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Stand-LS (ggf. Sub) max. 6.000 € - 20qm

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blubb1011
Neuling
#1 erstellt: 08. Apr 2013, 13:11
Guten Tag,

erst ein mal möchte ich mich im vorfeld für die Hilfe bedanken.
Ich habe schon viel hier gelesen und die Suchfunktion ausgenutzt, leider aber nichts passendes gefunden.

Nun was suche ich genau?
Ich suche für mein Musik-/ Wohnzimmer (5x4=20qm) Lautsprecher.
Nun kommt aber eine kleine Problematik - ich hätte gerne Lautsprecher die sehr schnell aus sich herauskommen; will meinen die Lautsprecher sollten sich auch bei geringer Lautstärke (Zimmerlautstärke) kraftvoll ausdrücken und nicht die hälfte verschlingt (ich hoffe man versteht was ich meine, sonst versuche ich dies weiter auszuführen). Mir ist bewusst das das Ohr keinen linearen Frequenzgang hat und das daher viele, vorallem größere LS daher oftmals eine höhere Lautstärke benötigt um sich voll zu entfalten. Daher sollten die LS ggf. auch etwas Basskräftiger sein.

Eingesetzt sollen die Boxen für Musik, Film, Spiele (PC, Konsole), jedoch brauch ich kein 5./7. System, sondern hätte lieber ein hochwertigeres 2.0 ggf. 2.1 (je nachdem ob ein Subwoofer nötig ist).

An Musik höre ich vorallem Jazz und Post-Rock.

Das Budget von 6.000,- € ist natürlich nicht wenig und ich nehme auch sehr gerne Empfehlungen entgegen wo noch etwas Geld übrig bleibt. Dadurch das sich dieses Projekt immer weiter nach hinten verschoben hat steht mir nun doch mehr zu Verfügung als ursprünglich geplant.

Verstärker werde ich mir einen neuen gönnen. Aus persönlicher Vorliebe wird dies einer von NAD sein, da ich bis heute nur gute Erfahrungen mit der Firma gemacht habe. Um die Verstärkerleistung brauch man sich also keine Sorgen zu machen

Ich suche auch generell nur nach Vorschlägen welche LS meine Erwartungen erfüllen könnten. Diese würde ich dann probehören und mir ein Bild dazu machen.

Ans Herz wurde mir schon der Hersteller "Orbid Sound" gelegt. Dieser LS-Hersteller macht keine Werbung, lässt seine Geräte nicht testen und legt auch kaum Wert auf Messwerte. Die Boxen werden mehr oder weniger nach gehör und vorlieben des Erstellers gebaut, ob das nun gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt...
Das Modell "Jupiter" - das kennen vielleicht auch noch ein paar leute aus frühere Zeiten - hat sich ganz gut angehört, kann meine Erwartungen jedoch nicht stand halten aber es geht in die richtige Richtung.

Von Nubert habe ich bereits auch einige Stand-LS gehört, die Modellnamen weiß ich jedoch nicht mehr, da dies auch schon einige Zeit zurückliegt - es waren jedoch nicht die Spitzenmodelle -. Der Sound von den Nubert-LS hat mir eigentlich gut gefallen, jedoch nur mit höherer Lautstärke...

Bei der ASW-Cantius-604 war das selbes problem wie bei den Nubert-LS. Diese haben sich erst bei einer höheren Lautstärke gut angehört. Die Cantius benötigt eine geringere Lautstärke im Vergleich zu den Nubert-LS, hat dafür aber keinen so schönen Tief-/Mittelton.

Würde mich sehr freuen wenn mir jemand helfen könnte. Mir würden auch aussagen helfen wie "Boxen von Hersteller X brauchst du kaum Beachtung schenken, da diese solche LS nicht herstellen". Es gibt ja nämlich nicht wenige Hersteller und all zu viele kann man sich ja gar nicht anhören / merken, zumal ich diese am liebsten eh zuhause testen möchte.
elchupacabre
Inventar
#2 erstellt: 08. Apr 2013, 13:13
Ich würde jetzt mal reisserisch zb. 3 Wege und hoher Wirkungsgrad empfehlen.

Dass du bei "geringerer" Lautstärke kein druckvolles Feuerwerk entfachen wirst, sollte dir aber klar sein.
*chris88*
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Apr 2013, 14:03
Wenn es auch Richtung Steinlautsprecher gehen kann, dann empfehle ich mal welche der Firma
Vroemen! Bei niedriger Lautstärke spielen die genau so detaillreich auf wie bei hohem Pegel, der Druck lässt dann natürlich nach!
Habe die auch an einer NAD-Kombi laufen und bin sehr zufrieden!
Gruss
hiphi2
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 08. Apr 2013, 14:21
Auch wenn es schön ist und Spass macht soviel Geld für Boxen ausgeben zu wollen und zu können... ich würde bei einer völligen Neukonzeption meiner Anlage den Kreis um einiges größer ziehen, um guten Klang zu erzeugen.

