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Wie viel Verstärkerwatt für Dali Epicon 8?

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nepali
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 30. Nov 2016, 09:03
Einen frischen guten Morgen!

Bin mir gerade am überlegen, wie ich meine langsam in die Jahre gekommenen AVM-Monoblöcke durch frischere Teile ersetzen bzw. upgraden könnte.

Die Monoblöcke pushen gegenwärtig Dalis Epicon 8 und werden von der Vorstufe Accuphase C-2110 angesteuert.
Nun weiss ich nicht, ob ich mir eine Class A-Endstufe (z.B. Accuphase A-65?) oder eine A/B-Endstufe von Accuphase oder AVM anlachen soll.

- Ist der Unterschied hörbar zwischen Class A und A/B??
- Genügt die Leistung einer Accuphase A-65 mit 60 Watt überhaupt für die Epicon 8??

Was meint ihr dazu?
Sonnige Grüsse
Bontaku
Stammgast
#2 erstellt: 30. Nov 2016, 15:15
Beantworte bitte ehrlich folgende Frage für Dich zuerst: "Will ich mir langsam einfach mal wieder was neues gönnen?"

Wenn ja, werden Dir sicherlich einige Forumgsmitglieder hilfreich zur Seite stehen können. Wenn nein, bleib bei Deiner Kombi. Und natürlich langt die Leistung für normale Lautstärken, Verzerrungen/Klirrefekkte wären Dir ja sicherlich schon von alleine aufgefallen.
JULOR
Inventar
#3 erstellt: 30. Nov 2016, 15:24
Amperlite
Inventar
#4 erstellt: 30. Nov 2016, 17:00

nepali (Beitrag #1) schrieb:
- Ist der Unterschied hörbar zwischen Class A und A/B??

Wenn der Entwickler der Verstärkerschaltung kein kompletter Trottel war, dann nicht.
Class A ist nur eine unnötige Heizung und Stromverschwendung und bringt keinen Vorteil.
Kann man natürlich kaufen, ist aber wie mit dem 500PS Hummer in der Innnenstadt rumzufahren. Sinnbefreit, aber dicke Hose.


- Genügt die Leistung einer Accuphase A-65 mit 60 Watt überhaupt für die Epicon 8??

Wenn du Musik nur bei Zimmerlautstärke hörst, reichen dir auch 10 Watt. Mit 60 Watt kommt man so langsam in Bereiche, die in einem Mehrparteienhaus schon zu Stress mit den Nachbarn führen.
Wie laut darf es denn werden?


[Beitrag von Amperlite am 30. Nov 2016, 17:02 bearbeitet]
nepali
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 01. Dez 2016, 07:42
Guten Morgen Bontaku

Hm. Gerne gebe ich dir und mir eine ehrliche Antwort. Nach rund 20 J. AVM Monoblock M1 klackert das Thail immer wieder mal im Ruhezustand. Vermutlich ist die automatische Ein-Auschalter (oder wie das heissen mag) defekt. Also, ja, gerne wieder mal was neues und ja, es könnte tatsächlich sein, dass das Gerät in nächster Zeit abraucht...

Frostige Grüsse aus der Schwoiz
Nepali
nepali
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 01. Dez 2016, 07:47
Guten Morgen Amperlite

Dane für deine Erläuterungen. Dein Hummer-Verlgeich brachte mich zum Schmunzeln. Nein, ich fahre keinen Hummer, sondern ein kleines Elektrowägelchen...

Da wir in einem Häuschen wohnen, müsste es schon seeehr laut werden, damit die Nachbarn in den Genuss der Musik kommen könnten. Also, nein, es geht nicht darum, dauernd in Partylautstärke zu hören, eher darum, nach oben genug Reserve zu haben, wenn es mal laut(er) werden sollte.

In den Foren habe ich immer wieder mal gelesen, dass Class A im unteren Lautstärkebereich besser klingen soll und auch sonst wärmer und differenzierter sei. Ist da was dran oder ist dies Hummer-Märchen?

Frische Grüsse aus der Schwoiz
JULOR
Inventar
#7 erstellt: 01. Dez 2016, 07:57
Ich glaube, die Frage zum Verstärkerklang wird nie eindeutig beantwortet werden. Bisher konnte weder technisch noch in Blindtests je ein verifizierbarer Unterschied zwischen Verstärkern und schon gar nicht speziellen Bauarten nachvollzogen werden.

