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Wie töte ich den Bass?

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Autor
Beitrag
klausjuergen
Stammgast
#1 erstellt: 03. Sep 2011, 18:46
Liebes Forum,

jeder weiß, eine saubere und tiefe (mit stabiler Lautstärke) Basswiedergabe ist ein Ausweis eines guten (Stand)lautsprechers, keine Frage.
Aber: Es gibt so viele andere Sachen. Die Farbe, die Darstellung, usw.
Ich gebe zu, ich schreibe viel in letzter Zeit in der Kaufberatung, aber ich bin es leid und ich möchte da etwas ändern. Ständig heißt es: Bass hier, Bass dort, geiler Bass, Power-Bass bla bla bla.
Nun gut, jedem das seine, aber ich würde mich schon freuen, wenn es möglich wäre, manchen Forumsteilnehmern auch mal nahebringen zu können, dass Bass nicht alles ist.
Ganz ehrlich: Ein fetter Bass klingt doch schrecklich (für mich), was soll denn das sein für ein Instrument? (Ja, ich weiß, ein Synthi...) Aber gibts da nicht noch anderes, wichtigeres, schöneres?

Also: Wie töte ich den Bass in den Köpfen?
Ideen?
Oder solte es ein Extra-Forum geben, für Leute, die sich immer nur Bass reinziehen wollen? Würde ich eigentlich nicht gut finden. Ich habe ja immer noch diese Idee, manchmal auch etwas "pädagogisch" sein zu können...
Finchiboy
Stammgast
#2 erstellt: 03. Sep 2011, 18:48
Zeig ihnen nen Lautsprecher, der mehr kann, als nur Bass. Dann kommt das von alleine...
gammelohr
Inventar
#3 erstellt: 03. Sep 2011, 19:00
Ich selbst war früher als ich jung war auch so Bassgeil, dennoch wünschte ich mir besseren Sound. Eine Zeit lang hatte ich beides zusammen recht gut unter einen Hut gebracht.(dachte ich zumindest) Nur dann bekam ich durch einen Unfall ein schweres Kalltrauma mit Tinnitus und Hyperakusis.

Etwa 2 Jahre hörte ich garkeine Musik.

Danach tastete ich mich wieder leise an Musik ran, merkte das Musik noch viele andere schöne Klangfarben mit sich bringt als nur das gehämmer.

Und heute hör ich immer noch sehr dezent an meinen Tannoys gute Musik.

Und der Bass den die machen langt vollkommen. Er schiebt ganz gut ist aber mehr akustisch hörbar als physisch spürbar. Und das gefällt.

Meine idee ist, wenn jemand schon so zugekleistert ist mit laut und Bass... Einfach mal ne Pause mit dem gehämmer machen, seinen Ohren zeit geben sich zu erholen und dann in kleinen schritten wieder los.

Meinen Nachbarn konnte ich überzeugen, er hatee auch brüllwürfel, nun hat er gute 2-Wege "Regal-LS" auf ständern und er freut sich endlich mal was von der Musik an sich mitzubekommen.
Haiopai
Inventar
#4 erstellt: 03. Sep 2011, 19:06
Moin klausjuergen

1) Sich einfach nicht um jeden Thread scheren , der diese Frage schon in der Überschrift hat , schont die Nerven , man ist nicht verpflichtet auf alles zu antworten .

2) Wenn du dich drauf einlässt , mit der Gegenfrage anfangen , was derjenige denn überhaupt unter gutem , fetten , tollen ,satten Bass versteht .
Die meisten Anfänger schätzen schon die Frequenzen völlig falsch ein , die sie meinen .

Merkt man oft , wenn gleichzeitig von Subwoofern und hartem präzisem Bass die Rede ist .

Trotzdem würde ich es an deiner Stelle gar nicht erst versuchen , ein Loudness verseuchtes Ohr zu retten .
Die Leute müssen da selber drauf kommen , es bringt nix ihnen von oben herab mit neutral , guter Auflösung oder ganz allgemein einfach mit Hifi Ansprüchen zu kommen .

Und selbst dabei gibt es tausend Meinungen und Vorlieben , ich für meinen Teil halte den Tiefgang bei einem Standlautsprecher für eine zu vernachlässigende Größe .