- Welche räumlichen Veränderungen kann ich machen? Dämpfung, Tieftonabsorber, Hörposition, Teppichboden, diffusoren etc..
- Bei 20qm: Lieber zwei sehr gute 2-Wege-LS statt Standlautsprechern
- Dafür zwei Subwoofer planen. Mehr Membrachfläche = mehr Punch
- Auch aktive Studiomonitore in Betracht ziehen
- eine gute Vorstufe plus Endstufe benutzen
- Eine digitale Endstufe in betracht ziehen - durch ihre Geschwindigkeit und Power klingen die auch leise irgendwie präsenter, m.E.n.

Mit so hohen Ansprüchen an den Klang wird es nicht klappen, nur irgendwelche Boliden reinzustellen, egal wie teuer. Leider. Das letzte Wort spricht immer der Raum, das zweitletzte der Verstärker.

Viel Spaß beim shoppen!
V3841
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 08. Apr 2013, 14:23
Hallo,

vielleicht weckt die folgende Kombination deine Neugierde.

Cabasse Artist Riga Murale:

http://www.cabasse.c...antorin-30-2?lang=de

http://www.nethifi.de/cabasse-artist-riga-murale.html

http://www.hifimuell...cturers_id=53&page=2

+ einen Subwoofer, z.B. einen Velodyne EQ-Max mit automatischer Einmessung und DSP

http://www.audio.de/...im-test-1330099.html

VG


[Beitrag von V3841 am 08. Apr 2013, 14:23 bearbeitet]
blubb1011
Neuling
#6 erstellt: 08. Apr 2013, 17:07
Erst einmal viel Dank für die bisherige Hilfe.

Das das druckvolle Feuerwerk geringer ausfällt ist mir leider bewusst.

Die Raumakustik spielt selbstverständlich eine besonders wichtige rolle und ist mindestens(!) genau so wichtig wie die LS. Da habe ich auch schon pläne wie ich den Raum gestalten kann, da heißt es dann probieren, testen und natürlich verschieben und verschieben bis es zufriedenstellend ist. Aber das ist erst mal ein anderes Thema und dafür gibt es ja auch andere bereiche im Forum. Trotzdem danke für den Hinweis!

Gute 2-Wege-LS hab ich mir auch schon überlegt ich muss auch sagen das ich oft positiv von kleineren Boxen überascht wurde. Allerdings besonders bei Jazzmusik nicht krätig genug


Die Stein-LS und die Cabasse kenn ich gar nicht - das was ich mir dazu durchgelesen habe klingt auch ziemlich interesant und beides kann man sogar in NRW gut probehören (Vroemen hat ja sogar seinen Sitz in NRW). Da werde ich mal gucken das ich zu nächster Woche einen Probehörtermin machen kann - danke fürs draufbringen ^^
Fanta4ever
Inventar
#7 erstellt: 08. Apr 2013, 17:26

blubb1011 (Beitrag #6) schrieb:

Das das druckvolle Feuerwerk geringer ausfällt ist mir leider bewusst.

Hm, das muss nicht unbedingt sein

BACKES & MÜLLER BM 2S

Gruß Karl
StylaZz
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 08. Apr 2013, 19:13
Ich hab letztens (als ich auch meine eigenen LS gekauft habe) bei dem HiFi-Händler noch ein Paar ältere KEF aus der Reference Reihe gehört. Klangen beeindruckend. Verglichen mit allem was er sonst noch da stehen hatte. Neu hätten die wohl ca 9k das Paar gekostet, da es aber eben Auslaufmodelle waren hätte er sie ab 5k verkauft.
Ich habe zugegeben nicht die wahnsinns Hörerfahrung, aber Auslaufmodelle sollte man glaub ich immer in Betracht ziehen, da man da echte Schnäppchen machen kann, die verglichen mit gleichteuren aktuellen Modellen die Nase deutlich vorne haben.

Von der Abstimmung hätten die auf dein beschriebenes Profil bestimmt gepasst

VG
Tony-Montana
Inventar
#9 erstellt: 08. Apr 2013, 19:21
Guten Abend blubb,

darf ich fragen ob Selbstbau eine Möglichkeit für die Darstellt? Hierbei denke ich an ein bestimmtes Modell. Der Entwickler bietet auf Anfrage auch die Möglichkeit das die Lautsprecher komplett fertig aufgebaut bei dir ankommen.

Mein Glück habe ich vor kurzem mit der SON-B gefunden von Achenbach Akustik. Falls du dir Unsicher bist, kannst du gerne auf ein Probelauschen mal vorbeischauen.

weimaraner
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 08. Apr 2013, 19:45
Hallo,

ich kann dir nur empfehlen seeehr viel verschiedene Lautsprecher anzuhören,
und schlussendlich eben auch in deinem Raum !!!

Grundsätzlich würde auch ich mich nach wirkungsgradstärkeren LS umschauen und auch nach einiger Membranfläche.
Was ist denn mit den Klipsch La Scala oder Klipsch Cornwall,
mit ZuAudio Lautsprechern,
oder die Dynamikks db 8.2
oder,oder,oder....

