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Audio Physic Virgo II welcher Verstärker?

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kühlwalda
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 24. Apr 2011, 21:54
Hallo liebe Physicer, habe seit einigen Jahren die Virgo2 und habe einen Musical Fidelity CD5 dran mit Mogami Chinchkabeln und AP Lautsprecherkabeln vorher Siltech MXT London. Der Verstärker ist ein italiener Goldenote Signature S1 mit 60 W(Dual Mono)
Mein Problem sind die Höhen! Da ich viel ECM Jazz höre fehlt mir im oberen Spektrum die Spritzigkeit bzw. Auflösung. Welcher Verstärker könnte da vielleicht besser passen? Ich denke dass es am Verstärker liegt da Mogami, bzw. MF CD 5 schon in die hochtonlastige Region gehen.
danke für eure Hilfe!
behalten möchte ich sie auf jeden Fall...
Mwf
Inventar
#2 erstellt: 24. Apr 2011, 22:17
Hi,
kühlwalda schrieb:
...Mein Problem sind die Höhen! Da ich viel ECM Jazz höre fehlt mir im oberen Spektrum die Spritzigkeit bzw. Auflösung....

...dir ist klar, dass ein LS-Wechsel oder Akustik-Maßnahmen wesentlich Ziel-führender wären ?

Gruss,
Michael
kölsche_jung
Inventar
#3 erstellt: 24. Apr 2011, 22:58
wenn das Mogami hochtonlastig ist, nimm doch einfach ein längeres Kabel, dann wird es noch hochtonlastiger ...
zusammen mit einem hochtonlastigeren Stromkabel kannst du dann noch einen draufsetzen ...
auch eine hochtonlastige Unterstellbase könnte helfen ...

aber vorsicht ... hinter "Hochtonproblemen" verstecken sich oft "matschige Bässe" ... vielleicht solltest du erst mal ne Messung von Frequenzgang und Nachhall ... ach Quatsch, probier das mal mit den längeren Kabeln.

klaus
_ES_
Administrator
#4 erstellt: 25. Apr 2011, 00:05

Welcher Verstärker könnte da vielleicht besser passen?


Probier mal einen AVM A2 oder A3, wenn ein Symphonic Line greifbar ist, den RG14 MK3.

Sollte es dann immer noch unbefriedigend sein, solltest Du dich wirklich mit der Akustik/ den Boxen beschäftigen.
kühlwalda
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 25. Apr 2011, 08:16
An der Raumakustik wird es sicher nicht ganz liegen, aber der Raum ist eher spärlich möbliert mit sehr hohen Decken, also eher hochtonvördernd als dämpfend.Es hallt ziemlich.
Über einen LS Wechsel habe ich auch nachgedacht, hatte zwischenzeitlich mehrere LS u.a. Cabasse Iroise welche für ihre dynamisch spritzigen Fähigkeiten bekannt sind. Der Klang klebte aber an den LS und die Räumlichkeit und Homogenität der Virgos hat mir dann doch gefehlt.
Vielleicht liegt es doch am Verstärker?was haltet ihr von YBA oder einfach einen Creek?
Gruß aus Wien
kölsche_jung
Inventar
#6 erstellt: 25. Apr 2011, 08:34
es liegt an den Kabeln ... es sind immer die Kabel

es könnte natürlich auch das "gemeine HighEnd-Syndrom" sein ... auch bekannt als "ich bin immer unzufrieden und muss deshalb immer was Neues kaufen"-Virus ...

aber ich bin immer mehr überzeugt ... es sind die Kabel!
_ES_
Administrator
#7 erstellt: 25. Apr 2011, 08:41
Moin,

Ein anderer Verstärker wird nur bedingt helfen.
Ordendlich gebaut, dind die Unterschiede subjektiver Natur, die Empfehlungen von mir z.B. basieren darauf.
Bei der "harten" Akustik Deines Raumes erstaunt es mich eher, gleichwohl man weiss, das die Audiophysics keine Kinder von Traurigkeit sind, was den Hochtonbereich angeht.
Wenn Du an den Boxen hängst, würde ich an Deiner Stelle Audiophysics kontaktieren und erfragen, welche Möglichkeiten es seitens Hochtonanhebung geben könnte.
Evtl. reicht ein Verringern des sicherlich vorhandenen Widerstands vor dem HT aus, um die Höhen zu betonen.
Das sollte aber besser in Absprache mit dem/den Entwickler/n geschehen.
ALUFOLIE
Inventar
#8 erstellt: 25. Apr 2011, 09:14
Hallo kühlwalda,

lass dir nicht einreden, dass Verstärker alle gleich klingen. Natürlich sind die Lautsprecher neben der Raumakustik das Entscheidene. Aber ich habe selber in den letzten 2 Wochen erfahren, was ein anderer Verstärker am Klang drehen kann. Sogar so stark, dass ich meine Selbstgebauten Lautsprecher im Hochtonpegel anpassen musste. Ein von R-Type vorgeschlagener AVM könnte mal ein Versuch wert sein. Symphonic Line konnte ich leider noch nicht hören.
ton-feile
Inventar
#9 erstellt: 25. Apr 2011, 09:23
Hallo kühlwalda,

