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Audiolab 8200M/MB

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Lala2k8
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Sep 2011, 14:17
Hallo allerseits.

Ich habe zuhause einen Pioneer VSX-LX70 + BDP LX-71 + Beamer. Daran habe ich 2x Nubert NuVero14...

Ich weiß, dass der Verstärker und BD Player den Boxen eigentlich nicht gerecht werden, aber als ich vor 2 Jahren die Anlage angeschafft habe, musste ich einen Kompromiss zwischen Musik und Heimkino finden, sprich ich brauchte einen AVR mit HMDI + BDP. Die hochwertigen Lautsprecher habe ich mir dann gekauft, weil man davon einfach länger was hat und diese nicht nach 10 Jahren so überholt sind, dass man neue braucht, lieber einmal tiefer in die Tasche gegriffen und was richtig gutes gekauft halt...

Da ich irgendwann mal für die Nuberts auf ein reines Stereo System umsteigen möchte/werde und ein Bekannter von mir ein Audiolab System hat, würde ich gerne wissen, ob ich mir für mein jetziges System noch Endstufen kaufen sollte/könnte/nicht kaufen sollte, da die LS ja schon recht leistungshungrig sind.

Hierzu würde ich gerne eure Expertenmeinungen hören, da ich mich vor 2 Jahren auch hier habe beraten lassen und eigentlich soweit ganz zufrieden bin mit den Komponenten.

Ins Auge gefasst habe ich die 8200er Serie von Audiolab. Leider finde ich nicht wirklich Informationen über die neuen Endstuden oder zumindest keine die mir wirklich weiterhelfen bei meinen Fragen...

Vertragen sich die 8200M/MB mir dem Pio ohne weiteres?

Reichen die 8200M für die NuVeros oder sollte ich die 8200MB nehmen?

Gibt es bessere alternativen bei Preis-Leistung als Audiolab?

Oder sollte ich das mit den Endstufen ganz lassen?

Danke schonmal für eure Meinungen


MFG
Lala2k8
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 20. Sep 2011, 20:50
Was haltet ihr denn von den Audiolab 8000M Monoendstufen? Würden die auch reichen? Die sind ja schon um einiges günstiger als die neue Serie....


mfg
Lala2k8
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 26. Sep 2011, 19:48
Kann keiner was dazu sagen? Wo sind all die Experten hin
baerchen.aus.hl
Inventar
#4 erstellt: 27. Sep 2011, 08:45
Hallo,

die 8000M ist ein altes Kind im neuen Kleid. Die 8000M wird mit nur leichten Modifikationen schon seit x Jahren gebaut. Kann man imho bedenkenlos nehmen. Die neuen 8000MB haben auf mich auch einen guten Eindruck gemacht. Ob dies Monos für die NuVero genug Power haben? Eindeutig ja......

Da sie an einen AVR angeschlossen werden sollen, lohnt es sich evtl etwas zu warten. Für das Weihnachtsgeschäft wird die neue 7 Kanal Endstufe erwartet.....
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 27. Sep 2011, 15:25
Hi

Wie laut (db) willst Du denn mit der NuVero hören und wie groß ist dein Raum?
Warum unbedingt Monoendstufen, die kosten meist mehr als ihre 2-Kanal Kollegen.
Einen Vorteil haben sie dennoch nicht, was willst Du denn eigentlich ausgeben?

Also bei Nubert sind ja zwei CA 840W angeschlossen und denen geht mMn recht schnell die Luft aus!

Saludos
Glenn
Lala2k8
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 27. Sep 2011, 17:50
hi, danke erstmal für eure Antworten!

Ausgeben will ich soviel wie nötig ist dann muss ich halt ein bischen sparen, das muss ich aber so oder so...

Hören möchte ich...hmm naja...laut natürlich nicht so extrem, dass ich meine Ohren schädige....

also der Raum ist ca. 50m² groß, also schon nicht ganz so klein...

mir ist halt wichtig, dass wenn ich mir Endstufen kaufe, diese (relativ) Zukunftssicher sind....da gebe ich dann auch lieber einmal mehr aus....

MFG
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 27. Sep 2011, 18:14

Lala2k8 schrieb:

Hören möchte ich...hmm naja...laut natürlich nicht so extrem, dass ich meine Ohren schädige....


