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Streaming Laufwerk gesucht

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biffe
Stammgast
#1 erstellt: 27. Nov 2014, 15:39
Hallo,

ich bin wegen unseres Umzuges derzeit dabei, meine komplette Anlage zu überarbeiten.

Geplantes setup:

Vorstufe mit integriertem DAC
Stereo oder Monoendstufe

hier werde ich mich wahrscheinlich aus der Pro-ject RS Serie bedienen.

Lautsprecher baue ich mir gerade meine persönliche Interpretation der Visaton GF200

Was mir noch fehlt ist ein reines Streaming Laufwerk mit USB out.

Außer Auralic Aries und Sotm SMS 100 scheint es noch nicht allzu viel zu geben...

Weiß jemand von euch noch von weiteren derartigen Geräten?
avh0
Inventar
#2 erstellt: 27. Nov 2014, 17:01
Was willst Du machen?
Wofür USB, was soll von wo nach wo per USB übertragen werden?
Wie ist das Gesamtkonzept?
Da Du von Null anzufangen scheinst, gibt es viele Wege nach Rom...
Was soll Streamer, Vorstufe, Endstufe kosten?
Welche Boxen?
biffe
Stammgast
#3 erstellt: 28. Nov 2014, 08:05
Hallo,

-ich möchte Musik von der NAS und Internetradio abspielen.
-Die Musik soll via USB vom Streaming Laufwerk an die Vorstufe/DAC geleitet werden.
-Stereoanlage
-natürlich gibt es viele Wege - hab mich für einen entschieden, da ich der Meinung bin die Geräte sollen das machen wofür sie konzipiert wurden.
Quellgerät - Quelle auslesen und weitertransportieren
Vorstufe - Decodieren, Umwandeln etc...
Endstufe - Verstärken
-Gesamtbudget ca. 3500 Euro
-Visaton GF200
avh0
Inventar
#4 erstellt: 28. Nov 2014, 11:21
Für den von Dir beschriebenen Weg gibt es z.B. die Stream Box+ von Project oder die Cambridge SM6.

Alternativ kann man das ganze aber auch z.B. mit einem gebrauchten Linn Majik DSM abdecken, der gleichzeitig als Vorstufe dient (und das auch sehr gut macht). Wenn man also nicht allzuviele Quellen hat, ist das ein Blick wert.
Abacus bringt gerade einen Vorverstärker, der auch einen Streamer mit enthält. Den habe ich noch nicht gehört, könnte aber ggf. interessant sein.
Für 50Eur gibt es dort ein Testpaket, das auf den Kauf angerechnet wird.

Nach meiner Philosophie gehört der Wandler nicht in die Vorstufe, die Technik der Vorstufen ändert sich nich so wie die Digitaltechnik.
Hatte selbst lange einen AVM DAC 1.2, der sowohl Wandler und auch Vorstufe ist, das bringt die Synergieeffekte mit, dass dem Wandler damit anständige Ausgangsstufen verpasst werden, die sonst meist fehlen, weil eben auch nicht ganz billig.
Das Gesamtkonzept sollte stimmig sein, das ist bei dem Budget aber schon recht sportlich.

Mir ist kein Streamer bekannt, der per USB Daten an einen DAC geben kann. Das ist auch nicht sinnvoll, das SPDif oder AES/EBU hier die erheblich besseren Übertragungsmöglichkeiten sind. Ein digitaler Ausgang am Streamer ist natürlich Pflicht.

Visaton GF200 ist doch nur ein Bass-Chasis, oder?
Wie sieht denn die Gesamtbox aus?

Ich hoffe ich konnte ein paar Anregungen geben.
biffe
Stammgast
#5 erstellt: 28. Nov 2014, 13:35
Leider gibt es die Stream Box RS nicht ohne Vorstufensektion.
Die DS+ etc passen natürlich nicht zum Design der RS Serie.

Ein interessanter Gedanke bzgl. der Weiterentwicklung der jeweiligen Technik,
dem ich nicht widersprechen kann.

Warum sollten SPDif oder AES/EBU die besseren Übertragungsmöglichkeiten sein,
wenn sie doch in der Bandbreite begrenzt sind?

Der Auralic Aries und Sotm SMS 100 geben die Daten ausschließlich per USB an einen DAC weiter.

