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Heco Victa II 701 zum Musikhören geeignet? Wie verhält er sich zu Monitor-Audio-Lautsprechern?

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silentcreek
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Mai 2012, 14:25
Hallo allerseits,

ich habe schon länger eine kleine Einsteiger-Anlage bestehend aus Yamaha AX 396 Verstärker und Monitor Audio Bronze BR 1 Regallautsprechern. Mit dem Klang bin ich sehr zufrieden, insbesondere der Hochtonbereich gefällt mir gut. Doch mittlerweile wünsche ich mir ein etwas tiefgängieres Bassfundament. Ein Subwoofer scheint - nachdem was ich hier so lese - aufgrund der eher kleinen Raumgröße wohl eher weniger geeignet (derzeit nur 12m², ab Herbst ~ 25m²) und außerdem möchte ich meine Nachbarn auch nicht zu sehr stören.

Also dachte ich an die Anschaffung von Standlautsprechern. Da ich derzeit sehr günstig (~250€ neu) an die Heco Victa II 701 rankommen würde, stellt sich mir die Frage, wie gut die zum reinen Musikhören denn so geeignet sind? Und wie verhält sich insbesondere der Hochtonbereich zu meinen bisherigen Monitor Audio Lautsprechern? Ich hatte bisher nicht die Möglichkeit mir die Heco anzuhören. Lediglich die kleineren 501 und 601 konnte ich hören, aber die klangen etwas "dumpf" oder "unpräzise". Naja, ich bin wahrlich kein Experte darin - es mag auch an der Musik gelegen haben. Hatte leider selbst keine Musik dabei.
Auch wäre die Frage, wie gut die Heco beim leisen Musikhören am Abend sind. Das wäre mir schon wichtig! Bei manchen Lautsprechen habe ich den Eindruck, die klingen erst gut, wenn sie einigermaßen laut eingestellt sind.

Optimal sind in meinen Augen die Monitor Audio BX 5. Aber die sind natürlich auch eine andere Preisklasse - wobei der Klang in meinen Ohren einfach super ist - habe sie mir schon mal angehört. Auch dass sie so schön kompakt sind, ist natürlich nett.

Lohnt es sich bei einem Preisunterschied von fast 400€ auf die Monitor Audio BX 5 (oder verlgeichbare) zu sparen, oder wäre der Heco 701 schon ein Aufstieg zu den bisher verwendeten Monitor Audio BR 1?

Was höre ich? Sehr gemischt von Klassik über Jazz, Rock, Pop bis hinzu Folk. Kein Techno/Rap/Hiphop/Heavy Metal.

Freue mich auf eure Erfahrungen, Anregungen und Meinungen.

Gruß,

Timo
Stereo33
Inventar
#2 erstellt: 12. Mai 2012, 14:30
Viele hier verufen die Victa als Dumpf usw. und die Hochtöner der alten xx0-Serie waren auch viel zu zurückhaltend.

Ich bin recht zufrieden mit den 701. Ich habe viel überlegt mir Metas 700 anzuschaffen aber es ist für mich den Aufpreis im Moment nicht wert.

Wie ich feststellen musste, kommt es auch sehr auf den Raum an. Die Victas machen kaum Tiefbass,
also sollte man da nicht unbedingt in der Mitte des Raums sitzen und zu kahl darf es auch nicht sein.
Also Teppisch wäre gut oder ordentliche Tapeten.

Die Victa 701 machen eine große klare Bühne aber halt etwas wenig Tiefbass.
Ich kenne deine jetzigen Boxen nicht und kann daher nicht sagen ob es eine Verbesserung oder Verschlechterung wäre.

Kurz zum Schluß: Die Victa sind auch ausgewachsene Standboxen und klingen für die Preisklasse sehr gut. Man kann nicht sagen daß sich da Heco keine Mühe gegeben hätte.
m00
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 12. Mai 2012, 14:43
Ich würde definitiv auf die Monitor Audio sparen dass sage ich jetzt nur Anhand dem was ich von dir gelesen habe ohne dass ich die Monitor Audio geschweige denn die Victa jemals gehört hätte.
Blaukomma
Stammgast
#4 erstellt: 12. Mai 2012, 15:47
Ich werfe hier einfach mal was anderes in den Raum.
Du sagst, dass du für 250€ an die Victas rankommst.
Viel eher würde ich für 250€ gebraucht ein älteres hochwertiges Standlautsprecherpaar ala
IQ TED, T+A Criterion und wie sie nicht alle heißen .. kaufen!
Mehr kann man für sein Geld wohl nicht bekommen.
Und deutlich besser als die Victas sind sie zu dem auch noch verarbeitet!
Habe selbst die Metas 700 und ich empfinde sie als ein Paar Lautsprecher,
welches schon einen gewissen Pegel brauch um zur geltung zu kommen.

