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externer dac fuer medion sat receiver

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Autor
Beitrag
hifrido
Stammgast
#1 erstellt: 06. Jul 2014, 16:05
Hallo forum,

Ich habe ein medion sat Empfänger gekauft um hd fernsehen zu können, und weil ich ihn günstig kriegen konnte.
Aber ich benutze den Empfänger auch um Radio zu hören.
Dazu ist er analog an mein Verstärker angeschossen.
Ich habe festgestellt das der ton jetzt grausam ist (im Vergleich zum alten guten topfield)
Platz für beiden ist leider nicht im Schrank.
Deshalb denke ich daran den optischen Ausgang zu benutzen. Mein Verstärker hat kein digital Eingang.
Ich brauche deshalb ein Wandler. Aber welcher?
Es gibt's sie schon ab 20 Euro. Mehr als 60/70 soll's aber nicht werden.
Er kann einfach sein, soll aber schon besser klingen wie der analoge Ausgang vom Medion.
Bietet so ein 20 Euro Wandler schon ein ausreichend guter ton um Musik genussvoll zu hören.
Der topfield (tf 5500 pvr) fand ich sehr gut klingen.
Highente
Inventar
#2 erstellt: 06. Jul 2014, 16:15
Dieser Wandler hat immer gute Kritiken bekommen.

http://www.amazon.de...keywords=d-a+wandler
hifrido
Stammgast
#3 erstellt: 06. Jul 2014, 19:03
sieht schon mal gut aus.
Reicht die Qualität für Musik aus?
Ein bisschen audiophil soll Es schon sein.
Es gibt bestimmt noch andere Vorschläge.
Ich habe welche von Autek-Muse gesehen.
Gibt's da Erfahrungswerte?
Wenn Es für ein bisschen mehr etwas echt gutes gibt, dann bin ich wohl gewollt auch mehr zu zahlen.
-MCS-
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 06. Jul 2014, 19:14
Ohne den FiiO zu kennen, möchte ich anmerken, dass gute Wandlerchips heutzutage nicht mehr teuer sind.
Wenn sie noch gut implementiert sind, steht solch ein Billigprodukt einem HighEnd Schwurbelwandler in klanglichen
Aspekten in nichts nach.
Auch gute Verstärkerlösungen sind heutzutage mit sehr geringem Kostenaufwand realisierbar.
Tywin
Inventar
#5 erstellt: 06. Jul 2014, 19:24
Ich habe zwei von den FIIO Geräten. Die machen nichts anderes als alle eingebauten Wandler die ich kenne.


Reicht die Qualität für Musik aus?
Ein bisschen audiophil soll


Wenn Du an gutem Stereo-Klang interessiert bist, können die folgenden Infos hilfreich sein:

http://www.hifiaktiv.at/?page_id=177
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

Mit dem einfachen Kaufen eines Schächtelchens bekommt man keinen guten Klang. Das ist schon mühseliger.


[Beitrag von Tywin am 06. Jul 2014, 19:26 bearbeitet]
hifrido
Stammgast
#6 erstellt: 07. Jul 2014, 17:21
Ist mir schon bewusst, hier ist alles so optimal wie moeglich aufgestellt, aber wenn der quelle einfach es nicht bringt, bringt alles andere auch nichts.
Der klang vom medion ist einfach harsch, undefiniert, matschig, wahrscheinlich liegt es noch nicht mal am chip sondern an andere klangrelevante komponente wie elcos und co.

mit den alten topfield satreceiver war der klang sehr zufriedenstellend, mit den neuen medion nicht mehr. Also liegt es an den analogen ausgang, ob jetzt billiger chip oder grottige sonstige komponenten, es geht ja scheinbar besser. Ja, den unterschied ist merklich hoerbar, fals hier wieder jemanden sagt dass alles gleich klingt was aus ein digital geraet kommt.

Daher bin ich interressiert an ein wandler, eben aber nicht an einen der einfach aus digital analog macht, sondern einer der es besser macht als der integrierter vom medion, ebenwurtig an ein cdplayer eben.

Bringt so ein 20 euro wandler in ein schwarzes viereckiges kaestchen dass auch schon? Dann reicht mir das.

Bin aber ebenso neugierig nach ein NOS-dac, die gibt es von Muse ab 55 euro glaube ich.

Tywin
Inventar
#7 erstellt: 07. Jul 2014, 17:36

aber wenn der quelle einfach es nicht bringt, bringt alles andere auch nichts.


Dieser Spruch stammt aus der Plattenspielerzeit und bei solchen analogen mechanischen Geräten war und ist der auch ganz gut und schön. Ich hab selbst drei Plattendreher und kann diese Aussage daher gut nachvollziehen.

Wie Du in den geposteten Infos lesen kannst, bieten digitale Quellgeräte eine "makellose Klangqualität". Das entspricht auch meinen Erfahrungen. Daher sind die wichtigen Stellschrauben im digitalen Zeitalter andere als im vordigitalen Zeitalter.


