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Verstärker zu Revox Emporium B MK IV Lautsprecher gesucht

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Alaska-Moose
Neuling
#1 erstellt: 21. Mrz 2011, 20:48
Hallo,

da ich kein Fachmann bin und trotz Suche keine für mich speziell keine Antwort gefunden habe, eröffne ich zumx. mal eine Fred zum Thema "Verstärker gesucht" und ich hoffe das nimmt mir keiner übel!

Momentan hängen 4 Revox Emporium B MK IV Lautsprecher an einem Grundig V3-Verstärker. Und eigentlich bin ich nicht unzufrieden, aber ich denke, dass ein passenderer Verstärker noch mehr aus den Boxen heraus holen könnte, denn der oben erwähnte V3 läuft permanent auf "loudness", wobei ich die Bässe runter- under die Höhen herauf-regele.

Für die "Gegner" von 4 Lautsprechern sei erwähnt, dass ich diese Einstellung auch bei 2 Boxen so hatte. Die nachträglich gekauften 2 Boxen erhöhen deutlich die "Weite" des Klanges, die Musik füllt den Raum deutlich mehr aus und der "Druck" (insbesondere des Basses) ist angenehm höher spürbar. Vielleicht liegt es daran, dass mein knapp 30m²-Wohnzimmer nicht sehr "tief" ist, somit "rechts" und "links" weit auseinanderstehen, jedoch die jeweils "linken" und "rechten" Lautsprecher recht nah (ca. 2,50m) beiananderer stehen.
Natürlich habe ich auch schon Bekanntschaft mit dem Überlastungsschutz gemacht. Die Leistungsdaten der Boxen sind:
Nominal Impedance:4 Ohm
Nominal Power Capacity: 120 Watt
Music Power Capacity: 180 Watt

Ich höre keine "Klassik" und auch weniger "technoide" Musik, sondern eher gitarrenlastigen Rock, Indie, Wave, PostPunk. Daher mag ich kristallklare Gitarren und abgegrenzt druckvolle harte Bassriffs.

Darum meine Frage, welcher Verstärker unterstützt meine Boxen, als auch meine Musikrichtung, so dass es noch mehr "knallt" (nicht bzgl der Lautstärke, sondern auf den differenzierten Klang bezogen).

Vielen Dank vorab für Eure HIlfe und Tipps!!!!!
Alaska-Moose
Neuling
#2 erstellt: 23. Mrz 2011, 21:12
hmmmm.... keine Antwort bislang!? Andere bekommen innerhalb Stunden hilfreiche und kompetente Antworten, aber ich leider nicht. Woran liegt's? Fehlen Angaben? ist etwas unklar?

Ich habe mal bei einer amazon-rezession gelsen, dass ein bestimmter Yamaha-Verstärker einen klareren und originäreren Sound produziert, als ein Vergleichsmodell von Marantz ... daher dachte ich, dass man mir einen Tipp geben könnte, wenn ich beschreibe, was ich gerne hätte.

Auch wenn die Läutstärke nicht Priorität nr. 1 ist, so möchte ich doch einen Verstärker der die Leistung für meine 4 Lautsprecher erbringt (Stichwort: Ohmzahl, Überlastung) und dabei einen Klang erzeugt, der meinen im 1. Post beschriebenen Klang- und Musikvorlieben am nahesten kommt.

Inzwischen habe ich gehört, dass die Sinus-Leistung entscheidender ist, aber ich finde diesbezügl. keine Angaben.

Bin daher hilflos und würde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen könnte, meine Kaufentscheidung zu erleichtern. Mein Budget wäre 1000,- (+/-) (weniger lässt mich trotzdem frohlocken )

DANKE vorab !!!!