So lange 50 Hz theoretisch linear erreicht werden , reicht das vollkommen , wenn ich mehr Tiefgang will , dann kann ich mir nen Subwoofer dazu stellen .
Wichtig ist für mich im Bassbereich die Detailwiedergabe und die klappt nur , wenn nicht im Oberbass übertrieben wird ,dazu halbwegs vernünftige Pegelfähigkeiten und dann passt das schon .

Unterschiede in der Hinsicht kann man aber nicht hier vermitteln , das muß man vorführen , bei der Vorführung auch ruhig mal sanft darauf hinweisen worauf es sich lohnt zu achten .
Ursache und Wirkung demonstrieren .

Das kannst du hier vergessen , da wird nur ein hauen und stechen draus , weil man sich missversteht und es als Bevormundung gesehen wird .

Trotzdem geht mir das Bassgelaber auch öfter mal auf den Sack

Gruß Haiopai
klausjuergen
Stammgast
#5 erstellt: 03. Sep 2011, 19:06
@ Finchiboy: Wie "zeige" ich in einem Forum, so dass es das Gegenüber auch "sieht"? Einfach nur sagen: Nimm XY, der ist herrlich, das funktioniert ja nicht.

@Gammelohr: Wie kann man die Erfahrung deines Nachbarn in das Forum "transpotieren"?

Vielleicht schreibt mal jemand eine Art Plädoyer? Ein "Plädoyer für einen schönen, feinen Lautsprecher"? (Ich lieber nicht...)
gammelohr
Inventar
#6 erstellt: 03. Sep 2011, 19:08
Ich werde meinen Nachbarn mal fragen ob er ein Statemant zu seiner Erfahrung schreibt und poste das hier dann.

waldwicht
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 03. Sep 2011, 19:13
eine interessante frage. ich denke das kann man nicht alles über einen kamm scheren.
ich höre auch viel elektronische musik und für mich ist da eigentlich am wichtigsten das die höhen sehr gut auflösen und die mitten präziese sind. mittlerweile wünsche ich mir aber auch etwas mehr bass. was allerdings den grund hat das ich aktuell sehr laut hören muss für bass wie ich ihn gern hätte. da ich aber "gehobene zimmerlautstärke" bevorzuge denke auch ich mittlerweile über ein basshornkonzept zur unterstützung meiner dalis nach. schande über mich!

ich sehe den bass aber nicht als hauptteil sondern vielmehr als schöne unterstützung und doch als elementaren teil der elektronischen musik. den guten klang macht aber das gesamtkonzept aus.
ich kenne nun einige leute die elektronisches zeug produzieren (ich war da selber lange aktiv) und es gibt nichts schöneres als mit dem musiker der das stück produziert hat auf dem sofa in meinem hörraum zu sitzen und gesagt zu bekommen das es sich so anhört wie er das wollte, nicht im studio sondern zuhaus. was mir sagt das ich ganz und garnicht zu viel des guten habe sondern genau richtig. und ja, der bass gehört zu einem erlebnis mit musik dazu, er muss aber eben zur musik passen wie alles andere auch.

ich hoffe man versteht etwas was ich mitteilen möchte.

beste grüße andreas
gammelohr
Inventar
#8 erstellt: 03. Sep 2011, 19:17
Es wird hier ja auch nicht von ausgegangen auf den Grundton zu verzichten, ich denke dem TE gehts darum dieses brachialgehämmer in Frage zu stellen.

Und das finde ich gut. denn er hat recht. Alles nur noch dröhneplastikkisten die nen übertriebenen "one-tone" bass haben und dann wars das.

Eine kraftvolle Tieftonwiedergabe kann sich harmonisch einfügen aber dazu sind gute Lautsprecher gefragt die den Rest der Musik nicht "vergessen".
waldwicht
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 03. Sep 2011, 19:28
ja, was diesen "hype" angeht muss ich vollkommen zustimmen! das hat nichts mit guter musikwiedergabe zu tun. raveland, logitech etc.
wie man das problem lösen kann weiß ich nicht, ich löse es immer wieder im kleinen wenn leute meine anlage hören und sich fragen warum ihre kfz bassrolle nicht so gut klingt.