Und was ist das dann schätzungsweise, es gibt da nämlich recht unterschiedliche Aufassung zu dem Thema "was ist laut"!
Für gute 100db benötigst Du in etwa 300W pro Kanal, es sollten also mMn die 8200MB sein, die aber mit 2T€ zu Buche schlagen.


Lala2k8 schrieb:

also der Raum ist ca. 50m² groß, also schon nicht ganz so klein...


Ist jedenfalls deutlich größer als der Durchschnitt, wie weit sitzt Du von den Lsp. weg!


Lala2k8 schrieb:

mir ist halt wichtig, dass wenn ich mir Endstufen kaufe, diese (relativ) Zukunftssicher sind....da gebe ich dann auch lieber einmal mehr aus....


Was wäre denn deiner Meinung nach bei Endstufen ein Indiz für Zukunftssicherheit?

Saludos
Glenn
Lala2k8
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 28. Sep 2011, 16:46
hmm ja ich denke mal, dass es schon so 100db sind....sitzabstand ist ca. 3m, wobei ich halt auch oft musik höre, wenn ich in der küche bin oder aufm balkon....ich sitzt also nicht immer direkt vor der anlage, wenn ich höre....

Zukunftssicherheit hab ich keine ahnung, aber ich denke so stark verändern die sich ja nicht oder? Sie sollten halt für die LS genug power haben und klanglich gut sein...die LS werde ich wohl noch lange zeit behalten. Und sie sollten natürlich möglichst eine lange lebenszeit haben

Ich hab auch gesehen, dass die 8200MB kein Bi-Wiring können ist das korrekt? Weil die haben ja nur 2 Anschlüsse...im gegensatz zu den 8200M....was meint ihr dazu?

Was gibts denn noch für alternativen auf dem Markt? Ich kenn mich da wenig bis garnicht aus leider....
Highente
Inventar
#9 erstellt: 28. Sep 2011, 17:01
Um mal Zwei deutsche Produkte ins Rennen zu schicken.

Ich hatte sowohl die Vorläufer der Igel (SAC 50) und der AVM Monos (AVM M3s). Sind beides Klasse Verstärker.

http://www.sac.de/sac/start_frame.php?Pfad=2_4_92&BL=4

http://www.avm-audio.../evolution-ma32.html

Highente
Mickey_Mouse
Inventar
#10 erstellt: 28. Sep 2011, 17:52
also erstmal bin ich ja kein Freund von Endstufen an AVR, ganz einfach aus dem Grund: wenn man glaubt, dass die Endstufen "zu schlecht" sind, warum sollte dann der Rest des AVR (und der beeinflusst den Klang mindestens genauso deutlich) gut genug sein?!?
Ok, in deinem Fall ist das was anderes, wenn du auf eine Stereo-Kette abzielst.

Ich habe den TAG McLaren 60i. Das ist quasi der "Opa" als Stereo-Amp von den 8000m Blöcken mit 2*60W. Klanglich (Präzision, Auflösung, Bühnenabbildung in Breite und Tiefe) halte ich das Ding immer noch für über alle Zweifel erhaben. Wobei hier die Schutzschaltung bei sehr hohen Pegeln schonmal eingreift, da sind 60W eben doch etwas wenig. Aber zwei 8000m sind ja praktisch das vierfache, das sollte für ordentlichen Pegel reichen, aber die LS noch nicht an ihre Leistungsgrenzen treiben können. Da musst du wissen, ob dir "laut" reicht oder ob es "quasi Disco" sein muss?!?

Bei einer Stereo Kette kommt ja auch wieder dem CD-Player (oder eben Platten Dreher) eine erhöhte Bedeutung zu, da dort üblicherweise die D/A Wandlung gemacht wird. Ich habe als erstes diesen Test zum BDP LX71 gefunden. Ein Zitat zum Analog-Ausgang daraus:
Das Ergebnis, 59 Punkte, konnten nur allerbeste Fremd-Decoder toppen, etwa im Referenz-Surround-Vollverstärker Yamaha DSP Z 11.

Ich habe lange den McLaren CD20 (also auch wieder quasi ein audiolab 8000CD) zusammen mit dem 60i gegen den Z11 gehört und für mich entschieden, dass ich bei den Unterschieden (wenn sie denn existieren) nicht sagen kann, was von beidem nun besser ist.

