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Röhre & Elektrostaten auf 13qm geht das?

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prinzbasso
Stammgast
#1 erstellt: 28. Nov 2004, 19:19
Hallo,

bin mal wieder auf der Suche nach Neuem.
Bei einer Terminvereinbarung wurde mir vorab nach längerem Gespräch, eine Kombination aus dem TAC 34 Röhren-VV und einem wohl etwas keineren Teilbereichselektrostaten mit integriertem Bassspeaker empfohlen. Ursprünglich sollte es ein neuer CDP werden...
Mein Wohnzimmer ist, da ich in einem alten Haus wohne nur 13qm groß(3,20m * 4,05m). Habe Lamminatboden nen Teppich drin und ne Couchgarnitur bestehend aus 2- und 3-Sitzer mit Sessel ist also recht vollgestellt. Die Lautsprecher stehen auf der schmalen Seite des Raumes 70cm von der Rückwand und 50 cm von den Seitenwänden entfernt.
Hier meine Fragen:
Geht das mit Elektrostaten in so nem kleinen Raum?
Leider habe ich die Marke und Modell des Elektrostaten vergessen. Da er ein Auslaufmodell ist kann ich den sehr günstig bekommen.
Kann jemand etwas zum TAC-VV sagen? Klang, Zuverlässigkeit, Verarbeitung(ist ja ein Chinese), Verträglichkeit mit anderen Komponenten?
Mein Problem mit meiner derzeitigen Anlage.
Der Sound klingt irgendwie inhomogen. Irgendwie will sich nicht so recht ein musikalisches Gesamtbild einstellen, es groovt nicht so richtig. Leider kann ich das nicht genauer beschreiben. Bei Zimmerlautstärke stimmt es tonal weitestgehend, drehe ich aber mal was lauter auf, setzt eine m. E. sehr aufdringliche und für mich nervige Höhenbetonung ein. Der Bass tritt auch zu Lasten der Mitten zu sehr in den Vordergrund. Und so wird der Sound eher kalt und wirkt irgentwie unnatürlich.
Das zweite Problem ist ,daß an meinem Verstärker nicht alles klingt. Z.B. war Die oben beschriebene kält und Höhenbetonung zusammen mit einem Marantz CD17 selbst bei Zimmerlautstärke extrem wahrzunehmen.
Meine Anlage steht übrigens in Profil.
Gibt es noch Alternativen im Preisbereich 2000 bis max. 2300 EUR? Röhre sollte es schon sein, da ich mir ein etwas wärmer abgestimmtes Klangbild wünsche.
Hoffentlich könnt Ihr mir helfen.

Danke

Martin
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 28. Nov 2004, 19:34
Mit den genannten Wandabständen sollte es mit Elektrostaten eigentlich gehen, ist zwar alles bissel beengt, aber durchaus möglich.
Probleme sehe ich mehr in dem dyn. Bassteil, der bei Hybriden meist recht "mächtig" ausgeführt ist - du solltest dir das auf jeden Fall vorher (bei dir) anhören.

Ich würde bei der genannten Raumgröße eher auf Regal- oder Monitor LS zurückgreifen.

Ein "wärmeres" Klangbild kannst du durchaus auch mit Transistor-Verstärkern erreichen, das ist keine Domäne der Röhren, es gibt z.b. welche deren Klang man durchaus als analytisch/kalt beschreiben könnte.
Daher solltest du dich nicht unbedingt auf Röhren fixieren, sondern einfach mal bischen "rumhören".
prinzbasso
Stammgast
#3 erstellt: 28. Nov 2004, 19:50
"Probleme sehe ich mehr in dem dyn. Bassteil, der bei Hybriden meist recht "mächtig" ausgeführt ist - du solltest dir das auf jeden Fall vorher (bei dir) anhören."

Probehören zu Hause würde ich ja gerne, aber bei meinem Geschick kommt da bestimmt irgend etwas dran
Ein kräftiger Bass ist ja nicht unbedingt verkehrt, wenn das nicht zu einer dramatischen überbetonung führt.

"Ich würde bei der genannten Raumgröße eher auf Regal- oder Monitor LS zurückgreifen."

