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Wieviel Hifi ist normal?

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Autor
Beitrag
DJ_Bummbumm
Inventar
#1 erstellt: 13. Apr 2008, 12:31
Wieviel Hifi ist normal?

Nach unten hin ist die Grenze relativ leicht erkannt:
Es gibt keine.
Kein TV-Gerät gilt zumindest als auffällig, keine Hifi-Anlage dagegen ist vollkommen ok.

Nach oben hin, wird es schwerer.
Ein Versuch: die Hifi-Anlage darf nicht mehr kosten als das Auto (ausgenommen: Studenten etc. mit Schrottkarren. Bei denen darf.)

Was meint ihr?
Gelscht
Gelöscht
#2 erstellt: 13. Apr 2008, 12:53
Hallo,

ich denke das ist sehr individuell.

Dem Einen ist gutes Hifi sehr viel wert und es wird ein Großteil der Ersparnisse in Lautsprecher und Elektronik gesteckt.

Dem Anderen reicht das Gedudel aus dem Kofferradio.

Um herauszufinden wieviel Hifi normal ist, wäre eine Umfrage eventuell ganz hilfreich.

Allerdings wird eine Umfrage in Hifi-Forum wohl ein etwas verschobenes Ergebnis liefern, da man hier die Fraktion, die an gutem Klang interessiert ist und dafür auch gerne etwas Geld in die Hand nimmt, wohl überrepräsentativ vertreten ist.

Gruß Marco
Z25
Inventar
#3 erstellt: 13. Apr 2008, 13:07
Mal so rein gefühlsmässig: mehr als den Gegenwert eines mittelpreisigen Neuwagens auszugeben finde ich übertrieben. Irgendwas im vierstelligen Euronenbereich dürfte "normal" sein.
Das.Froeschle
Inventar
#4 erstellt: 13. Apr 2008, 15:27
Meine Anlage liegt im soliden 4-stelligen Bereich.
Meiner (unwesentlichen) Meinung nach beginnt der 'Wahnsinn' ab € 25.ooo.-
bob2
Stammgast
#5 erstellt: 13. Apr 2008, 15:35
Hallo,

HiFi ist ein Hobby wie viele andere,und je nach Möglichkeit und wie doll ein der Virus erwischt hat, sind da keine Grenzen zu setzen.
freibürger
Inventar
#6 erstellt: 13. Apr 2008, 17:02

audiomagic schrieb:

Allerdings wird eine Umfrage in Hifi-Forum wohl ein etwas verschobenes Ergebnis liefern, da man hier die Fraktion, die an gutem Klang interessiert ist und dafür auch gerne etwas Geld in die Hand nimmt, wohl überrepräsentativ vertreten ist.

Gruß Marco


Wenn du dich da mal nicht täuschst. Die "Alles klingt gleich" Fraktion wird das Preisniveau schon wieder nach unten drücken.

M.E. ist normal was man sich leisten kann und einem die Sache wert ist.

Für mich bedeutet das: Elektronik 1500-2000€ pro Gerät. Für Boxen kann man wesentlich mehr ausgeben ohne in den Bereich des "Glauben müssen" zu kommen, da ich Selbstbauer bin setzt ich mal hier 3000€ fürs Boxenpaar/Bausatzpreis als Schallgrenze an.

Gruß Peter
ft/o8
Inventar
#7 erstellt: 13. Apr 2008, 17:03
HiFi ist ja , im Gegensatz zu dem Begriff High End, irgendwie doch greifbarer. Dank einer gewissen DIN 45000 (oder so ähnlich).

Deswegen kann ich also getrost behaupten, das fast jeder Europer ne HiFi Anlage im Haushalt zu stehen hat.
Und da die Mehrzahl der Menschen irgendwie auch das Normale darstellen, wird das Normale im zweistelligen Bereich leigen.


[Beitrag von ft/o8 am 13. Apr 2008, 17:05 bearbeitet]
freibürger
Inventar
#8 erstellt: 13. Apr 2008, 17:10

ft/o8 schrieb:
Und da die Mehrzahl der Menschen irgendwie auch das Normale darstellen, wird das Normale im zweistelligen Bereich leigen.


Bin ich jetzt pervers
Das.Froeschle
Inventar
#9 erstellt: 13. Apr 2008, 17:12

freibürger schrieb:

ft/o8 schrieb:
Und da die Mehrzahl der Menschen irgendwie auch das Normale darstellen, wird das Normale im zweistelligen Bereich leigen.


Bin ich jetzt pervers :?

Offensichtlich
Dirk26
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 13. Apr 2008, 17:14

DJ_Bummbumm schrieb:
Wieviel Hifi ist normal?

Normal viel für Hifi ausgeben tut hier wohl niemand. Normal ist bestimmt wie ft/08 schreibt bei ca. 50-99€. Wer für Hifi auch nur halb so viel wie für sein Auto ausgibt und keine Schrottkarre fährt, der ist im weitläufigen Sinne eindeutig ein "Hifi-Freak" und nicht normal. Selbst bei 1000€ für eine Hifi-Anlage gilt man schon nicht mehr als normal bei vielen.

Ich finde es aber gerade traurig, wenn Du hier eine Grenze aufbauen möchtest und damit vielleicht Leute stigmatisieren willst, die 100.000 Euro für ihr Hobby ausgeben, aber nur ein 15.000€-Auto fahren. Das liegt zwar nicht im üblichen Rahmen, nicht mal für Hifi-Fans, aber es ist doch trotzdem toll, wenn jemand das tut. Ich beglückwünsche dazu jeden!


