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Wechsel zu Aktiv Lautsprecher sinnvoll?

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luaamp
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Mrz 2016, 10:47
Hallo Zusammen

Bei mir laufen im Wohnzimmer 30qm standart Ausstattung ein Pärchen JBL Ti 5000, angetrieben von einem Lua 6565, der ist baugleich mit dem Jolida 801. Die beiden ergänzen sich recht gut, klingt nicht schlecht.

Nachdem ich die Lautsprecher nun 20 Jahre habe kommt so langsam aber sicher immer mehr der Wünsch nach einem neuen Spielzeug auf.

Damals träumte ich von einer Backes&Müller BM12 oder BM20. Die könnte ich mit einem Mcintosh D100 antreiben.
Überholte BMs werden ja einige angeboten...
Jetzt die Frage an die Kenner, in wie weit wird sich der Klang verändern? Schwere Frage, ich weiß, aber ich bräuchte einen Erfahrungswert was mich erwarten würde... und ob sich der Finanzielle Aufwand überhaupt lohnen würde, verschlechtern will man sich ja nicht, grins...
Leider konnte ich nie eine BM live hören so das ich keine vorstellung habe was die kann und wie sie im vergleich zur ti 5000 einzuordnen ist...

Viele Grüße
luaamp
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 31. Mrz 2016, 17:30
Hi,

ist niemand hier der von einer passiven auf einer Aktiv-anlage irgendwann gewechselt hat?

Nach einem Gespräch mit jemanden der sich auskennt soll das schon ein großer Unterschied sein.
So ähnlich in etwa wie von einem passiven Subwoofer auf einem aktiven...
Don_Tomaso
Inventar
#3 erstellt: 31. Mrz 2016, 17:50
Frag doch mal bei einem der einschlägigen BM-Gebrauchthändler (Sprint?) nach, ob die dir, gegen ein gewisses Entgelt natürlich, eine BM deiner Wahl zu dir nach Hause stellen würden. Dann weisst du es. Pauschalaussagen sind da, glaube ich, eher weniger sinnvoll, speziell bei der Investition.
dejavu1712
Inventar
#4 erstellt: 31. Mrz 2016, 17:57
Das was Du fragst, kann keiner beantworten, es gibt zu viele individuelle Faktoren und subjektive Vorlieben,
die man gar nicht vorhersehen kann und Spekulationen helfen dir bei deinem Vorhaben sicher nicht weiter.

Ob dir der LS gefällt respektive sich deutlich von der JBL abhebt, hängt außerdem nicht alleine davon ab ob er
passiv oder aktiv ist, die Pauschal Aussage der "Person die sich auskennt" kann ich daher nicht unterschreiben.

Geschmäcker sind nun mal verschieden und selbst die einzelnen Modelle von B&M unterscheiden sich klanglich.

http://www.aktiv-backesmueller24.de/information.php?info_id=38

Einen LS kauft man nicht blind bzw. nur auf Empfehlung im Forum und wenn, dann mit einer Rücknahme Option.
ATC
Inventar
#5 erstellt: 31. Mrz 2016, 20:59
Hallo,

die alten B&M klingen zwar präziser als eine Ti 5000,
aber auch klanglich anders, mit einem mehr im Hochton, welches mir z.B. schon des Guten zu viel ist,
aber wie schon gesagt wurde sind Geschmäcker verschieden.

Ein sehr guter Lautsprecher ist z.B. das hier angebotene, aktuelle Modell
http://www.hifi-foru..._id=171&thread=13245
die Prime 14 würde ich allem hier Genannten klar vorziehen, und man hätte technisch, klanglich und auch optisch etwas deutlich Besseres.
gelegentlicher_nutzer
Stammgast
#6 erstellt: 31. Mrz 2016, 22:06
Allein durch die Aktivierung wird sich nicht viel ändern, mit einer Ausnahme, s.u.

