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Contour S 1.4-Welcher Verstärker ?

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musicdr.
Neuling
#1 erstellt: 21. Dez 2004, 22:21
Hallo an alle,
ich bin auf der Suche nach einem passenden Verstärker zu meinen wunderbaren Dynaudios.
Preisvorstellung um 1500 Euros.
Ich habe den neuen Cyrus 8VS (sehr schnell und irgendwie schon
ganz Klasse,aber die Räumlichkeit?) und die NAD Vor/End-Kombi 162/272(klang groß,besonders bei Klassik,aber der letzte Kick fehlte)angehört.
Ach ja,ich höre von hart und heftig über Jazz bis zu Klassik fast alles.
Wäre für ein paar Tips ganz dankbar.

Gruß musicdr.
Quästor
Stammgast
#2 erstellt: 21. Dez 2004, 23:27
Hallo,

die Dynies klingen auch an Röhren klasse! Und das obwohl die 84dB nicht wirklich prickelnd sind.

Ciao
Quästor
natrilix
Inventar
#3 erstellt: 22. Dez 2004, 08:14
Hör dir mal von Unison den Unico an - hat zwar weniger Leisung wie die NAD Kombi, aber klingt an der 1.4 sehr schön.
vdd
Stammgast
#4 erstellt: 22. Dez 2004, 08:23
HAllo!

Ein Freund betreibz ein Paar Audience 82 mit NAD c372 +c272 gebrückt! Obschon ja die Power vom c372 mehr als genug sein sollte, klingt es jetzt - der c272 kam erst etwas später - echt viiiel besser!

!Klappt ja vielleicht auch bei deinen Dyn´s?

tinitusfreie Feiertage wünscht: Johannes
Mr.Stereo
Inventar
#5 erstellt: 22. Dez 2004, 09:45
Wenn du die Dynaudios richtig antreiben willst, brauchst du einen kräftigen und stabilen Amp. Röhren oder andere feingeistige, aber schwachbrüstige Amps sind da m.E. nach fehl am Platze.
Die NAD Vor-End-Kombi halte ich für einen guten Kompromiss.
Atoll hat da ebenso was passendes im Programm, wie Creek und Arcam.
Ich habe Dynaudios an meinem SAC Icon gehört, was sehr gut ging, vielleicht kriegst du den auch noch irgendwo zu hören.
Achte auf jeden Fall darauf, dass die Dynaudios richtig eingespielt sind, sie entwickeln erst dann ihr volles Klangbild.
Quästor
Stammgast
#6 erstellt: 22. Dez 2004, 09:53

Mr.Stereo schrieb:
Wenn du die Dynaudios richtig antreiben willst, brauchst du einen kräftigen und stabilen Amp. Röhren oder andere feingeistige, aber schwachbrüstige Amps sind da m.E. nach fehl am Platze.


Hallo Mr. Stereo,

Einspruch!

Bei mir treibt ein Cayin A-88T meine 1.3MKII. Ein absolut überragendes Klangbild, der Verstärker hat die Boxen voll im Griff.
Da konnte mein Sansui AU-919 nur von träumen.

Ciao
Quästor
barsik
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 22. Dez 2004, 10:19
Ich habe selber zwei Paar Dyns - A42 und Contour 1.1 Das ständige Geschwafel, dass die Dyns einen potenten Amp brauchen, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen.

Grüße
vgapsycho
Stammgast
#8 erstellt: 22. Dez 2004, 10:36
Hallo,

man sollte den Leistungs-/Stromaspekt bei der 1.4 (und nur auf die beziehe ich mich) nicht überbewerten, allerdings auch nicht ganz vernachlässigen.
Was bei den Contour 1.4 am wichtigsten ist, ist einen VS zu finden, der die LS im Bass im Griff hat.

@musicdr.
Nutz mal die Suchfunktion. Ein Teilnehmer hier (Nickname: frage) hat die Suche nach einem VS um 1500€ für seine (Ex-) 1.4 aufgegeben. Aber evtl. helfen Dir seine Testberichte ja weiter.
Ich selbst habe auch was zu VS zur 1.4 geschrieben, allerdings bin ich bei meiner Suche inzwischen weit über die 1500€ hinaus..

