Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Verstärker für Brendle AC-001 Subwoofer im Heimstudio

+A -A
Autor
Beitrag
-tonfilm-
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 09. Jan 2015, 18:33
Für musikroduktion und mischen verwende ich aktiv-monitor LS in der 1500,-/paar preisklasse. mit dem klang bin ich sehr zufrieden, bis auf die wirklich tiefen bassfrequenzen, die 8" treiber natürlich nicht liefern können.

also habe ich meinen alten subwoofer ausgegraben, der im bereich 30-80Hz etwas untersützen soll. nun fehlt mir nur noch ein kleiner verstärker der bei 8Ohm für zimmerlautstärke bis "etwas lauter" genug leistung hat um den subwoofer anzusteuern. frequenzweiche ist im woofer drin.

dachte aber auch daran schon vor dem verstärker einen tiefpass über einem extra output der soundkarte zu schalten, damit der verstärker sich nur um die bässe kümmern muss.

kann mir da jemand was günstiges, bis sehr günstiges empfehlen? dachte um die 50 euro bis max 100 euro... denke qualität ist nicht so extrem wichtig, da es langsame frequenzen sind.
zuyvox
Inventar
#2 erstellt: 09. Jan 2015, 18:47
Was für einen Subwoofer hast du denn aus "ausgegraben"?
Was hat der für Anschlüsse? Welche Marke?

Frage mich, ob es sich lohnt, da noch extra Geld in eine Endstufe zu investieren....

Für den Fall dass doch, würde ich eine passiv gekühlte Studioenstufe nehmen. Und da gibt es bis 100 Euro eigentlich nur ein Modell:
Tamp S75
dejavu1712
Inventar
#3 erstellt: 09. Jan 2015, 19:15

zuyvox (Beitrag #2) schrieb:

Frage mich, ob es sich lohnt, da noch extra Geld in eine Endstufe zu investieren....


Die Frage stelle ich mir auch, zu mal ein Subwoofer mit Passiv Weiche eine mMn denkbar schlechte Variante ist
und ich stark bezweifele, das sich damit zwei aktive Monitore der 1500€ Klasse mit 8 Zöller adäquat und vor allem
mit entsprechender Qualität im Tiefbass unterstützen lassen, hier lohnt es sich sicher noch etwas zu sparen.
-tonfilm-
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 09. Jan 2015, 23:33
Danke für die kritischen antworten, ich habe hier ein paar bilder von dem teil, inkl. bühnenstaub:

aZTx1HzIx5UxKOl_cm9tR22JerVOu5Zbs12STcOvbQE=w664-h885-noIMG_20150109_225623IMG_20150109_225730

er war teil einer heimkino anlage und ist recht groß, der monitor daneben ist ein 24".

ich hatte den mal im testraum der lautsprecher firma FOHHN als vergleich zu high end lautsprechern und er hat ganz ordentlich abgeschnittten. also ist kein völliger ramsch.

wieviel watt braucht man denn für einen subwoofer für eine angenehme lautstärke? reichen da 2x20W? der thomann verstärker kam mir ein wenig überdimensioniert vor...


[Beitrag von -tonfilm- am 09. Jan 2015, 23:44 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#5 erstellt: 09. Jan 2015, 23:45

reichen da 2x20W?

Kommt auf die Lautstärke drauf an, mit welcher Du hören willst.
Bis Zimmerlautstärke reicht´s schon.
Darüber hinaus kann es sehr knapp werden.


der thomann verstärker kam mir ein wenig überdimensioniert vor...

Der passt schon.

Gruß
Georg

Edit:
Ich kenn das Brendle Teil nicht, kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, das der besser spielt als ein Mivoc Hype 10 für ein paar Euronen mehr.
Der wär dann schon aktiv.
Ob er Deinen 1500€ Monitoren (welche eigentlich?) gerecht wird kann ich nicht beurteilen.