Natürlich wäre auch eine AVM Kombi etwas schnuckeliges. Aber wenn du bereit bist z.B. bei den Endstufen auf gebraucht Geräte zurück zu greifen (den CDP würde ich lieber neu kaufen, gibt es ja auch immer mal wieder), dann bekommst du bei der 8000'er Serie für einen vergleichsweise Spottpreis ein wirkliches Spitzen-Set!!!
Wie gesagt, bis auf den Pegel spielen "die Eltern" einer 8000S + 8000CD Kombi durchaus auf Z11 Niveau!
parkbank1
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 02. Nov 2011, 22:12
Hallo!

Ich habe die 8200 MB - und ebenfalls die Nuvero 14

Für meine Ohren perfekt! Ich denke aber, dass die Vorstufe deines LX 70 nicht die Stereo-Qualität zulässt, die die 14er und die audiolabs verlangen.

Ich habe als Vorstufe erst die Rotel RC 1580 gehabt und nun die audionet pre 1 G 3 - selbst der Unterschied ist noch gut zu hören.

Für Heimkino hingegen müsste es allemal reichen. Die Monos machen einen sehr präzisen tiefen Bass - und nstürlich genug Druck. Selbst bei höherer Last werden sie nur gut handwarm.

parkbank
Warmduscher123
Stammgast
#12 erstellt: 16. Dez 2011, 21:37
Hallo
Ich hab auch 2 8200mb und 3 8200m ich kann sie nur empfehlen

Micha
richardwagen
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 07. Sep 2012, 11:30
Hallo, auch wenn der Thread schon alt ist, habe ich aufgrund der Postings mich für die Audiolab 8200MB für die Nu Vero14 entschieden, es ist richtig das der Klang (für meine Ohren) wirklich ausgezeichnet ist.

Das aber die Leistung der Monos für die Nu Vero14 ausreicht stimmt nur halbwegs, zwar erfüllen die Monos bei normaler Musik mit hohen Pegeln ihren Dienst, aber zb. beim Opus Dei Basstest schaltet immer die Mono ab, die am linken Stereokanal hängt. Dachte erst an einen defekt der Mono daher habe ich die Kanäle mal getauscht es schaltet dann die andere ab.

Die Monos sind mit 250Watt an 8 Ohm angegeben, die NuVero 14 mit 440 Watt an 4 Ohm.
Da stößt die Mono also an ihre Grenzen.

P.s. der Pegel war nicht besonders hoch und trotzdem schaltet die Mono ab.

Oder kommt sowas vor bei solchen Basstest´s?

Das Vu-Meter schlägt auch deutlich weiter beim linken Kanal aus als beim rechten.
Konnte jemand ähnliches beobachten?


[Beitrag von richardwagen am 07. Sep 2012, 11:40 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 07. Sep 2012, 12:13
Die Wattangaben beim Verstärker und vor allem beim Lsp. sind im Prinzip erst einmal völlig sekundär.
Entweder ist die Schutzschaltung zu empfindlich eingestellt oder die Audiolab ist halt früh am Ende.
Wenn ich mir mal so den Innenaufbau und die interessanten Werte anschaue, wundert mich das nicht.
Schau Dir mal im Vergleich eine Emotiva XPA1 an, alleine der Trafo, die Siebung und der DF sprechen für sich.

Bei den NuVero 14 handelt es sich nun mal um Lsp. mit einem extrem bescheidenen Wirkungsgrad.
Das grenzt für mich, je nach Hörgewohnheiten und Gegebenheiten, schon fast an eine Fehlkonstruktion
Da werden selbst nominell noch deutlich leistungsfähigere Endstufen so ihre Schwierigkeiten haben.
Selbst zwei CA Azur 840W Endstufen im Monobetrieb reichen für die NuVero noch lange nicht aus.
Bei gehobenen Pegel merkte man sofort, das die Endstufen trotz hoher Wattangaben am Limit sind.