(Edith sagt: Fehler korrigiert)


[Beitrag von Alaska-Moose am 23. Mrz 2011, 21:15 bearbeitet]
flo42
Inventar
#3 erstellt: 23. Mrz 2011, 21:14
um es mal kurz zu machen:

wie hoch ist das budget?
Alaska-Moose
Neuling
#4 erstellt: 23. Mrz 2011, 21:16
wie gesagt, "um die 1000,-", allerdings bin ich auch dankbar wenn es weniger wird!
flo42
Inventar
#5 erstellt: 23. Mrz 2011, 21:23
okay muss ich übersehen haben.

also die impedanzen sind shcon echt schwierig.

deshalb meine frage:

wäre es für dich eine option

eine gebrauchte vorstufe zu kaufen
+ eine gebrauchte pa-endstufe und die lüfter auszubauen

?

denn da ließe sich so richtig was machen
Alaska-Moose
Neuling
#6 erstellt: 23. Mrz 2011, 22:47
Du sprichst für einen Laien, wie mich, in Rätseln, aber interessante Rätsel, denn ich bin für alles offen, was mich meinem Ziel näher kommen lässt Du müsstest mir das nur genauer erklären, was und warum was bringt, und warum Lüfter ausbauen etc etc ...

Ich habe soeben auch den "Beipackzettel" gefunden, daher hier evtl. noch hilfreiche Komplettinfos:

Übertragungsbereich: 30Hz - 25KHz;
Nennbelastbarkeit: 120Watt;
Musikbelastbarkeit: 180Watt;
Nennscheinwiderstand: 4 Ohm;
Schalldruck bei 1Watt/1m: 89dB,
Tief-Mittelton: 2 x2 00mm;
Kalotten-Hochton: 25mm;
Übernahmefrequenz: 450Hz 2.3KHz;
Flankensteilheit: 8/14, 16;
Abmessungen (B/H/T in mm): 230/950/295;
Gewicht: 20Kg pro Lautsprecher

Subjektiv sei erwähnt, dass es sich jetzt schon toll anhört und die Lautstärke reicht aus, damit mir eine Nachbarin 2 Häuser weiter ein Bußgeld von 75,-€ "verschafft" *lach*

Spaß beiseite, ich bin überzeugt, dass ein entsprechender Verstärker noch einiges rauskitzeln kann und bin wirklich dankbar für alles (!!) was weiterhilt !!
flo42
Inventar
#7 erstellt: 24. Mrz 2011, 14:24
ok ich versuch das mal verständlich zu machen

du würdest deine lautsprecher an 2ohm laufen lassen. das ist sehr kritisch. ein normaler verstärker wird ganz sicher einen defekt erleiden. vllt nicht heute aber demnächst, das ist sicher.

eine vorstufe bereitet das signal für die endstufe( reiner verstärker) auf. d.h. die spannung wird angehoben. ( das ist meist integriert : vollverstärker). zusätzliche features wie klangregler gibts da auch öfters.

eine pa-endstufe(public adress=großbeschallung) deshalb weil diese(einige modelle) für solch niedrige impedanzen ausgelegt sind.
doch die enthalten meistens sehr sehr laute=nervige lüfter. für den betrieb zu hause ist diese massive kühlung aber nicht nötig. deshalb sollte man sie deaktivieren.

gebrauchtkauf damit man etwas im budgetrahmen findet ( 20hm ist schon echt ne schwierige marke)
Alaska-Moose
Neuling
#8 erstellt: 25. Mrz 2011, 21:09
Vielen vielen Dank für die Aufklärung, nun weiß ich wohin die Reise gehen muss.

Auch wenn ich immer noch nicht technisch verstehe, warum ein Verstärker davon Schaden nimmt. Ich dachte immer, wenn der Verstärker zu schwach ist, werden die Boxen nicht ausgelastet und wenn er zu stark ist, dann bläst er die Boxen kaputt. Aber dass der Verstärker kaputt geht, das ist/war mir neu...

