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Empfehlung VV für Elac Vela 403.2

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Beitrag
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 16. Feb 2026, 14:59
Hallo liebe Gemeinde
Wer kann mir für meine Elac vela 403.2 welchen
Vollverstärker empfehlen und warum den ?
Die Anlage spielt in einem 15-18 m² raum
. Keine partys. Schön ein rauchen und chillen
Der VV sollte Rec. Out und eine FB haben.
Habe zuhause einen Yamaha AX 497 stehen
Der Verkäufer meiner Elacs meinte das dieser
längst nicht alles aus den LS rausholt.
Eure Erfahrung ?
Ps. Konnte das ganze noch nicht hören weil
Ich noch in Spanien Überwinter..
Gruss Bruno-------------------------------------------------------


[Beitrag von Rollei am 16. Feb 2026, 15:31 bearbeitet]
der_Lauscher
Inventar
#2 erstellt: 16. Feb 2026, 18:31
dem Verkäufer gebe ich Recht, der Yamaha wird es nicht richtig schaffen, das volle Potenzial der Elac raus zu holen

Würde dir einen IOTAVX SA40 empfehlen, der hat den gewünschten Rec-Out, sogar auch Pre-Out (man könnte den Verstärker brücken und eine zusätzliche, ebenfalls gebrückte, Endstufe ansteuern), FB und vor Allem genug Leistung und ist für die Elac "schnell" genug", daß der AMT sein Können zeigen kann

Was für Quellen willst du denn an den Verstärker alles anschließen und wozu der Rec-Out ?
Was für ein Budget hast du eigentlich ?

Ich könnte mir auch einen Atoll IN 200 Signature vorstellen


[Beitrag von der_Lauscher am 16. Feb 2026, 18:34 bearbeitet]
deccatree
Stammgast
#3 erstellt: 16. Feb 2026, 18:59
@Bruno
Versuche es doch erstmal mit deinem Yamaha. Der geschilderte Raum sollte in der Kombi gut zu beschallen sein. Falls es dir nicht gefällt, mal einen anderen zum Testen holen, ob es wirklich am Amp liegt oder an der Anpassung des Raumes (Resonanzen, Aufstellung etc.)
der_Lauscher
Inventar
#4 erstellt: 16. Feb 2026, 19:41
wie soll er feststellen, was fehlt, wenn er nicht weiß, wie es klingen könnte
Genauso gut hätte er sich auch "nur" Elac Debut B6.3 kaufen können und die am Yamaha betreiben, dann "hört" er vtl. auch die "Unterschiede" zur anderen Kombination nicht
Da es "neu" und nichts anderes direkt bekannt ist, klingt es auf jeden Fall "gut".

Die "Dynamik" /Schnelligkeit z.B. bei "Schnipsern" oder Sticks auf Snare-Rand, die Feinheiten/Luftigkeit in den Höhen und die Baßkontrolle, straffer und kontrollierter, wird der Yamaha nicht so schaffen, aber klar, Musik hören kann man so auch auf jeden Fall. Wie gesagt, das was die Vela könnten, wird jedoch nicht gezeigt werden.
Allerdings ist der Unterschied zwischen verschiedenen Verstärkern nicht so groß, wie hier z.B. zwischen diesen beiden Elac-Modellen
Habe genug Lautsprecher mit AMT (u.a. auch Elac) hier und kenne diese Thematik daher

P.S. bei Lautsprecher mit AMT, wie den Elac Vela ..., ist es bei der Aufstellung extrem wichtig, daß der AMT (Hochtöner) genau auf der Höhe des Ohres am Hörplatz ist. Und meist sollten die LS nicht besonders weit zum Hörplatz eingedreht werden, aber auch nicht unbedingt parallel stehen (aber fast). Daher etwas Zeit bei der Aufstellung nehmen und immer wieder verschiedene Sachen probieren.
ChrisHiFi123
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 16. Feb 2026, 22:07
Was darf er den kosten?
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 16. Feb 2026, 23:33
Hallo Lauscher
Hallo Deccatree
Danke für eure schnellen antworten
Die aussage des händlers.Das mein Yamaha nicht alles aus den elacs rausholt
Hat mich ins grübeln gebracht und denke eigentlich auch so.
und versuche seit n monat mich nun schlau zu lesen.
Lustigerweise hatte ich eine empfehlung von einem grossen
Hifi händler,der mir den Yamaha A301 empfahl was mich doch
Sehr wunderte. Weil ich praktisch das gleiche in grün schon habe.
Iota vx sa40 hab ich noch nie was von gehört
Hat mir zu viel sachen die ich nicht brauche
Testen geht auch nicht weil ich nur gebraucht kaufen
Kann. Budget max 600 besser 500 für gebrauchtes high end
Lauscher du empfiehlst den in200 , ich dachte der in80
Reicht von der leistung völlig.
Ich höre und spiele gerne mit meinem. Yamaha CDR 1300 HD
Recorder rum. Nehm Musik von YT über Handy per
Bluetooth Dongle ( Mii D200 pro ) auf mein Festplattenrecorder
Die besten stücke kann ich dann rausschneiden, bearbeiten und
Eine " best of * CD erstellen. Oder von der Festplatte hören usw.
Daher brauche ich rec out.
Z.z steht ein angebot von einem musical fidelity m3si an der
Eigentlich auch schnell und flink ist und mit 2x 140w an 4 ohm
Auch kräftig genug sein sollte.
Liebäugle grad auch mit einem Nad c356 bee , magnat ma 800
Und den besagten atoll in80
Was meint ihr.
Gruß Bruno und nochmals Danke
Kunibert63
Inventar
#7 erstellt: 17. Feb 2026, 04:11
Wenn schon Yamaha dann A-S501. Das mehr an Leistung und diese regelbare Loudness willst Du später nicht mehr her geben.

Stör dich nicht daran, dass diese empfohlene IOTAVX mehr bietet als du glaubst zu gebrauchen. Jedweder AVR hat Funktionen und Anschlüsse die selten vollends ausgeschöpft werden. Und trotzdem werden die gekauft auch wenn man damit nur Stereo betreibt. Manchmal nur der Einmessung wegen.
Valentino_II
Stammgast
#8 erstellt: 17. Feb 2026, 09:43

Bruno_Banane (Beitrag #6) schrieb:

....ich dachte der in80 Reicht von der leistung völlig.
Z.z steht ein angebot von einem musical fidelity m3si an...

Hallo Bruno,
die beiden sind schon erste Sahne für den Preis.
Ich höre selber mit einem Atoll Verstärker und kann dir den IN80 nur empfehlen.
Der hat eine super Auflösung und mehr als genug Leistung für die Elac.
der_Lauscher
Inventar
#9 erstellt: 17. Feb 2026, 13:00

Bruno_Banane (Beitrag #6) schrieb:
Iota vx sa40 hab ich noch nie was von gehört. Hat mir zu viel sachen die ich nicht brauche

Z.z steht ein angebot von einem musical fidelity m3si an der Eigentlich auch schnell und flink ist und mit 2x 140w an 4 ohm Auch kräftig genug sein sollte. Liebäugle grad auch mit einem Nad c356 bee , magnat ma 800 Und den besagten atoll in80

was ist dir denn "zu viel" beim IOTAVX ? Wüßte jetzt gar nicht, was du meinst. Leistung kann man eigentlich nicht zu viel haben (aber gerne mal zu wenig ) und von der klanglichen Signatur paßt der am Besten zu den Elac
Ich wüßte noch andere Kandidaten, die aber alle nicht in dein Budget passen.

Bevor du dir auch nur einen der anderen deiner genannten Kandidaten (NAD, MuFi, Cambridge, oder den kleinen Yamaha A301) zulegst, da würde ich lieber den Yamaha behalten. Schnell ist an denen Allen gar nichts
Selbst der Atoll IN80 wäre mir auch zu schwach, die Elac wollen halt zur Kontrolle ihres Baß eine "starke Hand", das merkt man auch bei kleinen bis mittleren Lautstärken schon. Da wirst du vtl. gar nicht so viel Unterschied zum Yamaha hören, außer durch eine exaktere Bühnendarstellung und ggf. sauberen Details.
Wie bereits gesagt, wenn dir das mit den Verstärkern genügen würde, verstehe ich nicht, warum du dir überhaupt die Elac mit AMT und dem versteiften Wabenmambran-Tieftöner gekauft hast, da hätte auch ein "günstigeres" Modell, wie die Debut, vollkommen ausgereicht Da sparst du an der falschen Stelle jetzt. Also lieber weiter sparen und derweil übergangsweise mit deinem Yamaha hören und den dann "austauschen". Der IOTAVX wird eh noch nicht als "gebraucht" so oft verfügbar sein, dazu ist er zu "neu" auf dem Markt.