[Beitrag von RocknRollCowboy am 09. Jan 2015, 23:48 bearbeitet]
-tonfilm-
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 10. Jan 2015, 00:43
ich habe etwas nach dem brendle ac-001 subwoofer gesucht und habe ganz interessante dinge geraus gefunden.

http://www.jlaforums.com/viewtopic.php?t=230367638

er wurde von einer high-end lautsprecher firma aus lettland gebaut, die heißen RRR Radiotehnika. das system wurde damals als consumer produkt verkauft, die satelliten habe ich auch noch. ich bin mir sicher dass dahinter solide ingenieure stecken die einen ordentlichen subwoofer mit bandpassgehäuse gebaut haben, was die messungen damals auch bestätigt haben. so vom gefühl her ist das schon eine klasse besser als der mivoc hype 10, der nach einem einfachen bassreflex aussieht.

meine abhöre sind alte m-audio DSM2 und DSM3, habe damals beim ausverkauf beide modelle zu vergelcih bestellt und konnte mich nicht entscheiden, jetzt habe ich noch immer beide... die wurden von 750 auf 300 herab gesetzt als avid m-audio gekauft hat.
die klassischen yamaha HS80 hab ich auch noch rumstehen...

die DSM werden hier ganz gut gefeiert und ich bin auch mega zufrieden damit, extrem gut aufgelöster sound zu dem damaligen preis:
DSM bei recording.de


[Beitrag von -tonfilm- am 10. Jan 2015, 00:46 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#7 erstellt: 10. Jan 2015, 02:00

firma aus lettland gebaut, die heißen RRR Radiotehnika

Ja, die haben auch gute Teile gebaut.


ich bin mir sicher dass dahinter solide ingenieure stecken die einen ordentlichen subwoofer mit bandpassgehäuse gebaut haben, was die messungen damals auch bestätigt haben. so vom gefühl her ist das schon eine klasse besser als der mivoc hype 10, der nach einem einfachen bassreflex aussieht.

Kann sein. Wie gesagt, ich habe diesen Sub noch nicht gehört.
Ich höre selbst auch mit einem kleinen Canton Bandpass Sub zur Kick-Unterstützung.
Der macht bei mir genau das was er soll. Aber das trifft nur auf meinen kleinen Raum zu.

Aber mehr als 20 Watt solltest Du ihm schon gönnen.

Gruß
Georg
dejavu1712
Inventar
#8 erstellt: 10. Jan 2015, 10:03
Wie dem auch sei, ein passiver Subwoofer wo die (unbekannte) Übergangsfrequenz "fix" ist,
und man keinerlei Feinabstimmungen vornehmen kann, dürfte sich kaum ordentlich in das
vorhandene/n Setup/Raum integrieren lassen, egal welche Qualitäten dieser mitbringen mag.

Die Flankensteilheit wird wohl Bauart bedingt ebenfalls recht niedrig ausfallen, was dazu führt,
das der Subwoofer noch weit über die eigentliche Trennfrequenz hinaus spielen wird.

Die Abstimmung der internen Frequenzweiche ist zu dem in Verbindung mit den dazugehörigen
Lautsprechern erfolgt, ob das alles zu deinen Monitoren passt, wage ich zu bezweifeln, obwohl
die M-Audio einen High-Pass sowie flexible Anpassungsmöglichkeiten mitbringen.

Aber letztendlich musst Du entscheiden, ob Du das "Wagnis" eingehen willst, bei Thomann
hat man ja 30 Tage Rückgaberecht, so gesehen könntest Du mal testen ob es Dir ausreicht.
-tonfilm-
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 10. Jan 2015, 17:12
testen und zurück schicken ist natürlich eine sehr gute idee.

hat jemand erfahrung mit sowas? davon gibt es ziemlich viele...

SMSL SA-50 2x50W D-AMP


[Beitrag von -tonfilm- am 10. Jan 2015, 17:13 bearbeitet]
-tonfilm-
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 10. Jan 2015, 18:52
hab etwas herum gelesen, scheint ganz gut sein...

die kiste klingt auch irgendwie cool, für 30n euro... krass:

New Silver HIFI 2.0 Stereo Output Digital Power Amplifier TPA3116 50Wx2

müsste überall der gleiche chip drin sein... man muss sich nur entscheiden ob TPA3116 oder TDA7492. aber wie ist das mit den spulen? es gibt manche die haben einen ferrit kern und manche haben luftspulen...? das scheint der einzige klanggebende unterschied dieser china boards zu sein...


