CD Player bis 500€ gesucht

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BlauesQ
Stammgast
#1 erstellt: 10. Okt 2017, 10:41
Hallo,

nach dem ich nun nach und nach meine HiFi Anlage aufgerüstet habe und nun feststelle, dass Spotify & Co. der Anlage nicht mehr gerecht werden, wollte ich nun einen CD Player dazu kaufen.

Hier meine vorhandene Technik:
LS: B&W CM10 S2 (als Surround mit CMC2, CM1)
Verstärker: Marantz SR5011

Nun liebäugel ich mit dem Marantz CD6006 oder 6005. Später soll noch ein Sony X800 4K Player dazu kommen, der kann ja auch SACD.

SACD lohnt sich nicht oder? Ich habe mehrere CDs von Stockfisch Records, aber ich denke den Unterschied wird man nicht hören oder?

Es kann durchaus ein gebrauchtes Gerät sein, aber nicht allzu alt (Optik & Frau )
KarstenL
Inventar
#2 erstellt: 10. Okt 2017, 11:01
Moin!
ich möchte dir dein Vorhaben nicht ausreden, aber schon einmal daran gedacht deine CDs (SACD ist schwieriger) mal auf eine Festplatte zu rippen und diese mit einem Mediaplayer abzuspielen?
Da gibt es sehr komfortable Lösungen und du hast deine CDs immer schnell im Zugriff ohne lange zu suchen etc....
Kostenpunkt ab ca 80 Euro....
BlauesQ
Stammgast
#3 erstellt: 10. Okt 2017, 11:05
ja das habe ich auch. Ich habe sie auf einem Synology NAS Server als FLAC gerippt. Aber das bringt doch alles Verluste oder?
KarstenL
Inventar
#4 erstellt: 10. Okt 2017, 11:21
nein

ich habe meinen BR Player (für CDs und Filme) schon einige Monate nicht mehr angehabt. Liegt alles auf FP.


[Beitrag von KarstenL am 10. Okt 2017, 11:28 bearbeitet]
bapp
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 10. Okt 2017, 17:45
FLAC ist ein verlustfreies Komprimierungsverfahren:
FLAC
Denon_1957
Inventar
#6 erstellt: 10. Okt 2017, 20:37
Bei mir liegt alles im WAV Format auf Festplatte die ist an einem Pioneer N-50A angeschlossen bequemer gehts doch garnicht mehr.
Ich würde heute kein Geld mehr für einen CD Player ausgeben.
Pioneer N-50A https://www.amazon.d...ywords=pioneer+n-50a


[Beitrag von Denon_1957 am 10. Okt 2017, 20:38 bearbeitet]
Jone1973
Stammgast
#7 erstellt: 10. Okt 2017, 20:58

BlauesQ (Beitrag #1) schrieb:
Es kann durchaus ein gebrauchtes Gerät sein, aber nicht allzu alt (Optik & Frau )

Dieser Satz könnte dich in arge Bedrängnis bringen....
skyranger73G
Stammgast
#8 erstellt: 10. Okt 2017, 21:35
Hallo BlauesQ,

wenn Du einen aktuelleren PC mit schneller Internetanbindung hast, wäre meine preisgünstige Empfehlung:

1 x Onkyo A-9010 Verstärker mit sehr gutem eingebautem Wolfson DAC (24 Bit bis 192 kHz), neu ca. 200,00 Euro
1x Terratec Aureon 7.1 PCIe Soundkarte mit digitalem Coaxialausgang (24 Bit bis 192 kHz) neu ca. 50,00 Euro
1x Coaxialkabel 3m um den Verstärker mit dem PC/Soundkarte zu verbinden, je nach Länge neu ca. 5,00 bis 10,00 Euro
1x Deezer / Musikstreaming-Zugang 9,99 Euro im Monat

alternativ wäre auch Tidal möglich, glaube aber kaum, dass Du wirklich einen Klangunterschied durch noch höhere Streamingraten hören wirst, egal wie gut die Anlage/Lautsprecher sind.