Das mit dem Rec-Out verstehe ich auch nicht, hatte meinen CD-Recorder damals immer direkt analog und/oder digital an die Quelle(n) angeschlossen, ohne über den Verstärker zu gehen. Mit den weiteren Ausgängen der Quellen und des CD-Recorders ging ich ebenso parallel "regulär" in den (Vor)Verstäker, so konnte ich auch quasi bei der Aufnahme das als "Monitoring" hören. Das sollte bei dir auch so gehen (dazu müßtest du aber mal alle Geräte genau benennen).
ChrisHiFi123
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 17. Feb 2026, 20:41
Ich in stutzig geworden, weil hier geschrieben wurde, dass der kleine Elac wegen seines Basses einen starken Verstärker braucht und habe deswegen mal in die technischen Daten geschaut.
Da steht "Übertragungsbereich" 40 Hz bis....

40 Hz... weiß jemand ob das die -3dB Grenze ist?
Das wäre ja beeindruckend tief für das kleine Gehäuse.
(Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen - auch nicht bei einem Wirkungsgrad von 86dB/W)
Klaus_N
Inventar
#11 erstellt: 17. Feb 2026, 20:58
Messungen Vela 403 Nach den Messdiagrammen erreicht die Vela 403 tatsächlich 40Hz (-3dB), die minimale Impedanz liegt allerdings bei 3,1 Ohm (166Hz).
Ich würde einen laststabilen Verstärker anschließen.


[Beitrag von Klaus_N am 17. Feb 2026, 21:11 bearbeitet]
dialektik
Inventar
#12 erstellt: 17. Feb 2026, 21:02
ELAC empfiehlt:
"Recommended Amplifier Power40 - 200 W/channel" Quelle
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 17. Feb 2026, 22:21
Nabend zusammen.
Fang ich mal oben an.
2x300 w für ein ca.16m² raum ! Also ehrlich lauscher, ich möchte das zeug,was du geraucht hast auch haben ;))
Der ist auch zu teuer genau wie der in200
Und wenn mir ein händler einen ja mama A 301 empfiehlt, muss er sich doch was dabei gedacht haben oder das zeug war so schlecht das ich das auch nich haben will.
Habe mir aber die iota sa + pa3 angeschaut und mit den 2x180w an 4 ohm könnte ich mich anfreuden. Gebr.für 600 ist ok.
Könnte zu dem preis auch n magnat ma 800, vielleicht sogar n ma 1000 oder den Atoll in 80sig bekommen die m.m. nach reichen.
Oder ein M F m3si für 400€
Kann mich nicht entscheiden
Weil lauscher mich verunsichert hat schau ich auch nach n in100signature
Türlich ist das regelbare loudness
ne feine sache beim ya mama aber habe bei all meinen anlagen Bal. Und klankregler nie gebraucht.und " einmessen" ,na dafür habe ich zwei ohren
mehr vermisse ich den rec- wahlschalter den es bei den neuen geräten so nicht mehr gibt. Echt schade.
Es ist auch nicht die erste anlage die ich kaufe und weiss die tricks mit der aufstellung, raumdämpfung usw.
@ lauscher . Dein alternativ anschlusstipp mit dem cd brenner verstehe ich nicht.
Dank erstmal für eure rege anteilnahme, auch wenn die tipps wiedersprüchlich sind.
dialektik
Inventar
#14 erstellt: 17. Feb 2026, 23:25
Also ELAC wird wohl die Kunden nicht enttäuschen wollen, wenn sie einen Verstärker ab 40 Watt empfehlen Umgekehrt auch nicht die ganzen Verstärkerhersteller, die Verstärker in diesem Bereich bis unter 100 Watt bieten.
In den 70ern des letzten Jahrhunderts galten 75 Watt im HiFi-Privatgebrauch schon als sehr leistungsstark
kallix
Inventar
#15 erstellt: 17. Feb 2026, 23:32
Wenn es gebraucht sein darf:
https://www.hifi-wiki.de/index.php/Yamaha_R-S_700

Packt sogar 2 Ohm LS, Sub Ausgang, voll auftrennbar, regelbare loudness....
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 17. Feb 2026, 23:45
Danke.
Aber möchte diesmal ein Engländer oder
Deutsches Fabrikat
Schade, hab gehofft hier hat jemand auch Elacs
Vielleicht die 404 oder 404.2 oder 403 oder 403.2
Wie ich
der_Lauscher
Inventar
#17 erstellt: 17. Feb 2026, 23:59
wegen der Leistung: ich denke halt immer weiter voraus, so bräuchtest du mit Sicherheit die nächsten zig Jahre keinen "Upgrade", du könntest auch größere/kritischere Lautsprecher in einem größeren Raum betreiben. Und - zuviel gibt es nicht, nur zu wenig. Man muß ja nicht immer so laut damit hören, aber ein größerer Verstärker spielt halt "entspannter" und hat stets mehr Kontrolle über die Lautsprecher. (dann darf ich dir also nicht sagen, daß in meinem Musikzimmer 2 Endstufen mit je 1,6 KW (an 4 Ohm) arbeiten ).

Ja, der IOTAVX SA3 und PA3 wäre da auch die für mich beste Alternative und gibt es immer wieder mal gebraucht. Hätte auch Rec-Out.

Der Atoll IN-100 Sig. könnte dir auch gerade noch genügen und wäre bei mir an 2. Position, nach dem IOTAVX. Atoll ist aus Frankreich und fällt damit auch für dich raus

Klar daß der Händler dir den Yamaha A301 empfielt, wenn du ihm dein Budget erwähnt hattest Was soll er denn sonst anbieten ? Vermutlich hat er dabei auch eine gute Provision ?
Mein Bekannter hat einen A-S201 an seinen kleinen Dali, für "Nebenbei Musik" ausreichend, für "richtig Musik" hören sogar nur bei Zimmerlautstärke ist der schnell überfordert

Die Magnat sind halt Röhrenhybrid und passen mit ihrer "runden/weichen" Art nicht so toll zur agressiveren Elac. Für z.B. Sonus Faber Lautsprecher deutlich besser geeignet.
Um MuFi würde ich einen großen Bogen machen (auch Engländer)

Wenn du auf den Rec-Out verzichten könntest, wäre sogar ein Fosi ZP3 mit 2 Stck. Fosi V3 Mono eine weitere Möglichkeit. Hat dir aber vmtl. auch wieder zu viel Leistung

Bruno_Banane (Beitrag #16) schrieb:
Aber möchte diesmal ein Engländer oder Deutsches Fabrikat
Schade, hab gehofft hier hat jemand auch Elacs
Vielleicht die 404 oder 404.2 oder 403 oder 403.2

Deutsche ja, Engländer nein (habe ich bereits oft genug geschrieben)

Ich habe Elac BS 243.3 (mit Jet 5) und früher mal Burmester 961 mit einem Elac Jet 3, außerdem noch 4 Paare (Stand- und Kompaktlautsprecher) verschiedener Hersteller mit AMT - und nun - du hörst trotzdem nicht auf mich, obwohl ich deswegen schon sehr viel mit verschiedenen Verstärkern experementiert habe

Behalte einfach deinen Yamaha AX 497 und genieße die Vela
P.S. mich würde interessieren, warum du genau die Elac Vela 403.2 gekauft hast und mit welchem Verstärker du die zur Probe gehört hast ? Oder hast du die einfach so "blind" gekauft ?