[Beitrag von -tonfilm- am 10. Jan 2015, 18:55 bearbeitet]
zuyvox
Inventar
#11 erstellt: 11. Jan 2015, 00:50
Moin

Die Dinger sind auch beide recht gut. Eben kleine, feine Amps mit wenig, aber für die meisten Boxen ausreichende Leistung.
Gedacht sind die kleinen Verstärker meistens für den Schreibtisch, wo man dann 2 kleine passive Boxen (Nahfeldmonitore) mit betreibt, die nah am Ohr stehen (Entfernung um die 1 Meter) Deshalb braucht es auch nicht unendlich viel Leistung. Eine Party im Keller würde ich mit den kleinen Amps jedoch nicht betreiben wollen.
Der zweite genannte Amp für 27,90 liegt jedoch in China. Das kann dauern bis der hier ankommt... Zumal der deutsche Zoll bei Krams der aus China kommt gerne zweimal hinguckt.

Aber ehlich, bevor du jetzt 30 bis 60 Euro ausgibst um vielleicht 20 Watt Leistung zu bekommen, schau dich lieber im Gebrauchtbereich bei Ebay um. Ich habe da schon oft funktionierende Vollverstärker für 10-15 Euro ersteigert.

Oder hast du keine Verwandten oder Bekannten die dir mal ihren Verstärker leihen können? Das wäre doch die deutlich günstigere Methode.

Gruß
Zuy


[Beitrag von zuyvox am 11. Jan 2015, 00:52 bearbeitet]
-tonfilm-
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 11. Jan 2015, 00:58
ja, ich hatte auch schon bei kleinanzeigen geschaut, aber da wollen die leute gerne noch 50-80 euro hier in berlin.

auf ebay habe ich es noch nicht so richtig versucht.

würdest du sagen dass ein alter mittelklasse vollverstärker diese kleinen china dinger deutlich schlägt? also in leistung bestimmt, aber in der klangqualität auch?


[Beitrag von -tonfilm- am 11. Jan 2015, 00:59 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 11. Jan 2015, 10:48
ich frage mich auch wie du den passiven sub einbinden möchtest damit er nichts schlechter macht?
onhe eine aktive trennung zu den sateliten wird es eher ein boom boom, mehr nicht.
mit so einem modul wäre da vielleicht was zu holen aber mit einem normalen amp für 50, 70,- euro? da kannst du nichts einstellen.
http://www.oaudio.de...fer-Aktiv-Modul.html
dejavu1712
Inventar
#14 erstellt: 11. Jan 2015, 10:59
Da den TE weder die technischen Zusammenhänge noch die Hinweise interessieren
welche Nachteile die Einbindung eines passiven Subwoofer mit sich bringt und gut
gemeinte Ratschläge ignoriert, soll er doch einfach sein Glück, vielleicht sind seine
Ansprüche so niedrig, das das Ergebnis ihn zufriedenstellt, wer weis das schon.
zuyvox
Inventar
#15 erstellt: 11. Jan 2015, 11:30
Ich würde es mit einem geliehenen Verstärker probieren, da ich glaube, dass du mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein wirst.
Und die 100 Euro würde ich dann in einen Aktiven Subwoofer investieren.

Den Mivoc Hype oder den Mivoc SW1100 gibt es für 139 Euro.
Ebenso den Magnat Betasub 20A
Oder den Magnat Monitor Supreme Sub 201A (120 Euro als B-Ware)

Es gibt von NoName Herstellern wie Auna oder Hyundai auch Subwoofer unter 100 Euro.
Hyundai 20cm Sub
Nur um mal zu zeigen für wie wenig Geld man schon Aktive Subs bekommt.

Wirklich empfehlen kann ich die jetzt nicht, da ich beide nicht kenne, aber irgendeinen Bass werden die schon von sich geben Zumindest der Hyundai sieht äußerlich gar nicht so schlimm aus.

Empfehlen kann ich hingegen den kleinen Magnat Subwoofer, der spielt für seine 120 Euro wirklich gut.