Nun will ich die Hilfestellung nicht überstrapazieren und das auch noch erklärt bekommen (obwohl es mich natürlich interessiert), aber eine Frage brennt mir aus Sorge um meinen jetzigen Verstärker doch auf den Fingern:
Wenn ich ZU (fast unerträglich) laut mache, dann kommt der Überlastungsschutz, der Verstärker stellt sich ab (lautlos), regelt die Lautstärke herunter und macht dann mit verminderter Lautstärke weiter. Muss ich mir trotzdem Sorgen machen?? Soll heißen, wenn ich in einer Lautstärke höre, wo sich dieser Überlastungsschutz nicht aktiviert, nimmt mein jetziger Verstärker trotzdem Schaden und wird kaputt gehen? Diesbezüglich würde ich gerne eine Einschätzung/Erfahrung lesen.

Kann mir darüber hinaus einen Tipp geben, wo ich o.g. pa-produkte preiswert und vertrauenswürdig kaufen kann (Online-Shop etc.)??

Danke nochmals vorab !!
flo42
Inventar
#9 erstellt: 26. Mrz 2011, 16:16
ja dein derzeitiger verstärker ist sehr gefährdet !

solche schutzschaltungen mögen es garnicht ständig gefordert zu werden. das gerät schaltet eventuell irgendwann nicht mehr ab und dann wars das.

um es mal ganz einfach nachzuprüfen wie hoch die gefahr wirklich ist, so solltest du prüfen, wo du mit deiner hand tasten kannst, ohne, dass es zu verbrennungen an der hand kommt. (nach 1stunde höherer belastung).

berichte dann mal. so kann man besser abschätzen wie gefährlich es wirklich für das gerät ist.

falls der gebrauchtkauf nicht zur debatte steht, so empfehle ich für den neukauf einer endstufe thomann

meine empfehlung dort: proline 1800 oder 2700 oder 3000

ein wirklich guter shop

bei der vorstufe gibt es verschiedene möglichkeiten

a) hifi-vorstufen (da muss jmd anderes empfehlungen aussprechen)
b) pa-frequenzweichen (findet man bei thomann)
c) mixer(siehe thomann)


hoffe es hilft weiter

mfg flo
Alaska-Moose
Neuling
#10 erstellt: 28. Mrz 2011, 19:29
Vielen Dank für die ausführliche Hilfe, ich weiß nun wo ich bei meiner weiteren Suche ansetzen muss und worauf ich bei meinem jetzigen Verstärker aufpassen muss. Da ich den Überlastungsschutz natürlich nicht provoziere, hoffe ich, dass er durchhält bis ich eine gefahrlose Ausstattung besitze.

Sobald sich die Gelegenheit gibt, werde ich meine Nachbarn mal eine Stunde ärgern und hier posten, wie die Hitzeentwicklung des Verstärkers ausgesehen hat.

Für weitere Tipps (z.B. Hifi-Vorverstärker etc.) bin ich hier weiterhin dankbar.

Danke an alle vorab und besonders an dich, Flo !!

viele Grüße

flo42
Inventar
#11 erstellt: 28. Mrz 2011, 19:33
gerne kein problem

ich hatte gestern gesehen, dass mindaudio bei seinen verstärkern die 2 ohm werte mit angibt.

du kannst ja mal im netz suchen ob die auch wirklich 2ohm-tauglich sind
Haiopai
Inventar
#12 erstellt: 28. Mrz 2011, 20:09
Moin zusammen , man muss aber auch nicht unbedingt die harte Tour fahren und die Impedanz auf 2 Ohm absacken lassen .

Beliebige Stereo Vorstufe , zwei Y-Adapter und dahinter entweder zwei Stereo Endstufen oder eine Mehrkanal Endstufe .
Dann kriegt jeder Lautsprecher seinen eigenen Verstärkerzweig und schon laufen sie wieder mit 4 Ohm Nennimpedanz , da nix mehr parallel geschaltet ist .

Hier mal ein Beispiel von Rotel (link)

Dazu ne Rotel Vorstufe mit 4 Pre Outs

Und dann klappt das ganz easy mit deinen 4 Revoxen

Gruß Haiopai
flo42
Inventar
#13 erstellt: 29. Mrz 2011, 13:37
nicht gerade die günstigsten beispiele aber ne gute idee. darauf bin ich garnicht gekommen.

man könnte bei der rotel vorstufe bleiben und als endstufe 2 behringer a 500 nehmen.

nicht vom namen abschrecken lassen die sollen richtig gut sein.
Alaska-Moose
Neuling
#14 erstellt: 01. Apr 2011, 23:25
oh, danke auch für diesen Tip. Der kommt zumindest meinen begrenzten Kenntnissen näher.