Info:
Streamingportale

Damit hast Du Zugriff auf über 40 Millionen Songs und unglaublich viele alte und neue brandaktuelle Musikalben.
Die Streaming-Qualität ist mit 320 KBit/s klanglich top.
Man kann auch alles, was man hören möchte offline herunterladen und dann abspielen.
Ich fahre aktuell zweigleisig, kaufe mir weiterhin CDs, welche mir richtig gut gefallen, höre mir aber vieles erstmal per Streaming an.
Habe dadurch schon viele neue, tolle Künstler/innen entdeckt.
Also ich würde mir eher keinen neuen teuren SA-CD/CD-Player mehr kaufen, sondern lieber in einen Verstärker mit DAC und Digitaleingängen investieren, vorausgesetzt natürlich, man hat auch einen PC, von dem man abspielen und an den Verstärker streamen kann und dass auch möchte, um diese technische Möglichkeit zu nutzen.
Es ist jedenfalls bei geplanter Neuanschaffung eine Überlegung wert, die ich hier anführen möchte.
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit meinem aktuellen Setup, der Musikauswahl bei Deezer und der Klangqualität..

VG
sky


[Beitrag von skyranger73G am 10. Okt 2017, 22:29 bearbeitet]
ATC
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 10. Okt 2017, 21:57
Hallo,

CD Qualität gäbe es über Tidal (Premium) , nur zur Info.

Trotzdem ein CD Player Tipp in dem Preisbereich,
Onkyo C 7070

Gebraucht dir ich dir auch was, leider überm Budget
https://www.audio-markt.de/_markt/item.php?id=2635452813&
skyranger73G
Stammgast
#10 erstellt: 10. Okt 2017, 22:04
Gebraucht würde ich Sony CDP XE700/800/900 empfehlen. Ich habe selbst den XE700 und bin sehr zufrieden mit diesem CD-Player.
Habe ihn vor längerem für 30,00 Euro inkl. FB in Topzustand gebraucht gekauft.

Als Neugerät würde ich Onkyo C7030 empfehlen, oder eben jeden anderen aktuellen CD-Player der bekannten HiFi-Marken.
Mehr wie max. 200,00 Euro würde ich heute in Zeiten von Musikstreaming für einen neuen CD-Player nicht mehr ausgeben.
Die SA-CD hat sich eigentlich nur im Klassik-Musikbereich durchgesetzt, nicht aber in der Populärmusik.
Wer viel oder ausschließlich Klassik hört, kann sich einen SA-CD Player anschaffen. In diesem Musikgenre gibt es dann auch genug verfügbare SA-CDs.


[Beitrag von skyranger73G am 10. Okt 2017, 22:05 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#11 erstellt: 10. Okt 2017, 22:05
Das Streamen ist schon eine feine Sache. Zumindest zwischen Spotify Premium und TIDAL (verlustfreies flac) höre ich bei mir schon einen Unterschied, ohne jetzt eine Diskussion vom Zaun brechen zu wollen. Gerippte CDs höre ich auch ab und zu, allerdings nicht über einen PC, weil ich das für zu umständlich erachte. Dafür inkl. TIDAL kommt ein Aurealic Aries Mini, bei dem ich den digitalen Ausgang nutze.
Mir gefällt es.

Einen CD-Player würde ich auch nicht mehr kaufen. Die Zeiten sind gefühlt: vorbei.


[Beitrag von gapigen am 10. Okt 2017, 22:07 bearbeitet]
BlauesQ
Stammgast
#12 erstellt: 10. Okt 2017, 22:08
Vielen Dank für die vielen Antworten.



FLAC ist ein verlustfreies Komprimierungsverfahren

Ja das wusste ich, deswegen habe ich es gewählt Aber dennoch muss es einen Unterschied ausmachen, ob ich es von meinem internen Notebook Laufwerk lese und in FLAC rippe, als wenn ich einen High-End Lesekopf im CD Player habe oder? Mal abgesehen von evtl. Störeinflüssen im WLan wenn ich via DLNA streame.



wenn Du einen aktuelleren PC mit schneller Internetanbindung hast, wäre meine Empfehlung:

1 x Onkyo A-9010 Verstärker mit sehr gutem eingebautem Wolfson DAC (24 Bit bis 192 kHz), neu ca. 200,00 Euro
1x Terratec Aureon 7.1 PCIe Soundkarte mit digitalem Coaxialausgang (24 Bit bis 192 kHz) neu ca. 50,00 Euro
1x Coaxialkabel 3m um den Verstärker mit dem PC/Soundkarte zu verbinden, je nach Länge neu ca. 5,00 bis 10,00 Euro
1x Deezer / Musikstreaming-Zugang 9,99 Euro im Monat

alternativ wäre auch Tidal möglich, glaube aber kaum, dass Du wirklich einen Klangunterschied durch noch höhere Streamingraten hören wirst, egal wie gut die Anlage/Lautsprecher sind.

Info: Streamingdienste Vergleich

Damit hast Du Zugriff auf über 40 Millionen Songs und unglaublich viele alte und neue brandaktuelle Musikalben.
Die Streaming-Qualität ist mit 320 KBit/s klanglich top.
Man kann auch alles, was man hören möchte offline herunterladen und dann abspielen.
Ich fahre aktuell zweigleisig, kaufe mir weiterhin CDs, welche mir richtig gut gefallen, höre mir aber vieles erstmal per Streaming an.
Habe dadurch schon viele neue, tolle Künstler/innen entdeckt.
Also ich würde mir eher keinen neuen teuren SA-CD/CD-Player mehr kaufen, sondern lieber in einen Verstärker mit DAC und Digitaleingängen investieren, vorausgesetzt natürlich, man hat auch einen PC, von dem man abspielen und an den Verstärker streamen kann und dass auch möchte, um diese technische Möglichkeit zu nutzen.
Es ist jedenfalls bei geplanter Neuanschaffung eine Überlegung wert, die ich hier anführen möchte.
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit meinem aktuellen Setup, der Musikauswahl bei Deezer und der Klangqualität..


Ja, ich selbe nutze auf meinem SR5011 Spotify Connect mit ebenfalls 320kbit, also diesen Luxus habe ich bereits, aber ich habe dennoch das Gefühl, da geht deutlich mehr von der Qualität.



Dieser Satz könnte dich in arge Bedrängnis bringen....


Stimmt Jetzt wo man ihn noch mal liest, merkt man erst wie zweideutig der Satz ist

Wie auch immer, ihr habt mich dazu gebracht, erstmal nicht in einen CD Player zu investieren, auch gut, habe ich Geld gespart

PS: Ich habe nun ein Mega Angebot bekommen: 2 Monate alt: Marantz MM8077 + Marantz AV8801 für zusammen 2000€. Bringt die Kombi einen SPÜRBAREN Unterschied zu meinem SR5011?
skyranger73G
Stammgast
#13 erstellt: 10. Okt 2017, 22:12
Geht mir genauso. War zuerst gegenüber Streaming eher negativ eingestellt. Jetzt wo ich aber alles soweit eingerichtet habe, will ich nicht mehr darauf verzichten, es ist einfach eine feine Sache und die Klangqualität bei Deezer mit 320 KBit/s für mich und meine Ansprüche absolut perfekt.
Also ich höre zwischen Original-CD, gerippter flac-Datei und dem Deezer Musikstream absolut keinen Unterschied heraus.
Und ich habe sehr gute Lautsprecher die optimal ausgerichtet und aufgestellt sind, inkl. Hörplatz.
Ich denke, man macht sich mit den hohen Samplingraten selbst was vor, vieles ist schlicht und ergreifend pure Einbildung und die Glaubensfrage, dass es durch höhere Samplingraten besser klingt.
Ich habe gerade vor Kurzem einen Bericht über die menschliche Hörfähigkeit gelesen, was mich wieder daran erinnert hat, dass man eben nur ein bestimmtes Frequenzband akustisch wahrnehmen kann. Alles was außerhalb davon liegt, hören Menschen einfach nicht mehr.
Im Blindhörvergleich würde man die jeweiligen Abspielformate (CD, flac, 320 KBit mp3) nicht zuordnen können, da bin ich mir absolut sicher :-)


[Beitrag von skyranger73G am 10. Okt 2017, 22:40 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#14 erstellt: 10. Okt 2017, 22:21