wenn ich dann erkläre was ihr logitech pc sys mit ner irgendwie angefrickelten bassrolle von meinem hörraum (der noch lange nicht perfekt ist) unterscheidet und das verstanden wird denke ich habe ich etwas getan gegen diese "bass ist geil" mentalität.

allerdings muss man sich auch überlegen für welche zielgruppe dieses ganze plastikzeugs ist... die wollen keine 300kg ausrüstung in ihr zimmer stellen und sich monatelang damit beschäftigen wie es denn optimal aufestellt etc ist.

als beispiel: meine kabel (und es sind ganz normale inakustik black&white) kosten mehr als die "stereoanlage" meiner freundin. sie ist aber zufrieden. was nicht bedeutet das sie nicht gern bei mir hört..
klausjuergen
Stammgast
#10 erstellt: 03. Sep 2011, 19:55
@ Haiopai:
Du plädierst für Gelassenheit, eine wohlbemessene Portion Ignoranz, weil du meinst, musikalische Qualität abseits von "Bass" sei nur durch konkrete Erfahrung, also durch Vorführung, zu vermitteln.
Ich fürchte, du hast recht.
Das heißt aber auch: Ich kann niemandem helfen, der sich zumüllen will. Das schreibst du ja auch: Ein Loudness-Ohr ist verloren, sozusagen, und kann sich nur selbst retten.
Na ja, ich bin ja auch kein Priester (obwohl, ich spüre da ja so Missionierungstendenzen, weiter oben "pädagogische" Tendenzen genannt).

Aber wäre dann nicht ein eigenes Unterforum doch sinnvoll? "Bass gesucht" oder so?

Natürlich gilt immer noch dein erster Satz.
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 03. Sep 2011, 20:10
Ich kann verstehen was du meinst.

Allerdings spiele ich selbst E-Bass (Instrument) und er ist schon auch wichtig, aber nicht Alles, ganz klar!

Aber den Versuch dies diesen Leuten klar zu machen, vergiss es. Ich kämpfe bei JEDEM Konzert mit dem/den Tonleuten und gebe keine Ruhe, bis sie es endlich so machen, wie ich es möchte. 2 Konzerte habe ich aus diesem Grund schon abgebrochen. Verzicht auf die Gage, klar, ist mir aber lieber, als das mein E-Bass nach was weiß ich klingt, als nach einem Signature Ibanez mit Fender AMP.

Das ist ein echtes Problem!


Jedoch spiele ich ihn deutlich tiefer gestimmt und um ihn wirklich sauber wiederzugeben, bedarf es gerade zu Hause auch richtiges Material, jedoch nicht mit 15db Raummoden und Subwoofern, die auch noch mies angekoppelt sind.

Nur wie gesagt, den Versuch, dass in die Köpfe rein zu bekommen, habe ich schon lange aufgegeben.


[Beitrag von HiFi-Tweety am 03. Sep 2011, 20:12 bearbeitet]
stefanstick2
Stammgast
#12 erstellt: 03. Sep 2011, 21:00
@HiFi-Tweety: Ich spiele auch schon seit langer Zeit E-Bass und Chapman Stick. Ich habe auch einen tollen Yamaha 6-Saiter mit überlanger Mensur. Der klingt nach türlich auch recht tief. Wie tief stimmst Du denn Deinen Bass (tiefer als D)?

Leider bin ich im täglichen Leben überaus empfindlich was tiefe Frequenzen angeht. Von Musik ganz zu schweigen.

Wenn ich da an die Weather Report Scheiben denke. Wie musikalisch die gemischt sind.
gammelohr
Inventar
#13 erstellt: 03. Sep 2011, 21:13

stefanstick2 schrieb:
Leider bin ich im täglichen Leben überaus empfindlich was tiefe Frequenzen angeht. Von Musik ganz zu schweigen.


Wie kommt das bei dir? Ich frage mal am Rande weil ich ja auch erhebliche Probleme mit meinen Ohren habe. (Daher auch mein Nickname)
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 03. Sep 2011, 21:20
Hallo Stefanstick2,

der Spaß-Bass ist so gestimmt: fis, b, e, a

Er kommt aber auch nur hin und wieder zum Einsatz.
onkel_böckes
Inventar
#15 erstellt: 03. Sep 2011, 21:23
Ich denke das kann man niemandem ein prügeln.