Die GF 200 hat einen Basstreiber, richtig.
MT übernehme ich den TI100
HT ersetze ich durch den MHT12
avh0
Inventar
#6 erstellt: 28. Nov 2014, 15:31
Nicht ganz umsonst geht Project den Weg bei der DS, gute Streamingengine bis zum SPDIF und dann nur noch rudimentäre Verarbeitung, dafür ist der Preis sehr gut, man braucht eben noch einen Wandler und eine Vorstufe. Bei der RS packen sie Wandler und Vorstufe mit rein.
Daraus ergeben sich die bereits genannten Synergieeffekte.

USB aus der Komputerwelt ist Audioübertragung nicht so toll.
Erstens bleibt immer das Problem der Kompatibilität und ggf. die Notwendikeit von Treibern,
außerdem wäre der ideale Betriebsmodus dann asynchrones USB, damit sich der Wandler die Daten holt.
Das doch recht schwer in eine Boxlösung zu packen, die womöglich herstellerpbergreifend funktionieren soll. Aber wozu auch? SPDIF oder AES/Ebu bringt die Daten aus dem Lieferanten (Streamer) zum Wandler,
Clocksignal ist mit enthalten und kann am Ziel entsprechend mit verarbeitet werden.
24/192 ist damit kein Problem, also was mehr?
DSD können die Geräte egal welches Herstellers fast aller nicht, und mehr als 24/192 braucht zum abspielen m.E. nach kein Mensch.
SPDIF ist Technik, die seit Jahrzehnten interoperabel gut und auch hohem Niveau funktioniert, ob ein Gerät von heute mit einem 20 Jahre alten USB Gerät richtig funktioniert... , da habe ich doch meine Zweifel.
Auch beim Aries sehe ich keine USB "Ausgänge", nur zwei USB Eingangsbuchsen, sowie Toslink, SPDIF und AES/Ebu Ausgänge.
vanye
Inventar
#7 erstellt: 17. Dez 2014, 23:28
Ich selbst betreibe Daphile auf einem Shuttle Barebone an einem USB-DAC. Läuft sehr stabil und sehr performant. Die genauen Gerätebezeichnungen findest Du in meinem Profil.

Daphile ist ein dediziertes Linuxsystem, das auf dem Logitech Media Server aufsetzt. Also quasi eine Squeezebox auf Steroiden. Und den Kauflösungen der großen HiFi-Hersteller imho haushoch überlegen.

Gruß
vanye


[Beitrag von vanye am 17. Dez 2014, 23:29 bearbeitet]
avh0
Inventar
#8 erstellt: 18. Dez 2014, 14:05
Daphile hatte ich auch getestet, konnte klanglich nicht überzeugen. Die Bedienung eines Linn mit Lumin App gefällt mir pers. auch besser als Daphile, aber das ist natürlich Geschmacksache.
vanye
Inventar
#9 erstellt: 18. Dez 2014, 16:39

avh0 (Beitrag #8) schrieb:
Daphile hatte ich auch getestet, konnte klanglich nicht überzeugen. Die Bedienung eines Linn mit Lumin App gefällt mir pers. auch besser als Daphile, aber das ist natürlich Geschmacksache.

Was meinst Du mit "klanglich"? Daphile ist eine Software!
avh0
Inventar
#10 erstellt: 18. Dez 2014, 17:22
Ja, aber auch Software hat einen Einfluß auf den Klang.
Daphile auf meiner Workstation klang am gleichen Wandler schlechter als ein Hardware Streamer.
Das muss nicht bei jedem so sein und hängt natürlich stark von der Hardware ab.
Auf jeden Fall eine funktionierende Softwareumsetzung.

Auch in jedem Hardware - Streamer ist Software!
Und auch dort hat diese Einfluß auf den Klang.
Wie weit das für jeden einzelnen relevant ist, muss jeder mit seinen Ohren und seiner Anlage selbst beurteilen.
Joe_M.
Stammgast
#11 erstellt: 18. Dez 2014, 19:01

avh0 (Beitrag #10) schrieb:
Ja, aber auch Software hat einen Einfluß auf den Klang.
(...)
Wie weit das für jeden einzelnen relevant ist, muss jeder mit seinen Ohren und seiner Anlage selbst beurteilen.


