Linn Majik I oder DSI?

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chr123
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 26. Mrz 2012, 12:17
Hallo,
Ich habe einen LP12 med Ittok, Adikt und ein Lingo an einem Naim Nait 1.
Jetzt möchte ich gerne den Verstärker wechseln und habe den Linn Majik I probegehört, der mir gut gefallen hat. Gleichzeitig spiele ich mit dem Gedanken, hochauflösende Musik herunterzuladen. Da jedoch noch viele Fragen ungelöst sind (kein I pad, NAS, ueberhaupt noch nicht so sehr mit dem Thema beschäftigt), kommt dies erst später in Frage.
Ich habe nun die Möglichkeit, einen ca 1 Jahr alten Majik I zu kaufen.
Meine Frage ist nu folgende:
Macht es Sinn, jetzt diesen Vollverstärker zu kaufen und später mit einem Netzwerkspieler zu ergängen (Majik DS) oder ist es besser, gleich einen DSI (Vollverstärker mit integrierten Netzwerkspieler) zu kaufen.
Mein Händler meinte, es ist evtl besser, Einzelgeräte zu kaufen. Sein Argument:
Mit dem Plattenspieler werde ich wahrscheinlich immer zufrieden sein (stimmt).
Beim Netzwerkspieler ist vielleicht nicht klar, wie gut er sein muss, damit man zufrieden ist. Will ich später einen besseren Netzwerkspieler, kamacht der DSI keinen Sinn mehr und muss ausgewechselt werden.
Was meint ihr? Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Majik I bzw Majik DSI?

Christian
amor_y_rabia
Stammgast
#2 erstellt: 26. Mrz 2012, 12:44
Hallo Christian,

habe den Majik DSI mal gehört und fand es nicht so toll, war aber keine so intensive Hörsession.

Lies mal bei WhatHiFi nach, die finden ihn gut, aber schwer einzurichten.

http://www.whathifi.com/review/linn-majik-ds-i
Ich lese bei WH ganz gern nach, auch wenn das ganze natürlich an der selben Krankheit leidet wie die hiesige "Fachpresse". Wenn sie was kritisches haben sind die aber allemal deutlicher.


Wie ist denn der Preisunterschied zwischen der integrierten und der separierten Lösung? Das ist ja auch mal ein entschiedendes Kriterium. Billig ist Linn ja sowieso nicht grade...

Viel Erfolg.
frank_aus_n
Inventar
#3 erstellt: 26. Mrz 2012, 18:34
Hallo, die einzelnen komponenten sind klanglich schon besser aks das all in one gerät. Auch wenn mal was kaputt geht. Aber egal wofür du dich entscheidest wird keins der geräte so viel freude an der musik vermitteln wie dein alter nait. Verkauf den bloß nicht.
chr123
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 26. Mrz 2012, 21:44
hallo,
verkaufen möchte ich den Nait nicht. Ich habe ihn schon ueber 20 Jahre und finde, dass er die Musik manchmal fuer meinen Geschmack zu dramatisch "verpackt" - das Musikhören mit dem Majik kam mir sehr entspannt vor; gleichzeitig klang alles sehr exakat.
Nun habe ich gehört, dass man den Nait ueberholen lassen kann, was ich jedoch nie gemacht habe. Weiss jemand, ob sich soetwas lohnt?
Christian
frank_aus_n
Inventar
#5 erstellt: 26. Mrz 2012, 22:17
Wenn er optisch noch gut aussieht und du an ihm hängst gibt es da wohl keine zwei meinungen. Es ht schon seinenen grund, warum die noch für 500 gebraucht verkauft werden.
haltelinie
Stammgast
#6 erstellt: 27. Mrz 2012, 17:41
Der Majik DSi ist das ideale Gerät wenn man wenige Kisten haben möchte und hat ein Super Preis/Leistungsverhältnis.

Jetzt kommt das "Aber": Der DSI basiert auf dem Sneaky (DS-Teil und Verstärker). Der Majik DS ist eine ganze Ecke besser als der integrierte DSI (so hat das auch irgendeine deutsche Zeitschrift getestet). Bei Einzelkomponenten hat man auch einfacher die Chance auf Upgrade.

Allerdings würde mir ein DSI schonmal eine ganze Weile reichen, ist ein tolles Gerät, gerade zu dem Preis.

Gruss Sven
haltelinie
Stammgast
#7 erstellt: 27. Mrz 2012, 17:48

chr123 schrieb:
Nait ... manchmal fuer meinen Geschmack zu dramatisch "verpackt" - das Musikhören mit dem Majik kam mir sehr entspannt vor; gleichzeitig klang alles sehr exakat

Das sind die "Klangphilosophien" der beiden Hersteller. Der Firmenname Naim kommt vom hebräischen "Naeim" (oder so ähnlich) und heisst "Freude". Da gehts um lebendige Wiedergabe, Spaß und Groove.

Die Linn Geräte kamen mir auch immer entspannter und "ehrlicher" vor und haben mir nach längerem hören auch besser gefallen.

Gruss Sven

P.S.: Bevor jemand fragt: Der Firmanname Linn kommt vom Vornamen der Tocher des Firmengründers (Ivor Tiefenbrunn)
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