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Schwachstelle in meinem Setup

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Autor
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Tonke90
Neuling
#1 erstellt: 17. Dez 2015, 17:02
Hallo liebe Community,

ich würde gerne einen besseren Klang aus meinem Setup bekommen und möchte euch gerne fragen wo ihr die Schwachstelle seht.

Beim mir läuft ein Raspberry Pi 2 Model B, der FLACs von einer Festplatte abspielt. Verstärken tut das ganze eine Harman Kardon hk440 Vxi und als Lautsprecher verwende ich ein Paar Dynaudio Audience 70.

Die Lautsprecher werden nicht das Problem seien. Ich überlege den Raspberry Pi mit einem HiFiBerry DAC+ auszustatten oder den Verstärker auszutauschen.

Danke vorab!
lord_abortion
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 17. Dez 2015, 17:34
Ich nutze auch eine Raspberry für die Musikwiedergabe, allerdings mit Hifiberry. Ich habe ihn nie ohne betrieben und kann daher keinen persönlichen Vergleich liefern, mit ist mir jedoch noch nie auch nur ein klanglicher Makel aufgefallen. Viele Reviews benennen jedoch den Raspi-internen Audioausgang als klare Schwachstelle, weshalb ich da von vornherein einen Riegel vorgesetzt habe.
Wie sieht es dann ansonsten mit der Aufstellung der Lautsprecher aus? Oft kann man da viel durch einfaches hin und her schieben ausprbrobieren ohne auch nur einen Cent extra auszugeben.
Pauliernie
Stammgast
#3 erstellt: 17. Dez 2015, 17:47
Hallo Tonke,

was genau gefällt Dir denn nicht am Klangbild ?

Der alte Harman gehört nicht zu den potentesten Verstärkern und die Audience 70 bräuchten bei einem Wirkungsgrad von 87 db doch einen etwas kräftigeren Verstärker.

Hier könntest Du z.B den Yamaha R-N602 nehmen und diesen mit dem PC/Festplatte über den USB(B) Anschluß verbinden. Ein D/A-Wandler ist hier schon drin.

http://de.yamaha.com...s/r-n602/?mode=model

Den grundsätzlichen Klangcharkter der Dynaudio wirst Du mit dem Verstärkertausch nicht verändern aber mehr Leistung kann hier absolut nicht schaden.


[Beitrag von Pauliernie am 17. Dez 2015, 17:58 bearbeitet]
arizo
Inventar
#4 erstellt: 17. Dez 2015, 17:48
Ich könnte mir vorstellen, dass du mit einem Vollverstärker mit eingebautem DAC besser fährst.
So würdest du gleichzeitig eine gute Wandlung und mehr Power in deine Kette bekommen.
Der HK hat ja, so habe ich es auf die Schnelle gefunden, nur 50 Watt an 4 Ohm.
Da wären die Dynaudio mit Sicherheit über ein bisschen mehr Kraft glücklich.
Ich würde einen Yamaha AS 701 empfehlen.
Der 501 würde wahrscheinlich auch reichen.
Tywin
Inventar
#5 erstellt: 17. Dez 2015, 18:14
Hallo,


ich würde gerne einen besseren Klang aus meinem Setup bekommen und möchte euch gerne fragen wo ihr die Schwachstelle seht.


in 99% aller Fälle hier im Forum: Lautsprecherpositionierung, Raumakustik und Hörplatzposition. Danach der aus meiner Sicht zu schwachbrüstige Verstärker und danach die nicht sonderlich spritzig und detailliert spielenden Boxen wenn das stören sollte.

Wenn Du an gutem Stereo-Klang interessiert bist, können die folgenden Infos hilfreich sein:

http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=66
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=173
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=83
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

VG Tywin
Mickey_Mouse
Inventar
#6 erstellt: 17. Dez 2015, 19:08
ich habe meine Audio Physic lange mit einem 2*60W Vollverstärker betrieben. Das reicht locker auch für "richtig laut" aus, wenn man nicht bereits taub ist.

auch wenn die D/A Wandlung heutzutage i.d.R. keine allzu großen Auswirkungen auf den Klang hat, in diesem Fall sehe da das Problem. Es ist ja nicht nur die eigentliche D/A Wandlung sondern auch der analoge Ausgang des RasPi. Das ist ein Experimentier/Bastel Micro-Rechner, dessen Audio-Ausgang nur als Gimmick gedacht ist, um dem Ding ein paar Töne zu entlocken.

Ein Verstärker mit digitalem (S/PDIF) Eingang löst das Problem nicht direkt, weil dem RasPi der entsprechende Ausgang fehlt, der hat dann nur noch HDMI. Und wenn man eh da noch etwas dazu kauft wie den HiFi-Berry&Co., dann kann man es auch gleich mit dem aktuellen Verstärker probieren.
Tonke90
Neuling
#7 erstellt: 17. Dez 2015, 19:09
Danke für die zahlreichen Antworten. Ich werde mich in jedem Fall mit der Aufstellung befassen. Ich visiere ein klares, ausgewogenes Klangbild an. Momentan wirkt es mir etwas unruhig.

Den Verstärker betreibe ich ca. auf 1/4 - 3/5 Lautstärke, situationsabhängig. Ich habe aber gerade beim Ausprobieren mal den Verstärker, ohne etwas zu spielen, voll aufgedreht. Beim Raspberry höre ich ein Rauschen, bei meinem CD-Player nicht. Beide waren im Pause-Modus. Ein anderes Kabel und auch das Tauschen der Eingänge bringt kein Abhilfe. Vll ist es das, was mir unterbewusst negativ Aufgefallen ist.