Im Blindvergleich würde man die jeweiligen Abspielformate (CD, flac, 320 KBit mp3) nicht zuordnen können, da bin ich mir absolut sicher :-)

Der TE sollte das selber ausprobieren. Wenn er ebenfalls keine Unterschiede hört, dann kann er ja den günstigsten Anbieter auswählen.
eherKlassik
Neuling
#15 erstellt: 12. Okt 2017, 23:57
grüß Euch,

mal ne Frage:

Ich hab im Keller auch noch so nen ganz alten Billig-CD-Player (Ultrasound° oder so), den ich damals 1990 im Real für 200 DM ( = also in Euro umgerechnet heute 112,- €)
und der hat ne CD schneller geladen, als manch 1000,-€ Kompaktanlage heutzutage (teurere hab ich leider noch nicht live erlebt.) Von den billigen Ghettoblastern ganz zu schweigen.

Ist denn so ein teurer CD Player (Ok, abgesehen von den vergoldeten Ausgängen) - aber mal so als reiner Laserabtaster und player wirklich so viel besser? Gibt es da jenseits der Ausgänge noch andere Kriterien?

Hatte neulich so eine Design-Kompaktanlage (nein, kein Bose!) vorgeführt bekommen und das Ding brauchte erstmal 20 Sekunden, um die CD zu laden. ...
ATC
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 13. Okt 2017, 06:37
Hallo,

hast du deinen CD Player digital oder analog angeschlossen.

Ich hatte früher mal einen ganz billigen DVD Player welcher analog angeschlossen (Cinch) grausam klang.

Normalerweise sind die Unterschiede aber sehr gering,
woher kommst du , wenn du aus meiner Nähe kämst könnten wir das mal testen,
oder vllt bietet sich ja jemand anderes auch noch an ...
WiC
Inventar
#17 erstellt: 13. Okt 2017, 14:34
Ich habe natürlich nicht hunderte CD Player persönlich überpfrüft, wer hat das schon, aber nach meiner Erfahung klingt jeder vernünftige Markenplayer ab € 200.- Neupreis nicht schlechter als ein € 5000.- Gerät.

Haptik, Optik, Langlebigkeit, Prestige, Freude beim anschauen, alles außen vor.

LG
skyranger73G
Stammgast
#18 erstellt: 13. Okt 2017, 16:19
Stimme Fanta4ever voll zu!


„dass Spotify & Co. der Anlage nicht mehr gerecht werden“


Kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, Spotify streamt mit 320 KBit/s.
Ich bin bei Deezer, dort wird ebenfalls mit 320 KBit/s gestreamt und ich höre absolut keinen Unterschied zur Original-CD.
Deshalb kann ich obige Aussage nicht ganz nachvollziehen.