Die Leutz müssen schon selber drauf kommen!
Mit 14/15 Jahren war für mich Bass auch das wichtigste und was haben wir gebastellt damit bei der Schuldisse ordentlich Druck im Hause war.
Habe schon früh sprich mit 11 Jahren Deep Purpel und Zepplin gehöhrt.
Und das hatte nie viel mit Bass zu tun der drücken muss.
Aber manchen fällt das erst später auf oder nie.
Ist eine Art persöhnlichkeits Entwicklung denke ich, einige brauchen länger und andere werden den Punkt nie erreichen!
Aber das ist ja bei vielen anderen Dingen genauso im Leben!

Manchen Freuden hat es die Augen geöffnet wenn Sie mal Musik die Sie daheim hören bei mir gehöhrt haben.
Die schönste Aussage kam von der Frau eines Freundes.
An Infinity QLS1
Sie sagte nachdem Geroge Michael mit Queen auf der Live CD Sombody to Love zum besten gegeben hat!
" Ich will das zu Hause auch so höhren können!"
"Was muss ich dafür tun!"


So jemand ist dann meist bekehrt und dass macht glücklich!

OSwiss
Administrator
#16 erstellt: 03. Sep 2011, 21:24
Grüezi klausjuergen !!

Ich habe das Gefühl, dass Deine (wiederholten) "pädagogischen Tendenzen" so eher in Richtung instrumenteller Konditionierung driften...

Was soll denn das für eine "Kaufberatung" sein, in der Du dem TE in wenigen Posts Deine persönlichen Präferenzen indoktrinieren willst.
Das kann SO schon im Grundsatz nicht funktionieren, aber das dürfte Dir ja durchaus bekannt sein.

Ich gebe "Haiopai" völlig recht: Man sollte sich diesbezüglich nicht um jeden Thread scheren und nicht versuchen, seine Vorlieben zwingend auf
andere projizieren zu wollen – zumal die Definition "fetter Bass" ohnehin individuell verschieden und zudem orthographisch kaum abbildbar ist.

Die Notwendigkeit für ein entsprechendes Unterforum sehe ich ebenfalls nicht.
Hier empfinde ich den "Kaufberatung"- sowie "Lautsprecher"-Thread als absolut ausreichend.


Gruß Olli.
flux123
Stammgast
#17 erstellt: 03. Sep 2011, 21:35
also ich find es sollte jedem selbst überlassen sein ob er eher abgrundtiefen fetten bass mag oder nicht!!!

und wenn hier manche bei ner kaufberatung lautsprecher mit fettem bass empfehlen dann lasst sie doch das ist doch jedem der eine beratung sucht selbst überlassen ob er sich dann die speaker mit dem fetten bass zulegt oder nicht, dafür ist die kaufberatung doch da um einem diverse verschieden speaker vor zu stellen und wenn ein themenersteller der speaker sucht keine speaker mit fettem bass haben möchte wird er das schon in seinen thread reinschreiben!!!!

und ausserdem gibt es auch viele musikrichtungen bei denen der bass nunmal im vordergrund steht z.b. elektronische musik, nicht jeder hört halt nun mal gerne klassik oder jazz wo der bass meiner meinung nach eine nicht ganz so große rolle spielt,
also lasst die leute doch über fetten bass diskutieren, ein paar gute speaker sollten meiner meinung nach nicht nur wohlklingend und dynamisch sein sondern auch ein gutes tiefbassfundament haben!!

für was wurde denn die basedrum erfunden, um sie nicht zu benutzen oder was???

also wie schon gesagt die einen mögen nun mal mehr bass und die anderen halt weniger!!


[Beitrag von flux123 am 03. Sep 2011, 21:35 bearbeitet]
gammelohr
Inventar
#18 erstellt: 03. Sep 2011, 21:52
@ klausjuergen, habe eben meinen Nachbarn angehauen als er Heim kam, er schreibt seine Erfahrung.