Ich will aber auch nicht unerwähnt lassen, das die Leistungsangaben vieler Hersteller geschönt sind.
Angaben die bei 1khz mit 1%Klirr ermittelt werden, sagen wenig aus und sind nicht sonderlich realistisch.
Gerade im Bass-Tiefbass wird Leistung/Strom satt benötigt, die Frage ist halt, was der Amp da noch bereit stellt.
Hier scheidet sich dann meist die Spreu vom Weizen, wie ich schon oft im Vergleich mit meiner Glockenklang feststellen konnte.

Saludos
Glenn
Mickey_Mouse
Inventar
#15 erstellt: 07. Sep 2012, 12:19
darf ich mich selber zitieren:

Aber zwei 8000m sind ja praktisch das vierfache, das sollte für ordentlichen Pegel reichen, aber die LS noch nicht an ihre Leistungsgrenzen treiben können. Da musst du wissen, ob dir "laut" reicht oder ob es "quasi Disco" sein muss?!?

Bass-Test hin oder her, die Frage ist doch: hast du im "normalen" Betrieb damit Probleme?
Die Schutzschaltungen der audiolab Kisten sind etwas sensibel. Aber mir ist es lieber so, als wenn sie ins Clipping geraten und die Hochtöner grillen. Das Problem ist: die audiolab sind nicht künstlich kastriert was die Stromstärke angeht, da können kurzfristig einige zig Ampere fließen, wenn sie vom LS gefordert werden. Das macht u.a. auch ihren hervorragenden "Klang" aus (auch wenn einige Leute nicht an Verstärkerklang glauben). Andere / einfachere Geräte bauen da eben schon vorher "Bremsen" ein, die aber auch die Dynamik beschnitten. Die audiolab liefern halt solange sie können alles was sie haben und in dem Moment wo 101 statt 99% gefordert wird, schlägt eine intelligente Schutzschaltung zu.
Bei einem anderen Verstärker würde es vermutlich zu Verzerrungen kommen, die man eventuell noch gar nicht hört, aber er spielt einfach weiter...
richardwagen
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 07. Sep 2012, 12:29
Danke für die Antworten.


Selbst zwei CA Azur 840W Endstufen im Monobetrieb reichen für die NuVero noch lange nicht aus.
Bei gehobenen Pegel merkte man sofort, das die Endstufen trotz hoher Wattangaben am Limit sind.


Woran merkt man sowas? Es ist das erste mal das ich mir mal etwas hochwertigeres gekauft habe. Und mein Background Know How ist eher dürftig.



Bass-Test hin oder her, die Frage ist doch: hast du im "normalen" Betrieb damit Probleme?


Ich bin sonst sehr zufrieden. Der Klang bleibt klar auch bei Pegeln die man eher wenig oder nur selten hört.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 07. Sep 2012, 12:30
Ich zitiere mal den Vorredner:


richardwagen schrieb:

P.s. der Pegel war nicht besonders hoch und trotzdem schaltet die Mono ab.


Natürlich ist der Pegel eine Definitionssache und kommt auch noch auf den Raum sowie den Hörabstand an.
Allerdings fand ich es auch nicht besonders laut, als die CA Azur 840W schon deutlich hörbar am Limit waren.
Insbesondere bei dynamischen Aufnahmen hatte ich immer das Gefühl bzw. Angst, gleich geht etwas kaputt.
Die NuVero ist halt eine Box, die enorm leistungsfähige Amps benötigt, wenn es auch mal etwas lauter werden soll.
Von Disco oder gar Livepegel ist man dann aber immer noch weit entfernt, dafür muss man richtige Geschütze auffahren.

Die Audiolab Endstufen mögen nett sein, aber für ca. 1000€ pro Stück bietet die 8200MB jetzt mMn keine herausragenden Werte.

Saludos
Glenn
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 07. Sep 2012, 12:42
@richardwagen

Woran man das merkt, ist schwer zu beschreiben, da jeder mit anderen Ohren hört.
Aber die Box spielt halt klar hörbar ungenauer und der Bass wird deutlich unpräziser.
Der Verstärker verliert die "Kontrolle" über den Lsp., insbesondere im Bassbereich.
Insgesamt merkt man, das der Lsp. nicht mehr so offen, locker und frei klingt, er macht einfach zu!
Es fehlt merklich dann an Dynamik und Spritzigkeit, dafür brauche ich jedenfalls keine Basstest CD!