VG
Das_Ohr
Stammgast
#11 erstellt: 01. Mai 2013, 19:09
std67
Inventar
#12 erstellt: 01. Mai 2013, 19:35
Hi

ich werfe mal die XTZ Divine in den Raum. Probehören bei Mindaudio in Köln

Fressen zwar das Budget fast komplett auf, aber wenn später noch Spieltrieb aufkommt lannst du diese durch Aktivweichen mit DSP weiter tunen und an Raum und Hörgewohnheiten anpassen

Auch die kleineren XTZ Modelle sind durchaus interessant. Schon meine günstigen 99.36 spielen schon bei geringen Abhörlautstärken dynamisch, detailliert und kraftvoll

Auch diverse Entwicklungen von Hifi-Selbstbau gibt es dort zu hören
Sehr interessant, auch optisch, z.B. die "Rocket"


[Beitrag von std67 am 01. Mai 2013, 19:38 bearbeitet]
jd17
Inventar
#13 erstellt: 02. Mai 2013, 06:27

blubb1011 (Beitrag #1) schrieb:
Nun kommt aber eine kleine Problematik - ich hätte gerne Lautsprecher die sehr schnell aus sich herauskommen; will meinen die Lautsprecher sollten sich auch bei geringer Lautstärke (Zimmerlautstärke) kraftvoll ausdrücken und nicht die hälfte verschlingt (ich hoffe man versteht was ich meine, sonst versuche ich dies weiter auszuführen). Mir ist bewusst das das Ohr keinen linearen Frequenzgang hat und das daher viele, vorallem größere LS daher oftmals eine höhere Lautstärke benötigt um sich voll zu entfalten. Daher sollten die LS ggf. auch etwas Basskräftiger sein.

bei diesem anforderungsprofil solltest du dich mal mit dem Dynamic EQ von Audyssey beschäftigen.

dann müsstest du dich bei der lautsprechersuche auch nicht auf modelle versteifen, die einen bassbuckel oder sogar eine taunusabstimmung haben.

im grunde hast du das problem ja schon gut auf den punkt gebracht - wir hören erst ab einem gewissen pegel einen "linearen" frequenzgang. darunter nehmen wir höhen und vor allem bass deutlich leiser wahr als den bereich zwischen 500 und 5000Hz.
früher war es deswegen gängig, eine loudness-funktion in verstärkern zu haben - aber die "fach"presse hat uns ja jetzt jahrelang suggeriert, dass bass/treble-regler, loudness-funktion und sowieso jeder eingriff ins signal das übel schlechthin sind, weswegen leider auch immer weniger verstärker diese funktion an bord haben...

ein problem hatte jedoch auch die loudness-funktion - je nach aufnahme und lautstärke hat sie zu viel (oder zu wenig) gemacht, weil ja nicht dynamisch. das heißt, sie passt eigentlich nur bei einem einzigen pegel..

der Dynamic EQ von Audyssey bietet die richtige loudness-abstimmung für jeden pegel - stufenlos.
wenn man an den pre-outs die Dynamic EQ -kurven misst, sieht das folgendermaßen aus:

deqcompensationcurves

hier wurde aber natürlich nur in 10dB-schritten gemessen, da der graph sonst wie eine dicke wurst ausshen würde.

das schöne ist, dass sich diese dynamische loudness noch in 4 stufen regeln lässt, denn nicht jede aufnahme wurde mit dem gleichen referenzpegel aufgenommen. so kann man sicher sein, für jeden song den gewünschten effekt zu erzielen.


Verstärker werde ich mir einen neuen gönnen. Aus persönlicher Vorliebe wird dies einer von NAD sein, da ich bis heute nur gute Erfahrungen mit der Firma gemacht habe. Um die Verstärkerleistung brauch man sich also keine Sorgen zu machen

NAD setzt zwar in den meisten hauseigenen AVRs auch Audyssey ein, allerdings nur in der zweithöchsten ausbaustufe MultEQ XT.
bei der konkurrenz (Onkyo/Denon) gibt es schon die beste raumkorrektur XT32 ab momentan 700€ aufwärts, genug leistung bekommt man da auch.

falls vorhanden müsstest du dich dann nur noch von dem vorurteil freimachen, dass nur stereoverstärker und/oder bestimmte hersteller gut "klingen".
eigentlich ist genau das gegenteil der fall, der verbaute Audyssey-DSP ist so mächtig, dass eigentlich jeder vollverstärker das nachsehen hat - weil keine raumkorrektur möglich ist. das macht sich vor allem in der basswiedergabe deutlich bemerkbar.


es ist nur ein tipp und eine alternative herangehensweise... was du daraus machst, bleibt dir überlassen.

hier gibts noch wesentlich mehr details:
http://www.audyssey.com/audio-technology/dynamic-eq
hier die erklärung des "Reference Level Offsets":
https://audyssey.zendesk.com/entries/73283-Dynamic-EQ-and-Reference-Level
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