Manche glauben trotzdem, etwas zu hören. Das sei ihnen gegönnt.

Class A erzeugt mehr Abwärme, da die Endstufen auch im Leerlauf mit voller Leistung fahren - und verbrauchen entsprechend mehr Strom. Wärmer klingen tun sie deshalb nicht. Dann lieber Röhrenverstärker. Da ist es dann aber mit der angeblich so wichtigen Leistung Asche.
rcstorch
Inventar
#8 erstellt: 01. Dez 2016, 08:25

JULOR (Beitrag #7) schrieb:
Ich glaube, die Frage zum Verstärkerklang wird nie eindeutig beantwortet werden.

Genau so ist es, nicht nur bei Verstärkern. Hier spielen einfach viel zu viele subjetive Empfindungen mit rein.

@TE
Wenn Du 20 Leute danach fragst, erhälst Du auch 20 verschiedenen Antworten. Am besten ist immer noch, selber probehören, denn Dir muss es gefallen.

Und das Thema "Röhren-Verstärker klingen warm, Transistor-Versärker eher kalt", wird wohl nie mehr aus der Welt zu schaffen sein. Gaaaanz am Anfang, als die Transistorverstärker auf den Markt kamen, war das mal so. Das lag damals hauptsächlich an den ungradzahligen Oberwellen, die die ersten Generationen der Transistorverstärker noch produziert hatten. Das ist heute eigentlich kein Thema mehr, hält sich aber äußerst hardnäckig...
JULOR
Inventar
#9 erstellt: 01. Dez 2016, 08:29
Auch wenn das jetzt OT ist: Transistoren klingen aus meiner Sicht zwar nicht kalt. Röhren können aber durchaus warm klingen durch ihre harmonischen Verzerrungen (bzw. gradzahligen Oberwellen), welche die Transen nicht haben.
Oder sehe ich da was falsch?


[Beitrag von JULOR am 01. Dez 2016, 08:30 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#10 erstellt: 01. Dez 2016, 08:31
moin

Ich weis ja nicht um welche AVM Mono Endstufen es sich handelt, aber soweit ich weis
waren die schon immer ausreichend dimensioniert und motorisiert, wenn du wirklich mehr
Reserven haben willst, ist es mit den üblichen Vorstellungen, wie sich das beheben lässt
nicht getan, da selbst die doppelte Leistung gerade mal für + 3 db mehr Pegel sorgt und
das garantiert noch nicht für mehr Reserven bzgl. Stabilität und Strom Lieferfähigkeit.

Die Dali Epicon 8 sind auch keinen kritischen LS die man mit einem besonderen Verstärker
verheiraten muss, auch wenn sie an einer Accuphase Vor-Endkombi angeschlossen waren
als ich sie ausgiebig hören durfte, es reicht aber auch ein ordentlicher Vollverstärker aus.

Ich wüsste also nicht, was man aus technischer Sicht verändern sollte, wenn es dir aber um
was neues geht, dann würde ich passend zum Vorverstärker eine Accuphase nehmen, eine
Class A Endstufe macht heut zu Tage und in Verbindung mit der zahmen Dali keinen Sinn.
Anro1
Inventar
#11 erstellt: 01. Dez 2016, 08:31
Hallo Nepali

geh zu einem kompetenten Händler Deines Vertrauens, und höre Dir z.B. eine
von Class A -> A/B umschaltbare Endstufe an einer gut zusammengestellten
und in einem guten Höraum sinnvoll aufgestellten Wiedergabekette mit Dir bekannter
hervorragend aufgenommenen und gemasterter Musik mal intensiv über 2-3 Stunden an.

Wenn Du keine Unterschiede feststellen kannst, prima, Happy Camper dann bist
Du ja völlig losgelöst und kannst Dir das Schönste an Neuware/Gebrauchware aus den
unendlichen Tiefen des Verstärkerangebotes aussuchen.

Tipp, nimm Musik mit welche die Feinheiten einer Aufnahme & Wiedergabe auch aufzeigt.
Natürliche, gut aufgenommene Instrumente, Klavier, Geigen/Bratschen, Trompeten, Klarinetten, Stimmen.
Bei einem Klavier einfach mal auf die feinen Schwebungen der Saiten, auf die Wucht des
Klang-Korpus, auf den Einfluss der Pedale achten.
Den Glanz, und die Anblas/Klappengeräusche einer Trompete vergleichen.
Auch sehr interessant die doch zum Teil schrägen Harmonischen einer Klarinette.