[Beitrag von Dirk26 am 13. Apr 2008, 17:15 bearbeitet]
bob2
Stammgast
#11 erstellt: 13. Apr 2008, 17:17
Hallo,

ich wusste bis Heute nicht wie Krank ich bin.
Ist es nicht eher Krank alles in Schubladen zu drücken, wer so viel ausgibt ist vernünftig und wer mehr ausgibt ist ein Spinner.
freibürger
Inventar
#12 erstellt: 13. Apr 2008, 17:22

Das.Froeschle schrieb:

Offensichtlich :prost

Ich muß auch ehrlich sagen: Ich bin gerne pervers!:prost
ft/o8
Inventar
#13 erstellt: 13. Apr 2008, 17:27
Die Ausgangsfragestellung bezog sich auf normal.

Das bedeutet doch in keinster Weise, das Leute die sich nicht in diesm fiktiv nomalen Bereich bewegen krank, pervers oder sonstwas sind.

Bleiben wir mal beim Vergleich mit den Automobilen:

Fast jeder von uns ist vermutlich ein Automobilist. Aber nicht jeder davon ist ein waghalsiger Rennsportler oder Freund von mutigen Geländefahrten.
Jede Sparte, hier die Anlagen, hat seine speziellen Liebhaber.
Und diese Liebhaber stecken wesentlich mehr Freizeit, Blut Schweiß Tränen ( und auch Geld) in ihr Hobby als andere Menschen.

Ich würd mal meinem; Wir hier sind nicht normal sondern nur ein wenig speziell :)


[Beitrag von ft/o8 am 13. Apr 2008, 17:29 bearbeitet]
freibürger
Inventar
#14 erstellt: 13. Apr 2008, 17:38

ft/o8 schrieb:

Ich würd mal meinem; Wir hier sind nicht normal sondern nur ein wenig speziell :)


Seh ich auch so.
Jeder der ein spezielles Gebiet explizit als Hobby betreibt, wird mehr Geld dafür ausgeben als ein Ottonormalbürger.

Normalität siedelt hier auf einem monetär höherem Niveau.

P.
Standalone
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 13. Apr 2008, 18:03
Naja ich würde es auch mal von dem Standpunkt sehen:
Ein Manager der 15k netto im Monat verdient und sich ein paar Hifi-komponenten für 10k ins Wohnzimmer stellt muss deutlich weniger " dafür bluten " als ein Azubi der von seinen knapp 400 € sich über die Zeit eine 2000 € teure Anlage leistet.

Ist also auch immer eine Verhältnissfrage " was normal " ist. Letzendlich muss aber jeder selbst wissen wieviel er bereit ist dafür auszugeben und was ihm das ganze Wert ist.
TSstereo
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 13. Apr 2008, 18:09

DJ_Bummbumm schrieb:
Wieviel Hifi ist normal?


Ganz einfach: Soviel wie jeder haben möchte unter Beachtung der finanziellen Möglichkeiten!

Das ist so bei allen Dingen aufder Welt.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Selbst wenn man die oben genannten Kriterien nich in Betracht zieht. Stellen sich dann zwei Fragen:

1. Was ist normal?
2. Wenn es eine Definition gebe, wer legt fest was normal ist?

Also ist die Frage: Wieviel Hifi ist normal? eigentlich sinnlos!



[Beitrag von TSstereo am 13. Apr 2008, 18:30 bearbeitet]
hal-9.000
Inventar
#17 erstellt: 13. Apr 2008, 20:28
Jeder setzt halt seine eigenen Prioritäten, jeder hat ein individuelles Budget und die Ansprüche sind auch verschieden - was für den einen ganz toll, ist für den anderen Einstiegsklasse ...

... normal find ich auch nicht gut von der Wortwahl her, wären die anderen ja nicht normal - ich tendiere eher mal zu aussergewöhnlich ...
DJ_Bummbumm
Inventar
#18 erstellt: 13. Apr 2008, 20:42
"normal" ist die perfekte Wortwahl für das, wonach ich frage.

Es geht hier nicht um "sinnvoll".

Was "normal" ist, beruht auf dem Konsens weiter Teile der Gesellschaft. Ob wir das persönlich für sinnvoll halten oder jemand dadurch ungerechterweise ausgegrenzt oder stigmatisiert wird, steht auf einem anderen Blatt.

Normen existieren, ob es uns gefällt oder nicht.

Manchmal ist es aber paradoxerweise nicht leicht, zu erkennen, was "normal" ist, obwohl es ja eigentlich jeder wissen und im Herzen tragen müsste.
(Wie in dem alten Witz: "Wieso ein Geisterfahrer, hier sind ganz viele!")

Deshalb stellte ich die vielleicht etwas naiv scheinende Frage.

BB
bergteufel_2
Inventar
#19 erstellt: 13. Apr 2008, 20:46

DJ_Bummbumm schrieb:
Wieviel Hifi ist normal?

Nach unten hin ist die Grenze relativ leicht erkannt:
Es gibt keine.
Kein TV-Gerät gilt zumindest als auffällig, keine Hifi-Anlage dagegen ist vollkommen ok.

Nach oben hin, wird es schwerer.
Ein Versuch: die Hifi-Anlage darf nicht mehr kosten als das Auto (ausgenommen: Studenten etc. mit Schrottkarren. Bei denen darf.)

Was meint ihr?


Die "Menge Hifi" ist normal, die der Einzelne als "normal" empfindet. Das ist dann bei dem Einen schon bei 100 Euronen erreicht, bei dem Anderen bei 100.000 Euronen.

Ansonsten ist die Frage ähnlich unbeantwortbar, wie die Frage, warum ich gerade "meine" Frau liebe. Klar finde ich es erschreckend, das eine Vielzahl Bürger ohne Hifi-Anlage auskommt und ihre Musik mit einem Koffer-Radio hören. Aber ebenso erschreckend finde ich, wieviel Geld manche Bürger für ein Automobil ausgeben.
Haiopai
Inventar
#20 erstellt: 13. Apr 2008, 21:01

DJ_Bummbumm schrieb:
"normal" ist die perfekte Wortwahl für das, wonach ich frage.

