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Adam sub8 oder SVS PB-1000

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Cett
Neuling
#1 erstellt: 02. Jan 2014, 17:58
Guten Tag Allerseits,

Ich habe mir ein neues 2.1 Soundsystem zu Weihnachten gegönnt. Es besteht aus den Adam A5x und einem Adam sub8. Die A5x sollen ja ein ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis aufweisen und ich bin mit ihnen auch sehr zufrieden. Dazu muss ich noch erwähnen, dass ich ein Hifi Neuling bin und noch keine Erfahrungen in dem Bereich habe. Da mein vorheriges System ein einfaches von Phillips war.

Da ich allerdings las, dass sie unten rum wenig Druck zu bieten haben, habe ich mich für einen zusätzlichen Tieftöner entschieden. Ich habe nun apriori auch hier ein anständiges Preis/Leistungsverhältnis analog angenommen.

Nun kam hier die wuchtige kiste mit dem Sub 8 am letzten Wochenende hier an und konnte, nach einigen rumprobieren mit der Trennfrequenz und dem Pegel, einen anständiges Bassfundament liefern was allerdings noch weiter zu optimieren wäre, da z.B. die Türen bei höheren Pegeln anfangen mit zu schwingen.

Allerdings hätte ich für 500 Euro etwas mehr erwartet um ehrlich zu sein. Als nächstes habe ich mich ein wenig belesen und festgestellt, dass andere Firmen wie z.B. SVS, ein wesentlich besseres Preis/Leistungsverhältnis besitzen.

Für den gleichen Geldbetrag wäre eben auch eim SVS PB-1000 im Budget. Dieser hat ja eine 10 Zoll Membran und geht auch auf 21 Hz runter. Man könnte also annehmen, dass dieser den Adam sub8 locker an die Wand spielt.

Mein Zimmer ist ungefähr 22 m^2 groß in einer Mietswohnung und tontechnisch unbehandelt. Die Grundidee ist zudem die a5x später einmal als Rearspeaker mit dem Subwoofer zusammen in einem 5.1 System spielen zulassen was dann auch für Filme und Musik geeignet sein sollte.
Daher auch diese großzügige über Dimensionierung.

Wie ich las, könnte der SVS sowohl Musik als auch Filme sehr gut in den Griff bekommen was ja nicht immer der Fall zu sein scheint. Wenn jedoch der sub8 z.B. für Musik viel besser geeignet ist und er irgendwelche super Vorteile hat, dann würde ich mir das noch einmal überlegen, da ich lange Zeit erst einmal die 2.1 Konfiguration lassen will und hier aktuell nur Musik läuft.

Entschuldigt bitte mein wirres Gerede. Ich habe wirklich keine Ahnung von der Materie und bräuchte Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen Cett.
haudegen
Stammgast
#2 erstellt: 14. Jan 2014, 08:57
ich push den Beitrag einmal hoch, eine Antwort würde mich auch sehr interessieren.
Evtl. hat der Threadersteller ja auch schon weitere Erfahrungen mittlerweile sammeln können?
Cett
Neuling
#3 erstellt: 17. Jan 2014, 11:28
Ich habe mir inzwischen einen SVS SB 12 geholt und beide verglichen. Leider ist es schwierig einen objektiven Vergleich durchzuführen, da mir die notwendige Erfahrung fehlt. In meiner Zusammenstellung hat mir der SVS deutlich besser gefallen, da er bei mir sauberer spielt dabei tiefer geht und mehr wucht hat.

Meine Situation ist nun folgende: der SVS hat mir besser gefallen in meiner laienhaften Anordnung und meinem ungeschulten Gehör. Zudem bietet er eine Einstellungsmöglichkeit der Phase was der Adam nicht tut. Außerdem besitzt er eine größere Abmessung und eine 12 Zoll membran gegen eine 8 Zoll Membran.

Zudem kosten die beiden auch noch gleich viel. Insgesamt kann ich, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass der SVS für mich besser geeignet ist.