Es sind die Harmonischen, die Microhallanteile, die Schwebungen welche im Detail
den Wohlklang, aber auch das Dynamikempfinden und somit IMHO die Qualität des
Musikerlebens im Wohnzimmer Hörraum ausmachen.

Wegen der Leistung, 50Watt sind, wenn Du nicht gerade eine 83dB/W/m Leisesprecher hast,
für die meisten HomeHifi Anwendungen mehr als genug. Man(n)Frau will ja nicht taub werden.

Viel Spass beim Hören und viel Spass bei der Auswahl.
Grüsse in die Schweiz
dejavu1712
Inventar
#12 erstellt: 01. Dez 2016, 08:42
Sorry, aber da hat wohl einer zu viele Testberichte gelesen....

Warum muss man in einer Kaufberatung immer so viel subjektive und
rein persönliche Empfindungen mit reinpacken, nach den ersten beiden
Absätzen hätte die Post enden können, alles andere ist wenig hilfreich,
vor allem wenn man die empfohlene Musik gar nicht hört und wie bitte
schön soll man Rückschlüsse ziehen, wenn sich der Hörraum und die LS
der "Kette" unterscheiden, das muss mir mal der Kollege hier erklären.
Anro1
Inventar
#13 erstellt: 01. Dez 2016, 09:22
Testberichte ? nicht das ich wüßte, aber vielleicht ein wenig
zuviel an Audio / Hifi Wissen & Erfahrung.

Sollte der TE wider meiner Einschätzung nur Berieselungsgesäusel oder
elektronische Krachbumms Musik hören, dann mea culpa maximum mea culpa für meine
äusserst unsensible Empfehlung sich selbst ein Bild / Eindruck zu seiner Auswahl zu machen

Mir gehen schlicht die ewigen Besserwisser hier auf den S..., die noch nie in Ihrem Leben
eine wirklich gute Musikwiedergabe erlebt haben aber ständig ihre "alles ist eh gleich"
Meinung absondern.

Sei es drumm, der Herr aus der Schweiz ist seines eigenen Glückes Schmied, und er wird
schon die richtige Entscheidung für sich treffen;)
dejavu1712
Inventar
#14 erstellt: 01. Dez 2016, 09:53
Wenn du es persönlich nimmst, so ist das deine Sache, aber anderen
Besserwisserei und fehlende Erfahrungen mit guter Musikwiedergabe
zu unterstellen, ohne die Personen zu kennen, ist sicher fehl am Platze.

Zu mal ich die Dali Epicon 8 selbst schon ausgiebig gehört habe.

An zu viel Audio / Hifi Wissen & Erfahrung liegt es bei dir also sicherlich
nicht, vor allem wenn man die typischen blumigen Klangbeschreibungen
der einschlägigen Gazetten 1 zu 1 kopiert.

Gegen den Punkt, das sich der TE selbst einen Eindruck verschafft, hat
niemand etwas einzuwenden, nur sollte das dann auch unter sinnvollen
Voraussetzungen stattfinden, aber das scheint für dich kein Thema zu sein.
WiC
Inventar
#15 erstellt: 01. Dez 2016, 10:12
Hallo,

mein Tipp:

Rotel RC-1570 und Rotel RB-1572, dazwischen miniDSP DDRC-24

UMIK-1 nicht vergessen

LG
Anro1
Inventar
#16 erstellt: 01. Dez 2016, 10:13
Welche Voraussetzungen zur Entscheidungsfindung für den TE die relevanten und
für richtigen sind lasse ich jetzt mal den TE selbst entscheiden.

Wenn Du den Dali Lautsprecher aber ja schon gehört hast, dann ist das natürlich
eine ganz andere Qualifikation. Den zu hören ist natürlich ein gewichtiger Schritt zu
amtlichen Bewertungs Instanz

Nun es oft am besten mal auf den eigenen Bauchnabel, oder wie Dein Bildchen zeigt
in den eigenen Schritt schauen
dejavu1712
Inventar
#17 erstellt: 01. Dez 2016, 11:18
gähnender Smiley
nepali
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 01. Dez 2016, 11:41
Also liebe Leut

Der Herr aus der Schweiz bedankt sich ehrlich und herzlich für all die Kommentare und Ratschläge. Auch wenn nicht alle der gleichen Meinung sind und nicht sein müssen nehme ich doch mal einige Sachen mit.