[Beitrag von der_Lauscher am 18. Feb 2026, 00:13 bearbeitet]
dialektik
Inventar
#18 erstellt: 18. Feb 2026, 00:03
Wie wäre es denn mit etwas aus Frankreich (Beispiel) Advance-Paris


[Beitrag von dialektik am 18. Feb 2026, 00:05 bearbeitet]
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 18. Feb 2026, 01:29
Ja Frankreich hab ich vergessen Atoll ist momentan weit vorne
Iota sind aber auch engländer
Durch " franks werkstatt und fidelity Hamburg , beides auf YT
Bin ich auf diese LS gekommen. Hab sie noch nicht gehört
Aber zu einem preis bekommen das man blind kaufen kann.
Mein traumverstärker ( na ja vür meine preisklasse) hatte ich hier noch gar nicht erwähnt
Weil der preis bislang über budget lag. Es wäre der t+a 1230r
Momentan tendiere ich zum iota 3er combi oder in/80 - 100 signature der mir auch fürs auge
Besser gefällt (auge hört ha auch mit )
Dem händler hatte ich keinen preis genannt nur
3 empfehlungen vom günstigsten an. Er hatte nur 2 empfehlungen
Geantwortet. Der 2. Kostete gleich 2 K model hab ich vergessen
Advance akustik paris ist mir der multidreh und druckknopf zu anfällig
Nach meinem jetzigen 16m² hörraum den ich noch errichten muss kommt
Ein zimmer im altenheim. Grössere boxen für die zukunft fallen weg
Das wird meine letzte anlage.
Valentino_II
Stammgast
#20 erstellt: 18. Feb 2026, 09:40

Bruno_Banane (Beitrag #13) schrieb:
Weil lauscher mich verunsichert hat schau ich auch nach n in100signature

Moin,
ich habe den IN 80 an einer kleinen Dynaudio Evoke 30 gehört. Das hat der Atoll locker aus dem Ärmel geschüttelt.
Aber wenn du dir unsicher bist, dann greif zum 100er. Der hat gleich 2 mächtige Trafos à 340VA verbaut.

Btw:
Bei den Geräten läßt sich sehr preiswert ein DAC Board (DA100) nachrüsten, falls man es mal brauchen sollte.


[Beitrag von Valentino_II am 18. Feb 2026, 10:35 bearbeitet]
deadly_wave_of_light
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 18. Feb 2026, 12:49
Immer wieder spannend was ein Humbug erzählt wird.

Mit 300 Watt "entspannter" wie mit 80 obwohl im Schnitt zw 0 und 5 verwendet werden.

Ich geh mit jetzt einen Bugatti bestellen der fährt mit seinen 1700PS viel souveräner 30 km/h als mein Opel. Man weiß ja nie was noch kommt. Sicher ist sicher.
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 18. Feb 2026, 15:35
Ist die dynaudio auch eon lautsprecher der viel kraft vom vv abverlangt ?
der_Lauscher
Inventar
#23 erstellt: 18. Feb 2026, 15:59
ich würde zusammenfassend nun an deiner Stelle nach einen Atoll IN-100 Ausschau halten, da er das "hochwertigere" Gerät ist. In der zwischenzeit kannst du ja mit deinem Yammi hören, da sich die Suche nach einem echten Schnäppchen evtl. ziehen könnte (aber nicht muß).

Eine Evoke 30 ist hier nicht so "anspruchsvoll", da die sowieso weicher/sanfter abgestimmt ist, wie eine Elac und auch nicht diese "Schnelligkeit"/Dynamik hat (wobei die im Vergleich zu den alten Dynaudio-Modellen hier schon einiges zugelegt hat). Trotzdem mag die Dynaudio auch Leistung

Valentino_II (Beitrag #20) schrieb:
ich habe den IN 80 an einer kleinen Dynaudio Evoke 30 gehört. Das hat der Atoll locker aus dem Ärmel geschüttelt.

ich habe die Dynaudio Evoke 30 an 2 Moon 400M gehört, klang auch toll

deadly_wave_of_light (Beitrag #21) schrieb:
Mit 300 Watt "entspannter" wie mit 80 obwohl im Schnitt zw 0 und 5 verwendet werden.

dann hätte mein kleiner Röhrenhybrid mit 2x 25 W an den Elac ja genügen müssen - tat er aber nicht, nicht mal bei "nur" Zimmerlautstärke. Der Baß klang auch "verweichlicht", fast wummrig, die Schnelligkeit war auch nicht da Klar, kann man damit Musik hören und es könnte einem (dir) sogar gefallen, wenn du es halt nicht anders kennst
Du kannst das gerne mal mit den beiden Liedern testen:
Hanne Boel - After Midnight, wegen Schnelligkeit
Prism - We are temporary, wegen straffem Baß und Schnelligkeit

Wenn ich eh etwas Neues/Gebrauchtes will, dann nehme ich lieber das "Kräftigere" bzw. das, das die Klangsignatur der Lautsprecher am Besten unterstützt, wenn es sowieso fast auf den selben Preis hinaus läuft.
Und eine falsche Aufstellung bzgl. AMT Höhe und Eindrehung, hat mehr klangliche Auswirkung, als ein anderer Verstärker, das muß natürlich auch klar sein (wobei du Schnelligkeit nicht damit beeinflussen kannst, das macht rein der Verstärker, bei entsprechenden Signal)


[Beitrag von der_Lauscher am 18. Feb 2026, 16:22 bearbeitet]
Valentino_II
Stammgast
#24 erstellt: 18. Feb 2026, 18:15

Bruno_Banane (Beitrag #22) schrieb:
Ist die dynaudio auch eon lautsprecher der viel kraft vom vv abverlangt ?

So ganz ohne sind auch die neueren Dynaudios nicht. Ich glaube kaum, daß deine Elac anspruchsvoller ist.

Meine Zusammenfassung: Mit dem IN80 kannst du genauso alt werden, wie mit dem IN100.
Es käme für mich eher auf das aktuelle Angebot an, ein SIG sollte es jedenfalls sein.
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 18. Feb 2026, 19:51

Valentino_II (Beitrag #24) schrieb:

Bruno_Banane (Beitrag #22) schrieb:
Ist die dynaudio auch eon lautsprecher der viel kraft vom vv abverlangt ?

So ganz ohne sind auch die neueren Dynaudios nicht. Ich glaube kaum, daß deine Elac anspruchsvoller ist.

Meine Zusammenfassung: Mit dem IN80 kannst du genauso alt werden, wie mit dem IN100.
Es käme für mich eher auf das aktuelle Angebot an, ein SIG sollte es jedenfalls sein.

Seh ich genau so
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 18. Feb 2026, 22:31
@ lauscher
Hier mal was für 300 Watt

Hoffe hab das jetzt richtig verlinkt.
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 18. Feb 2026, 22:37
Mehr Bass ??
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 18. Feb 2026, 22:44
Tiefer im keller ?
der_Lauscher
Inventar
#29 erstellt: 18. Feb 2026, 22:49
dieses Lied "Ghostrider" habe ich auch schon lange bei meinen "Testliedern", kommt auf meinen aktiven Cabasse The Pearl besonders "eindrucksvoll"
Hier mal ein paar technische Daten von denen:
Dauerleistung: 1.600W (als 3-Wege aufgeteilt in 1000 W Baß, 300 W Mid, 300 W High)
Schalldruck: Bis zu 124dB (Stereo)
Frequenzbereich: 14Hz- 27kHz
Maße B x H x T: 326 x 327 x 323mm (nicht viel größer als deine Elac )
Gewicht: 18kg

Das "ultimative "Baßlied", das bis unter 16 Hz geht, ist Trentemøller: Evil Dub, das können deine Elac aber definitiv nicht mehr, egal mit welchem Verstärker

P.S. und wenn du so ein Baßjunkee bist, hast du mit den kleinen Elac definitiv die falschen Lautsprecher
Klaus_N
Inventar
#30 erstellt: 18. Feb 2026, 23:03
Das dachte ich auch gerade - für solche Musik die kleine Elac?
Hört mal bei Infected Mushroom - Avratz rein, da gibts auch ordentlich Bass.
der_Lauscher
Inventar
#31 erstellt: 18. Feb 2026, 23:24
außerdem meine ich, daß ich etwas missverstanden wurde
Es geht nicht um den Tiefbaß an sich, sondern ein kräftigerer und "schnellerer" Verstärker bringt z.B. das in #23 Lied Prism ... schön knackig und straff, ein zu schwacher bzw. langsamer (englischer ) Verstärker bringt die "Schläge" hier schwammig, brummig, undefiniert (jetzt übertrieben ausgedrückt). Aber wenn du es noch nicht anders gehört hast, kannst du es nicht richtig einschätzen. Dann ist es auch egal, welchen Verstärker du dir holst - noch extremer - dann ist es sogar egal, welche Lautsprecher du kaufst/hast

Darum - behalte den Yamaha AX 497 und gib das "gesparte" Geld für was Anderes aus, das dir dann mehr Spaß macht, denn vermutlich wirst du eh keinen Unterschied hören
Das meine ich wirklich ernst
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 18. Feb 2026, 23:34
Nein das ist nicht meine musik. Hab ja auch keine 2x 300 watt
Und nur kleine elacs
kallix
Inventar
#33 erstellt: 19. Feb 2026, 00:52
Aber der Tip erstmal den alten Yamaha zu testen ist schon gut. Kann schon sein, dass du dann viel Geld sparst.
Und wenn einen anderen AMP- erstmal zuhause testen.
dialektik
Inventar
#34 erstellt: 19. Feb 2026, 01:07
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 19. Feb 2026, 16:53
IT-Matthias
Techniker
Chatverlauf mit der Assistentin von Techniker anzeigen
Techniker
IT-Matthias, Techniker

19.02.2026 14:23


Guten Tag.