Genau dann, spreche ich auch von "Verstärkerklang", bei (gehobener) Zimmerlautstärke gibt es das aber eher nicht.
Sofern man Boxen betreibt, die selbst dann nicht schon höhere Anforderungen an den angeschlossenen Amp stellen.

Na ja, ich wäre jedenfalls nicht bereit für die Audiolab 8200MB deutlich mehr als 1000€ für das Paar auszugeben.
Für den Preis bekommt man für gewöhnlich schon ganz andere Endstufen Kaliber, ab vom üblichen Mainstream!
Zu dem bezahlt man für Mono Endstufen immer einen Aufschlag, einen wirklichen Vorteil bringen sie aber meist nicht!

Saludos
Glenn
baerchen.aus.hl
Inventar
#19 erstellt: 07. Sep 2012, 13:11
Lass dich nicht kirre machen. Auch die Nubert kann nicht zaubern. Die meisten Hifilautsprecher kommen über Kennschalldruck +20-23 dB nicht hinaus.

Ferner braucht man für eine Erhöhung um 10dB bekanntlich die 10 Fache Leistung. 1 Watt=Kennschalldruck, 10 Watt=Kennschalldruck+10dB, 100 Watt= Kennschalldruck +20dB. Mit sauberen 100 Watt welche die Audiolabs locker bringen treiben sie die Nubert auf ca 105 dB. Um auf 115 dB zu kommen bräuchte die Nubert einen Amp der sauber 1000Watt liefert. Mit den 200 Watt der Audiolabs kommen die Nubert auf etwa 108 dB und bei voller Belastung von 400 Watt evtl auf 111. Ob man für die letzten 3dB Steigerung wesentlich Leistunsgfähigeres Amps Kaufen muss..... Vor allem wenn man bedenken sollte, dass man sich bereits bei wesentlich geringeren Pegeln die Ohren zerblasen kann....

Interessant wäre mal eine Impedanzmessung bei deiner Nubert. Denn auch bei Nubert gibt es sicher Fertigungstoleranzen, evtl rauscht die eine Box, bei der die Schutzschaltungen ansprechen, bei der beschriebenen Belastung auf unter 2Ohm runter und da machen die meisten Hifi Amps spätestens zu... Dann wäre die eine Box imho eher ein Garantiefall für Nubert.....

Man könnte natürlich auch Amps kaufen die auch unter 2Ohm noch stabil sind... nur die sind selten und teuer.....

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 07. Sep 2012, 13:13 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 07. Sep 2012, 13:42
@baerchen

Das hat mit kirre machen nichts zu tun, es sind nur die realistischen Antworten auf die Fragen!
Du scheinst wohl zu vergessen, das Theorie und Praxis oft sehr weit auseinander liegen.
Das zeigen auch die oft völlig realitätsfernen Daten bzw. Angaben der jeweiligen Hersteller!

Erstens ist die NuVero 14 mMn nicht in der Lage 115db sauber wieder zu geben.
Das bestätigt auch die Audio Messung von 107db, die schon glaubhafter wirkt.
Außerdem werden in der Praxis für 105db deutlich mehr als 100 Watt benötigt.
Das gilt dann aber insbesondere für den enorm kräftezehrenden Tiefbassbereich.
Zu mal eine NuVero 14 deutlich tiefer spielt als viele ihrer preisgleichen Kollegen.

Die Wirkungsgradangabe ist meist nur ein Mittelwert, im Bassbereich liegt er deutlich darunter.
Impedanzschwankungen bei Nubert Lsp. sind mir nicht bekannt, aber das ist auch eine Möglichkeit.

Letztendlich ändert das aber nichts daran:
- das die Nubert für 105db im Tiefbass deutlich mehr als 100W braucht
- die Audiolab Monos im Vergleich wohl nicht gerade vor Kraft strotzen

Wenn Sie dann nicht mal 2 Ohm stabil sind, ist das für mich in der Preisklasse ein Armutszeugnis!
Das 2 Ohm stabile Endstufen nicht teuer sein müssen, zeigt z.B. die XTZ AP 100 für gerade mal 700€!