Da möchte ich bei diesen konkreten Rotel-Tipps nochmal auf ein Detail meiner Eingangsfrage zurückkommen: Sind diese Geräte vom Klang her meinen Musikgeschmack bzw. meiner Hörpriorität entsprechend oder eher "englisch" (hab mir sagen lassen, das bedeutet warm & weich)

Merci !!!!
Haiopai
Inventar
#15 erstellt: 02. Apr 2011, 11:04
Hi , das kannst du nur selber feststellen .

Deine Anordnung ist eh eine Geschichte die rein deinem Hörgeschmack entspricht , mit 4 Lautsprechern bei Stereo zu werkeln ist streng genommen etwas , was mit Hifi nicht viel zu tun hat .

Ich sehe das nur nicht so eng , weil das jeder selber wissen muss , nur ist es dann müßig unter solchen Bedingungen mit dir über Verstärkerklang zu reden ,
weil hier kaum jemand so hört wie du .

Gruß Haiopai
Alaska-Moose
Neuling
#16 erstellt: 02. Apr 2011, 15:13

Haiopai schrieb:
Hi , das kannst du nur selber feststellen .


einerseits versteh ich, was du meinst, anderseits habe ich auch hier im Forum gelesen, dass gewisse Verstärker(-Marken) gewisse Klang-Preferenzen unterstützen. Wobei ich das auf meine (im ersten Post genannten) Klang/Hör-Vorlieben beziehe und nicht auf die Tatsache der 4 Lautsprecher


Haiopai schrieb:
Deine Anordnung ist eh eine Geschichte die rein deinem Hörgeschmack entspricht , mit 4 Lautsprechern bei Stereo zu werkeln ist streng genommen etwas , was mit Hifi nicht viel zu tun hat .


Hmmm ok, das "Quadro" wenig Anhänger hat, ist mir bekannt. Dass ich nun 4 Lautsprecher habe, kam so: Ich habe über ca. 17 Jahre mit 1 Paar Revox'en gelebt und mir erst kürzlich ein weiteres baugleiches Paar bei ebay "geschossen".
4 LS sind bei mir nicht Gesetz, jedoch ist es objektiv nun so, dass der Klang differenzierter ist, Details deutlicher, der Bass druckvoller und der Klang allgemein den Raum deutlich besser (aus)füllt und selbst der "Stereo-Effekt" deutlicher rüberkommt. Das mag daran liegen, dass die 4 LS nicht gleichberechtigt im Quadrat angeordnet sind, sondern durch meine "breites" aber nicht "tiefes" Wohnzimmer, das jeweils rechte bzw. linke LS-Paar recht nah beieinander stehen (ca. 2,50m), aber generell rechts und links weit auseinander liegen (ca. 6,50m).

Ich fühle mich keineswegs angegriffen, wenn du sagst, dass meine Anordnung nix mit HiFi zu tun hat. Aber für mich ist HiFi, wenn es dem "Live"-Sound so nah wie möglich kommt. Bass-Gitarren die in der Brust zu spüren sind und die Höhen klar und spitz sind.

Das 2. LS-Paar hat mich deutlich näher daran gebracht; das einzige was ich eingebüßt habe, ist die End-Lautstärke, da der Überlastungsschutz dem einen Riegel vorschiebt. Was aufgrund der o.g. Verbesserungen auch nicht extrem schlimm ist, jedoch möchte ich nicht meinen jetzigen (oder künftigen) Verstärker verheizen, sondern erhoffe mir zudem, eine optimale Auslastung des Potentials meiner LS, noch mehr "Druck" und noch mehr Klarheit in den Höhen.

