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Stereo Vollverstärker an ELAC FS210 A

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DJ_62
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 01. Okt 2015, 17:07
Suche für meine ELAC FS210 A Standboxen einen passenden sehr gut klingenden Stereo Vollverstärker.
Zur Zeit hängen sie an einem ONKYO Surround Receiver TX NR906 klingen aber im Stereobetrieb mit einem PLattenspieler nicht so berauschend. Habe mir eine Umschaltbox besorgt mit der ich nun zwei Verstärker an den ELACs wahlweise hören kann, um den Unterschied zwischen dem Onkyo Surround Receiver im Stereo Betrieb und einem reinen Stereo Verstärker zu testen.

Schon der erste Versuch mit einem 35 Jahre alten DUAL CV 1460 war verblüffend. Der alte Dual schlägt den Onkyo um Längen. Durch Zufall ergab sich kürzlich die Gelegenheit einen EINSTEIN The AMP zu testen. Das war nun ein noch größerer Sprung, weil sich hier eine Bühne und Feinheiten offenbarten von denen man vorher nicht mal ahnen konnte. Interessant war aber das der Einstein bei Jazz und ruhigeren Sachen (Dire Straits) unheimlich beiendruckend klang, aber dann bei Deep Purple oder ACDC total versagte.Also doch nicht die perfekte Lösung.

Nun läßt mich das Thema nicht mehr los und ich suche nach einem neuen bzw. guten gebrauchten Stereo Vollverstärker der sehr musikalisch und warmklingt, wo sich die Musik von den Boxen löst und eine Bühne bildet. Habe hier im Forum nun einiges gelesen über Kombinationen der ELACs mit ARCAM, NAD usw.gibt es auch andere Erfahrungen? Der YAMAHA AS 2100 wurde in der Audio mit 120 Punkten getestet(2014) wie würde sich der mit den ELAC wohl vertragen?

Wie sieht es z.B. mit einem T+A PA 1530R aus der bei ca. 1500 € gebraucht zu haben wäre? Hat jemand so einen in Betrieb mit den ELAC FS210 gehört ?

Es wird viel von Röhrenverstärkern gesprochen, hat jemand Empfehlungen welcher Röhrenverstärker gut an die ELAC FS210 passen würde?

Bin echt gespannt welches eure Erfahrungen bzw. Empfehlungen sind.

Ach ja: Musikrichtungen sind Klassik Rock, Jazz, weniger Symphonik.

Gruß,

Rolf


[Beitrag von DJ_62 am 01. Okt 2015, 17:35 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#2 erstellt: 01. Okt 2015, 18:19
Hallo Rolf,

ich würde dir den AMC XIA 150 zum Testen empfehlen.

LG
basti__1990
Inventar
#3 erstellt: 01. Okt 2015, 18:20
Du überschätzt den Einfluss der Verstärker auf den Klang. Beispielsweise KANN ein Verstärker gar nichts mit der Bühnenbildung zu tun haben, die unterliegt ausschließlich der Aufstellung der Boxen und der Raumakustik. Durch Auto-Suggestion täuscht man sich gerne selbst und denkt "Das teurere Stereo-Gerät MUSS ja besser sein".

Der TX NR906 wird eine billige Phone-Vorstufe haben, da liegt sicherlich Potenzial. Deswegen klingen andere Verstärker mit besserem Phono-VV auch besser als der NR906.

Die Anforderungen der Lautsprecher an einen Verstärker sind sehr gering.

Empfindlichkeit 89 dB bei 2,83 V und 1 m
Minimalimpedanz 3 Ω bei 110 Hz

Da ist kein Kraftprotz nötig.

Mein persönlicher Tipp wäre eine Phono Vorstufe mit einem soliden Vollverstärker der aber auch nützliche Funktionen bietet.
zb
Pro-Ject Phono Box DS+
+
Yamaha A-S701 (genial mit der stufenlos regelbaren Loudness, die höheren Yamaha Klassen bieten gar keine Loudness!)


[Beitrag von basti__1990 am 01. Okt 2015, 18:28 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#4 erstellt: 01. Okt 2015, 18:49
Moin Rolf , ich schließe mich da weitestgehend Basti an , wobei ich nichts von neuen Phono Vorverstärkern halte vom Preis/Leistungsverhältnis her .

Ein älterer Vorverstärker tut es ebenso , ich hab bei mir an meinem AV Verstärker von Yamaha auch eine ältere Yamaha C-40 als Phono Pre dran hängen , weil der Phono Eingang des AV Verstärkers nicht so prickelnd ist .