Wenn du mit dem Klang deiner Kompakten zu frieden bist,
sehe ich keinen Grund keinen Subwoofer zu kaufen.
Ein kleiner , geschlossener und musikalischer Subwoofer
sollte sich auch in 12m³ integrieren lassen!
silentcreek
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Mai 2012, 16:14
Hallo zusammen,

erst mal danke für die Antworten.


Stereo33 schrieb:
Viele hier verufen die Victa als Dumpf usw. und die Hochtöner der alten xx0-Serie waren auch viel zu zurückhaltend.

Sprich: Dann wäre das schon eine Eigenschaft der ganzen Serie und nicht nur der kleienren Modelle, die ich Probehören konnte? Dann sollte ich vielleicht doch eher Abstand nehmen. Wobei cih wie gesagt nicht ausschließen kann, das mein Eindruck durch das Ausgangsmaterial getrübt war.


m00 schrieb:
Ich würde definitiv auf die Monitor Audio sparen dass sage ich jetzt nur Anhand dem was ich von dir gelesen habe ohne dass ich die Monitor Audio geschweige denn die Victa jemals gehört hätte.

Ist das nur so eine Intuition, oder kannst du das noch ein wenig begründen? Ich bin an der Stelle auch hin- und hergerissen.


Blaukomma schrieb:
Viel eher würde ich für 250€ gebraucht ein älteres hochwertiges Standlautsprecherpaar ala
IQ TED, T+A Criterion und wie sie nicht alle heißen .. kaufen!
Mehr kann man für sein Geld wohl nicht bekommen.

Gegen einen Gebrauchtkauf habe ich prinzipiell nichts. Nur ist da das Probehören nur eingeschränkt möglich. Und gerade bei älteren Modellen macht das die Einschätzung schwierig. Ich hab schon relativ viele Monitor Audio Modelle probgehört und bin sehr angetan von denen (Bronze und Silver Serie). Auch die Dali Zensor Serie fand ich nicht schlecht. Aber dann hört's mit meinen Erfahrungen auch schon auf. Leider sind die Monitor Audio LS gebraucht nur selten zu bekommen.

Aber darf ich aus diesem Einwurf schließen, dass du der Meinung bist, dass die Hecos in jedem Fall schlechter als die bisher verwendeten Monitor Audios wären?


Blaukomma schrieb:
Wenn du mit dem Klang deiner Kompakten zu frieden bist,
sehe ich keinen Grund keinen Subwoofer zu kaufen.
Ein kleiner , geschlossener und musikalischer Subwoofer
sollte sich auch in 12m³ integrieren lassen!

Ich las hier im Forum immer von Raummoden und dass es deshalb nicht schwierig ist, einen Subwoofer in kleien Räume zu integrieren. Ein Experte bin ich bei sowas wahrlich nicht und lasse mich auch gerne Gegenteilig belehren.
Was wäre denn ein empfehlenswerter, "musikalischer" Subwoofer, den man vielleicht auch gebraucht gut und günstig bekommt?

Schöne Grüße,

Timo
m00
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 13. Mai 2012, 17:09
Dir haben die Monitor Audio Standboxen doch gut gefallen und die Heco nicht.

Wieso dann nicht auf die Monito Audio Standboxen umsatteln wenn es dir das wert ist?
Blaukomma
Stammgast
#7 erstellt: 13. Mai 2012, 17:21

Aber darf ich aus diesem Einwurf schließen, dass du der Meinung bist, dass die Hecos in jedem Fall schlechter als die bisher verwendeten Monitor Audios wären?

Mein Ansicht nach : Ja

Auch die Verarbeitung wird weitaus besser sein.

Als musikalischer Subwoofer, eventuell ein Wharfedale MX 10, welchen ich als recht musikalisch Empfand ,gebraucht für unter 300 zu bekommen.
Etwas teuerer aber auch schön flott wäre ein Dynaudio Sub 250.
Vielleicht auf den neueren Velodyne mit einem 8" Chassis.
Das Preisleistungsoptimum, wäre natürlich Selbstbau!
silentcreek
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Mai 2012, 11:12
Danke nochmal für die Rückmeldungen.

Die Frage bzgl. der Hecos hat sich erledigt. Da ich zufällig ein Angebot für die Monitor Audio Silver RS5 gefunden habe - und das zu einem Preis ähnlich der Hecos - habe ich da einfach mal spontan zugeschlagen. Somit bleibe ich bei Monitor Audio, lande sogar noch in einer höheren Klasse und habe wohl einiges an Geld gespart (Einziger "Haken": Die Farbe wäre jetzt nicht meine Wunschfarbe... aber man kann ja nicht alles haben - zumindest nicht zu dem Preis.)