1. Es gibt keine schlagenden Argumente, Class-A-Endstufen anzuschaffen
2. Wieder einmal: selber hören und vergleichen ist das A und O
3. Die Epicon 8 sind nicht so anspruchsvoll bezüglich Endstufenleistung

Gut - ich tendiere nun zu Transistor Class-A/B - entweder neue/gebrauchte Monos oder im Sinne einer Systemveränderung eine Stereo-Endstufe. Von meinen AVM Evolution M1-Monos werde ich mich verabschieden.

>> Um den Kaufentscheid weiter zu konkretisieren noch eine kurze Frage: eher wieder Monos oder nicht? Was sind für euch die Unterschiede (ausser den Kosten)?

Übrigens höre ich gerne Jazz, Klassik, Trip Hop und auch mal aktuelle Popsongs über Internet-Radio,
Anro1
Inventar
#19 erstellt: 01. Dez 2016, 11:55
Hallo Nepali

Design ist ja Geschmackssache aber vom Preis/Leistungsverhältnis
einen Test sicher wert:
Advance Acoustic XA-220 Mono´s.
Umschaltbar Class A <>A/B, symetrische /unsymetrische Eingänge.
Standby, 3 stufig schaltbare Beleuchtung des VU-Meters.

Ich bevorzuge wenns Platz immer Mono´s. Darbietung der virtuelen Stereo Bühe durch die
völlig seperate Signalverstärkung der beiden Kanäle ist IMHO besser.
Grüsse und viel Spass beim Anhören und auswählen.
JULOR
Inventar
#20 erstellt: 01. Dez 2016, 12:03
Auch da ist es wieder Ansichtssache. 2 Monoblöcke benötigen viel mehr Material wie Gehäuse, Netzteile, Platine, Kabel. Dadurch sind sie natürlich teurer. Eine Stereoendstufe mit ausreichend dimensionierten Netzteil und Doppel-Mono-Aufbau dürfte die gleichen Ergebnisse liefern.

Wobei das gar nicht nötig wäre. Die genannte Rotel RB1572 ist nicht explizit Doppel-Mono und ist eine Class-D-Endstufe. Und trotzdem eine solide leistungsfähige Endstufe ohne Klangeinbußen.


EDIT: Ein theoretischer Vorteil von Monoblöcken ist, dass man sie nah am jeweiligen Lautsprecher positionieren kann und es keine Leitungsverluste gibt. Im PA-Bereich mit mehreren hundert Metern Kabeln wirkt sich das durchaus aus. Zwar nicht primär auf den Klang, aber auf Wärmeentwicklung und Stromverbrauch - und letztlich damit auf Leistung und Betriebssicherheit.


[Beitrag von JULOR am 01. Dez 2016, 12:12 bearbeitet]
rcstorch
Inventar
#21 erstellt: 01. Dez 2016, 12:08
Und als zusätzlichen Benefit hast Du dann keine "Elektroheizung" mehr in Deinem Wohnzimmer dank der Class-D-Endstufen.
CarstenO
Inventar
#22 erstellt: 01. Dez 2016, 13:09
Hallo nepali,

ich befasse mich recht viel mit unterschiedlichen Verstärkern, wenn auch nicht in der von Dir angepeilten Preislage.

Zwei Dinge haben sich schon ergeben:

1. selber hören und vergleichen ist das A und O
2. Die Epicon 8 sind nicht so anspruchsvoll bezüglich Endstufenleistung

Zu Letzterem noch ein Hinweis:

Durch den sehr linearen Impedanzverlauf

csm_DALI-Epicon-8-frequenz_9141da4ddd

bei ordentlichem Wirkungsgrad hast Du eine richtig große Auswahl an in Frage kommenden Verstärkern. Selbst einfache Class-D-Verstärker (nur aus Spaß mal einen SMSL SA-50 dranhängen, 68 € für den "Wow"-Effekt) oder Röhrenendstufen (z.B. Dynavox VR-80 als Monoblöcke) wären mit dabei.


nepali (Beitrag #1) schrieb:
Ist der Unterschied hörbar zwischen Class A und A/B??