Ich hatte die TI 3000. Mit dem Hochton konnte ich mich nie anfreunden. Jetzt höre ich über Neumann 120 (kleine aktive Studio-Monitore) und einen Studio DAC mit Einmess-Funktion, Super-Wandlern und Widerstandskaskade zur Lautstärkregelung sowie USB-Out aus dem Tablet. Die Neumann sind eigentlich nur als Übergangslösung gedacht, bleiben aber da. Das ganze hat eine Folge, die Du vielleicht gerade nicht suchst: Du hörst auf zu frickeln. Es klingt einfach gut und fertig. Kein Gebastel, die Dämpfungen der Kabel gegen Abstimmung der Lautsprecher auszuspielen, monatelang über Verstärkeralternativen zu brüten etc.. Du sparst auch noch Geld: je nach Temperament reicht ein mittlerer DAC am asynchron USB-Out eines Laptops oder Tablets und fertig ist die Anlage.

Anhörtips:
Neumann 120, 800-1000€/Paar. Ausgezeichnet für den Preis, machen mit gutem Material viel Spaß, können sehr laut
Neumann 310, 3400€/Paar. Mercedes E-Klasse unter den Lautsprechern, machen alles richtig.
Geithain 3 Weg aktiv, 9000-11000€/Paar, die S-Klasse/der Bentley unter den Boxen. Machen alles ausgezeichnet.

Nicht zufällig sind das alles Studiomonitore. Weil Du meiner Meinung nach mehr Ingenieursstunden und weniger Esoterik pro € bekommst. Das ist aber Typfrage. Es gibt natürlich viele viele Alternativen. Oben nur die, die ich mir angehört habe und für die mir ein paar hundert km Strecke nicht zu weit waren. Hast Du ein Budget? Ich würde mir die Anfälligkeit älterer Boxen nicht antun wollen.

Zum Klang: Alle sind neutraler, d.h., nicht so rabenschwarz tief und so wohlig einbettend wie die TI. Dafür hörst Du aber nur Bass, wenn auf der Aufnahme auch welcher drauf ist. Lästig werden sie meiner Meinung nach nicht. Die beiden größeren Boxenmodelle sind nicht nur für ihre Größe sehr leistungsfähig im Baß. Du hast sehr wenig Verfärbungen, gleichzeitig eine sehr präzise Abbildung und eine schöne große Bühne.

Gibt hier im Forum einen Studiomonitor-Thread, da kannst Du einfach auf der letzten Seite einsteigen und Deine Frage stellen.


[Beitrag von gelegentlicher_nutzer am 31. Mrz 2016, 22:14 bearbeitet]
padua-fan
Inventar
#7 erstellt: 31. Mrz 2016, 23:00
Zu den vorgeschlagenen aktiven Monitoren möchte ich noch die ADAM S4X-V hinzufügen.
Preislich und Leistungstechnisch zwischen KH310 und MEG RL901K angesiedelt (ca. 7500€/paar) und mit dem wunderbaren X-ART Tweeter, den man aber mögen muss. Auch sehr neutral, wenn der Raum es zulässt.

Mir machen sie sehr viel Spaß, nach wie vor.
kottanalien
Stammgast
#8 erstellt: 01. Apr 2016, 04:43

padua-fan (Beitrag #7) schrieb:
Zu den vorgeschlagenen aktiven Monitoren möchte ich noch die ADAM S4X-V hinzufügen.
Preislich und Leistungstechnisch zwischen KH310 und MEG RL901K angesiedelt (ca. 7500€/paar) und mit dem wunderbaren X-ART Tweeter, den man aber mögen muss. Auch sehr neutral, wenn der Raum es zulässt.

Mir machen sie sehr viel Spaß, nach wie vor.