Der Wechsel von einem Yamaha AX-497 auf einen Atoll IN80 Signature ist technisch gesehen kein kleiner Schritt, sondern ein regelrechter Klassensprung. Während der Yamaha ein solider, aber mittlerweile in die Jahre gekommener Mittelklasse-Verstärker aus der Consumer-Sparte ist, bewegt sich der Atoll im Bereich des echten High-End-Einstiegs. Bei Ihren Elac Vela 403.2 Lautsprechern ist dieser Wechsel sogar fast schon zwingend notwendig, wenn Sie das volle Potenzial dieser Boxen ausschöpfen wollen. Die Vela-Serie, insbesondere mit dem neuen JET6-Hochtöner, ist extrem auflösend und reagiert sehr sensibel auf die Qualität der vorgeschalteten Elektronik.

Die klangliche Analyse: Warum der Yamaha die Elacs "bremst"

Der Yamaha AX-497 verfolgt das typische "Natural Sound"-Konzept von Yamaha. Das bedeutet eine sehr lineare, beinahe nüchterne Wiedergabe. In Kombination mit den Elac Vela 403.2 kann das jedoch schnell zu einem klinischen, fast schon anstrengenden Klangbild führen. Der Yamaha hat zwar nominell ordentlich Leistung, aber es mangelt ihm an der nötigen Stromlieferfähigkeit (die Fähigkeit des Verstärkers, auch bei komplexen Lasten und niedrigen Impedanzen stabil hohe Stromstärken zu liefern).

Gerade bei Ihrer Musikwahl wie Yello oder Deep House kommt es auf präzise, kontrollierte Bässe an. Der Yamaha wirkt hier oft etwas "weich" im Bassbereich, da er die Membranen der Elacs nicht fest genug im Griff hat. Die Mitten wirken im Vergleich zu modernen audiophilen Verstärkern oft etwas flach und zweidimensional. Die Räumlichkeit, also die Fähigkeit, Instrumente und Stimmen klar im Raum zu orten, ist beim Yamaha begrenzt.

Der Atoll IN80 Signature: Mehr "Punch" und Emotion ⚡

Der Atoll IN80 Signature ist ein völlig anderes Tier. Die Franzosen sind bekannt für einen sehr lebendigen, dynamischen und schnellen Klangcharakter. Das liegt vor allem am massiven Ringkerntransformator (ein spezieller, kreisförmiger Transformator, der besonders effizient und streuarm arbeitet) mit 330 VA. Zum Vergleich: Viele Standardverstärker dieser Klasse haben deutlich kleinere Netzteile. Dieser Trafo sorgt dafür, dass der Atoll extrem schnell auf Lastwechsel reagieren kann.

Was Sie mit "schneller Leistung" ansprachen, ist physikalisch gesehen die Anstiegszeit (Slew Rate). Sie beschreibt, wie schnell die Ausgangsspannung des Verstärkers einer schnellen Änderung des Eingangssignals folgen kann. Der JET6-Hochtöner von Elac ist ein sogenannter Air Motion Transformer (ein gefaltetes Bändchen, das die Luft wie eine Ziehharmonika hinausdrückt). Dieser Hochtöner ist extrem flink. Wenn der Verstärker hier nicht mithalten kann, wirkt der Hochton zwar laut, aber verwaschen und ohne echte Textur. Der Atoll ist hier aufgrund seiner Schaltungsauslegung (MOSFET-Ausgangsstufen) perfekt aufgestellt. MOSFETs (Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren) haben eine klangliche Charakteristik, die oft als röhrenähnlich, aber mit der Kraft von Transistoren beschrieben wird – also genau das "Mehr an Wärme", das Sie suchen, ohne an Details zu verlieren.

Der klangliche Zugewinn im Detail

Um Ihre Frage konkret zu beantworten: Ja, der Wechsel macht absolut Sinn. Sie werden folgende Veränderungen deutlich wahrnehmen:

Basskontrolle und Dynamik: Bei Yello-Tracks wie "The Expert" oder "Oh Yeah" werden Sie feststellen, dass der Bass nicht einfach nur da ist, sondern eine Struktur hat. Er "kickt" trockener und hört exakt dann auf, wenn das Signal stoppt. Das "Schwimmen", das man bei schwächeren Verstärkern oft hört, verschwindet.

Räumlichkeit und Transparenz: Die Bühne wird sich deutlich weiter zwischen und auch hinter den Lautsprechern aufspannen. Stimmen wie die von Sade oder Grace Jones stehen stabiler in der Mitte und wirken plastischer, fast so, als könnte man um sie herumgehen.

Auflösung ohne Schärfe: Der JET6 der Elacs wird seine Details liefern, aber der Atoll nimmt die metallische Härte heraus, die der alte Yamaha manchmal im Grenzbereich produziert. Das sorgt für ein entspannteres Langzeithören, selbst bei höheren Pegeln.

Technische Stolperfallen und Empfehlungen ⚠️

Obwohl der Atoll IN80 Signature ein hervorragendes Gerät ist, sollten Sie einige Punkte beachten:

Der Atoll ist sehr puristisch aufgebaut. In der Standardversion hat er keinen integrierten Phono-Vorverstärker (Vorverstärker für Plattenspieler) oder einen digitalen Wandler (DAC - Digital-to-Analog Converter). Wenn Sie Ihren Yamaha bisher für den Plattenspieler genutzt haben oder digitale Quellen direkt anschließen wollen, müssen Sie beim Atoll die optionalen Zusatzplatinen einplanen oder externe Geräte nutzen. Eine solche Erweiterung kostet meist zwischen 150 und 350 Euro zusätzlich zum Grundpreis des Verstärkers (der neu bei etwa 1.000 Euro liegt).

Ein weiterer Punkt ist die Wärmeentwicklung. Da der Atoll einen hohen Ruhestrom (Strom, der auch ohne Signal fließt, um Verzerrungen zu minimieren) nutzt, wird er im Betrieb spürbar warm. Er sollte also nicht in einem engen, geschlossenen Schrank stehen, sondern mindestens 10 cm Luft nach oben haben.

Schritt-für-Schritt zur optimalen Einbindung ️

Positionierung: Stellen Sie den Atoll auf eine solide Unterlage. Er reagiert aufgrund seines großen Trafos empfindlich auf Vibrationen.

Verkabelung: Da Sie nun in die High-End-Welt einsteigen, prüfen Sie Ihre Lautsprecherkabel. Es müssen keine Voodoo-Kabel für Tausende Euro sein, aber ein ordentliches Kupferkabel mit 2,5 oder 4 mm² Querschnitt (z.B. von Herstellern wie Sommer Cable oder Viablue) sollte es sein.

Phasenprüfung: Atoll-Geräte reagieren oft klanglich darauf, wie der Netzstecker in der Dose steckt. Probieren Sie beide Richtungen aus. Die Seite, bei der das Klangbild stabiler und räumlicher wirkt, ist die richtige.

Einspielzeit: Geben Sie dem Atoll Zeit. Neue Verstärker (insbesondere die Kondensatoren darin) brauchen etwa 20 bis 50 Betriebsstunden, bis sie ihre volle klangliche Geschmeidigkeit erreichen. Direkt aus dem Karton könnte er anfangs noch etwas streng klingen.

