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Suche LS+Verstärker Combo für Jazz und Klassik

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Autor
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gert216
Neuling
#1 erstellt: 18. Dez 2011, 15:03
Liebes Hifi-Forum,

seit einigen Tagen lese ich mich schon durch eure Beiträge, leider konnte ich mir nicht alle meine Fragen dabei beantworten. Wenn ihr also auf die folgenden Fragen einen guten Rat wisst, freue ich mich

1. Budget: bis 1500 Euro

2. Hörgewohnheiten: 70% Jazz, 30% Klassik
Im Jazz- und Klassikbereich höre ich ganz verschiede Formationen, von Solo-Piano bis Symphonieorchester / große Jazz-Combo.

3. Mein Zimmer:
Meine aktuellen Lautsprecher (mehr dazu unter 4.) habe ich in einem ca 14qm großen Zimmer aufgestellt (wirklich nicht optimal). In diesem wohne ich noch etwa ein Jahr, der neue Raum wird so zwischen 20qm und 30qm groß sein. Darauf möchte ich auch meine neue Konfiguration ausrichten.

4. Aktuelle Konfiguration:
Verstärker: Kenwood KA 3020
Lautsprecher: Klipsch Synergy B3
Uralter Technics SL-P212A CD-Spieler

5. Was ich suche:
Einen soliden Verstärker, gerne gebraucht. Ich habe das Gefühl, dass ich bei meinem Budget mit einem in die Jahre gekommenen Top-Gerät besser bedient bin, als mit einem neuen Mittelklasseverstärker. Hier lasse ich mich aber gerne eines Besseren belehren!
Lautsprecher: Ein bisschen Wärme kann bei viel Jazz nicht schaden, oder?

Als Budgetaufteilung hätte ich spontan vorgeschlagen: 500 (Amp) + 1000 (LS).

Über Antworten freue ich mich,
viele Grüße,
gert
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 18. Dez 2011, 16:07
Hallo,

sooo schlecht ist dein alter Kenwood nicht. Der Verstärkerbau wurde seit desen Erscheinen auch nicht neu erfunden. Wenn der noch fit ist, musst Du ihn nicht zwangsläufig tauschen, gleiches gilt auch für den CD-Player.....

Gucke/höre dir mal die Kudos C2 an. Lautsprecher wie für deine Musik geschaffen. Da sie auch schon bei geringen Lautstärken ein tolles Klangbild haben, können sie auch in recht kleinen Räumen spielen.....

Gruß
Bärchen
gert216
Neuling
#3 erstellt: 18. Dez 2011, 16:23
Hey,

vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Die scheinen ja recht exotisch zu sein, ich glaube nicht, dass ich die in Deutschland gebraucht erstehen kann. Neu sind sie deutlich oberhalb meines Budgets (wenn ich richtig gelesen habe).
Hast du eine Idee, wo man die gebraucht erstehen könnte?

Viele Grüße,
gert
Örny
Stammgast
#4 erstellt: 18. Dez 2011, 16:28
Frag mal hier nach Gebraucht- oder Vorführware.
Da hab ich meine Kudos X2 als Vorführware her, die kleine Schwester der C2


SG-Akustik
Hi-Fi Studio
Amalienstr. 45
76133 Karlsruhe

Tel.: 0721-9414580
Fax: 0721-9414582

Warm sind die Kudos allerdings nicht im Klang.
Es sind sehr lebhaft, sonnig swingende Freudenspender und lösen den Klang wunderbar von den Lautsprechern. In Jazz und Klassik fühlen sie sich aber sehr wohl. Elektronische Musik, IDM, elektropop ist ein weiteres Steckenpferd


[Beitrag von Örny am 18. Dez 2011, 16:42 bearbeitet]
yahoohu
Inventar
#5 erstellt: 18. Dez 2011, 17:23
Moin,

wenn Du es nicht allzu eilig hast:

Ein Bekannter wird wohl im Frühjahr seine Bastanis Prometheus (incl. Bass-Sytem) wegen Upgrade verkaufen.

Der Preis dürfte (Verstärker eingerechnet) recht attraktiv sein. Für Jazz und Klassik eine Offenbarung.

Wenn Du im Großraum Osnabrück probehören kannst, würde ich gerne mal anfragen. Kostet ja nix und vielleicht wärs das ja genau das Richtige. Dazu einen Röhrenverstärker, sehr, sehr nett

Ich schlage das vor für den geplanten größeren Raum.

Gruß Yahoohu


[Beitrag von yahoohu am 18. Dez 2011, 17:24 bearbeitet]
Chris64
Stammgast
#6 erstellt: 18. Dez 2011, 17:57
Hallo,

ich denke, du solltest vor allem auch den Cd-Spieler überdenken. Der alte Technics war zu seiner Zeit ok, doch mittlerweile hat sich in der Wandler-Technik sehr viel getan. Für meine Ohren deutlich hörbar (auch und gerade blind). Aber das solltest du dir einfach mal mit eigenen Ohren anhören. Start at the beginning! Wenn das stimmt, kannst du dich von dort aus weiterhören und dir die Kette so zusammenbauen, wie es deinen Hörgewohnheiten entgegenkommt - und gerade im Jazz- und Klasssik-Bereich gibt es auch sehr viele anspruchsvolle Aufnahmen. Meine Empfehlung für einen Verstärker wäre übrigens Denon, als Lautsprecher Dynaudio (insbesondere als Kompaktlautsprecher). In beiden Fällen kann man auch für kleines Geld auf dem Gebrauchtmarkt fündig werden.
Aber merke: Nur eigenes Hören macht wirklich klüger.