Und diesbzgl. habe ich (auch hier) gelesen, dass es da Unterschiede bzgl. der Verstärker(-Marken) gibt und daher wäre es doch vergebliche Liebesmühe, wenn ich etwas austeste, wovon vornherein bekannt ist, dass es eher "englisch" oder für z.B. Klassik-Liebhaber ausgelegt ist. Daher meine Nachfrage.


Haiopai schrieb:
Ich sehe das nur nicht so eng , weil das jeder selber wissen muss , nur ist es dann müßig unter solchen Bedingungen mit dir über Verstärkerklang zu reden ,


Wieso "müßig"? Ich bin wie ein trockener Schwamm und sauge alle Infos auf, die man mir als Laie gibt. Wenn du Zeit und Lust hast, erklär mir, was ich besser machen kann, um o.g. (Klang-)Ziele zu erreichen. Wie gesagt, 4 LS sind kein Gesetz. Jedoch kann ich auch keine €5.000,- in neue LS UND neuen Verstärker investieren.


Haiopai schrieb:
weil hier kaum jemand so hört wie du .


DAS halte ich für ein Gerücht *lach* . OK, auf die 4 LS bezogen magst du Recht haben, aber nicht auf meinen Geschmack (musikalisch, sowie akusitsche Prioritäten). Meine Gäste sind von o.g. Optimierung begeistert. Nur möchte ich klangmäßig noch mehr herausholen und und die Lautstärke einstellen, die ich mag, ohne einen Verstärker "töten".

Ich sag aufrichtig Danke für die Hilfe und auch für jede Kritk, die mich letztendlich weiterbringt!!

Cheers !!

Edith sagt: Wichtig ist für mich auch ein Phono-Eingang für einen Technics SL-1210 M5G


[Beitrag von Alaska-Moose am 02. Apr 2011, 15:37 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#17 erstellt: 02. Apr 2011, 15:36
Hi , das kaum einer so hört wie du , war auch rein auf deine Lautsprecher Anordnung bezogen .

Nimms nicht persönlich , aber die Verbesserungen die du hörst sind nicht objektiv , sondern subjektiv allein dein Geschmack .

Quattro ist das auch nicht , sondern Doppel Stereo , aber ich möchte dir deswegen auch gar nicht auf die Füße treten oder dir das madig machen .

Ist aber einfach Fakt , das die Unterschiede , die deine Lautsprecher Menge und Anordnung verursachen ,weit über die hörbaren Unterschiede verschiedener Verstärker hinaus gehen .

Das einzige wo man dir da eben grundsätzlich weiterhelfen kann ist , ob die ausgesuchten Verstärker von der möglichen Leistungsabgabe her zu deinen Lautsprechern passen .

Um da nicht bei jedem Angebot wieder nachfragen zu müssen ,kannst du dich praktischer Weise , da Revox ja ein Vollsortiment Hersteller ist , an deren eignen Endstufen oder Vollverstärkern orientieren .
Klar das die nicht Geräte herstellen , die dann an den Hauseigenen Lautsprechern zusammenklappen .

Ansonsten hast du da völlig freie Auswahl , ob Mehrkanal Endstufe , 2 Stereo oder gar 4 Mono Blöcke ,je nach Vorverstärker musst dann halt bloss mit Y Kabeln aufsplitten , denn die 4 Pre Outs des Rotel sind bei Stereo Vorstufen eher selten , meist sind nur 2 vorhanden .
Der einzige Sinn dabei ist schlicht der , von dieser bedenklichen 2 Ohm Impedanz wegzubleiben .

Ansonsten wie gesagt , ich hab glaub ich das letzte Mal vor 10 Jahren oder so , bei nem Kollegen 4 Lautsprecher an einem Stereo Verstärker gehört ,das wäre von meiner Seite schlicht unseriös ,da jetzt von Verstärkerklang zu fabulieren ,wenn ich nichtmal im Entferntesten abschätzen kann , wie sich bei dir das klangliche Ergebnis anhört .

Sorry aber da passe ich , bevor ich dir Unsinn erzähle .