Wirtschaftliche Einschätzung

Ihr Yamaha AX-497 hat heute einen Gebrauchtmarktwert von etwa 80 bis 120 Euro. Er ist ein treues Arbeitstier, aber er limitiert Ihre 2.500-Euro-Lautsprecher (Elac Vela 403.2) massiv. Der Atoll IN80 Signature kostet neu circa 1.000 Euro. In der Hi-Fi-Welt gilt die Faustregel, dass der Verstärker etwa 50 % bis 100 % des Preises der Lautsprecher kosten darf, um ein ausgewogenes System zu bilden. Mit dem Atoll bewegen Sie sich also genau im "Sweet Spot" (dem optimalen Bereich) für Ihre Elacs. Ein Verkauf des Yamahas ist absolut ratsam, da er in Ihrer neuen Kette nur noch als Notlösung dienen könnte.

Weiterführende Informationen

Achten Sie beim Kauf darauf, dass es wirklich die Signature-Version ist. Die älteren Versionen (SE oder die ganz alten IN80) hatten teilweise Probleme mit mechanischem Brummen des Trafos oder einer sehr sprunghaften Lautstärkeregelung. Die Signature-Reihe hat diese Kinderkrankheiten weitestgehend abgelegt und bietet zudem eine deutlich hochwertigere Platine. Falls Sie planen, später einmal auf Standlautsprecher umzusteigen, wäre der IN80 auch dafür noch kräftig genug, solange die Räume nicht über 30 m² wachsen. Für Ihre 15-18 m² ist er die perfekte Wahl, um die Dynamiksprünge von Yello oder die feinen Nuancen von Bryan Ferrys Stimme adäquat abzubilden
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 19. Feb 2026, 17:21
IT-Matthias
Techniker
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Techniker
IT-Matthias, Techniker

19.02.2026 14:23

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Guten Tag.

Der Wechsel von einem Yamaha AX-497 auf einen Atoll IN80 Signature ist technisch gesehen kein kleiner Schritt, sondern ein regelrechter Klassensprung. Während der Yamaha ein solider, aber mittlerweile in die Jahre gekommener Mittelklasse-Verstärker aus der Consumer-Sparte ist, bewegt sich der Atoll im Bereich des echten High-End-Einstiegs. Bei Ihren Elac Vela 403.2 Lautsprechern ist dieser Wechsel sogar fast schon zwingend notwendig, wenn Sie das volle Potenzial dieser Boxen ausschöpfen wollen. Die Vela-Serie, insbesondere mit dem neuen JET6-Hochtöner, ist extrem auflösend und reagiert sehr sensibel auf die Qualität der vorgeschalteten Elektronik.

Die klangliche Analyse: Warum der Yamaha die Elacs "bremst"

Der Yamaha AX-497 verfolgt das typische "Natural Sound"-Konzept von Yamaha. Das bedeutet eine sehr lineare, beinahe nüchterne Wiedergabe. In Kombination mit den Elac Vela 403.2 kann das jedoch schnell zu einem klinischen, fast schon anstrengenden Klangbild führen. Der Yamaha hat zwar nominell ordentlich Leistung, aber es mangelt ihm an der nötigen Stromlieferfähigkeit (die Fähigkeit des Verstärkers, auch bei komplexen Lasten und niedrigen Impedanzen stabil hohe Stromstärken zu liefern).

Gerade bei Ihrer Musikwahl wie Yello oder Deep House kommt es auf präzise, kontrollierte Bässe an. Der Yamaha wirkt hier oft etwas "weich" im Bassbereich, da er die Membranen der Elacs nicht fest genug im Griff hat. Die Mitten wirken im Vergleich zu modernen audiophilen Verstärkern oft etwas flach und zweidimensional. Die Räumlichkeit, also die Fähigkeit, Instrumente und Stimmen klar im Raum zu orten, ist beim Yamaha begrenzt.

Der Atoll IN80 Signature: Mehr "Punch" und Emotion ⚡

Der Atoll IN80 Signature ist ein völlig anderes Tier. Die Franzosen sind bekannt für einen sehr lebendigen, dynamischen und schnellen Klangcharakter. Das liegt vor allem am massiven Ringkerntransformator (ein spezieller, kreisförmiger Transformator, der besonders effizient und streuarm arbeitet) mit 330 VA. Zum Vergleich: Viele Standardverstärker dieser Klasse haben deutlich kleinere Netzteile. Dieser Trafo sorgt dafür, dass der Atoll extrem schnell auf Lastwechsel reagieren kann.

Was Sie mit "schneller Leistung" ansprachen, ist physikalisch gesehen die Anstiegszeit (Slew Rate). Sie beschreibt, wie schnell die Ausgangsspannung des Verstärkers einer schnellen Änderung des Eingangssignals folgen kann. Der JET6-Hochtöner von Elac ist ein sogenannter Air Motion Transformer (ein gefaltetes Bändchen, das die Luft wie eine Ziehharmonika hinausdrückt). Dieser Hochtöner ist extrem flink. Wenn der Verstärker hier nicht mithalten kann, wirkt der Hochton zwar laut, aber verwaschen und ohne echte Textur. Der Atoll ist hier aufgrund seiner Schaltungsauslegung (MOSFET-Ausgangsstufen) perfekt aufgestellt. MOSFETs (Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren) haben eine klangliche Charakteristik, die oft als röhrenähnlich, aber mit der Kraft von Transistoren beschrieben wird – also genau das "Mehr an Wärme", das Sie suchen, ohne an Details zu verlieren.

Der klangliche Zugewinn im Detail

Um Ihre Frage konkret zu beantworten: Ja, der Wechsel macht absolut Sinn. Sie werden folgende Veränderungen deutlich wahrnehmen:

Basskontrolle und Dynamik: Bei Yello-Tracks wie "The Expert" oder "Oh Yeah" werden Sie feststellen, dass der Bass nicht einfach nur da ist, sondern eine Struktur hat. Er "kickt" trockener und hört exakt dann auf, wenn das Signal stoppt. Das "Schwimmen", das man bei schwächeren Verstärkern oft hört, verschwindet.

Räumlichkeit und Transparenz: Die Bühne wird sich deutlich weiter zwischen und auch hinter den Lautsprechern aufspannen. Stimmen wie die von Sade oder Grace Jones stehen stabiler in der Mitte und wirken plastischer, fast so, als könnte man um sie herumgehen.

Auflösung ohne Schärfe: Der JET6 der Elacs wird seine Details liefern, aber der Atoll nimmt die metallische Härte heraus, die der alte Yamaha manchmal im Grenzbereich produziert. Das sorgt für ein entspannteres Langzeithören, selbst bei höheren Pegeln.

Technische Stolperfallen und Empfehlungen ⚠️

Obwohl der Atoll IN80 Signature ein hervorragendes Gerät ist, sollten Sie einige Punkte beachten:

Der Atoll ist sehr puristisch aufgebaut. In der Standardversion hat er keinen integrierten Phono-Vorverstärker (Vorverstärker für Plattenspieler) oder einen digitalen Wandler (DAC - Digital-to-Analog Converter). Wenn Sie Ihren Yamaha bisher für den Plattenspieler genutzt haben oder digitale Quellen direkt anschließen wollen, müssen Sie beim Atoll die optionalen Zusatzplatinen einplanen oder externe Geräte nutzen. Eine solche Erweiterung kostet meist zwischen 150 und 350 Euro zusätzlich zum Grundpreis des Verstärkers (der neu bei etwa 1.000 Euro liegt).

Ein weiterer Punkt ist die Wärmeentwicklung. Da der Atoll einen hohen Ruhestrom (Strom, der auch ohne Signal fließt, um Verzerrungen zu minimieren) nutzt, wird er im Betrieb spürbar warm. Er sollte also nicht in einem engen, geschlossenen Schrank stehen, sondern mindestens 10 cm Luft nach oben haben.

Schritt-für-Schritt zur optimalen Einbindung ️

Positionierung: Stellen Sie den Atoll auf eine solide Unterlage. Er reagiert aufgrund seines großen Trafos empfindlich auf Vibrationen.

Verkabelung: Da Sie nun in die High-End-Welt einsteigen, prüfen Sie Ihre Lautsprecherkabel. Es müssen keine Voodoo-Kabel für Tausende Euro sein, aber ein ordentliches Kupferkabel mit 2,5 oder 4 mm² Querschnitt (z.B. von Herstellern wie Sommer Cable oder Viablue) sollte es sein.

Phasenprüfung: Atoll-Geräte reagieren oft klanglich darauf, wie der Netzstecker in der Dose steckt. Probieren Sie beide Richtungen aus. Die Seite, bei der das Klangbild stabiler und räumlicher wirkt, ist die richtige.