[Beitrag von zuyvox am 11. Jan 2015, 11:33 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#16 erstellt: 11. Jan 2015, 12:21
Für einen Subwoofer der bei Musik eine ordentliche Wiedergabequalität mitbringt muss man mMn schon etwas
mehr als 100€ investieren, zu mal ich davon ausgehe, das die M-Audio keine schlechten Lautsprecher sind, wobei
das auch immer noch vom persönlichen Geschmack/Anspruch, den Räumlichkeiten und der Aufstellung abhängt.
zuyvox
Inventar
#17 erstellt: 11. Jan 2015, 12:54
Da gebe ich dir Recht. Für Heimkinos reichen diese günstigen Subs, aber wer im Vergleich mal einen 500 Euro Sub mit Musik gehört hat, der weiß auch warum diese dann so viel besser sind.
Trotzdem macht es keinen Sinn Dinge zu empfehlen, die sich der TE nicht leisten kann oder will.
Und im Rahmen seiner Möglichkeiten wäre ein Magnat Subwoofer mMn das beste, was er für den Preis bekommen kann.

Oder mit Glück ein Restposten erwischen. Ich habe damals meinen Canton AS80 SC der eigentlich 320 Euro kosten sollte für 120 Euro bekommen, als "Aussteller" bei MediMax
Insofern wäre das mit Glück eine Alternative, die den Studiomonitoren gerechter werden könnte.

Gruß
Zuy
dejavu1712
Inventar
#18 erstellt: 11. Jan 2015, 13:02
Es macht aber mMn auch keinen Sinn das Geld für "minderwertige" Dinge auszugeben, wenn sich später keine
hundertprozentige Zufriedenheit einstellt, vor allem wenn das Geld knapp ist, dann doch lieber noch etwas sparen.
-tonfilm-
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 12. Jan 2015, 20:38
Also was ich hier so heraus lese ist, dass die beste lösung tatsächlich ein aktivsubwoofer modul mit einstellbarem crossover ist. meine monitore haben einen lowcut, den werde ich anschalten und dann das crossover einstellen. wenn das modul noch die phase einstellen kann, gehts natürlich noch besser.

ich schraube dann die passive weiche und die anschlußplatte raus und ersetze sie mit dem aktiven modul.

soweit der plan bisher. absolut perfekt wäre noch ein digital eingang...


[Beitrag von -tonfilm- am 12. Jan 2015, 20:39 bearbeitet]
-tonfilm-
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 13. Jan 2015, 00:48
ja, das sieht doch für meine zwecke recht passabel aus, jemand einwände? ist das schrott?

250 Watt Digital Einbau Subwoofermodul 50-150Hz Cinchanschluss 79dB für 60 Euro
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Satelliten für Brendle Sub
TomShred am 30.10.2010  –  Letzte Antwort am 31.10.2010  –  4 Beiträge
Passender Verstärker zu AC 2600
Nomis89 am 01.05.2014  –  Letzte Antwort am 01.05.2014  –  3 Beiträge
Lautsprecher fürs "Heimstudio" - JBL ?
CarlosMMG am 03.01.2012  –  Letzte Antwort am 11.05.2012  –  7 Beiträge
Günstigen Verstärker für Subwoofer
Henri212 am 27.12.2010  –  Letzte Antwort am 28.12.2010  –  2 Beiträge
Subwoofer Verstärker
sacrefice100 am 14.03.2014  –  Letzte Antwort am 19.03.2014  –  20 Beiträge
Lautsprecher + Subwoofer + Verstärker für 500?
Babelkinder am 26.11.2013  –  Letzte Antwort am 28.12.2013  –  23 Beiträge
Verstärker für Subwoofer Green Power
moritz-baer am 07.12.2010  –  Letzte Antwort am 09.12.2010  –  3 Beiträge
Suche Aktiv Boxen für Heimstudio
DomiBv am 29.09.2013  –  Letzte Antwort am 01.10.2013  –  3 Beiträge
Lautsprecher + Subwoofer + Verstärker 700?
streicherishere am 06.12.2013  –  Letzte Antwort am 01.01.2014  –  36 Beiträge
Standlautsprecher mit Verstärker + Subwoofer
florian2840 am 25.10.2009  –  Letzte Antwort am 25.10.2009  –  4 Beiträge
Foren Archiv
2015

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Mivoc

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.629 ( Heute: 101 )
  • Neuestes Mitglied-voGi-
  • Gesamtzahl an Themen1.345.903
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.674.617