Als gut passend für die 1.4 empfand ich u.a. einen Accuphase 211. Als Gebrauchtgerät 211 (oder 210?) kommst Du viellecith auch mit Deinem Budget hin.

Gruß
Gerald
Mr.Stereo
Inventar
#9 erstellt: 22. Dez 2004, 11:11
Die Audience-Serie und auch die 1.3 (die ich selber lange hatte) sind noch relativ leicht zu händeln, ab der 1.4 wird's anspruchsvoller.
Mit kräftig und stabil meine ich auch nicht die reine Wattleistung. Die meissten Japaner haben mir, bis auf die Accuphase, auch nicht so gut an den größeren Dynaudios gefallen.
Cayin ist auch m.E. ein stabiler Vertreter seiner Zunft.
Klanglich ausloten kann dieser eine Dynaudio auch sicherlich, aber nicht leistungstechnich ausreizen.
Ab einer bestimmten Lautstärke oder Informationsdichte (z.B. große Orchesteraufnahmen) wirds dann unübersichtlich.
@ barsik,
mit "Geschwafel" hatte meine Aussage weniger zu tun, habe den Bedarf nach guten Amps schon an vielen Dynaudios gehört.
Mit was für einem Amp hörst du denn, und unter welchen Bedingungen ?
barsik
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 22. Dez 2004, 11:18
Mr.Stereo:

Ich habe zwei Amps - NAD 3020i und Nait 5i. Beide reichen völlig aus. Auch ein BEE 320 packt m.E. eine Dynaudio, wenn's sein muss.
vgapsycho
Stammgast
#11 erstellt: 22. Dez 2004, 12:11
Ob ein bestimmter Verstärker ausreicht, ist letzlich ja nur subjektiv zu beurteilen.
Jedenfalls scheint hier zu gelten:

Dynaudio != Dynaudio.

Gruß
Gerald
Quästor
Stammgast
#12 erstellt: 22. Dez 2004, 18:44

vgapsycho schrieb:
Jedenfalls scheint hier zu gelten:

Dynaudio != Dynaudio.


Hi Gerald,

nein, das soll es keineswegs heißen. Ich wollte lediglich gegen die Pauschalaussage angehen, das auschließlich Solid-State-Verstärker mit den Boxen klarkommen.
Natürlich hat jede Dynaudio ihre eigenen spezifischen Eigenschaften.

Ciao
Quästor
frage
Stammgast
#13 erstellt: 22. Dez 2004, 22:10
Hallo,

hier meldet sich besagter Frage zu Wort. Ich hoffe mal nicht, dass dies wieder so ein Thread wird, bei dem sich der Threadsteller nicht mehr meldet.....

Zu meinen Erfahrungen:

Ich habe die Suche seinerzeit aus dem Grunde eingestellt, weil ich einfach keinen passenden Verstärker im 1500 Euro Bereich gefunden habe, der deutliche Unterschiede zu meinem NAD C352 ausmachen konnte. Es wäre immer ein Kompromiss gewesen, den wollte ich bei einem Mehrpreis von 1000 Euro aber nicht akzeptieren. Meist war die Räumlichkeit das beeindruckendste aller Verstäerker die ich getestet habe. Es war dieses Berühmte wegziehen des Handtuchs vor den Lautsprechern. Aber mal im einzelnen, folgende Amps habe ich meinen eigenen 4 Wänden gehört:

AVM A2

Für mich die größte Enttäuschung aller getesteten Verstärker. Unheimlich wertig verarbeitet und ein absoluter Augenschmaus. Aber klanglisch eher als dünn zu bezeichnen. Keinerlei Kraft und Dynamik, die Bässe klangen breiig und sehr unkontrolliert. Keine Ahnung wie dieser Amp zu dem überragenden Test in der Stereoplay gekommen ist.