Es geht hier nicht um "sinnvoll".

Was "normal" ist, beruht auf dem Konsens weiter Teile der Gesellschaft. Ob wir das persönlich für sinnvoll halten oder jemand dadurch ungerechterweise ausgegrenzt oder stigmatisiert wird, steht auf einem anderen Blatt.

Normen existieren, ob es uns gefällt oder nicht.

Manchmal ist es aber paradoxerweise nicht leicht, zu erkennen, was "normal" ist, obwohl es ja eigentlich jeder wissen und im Herzen tragen müsste.
(Wie in dem alten Witz: "Wieso ein Geisterfahrer, hier sind ganz viele!")

Deshalb stellte ich die vielleicht etwas naiv scheinende Frage.

BB


Moin Dj
Also wenn du die Frage bezogen auf den deutschen Durchschnitt stellst ,dann stellst du sie hier am falschen Ort ,denn ich denke mal ,das der "normale " Durchschnitt heute sogar unterhalb eines Neulings hier im Forum liegt ,der in der Kaufberatung ein Budget von 500 Euro nennt .

Selbst der ist schon nicht mehr "normal" ,weil er sich über dem Durchschnitt bewegt .
Der liegt meines Erachtens nach ,kurz oberhalb von Aldi Anlagen zwischen 100 und 200 Euro .

Jeder der sich die Mühe macht hier im Forum Tipps zu bekommen liegt da schon drüber .

Gruß Haiopai
umher
Inventar
#21 erstellt: 13. Apr 2008, 21:46

TSstereo schrieb:

1. Was ist normal?
2. Wenn es eine Definition gebe, wer legt fest was normal ist?


zu 1. : die Anderen
zu 2. : das Individuum

Weil nur immer die Anderen normal sind im Sinne des Durchschnitt, aber niemals das Individuum selbst, erscheint eine unnormale, herausragende Anlage auch nur für die Anderen normal, aber nicht für den Individuellen, weil ja nur der Individuelle eine unnormale, herausragende Anlage hat.

Also ist eine unnormale Anlage normal, da Durchschnitt.

Zumindest die Fragestellung führt ins Nirvana.

Denn: Meine Anlage ist immer die beste, herausragendste und unnormalste. Immer.


gruss umher


[Beitrag von umher am 13. Apr 2008, 22:02 bearbeitet]
Klout
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 14. Apr 2008, 08:20
Hallo,

Ich denke mal, diese Frage lässt sich nicht wirklich beantworten. Im Allgemeinen ist es doch eine Frage der persönlichen Priorität.
Ist es normal, für ein Auto > 50k€ auszugeben?
Ist es normal für eine Couch > 5k€ auszugeben, oder ist es normal für Bilder in der Wohnung, für Urlaub etc. Unsummen auszugeben?

Ich denken die meisten von uns sparen das Geld, das sie in eine Stereoanlage investieren in anderen Bereichen (z.B. Auto, Kleidung, Urlaub, Wohnungseinrichtung,... je nach persönlicher Priorität) ein.

Als Normalverdiener halte ich es für möglich und "sinnvoll" bis zu 15k€ in eine Stereoanlage zu investieren. Die Zugewinne im höheren Preissegment sind imho sehr teuer erkauft, und für den Normalverdiener mit zu hohen Einsparungen in anderen Bereichen verbunden.

Letztlich muss jeder für sich entscheiden, welchen Betrag er für sich und seine finanzielle Situation als "normal" empfindet.

mfg, Martin
Wolfgang_K.
Inventar
#23 erstellt: 14. Apr 2008, 09:03
Ich denke, dass es legitim ist, sich auch einmal etwas gutes im Hifi-Bereich zu leisten. Ich denke Urlaub, Auto, und sonstige Lebensbereiche gehen ja auch ganz schön ins Geld.

Ein relativ bescheidener Lebensstil (wie der Verzicht auf teure Klamotten oder Rolexuhren) und der Hang zu guten Anlagen schließt sich nicht unbedingt aus.

Wenn man von guter Musikwiedergabe überzeugt ist, gepaart mit einem gesunden Hedonismus dann ist das durchaus legitim,

Allerdings würde ich für eine Stereoanlage niemals einen Kredit aufnehmen - auf Pump machen die schönsten Hobbies auf Dauer keinen Spaß.
TSstereo
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 14. Apr 2008, 09:31

DJ_Bummbumm schrieb:

Normen existieren, ob es uns gefällt oder nicht.

BB


..... der war gut.

Wir reden hier im Forum doch nicht über das Steuergesetzt oder die Straßenverkehrsordnung. Oder?

Wer solch einen Satz für die wenigen Bereiche die nicht "genormt" oder "geregelt" sind verwendet der ist arm dran.

Und zu diesen Bereich gehört nunmal die Freizeit und z.B. das Hobby Hifi.

Aber wir sind ja Deutsche: da muss es doch für alles eine Norm geben oder zumindest einen Richtwert für "normal". Auch für die Bereiche die nicht gesetzlich geregelt sind.
Das geht doch nicht, dass jeder macht was er will in seiner Freizeit!

Armes Deutschland. Oder besser: die armen Leute die so denken!



[Beitrag von TSstereo am 14. Apr 2008, 09:35 bearbeitet]
TSstereo
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 14. Apr 2008, 09:33

umher schrieb:

TSstereo schrieb:

1. Was ist normal?
2. Wenn es eine Definition gebe, wer legt fest was normal ist?


zu 1. : die Anderen
zu 2. : das Individuum

Weil nur immer die Anderen normal sind im Sinne des Durchschnitt, aber niemals das Individuum selbst, erscheint eine unnormale, herausragende Anlage auch nur für die Anderen normal, aber nicht für den Individuellen, weil ja nur der Individuelle eine unnormale, herausragende Anlage hat.