@lord_abortion Könntest du evtl. mal den Raspberry Pi bei Gelegenheit am original Ausgang ausprobieren? Ggf würde ich doch mal den HiFiBerry DAV+ anvisieren. Ich habe gerade noch eine günstigere Kopie mit dem gleichen DAC PCM5122 gefunden.

[1] http://www.ebay.de/i...7:g:JCMAAOSwpDdVeTu2

Edit:
@Mickey_Mouse sehe deine Antwort gerade erst, das würde ja mit meiner Beobachtung übereinstimmen. Wenn der Verstärker nicht eh zwangsläufig ausgetauscht werden muss und z.B. ein HiFiBerry Abhilfe schaffen könnte, dann würde ich gerne beim Raspberry Pi bleiben. Ich mag die Möglichkeiten die er mir bringt und dazu kommt noch dass mein Budget nur zur Not einen neuen Verstärker hergibt.


[Beitrag von Tonke90 am 17. Dez 2015, 19:14 bearbeitet]
glenfarclas
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Dez 2015, 21:07

arizo (Beitrag #4) schrieb:
Ich könnte mir vorstellen, dass du mit einem Vollverstärker mit eingebautem DAC besser fährst.
So würdest du gleichzeitig eine gute Wandlung und mehr Power in deine Kette bekommen.
Der HK hat ja, so habe ich es auf die Schnelle gefunden, nur 50 Watt an 4 Ohm.
Da wären die Dynaudio mit Sicherheit über ein bisschen mehr Kraft glücklich.
Ich würde einen Yamaha AS 701 empfehlen.
Der 501 würde wahrscheinlich auch reichen.


Die angebenen Wattzahlen kann man keineswegs vergleichen. Harman-Kardon gibt unverzerrte Watt bei 20-20000 Hz an und nicht Watt bei 1 Khz und 1% Klirr. Ich hatte mal einen Harman Receiver mit nominell 30 Watt, der viele Parties mit 4 LS im Parallebetrieb bestritt. Der 150-Watt-Yamaha eines Kumpels hatte nach einer einzigen solchen Aktion einen Netzteildefekt.
Und Unruhe im Klangbild dürfte sicher nicht auf den Harman zurückzuführen sein.
Dennoch würde ich gelegentlich ausprobieren, ob die wirklich nicht als Temperamentsbolzen bekannten Dyns vielleicht durch einen Verstärker, der sie mal durchprügeln kann, einen Satz nach vorne machen. Vielleicht ein Cyrus oder Naim mit externem Netzteil?
Aber sicher ist ein ordentlicher analoger Ausgang am D/A-Wandler erst mal die Basis, um überhaupt was vernünftiges in den Verstärker reinzubekommen.
Viel Spass beim Ausprobieren!
RobN
Inventar
#9 erstellt: 22. Dez 2015, 15:39
Der Raspi soll tatsächlich einen sehr bescheidenen Analogausgang haben. Eigentlich könnte ich das auch mal ausprobieren, ich habe auch noch einen rumfliegen (mit Volumio).

Es muss allerdings nicht unbedingt ein Hifiberry sein, ein beliebiger USB-DAC tut es genau so gut. Welche unterstützt werden, hängt aber u.U. von der verwendeten Raspbian-Distribution ab, für Volumio etwa gibt es eine (wenn auch nicht vollständige) Liste. Auch die günstig(st)en wandeln und klingen idR tadellos, wie etwa ein Behringer UCA202 für ~30 Euro. Wenn ich die Zeit finde, könnte ich ggf. mal einen kurzen Vergleich zwischen Onboard-Ausgang, dem genannten Behringer und einem ODAC machen...
Tonke90
Neuling
#10 erstellt: 23. Dez 2015, 11:00
Ich habe mir jetzt auf Grund des Feedbacks zunächst einen PiFi DAC+ 2.0 [1] HifiBerry Klon bestellt. Sobald er da ist werde ich berichten

[1] http://de.aliexpress...62,searchweb201560_4
pagefile
Stammgast
#11 erstellt: 23. Dez 2015, 11:57
Ich kann das bestätigen. Ich hab auch einen Raspberry Pi2. Testweise hatte ich den auch mal ohne HiFiBerry getestet und es klang sehr dumpf und verrauscht. Mit dem HiFiBerry DAC+ war das ein Riesenunterschied.
Fanta4ever
Inventar
#12 erstellt: 23. Dez 2015, 13:14

glenfarclas (Beitrag #8) schrieb:
Harman-Kardon gibt unverzerrte Watt bei 20-20000 Hz an und nicht Watt bei 1 Khz und 1% Klirr

Von der Yamaha Homepage für den A-S701:
Minimum RMS Output Power (8 ohms, 20 Hz-20 kHz) 100 W + 100 W (0.019% THD)

Einfach mal lesen, steht unter "Technische Daten"

LG
Tonke90
Neuling
#13 erstellt: 19. Jan 2016, 12:48
Mein PiFi DAC+ 2.0 HifiBerry Klon ist da. Mit diesem habe ich kein Rauschen mehr und einen hörbar besseren Klang!

Danke für die ausführliche Hilfe!
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