Stehen die Lautsprecher in der Ecke, oder direkt vor einer Wand?
Das zieht eine ordentliche Anhebung vom Bass bis in den Grundtonbereich nach sich, die dann den oberen Frequenzbereich "verdeckt".

Das könnte eine Erklärung für das von Dir empfundene Auflösungsdefizit sein.

Du kannst mal probeweise das Bassreflexrohr verschließen.
Wenn Du ein Paar Socken verwendest, packe sie in Frischhaltefolie, damit es auch wirklich dicht ist.
Das hilft dann schon mal ein wenig gegen "Dröhnbass".



kölsche_jung schrieb:
wenn das Mogami hochtonlastig ist, nimm doch einfach ein längeres Kabel, dann wird es noch hochtonlastiger ...
Na das ist doch mal ein ganz toller Tipp.

Gruß
Rainer
ALUFOLIE
Inventar
#10 erstellt: 25. Apr 2011, 09:34

ton-feile schrieb:


kölsche_jung schrieb:
wenn das Mogami hochtonlastig ist, nimm doch einfach ein längeres Kabel, dann wird es noch hochtonlastiger ...
Na das ist doch mal ein ganz toller Tipp.

Gruß
Rainer


Aber Rainer,

das war doch von "kölsche jung" als Scherz gemeint.
kölsche_jung
Inventar
#11 erstellt: 25. Apr 2011, 09:38

ton-feile schrieb:
...


kölsche_jung schrieb:
wenn das Mogami hochtonlastig ist, nimm doch einfach ein längeres Kabel, dann wird es noch hochtonlastiger ...
Na das ist doch mal ein ganz toller Tipp.

Gruß
Rainer


Entspricht zumindest eher dem, was der TE hören will ...

deine Idee hatte ich ja gestern auch schon (übrigens in dem von dir "teil"zitierten posting):
kölsche_jung schrieb:
...
aber vorsicht ... hinter "Hochtonproblemen" verstecken sich oft "matschige Bässe" ... vielleicht solltest du erst mal ne Messung von Frequenzgang und Nachhall ... ach Quatsch, probier das mal mit den längeren Kabeln.

klaus


war mir dann aber relativ sicher, dass der TE weder Messungen durchführen wird, noch Lust hat, sich mit technischen Hintergründen zu befassen.
... und es entspricht nun mal der technischen Logik des TE, dass ein Mehr an Kabel auch eim Mehr an Hochton nach sich zieht.

Ich persönlich halte meinen Tipp für genauso hilfreich wie: kauf nen neuen Amp ... aber er ist billiger und führt zum selben Ergebnis

klaus
Mwf
Inventar
#12 erstellt: 25. Apr 2011, 10:11

kühlwalda schrieb:
... der Raum ist eher spärlich möbliert mit sehr hohen Decken, also eher hochtonvördernd als dämpfend.Es hallt ziemlich.

Weniger Hochton-fördernd als vielmehr Mitten-f. (hallig),
in der Balance dann muschelig /nicht richtig durchsichtig /nicht spritzig.

Raum-Akustik zeigt sich immer dann, wenn du versuchsweise dicht /sehr dicht (bis z.B. 1 m) an die LS ranrückst, evtl. auch die LS enger zusammenstellst.
Dadurch wird der Einfluß der akustischen Umgebung reduziert und du kannst hören, in welche Richtung sich der Klang -- auch in größerer Entfernung-- ändert, wenn Raum-akustische Maßnahmen wirken.


[Beitrag von Mwf am 25. Apr 2011, 11:19 bearbeitet]
baumcbr1000f
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 25. Apr 2011, 10:36
Schon toll wie auf eine solche Frage direkt wieder Kabelkriege und Grundsatzdiskussionen losbrechen :-)

Der Goldenote Amp ist schon fein, aber wenn es vom Klang her nicht passt oder besser nicht gefällt.

Ich gebe imnmer folgenden Tipp, sucht Euch einen Händler der noch Geräte am Lager hat und nicht einseitig dogmatisiert.

Holt Euch einen Vollverstärker oder die Kombi die Euch im Laden gefällt nach Hause und hört sie in Ruhe an der vorhandenen Anlage.