Also ist eine unnormale Anlage normal, da Durchschnitt.

Zumindest die Fragestellung führt ins Nirvana.

Denn: Meine Anlage ist immer die beste, herausragendste und unnormalste. Immer.


gruss umher


Zustimm!
Saber-Rider
Stammgast
#26 erstellt: 14. Apr 2008, 09:36
Leider investiert nur ein geringer Bruchteil der Bevölkerung gehobene Summen in Hifi und bekommt dadurch den Stempel "unnormal" aufgedrückt. Dabei ist es ein einfaches die wirklich Abnormalen der Gesellschaft zu finden, man muss nur mal in 80 % der Kühlschränke gucken.
ruedi01
Gesperrt
#27 erstellt: 14. Apr 2008, 10:05
Die Grenze nach ‘unten‘ jedenfalls ist für echtes Hifi schnell gesteckt. Eine kleine Piano Craft von Yamaha (oder was Vergleichbares von einem anderen Hersteller) für ca. 400 € CD-Player, Verstärker, Radio und zwei Lautsprecher inkl., das würde ich mal als absolut unterste Grenze ansehen. Alles darunter ist nur Audio. Das muss aber gar nicht mal schlecht sein. Mein 17 Jahre alter Panasonic Gettobuster, den jetzt meine Kleine benutzt, z.B. ist richtig gut, aber Hifi ist das noch nicht. Das Teil hat damals immerhin 600 DEM gekostet und läuft heute noch problemlos, war eben Qualität...und man verbiegt sich nicht die Ohren daran...

Wie weit es dann nach ‘oben‘ geht, hängt von den eigenen Ansprüchen, dem Geldbeutel und den zur Verfügung stehen Raumverhältnissen ab. Der Begriff ‘normal‘ ist bei der Bewertung allerdings wenig hilfreich.

Auch wenn es gerade in diesem Forum immer wieder teilweise heftig vertretene andere Meinungen gibt, sinnvoll ist eine Einteilung in Klassen immer. Ich würde ich das grob folgendermaßen sehen.

1. Einsteigerklasse, fängt – wie bereits gesagt bei rund 400 € an, die obere Grenze würde ich bei 1500 € sehen. Verstärker, CD-Player, Lautsprecher (nur Stereo!), wenn man sich auf das Wesentliche beschränkt, bekommt man schon einen realen Gegenwert und für kleinere Räume zumindest, einen ordentlichen Klang, wenngleich Pegelorgien nicht realistisch sind, dafür sind die Lautsprecher dieser Klasse schlicht zu einfach. In dieser Klasse wird die typische Neben- oder Zweitanlage gekauft.
2. Die nächste Stufe, die untere Mittelklasse für rund 1500 bis 3000 € macht schon mehr möglich. Hier fängt brauchbares Mehrkanalhifi an. Zumindest, wenn man den 3000 € nahe kommt. Auch höhere Pegel sind durchaus in guter Qualität möglich. Vernunftkäufer, denen das Thema Hifi nicht ganz so wichtig ist aber auf ordentliche Qualität Wert legen, werden sich hier umsehen.
3. Die Mittelklasse zwischen 3000 und 6000 € ist vielleicht der Bereich mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis. Hier findet man Komponenten (außer Lautsprecher vielleicht), die bereits nahezu kompromisslos auf Klang gezüchtet sind und in diesem Punkt kaum noch zu toppen sind. Die Verarbeitung ist meist sehr hochwertig (massive Metallfronten bei den Geräten, Echtholzfurniere bei den LS). Auch die inneren Werte unterliegen meist keinen ‚‘faulen‘ Kompromissen mehr. Auch größere Räume lassen sich Hifi-gerecht mit hohem Pegel beschallen. Musikalische Darstellungen werden glaubhaft realistisch und in ‘richtiger‘ Größe dargestellt, vorausgesetzt, der Raum macht es mit.
4. Oberklasse, hier ist eigentlich alles möglich, was der Hifi-Fan sich vorstellen kann. Im Preisbereich bis rund 15.000 € für eine komplette Kette bekommt man vor allem eine herausragende und aktuelle Technik und eine äußerst wertige Verarbeitung, das Image spielt dann hier auch mit. Bei Lautsprechern gibt es sicher noch mal einen deutlich nachvollziehbaren Qualitätssprung gegenüber der Mittelklasse, bei der Elektronik eher nicht. Bei Verstärkern ist noch mal ein Leistungssprung möglich und bei den LS und großen Räumen sicher auch nicht verkehrt.
5. Spitzenklasse, High-End...usw. Preisbereich nach oben offen. Spätestens hier beginnt die ‘Unvernunft‘, exklusive Marken, exklusives Design, abgedrehte Technik, Verarbeitung wie bei einem Panzerschrank, um es kurz zusammenzufassen. Aber geil ist es schon. Wer kauft sich schließlich einen Ferrari, um damit die Blagen morgens in die Schule zu fahren...:D

Bei den Preisbereichen setze ich mal voraus, dass man eine komplette Kette (Signalquelle, Leistungs- und Steuerelektronik sowie die Lautsprecher) betrachtet und dass dabei die LS mindestens ein Drittel bis 50 Prozent des Gesamtbudgets ausmachen. Zusätzliches Gedöns wie Kopfhörer evtl mit eigenem Verstärker, ein guter Plattenspieler – wenn er denn dazu gehören sollte – oder irgendwelcher Videokram kämen dann noch mal extra.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 14. Apr 2008, 10:08 bearbeitet]
Cattivo
Stammgast
#28 erstellt: 14. Apr 2008, 11:15
Ich bin kein HiFi Experte und darum mal meine Meinung zu deiner Aufstellung:

Für einen Laien hervorragend und nachvollziehbar erläutert.
Rillenohr
Inventar
#29 erstellt: 14. Apr 2008, 11:45
Zu "normal" und "Norm".