Der klang vom medion ist einfach harsch, undefiniert, matschig, wahrscheinlich liegt es noch nicht mal am chip sondern an andere klangrelevante komponente wie elcos und co.


Das liegt vielleicht an der analogen Ausgangsstufe? Vielleicht ist die nicht i.O. oder es ist dort am falschen Ende gespart worden. Ich hatte auch schon Rechner wo die analogen Ausgänge nichts taugten. Das ist aber schon länger her und am Wandler lag es sicher nicht, da diese Technik "on a chip" ist und seit Jahrzehnten ausgereift.


Daher bin ich interressiert an ein wandler, eben aber nicht an einen der einfach aus digital analog macht, sondern einer der es besser macht als der integrierter vom medion, ebenwurtig an ein cdplayer eben.


Der genannte FiiO macht es nicht schlechter als alle meinen zig anderen digitalen Geräte. Das funktioniert einwandfrei. Es gibt ehedem nur sehr wenige Wandlerchips und die kosten allesamt um einen oder zwei USD. Der Chip im Fiio findet sich auch in wesentlich teureren Wandlern.


Bringt so ein 20 euro wandler in ein schwarzes viereckiges kaestchen dass auch schon? Dann reicht mir das.


Solche Wandler sind vollkommen i.O.


Bin aber ebenso neugierig nach ein NOS-dac, die gibt es von Muse ab 55 euro glaube ich.


Was meinst Du mit NOS im Bezug auf Wandler? Der Muse wandelt auch nichts anderes als der Fiio oder einer von Pro-Ject und NAD.


[Beitrag von Tywin am 07. Jul 2014, 18:03 bearbeitet]
-MCS-
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 07. Jul 2014, 17:55



Der klang vom medion ist einfach harsch, undefiniert, matschig, wahrscheinlich liegt es noch nicht mal am chip sondern an andere klangrelevante komponente wie elcos und co.



Das liegt vielleicht an der analogen Ausgangsstufe? Vielleicht ist die nicht i.O. oder es ist dort am falschen Ende gespart worden. Ich hatte auch schon Rechner wo die analogen Ausgänge nichts taugten. Das ist aber schon länger her und am Wandler lag es sicher nicht, da diese Technik "on a chip" ist und seit Jahrzehnten ausgereift.


Ich denke ähnliches. Für ein ehemalige Projekt (neutrales Breitbänder Kofferradio) habe ich einen dieser im Mobilbereich hoch gelobten
Kinter Receiver besorgt, Testdateien draufgepackt und dann den Frequenzgang gemessen, mit neutraler Potistellung
in den Höhen und im Bass. Der Frequenzgang war weit weg von linear und auch nicht mit den Reglern glatt zu bekommen,
weshalb ich das Projekt, zumindest in dieser Zusammenstellung, vorerst verworfen habe und eine andere Richtung anstreben werde.
hifrido
Stammgast
#9 erstellt: 07. Jul 2014, 18:11
NOS steht fuer non-oversampling.

Meinungen ueber solche dacs sind sehr zwiespaltig.
Einerseits sehr musikal, anderseits nicht so prezise.

Und mir ist natuerlich klar das es an die ganze ausgangsstufe liegt.


[Beitrag von hifrido am 07. Jul 2014, 20:11 bearbeitet]
hifrido
Stammgast
#10 erstellt: 07. Aug 2014, 21:47
so, der nos dac (non oversampling) von Muse aus China ist da.
ich bin sehr zufrieden.
im vergleich zum cd player tut sich fast nichts, habe da aber noch nicht ausgiebig getestet.
Der klang vom medion wurde deutlich verbessert.

Natürlich ist die verarbeitung nicht der oberste sahne, aber immerhin ist das gehäuse aus alu u nd die buchsen scheinen mir solide genug. Gehäuse war aber falsch zusammen geschraubt sodas die beschriftung nicht mit die entsprechende stellen überein kamen. Konnte ich aber selber verhelfen.

Fuer den preiss von 65 euro incl. versand sicher ein tolles geraet. Ob jetzt besser wie ein 20 € wandler weiss ich nicht.
-MCS-
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 08. Aug 2014, 04:44

im vergleich zum cd player tut sich fast nichts [...]

Das war (eigentlich) auch zu erwarten, die Wandlertechnik in CD Spielern ist schon seit langem ausgereift und seit der 1-Bit Wandlertechnik
sind auch günstige Modelle klangtechnisch nicht schlechter, als teure HighEnd Boliden.