Das würde ich an deiner Stelle auch erstmal probieren , weil der finanzielle Aufwand überschaubar bleibt , gebrauchte Vorverstärker gibt es ab
ca. 100 € genug zu kaufen , hier im Forum verkauft auch gerade jemand noch ne Proton Vorstufe für wenig Geld .
basti__1990
Inventar
#5 erstellt: 01. Okt 2015, 18:51
sicher tuts auch ein gebrauchter Phono-VV, da kenne ich mich nur nicht aus
Haiopai
Inventar
#6 erstellt: 01. Okt 2015, 18:58

basti__1990 (Beitrag #5) schrieb:
sicher tuts auch ein gebrauchter Phono-VV, da kenne ich mich nur nicht aus ;)


Ups , falls das falsch rüberkam , ich meinte ganz allgemeine Vorverstärker , keine reinen Phono Pres , alles aus den 70er , 80 er und Anfang 90er Jahre an Vorverstärkern hat eigentlich gute Phono Stufen drin.

Ebenso kann der Dual , den der TE nennt auch erstmal als Phono Pre dienen , kein Problem .

Plattenspieler an den Dual Amp und von dessen Tape Out in irgendeinen Line Eingang vom AVR .
ATC
Inventar
#7 erstellt: 01. Okt 2015, 19:24
Moin TE,

ich glaube kaum das hier im Forum jemand deine Lautsprecher mit verschiedenen Verstärkern verglichen hat und zudem auch noch Phono Pre Vergleiche damit angestellt hat.

Deswegen wird wohl jeder Gebrauchtkauf ein Lotteriespiel für dich werden,
da würde ich eher mal schauen was mir der Markt an neuen Amps bietet und diese testen.
Falls diese Tests alle ins Leere laufen sollten kann man doch immer noch auf den Gebrauchtmarkt zurückgreifen.

Yamaha und Elac , da schrillen bei mir pauschal erstmal die Alarmglocken,
würde ICH nie verheiraten.

Röhre? Warum nicht mal probieren.

Harmon. Os, Klirr, mehr Höhen,
kann durchaus den Eindruck der Bühnendarstellung verändern.
DJ_62
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 02. Okt 2015, 12:09
Vielen Dank an alle für die vielen interessanten Antworten.

Das mit der Phono Vorstufe habe ich eigentlich im Griff (hätte ich eingangs schon erwähnen sollen,sorry) Habe eine Phono Vorstufe von Gold Note PH7. Diese bringt die Bühne und die Musik löst sich von den Lautsprechern. Aber mit dem Onkyo eher weniger und über den Dual schon richtig gut. Mit dem geliehenen Einstein noch viel besser, aber der hat wie gesagt bei Rock für meinen Geschmack versagt.

Klar neue Verstärker lassen sich leichter zum Testen ausleihen als gebrauchte, wird wohl der Weg sein sich an das Thema heranzutasten. Sehe auch ein das jeder Gebraucht-Kauf zur Lotterie wird.

Werde gelegentlich von der weiteren Entwicklung berichten falls Interesse besteht, bin ansonsten für jeden weiteren Tipp dankbar.

Schönes WE allen.

Gruß,

Rolf
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 02. Okt 2015, 13:00

DJ_62 (Beitrag #1) schrieb:
Interessant war aber das der Einstein bei Jazz und ruhigeren Sachen (Dire Straits) unheimlich beiendruckend klang, aber dann bei Deep Purple oder ACDC total versagte.


schlechte aufnahmen bleiben schlechte aufnahme, da kann der verstärker am wenigsten dafür.
teste doch mal den erwähnten AMC.
ATC
Inventar
#10 erstellt: 02. Okt 2015, 18:49
Nun,
der TE wird ja nicht nur mit dem Einstein Deep Purple und AC/DC gehört haben, sondern mit den anderen Amps auch...
DJ_62
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 02. Okt 2015, 20:02
Deep Purple war eine Aufnahme aus den 70ern OK, aber die ACDC ist deren letztes Werk und das ist sehr gut aufgenommen. Möchte jetzt aber keine Diskussion über die Qualität der Aufnahmen lostreten.
Fakt ist, dass der Einstein bei Rock seine Schwächen hat, natürlich aus meiner persönlichen Sicht.
Habe aber in den Weiten des Internets eine ähnliche Einschätzung gelesen darüber.

Wie dem auch sei, werde weitere Vergleiche fahren unter anderem auch mit dem AMC XIA und werde berichten.

Grüße,

Rolf
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