Heute (Stand Oktober 2017) ragen die aktuell neu auf dem Markt angebotenen auch günstigen HiFi-Komponenten (Verstärker, CD-Player usw.) der bekannten großen Markenhersteller messtechnisch qualitativ „meilenweit“ über denen aller Lautsprecher (auch der allerbesten) hinaus.
Entscheidend bleiben gute Audio-Tonvorlagen und optimierte Raumakustik, sowie die optimale Aufstellung der Lautsprecher/Hörplatz.
Jeder günstige Markenverstärker und Marken CD-Player ist heute technisch so gut, dass das eingesparte Geld für teuere Geräte besser in die Lautsprecher, optimierte Raumakustik und CDs/Musikstreaming (hohe Bitraten) gesteckt werden sollte.
Da hat man klanglich mehr davon, als sich einen teuren CD-Player oder Verstärker zu kaufen.
Ich persönlich halte den Neukauf eines teuren CD-Players in Zeiten von Musikstreaming für unnötig, würde mir aber sicher ein aktuelles günstiges Gerät bis ca. 200,00 Euro trotzdem nochmal kaufen, wenn mein alter CD-Player kaputtgehen sollte. Oder eben auf dem Gebrauchtmarkt schauen, dort findet man oft sehr gute CD-Player aus den 1990er Jahren, die wenig gelaufen sind und wegen Unwissenheit der Verkäufer oft zu Ramschpreisen angeboten werden.
Ich habe mir vor Längerem einen Sony CDP XE-700 inkl. FB für 30,00 Euro über ebay Kleinanzeigen gekauft. Der CD-Player war in Topzustand und wird bei mir trotz Musikstreaming weiterhin regelmäßig benutzt.
Ausnahme sind hierbei wohl die Klassikhörer/innen, die sich dann einen hochwertigen und teuren SA-CD-Player zulegen, da sich im Klassikbereich die SA-CD definitiv durchgesetzt hat. Dort gibt es eine sehr große Auswahl an sehr gut aufgenommenen SA-CDs (DSD bis zu 100 kHz / 24 Bit). Da macht es dann wahrscheinlich Sinn, um auch die letzten Feinheiten bei Orchesteraufnahmen rauszuhören. Aber bei Populärmusik halte ich diese Vorgehensweise für übertrieben, da die Aufnahmen bereits im Tonstudio gar nicht in hochauflösender Topqualität aufgenommen und abgemischt wurden, bevor sie dann auf CD gepresst wurden (16 Bit/44,1 kHz). Zudem werden kaum Pop/Rock SA-CDs angeboten.
Klar, wer die Kohle trotzdem raushauen will, soll dass eben machen.
Oft sind es halt andere Kriterien, die für einen teureren Kauf sprechen, z. Bsp. Haptik, Material, Design, Display usw., aber klanglich wird man bei den heute angebotenen Markengeräten kaum mehr einen großen Unterschied hören.
Es sind die Tonquellen und die Lautsprecher, die letzlich den Klang erzeugen und akustisch wiedergeben.
Da würde ich dann lieber mein Geld reinstecken, als in einen teureren CD-Player oder Verstärker, der natürlich von seinen Leistungsdaten zu den Lautsprechern passen sollte.


[Beitrag von skyranger73G am 13. Okt 2017, 17:14 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#19 erstellt: 13. Okt 2017, 16:54
Wenn man den digitalen Ausgang eines CD-Players nutzt, dann sollten eigentlich 100€ Player von 10000€ Playern klanglich nicht zu unterscheiden sein.

Nullen und Einsen bleiben nun einmal Nullen und Einsen. Wie auf einem Billigst-PC oder auf einem "highend-" iMAC.
Mickey_Mouse
Inventar
#20 erstellt: 13. Okt 2017, 17:08

BlauesQ (Beitrag #12) schrieb:
Ja das wusste ich, deswegen habe ich es gewählt Aber dennoch muss es einen Unterschied ausmachen, ob ich es von meinem internen Notebook Laufwerk lese und in FLAC rippe, als wenn ich einen High-End Lesekopf im CD Player habe oder? Mal abgesehen von evtl. Störeinflüssen im WLan wenn ich via DLNA streame.

nein, das ist ja das schöne an Digital Technik!
da werden Nullen und Einsen transportiert, wird aus einer 1 ein 0,9, dann wird es immer noch als 1 erkannt, selbst wenn die Störung so stark ist, dass da nur eine 0,6 ankommt bleibt es 1

da macht es absolut keinen Unterschied ob da WLAN dazwischen hängt oder die Daten aus einem PC oder "High-End Audio" Laufwerk kommen. Die Technik ist heute so gut, dass man Fehler nahezu ausschließen kann. Es gibt Methoden wie AccurateRip, dabei wird von dem gerippten Musikstück eine Prüfsumme gebildet und mit der verglichen die andere Leute bei diesem Stück hatten, stimmen die alle überein, dann ist das Stück mit Sicherheit fehlerfrei gerippt worden, es ist ausgeschlossen, dass mehrere Leute 100% denselben Fehler haben der dann zu derselben Prüfsumme führt (bzw. unwharscheinlicher als ein 6er im Lotto mit Zusatzzahl).
ich habe >>1000 CDs gerippt und bei vielleicht 10 oder 15 hat AccurateRip einen Fehler gemeldet. Bei gut der Hälfte gehe ich davon aus, dass ich eine andere Version der CD habe beim Rest? Ok, dann sind da ein oder zwei Lesefehler drin, woher die auch immer stammen, ich kann trotz wiederholten Abhören nichtmal die Stelle finden wo die wohl sind.