Saludos
Glenn


[Beitrag von GlennFresh am 07. Sep 2012, 13:43 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#21 erstellt: 07. Sep 2012, 14:21
Die Audiolabs sind 2 Ohm stabil und liefern deutlich über 250 Watt. Das reicht normal auch für die Nuveru. Wenn es aber im Bereich der Fertigungstoleranz auf unter 2Ohm runter geht, gibt es nur ganz wenige Boliden die das noch können, AVM hat z.B. solche Monos

Nun die Nuveru erkauft sich den -3 dB Punkt von 33 Hz (den ich für unrealistisch halte) mit einem schlechten Wirkunsggrad und vermutlich mit einem Impedanzminimum von knapp über 2 Ohm.


das die Nubert für 105db im Tiefbass deutlich mehr als 100W braucht
naja, evtl 110 angeblich hat ja die Nuveru bis 33Hz kaum Pegelverlust (und sollte daher nicht wesentlich mehr Leistung brauchen) und verabschiedet sich anschließend... deutlich mehr Watt werden bei kritischen Boxen meist nicht gebraucht, sondern mehr Strom (Ampere). Die Audiolabs gehören zu den Amps die trotz vergleichbar geringer Leistung viel Strom liefern können.... wenn es aber auf unter 2 Ohm runter geht......
Mickey_Mouse
Inventar
#22 erstellt: 07. Sep 2012, 14:28
ich denke mal, da passt der Vergleich mit einem Fleischermesser und dem Skalpell

ich habe an meinen TAG McLaren60i mal zwei LS parallel angeschlossen (jeweils 3,5Ohm Gleichstrom-Widerstand) und das macht das Teil ohne Probleme mit!

Wenn die Schutzschaltung zuschlägt, dann heißt das ja nicht, dass ein Verstärker nicht mit der niedrigen Impedanz klar kommt. Irgendwann ist halt nur Schluss mit der Leistung und dann wird halt sofort abgeschaltet. Wie gesagt, hier wird auf "Strombremsen" oder ähnliches verzichtet. Die Endstufen dürfen alles liefern was drin ist aber beim Überschreiten der zulässigen Leistung ist Schluss.

Eins ist sicher: Leistungs-Monster sind die audiolab auf keinen Fall!
Aber ich bin halt auch der Meinung, dass man z.T. weit unterhalb der Leistungsgrenze sowas wie Verstärkerklang hören kann und da liegen die audiolab (wenn ich vom McLaren "interpolieren" darf) ganz weit vorne. So habe ich den z.B. damals am Yamaha AX-1 als Endstufe betrieben, weil er mir einfach besser vorkam!
baerchen.aus.hl
Inventar
#23 erstellt: 07. Sep 2012, 15:10

Eins ist sicher: Leistungs-Monster sind die audiolab auf keinen Fall!


Das sagt ja auch keiner, nur so schwächlich auf der Brust wie Glenn sie machen will sind sie auch nicht..... Von den Extremen wie die ganz wenigen impedanzkritischen Lautsprecher und den ungesunden Ansprüchen von einigen Pegeljunkies (die lieber PA Technik verwenden sollten) abgesehen, können die eigentlich alles antreiben

Und was das interpolieren anbelangt so kann mandas ruhig tun. Ich habe ja die Camtech P101, die noch älter als die TacMclaren Teile sind. Wenn man von der 8200P und der Camtech C101 mal den Deckel abschraubt..... Zwillinge.....
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 07. Sep 2012, 15:45
Und warum schaltet die Audiolab dann bei Pegeln ab, die der Fragesteller als gar nicht so hoch bewertet?

Für mich ein Zeichen, das die Audiolab Monos halt nicht über das übliche Leistungsniveau hinaus kommen!
Deshalb habe ich aber noch lange nicht die Endstufe als schlecht bezeichnet, nur als zu teuer für das gebotene.
Zu dem scheint sie wohl nicht genügend Leistung für die NuVero 14 und die geforderten Pegel bereit zu stellen.
Von Monoendstufen die fast 2000€ kosten sollte man das mMn aber durchaus erwarten können, trotz NuVero 14.
Letztendlich ist mir das aber auch völlig egal, da für mich weder die Audiolab noch die NuVero interessant sind!
Ich habe lediglich versucht dem Fragesteller eine Erklärung zu geben und zu eruieren, warum der Amp abschaltet.

Ihr könnt aber gerne weiterhin Lorbeeren für Audiolab verteilen, dadurch wird sich aber das Problem nicht lösen lassen.