Hatten wir das Thema nicht letztens schon mal? Es ist jedenfalls mehr als unwahrscheinlich, dass beim reinen Datentransport etwas verändert wird. Vielleicht finde ich über die Feiertage die Muße, den BitPerfect-Test an meinem Audiolab M-DAC mit Daphile zu machen... Dann wissen wir es genauer. Aber ich fürchte, auch die Software wird den Test bestehen, genau wie der einfache CD-Player.
Champs
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 20. Jan 2015, 10:38
Ja, das leidige Thema. Aber eins steht fest: Bitperfekt allein reicht nunmal nicht. Das kann so ziemlich jede spezialisierte Software. Probelmatisch wird's beim Timing. Ein digitales Signal ist nunmal auch "nur" ein elektrische Analogsignal und besteht demzufolge aus einem Betrag UND einer Phase. Wenn die Phase verwurschtelt wird, gibt's Probleme, selbst wenn die Bits alle zu 100 Prozent erfasst wurden.
Joe_M.
Stammgast
#13 erstellt: 20. Jan 2015, 11:36
Bit-Perfect bedeutet, die Daten kommen unverändert am DAC an. Das aber bedeutet auch, dass es keine Timing-Probleme gibt, denn diese würden die Daten verändern.

Ich habe hier verschiedene Test-Tracks und es ist egal, ob ich die vom CD-Player oder vom BD-Player abspiele, die kommen korrekt am DAC an. Der hat diese Test-Tracks im ROM und vergleicht das, was ankommt, mit dem was im ROM liegt - und das ist absolut identisch. Wo sollen denn da jetzt bitte noch Timing-Probleme herkommen?
schmiddi
Inventar
#14 erstellt: 20. Jan 2015, 12:10

Champs (Beitrag #12) schrieb:
Ein digitales Signal ist nunmal auch "nur" ein elektrische Analogsignal und besteht demzufolge aus einem Betrag UND einer Phase..


Das Musst du mir jetzt aber mal erklären. Wieso ist ein digitales Signal nur ein analoges Signal?

Mich würde auch interessieren wie mein TV mit dem HD Stream zurecht kommt, der aus Betrag und Phase besteht.
vanye
Inventar
#15 erstellt: 20. Jan 2015, 12:51
Ach Leute, lasst gut sein! Das Thema wurde an zig anderen Stellen im Forum ad nauseam diskutiert. Umd der Themenersteller ist Ingenieur, kann sich also sicher seinen eigenen Reim auf Digitaltechnik machen.
Joe_M.
Stammgast
#16 erstellt: 20. Jan 2015, 12:53
Vielleicht liest das aber auch noch jemand anderes, als der Themenersteller...
vanye
Inventar
#17 erstellt: 20. Jan 2015, 12:59
Mag sein, aber das ist halt das Wesen des Internets. Wenn Du jedes Mal, wenn irgendjemand im Internet Unsinn von sich gibt, korrigierend eingreifen willst, hast Du viel zu tun.


[Beitrag von vanye am 20. Jan 2015, 13:00 bearbeitet]
schmiddi
Inventar
#18 erstellt: 20. Jan 2015, 13:02
Das stimmt leider.!
Octaveianer
Stammgast
#19 erstellt: 17. Feb 2015, 03:16
Ich würde es folglich so machen: NAS per Lan-Kabel an einem Linn Majik DS per Chinch in die Vorstufe dann Endstufe oder wie schon erwähnt n Linn DSM Vorstufe inklu.Streamer ( wobei klanglich der reine Majik DS ein wenig die Nase vorn haben wird )
....ja meinen Linn Majik steht zum Verkauf ...upgrade ;-) und streaming ist schon richtig toll
Ah und als App benutze ich auf meinem Androiden Tablet Bubble DS und auf dem NAS läuft der MinimServer

Gruß
dejavu1712
Inventar
#20 erstellt: 17. Feb 2015, 08:47

Joe_M. (Beitrag #16) schrieb:

Vielleicht liest das aber auch noch jemand anderes, als der Themenersteller...


Da stimme ich Dir zu und muss leider mit Entsetzen feststellen das nach der ewigen Elektronik
Diskussion jetzt auch noch über den angeblichen Klang von "Software" diskutiert wird, wie immer
werden für solche haarsträubende Behauptungen weder Fakten noch fundierte Erklärungen geliefert.

Das tragische dabei ist aber, das User die sich über den Klang von Software etc. Gedanken machen
bzw. immer wieder zur Diskussion bringen, in Wirklichkeit ganz andere Baustellen haben, die den Klang
nachweislich negativ beeinflussen, darüber wird dann aber der Teppich des Schweigens ausgebreitet.
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