ich habe auch einige Musikstücke in dts 5.1 gerippt. Das ist ja nun ein verlustbehaftet komprimiertes Signal, dass erst im AVR decodiert werden muss. Würden hier (massiv) Fehler bei der Übertragung auftreten, dann kann der AVR das nicht fehlerfrei decodieren und es müsste zwangsläufig zu Aussetzern führen. Verändert jemand den Datenstrom, dann ist gar keine Wiedergabe möglich, es kommt nur digitales Rauschen weil die Daten als PCM und nicht dts weiter verarbeitet werden. Auch hier zeigt sich, es gibt Geräte die an den Daten herum manipulieren, es ist z.B. nicht ganz einfach die "fehlerfrei" aus einem Windows Rechner heraus zu bekommen aber "normale" Geräte können das! Auch per AirPlay lässt sich das prinzipiell abspielen, es ist also ein Ammenmärchen, dass AirPlay immer auf 48kHz umrechnet, dann würde das nie gehen.


Wie auch immer, ihr habt mich dazu gebracht, erstmal nicht in einen CD Player zu investieren, auch gut, habe ich Geld gespart :)

wenn du aus "nostalgischen" Gründen einen haben möchtest, dann ist das OK. Ich mag es trotz der gerippten CDs und Tidal & Co. trotzdem manchmal noch eine CD raus zu kramen, mir das Booklet zu schnappen und während der Wiedergabe zusammen mit einem Glas Wein oder einer Flasche Bier zur Musik durch zu blättern.
allerdings höre ich oftmals auch die Musik über Kodi auf dem PC (u.a. weil damit dann Dirac-Live funktioniert). Da gibt es dann bei der Auswahl der Musik nich Infos zum Interpreten, dem Album und zu vielen gibt es auch die Texte angezeigt, das mag ich auch


PS: Ich habe nun ein Mega Angebot bekommen: 2 Monate alt: Marantz MM8077 + Marantz AV8801 für zusammen 2000€. Bringt die Kombi einen SPÜRBAREN Unterschied zu meinem SR5011?

ich weiß jetzt nicht ob der 5011 Audyssey als XT32 oder "nur" XT hat?
da könnte einen kleinen Unterschied machen.
ansonsten bin ich ja nicht gerade als B&W Fan und schon gar nicht von den CM10 bekannt. Selbst wenn sie einem gefallen bleiben sie extrem kritisch bei der Aufstellung, Wandabständen usw. da würde ich erst ansetzen statt in Elektronik zu investieren.
skyranger73G
Stammgast
#21 erstellt: 14. Okt 2017, 12:51
@ Mickey Mouse

Was ich festgestellt habe ist aber, dass die aus dem Internet gestreamte Musik (von Spotify, Deezer usw.) über den Verstärker leiser ausgegeben wird, als wenn ich sie direkt vom PC auf den Verstärker von einer gerippten Datei streame/abspiele.
Woran dass liegt, weiß ich nicht, vielleicht kannst Du mich aufklären, wieso der Direkt-Musikstream von Spotify oder Deezer leiser ausgegeben wird, als wenn ich vom PC eine gerippte Datei mit foobar2000 abspiele und auf meinen Verstärker streame?
Ich übertrage kabelgebunden über ein Coaxialkabel von interner Soundkarte an meinen Verstärker mit eingebautem DAC.

VG und ein schönes Wochenende
sky

PS. Hier scheint es wohl die Erklärung dafür zu geben: Streamingdienste senken Lautstärke ab


[Beitrag von skyranger73G am 14. Okt 2017, 13:04 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#22 erstellt: 14. Okt 2017, 14:51
das kann viele Gründe haben, ich habe das noch nie genauer analysiert (also Unterschiede zwischen gerippt und gestreamt), was mir äug anhieb einfällt:
- andere "Versionen" des Albums (z.B. original vs. remastered)
- beim Rippen "Lautstärke Normalisierung" aktiviert, durch die alle Lieder eines Albums in etwa gleich laut abgespeichert werden
- beim Abspielen Lautstärke Normalisierung anhand der Metadaten aktiviert
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