Gruß Haiopai
Alaska-Moose
Neuling
#18 erstellt: 02. Apr 2011, 16:08
Vielen Dank f deine Hilfe und ich nehme es bei Weitem nicht persönlich, sondern lerne.

Klar, dass die Verbesserungen "subjektiv" sind, das sagt das Wort "Geschmack" ja schon aus. Ich glaube auch nicht, dass es wirklich eine allgemeine "objektive Verbesserung" gibt, sondern nur eine optimale Performance entsprechend des subjektiven Geschmacks. "Punk-Rock" wird sich immer schlecht auf einer "Klassik-Performance" anhören und Klassik schlecht auf einer "Techno-Performance" etc.

Ich finde es aufrichtig von dir, dass du passt, wenn es um den Klang von 4 LS geht, aber ich glaube, die alleinige (!!) Tatsache von 4 LS können wir hier auch klangtechnisch vernachlässigen; nur technisch ist es wichtig, wegen der 2 Ohm und des damit verbundenen Verstärker-Tods.

Wir wissen, was ich tun muss, um den Verstärker-Tod zu vermeiden. Sprich Vorverstärker ggf. y-Kabel und Endstufe. Thema technisch durch.

Und nun, lass uns doch klangtechnisch mal von normalen Stereo ausgehen: welche Verstärker(-Marke) würde(n) meinen subjektiven Geschmack am besten unterstüzen (und natürlich dabei o.g. techn. Konfiguration ermöglichen)?

Kannst du (oder ein andere Leser) mir einen entsprechendne Tipp geben, z.b. "Yamaha, besser als Marantz", oder doch Rotel oder oder oder

Ich hoffe, ich hab mich verständlich ausgedrückt

Merci !
flo42
Inventar
#19 erstellt: 02. Apr 2011, 16:57
das problem ist schlicht, dass verstärkerklang in diesem bereich fast nichts ausmacht. ja auch bei ganz normalem stereo.
das sind allerfeinste nuancen. deshalb würde ich darauf achten, dass du genügend kontrolle und leistung hast.
Alaska-Moose
Neuling
#20 erstellt: 02. Apr 2011, 18:07
ok, verstehe... wahrscheinlich muss ich wirklich ein paar Modelle ausprobieren ... da ich den Fernabsatzgesetz-Händler-Ausnutz-Trick ablehne, werde ich wohl versuchen einen ansässigen Händler hier vorort zu bitten, mir mal was testweise auszuleihen ... Ich hoffe, ich finde so einen.

Im Übrigen, habe ich heute den "Stresstest" gemacht und den jetzigen Verstärker mal 4 Stunden laufen lassen; und zwar auf der Stufe kurz bevor sonst der Überlastungsschutz greift. Ergebnis: Er wird recht heiß, zwar nicht so, dass man sich die Finger verbrennt, aber doch recht deutlich.

Habe daher die letzten 1,5 Std. einen Ventilator drauf gerichtet und nun bleibt er lauwarm. Ich hoffe, dass unterstützt die Lebensdauer bis zu einer neuen Konfiguration.

Eure Einschätzung dazu? Merci!!


[Beitrag von Alaska-Moose am 02. Apr 2011, 18:08 bearbeitet]
flo42
Inventar
#21 erstellt: 03. Apr 2011, 09:08
das mit dem ventilator gefällt mir

meine einschätzung:

dein amp ist schon richtig klasse, dass er sowas fast schon locker wegsteckt. ich hätte erwartet, dass nach ca.2 stunden es zu heiß für die hand wird(liegt je nach person gefühlt bei 50-60°).


bedeutet aber nicht, dass es ihm gefällt und er es langfristig gerne mitmacht
flo42
Inventar
#22 erstellt: 03. Apr 2011, 09:10
bezüglich probehören und der kaufberatung:

versuch auf jeden fall die impedanz so hoch wie möglich zu haben (2lautsprecher pro 2-kanal-verstärker).

das sollte eine spürbar höhere kontrolle bringen
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