Grüße

Chris
baerchen.aus.hl
Inventar
#7 erstellt: 18. Dez 2011, 18:37

Da hab ich meine Kudos X2 als Vorführware her, die kleine Schwester der C2


UUps die beiden Verwechsel ich immer.... gemeint war na klar die "kleine", die durchaus in deinem Budgetbereich liegt. Mit dem Kauf würde ich aber bis nach Weihnachten warten.....

Kudos ist zwar nicht unbedingt Mainstream aber als exotisch würde ich sie nicht bezeichnen wollen.

Wenn Du aber auch gebrauchte nimmst, dann gucke dich mal nach einer gebrauchten kompakten Dynaudio Contour um z.B.
http://www.ebay.de/i...&hash=item1c21c33e05

Ein schöner Amp für die Contour
http://www.ebay.de/i...&hash=item1e6953e8a0


Der alte Technics war zu seiner Zeit ok, doch mittlerweile hat sich in der Wandler-Technik sehr viel getan.


Messbar evtl, hörbar imho nein....
yahoohu
Inventar
#8 erstellt: 18. Dez 2011, 18:40
Moin,

ich gebe Chris zum Teil recht. Ich habe unterschiedlichste ältere CD-Player gehört. Was ich mir durchaus zutraue, ist zu hören, wenn die Dinger grottenschlecht klingen. Und da waren einige dabei.

Gruß Yahoohu


[Beitrag von yahoohu am 18. Dez 2011, 18:41 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#9 erstellt: 18. Dez 2011, 19:26
Mag durchaus sein, dass es da ein paar Ausreißer gibt. Ein Gegenbeispiel: Vor einiger Zeit ist mein altes Gespann Camtech/Pioneer (ca 18 Jahre alt) an der Dynaudio C1 gegen die aktuellen NAD Master angetreten. Hörbarer Unterschied 0,0. Ein guter CD-Player bleibt ein guter CD-Player und ein guter Amp bleibt auch ein guter Amp. Wenn die CD-Player tatsächlich die Fortschritte gemacht hätten, die ihnen von der jeweils aktuellen Werbung angedichtet wurden, wäre heute die Qualität von Gehäusen und Klang kaum noch auszuhalten..... so gut wären sie...... selbst die 200 Euro Einstiegsklasse müsste heute danach in allen Belangen die Qualität von super teuren High End Geräten haben.....das dem nicht so ist, wissen wir alle.....
Chris64
Stammgast
#10 erstellt: 19. Dez 2011, 09:14
Hallo baerchen,

ja, Dichtung und Wahrheit sollte man schon auseinanderhalten, aber getan hat sich sowohl im Verstärkerbau, als auch - und gerade - bei den CD-Spielern schon etwas - und gerade im Falle des Technics-Spielers sogar etwas mehr. Ich habe ihn selber mal besessen. Er macht an, hat aber einen agressiven bis leicht zischeligen Ton und eine leichte Topfigkeit. Gerade das können heute die CD-Spieler viel besser.
Und bei vielen alten Verstärkern kommt bisweilen ein Alterungsprozess ins Spiel. Nach 15 Jahren stellt sich die Frage: Sind die Widerstände, die Kondensatoren wirklich noch auf dem Stand auf dem sie mal waren (und wie es also sein sollte) usw.
Ich habe vor nicht allzulanger Zeit z.B. zwei meiner Verstärker (in dem Fall den Burmester und den Einstein) überholen lassen. Das war deutlich hörbar. Im Falle des Burmesters (für alle Skeptiker) hatte ich zuvor die nicht upgedatete Version gegen eine neue Version spielen Lassen (ohne, dass ich wusste, welcher gerade spielt).
Also, ich wäre da alleine deswegen doch ein wenig vorsichtiger mit älteren Geräten.
Das ist einfach meine Erfahrung.

Gruß

Chris
baerchen.aus.hl
Inventar
#11 erstellt: 19. Dez 2011, 11:19
Nun, ob das was sich bei manchen Geräten in den letzten Jahren getan hat unbedingt zum Vorteil des Kunden gewesen ist, wage ich zu bezweifeln. Gerade in der Anfassqualität liegt vielerort heute einiges in Argen. Und ob Teilereduzierung zur Kostenersparnis immer etwas mit Weiterentwicklung und Fortschritt zu tun hat, darf auch eher angezweifelt werden.

Sicherlich gibt es Bauteile die altern. Aber das ist ein kann kein muss. Aber selbst wenn. In Anbetracht der sehr soliden Bauweise vieler älterer Geräte lohnt es sich imho oft eher diese überholen zu lassen als zu einem aktuellen Gerät zu greifen.

Aber darüber sollten wir woanders dabattieren, sonst werden wir zu sehr OT
Chris64
Stammgast
#12 erstellt: 19. Dez 2011, 17:20
Hallo,

es kommt immer darauf an, wie seriös die Hersteller arbeiten. Neben einigen, die in der Tat nur heiße Luft produzieren, gibt es etliche, die seriös entwickeln und nicht nur Marketingtrends folgen - ich würde mich daher dem "früher war alles besser" nur bedingt anschließen. Aber gut, das interessiert hier vielleicht auch nur noch uns und alle anderen nurmehr sehr am Rande.

Chris
gert216
Neuling
#13 erstellt: 20. Dez 2011, 11:27
Vielen Dank fuer eure Antworten,

ich werde mich zwischen den Jahren mal auf den Weg in die Geschaefte machen und ein bisschen Probehoeren.

@yahoohu: Da ich in Sueddeutschland wohne, ist das wohl eher unrealistisch, trotzdem vielen Dank.

@Örny: Vielen Dank, ist nicht so weit von mir, da schaue ich mal vorbei.

Ein neuer CD-Spieler muss sowieso her, der alte haengt manchmal

Viele Gruesse,
gert
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