Die Silver Serie hatte ich mir, als ich meine kleinen Regallautsprecher kaufte, schonmal angehört. Die gefielen mir damals schon besser als meine Regallautsprecher, waren aber einfach utopisch teuer zu dieser Zeit (da hatte ich gerade mit dem Studium begonnen).

Wenn mir der Tiefgang der RS5 noch nicht genügen sollte (gehen wohl nicht ganz so tief runter wie die BX5), kann ich ab Herbst, wenn ich in einer größeren Wohnung wohne, wohl immer noch einen gebrauchten Subwoofer kaufen und hoffen, dass es keinen Stress mit den Nachbarn gibt

Schöne Grüße,

Timo
Blaukomma
Stammgast
#9 erstellt: 14. Mai 2012, 16:12
Farbe passt nicht ?
Einfach DC-Fix drüber!

Bitte nicht...!


Viel Spaß mit den schicken Teilen!
silentcreek
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 25. Mai 2012, 13:37
So, nachdem ich die neuen Lautsprecher letzte Woche erhalten habe und nun auch Zeit hatte, sie im vergleich zu den alten zu hören, kann ich ja mal ein Feedback geben.

Ich bin sehr zufrieden mit den neuen Lautsprechern. Sie klingen viel differenzierter und detaillierter - was aber gleichzeitig auch dazu führt, dass qualitativ schlechte Aufnahmen nun eher auffallen. Aber dafür können ja die Lautsprecher nichts Der Bass und Tiefgang ist auf jeden Fall ausreichend - einen Subwoofer brauche ich da zum Musikhören wohl nicht mehr.

Das einzige was, ich an den Boxen vielleicht bemänglen könnte (mit der Farbe kann ich mich nun wohl arrangieren ;)), ist dass sie meiner Meinung nach einen Tick zu höhenlastig sind, insbesondere bei leisen Pegeln. Mit dem Treble-Regler an meinem Yamaha-Verstärker auf -1 oder -1,5 klingt es meinem Höreindruck nach schon viel stimmiger (der Regler am Verstärker geht übrigens bis maximal -5).

Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Man hört auf jeden Fall deutlich, dass die Monitor Audio RS5 in einer anderen Liga spielen als meine älteren BR1.

Noch eine Frage: Wie sieht es eigentlich mit Kabeln aus? Ich bin zwar niemand, der dem Thema "Kabelklang" Glauben schenkt, aber was für ein Querschnitt ist denn für solche Standlautsprecher empfehlenswert? Im Moment habe ich ein Inakustik-Star-Kabel mit 2,5mm², das ich zu meinen alten Regallautsprechern dazukam.

Schöne Grüße,

Timo
Jasei
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 25. Mai 2012, 13:57
Herzlichen Glückwunsch zu deinen neuen Lautsprechern.
Das Kabel was du bis jetzt benutzt hast reicht allemale aus.
Lass Dir nichts teures einreden.
Blaukomma
Stammgast
#12 erstellt: 25. Mai 2012, 16:11
Ich habe überall ein 4,5mm² drann und als Kabelklanganfechter bin ich der meinung, dass das für alle normalen Anlagen ausreicht.
Don_Tomaso
Inventar
#13 erstellt: 26. Mai 2012, 11:04

silentcreek schrieb:
...
Das einzige was, ich an den Boxen vielleicht bemänglen könnte (mit der Farbe kann ich mich nun wohl arrangieren ;)), ist dass sie meiner Meinung nach einen Tick zu höhenlastig sind, insbesondere bei leisen Pegeln. Mit dem Treble-Regler an meinem Yamaha-Verstärker auf -1 oder -1,5 klingt es meinem Höreindruck nach schon viel stimmiger (der Regler am Verstärker geht übrigens bis maximal -5).

...

Noch eine Frage: Wie sieht es eigentlich mit Kabeln aus? Ich bin zwar niemand, der dem Thema "Kabelklang" Glauben schenkt, aber was für ein Querschnitt ist denn für solche Standlautsprecher empfehlenswert? Im Moment habe ich ein Inakustik-Star-Kabel mit 2,5mm², das ich zu meinen alten Regallautsprechern dazukam.

Schöne Grüße,

Timo

Gut gemacht. Du wärest mit den Hecos eh' nie glücklich geworden, da dir die MA im Hinterkopf rumgespukt hätten. Das Betätigen der Klangregler ist imho nichts schlechtes, dazu sind sie da. Ich habe bei mir die Höhen leicht angehoben (Boxen sind B&W 683). Passt scho.
Zum Kabel: Was du dranhattest sollte auf jeden Fall reichen, also 2,5mm². Kunden teure Kabel aufschwatzen ist halt die Masche zur Zeit, wirkt genauso wie Benzinspar-und-Motorleistungerhöhungs-Additive.
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