Die den Class A- und Röhrenverstärkern nachgesagte "klangliche Wärme" konnte ich auch bei Class D- und Class A/B-Verstärkern wahrnehmen. Insofern kommt es immer wieder auf das konkrete Modell an und natürlich darauf, was in Deinem Hörraum nach Boxenauswahl, Boxenaufstellung und Raumbeschaffenheit an Deinem Hörplatz davon und der Aufnahmequalität ankommen kann.


nepali (Beitrag #1) schrieb:
Genügt die Leistung einer Accuphase A-65 mit 60 Watt überhaupt für die Epicon 8??


Die Boxen wurden in der STEREO besprochen. Daraus folgendes Zitat:

"Die Epicon 8 ist weder elektrisch noch hinsichtlich ihrer Platzierung kritisch. Im Gegenteil: Dank des guten Wirkungsgrads und des gleichmäßig flachen Impedanzverlaufs kommen auch schwächere Amps zum Zug. Nagras Endstufe MSA mit gerade mal 60 Watt pro Kanal war in allen Lebenslagen ausreichend. Gleichwohl braucht die DALI Qualität und stellte die Vorzüge unsere Top-Verstärker und -Quellen dar, wofür sie freilich eine freie Aufstellung benötigt. In Ecken oder zwischen Wand und Schrank gequetscht bleibt sie unter ihren Möglichkeiten."


nepali schrieb:
eher wieder Monos oder nicht?


Dadurch würde ich mich nicht einschränken, sondern das Ergebnis von Hörproben anwenden.

Viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 01. Dez 2016, 13:12 bearbeitet]
nepali
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 01. Dez 2016, 13:15
Aha, es gibt also Hersteller, bei denen man die Endstufen manuell zwischen Class-A A/B schalten kann. Hm. Interessanter Ansatz. Hat jemand Erfahrung damit?

Advance Acoustic XA-220 Mono

Sonnige Grüsse
dejavu1712
Inventar
#24 erstellt: 01. Dez 2016, 13:16
Warum keine schönen Accuphase Endstufen passend zur Vorstufe, egal ob Mono oder Stereo, zu teuer?

Damit sollte sich die Frage nach dem Verstärker aber auf Jahre erst einmal erledigt haben.

Alternativ von einem deutschen Hersteller: HifiAkademie oder Abacus
nepali
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 01. Dez 2016, 13:34
Mit Accuphase bin ich eh schon am liebäugeln
Gerne schliesse ich eine solche Endstufe in die engere Wahl. Womit aber noch nicht klar ist welche und ob Monos oder nicht...
ingo74
Inventar
#26 erstellt: 01. Dez 2016, 13:39
Mach dir leistungstechnisch keine Gedanken, bis auf wenig potente Röhrenverstärker/-Endstufen wird aus technischer Sicht fast alle passen, dh such dir die aus, die optisch, haptisch und preislich gefallen
nepali
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 01. Dez 2016, 13:42
Okay, also Monos oder auch nicht mit Leistung, die an sich nicht so eine Rolle spielt. Hm. Da frage ich mich schon langsam, weshalb denn die lieben Produzenten so eine reichhaltige Auswahl zur Verfügung stellen...
JULOR
Inventar
#28 erstellt: 01. Dez 2016, 13:43
Warum wohl? 🤔
ingo74
Inventar
#29 erstellt: 01. Dez 2016, 13:44
Warum gibt es Millionen verschiedene Uhren..?

Im ernst - Carsten hat aus technischer Sicht das wichtige aufgelistet, da hast du die technische Erklärung dazu. Ein anderer Punkt ist, was deine Wahrnehmung daraus macht und auch da hat dir Carsten das richtige empfohlen - anhören, wenn es di wichtig ist
dejavu1712
Inventar
#30 erstellt: 01. Dez 2016, 13:58
Bei Accuphase wird wohl in den meisten Fällen der Geldbeutel für eine natürliche Selektion sorgen.

Von der Leistung dürfte wie schon mehrfach erwähnt jedes Modell der Marke passen.
CarstenO
Inventar
#31 erstellt: 01. Dez 2016, 14:29
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen." (Karl Valentin)
dejavu1712
Inventar
#32 erstellt: 01. Dez 2016, 15:06
Amen...
Amperlite
Inventar
#33 erstellt: 01. Dez 2016, 21:28

nepali (Beitrag #23) schrieb:
Aha, es gibt also Hersteller, bei denen man die Endstufen manuell zwischen Class-A A/B schalten kann. Hm. Interessanter Ansatz. Hat jemand Erfahrung damit?