In einer Welt, die maßgeblich vom Subjektivismus und Relativismus geprägt ist, also in der Moderne (manche sagen Postmoderne), kann man das Wörtchen "normal" nicht mehr sinnvoll über die gesamte Gesellschaft stülpen. Das ergibt kein aussagekräftiges Bild mehr.

"Normal" bezieht man besser auf eine Binnengruppe, also etwa auf die Gruppe der Hifi-Freunde, der Forumsteilnehmer, der Highender... usw. Daher wäre die Ausgangsfrage am besten in einer Umfrage unter den Forumsteilnehmern aufgehoben, was diese auszugeben für angemssen erachten. Der Durchschnitt ist dann das "Normale", wenn man so will, bezogen auf die befragte Gruppe.

Wie sich andere Gruppen, z.B. sparsame Schrebergartenfans, zum Thema Hifi verhalten, können wir ohnehin nicht ergründen. Wir können nur stark vermuten, dass die sich nichts aus dem Thema machen und am Kofferradio festhalten. Auf der anderen Seite muss man sich immer wieder wundern, was für tolle, ehemals sündhaft teure Geräte von Leuten zum Verkauf angeboten werden, die gar nichts damit anzufangen wissen, nur weil ein spendabler Onkel Fritz aus der Familie mal etwas "Rechtes" kaufen wollte.

ruedi01
Gesperrt
#30 erstellt: 14. Apr 2008, 11:52
Hallo Cattivo

Danke, für die Blumen, aber das Thema ist durchaus strittig. Es gibt da eine Fraktion, die tatsächlich glaubt, ein Hifi-Verstärker für knapp 400 € hätte das gleiche klangliche Potential wie einer für 2000 € und ein A/V-Receiver mit allem Schnickschnack der unteren Mittelklasse könnte einem guten preiswerten Stereoverstärker klanglich das Wasser reichen.

Das dem nicht so ist, in aller Regel zumindest, konnte ich unzählige Male selber erleben.

Wie auch immer, die Ausgangsfrage jedenfalls ist mit meinen Ausführungen nur im Ansatz dargestellt. In jedem Fall unvernünftig (im Sinne von 'nicht normal', weil nicht rational) ist aber die weit verbreitete Praxis, einfach in den nächst besten Laden zu latschen, sich dort das angeblich ultimative Schnäppchen aufschwätzen zu lassen, um dann nach einiger Zeit festzustellen, dass die erworbenen Komponenten weder zum eigenen Anforderungsprofil, noch zum Nutzungsverhalten, noch zum beschallten Raum passen und der persönliche Geschmack spielt dann auch noch eine gewichtige Rolle Zugegeben, ein wenig übertrieben, aber es trifft den Kern. Wer so handelt, der kauft doppelt und dreifach, egal ob er 1000 oder 10.000 € ausgibt.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 14. Apr 2008, 11:55 bearbeitet]
Cattivo
Stammgast
#31 erstellt: 14. Apr 2008, 12:09

ruedi01 schrieb:

...aber das Thema ist durchaus strittig.


Und genau aus diesem Grund fand ich deinen Beitrag so gut, losgelöst von den strittigen Diskussionen.

Einfach mal ganz neutral, für einen Laien wie mich, den groben Sachverhalt aufgezeigt.

Strittig wird das Thema ja erst bei euch, die ihr dieses Hobby schon ewig betreibt. Wir Laien könne da nur staunend mitlesen.
umher
Inventar
#32 erstellt: 14. Apr 2008, 12:39

ruedi01 schrieb:

Es gibt da eine Fraktion, die tatsächlich glaubt, ein Hifi-Verstärker für knapp 400 € hätte das gleiche klangliche Potential wie einer für 2000 €


Mit gutem Grund. Wenn nämlich der einzige Unterschied der Preis ist, dann ist der Grund zur Hingehörigkeit dieser Fraktion vernünftig. Geht es aber um Optik oder Sounding, drängen sich persönliche Vorlieben auf, welche die Diskussion erübrigt.


Cattivo schrieb:

Strittig wird das Thema ja erst bei euch, die ihr dieses Hobby schon ewig betreibt. Wir Laien könne da nur staunend mitlesen.


Keine Angst, auch die Nicht-Laien staunen des öfteren über andere Nicht-Laien und deren eigenwillige Unterscheidung des Faktischen vom Rest.


gruss umher


[Beitrag von umher am 14. Apr 2008, 12:56 bearbeitet]
sm.ts
Inventar
#33 erstellt: 14. Apr 2008, 12:55
Hallo,

als normal empfinde ich wenn sich jemand eine Anlage kauft die er sich leisten kann, wobei ich die Definition von ruedi01 schon recht gut finde wenn man es in Zahlen ausdrücken will.
Pauschal kann man so eine Frage nicht beantworten, da jeder eine eigene Vorstellung hat wieviel er (sie) für seine Anlage ausgeben möchte (darf...), bzw. kann.
Mancher findet sein Glück in einer 400.- Euro Anlage und manch einer nichtmal bei einer Ausgabe von 100.000 Euro.
ruedi01
Gesperrt
#34 erstellt: 14. Apr 2008, 13:01

Mit gutem Grund. Wenn nämlich der einzige Unterschied der Preis ist, dann ist der Grund zur Hingehörigkeit dieser Fraktion vernünftig. Geht es aber um Optik oder Sounding, drängen sich persönliche Vorlieben auf, welche die Diskussion erübrigt.


Das ist der Punkt, der einzige Unterschied ist eben nicht der Preis...;)

Das fatale ist, dass es Leute gibt, die denken doch tatsächlich immer noch, sie bekämen was geschenkt. Ein Komplett ausgestatteter A/V-Receiver mit einem riesigen Haufen Technik für 600 € kann nicht so gut sein, wie ein vergleichsweise deutlich weniger üppig bestückter reiner Stereoverstärker für den gleichen Preis.