Saludos
Glenn
baerchen.aus.hl
Inventar
#25 erstellt: 08. Sep 2012, 07:41

Und warum schaltet die Audiolab dann bei Pegeln ab, die der Fragesteller als gar nicht so hoch bewertet?



Weil er "hoch" eventuell anders definiert? Es kann auch sein, das die Audiolabs und die Nubert bis zu einem gewissen Pegelniveau viel zu sauber spielen, das übliche gedröhne und gekreische bzw verzerre der Chassis fehlt und er daher gar nicht merkt wie laut sie wirklich sind. Ein Effekt den ich auch immer wieder bei meinen Lautsprechern feststelle....

Das die Audiolabs zu schwach sind ist Unsinn. Ich habe einen Bekannten der mit den Audiolab Monos ebenfalls recht kritische Isophons betreibt und das auch bei Pegeln die für mich jenseits von gut und böse sind. Null Probleme.

Ob der Preis zu hoch ist hängt wiederum von den persönlichen Maßstäben ab. Sicherlich bekommt man Studioendstufen der ähnlicher Leistungsklasse günstiger... aber die will auch nicht unbedingt jeder im Wohnzimmer haben


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 08. Sep 2012, 07:45 bearbeitet]
richardwagen
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 01. Okt 2012, 12:44
Die 8200MB sind für die NuVero14 definitiv im extremen Pegelbereich zu schwach. Dies wollte ich nicht wahrhaben, hat sich aber nun bewiesen, aufgrund der ausgezeichneten Hotline von Nubert die mir einen Testverstärker zukommen lassen haben.

Neben dem abschalten der 8200MB hatte ich noch ein anderes Problem und zwar habe ich bei hoher Lautstärke und Basslastigen Stücken knallen in den Lautsprechern... da dachte ich erst.. von wegen zu wenig Leistung.. wenn schon die Lautsprecher anfangen zu knallen.

Das telefonat hat ergeben das knallen könne nur vom Verstärker kommen.. da dachte ich mensch die Jungs von Nubert müssen sich ja ziemlich siegessicher sein was zumindest die NuVero 14 anbelangt.
Ich dachte natürlich erzählen können die ja viel.. aber im gleichen athemzug hat man mir angeboten mir einen Musical Fidelity Verstärker mal testweise zu überlassen, damit ich mich selbst davon überzeugen kann.

UND SO WAR ES DANN AUCH TATSÄCHLICH kein knallen mehr im extrem Pegelbereich und die Nuveros blieben gelassen.

soviel zu den 8200MB

Natürlich sind es immer noch ausgezeichnete Monos.. klanglich habe ich auch keinen unterschied feststellen können, nur halt das den 8200MB die Puste ausgeht.. zumindest an den Nu Vero 14...
baerchen.aus.hl
Inventar
#27 erstellt: 01. Okt 2012, 13:39
Was meinst Du mit "knallen" und welchen MF hast Du zum Vergleich gehört......
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 01. Okt 2012, 15:00
Das würde mich auch mal interessieren...

Das die 8200MB bei hohen Pegeln (was auch immer das bei Dir heißen mag) nicht ausreichen, war mir schon vorher klar!
Nichts anderes habe ich versucht rüber zu bringen, aber wenn man solche eine Meinung vertritt, wird man oft nur belächelt!

Saludos
Glenn
richardwagen
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 01. Okt 2012, 15:35
Es ist der Musical Fidelity M6-PRX zwar nur 10 Watt angegebene Leistung mehr, aber kein knallen mehr.
das knallen habe ich bei 0:30 und 0:33 aufgenommen.
https://www.youtube.com/watch?v=GSIzlZbg4Eo (mit dem smartphone aufgenommen.. aber man hört das knallen,)


[Beitrag von richardwagen am 01. Okt 2012, 15:37 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 01. Okt 2012, 15:48
Der MF hat den Kräfte zehrenden Bassbereich der NV14 wohl etwas besser im Griff!
Ich vermute mal das Knallen kommt von den Bässen die nicht mehr "ganz rund laufen"!
Letztendlich lässt sich darüber aber nur spekulieren, das Video ist da wenig aussagekräftig.