Unison Research Unico

Ein traumhafter Verstärker im edlen italienischen Design. Der erste Eindruck war der Hammer. Eine Räumlichkeit die mir den Atem verschug. Auch im Bass kräftig und dynamisch und eine sehr klare Höhen. Aber nach 3 Stunden hören empfand ich die Stimmwiedergabe einfach nur noch schrill, ich musste die Lautstärke regelmäßig runterdrehen, da ich einfach genervt war. Mein Händler meinte, es hätte mit den von mir verwendteten LS und Chinch Kabeln zu tun....

Musical Fidelity A3.2

Ebenfalls sehr spielfreudig und auch hier wieder der klare Vorteil in Sachen Räumlichkeit. Doch auch bei dem MF machte sich wieder die absolut unkontrollierte und schwache Basswiedergabe bemerkbar. Er passte einfach nicht zu den Dynaudios.

Überzeugt hat mich bei meinem Händler vor allen Dingen der Accuphase 308. Der brachte alles was ich mir vorstellen würde, gute Bühnenabbildung und zudem einen kräftigen kontrollierten Bass. Einfach ein sehr stimmiges Gesamtbild, für die Dynaudios absolut empfehlenswert. Aber leider sprengte der Preis meine Vorstellungen, deswegen schenkte ich mir auch den Test in den eigenen 4 Wänden.

Ebenfalls sehr schön klang der NAD S300. Ihm merkte man so richtig die Power die in ihm steckt an, dafür ist er in der Sachen räumliche Abbildung nicht ganz so gut wie der Accuphase. In den eigenen 4 Wänden habe ich ihn ebenfalls nicht hören können, da die Silver Line von NAD gerade eingstellt wird.

Sorry, wenn meine Klangbeschreibungen nicht ganz so proffesionell wirken, aber mir fehlen da die richtigen Worte.

Letztlich habe ich die Suche dann erst mal aufgegeben, denn der Zeitaufwand und das ständige anschliessen der Komponenten in den eigenen 4 Wänden war mir irgendwann einfach zuviel. Man muss ja für jeden Hersteller erst mal den passenden Händler finden, alleine dies ist nicht immer gerade sehr einfach.

Gruß
Frank
Chris64
Stammgast
#14 erstellt: 23. Dez 2004, 13:58
Hallo,

ich habe meine Dynaudios früher immer mit Denon-Elektronik betrieben und damit sehr gut Musik gehort - zumindest solange, wie diese im Class-A-Bereich gearbeitet hat (je nach Verstärker bis max 5 Watt, darüber nicht mehr). Ich fand es damit eigentlich immer laut und kontrolliert genug. Für sehr hohe Lautstärken (da wurde der Verstärker dann schon lästig, weil er den Class-A-Betrieb verließ) wird man bei den Denons wohl etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, in dem Fall würe ich Burmester vorschlagen, abe das ist ja wohl eher außerhalb der ursprünglichen Vorstellungen.

Gruß

Chris

Chris
musicdr.
Neuling
#15 erstellt: 23. Dez 2004, 21:50
Hallo miteinander,
vielen Dank für die rege Beteiligung an Euch alle.

@ frage:den Unison wollte ich auch noch testen.Bei der Kombination von Röhren und Transistor mag man gar nicht glauben,daß der Unico schrill wird. Was für Kabel hattest Du ?
Ich habe für die LS Ocos 3fach.

@Mr. Stereo:Atoll bekommt ganz gute Kritiken in den einschlägigen "Magazinen", aber ich denke,die sind von der Leistung etwas schwach.

@vgapsycho:Der kleine Accuphase ist ne Idee,wird vielleicht mit dem Probe hören schwierig.

Über weitere Beiträge würde ich mich freuen.

Frohe und musikalische Weihnachten.
frage
Stammgast
#16 erstellt: 23. Dez 2004, 22:33
Hallo,

als LS Kabel hatte ich seinerzeit ein paar Standartstrippen und als Chinch das Kimber PBJ. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass es am Kabel gelegen hatte, aber ein Versuch ist er auf alle Fälle wert.