Das sagt einem aber eigentlich schon die simple Logik.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 14. Apr 2008, 13:03 bearbeitet]
umher
Inventar
#35 erstellt: 14. Apr 2008, 13:13
WC-Brille und Lese-Brille ?


gruss umher
Haltepunkt
Inventar
#36 erstellt: 14. Apr 2008, 13:18
Wenn man den Zahlen dieses Artikels traut

http://www.welt.de/w...k_zerstoert_hat.html

sieht der Normalfall i.S. von Durchschnitt so aus:

"...Zahlen des Marktforschungsunternehmens GfK belegen: Wer sich heute überhaupt eine Anlage aus Einzelbausteinen leistet, zahlt dafür durchschnittlich nur 800 Euro..."

Paradox: Bei Surround-Anlagen liegt der Durschnitt übrigens bei 400(!) EUR
TSstereo
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 14. Apr 2008, 14:25

Haltepunkt schrieb:

Paradox: Bei Surround-Anlagen liegt der Durschnitt übrigens bei 400(!) EUR


.....das sagt wirklich einiges über den Qualitätsanspruch der Kunden aus.

Cattivo
Stammgast
#38 erstellt: 14. Apr 2008, 14:35

TSstereo schrieb:

Haltepunkt schrieb:

Paradox: Bei Surround-Anlagen liegt der Durschnitt übrigens bei 400(!) EUR


.....das sagt wirklich einiges über den Qualitätsanspruch der Kunden aus.

:prost


Mit einer Anlage in dieser Preisklasse hat man schon guten Sound, im Vergleich zu den TV Lautsprechern, bei einem Film mit 5.1 Spur. Hatte Canton Movie 6 mit einem JVC A/V-R.

Aber irgendwie eine wenig OT im Stereo-Thread.
Also zurück, sonst kommt noch ein böser Mod
Frankman_koeln
Inventar
#39 erstellt: 14. Apr 2008, 14:38

Haltepunkt schrieb:

Bei Surround-Anlagen liegt der Durschnitt übrigens bei 400(!) EUR


und selbst das klingt schon um ein vielfaches besser als die tv lautsprecher ...
TEKNOne
Stammgast
#40 erstellt: 14. Apr 2008, 14:46
Hallo,

ich find ganz schon lustig was hier so geschrieben wird:

Erstmal eine übersicht der Klang-Qualität nach dem Preis zu machen.
Schon erstaunlich ja Geld klingt anscheinend gut.

Dann mal wieder die wichtigen Punkte wie gute Raumakustik und gute Aufstellung der Lautsprecher und Hörposition zu vergessen.
Ist auch halb so wichtig wenn die Anlage teuer ist klingt sie auch schon irgendwie gut.


Im Preisbereich bis rund 15.000 € für eine komplette Kette bekommt man vor allem eine herausragende und aktuelle Technik

aktuelle Technik die kriegt man kaum billiger die Technik nech


3. Die Mittelklasse zwischen 3000 und 6000 € ist vielleicht der Bereich mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis.

ja? vielleicht auch nicht

So ein bisschen haue muss sein
Ich will jetzt hier keinen Streit anfangen aber denkt mal über den Wahrheitsgehalt einiger Aussagen hier nach, oder hört Ihr nur noch die Melodie der Rattenfänger der Industrie?

Mit freundlichen Grüßen:
Thomas
w525
Stammgast
#41 erstellt: 14. Apr 2008, 15:02
Ich muss manchmal auch staunen, welchen Qualitätsanschpruch manche Leute haben. Nämlich gar keinen. Kaufen LS für 89€ das Paar, die würde ich nicht mal in der Werkstatt aufstellen.

Auf der anderen Seite, kaufen sich Klamotten für zig-hundert Euro, die nach 5 mal waschen nicht mehr brauchbar sind. Was ist jetzt normal? Aber wie gesagt, in unserer Gesellschaft ist der Begriff nicht mehr anwendbar, da es kein aussagekräftiges Bild mehr ergibt.

Ich persönlich bin auch der Meinung, dass eine HiFi-Anlage sich im 4stelligen Preisbereich bewegen darf --> damit hab ich auch langfristig Freude. Wer mehr ausgibt ist in meinen Augen kein Spinner, wenn der Geldbeutel erlaubt, warum nicht?
ruedi01
Gesperrt
#42 erstellt: 14. Apr 2008, 15:19
@TEKNOne

Toll, selber Wasser predigen aber (teuren!) Wein saufen...

Wenn ich mir Deine Anlage so ansehe, ist das auch nicht gerade die von Haltepunkt gemeldete Durchschnittsanlage für 800 €.

'Meine' Übersicht nach der (Klang)qualität beschreibt ganz grob die Verhältnisse. Auch habe ich gesagt, dass man vernünftiger Weise bis zu 50 Prozent des Budgets in die Lautsprecher stecken sollte, damit das Verhältnis passt. Und außerdem sprach ich davon, dass der Hörraum es auch hergeben muss.

aber Deine selektive Sichtweise bzgl. meines Postings ist mir von anderen Zeitgenossen in diesem Forum hinreichend bekannt.

Den Rest Deiner gequält ironischen Ergüsse lohnt es sich nicht weiter zu kommentieren.


Paradox: Bei Surround-Anlagen liegt der Durschnitt übrigens bei 400(!) EUR


und selbst das klingt schon um ein vielfaches besser als die tv lautsprecher ...


Der zweite Satz enthält die wesentliche Aussage. Und wenn die Nutzer damit zufrieden sind, ist das ja auch vollkommen in Ordnung. Wie schon gesagt, alles eine Frage des Anspruchs...

Gruß

RD
TEKNOne
Stammgast
#43 erstellt: 14. Apr 2008, 18:29
@ ruedi1


Den Rest Deiner gequält ironischen Ergüsse lohnt es sich nicht weiter zu kommentieren.