Warum der ADAM teurer ist kann ich mir daher erklären, dass er zunächst einmal eine Fernbedienung besitzt, eine Aufwändigere Standbye Schaltung die jedes mal wenn er startet den Subwoofer zunächst prüft und er soll auch für lange Sitzungen gemacht sein. Außerdem besitzt er asymmetrische Anschlüsse welche evtl. auch noch zusätzlich mehr kosten.

Insgesamt scheint mir der ADAM eher ein waschechter Studio Subwoofer zu sein mit entsprechenden Eigenschaften die eher im professionellen Umfeld benötigt werden.

Während der SVS eher etwas ist für Konsumenten welche starken und sauberen Bass zu einem angemessenen Preis kaufen möchten.

Das ist aber nur meine laienhafte Einschätzung und ich gebe keinerlei Gewähr darauf.

Mit freundlichen Grüßen Cett.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 17. Jan 2014, 11:48
Moin

Prinzipiell spricht alles für den SVS, zu mal er im Moment relativ günstig zu haben ist.
Wenn Du ihn also ordentlich aufstellen und gut integrieren kannst, ist der SB12 NSD
technisch gesehen die bessere Wahl, einziger Nachteil, er hat keinen integrierten
Highpass um die A5x vom Tiefbass zu befreien, sofern man das überhaupt braucht.

Welchen Vorverstärker nutzt Du?

Saludos
Glenn
haudegen
Stammgast
#5 erstellt: 17. Jan 2014, 12:05
Ich habe mir den Adam erstmal zum testen zu den A5X mitbestellt. Der Hochpassfilter für die Satelliten war mir wichtig und zudem schließe ich alles auch über geregelte XLR an (Signal kommt aus der Essence One).
Cett
Neuling
#6 erstellt: 17. Jan 2014, 12:28
Na da gibt es ja doch sogar noch antworten auf meine Frage, das ist aber überraschend :).

Also der SVS besitzt hier Hochpassausgänge beim ADAM hingegen gibt es nur jeweils ein symmetrisches/asymmetrisches Eingangs- und Ausgangspaar. Daher wundert es mich, dass ihr meint der SVS SB-12 NSD würde so etwas nicht besitzen.

Was gibt es denn für einen unterschied, wenn die Boxen auch noch die überschneidende Frequenz mit bekommen? Kommt es dann zu Interferenzen ? Derzeit habe ich den Subwoofer so eingestellt, dass er sein maximales Frequenzspektrum abdeckt was er zu bieten hat. Aber wie ich immer lese, sollte man eher diese Frequenz zu 80 Hz hin regeln. Warum ist das so?

Ich betreibe die ADAM a5x und den Subwoofer zusammen an meinem Pc wo die Soundkarte ASUS Xonar STX drinne verbaut ist zusammen mit meinen Beyerdynamics DT 770 Pro. Eigentlich sollte dies ein recht guter zuspieler für mein System sein, oder?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 17. Jan 2014, 12:42

Cett (Beitrag #6) schrieb:

Daher wundert es mich, dass ihr meint der SVS SB-12 NSD würde so etwas nicht besitzen.


Du hast recht, der SVS hat in der Tat einen fixen Highpass (80Hz) integriert, das ist sehr selten bei Hifi Subwoofer und daher umso löblicher!


Cett (Beitrag #6) schrieb:

Was gibt es denn für einen unterschied, wenn die Boxen auch noch die überschneidende Frequenz mit bekommen?


Es kann zu Auslöschungen kommen, muss aber nicht, welche Variante am besten sind muss man einfach ausprobieren.


Cett (Beitrag #6) schrieb:

Derzeit habe ich den Subwoofer so eingestellt, dass er sein maximales Frequenzspektrum abdeckt was er zu bieten hat.
Aber wie ich immer lese, sollte man eher diese Frequenz zu 80 Hz hin regeln. Warum ist das so?


So wird der Subwoofer ortbar und spielt meinen Erfahrungen nach unpräziser, daher sollte man eine maximale Trennfrequenz
von 100Hz wählen, besser sind 80Hz (meine Meinung) vor allem wenn Du den integrierten Hochpass von 80Hz für die A5X nutzt.


