Verstärker-Empfehlung für KEF Q 700?

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MichaelMontana75
Neuling
#1 erstellt: 03. Okt 2015, 20:36
Moin zusammen!

Ich bin seit geraumer Zeit auf der Suche.nach einem passenden Verstärker für meine Q 700.
Hat jemand die LS? Gibt es Empfehlungen ? Was habt ihr angeklemmt? Ich favorisiere gerade folgende Amps.

Cambridge 851 A
Rotel RA 1570
Rega Elex-R

Gibt es eine Empfehlung? Bin gerade ratlos...

Vielen Dank
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 03. Okt 2015, 20:48
meinst du nicht, dass du die Preisverhältnisse völlig falsch einschätzt?!?
alle drei von dir vorgeschlagenen Verstärker liegen preislich gleichauf mit den Lautsprechern, beides so um die 1500€ also zusammen 3000€.

Ich behaupte, dass du mit statt 1500€ LS und 1500€ Amp mit einer Verteilung 2500€ LS und 500€ Amp ein wesentlich besseres Klang Erlebnis erzielen würdest!

nur mal so als Beispiel: zusammen mit einem Yamaha 501 wären sogar R700 im Bereich des Möglichen gewesen, oder andere LS dieser Preisklasse.
MichaelMontana75
Neuling
#3 erstellt: 03. Okt 2015, 20:58
Vielleicht hast du recht. Jedoch habe ich bereits die Q700 und möchte die Teile weder verkaufen noch ersetzen. Also suche ich einen passenden Verstärker...
Mickey_Mouse
Inventar
#4 erstellt: 03. Okt 2015, 21:08
ein aus meiner Sicht "adäquater" Verstärker wäre z.B. der bereits genannte Yamaha 501. Wenn du unbedingt mehr Geld ausgeben willst, dann der 701. Aber ich denke nicht, dass Lautsprecher dieser Klasse den Unterschied zwischen den Verstärkern (wenn denn überhaupt einer besteht) aufzeigen können.

Etwas hängt das ja auch noch davon ab wie groß der Raum ist, wie er beschaffen ist und was du anschließen möchtest?

In vielen Fällen ist auch ein AVR mit einem Einmesssystem von Vorteil, auch wenn man vieles davon nicht nutzt.
MichaelMontana75
Neuling
#5 erstellt: 03. Okt 2015, 21:34
Danke.von AVR möchte ich ja weg.die Kef hängen derzeit am Yamaha RX-V450...sehr alt...war immer verlässlich.da ich aufgrund von Familienzuwachs aber kein 5.1 mehr aktiv betreibe,möchte ich wenigstens In der freien Zeit, die mir bleibt, vernünftig Musik genießen ...
Wohnzimmer ist ca 35 m3...hauptsächlich wird CD gehört...
Gibt es etwas negatives zu den ausgewählten Verstärkern zu berichten?
Danke für die Antworten
Mickey_Mouse
Inventar
#6 erstellt: 03. Okt 2015, 23:18

MichaelMontana75 (Beitrag #5) schrieb:
Gibt es etwas negatives zu den ausgewählten Verstärkern zu berichten?

um nur einige Punkte zu nennen:
- kein digitaler Eingang
- keine Raumkorrektur
- keine regelbare Loudness, nichtmal eine statische und schon gar keine adaptive (dreifach Minus)
- keine "vernünftige" Möglichkeit (per PEQ) Einfluss auf den Frequenzgang zu nehmen

nur mal als Beispiel:
ich kann zwei vernünftige Endstufen (z.B. die Yamaha MX-A 5000 und eine TAG McLaren 700:7R) nicht voneinander unterscheiden, selbst wenn ich mit einem fernbedienbaren Umschalter dazwischen hin und her schalte. Wenn jemand einen meiner Front-LS um 5cm nach hinten oder vorne verschiebt, dann höre ich auch mit verbundenen Augen, dass da etwas "kaputt" ist.
also bevor man sich Gedanken über den Verstärker macht, sollten meiner Meinung nach alle Punkte von diesen Aufstellungs-Tips abgearbeitet worden sein. Im Speziellen symmetrische Aufstellung im Stereo Dreieck und mindestens 80cm Abstand zu jeder(!) Wand.

genauso ist es ein Unterschied wie Tag&Nacht, wenn man die Loudness (gehörrichtig angepasst an die eingestellte Lautstärke, also nicht nur einfach den Bass "bis zum Arsch aufgerissen") an oder ausschaltet.