Schade ich dachte Dir würde es gefallen.




Paradox: Bei Surround-Anlagen liegt der Durschnitt übrigens bei 400(!) EUR

Weil die Leute blind dem Trend hinterher laufen. In einer ähnlichen Kategorie sind die Leute die sich nach den Bestenlisten der Hifiblätter richten. Nur das es andere Werbebotschaften sind denen sie hinterher laufen.

Gute Aufstellung der Lautsprecher und eine akustisch Gute Platzierung von Möbeln kostet auch keine müde Mark, deshalb ist es wenig interessant und man kann es leider auch nicht einfach vergleichen, man müsste sich Wissen aneignen, dass einen dann ja den Scheuklappenblick nehmen könnte.

Sicher kriegt man nichts umsonst aber vieles bezahlt man zu teuer gerade im Hifi Bereich und Klang und Geld sind nicht einher gehende Größen.

Mit freundlichen Grüßen:
Thomas
bergteufel_2
Inventar
#44 erstellt: 14. Apr 2008, 18:39
Es ist mir völlig egal, was andere als normal betrachten

In meinem Hifi-Leben habe ich schon viele Fehler gemacht, schuld war immer ich, weil ......

Ich möchte aber keinen meiner Fehler missen, denn nicht einen Fehler zu machen ist falsch, sondern nur aus einem Fehler keine Lehre zu ziehen....

Ich habe und hatte immer ein verbesserungswürdige Anlage, denn ich kann und konnte mir Besseres vorstellen, oft nachdem ich Besseres hörte (nichts läßt das eigene Auto schneller altern als ein neues Auto des Nachbarn ).

Regeln und Einteilungen (bis dahin Einsteiger u.sw.) betreffend Hifi ignoriere ich schon lange aus liebgewonnener Gewohnheit, frag dich doch selbst mal aus wieviel Bausteinen eine High-End Anlage minimal bestehen muß und maximal darf. Ist ein CD-Player mit Aktivboxen oder Kopfhörer schon High-End?

Was Andere "bezüglich Hifi" über mich denken ist mir recht egal, frei nach dem Motto "ist der Ruf erst ruiniert, lebts sich völlig ungeniert!"
Auch hier im Forum suche ich mir die Leute aus, deren Meinung mir wichtig ist.

Und was hat das mit dem Thema zu tun?

Nun ICH bin der Meinung ICH SEI NORMAL!!!!
Klout
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 15. Apr 2008, 07:05

TEKNOne schrieb:
Hallo,

....
Dann mal wieder die wichtigen Punkte wie gute Raumakustik und gute Aufstellung der Lautsprecher und Hörposition zu vergessen.
Ist auch halb so wichtig wenn die Anlage teuer ist klingt sie auch schon irgendwie gut.
...
...
So ein bisschen haue muss sein
Ich will jetzt hier keinen Streit anfangen aber denkt mal über den Wahrheitsgehalt einiger Aussagen hier nach, oder hört Ihr nur noch die Melodie der Rattenfänger der Industrie?

Mit freundlichen Grüßen:
Thomas


Mir ist schon klar, dass dieses Posting zur Provokation gedacht ist und demnach die Aussagen darin keinesfalls durchdacht sind, aber ich nehme dennoch Stellung dazu!
Über den Wahrheitsgehalt kann man nachdenken, aber auch über die Sinnhaftigkeit der Aussagen, gerade über deine TEKNOne!
Erkläre mir doch mal, wie subjektive Einflüsse wie die Möbelaufstellung, die räumlichene Begebenheiten des einzelnen, potentiellen Käufers die objektive Qualität bzw. Technik der Komponenten beeinflusst?
Ist doch der größte Schwachsinn überhaupt!
Die Komponenten werden im Idealfall beim guten Fachhändler unter klanglich optimierten Bedingungen probegehört und gegeneinander Verglichen. Wenn bei Dir zuhause die Raumakustik besch....en ist und gute Komponenten den Raum überfordern, sind deswegen die Komponenten schlecht???? Wohl kaum, schlecht ist Dein Hörraum, oder? Hier geht es lediglich um eine Einteilung der Elektronik/LS nach finanziellen Gesichtspunkten unter Bezugnahme auf die zu erwartenden Qualität! Niemand redet davon, dass es für jeden Sinn macht eine X-belibige Anlage in einen X-beliebigen Raum zu stellen.
Wenn ich im Urwald wohne bin ich auch mit einem Jeep schneller als mit einem Ferrari, dennoch ist der Ferrari das objektiv schnellere Auto. Ob es Sinn macht unter den vorhandenen Bedingungen einen Ferrari zu kaufen, wird hier nicht diskutiert!!!

Das ewig gleiche Pseudoargument: "...ja aber die Raumakustik" um damit jede Diskussion bezüglich der Qualität der Komponenten (für sich) abzuwürgen ist einfach ein Zeichen von Querulanz und Borniertheit!

mfg Klout
ruedi01
Gesperrt
#46 erstellt: 15. Apr 2008, 07:38
@Klout

Schön geschrieben und vollkommen richtig...;)

Es reicht ja schon, einfach mal den Gehäusedeckel abzunehmen und reinzugucken, Wer da den Unterschied zwischen einem 400 und einem 2000 € Verstärker nicht sieht, sollte mal seine Augen untersuchen lassen...