Cett (Beitrag #6) schrieb:

Ich betreibe die ADAM a5x und den Subwoofer zusammen an meinem Pc wo die Soundkarte ASUS Xonar STX drinne verbaut ist zusammen mit meinen Beyerdynamics DT 770 Pro. Eigentlich sollte dies ein recht guter zuspieler für mein System sein, oder?


Okay, das passt dann schon soweit, wobei sich ein Setup mit einem DSP nochmal hörbar verbessern lässt, da Du den PC als Zuspieler nutzt,
empfehle ich Dir dich mal bzgl. Dirac und Acourate schlau zu machen, von denen gibt es PC Versionen die sich preislich in Grenzen halten.

Saludos
Glenn
Cett
Neuling
#8 erstellt: 17. Jan 2014, 13:15
Würde auch eine DSPeaker Antimode Cinema gehen die Ich zwischen die Signalkette schiebe ? Deren Aufgabe ist es ja Raummoden zu entdecken und entsprechende Interferenzen zu unterbinden. Dieses Modell wird immer empfohlen für ca 300 Euro.

Meinst du das währe auch für mich etwas oder ist das ein wenig zu viel des Guten, immerhin kostet dieses ja fast so viel wie eine a5x Box?

Und was haltet ihr von der Idee später das ganze zu einer Heimkino Anlage zu erweitern? Mein Plan währen die a7x oder a8x in der Front und hinten die a5x und das ganze Spielt dann natürlich mit SVS subwoofer zusammen.

Aber mir scheint das ganze dann irgendwie so winzig zu sein, wenn ich mir andere Heimkinosysteme so ansehe und es wird ja immer gesagt Membrangröße und Volumen kann nichts ersetzen.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 17. Jan 2014, 13:36

Cett (Beitrag #8) schrieb:

Würde auch eine DSPeaker Antimode Cinema gehen die Ich zwischen die Signalkette schiebe ?
Deren Aufgabe ist es ja Raummoden zu entdecken und entsprechende Interferenzen zu unterbinden. Dieses Modell wird immer empfohlen für ca 300 Euro.


Würde gehen, aber dann musst Du wenn ich mich nicht irre den Subwoofer separat ansteuern und kannst die A5x nicht am Subwoofer anschließen.


Cett (Beitrag #8) schrieb:

Meinst du das währe auch für mich etwas oder ist das ein wenig zu viel des Guten, immerhin kostet dieses ja fast so viel wie eine a5x Box?


Nach meinen Erfahrungen bringt ein DSP selbst bei akustisch optimierten Räumen noch eine Verbesserung und das haben die wenigsten.
Ob es für dich eine wirkliche Verbesserung bringt und sich die Investition lohnt, kannst nur Du entscheiden in dem Du das mal ausprobierst.


Cett (Beitrag #8) schrieb:

Und was haltet ihr von der Idee später das ganze zu einer Heimkino Anlage zu erweitern?
Mein Plan währen die a7x oder a8x in der Front und hinten die a5x und das ganze Spielt dann natürlich mit SVS subwoofer zusammen.


Das kann man natürlich machen, ich würde dann allerdings vorne wie hinten die A5x einsetzen, in Verbindung mit einem guten Subwoofer bringen die größeren
Modelle A7x und A8x nicht wirklich was, zu mal man die dann bei 80Hz trennt, kann deine Soundkarte eigentlich die Funktionen die ein AVR bietet übernehmen?


Cett (Beitrag #8) schrieb:

Aber mir scheint das ganze dann irgendwie so winzig zu sein, wenn ich mir andere Heimkinosysteme so ansehe und es wird ja immer gesagt Membrangröße und Volumen kann nichts ersetzen.


Das kommt auf den jeweiligen Anspruch und die Räumlichkeiten an, ich bin von den RF7 auf DIY Lsp. mit 16er Bass und Bändchen HT umgesteigen
die von zwei 30er Subwoofer unterstützt werden und vermisse eigentlich nichts, wenn man aber das ganze auf die Spitze treiben will, reicht vermutlich
auch der SVS nicht mehr aus, aber wie gesagt, das ist von vielen Faktoren abhängig, oft bringt weniger, dafür aber hochwertigere Komponenten mehr.

Saludos
Glenn
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