Einspielzeit: Geben Sie dem Atoll Zeit. Neue Verstärker (insbesondere die Kondensatoren darin) brauchen etwa 20 bis 50 Betriebsstunden, bis sie ihre volle klangliche Geschmeidigkeit erreichen. Direkt aus dem Karton könnte er anfangs noch etwas streng klingen.

Wirtschaftliche Einschätzung

Ihr Yamaha AX-497 hat heute einen Gebrauchtmarktwert von etwa 80 bis 120 Euro. Er ist ein treues Arbeitstier, aber er limitiert Ihre 2.500-Euro-Lautsprecher (Elac Vela 403.2) massiv. Der Atoll IN80 Signature kostet neu circa 1.000 Euro. In der Hi-Fi-Welt gilt die Faustregel, dass der Verstärker etwa 50 % bis 100 % des Preises der Lautsprecher kosten darf, um ein ausgewogenes System zu bilden. Mit dem Atoll bewegen Sie sich also genau im "Sweet Spot" (dem optimalen Bereich) für Ihre Elacs. Ein Verkauf des Yamahas ist absolut ratsam, da er in Ihrer neuen Kette nur noch als Notlösung dienen könnte.

Weiterführende Informationen

Achten Sie beim Kauf darauf, dass es wirklich die Signature-Version ist. Die älteren Versionen (SE oder die ganz alten IN80) hatten teilweise Probleme mit mechanischem Brummen des Trafos oder einer sehr sprunghaften Lautstärkeregelung. Die Signature-Reihe hat diese Kinderkrankheiten weitestgehend abgelegt und bietet zudem eine deutlich hochwertigere Platine. Falls Sie planen, später einmal auf Standlautsprecher umzusteigen, wäre der IN80 auch dafür noch kräftig genug, solange die Räume nicht über 30 m² wachsen. Für Ihre 15-18 m² ist er die perfekte Wahl, um die Dynamiksprünge von Yello oder die feinen Nuancen von Bryan Ferrys Stimme adäquat abzubilden.


Bitte nehmen Sie sich die Zeit, meine komplette Antwort oben zu lesen. Ggf. müssen Sie dazu im Chat nach oben scrollen. Ich versuche, auf Basis Ihrer Angaben bestmöglichst zu antworten. Sie können jederzeit Rückfragen stellen!


19.02.2026 14:37

Mich wundert es in so kurzer zeit so viel schreiben zu können. Aber mit ihrer einschätzung haben sie vollkommen recht und habe es auch schon geahnt. Noch eine frage, würde ich mit dem in100 sig nochmals einen sprung machen oder reicht eigentlich schon der in 50 von atoll

Techniker
IT-Matthias, Techniker

19.02.2026 14:44

Das ist das Ergebnis von jahrelanger Erfahrung mit Hi-Fi-Komponenten – man weiß irgendwann genau, wo die Flaschenhälse (Engpässe) in einer Kette liegen :-) . Bei Ihrer Frage nach der Abstufung innerhalb der Atoll-Signature-Serie kommen wir nun in den Bereich der feinen Nuancen, die aber gerade bei einem Lautsprecher wie der Elac Vela 403.2 den Unterschied zwischen "gutem Klang" und "Gänsehaut" ausmachen können.

Der Atoll IN50 Signature: Warum er für die Elac Vela 403.2 zu klein ist

Um es kurz zu machen: Den IN50 Signature sollten Sie für Ihr Vorhaben direkt streichen. Er ist ein exzellenter Verstärker für sehr effiziente Regallautsprecher in kleinen Räumen, aber er hat ein entscheidendes Defizit für Ihre Elacs: das Netzteil. Mit einem Ringkerntransformator (effizienter, runder Transformator) von nur 160 VA (Volt-Ampere, eine Einheit für die Scheinleistung) bietet er nicht die nötige Souveränität.

Ihre Elac Vela 403.2 haben einen eher mäßigen Wirkungsgrad (das Maß dafür, wie viel Schalldruck ein Lautsprecher bei einer bestimmten zugeführten Leistung erzeugt). Das bedeutet, sie brauchen "Futter", um dynamisch aufzuspielen. Der IN50 würde bei den tiefen Bässen eines Yello-Tracks oder den satten Beats von Deep House an seine Grenzen stoßen. Der Klang würde bei höheren Pegeln flach werden und die Kontrolle über den Bass verlieren. Die Investition von etwa 850 Euro wäre hier im Vergleich zum Yamaha kein ausreichend großer Sprung, um den Preis zu rechtfertigen.

Der Atoll IN80 Signature: Die vernünftige Basis ⚖️

Wie bereits erwähnt, ist der IN80 Signature (ca. 1.000 Euro) mit seinem 330-VA-Netzteil die untere Grenze dessen, was ich für die Elac Vela empfehlen würde. Er hat genug Stromreserven, um den JET6-Hochtöner präzise zu führen und dem Tieftöner der Vela 403.2 das nötige Fundament zu geben. Der Schritt vom Yamaha zum IN80 ist gewaltig. Der IN80 bietet bereits die Schnelligkeit, die Sie suchen. Aber: Er ist ein klassischer Stereo-Aufbau, bei dem sich beide Kanäle ein Netzteil teilen.

Der Atoll IN100 Signature: Der "Doppel-Mono"-Vorteil

Hier wird es nun richtig interessant. Der IN100 Signature (ca. 1.300 Euro) ist nicht einfach nur ein IN80 mit mehr Watt. Der entscheidende technische Unterschied ist der Doppel-Mono-Aufbau (zwei komplett getrennte Stromversorgungen für den linken und rechten Kanal). Der IN100 besitzt zwei Ringkerntransformatoren mit jeweils 330 VA. In Summe stehen Ihnen also 660 VA zur Verfügung.

Dieser Aufbau hat für Ihr Hörerlebnis bei Musik von Sade oder Bryan Ferry massive Vorteile:

Kanaltrennung: Da jeder Kanal sein eigenes Kraftwerk hat, gibt es nahezu kein Übersprechen (das ungewollte Wandern von Signalen des linken Kanals in den rechten und umgekehrt). Das Ergebnis ist eine deutlich präzisere Abbildungsschärfe (Imaging). Instrumente und Stimmen sind noch schärfer voneinander abgegrenzt. Die Bühne wird tiefer und breiter.

Headroom (Leistungsreserve): Wenn in einem Deep-House-Track ein massiver Bassschlag kommt, zieht dieser extrem viel Strom. Beim IN80 teilen sich beide Kanäle diesen Strom aus einem Trafo. Beim IN100 bleibt der Kanal, auf dem vielleicht gerade die filigrane Stimme von Sade liegt, völlig unbeeindruckt von der Bassattacke des anderen Kanals. Das sorgt für eine unglaubliche Ruhe und Souveränität im Klangbild. Nichts wirkt angestrengt.

Kontrolle über den JET6: Der JET6-Hochtöner der Elac reagiert auf kleinste Unsauberkeiten in der Stromlieferung. Durch die massiven Reserven des IN100 wird der Hochton noch seidiger und feiner aufgelöst, ohne jemals ins Scharfe zu kippen.

Macht der Sprung vom IN80 zum IN100 Sinn?

Wenn Sie das Budget von etwa 1.300 Euro aufbringen können, lautet die Antwort: Definitiv ja.

Der Zugewinn beim IN100 liegt weniger in der reinen Lautstärke (die Sie bei 15-18 m² ohnehin kaum voll ausfahren werden), sondern in der Klangsubstanz. Der IN100 lässt die Elac Vela 403.2 so klingen, wie sie konstruiert wurden: als audiophile High-End-Monitore. Mit dem IN100 "wachsen" die Lautsprecher über ihre physische Größe hinaus. Gerade bei leiserem oder moderatem Hören bleibt beim IN100 die Dynamik voll erhalten, während kleinere Verstärker oft erst "wachgekitzelt" werden müssen, damit es lebendig klingt.

Mögliche Stolperfallen beim IN100 Signature ⚠️

Der IN100 ist aufgrund der zwei Trafos nochmals schwerer und wird im Betrieb auch etwas wärmer als der IN80. Er benötigt einen sehr stabilen Standplatz. Ein weiterer Punkt ist die Einschaltstrombegrenzung. Da beim Einschalten zwei große Trafos gleichzeitig magnetisiert werden, fließen kurzzeitig sehr hohe Ströme. In sehr alten Häusern mit empfindlichen Sicherungsautomaten kann es vorkommen, dass beim Einschalten die Sicherung herausspringt. Moderne Sicherungen (Typ B oder C) haben damit aber in der Regel kein Problem.