Gruß

RD
bergteufel_2
Inventar
#47 erstellt: 15. Apr 2008, 19:07

Klout schrieb:
Mir ist schon klar, dass dieses Posting zur Provokation gedacht ist und demnach die Aussagen darin keinesfalls durchdacht sind, aber ich nehme dennoch Stellung dazu!
Über den Wahrheitsgehalt kann man nachdenken, aber auch über die Sinnhaftigkeit der Aussagen, gerade über deine TEKNOne!
Erkläre mir doch mal, wie subjektive Einflüsse wie die Möbelaufstellung, die räumlichene Begebenheiten des einzelnen, potentiellen Käufers die objektive Qualität bzw. Technik der Komponenten beeinflusst?
Ist doch der größte Schwachsinn überhaupt!
Die Komponenten werden im Idealfall beim guten Fachhändler unter klanglich optimierten Bedingungen probegehört und gegeneinander Verglichen. Wenn bei Dir zuhause die Raumakustik besch....en ist und gute Komponenten den Raum überfordern, sind deswegen die Komponenten schlecht???? Wohl kaum, schlecht ist Dein Hörraum, oder? Hier geht es lediglich um eine Einteilung der Elektronik/LS nach finanziellen Gesichtspunkten unter Bezugnahme auf die zu erwartenden Qualität! Niemand redet davon, dass es für jeden Sinn macht eine X-belibige Anlage in einen X-beliebigen Raum zu stellen.
Wenn ich im Urwald wohne bin ich auch mit einem Jeep schneller als mit einem Ferrari, dennoch ist der Ferrari das objektiv schnellere Auto. Ob es Sinn macht unter den vorhandenen Bedingungen einen Ferrari zu kaufen, wird hier nicht diskutiert!!!

Das ewig gleiche Pseudoargument: "...ja aber die Raumakustik" um damit jede Diskussion bezüglich der Qualität der Komponenten (für sich) abzuwürgen ist einfach ein Zeichen von Querulanz und Borniertheit!

mfg Klout :prost


Sorry Klout,

aber der benannte gute Fachhändler räumt Dir immer die Möglichkeit des Probehören zu Hause ein, wenn nicht, mach Dir selber Gedanken zum Händler.
Ein Hintergrund hierfür sind ja gerade die unterschiedlich klingenden Räumlichkeiten. Nicht jeder LS klingt in jedem Raum.
MusicMCoy28X
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 15. Apr 2008, 19:20
Schönes Thema. Aber ich bin der Meinung das Ne Gute Anlage nicht nach dem Geld auszumachen ist daher kann ein Verstärker für 300€ und 2 Regale für 200€ manchmal besser klingen als ein Verstärker für 1000€ und dazu die falschen 1500€ Boxen.. Jeder Lautsprecher klingt an jeden Verstärker anderst .. Und das was perfektes zu findes ist schwierig und zeit aufwendig ^^ Ich bin auch der Meinung das man ab 500€ schon was sinnvolles bekommt um so höher der Anspruch um so mehr Geld muß man investieren .. Hifi ist schon ein breites Thema da gibt es soviel was man beachten muß und probieren muß aber das macht es ja so spannend und über das liebe geld spricht man da lieber nicht so drüber
TEKNOne
Stammgast
#49 erstellt: 15. Apr 2008, 19:27
Hallo,

@Klout

Dir würde ich empfehlen, Dir wenigstens mal die Grundlagen der Raumakustik anzuschauen, denn z.B. in Tonstudios wird darauf geachtet.

Und lass doch bitte die komischen Vergleiche mit Automarken, was willst Du eigentlich vergleichen? Die Maximalgeschwindigkeit? Da ist dann doch ein Geländewagen schneller als ein Rennwagen im Jungel. Und Du willst mir doch nicht jetzt erzählen, dass Du dann ne Rennstrecke hättest. Du siehst der Vergleich verwirrt nur mehr, als dass er was anschaulich zeigt.


@ruedi01


Es reicht ja schon, einfach mal den Gehäusedeckel abzunehmen und reinzugucken, Wer da den Unterschied zwischen einem 400 und einem 2000 € Verstärker nicht sieht, sollte mal seine Augen untersuchen lassen...

Ja genau so machen es auch die meisten Männer, wenn was am Auto kaputt ist mal die Motorhaube aufmachen.

Mit freundlichen Grüßen:
Thomas


[Beitrag von TEKNOne am 15. Apr 2008, 19:28 bearbeitet]
MusicMCoy28X
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 15. Apr 2008, 19:29
TEKNo wenn ich die Motorhaube aufmache kann ich trotzdem noch nicht in den Motor schauen
bergteufel_2
Inventar
#51 erstellt: 15. Apr 2008, 19:32

MusicMCoy28X schrieb:
Schönes Thema. Aber ich bin der Meinung das Ne Gute Anlage nicht nach dem Geld auszumachen ist daher kann ein Verstärker für 300€ und 2 Regale für 200€ manchmal besser klingen als ein Verstärker für 1000€ und dazu die falschen 1500€ Boxen.. Jeder Lautsprecher klingt an jeden Verstärker anderst .. Und das was perfektes zu findes ist schwierig und zeit aufwendig ^^ Ich bin auch der Meinung das man ab 500€ schon was sinnvolles bekommt um so höher der Anspruch um so mehr Geld muß man investieren .. Hifi ist schon ein breites Thema da gibt es soviel was man beachten muß und probieren muß aber das macht es ja so spannend und über das liebe geld spricht man da lieber nicht so drüber :cut


Hallo und willkommen,

diese Kombinationen halte ich für kaum möglich. Ein Serien-Verstärker der 1.000 Euronen Klasse und LS der 1.500 Euronen-Klasse schlechter als die Kombi mit 200 Euronen Regal-Lautsprecher? Das ist IMHO unmöglich, denn ich kenne keinen gut klingenden 200 Euronen-LS. Du denn?


MusicMCoy28X schrieb:
Jeder Lautsprecher klingt an jeden Verstärker anderst .. Und das was perfektes zu findes ist schwierig und zeit aufwendig ^^


Sorry, diese gewagte Behauptung wirst Du niemals beweisen können.


[Beitrag von bergteufel_2 am 15. Apr 2008, 19:36 bearbeitet]
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