfolgen, um dann wiederum im Laden, die richtigen Boxen, die für das Genre am Besten sind finden zu können???
Geht das nicht auch irgendwie unkomplizierter..



Zaianagl schrieb:


Ansonsten wird das hier zum Ping-Pong:

Ich wär für ein Ping Pong Spiel
Zumindest könnte ich dann gezielter Probehören..
Zaianagl
Inventar
#47 erstellt: 07. Mrz 2011, 11:41
Evtl würde es jemand auch als "Qualität" bezeichnen...

Aber ich bin schon der Meinung, daß man erst mal das "wie" erörtern sollte, und dann das "was".


Sonst müsste ich mir ja das alles im Laden anhören nur um dann eine Philosophie zu verfolgen,


Nö, darüber mußt Du Dir lediglich klar werden!
In sowas kann man sich auch zum großen Teil einlesen...


Zumindest könnte ich dann gezielter Probehören..


Was soll es bringen, wenn Dir Leute hier willkürlich irgendwelche LS vorschlagen, ohne zu wissen was Du eigentlich willst.
Davon ab wird das in der Praxis nicht ganz so einfach:

Du wirst nur wenige LS direkt miteinander vergleichen können (im Studio oder Laden, was sowieso suboptimal ist), und noch weniger von denen wirst Du ausgiebig zuhause testen können (es ist ja mit nem Aufwand verbunden, und was Du letztendlich mit nach Hause bekommst ist bleibt abzuwarten).

BTW: Es gab doch bereits konkrete Vorschläge:

Die Kollegen referenz21 und Chohy empfehlen Dir einen Nahfeldmonitor!
Hier ist die Streuung auch nicht so groß, da diese Art LS (vernünftige Konstruktion vorrausgestezt) auf Neutralität gezüchtet sind.

Ich würde wie gesagt einen anderen Weg gehen...
referenz21
Inventar
#48 erstellt: 15. Mrz 2011, 18:03
letztendlich entscheidet die Mikrophonierung seitens der Aufnahme ob ein Speaker mit stetiger Bündelung (Monitor) oder ein sogenannter "Hallsaucenwerfer" Verwendung im eigenen Hörzimmer findet !

...bei typischen Nahmikrophonierungen tuts ein "Hallsaucenwerfer"

...bei Klassik (also mit Raumhall) rate ich zu schmal bündelnden Speaker ...Hornspeaker (JBL Rutsche - Schmackshorn-La-Scala usw.)

...und wers dann tatsächlich Neutral hören möchte (reines Wunschdenken) greife zum Studiomonitor...dürfte aber nur im Nahfeld zu Hören sein

und sorgt bitte für einen ausgeglichenen F-Gang am Hörort (auch wenns nur ein Mix aus Direkt- bzw. Reflektierschall ist!)...sonst sind nähmlich alle Bemühungen für die Katz !
Chohy
Inventar
#49 erstellt: 15. Mrz 2011, 18:25
Man sollte trotz allem den primären Einsatzort nicht außer Acht lassen, so es denn nach wie vor das Nahfeld ist, da fallen einige Konstruktionen schnell weg...

Ansonsten so wie Referenz geschrieben hat...

Mit den Hallsaucenwerfern und/oder klirrenden (k2,k3) LS prügelt man jeder noch so künstlichen Aufnahme etwas human touch ein


gruß chohy
nelix37
Neuling
#50 erstellt: 15. Mrz 2011, 20:34
Also ich habe bedingt durch den bevorstehenden Umzug in eine kleinere Wohnung mein Großequipment bestehend aus 2 großen Subwoofern, hochwertigen Regalboxen und Verstärker verkauft. Das klang wirklich gut. Hab mir stattdessen 2 Monitore Adam A8x und einen Beresford TC 7520 als Vorverstärker gekauft. Musik kommt jetzt vom Netbook. Es ist ein völlig anderes Klangbild. Viel detailreicher, viel klarere Bässe. Stimmen klingen auch viel besser. Einzig der Raum fehlt etwas. Das hängt einfach damit zusammen das die Frequenzen unterhalb 38Hz fehlen. Im Gegensatz zu meinen Passivregalboxen, die auch mit 38Hz angegeben waren, aber erst ab 50Hz wirklich Bass machten,schaffen die A8x die 38Hz noch mit erheblich Lautstärke.Wenn ich den Preis betrachte hat der Aktivkrempel gerade mal 25% von meinem Passivkrempel gekostet. Ich kaufe nie wieder Passivlautsprecher.
Chohy
Inventar
#51 erstellt: 15. Mrz 2011, 21:45
@Nelix


Viel detailreicher



Detailreicher könnte es z.T. durch den geringeren Abstand und den anderen Hochtöner wirken ..



Einzig der Raum fehlt etwas


Der fehlende Raum entsteht wahrscheinlich durch ein besseres Abstrahlverhalten, bzw. es wird weniger Räumlichkeit hinzugefügt als mit deinen vorherigen Lautsprechern (Hallsaucenwerfer?.

Die meisten der Vorteile, die du aufzählst sind sicherlich auch durch entsprechende passive Lautsprecher zu realisieren, nur fehlt in Home-Hifi Segment meist der Wille dazu...

Ich will deine Lautsprecher damit keinesfalls schlecht reden, nur sind die von dir genannten Vorzüge nicht ausschließlich auf die systemimmanten Vorteile eines aktiven Systems zurückzuführen, eher auf die Orientierung des Herstellers (hier Studio-Segment)

Da sehr unterschiedliche Orientierungen im Profi und Homehifi Sektor vorherrschen, die entsprechend "gleichwertige" Vergleiche zwischen passiven Konzepten (meist Homehifi) und aktiven (oft Profi-Sektor) recht schwer machen (bis auf einige Ausnahmen), kommen viele Leute zu dem Schluss das Aktive Lautsprecher sich besser anhören müssten (so ihnen der "neutralere" Klang ,falls vorhanden, gefällt).

Wenn man eine höhere Wiedergabetreue anstrebt ist man oftmals im Studiobereich besser aufgehoben, wobei dies auch nicht jedem gefällt.

gruß chohy


[Beitrag von Chohy am 15. Mrz 2011, 21:47 bearbeitet]
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