Standlautsprecher sollten es schon werden ich hatte vorher Mission Regallautsprecher, die waren mir doch zu Bassschwach, bzw. gingen mir nich tief genug runter. Außerdem zu analytisch für meine Begriffe.
Ich möchte eben eine Anlage, die einfach Spass macht, jedoch auch sehr feinzeichnend ist, ohne analytisch zu klingen.
Ja ich weiß das hört sich nach Widerspruch an, aber so stelle ich mir aber eine gute Musikwiedergabe vor.
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 28. Nov 2004, 20:04

Probehören zu Hause würde ich ja gerne, aber bei meinem Geschick kommt da bestimmt irgend etwas dran


Na na, das sind LS wie andere auch, man muss halt nur aufpassen, daß man nicht die Statoren beschädigt, das sollte mit 2 Mann beim Transport kein Problem sein.



Ein kräftiger Bass ist ja nicht unbedingt verkehrt, wenn das nicht zu einer dramatischen überbetonung führt.


Eben darum wäre es hilfreich, zu wissen um was es sich dabei überhaupt handelt. Aber die gängigen Hybriden ala ML usw. sind wohl alle für größere Räume ausgelegt, vor allem der Bass - daher wirst du um's ausprobieren nicht herum kommen, was bei der Preislage eigentlich sowieso selbstverständlich sein sollte.

Für deinen Raum sollest du evtl. auch mal getrennte Systeme ins Auge greifen, also Mitten/Hochton plus Sub Kombinationen, da ein Sub eben wesentlich flexibler aufzustellen ist, bei Dröhn-Problemen.
Manfred_Kaufmann
Inventar
#5 erstellt: 29. Nov 2004, 09:19
Hallo Martin,

ich werfe mal den Namen "Electrocompaniet" in den Raum. Ein ECI4-Vollverstärker (oder einen Vor-/Enstufenkombo) könnte Deiner Vorstellung an einen röhrenähnlichen Klang sehr nahekommen. Die Wiedergabe ist trotz viel Wärme in Klangbild sehr detailiert.
comeonfc
Stammgast
#6 erstellt: 11. Jan 2005, 22:37
Hallo,
wie wäre es denn mit einem Verstärker, der an und extra für Elektrostaten entwickelt wurde? D.h. superlaststabil ist, auch wenn die Biester runter bis 0,5 ohm gehen; dazu einen Superklang hat und mit 100 Watt an 8 ohm wirklich jeden LS treibt.
Biete da gerade einen Pütz/Audio Exklusiv P112 an (audiomarkt, highendmarkt und hier).Wenn Du Interesse hast, dann kannste dich ja melden.
Irgendwo wird auch ein Pütz - Elektrostat angeboten für glaube ich um die 800.
Wenn DU unbedingt einen Elektrostaten willst, hättest du dann für 1600 - 1700 Euro eine passende Verstärker-Lautsprecherkombi und auch wenn ich kein Elektrostatenbesitzer bin - das hat schon was... .
Grüße
Andreas
micha_D.
Inventar
#7 erstellt: 12. Jan 2005, 11:44
Hallo..

Mit SICHERHEIT funktioniert ein Elektrostat nicht,wenn er als Dipol ausgeführt ist.

Solche LS benötigen einen Abstand zur Rückwand von locker 1-2Metern..alles andere würde sich allerübelst anhören....

Das ist auch der Grund,warum ich mir die Logan,s nicht kaufe....die brauchen Platz zur Rückwand+zur Seite....

Die Aufstellung eines Elektrostaten ist umständlicher als bei einem Dynamischen System...falsche Wandabstände sind meistens Katastrophal....dann kommt meistens nur diffuses Gebrabbel bei rum...Auf einem so kleinen Raum würde ich eher zum Dynamischen LS greifen....auch hier gibt es noch Magnetostaten für Mittel/Hochton...die haben eine ähnliche Klangcharakteristik wie der E-Stat....ist allerdings auch nicht ganz dasselbe..aber immer noch weitaus besser,als ein schlecht aufgestellter Dipol!!

Gruß,Micha
prinzbasso
Stammgast
#8 erstellt: 12. Jan 2005, 12:12
Hallo,

beruhigt euch mal alle wieder.
Ich hab mich da geirrt. Es handelt sich um einen kleineren Magnetostaten mit konventionellen Bass-Lautsprecher.
Und der funktioniert sehr gut in meinem "Tigerkäfig".
Hab endlich mal so was wie ne Bühne bei mir.
Bei den Lautsprechern reichen auch schon 70-80cm Abstand zur Rück-/Seitenwand.
Röhrenverstärker hab ich auch schon.
Bin also (fast) rundum glücklich mit meinem Sound zu Hause.
Hab noch 'n kleines Wummerproblem bei 44Hz. Dat krig ich aber auch noch innen Griff.
Helmholz- bzw. Plattenresonator.

Tschö

Chilli
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