An den Tip mit den Adams S4X-V kann ich mich nur anschließen.
Beim großen T kosten die gar nur 6900€ pro Paar und als ich meine bei der Hörzone mal anfragte war da noch einiges drin
luaamp
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 01. Apr 2016, 08:16
na das sind doch mal interessante tipps...

da das musikhaus Thomann ja nur 30 km weit von mir weg ist...

vielen dank!
gelegentlicher_nutzer
Stammgast
#10 erstellt: 01. Apr 2016, 08:46
Die Neumann 120 A (eher zu klein für Dich) und die Neumann/KH 310 sowie die Adam kannst Du da in jedem Fall hören. Dann hast Du schon mal Anhalttspunkte für die Monitor-Klassen. Gönn' Dir den Spaß und such Dir noch ein eHörmöglichkeit für die Geithain. Ich bin nach Osnabrück gefahren, für Dich evtl. München oder Geithain selbst.

Sei drauf gefasst, daß Du erstmal Baß und Wohlklang vermissen wirst - nimm Dir halt einen Querschnitt guter Aufnahmen selbst mit. Du wirst merken, daß die Boxen einen ganz gewaltigen Baß produzieren können. Die oberen Mitten und die Höhen sind eh' besser als bei der JBL.

Viel Spaß, bin gespannt, was Du berichtest.

Alexander
dejavu1712
Inventar
#11 erstellt: 01. Apr 2016, 09:02
Die Numann A120 reicht aus, wenn man sie mit zwei (CB) Aktiv Subwoofer ergänzt, da gibt es schon richtig gute Modelle ab ca. 350€,
eine Variante die nicht zu verachten ist und die Bass Performance der JBL ganz klar in den Schatten stellt, sofern sie ordentlich ein und
aufgestellt werden, was durch einem DSP erheblich vereinfacht wird und klanglich lässt sich so üblicherweise auch noch was rausholen.

Bei Thomann kann man leider nicht vernünftig vergleichen, aber zum herausfinden ob und welche LS etwas für dich sind, wird es reichen.

Mein Hörtipp: http://www.thomann.de/de/event_opal.htm

Danach solltest Du den/die Favoriten nach Hause bestellen und in den eigenen 4 Wänden hören bzw. mit den JBL vergleichen, das ist bei
Thomann überhaupt kein Problem und wird von denen sogar empfohlen, ob Du dir dann noch Alternativen wie B&M etc. anhören willst,
musst Du dann entscheiden, bei Studio Monitoren gibt es oft mehr fürs Geld, allerdings muss man dann Abstriche bei der Optik machen.

Es wäre natürlich schön wenn man das Budget und die Räumlichkeiten kennen würde, so ist das bisher leider nur ein stochern im Trüben.
ATC
Inventar
#12 erstellt: 01. Apr 2016, 10:21

gelegentlicher_nutzer (Beitrag #10) schrieb:
...nimm Dir halt einen Querschnitt guter Aufnahmen selbst mit.


Einspruch... nimm dir lieber einen Querschnitt ALL deiner Musik mit,

denn je nachdem was für einen Musikgeschmack du hegst kann es sein das du nach dem Kauf von Studiomonitoren die Hälfte nicht mehr hören willst, gerade wenn sie so analysieren wie die Neumann oder Adam.
padua-fan
Inventar
#13 erstellt: 01. Apr 2016, 14:02

ATC (Beitrag #12) schrieb:

denn je nachdem was für einen Musikgeschmack du hegst kann es sein das du nach dem Kauf von Studiomonitoren die Hälfte nicht mehr hören willst, gerade wenn sie so analysieren wie die Neumann oder Adam.

Das halte ich für ein ziemliches Ammenmärchen... Ich höre auch sehr viel Metal/Rock, was ja nun nicht gerade "audiophil" abgemischt ist, und das macht mir auch über meine Adams sehr viel Spaß.
gelegentlicher_nutzer
Stammgast
#14 erstellt: 01. Apr 2016, 14:28

denn je nachdem was für einen Musikgeschmack du hegst kann es sein das du nach dem Kauf von Studiomonitoren die Hälfte nicht mehr hören willst, gerade wenn sie so analysieren wie die Neumann oder Adam.