Dagegen ist es völlig egal, ob du 300€, 500€ oder 1500€ für den Verstärker ausgibst. Wenn du alle drei bestellst und jemand anderes die LS anklemmen lässt, dann kannst du nicht sagen welcher gerade spielt, wetten?
Dadof3
Inventar
#7 erstellt: 09. Okt 2015, 03:31
Ich kann Mickey Mouse nur vollumfänglich beipflichten.

Ich vermute, dass du, wie die meisten, die klanglichen Unterschiede zwischen verschiedenen Verstärkern maßlos überschätzt. Das ist angesichts der "Testberichte" in den Zeitschriften und der Verheißungen von Werbung und Verkäufern auch nicht weiter überraschend.

Cambridge, Rotel und Rega zählen für mich zu den Herstellern, die es ohne diese verbreitete Fehleinschätzung nicht mehr gäbe. Es sind zweifellos schöne und gut verarbeitete Geräte, aber die Ausstattung ist relativ dürftig und der Klang nicht besser als bei anderen, erheblich günstigeren Verstärkern.
wegwinix
Neuling
#8 erstellt: 06. Sep 2017, 15:02
hallo dadof, das sehe ich ganz anders, habe ein pärchen 803d hinter einer onkyo kombi m5590/p3390 hängen mit fetter leistung
wenn ich aber meinen uralt rotel ra913 anschliesse, geht die sonne auf. diese kombi spielt alles andre was ich anschliessen kann in, auch nen fetten marantz so was von in grund und Boden, dass ich, obwohl ewiger onkyo-fan, diese kombi einmotten werde und nur noch den rotel antreiben lasse, gebraucht gekauft für ein 10tel der onkyo-kombi. ich habe den verdacht, dass es nicht an den verstärken sondern an den b&w liegt, die nicht mit jedem wollen, bzw perfekt auf die rotel abgestimmt sind. der marantz 15s1 war nur schlecht. für mich: nie wieder marantz, der kleine rotel macht 2x 60 an 8 ohm, die onkyo 2x 215 an 8 ohm, wohnzimmer mit offener küche ca 50 qm, der rotel hat dampf ohne ende bei exzellentem klang und feinzeichnung Fazit, die kleinen(alten rotel haben heute mehr denn je ihre daseinsberechtigung und brauchen sich hinter dem heute meistens angebotenen einheitsbrei nicht zu verstecken, ganz im Gegenteil spielen sie die meisten Konkurrenten locker an die wand
Tywin
Inventar
#9 erstellt: 06. Sep 2017, 22:27
Hallo,

ein korrekt funktionierender genügend leistungsfähiger Audio-Verstärker mit einer individuell genügend kräftigen Stromversorgung bewirkt in der Regel und bestenfalls den gleichen Klang wie jeder andere Verstärker der diese Voraussetzungen erfüllt.

Sorgt einer von zwei Verstärkern unter den o.g. Vorgaben bei einem sinnvollen Vergleich für einen veränderten Klang, ist zumindest eines der verglichenen Geräte defekt.

Ein Verstärker verstärkt. Ein Verstärker hat am Klang - in seiner Funktion als Verstärker - nichts zu verändern. Zur Klangveränderung gibt es gedachte und geeignete Geräte wie z.B. DSP, EQ und andere Geräte/Ausstattungen.

VG Tywin
Fanta4ever
Inventar
#10 erstellt: 07. Sep 2017, 08:29
Hallo,

ich stimme Mickey_Mouse ebenfalls zu, wenn man aber dennoch so ein Gerät kaufen möchte gibt es da aus meiner Sicht nichts einzuwenden.

Evtl. erfreut man sich an Haptik und Optik, oder man hört sogar einen besseren Klang weil man die "Testberichte" im Hinterkopf hat und den "klangvollen" Namen des Herstellers, wenn es zu Zufriedenheit führt ist doch alles ok.

LG
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