Und nur dort wo Ihr die Musik auch hören werdet entscheidet welches Gerät zu Euren persönlichen Hör-Zielen passt.

In der Essener Innenstadt (ich will ja keine Namen nennen) ist noch ein HiFi Händler der genau so arbeitete, drum gibts den auch schon über 30 Jahre mit vielen zufriedenen Kunden.

Und dann noch eines, ich beschäftige mich jetzt seit 2 Jahren mit der Raumakustik, dieser Händler bietet den Service des akustischen ausmessen und macht Vorschläge für die Verbesserung schon für einen Drittel der sonstigen Voodoo-Raumtuner ...


[Beitrag von baumcbr1000f am 25. Apr 2011, 10:37 bearbeitet]
kühlwalda
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 25. Apr 2011, 19:44
Vielleicht sollte ich einfach warten, bis wir in die neue Wohnung eingezogen sind, ich denke dann könnte sich der Klang wieder in eine ganz andere Richtung ändern. Habe schon mit Unterstellfüßen etc. experimentiert, diese brachten marginale Verbesserungen.
Der Tip mit der Hochtonanpassung durch Widerstände finde ich interessant würde aber die Abstimmung von J.Gerhart verändern. Vielleicht ändert sich dadurch die Gesamtbalance man weiß es halt nicht bevor man nicht rumgelötet hat und das möchte ich eigentlich nicht. Ich habe zum Vergleich einen YBA Verstärker ausprobiert und fand den Einfluss am größten(zum Positiven), leider sind diese Verstärker sehr selten gebraucht zu bekommen. Viele empfehlen Accuphase oder einen Naim 5. was haltet ihr von SAM Verstärkern? es sollte auf jedenfall ein neutral abgestimmter eher analytisch klingender Verstärker sein.
Grüße aus Wien


[Beitrag von _ES_ am 25. Apr 2011, 23:26 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#15 erstellt: 25. Apr 2011, 21:43
Hallo Catweazles magische Gefährtin,

Mit einem anderen Lautsprecherkabel kommst Du nicht weiter, wenn es um wirkliche Klangdefizite geht.

Wenn Du aber in näherer Zukunft ohnehin einen Umzug planst, wäre mein Beitrag natürlich erst für die Zeit danach (und die geringe Wahrscheinlichkeit, dass Dir Deine Lautsprecher dann immer noch zu wenig Hochton bieten) gedacht.


Der Tip mit der Hochtonanpassung durch Widerstände finde ich interessant würde aber die Abstimmung von J.Gerhart verändern.

Andere Entwicklerhochmeister haben auch wieder andere Klangvorstellungen als J. Gerhard, also "so what?".

Ein Spannungsteiler, der einen Hochtöner auf das richtige Pegelmaß dämpft, ist doch kein Heiligtum und noch dazu easy rückbaubar.

Darin drückt sich lediglich die Meinung des Entwicklers aus, was den "richtigen" Hochtönerpegel angeht.
Wenn dieser aber subjektiv nicht gefällt, darf er imO geändert werden.

Wer hört denn Musik auf den Lautsprechern? Du, oder JG?

Wichtig ist es, den IST-Zustand der Weiche zu kennen!
Wenn da also ein Spannungsteiler verbaut ist, müssen die Werte der beiden Widerstände bekannt sein.
Nur dann kann man eine Alternative berechnen, die mehr Pegel im Hochtonbereich bringt, ohne die Trennfrequenz zu verschieben.

Mit diesen Daten geht das recht präzise, ohne überhaupt nicht...
Fast wie im richtigen Leben.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 25. Apr 2011, 21:47 bearbeitet]
kühlwalda
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 02. Mai 2011, 14:44
hallo Rainer,
vielleicht kannst du mir ja mit dem Spannungsverteiler helfen???
zur Info:
an der Hochtönerfrequenzweiche sind Kondensatoren der Firma Intertechnik verbaut insgesamt 3!-->Elko glatt,bipolar, 40 VAC und 100uF. Irgendwo ist noch ein kleiner grüner Kondensator oder Widerstand? mit Streifen verlötet. soll man den austauschen?
ton-feile
Inventar
#17 erstellt: 02. Mai 2011, 18:25
Hallo Kühlwalda,

wie schon geschrieben... ohne genaue Kenntnis des IST-Zustandes kann man wenig tun.

Klar helfe ich Dir gerne mit dem Spannungsteiler, aber dazu muss die momentane Schaltung bekannt sein.

Ein Elko mit 100µF kann z.B. kaum Bestandteil des Hochtonzweiges sein. Da sind selten Werte zu finden, die 22µF übersteigen.

Ich fürchte, so kommen wir nicht weiter.

Gruß
Rainer
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