Kann man wirklich die ADAm mit den KH 310 in dieser Beziehung in einen Topf werfen? Finde ich nicht. Die 120er sind ein anderer Fall, es fehlt halt (mir nicht unbedingt) ein bischen Bass unter 80Hz, aber sie werden nicht lästig, finde ich.

Ein Problem sind schonn beispielsweise schlechte DIY-Ddigitalisierungen von schlechten Pressungen schlechter Rock-Liveaufnahmen der frühen 70er, die dann auf Youtube eingestellt werden udn von dort als <= 156kbps-mp3 heruntergeladen werden. Das ist dann schon mal grenzwertig.
Böötman
Inventar
#15 erstellt: 01. Apr 2016, 14:53
Auch wenn Ich mit meinen Nuberts (NL122) nur in der - passiven - Hausfrauenliga spiele so muss Ich ATC recht geben. Je besser der Lautsprecher desto eher treten unzulänglichkeiten der Aufnahmen zu tage. So klingen gute Aufnahmen gut und schlecht schlecht. Wo kein Bass ist, wird nichts hinzugemogelt, aufgedickt oder verheimlicht. Kurz um wird die Musik so wie sie ist wiedergegeben und darauf muss man sich erstmal einlassen. Vermeintliche Bassschwächen liegen meist am verwendeten Musikmaterial und das muss man erstmal wissen.
padua-fan
Inventar
#16 erstellt: 01. Apr 2016, 15:00
Gerade was Bassqualität und v.a. auch -menge angeht, hängt das häufig extrem vom Raum ab.
Die meisten Leute haben glaube ich noch nie "richtigen" Bass gehört - bei mir geht der recht linear bis ca. 25Hz runter, und die meisten wundern sich, warum es denn so "bassarm" klänge.

Man ist eben doch meistens ziemlich aufgedickten Klang gewohnt.
Werner_B.
Inventar
#17 erstellt: 02. Apr 2016, 21:54

luaamp (Beitrag #2) schrieb:
... ist niemand hier der von einer passiven auf einer Aktiv-anlage irgendwann gewechselt hat?

Doch, etliche.


luaamp (Beitrag #2) schrieb:
Nach einem Gespräch mit jemanden der sich auskennt soll das schon ein großer Unterschied sein.

Kommt darauf an ... Man kann auch aktive schlecht konstruieren. Richtig ist, dass ein Aktivkonzept Freiheitsgrade in der Konstruktion bringt, die mit Passiven nicht vorhanden sind. Ob das aber vernünftig genutzt wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ausserdem gibt es Pseudo-Aktive, wo lediglich die Endstufe im LS-Gehäuse steckt, und nach wie vor eine passive Frequenzweiche die Aufteilung auf die einzelnen Chassis vornimmt. Solche aktivierten Passive verschenken alle potentiellen Vorteile von vorneherein.


ATC (Beitrag #12) schrieb:
... kann es sein das du nach dem Kauf von Studiomonitoren die Hälfte nicht mehr hören willst, gerade wenn sie so analysieren wie die Neumann oder Adam.

Ich höre alle Aufnahmen in meinem Besitz lieber über die Aktiven als über die vorigen Passiven.

Ansonsten kann ich die Empfehlungen Neumann und ME Geithain unterstützen.


padua-fan (Beitrag #7) schrieb:
... ADAM S4X-V hinzufügen ... Auch sehr neutral, wenn der Raum es zulässt.

Um den Raumeinfluss zu reduzieren, ist ein gleichmässig gerichtetes Abstrahlverhalten sinnvoll. Genau in diesem Punkt sind Neumann und MEG sehr gut. Das heisst übrigens genau nicht, dass der Sweetspot kleiner wird, im Gegenteil ... es sollte ausserhalb des Sweetspots frequenzneutral nur leiser werden ...

Gruss, Werner B.
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