Ja, z.B. von Marantz. Keinerlei Unterschied hörbar. Manche Hersteller tricksen bei diesen Schalterchen sicherlich auch und machen einfach dazu ein bisschen lauter, damit man denkt, es höre sich besser an.

Ich wiederhole mich: Wenn einem jetzt im Winter das Holz zum Heizen ausgeht, kann man Class A mal benutzen. Ansonsten ist es Schwachsinn.
Dass sich die Meinung bei einigen hartnäckig hält, ist entweder reine Einbildung. Oder sie haben die Erfahrung mit einer der echt üblen Pseudo-High-End-Hinterhofklitschen gemacht, deren Entwickler wirklich nichts taugt.
rcstorch
Inventar
#34 erstellt: 02. Dez 2016, 08:17
Da kann ich Dir nur zustimmen. Aber die gesamte HiFi-Szene hat die Eigenart, dass sich bestimmte Vorurteile lange bis ewig halten. Da kannst Du bei dem Vergleich Röhren-Verstärker zu Transistor-Verstärker anfangen und noch lange nicht bei dem Vergleich von Class-A-Verstärker, Class-B-, Class-D... aufhören. Es reicht hier oft, dass es in den Anfängen z.B. eines Class-D-Verstärkers im Vergleich zu einem Class-A mal so war, dass der Class-D schlechter klang.
spie-c0815
Stammgast
#35 erstellt: 02. Dez 2016, 08:52
Du wirst es leider tatsächlich nur durch testen rauskriegen, ob sich der Umstieg lohnt.
Ob man/ du einen Unterschied zwischen class a und a/b hört .... keine Ahnung.

Schau dir im class a Segment mal die Vollverstaerker von Atoll an. Habe die epicon 8 schon oft mit einem
Vergleichsweise kleinen Atoll in 200 gehört und muss sagen, dass das wirklich alles andere als schlecht ist (man könnte auch sagen: genial ). Ich habe gesehen, Dass der in300 bestellbar ist/sein sollte . Der hat neben dem sehr üppig dimensioniertem Aufbau auch noch genug
Anschlüsse für Peripherie.

Ich zB habe meine epicon 2 mit dem noch kleineren in100se laufen und möchte diesen trotz fehlender klangregler, fehlender loudness etc pp. nicht mehr missen. Musikhören macht mit dieser dali / Atoll - kombi einfach wahnsinnig viel Spaß.
13mart
Inventar
#36 erstellt: 02. Dez 2016, 12:13
wenn es ein einheimisches Gerät mit hoher
Wertbeständigkeit werden soll: Nagra

Gruß Mart
angulon
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 02. Dez 2016, 17:09
hi,

bei solch qualitativen lautsprechern würde ich mich nach einer neuen/gebrauchten pass labs x250.8 - stereoendstufe um sehen. das thema endverstärkung hätte sich für mich erledigt!

vg
nepali
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 05. Dez 2016, 16:56
Ich habe mich nun für Monos Class A/B oder D entschieden. Da muss ich die Verkabelung nicht ändern und kann einfach wieder anschliessen :-)

Nun frage ich mich, welche Monos gut für die Epicon 8 wären. Müssen auch nicht 45 kg schwer sein...

- Accuphase Monos?
- AVM Class D?
- Audionet AMP - da wird grad ein Pärchen verkauft

Vorschläge? Erfahrungen? Ideen von euch?


[Beitrag von nepali am 05. Dez 2016, 17:26 bearbeitet]
nepali
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 05. Dez 2016, 17:28
Die Pass labs x250.8 sehe ich mir gerade an. Schicke Dinger!
Flumme
Stammgast
#40 erstellt: 05. Dez 2016, 17:29
Hallo,

@Anro 01


geh zu einem kompetenten Händler Deines Vertrauens, und höre Dir z.B. eine
von Class A -> A/B umschaltbare Endstufe an einer gut zusammengestellten
und in einem guten Höraum sinnvoll aufgestellten Wiedergabekette mit Dir bekannter
hervorragend aufgenommenen und gemasterter Musik mal intensiv über 2-3 Stunden an.