Wirtschaftliche Abwägung

Der Preisunterschied zwischen dem IN80 und dem IN100 liegt bei etwa 300 Euro. In der Welt des Hi-Fi ist das ein vergleichsweise geringer Aufpreis für den Sprung von einem Standard-Netzteil zu einem echten Doppel-Mono-Konzept. Wenn man bedenkt, dass Sie Ihre Anlage vermutlich viele Jahre nutzen werden, schrumpft dieser Betrag auf wenige Euro pro Monat umgerechnet auf die Lebensdauer.

Zusammenfassung der Empfehlung

IN50 Signature: Keine Empfehlung für die Elac Vela 403.2. Er ist zu schwach auf der Brust.

IN80 Signature: Die "Vernunftlösung". Ein riesiger Sprung zum Yamaha, klanglich absolut stimmig und kräftig genug.

IN100 Signature: Die "Endstation". Er bietet die maximale Kontrolle, die beste Räumlichkeit und die größte Souveränität. Da Ihre Lautsprecher (Vela 403.2) qualitativ extrem hochwertig sind, werden sie jede Verbesserung des Verstärkers sofort hörbar machen. Der IN100 ist der Partner, der diese Lautsprecher wirklich "ausreizt".

Wenn Sie sich für den Atoll IN100 Signature entscheiden, sollten Sie beim Anschluss der Lautsprecher darauf achten, hochwertige Bananenstecker (Steckverbinder für Lautsprecherkabel) zu verwenden. Die Polklemmen (Anschlüsse am Verstärker) bei Atoll sind zwar solide, aber ein sauber konfektioniertes Kabel mit Bananensteckern sorgt für eine größere Kontaktfläche und damit für einen geringeren Übergangswiderstand (Widerstand an der Verbindungsstelle). Das unterstützt die Stromlieferfähigkeit des Verstärkers zusätzlich. Da Sie viel Yello hören: Der IN100 wird Ihnen Details in den Synthesizer-Effekten offenbaren, die der Yamaha schlichtweg "verschluckt" hat. Das ist oft der Moment, in dem man seine gesamte Musiksammlung noch einmal neu entdeckt.

Meine entscheidung ist gefallen
Vielen dank nochmal an allen vorallem dialektik mit seiner
Konstruktiven, tiefreichenden expertise
wolle_55
Inventar
#37 erstellt: 19. Feb 2026, 17:27
Valentino_II
Stammgast
#38 erstellt: 19. Feb 2026, 18:09
Hallo Bruno,
das sind einige sehr gute und präzise formulierte Hinweise zum technischen Hintergrund und den Auswirkungen auf das Klangbild. 👍
Ich denke das trifft auch einige Aspekte, die Lauscher angesprochen hat. Sowas auf den Punkt zu bringen ist aber nicht immer einfach.

Was ich aus meiner Erfahrung bestätigen kann, nach dem Wechsel von Audiolab und NAD, sind die u.a. Punkte.
Nach den ersten Takten war klar, daß hier ein anderes Kaliber spielt. Wobei der Audiolab im Baß auch punkten kann.

Die Kunst des Atoll ist tatsächlich die Auflösung ohne Schärfe. 👍

Bruno_Banane (Beitrag #36) schrieb:
Ja, der Wechsel macht absolut Sinn. Sie werden folgende Veränderungen deutlich wahrnehmen:
Basskontrolle und Dynamik: ...Räumlichkeit und Transparenz:...Auflösung ohne Schärfe: .....


Wenn der Atoll bereit steht wirst du ihn mit dem Yamaha vergleichen können. Das wird ein kurzer Abschied für den AX497.
Viel Spaß!


[Beitrag von Valentino_II am 19. Feb 2026, 18:15 bearbeitet]
der_Lauscher
Inventar
#39 erstellt: 19. Feb 2026, 19:08

Bruno_Banane (Beitrag #36) schrieb:

IN80 Signature: Die "Vernunftlösung". Ein riesiger Sprung zum Yamaha, klanglich absolut stimmig und kräftig genug.

IN100 Signature: Die "Endstation". Er bietet die maximale Kontrolle, die beste Räumlichkeit und die größte Souveränität. Da Ihre Lautsprecher (Vela 403.2) qualitativ extrem hochwertig sind, werden sie jede Verbesserung des Verstärkers sofort hörbar machen. Der IN100 ist der Partner, der diese Lautsprecher wirklich "ausreizt".

Wenn Sie sich für den Atoll IN100 Signature entscheiden, sollten Sie beim Anschluss der Lautsprecher darauf achten, hochwertige Bananenstecker (Steckverbinder für Lautsprecherkabel) zu verwenden.

schöne Erklärung und stellt genau das dar, was ich versucht hatte, in kurz zu argumentieren
Meine jahrelange Erfahrung mit AMT, JET und u.a. Elac und verschiedenen Verstärkern half mir dazu. Und komischer Weise bestätigt der Text/Antwort auch, daß mehr Leistung und eine größere Anstiegsgeschwindigkeit für eine kontrollierte Wiedergabe besser geeignet sind . Deshalb war ich in diesem Fall so gegen "Engländer"

Von den Kabeln wollte ich hier noch gar nicht reden, man weiß, wie das hier endet
Meiner Erfahrung nach spielen die auch eine Rolle, wenn nicht ganz so groß, wie der Verstärker, aber doch wahrnehmbar, gerade wegen des AMT JET 6.

Für was hast du dich jetzt entschieden
P.S. wenn du mitteilst, wie lange deine Lautsprecherkabel sein müssen, wieviel Platz du dafür hast und welcher Budget du max. aufbringen möchtest, könnte ich dir per PM ein oder zwei Vorschläge machen.
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 19. Feb 2026, 20:22
Mein Setup besteht jetzt aus
Steinmusic Netzstromfilter Basic 3
Atoll in100 Signature
Yamaha CDR HD 1300e (80GB )
Elac Vela 403.2 Titan auf Ständer
Bluetooth Mii DS200 pro mit
Cinch von inakustik
Elac sensitive reference 2x3m
2 paar Kimber PBJ
kallix
Inventar
#41 erstellt: 19. Feb 2026, 21:03
Das sollte ja passen,

berichte dann mal wenn alles "eingespielt" ist. Mich würde ja noch interessieren wie der alte Yamaha damit klingt.....
der_Lauscher
Inventar
#42 erstellt: 19. Feb 2026, 21:33
paßt doch nun alles super

Das ging ja echt schnell, heute nachmittag noch angefragt - schon hast du den Atoll IN-100. Gute Entscheidung und macht dir so nun sicherlich lange Freude. Du wirst den Kauf des 100er anstatt des 80er nicht bereuen

Bei den Kabeln brauchst du auch nicht upgraden (falls du wirklich mal was Anderes suchst, gerade bei AMT, ich nehme immer eines mit versilberten OFC ).

Und mit Yello usw. bist du doch ein kleiner "Baß-Junkee", höre ich auch viel. Auch Sachen von Boris Blank und/oder Malia sind da zu empfehlen

Viel Spaß dann - und kannst ja mal was zu deinen Eindrücken mit bestimmten Liedern sagen/schreiben.
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#43 erstellt: 19. Feb 2026, 21:54
Ich habe seit 6 jahren mit solch ein equiptment keine musik mehr gehört
Denn ich habe 2019 meine wohnung aufgegeben, meine 15k t+a anlage
Verkauft und mir ein kastenwagen als wohnmobil umgebaut und höre
Seither bluetooth mit soundcore x 600 auch schön. Vorne hab ich ein kenwood
Dab mit BT , eton LS und endstufe. Das musikhören über n gescheite anlage
Ist das einzige was ich vermisse. Hab eine gartenparzelle mit pavillion mit mein womo
Intregriert und ein kellerraum im haus meines pächters den ich mir , wenn ich ende
April aus Spanien zurück bin als hörzimmer herrichte und entlich wieder schööön mukke
Hören kann. Dazu etwas schwarzer Afgan und alles ist gut
der_Lauscher
Inventar
#44 erstellt: 19. Feb 2026, 22:30

Bruno_Banane (Beitrag #43) schrieb:
und entlich wieder schööön mukke hören kann. Dazu etwas schwarzer Afgan und alles ist gut

dann vermutlich aber eher mit sowas oder sowas
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 19. Feb 2026, 22:40
Bruno_Banane
Schaut ab und zu mal vorbei
#46 erstellt: 19. Feb 2026, 22:46
z.Z meine Mukke

Denon_1957
Inventar
#47 erstellt: 19. Feb 2026, 23:43
Schrecklich
Ist das Fidel Castro ??
deadly_wave_of_light
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 20. Feb 2026, 10:22
"IN80 Signature: Die "Vernunftlösung". Ein riesiger Sprung zum Yamaha, klanglich absolut stimmig und kräftig genug.