Allerdings ist mir auch aufgefallen das Dein Raum anscheinend recht spartanisch gehalten ist.
Da ist auf den ersten Blick nichts zu sehen was eine bedämpfende Funktion hat, wie z.B. ein Teppich.
Dem entsprechend hört sich auch das Video an, zu mal am Ende auch starke Verzerrungen auftreten.
Ob das jetzt an der Aufnahmequalität des Videos oder am Setup selbst liegt, kann ich so nicht beurteilen.
Akustisch gesehen ist das aber erst einmal alles andere als optimal und das betrifft auch den Bassbereich!

Saludos
Glenn
richardwagen
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 01. Okt 2012, 15:53
Bin umgezogen, es liegt Parkett hohe Decken bis 6 Meter... offene Raumgestalltung, und es existiert keine Wand ohne Trockenbau die vorhanden Wände waren alle schief daher hat man diese mit dem Trockenbau "gradegezogen". Es stehen nun 2 weitere Möbel.. etwas besser ist es geworden.. die Höhen machen mir hier zu schaffen. Klatscht man in die Hand hallt es nach..
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 01. Okt 2012, 15:59

richardwagen schrieb:

.... die Höhen machen mir hier zu schaffen. Klatscht man in die Hand hallt es nach.


Dachte ich mir, das wirst Du mit normalen Mitteln auch nicht wirklich weg bzw. gemildert bekommen.
Hier heißt es, entweder akustische Maßnahmen ergreifen oder ein guter DSP, beides ist nicht günstig.
Außerdem kann man da auch viel falsch machen und die Optimierung der Akustik ist nicht unsichtbar!
Daher sollte man sich mit einem Fachmann unterhalten und die Bude vor allem einmal messen lassen.
Letzteres kann man auch selbst machen, kostenlose oder günstige Programme + Meßequipment gibt es.
Aber die Auswertung und Auswahl der Maßnahmen dürfte die Kompetenz der meisten Anwender überschreiten!

Saludos
Glenn
richardwagen
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 01. Okt 2012, 16:02
IMG_20121001_175639
mal ein Bild von der Umgebung es hört sich bei weitem nicht so an wie auf dem Video, jedoch wie gesagt die höhen sind selbst bei Lautsprecher Einstellung Sanft mir zu stark.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 01. Okt 2012, 16:11
Keine Frage, beides ist selbst erklärend!

Saludos
Glenn
richardwagen
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 01. Okt 2012, 16:15
ja leider.. ich danke dir aber. Auch dem Bärchen dadurch habe ich viel dazu gelernt.
baerchen.aus.hl
Inventar
#36 erstellt: 01. Okt 2012, 18:03

Es ist der Musical Fidelity M6-PRX zwar nur 10 Watt angegebene Leistung mehr


Lt Messergebnis der einer Testzeitschrift leistet der MF weniger als die Audiolabs..... kann höchstens sein, das er minimal laststabiler ist....


richardwagen schrieb:
ja leider.. ich danke dir aber. Auch dem Bärchen dadurch habe ich viel dazu gelernt.


da nicht für
Warmduscher123
Stammgast
#37 erstellt: 01. Okt 2012, 18:08
Kauf dir mal 2 billige Vorleger so 1,2x2m oder so hab ich in einem Tonstudio gesehen
Bei mir hat's sehr geholfen (Fliesen)
Einfach vor die Boxen legen
Wenn du ne Frau hast Must halt wegräumen die hässlichen Dinger nach dem hören
Suche:
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jinto am 05.03.2013  –  Letzte Antwort am 06.03.2013  –  9 Beiträge
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xzk am 19.09.2009  –  Letzte Antwort am 30.09.2009  –  9 Beiträge
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botika77 am 03.12.2005  –  Letzte Antwort am 03.12.2005  –  7 Beiträge
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Time_0 am 28.12.2015  –  Letzte Antwort am 28.12.2015  –  6 Beiträge
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kneity am 08.01.2004  –  Letzte Antwort am 08.01.2004  –  3 Beiträge
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Dennis456 am 02.01.2010  –  Letzte Antwort am 10.01.2010  –  9 Beiträge
nach 10 jahren wiedereinstieg - aber was nun
scheich_dings am 24.08.2008  –  Letzte Antwort am 07.09.2008  –  14 Beiträge

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