Der arme Hifi-Händler - wenn das jeder macht gibt es bald gar keine mehr und wir müssen alle im Blödelmarkt kaufen.
Anro1
Inventar
#41 erstellt: 05. Dez 2016, 18:53
Für einen kompetenten Händler kein Problem eine aussagekräftige Kette zusammenzustellen.
Die guten Händler leben von Hifi Hobby Enthusiasten mit entsprechendem Hobby Budget,
aber für Leute ohne Ahnung, Verstand und Sinn für Musik ist der Blödmarkt eh die bessere Wahl
Testius
Stammgast
#42 erstellt: 05. Dez 2016, 21:50
Kauf Dir die Monoendstufen die für Deinen Geschmack am hübschesten aussehen.

Mehr muss man bei Home Hifi diesbezüglich nicht beachten


[Beitrag von Testius am 05. Dez 2016, 21:50 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#43 erstellt: 06. Dez 2016, 09:19
Hallo,

dass gutes Musikhören und die Anschaffung "aussagekräftiger" HiFi-Geräte gar nichts miteinander zu tun haben, wissen viele Menschen nicht und dieses Wissen wird sich ihnen womöglich auch nie erschließen.

Manche Menschen möchten sich hübsche Geräte kaufen die man zum Hören von Musik verwenden kann und andere Menschen schaffen sich Geräte an, die ihnen ein gutes Musikhören ermöglichen.

Die erstere Gattung kann sich irgendwelche gefällige Technik kaufen ohne sich mit der Materie tiefer zu befassen. Die zweite Gattung muss sich mit dem Thema tiefer gehend auseinandersetzen. Das ist eine Frage des Wollens, des Könnens, der Gelegen- und Gegebenheiten und auch eine Mentalitätsfrage.

Da es sind um zwei vollkommen unterschiedliche Ansätze handelt um sich mit dem Thema zu befassen, führt das leider zu Missverständnissen und unnötigen Streitereien.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 06. Dez 2016, 13:22 bearbeitet]
WiC
Inventar
#44 erstellt: 06. Dez 2016, 09:27
Normalerweise benutzt man die Geräte, um Musik zu hören...manche Menschen die benutzen Musik, um ihre Geräte zu hören...

LG
JULOR
Inventar
#45 erstellt: 06. Dez 2016, 09:29

nepali (Beitrag #39) schrieb:
Die Pass labs x250.8 sehe ich mir gerade an. Schicke Dinger!

Dann nimm sie doch. Spricht nichts dagegen.
rcstorch
Inventar
#46 erstellt: 06. Dez 2016, 09:45

Fanta4ever (Beitrag #44) schrieb:
Normalerweise benutzt man die Geräte, um Musik zu hören...manche Menschen die benutzen Musik, um ihre Geräte zu hören...

Da bin ich ganz bei Dir.
Danzig
Inventar
#47 erstellt: 06. Dez 2016, 10:08
Da Geräte wie Accuphase schon im Raum stehen, bleibt dir um so mehr nur der Gang zum probehören.

Ich habe ein paar Probehör Tipps für dich:
Cambridge Audio Azur 851E und 851W
Yamaha A-S 2100
Vincent SP20 an NAD C165bee
Onkyo P3000R an M5000R
Onkyo A-9070
Rotel RA-1592
Lars_1968
Inventar
#48 erstellt: 06. Dez 2016, 10:24
bzw. zum probe gucken oder glaubt da jemand an Verstärkerklang
JULOR
Inventar
#49 erstellt: 06. Dez 2016, 10:26
Ich muss doch nochmal auf die Pass Labs zurück kommen. Wenn man der Beschreibung glauben kann und das nicht nur Schwurbeltexte sind, dann sind diese Endstufen gesoundet und dabei auf den Hörraum und den Geschmack des "Meisters" abgestimmt worden.

"Die Einzigartigkeit bei Nelson Pass besteht darin das er seine Verstärker mit einem Panel in gewohnter Umgebung klanglich abstimmt. Er strebt nicht, wie so oft üblich messtechnische Präzision an, sondern er setzt diese in Relation zum erzielten Klangbild. Erst wenn das Audiopanel und der Meister selbst mit dem Klangbild komplett zufrieden sind ist der Verstärker fertig entwickelt."