IN100 Signature: Die "Endstation". Er bietet die maximale Kontrolle, die beste Räumlichkeit und die größte Souveränität. Da Ihre Lautsprecher (Vela 403.2) qualitativ extrem hochwertig sind, werden sie jede Verbesserung des Verstärkers sofort hörbar machen. Der IN100 ist der Partner, der diese Lautsprecher wirklich "ausreizt".

Wenn Sie sich für den Atoll IN100 Signature entscheiden, sollten Sie beim Anschluss der Lautsprecher darauf achten, hochwertige Bananenstecker (Steckverbinder für Lautsprecherkabel) zu verwenden."

Fragt da mal nach einem richtigen Nachweis für diese Behauptungen. Messungen im Gerät und im Raum. Wetten dass da nichts kommt? Wer ernsthaft an Dinge wie "maximale Kontrolle" glaubt ist mehr als Naiv. Mir soll es zwar recht sein denn sollten die Unternehmen oder deren Holdings Aktiengesellschaften sein verdiene ich wahrscheinlich an der Naivität mit aber das kann doch ernsthaft keiner glauben.

Was glaubt ihr denn ist ökonomisch wahrscheinlicher:

1) Ein paar Firmen produzieren die benötigten Bauteile in Massen sodass sie kaum was kosten und die HiFi Hersteller kaufen da ein weil es günstig ist, was unterm Strich bedeutet jeder hat mehr oder weniger das selbe Zeug.

2) HiFi Hersteller entwickeln ihre Bauteile selber und lassen sie in Kleinserie für den 100 oder 1000 fachen Preis bauen im Vergleich zu 1) und dadurch kommen die vermuteten Unterschiede in "Kontrolle" und "Geschwindigkeit" her.

Ich geb ja auch mal Geld für unvernünftige Dinge aus aber man sollte schon so ehrlich sein und sich nicht selbst belügen. Und natürlich fehlt der Hinweis auf "hochwertige Kabel" nicht, man will ja noch extra was rauspressen... Mögt ihr nicht ein bisschen Erwachsen werden?

Ich hatte mal die recht Wirkungsgrad schwachen NuVero140 da und sie mit ner 2x 1,3kw Endstufe betrieben. Ich meinte auch die tolle, schier unendliche Kraft der Endstufe zu hören. Spaßeshalber habe ich einen 20 Jahre alten 300 Euro Onkyo Verstärker als Amp hinter die Vorstufe geklemmt und oh wunder... Es klang genau gleich. Damals war ich überrascht, heute wundere ich mich über mein früheres ich. Watt begrenzen einfach die maximal mögliche Lautstärke. Nicht mehr und nicht weniger. Zudem sagt Günter Nubert, der es ja wissen muß, dass Leistung nichts kostet im Sinne von mehr Watt. Es ist ein scam um leichtgläubige Menschen denken zu lassen dass es Sinn macht für einen 300 Watt Amp deutlich mehr zu zahlen als für einen 100 Wat Amp obwohl die Herstellungskosten identisch sind vlt + das bisschen extra Alu an der extra dicken Frontplatte für 5€ mehr. Dafür dann 500 oder 1000€ mehr zu verlangen ist ein gutes Geschäft, mehr aber auch nicht.
der_Lauscher
Inventar
#49 erstellt: 20. Feb 2026, 11:45
@deadly_wave_of_light
Nubert ist kein Maßstab, du bekommst da nie einen sauberen Baß, schöne Mitten und gute Höhen, egal mit welchem Verstärker
Und glaubst du, du hast für deine NV140 einen "fairen" Preis bezahlt, der Hochtöner kostet im regulären Einkauf 48 €, ein BMR Mitteltöner 21 €. Die Verkabelung innen mit 2x 1qmm Kupfer kann man schon gar nicht mehr in € ausdrücken. Und Nubert als größerer Abnehmer hat da noch andere Preise. Was hast du nochmal für deine 140 bezahlt Habe 5 Jahre nach Günter Nubert auch Lautsprecher selbst entwickelt und gebaut (mich aber nicht selbstständig gemacht), kenne daher das "Wasser", mit dem alle kochen
Und höre mal deine NV140 gegen eine große Elac oder Audiovector, dann weißt du, was ich mit schnell, detailiert und straff meine

Die Unterschiede bei Verstärkern liegen meist in den Ausgangstransistoren (schnellere Typen, wegen geringerer Stückzahl teurer), einem leistungsstärkeren Trafo (und Kupfer kostet) sowie einer besseren Siebung (dicke Kondensatoren kosten ebenfalls). Du hast damit auch einen geringeren Ausgangswiderstand, das System Verstärker-Lautsprecher "schwingt" nicht so lange nach, der Baß/Lautsprecher wird besser kontrolliert bzw. folgt dem Signal genauer.
Schnelle Verstärker und Lautsprecher können auch langsam spielen, langsame Verstärker und Lautsprecher (wie z.B. Nubert) können aber NIE schnell spielen. Darum hast du auch keinen großen Unterschied festgestellt, denn hier war die Leistung echt nur für die max. Lautstärke
Die anfänglichen Class D mit viel Leistung waren aber auch durchweg langsam und konnten so keine schnelleren vorteilhaft antreiben, auch wenn sie deutlich mehr Leistung hatten. Die neueren Generationen Class D haben sich da gebessert. Deine 1,3 KW waren sicherlich eine Class D erster Generation, vermutlich eine Crown oder so.
Von daher würde dir ein 50 € (Neupreis) Fosi Class D absolut für deine NV140 genügen

Der TE hat hier genau richtig eingekauft, oder hätte er sich für das gleiche Geld etwas Schwächeres kaufen sollen, was ihm dann nicht gefällt. Dann hätte er den Yamaha behalten können und sich Nubert NuLine kaufen können und somit Geld sparen können. Aber hätte halt nicht so viel Freude daran


[Beitrag von der_Lauscher am 20. Feb 2026, 11:50 bearbeitet]
deadly_wave_of_light
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 20. Feb 2026, 14:02
Ich besitze die NV140 nicht und habe sie nie besessen.

Dann sag mir mal eines: Wäre ich High End Hersteller und könnte nachweisen dass mein teuer Krempel besser ist und sich deßhalb der Aufpreis lohnt würde ich das lückenlos nachweisen wollen um es den Kunden zu beweisen.

Sammel mir doch mal die wissenschaftlich haltbaren Beweise der Edelhersteller zusammen. Und ich meine richtige, echte, in der realen Welt unterschied machende Beweise. Irgendwas von 0,0001 auf 0,0000001 zu verbessern obwohl das menschliche Gehör nur in der Lage ist Unterschiede von 10 wahrzunehmen gelten ausdrücklich nicht.
der_Lauscher
Inventar
#51 erstellt: 20. Feb 2026, 14:29
bin ich deine "Minna" ? Die Daten liefern die Hersteller ja - zumindest meist, man muß sie nur deuten können
Da wäre
- Netz-Trafo, je nachdem wie viel Watt der max. aufnehmen kann (z.B. ab 800 W bis einige KW)
- damit auch oft das Gesamtgewicht (außer bei Class D, da der Trafo die schwerste Komponente ist, oft über 25 kg)
- Siebung (über 80.000 uF oder größer)
- Anstiegsgeschwindigkeit Slew-Rate (über 100 V/us)

Wenn du mir einen Verstärker in Class A/B zeigst, der 2 KW, 100.000 uF und 250 V/us als "Standard-Verstärker" für unter 1000 € bieten kann, dann gebe ich meine "High-Endstufen", die diese Werte haben, gerne wieder her
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Eckes_ am 11.07.2020  –  Letzte Antwort am 10.11.2020  –  38 Beiträge
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