Gruß
Frank
Reinhard
Inventar
#17 erstellt: 26. Dez 2004, 14:39
Au weia , hallo, Frank,

ausgerechnet das PBJ ist als besonders helles Cinchkabel bekannt...

Versuchs nochmal mit anderen Cinch

Gruß Reinhard
frage
Stammgast
#18 erstellt: 26. Dez 2004, 20:32
Hallo Reinhard,

da hast Du wohl recht mit dem PBJ, aber ich hatte damals nur das Eine hier. Grundsätzlich war der Unico aber bisher der beste Amp, den ich bei mir Zuhause hatte. Umso mehr würde ich mich freuen, wenn Du dir das gute Stück mal nach Hause holen würdest.....Dein Test würde mich doch sehr interessieren.

Gruß
Frank
xenokles
Stammgast
#19 erstellt: 26. Dez 2004, 20:50
Betreibe meine Contour auch mit Röhren-Amp. Gute Sache!
Reinhard
Inventar
#20 erstellt: 26. Dez 2004, 21:38

frage schrieb:
Hallo Reinhard,
...Grundsätzlich war der Unico aber bisher der beste Amp, den ich bei mir Zuhause hatte. Umso mehr würde ich mich freuen, wenn Du dir das gute Stück mal nach Hause holen würdest.....Dein Test würde mich doch sehr interessieren.
Gruß
Frank


Hm, da werd ich wohl mal schauen müssen, klingt sehr interessant...

Gruß Reinhard
musicdr.
Neuling
#21 erstellt: 26. Dez 2004, 23:16
Hallo Frank,
ich schließe mich Reinhard an.Das Kimber gilt eher als analytisch und kühl.
Ich werde den Unison auf jeden Fall in den nächsten Tagen mal testen.
revolver
Stammgast
#22 erstellt: 26. Dez 2004, 23:31
hallo,
hör dir mal einen audio analogue puccini settanta an. an der a82 tönt das für meinen geschmack sehr gut, verglichen zum beispiel mit einem nad372 erzeugt der AA sowohl in den höhen als auch in den tiefen ein viel detailreicheres bild, spielt präzis und auch die räumlichleit stimmt. zudem ist die verarbeitung klasse und er ist auch fürs auge ein schmaus.

alternativ: vincent 236

grüsse
Reinhard
Inventar
#23 erstellt: 27. Dez 2004, 16:55

musicdr. schrieb:
Hallo Frank,
ich schließe mich Reinhard an.Das Kimber gilt eher als analytisch und kühl.
Ich werde den Unison auf jeden Fall in den nächsten Tagen mal testen.


Bitte berichte uns dann, musicdr.! Auf der homepage von Unison Research spricht man ja von neuen Geräten (u.a. Unicon SE). Vielleicht kannst Du ja auch was darüber erfahren...

Gruß Reinhard
Reinhard
Inventar
#24 erstellt: 27. Dez 2004, 16:59

revolver schrieb:
hallo,
hör dir mal einen audio analogue puccini settanta an. an der a82 tönt das für meinen geschmack sehr gut, verglichen zum beispiel mit einem nad372 erzeugt der AA sowohl in den höhen als auch in den tiefen ein viel detailreicheres bild, spielt präzis und auch die räumlichleit stimmt...


bis hier würde ich Dir recht geben, revolver, warum das Teil bei Audio allerdings 95 Punkte hat, bleibt deren Geheimnis . Gesang kam für mich an meinen AUDIENCE 70 so, als ob die Sängerin auf dem Rücken lag und eine Waschbetonplatte auf der Brust hatte (unheimlich eng, gepreßt, bemüht, das Gegenteil von offen, frei.)

Gruß Reinhard
scrooge
Stammgast
#25 erstellt: 31. Jan 2005, 13:47
Hallo musicdr.,
warte immer noch voller Neugier auf Deinen Test, da genau diese Kombination (Dynaudio 1.4 plus Unico) mich für meine Anlage im Arbeitszimer sehr interessieren würde. Wäre nett, wenn Du Dich mal wieder meldest ...

Lg.
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