Wenn das so ist, muss man natürlich probehören und zwar mit den eigenen LS im eigenen Raum, weil man dann drei potentiell verfärbende Elemente kombiniert: Raum, LS und Amp. Dazu kommen die nichtlinearen Ohren und der Geschmack des Hörers. Das kann schnell in die Hose gehen. Und 12.500€ sind auch eine Ansage, sogar für die Epicon 8.

Und ich dachte immer, Hifi soll möglichst originalgetreu sein.
Danzig
Inventar
#50 erstellt: 06. Dez 2016, 10:32

Lars_1968 (Beitrag #48) schrieb:
bzw. zum probe gucken oder glaubt da jemand an Verstärkerklang :L


Warst sicher auch bei einem der vielen, nicht stattgefundenen Blindtests dabei, oder? Oder vllt. bei jenen wo man derart weit aus dem Sweetspot sitzt (oder sogar steht), dass man gar keine Unterschiede mehr wahrnehmen kann, selbst wenn es welche gäbe...
Natürlich glaube ich an Verstärkerklang, deshalb hab ich ja verschiedenste Verstärkertechnik mit verschiedener Abstimmung der Klangregelung (die ich z.B. beim Phono hören oder älteren Aufnahmen immer mal wieder brauche und benutze)empfohlen. Spätestens mit verschiedener Abstimmung der Klangregelung (sofern man die benutzt) "klingt" jeder Verstärker. Wenn aber eine Hochtonregelung bei 10kHz genau so wahrgenommen wird wie die bei 20kHz und man keinen Unterschied hört (auch gültig für den Tieftonbereich), dann klingt wahrscheinlich gar nichts... Hier gilt aber auch, alles Geschmackssache. Und gerade bei einer Epicon 8 und deren Hochtonabstimmung macht es meiner Meinung nach aber mal sowas von Sinn, darauf zu achten und zu probieren was einem "besser" gefällt.

Selbst wenn man keine Unterschiede hört sobald die Klangregelung aus ist, kommt es doch bei nem guten Amp auch auf andere Dinge an. Dieser "jeder Verstärker ist für jeden gleich gut" Trend hier im Forum geht mir auf den Keks.

Zu meinen Empfehlungen:
....ist fast alles dabei was das Herz begehrt (für mich)...
Class A
Class A/B
Class XD
Hybrid
Transistor
... mit digitalen Schnittstellen, mit ohne digital. Mit Phono Vollausstattung, ohne Phono.
Was alle gemeinsam haben sind starke Netzteile (weil Analogverstärker ja so effizient sind), gut dimensionierte Elkos (wir kennen ja die Pegel des TE nicht, oder?) und viele Jahre sorgenfreie Musik dank teilweise herausragender, langlebiger Qualität und die Leistung passt zu seinen Lautsprechern. Die Potis sind geschmeidig und die Lautstärkeregelung bis 12 Uhr gut abgestimmt und die Abstimmung der Klangregelung ist meiner Meinung nach "sinnvoll", wenn auch unterschiedlich.

Zumal jemand der 12000€ für Lautsprecher ausgibt und sich für Verstärker der Marke Accuphase interessiert, wahrscheinlich ganz andere Kriterien an seinen Verstärker hat als der "der 199€ Amp aus dem Mediamarkt klingelt auch und wenn mir nen Knopf wegfällt, dann klebe ich den wieder an" Kunde.


[Beitrag von Danzig am 06. Dez 2016, 11:09 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#51 erstellt: 06. Dez 2016, 11:22
Ich würde mir an solche LS sicher keinen 199€-Amp vom Baumarkt hängen, sondern was Feineres und "Schickes". Die Frage ist, was man davon erwartet. Hochwertige Optik und Haptik mit geschmeidigen und massiven Potis finde ich auch gut.

Wenn du die Klangregelung ansprichst, hast du natürlich Recht. Damit kann man den Sound beeinflussen und das kann durchaus sinnvoll sein. Und diese ist bei vielen Verstärkern auch anders ausgelegt. Dies betrifft aber vor allem die Vorstufen.

Nur reden wir hier über Endstufen, die keine Klangregelung besitzen und auch keine geschmeidigen Potis. Die sollen eigentlich nur nach das, was man vorher eingestellt hat ausreichend verstärken und das ist kein Hexenwerk mehr.
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