Hauptsache ist jedoch, dass die schlechte Wandlung/Ausgangsstufe des Medion Receivers nun umgangen ist und du den Klang bekommen hast,
den du wolltest.
hifrido
Stammgast
#12 erstellt: 09. Aug 2014, 12:04
So, nun habe ich gestern abend ein bisschen mehr zum cdplayer vergleichen koennen, nachdem ich natürlich die pegel ausgeglichen habe. Es tut sich immer noch sehr weniger, aber der nosdac klinkt ein tick runder.
Was mann von nosdacs sagt (plastischer, analoger) habe ich noch niicht feststellen koennen.
Wohl merkt mann dass der im hochton ein angnehmer sanfter rolloff hatt, was wohl dem runderen klang erklaertt.
Ich finde es gut dass der gunstige dac nicht slechter klinkt als mein schwerer onkyo integra, aber deutlich besser als der medion.
Mal sehen ob der dac noch was hergibt nach langere einspielzeit (falls dass kein voodoo unsinn ist😋)
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 10. Aug 2014, 08:38
Moin

Was für eine Diskussion und das Ergebnis erst....

Die allermeisten Radio Sender liefern eine so schlechte Klang Qualität, mit audiophil hat das eh nichts mehr
zu tun, daher macht es überhaupt keinen Sinn sich über solche banale Dinge großartig Gedanken zu machen.

Aber wer für ein Plazebo (Effekt) Geld ausgeben möchte, kann das tun, aber es wäre mit Sicherheit um einiges
sinnvoller gewesen das Geld was in einen D/A - Wandler geflossen ist in einen ordentlichen Sat Receiver zu stecken.

Die Wege des Menschen sind unergründlich....

Glenn
hifrido
Stammgast
#14 erstellt: 10. Aug 2014, 11:46
also, da stimme ich nicht zu. die sender die ich hoere (überwiegend klassik, deutsche sender und ein paar französische) senden mit sehr gute qualtät. da lohnt audiophile widergabe. die grunde weshalb wir den gunstige medion satreciever vom outlet gekauft haben kennst du nicht.
Für 110 euro (sat +dac) finde ich immer noch kein receiver mit ausreichender qualität und gefälliger optik.
Deine aussage beruht also auf nichts. Fuer mich hat es sich gelohnt, ausserdem hat es meine neugierde nach einen externen dac, dazu noch nonoversampling, gestillt.
Wo mein geld fliest ist immer noch meine eigene angelegenheit, darüber kannst du nicht urteilen, und deine meinung dazu interessiert mich so rein gar nicht. Kennst du meine hoerumgebung und gewohnheiten? Also.

GlennFresh
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 10. Aug 2014, 12:11
Wenn Du meinst, aber wenn ich sowas lese....


hifrido (Beitrag #12) schrieb:

So, nun habe ich gestern abend ein bisschen mehr zum cdplayer vergleichen koennen, nachdem ich natürlich die pegel ausgeglichen habe.
Es tut sich immer noch sehr weniger, aber der nosdac klinkt ein tick runder.
Was mann von nosdacs sagt (plastischer, analoger) habe ich noch niicht feststellen koennen.
Wohl merkt mann dass der im hochton ein angnehmer sanfter rolloff hatt, was wohl dem runderen klang erklaertt.

Mal sehen ob der dac noch was hergibt nach langere einspielzeit (falls dass kein voodoo unsinn ist😋)


...sagt das für mich schon sehr viel aus.

Na dann lass den DAC richtig schön einspielen, am besten gar nicht erst ausschalten, dann wird der Klang sicherlich noch runder, analoger, plastischer....


hifrido (Beitrag #12) schrieb:

Für 110 euro (sat +dac) finde ich immer noch kein receiver mit ausreichender qualität und gefälliger optik.


Das halte ich für ein Gerücht, aber anscheinend kennst du dich ja bestens auf dem Gebiet aus.


hifrido (Beitrag #12) schrieb:

Deine aussage beruht also auf nichts.


Hauptsache Du hast den Durchblick.

Glenn
hifrido
Stammgast
#16 erstellt: 10. Aug 2014, 15:36
Nun, dass ich vergleiche mit mein cdplayer ist doch normaler neugierde, zumindest habe ich nie den absicht gehabt mit den dac hier verbesserung zu kriegen.
Mit den satreceiver war ich sehr überrascht dass der klang so scheisse war, bin davon ausgegangen dass die alle quasi den gleichen analogen ausgangsstufe haben. War wohl nicht, ob da ein doppelt so teurer receiver eine bessere analoge stufe hat weiss ich nicht aber bezweifele ich.
Nun war aber der perfecte vorwand entstanden mal ein kleiner billiger externer dac zu besorgen, war ja immer neugierig nach so ein ding. Nun ist bestaetigt dass die nicht slechter klingen wie ein cd player. Nonoversampling fand ich immer sehr interessant, aber der mythus ist für mich entlarvt. Dass mit den einbrennen ist für mich auch schon längst voodoo, hättest du auch lesen können.

Jetzt hab ich radioklang mit guter cdquali, und noch die möglichkeit andere geräte an zu schliessen am dac. Ich finde nicht dass ich da falsch investiert habe. Klüger bin ich auch noch geworden, nämlich dass gunstige dacs nicht slechter sind wie gute cdplayer, und dass nonoversampling jetzt keine weltumfassende veränderung ist verglichen mit herkömlichen wandler.

So.
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