Haiopai
Inventar
#19 erstellt: 03. Sep 2011, 21:54

klausjuergen schrieb:
@ Haiopai:
Du plädierst für Gelassenheit, eine wohlbemessene Portion Ignoranz, weil du meinst, musikalische Qualität abseits von "Bass" sei nur durch konkrete Erfahrung, also durch Vorführung, zu vermitteln.
Ich fürchte, du hast recht.
Das heißt aber auch: Ich kann niemandem helfen, der sich zumüllen will. Das schreibst du ja auch: Ein Loudness-Ohr ist verloren, sozusagen, und kann sich nur selbst retten.
Na ja, ich bin ja auch kein Priester (obwohl, ich spüre da ja so Missionierungstendenzen, weiter oben "pädagogische" Tendenzen genannt).

Aber wäre dann nicht ein eigenes Unterforum doch sinnvoll? "Bass gesucht" oder so?

Natürlich gilt immer noch dein erster Satz.


Hi , Ignoranz nicht eben , ich würde es eher Toleranz nennen .
Das Problem welches du beschreibst, das betrifft nach meiner Erfahrung meist junge Leute , so mit 16 Jahren war für mich Power auch wichtiger als Details .

Abschieben in eigene Unterforen ist da keine Lösung, weil es automatisch einen abwertenden Eindruck auf die Betreffenden macht .

In der Realität ist das einfacher in meiner Position, wenn man sich die Mühe machen will, ich biete einfach an das Geraffel mal mit zu mir in den Laden zu bringen , was dann dazu führt , das man auch mal zweifelhafte Zaungäste wie eine Magnat Transforce oder ähnliches hat , die sich übrigens öfter besser schlagen als man denkt .

Im A/B Vergleich mit Pegelanpassung kann man dann ganz gut die Unterschiede zwischen Konstruktionen die nur Druck machen und solchen die den Bassbereich nuanciert wiedergeben verdeutlichen .
Da gibt es dann schon mal große Augen wenn plötzlich auffällt wie viele Details in einer 3 Doors Down Aufnahme stecken , auch ohne den Druck vermissen zu lassen .

Sowie man verdeutlicht , wo denn das "mehr" vernünftiger Lautsprecher sich auswirkt , wird das sehr oft auch angenommen , ebenso muß man aber eben akzeptieren , wenn da mal ein Youngster dazwischen ist , dem der Druck wichtiger als die Details sind .
Auch dem kann geholfen werden indem man ihn mal auf Einstiegs PA stößt , was dann zumindest echten Druck bedeutet , bis er sich die Hörner abgestoßen hat .

Hier im Forum geht so etwas immer wieder über den Hinweis Probe zu hören , sich möglichst viele eigene Eindrücke zu schaffen und auch immer mal wieder darauf hinzuweisen , das das auch ein berechtigter Anspruch ist , den man als junger Kunde durchaus vertreten kann .
Anfänger lassen sich mangels eigener Erfahrung leider zu oft von Pseudo Kompetenz irgendwelcher Discount Verkäufer beeindrucken und nehmen das erstbeste , was gut und günstig erscheint .

Sind sie erstmal darauf reingefallen tun sie sich schwer damit, ihren Fehler einzusehen und werden hier auch nur allzu oft ziemlich grob darauf gestoßen , bei manchen hab ich den Eindruck , das sie sich regelrecht ergözen dran , einem Anfänger vor Augen zu führen wie "blöd" er sich angestellt hat .

Blöd ist aber nach meiner Ansicht vielmehr die Anfänger derart zu vergraulen , wer gibt schon gerne zu sein Geld für Mist ausgegeben zu haben .
Zumal diese Anfänger der zukünftige Hifi Nachwuchs sind und da kann man sich als Minderheit gar nicht leisten die abzuschrecken, ansonsten ist man mit dem Ansinnen nach gutem Klang ganz schnell sehr einsam .

Wie gesagt, es wird keiner gezwungen sich mit diesen Bass Wünschen auseinander zu setzen , von hieraus kann man da denke ich nur konsequent auf eben das mögliche "mehr" hinweisen , was es lohnenswert macht den Horizont da ein wenig zu erweitern .

Gruß Haiopai


[Beitrag von Haiopai am 03. Sep 2011, 21:55 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#20 erstellt: 03. Sep 2011, 22:03
Hallo,


Also: Wie töte ich den Bass in den Köpfen?
Ideen?
Oder solte es ein Extra-Forum geben, für Leute, die sich immer nur Bass reinziehen wollen? Würde ich eigentlich nicht gut finden. Ich habe ja immer noch diese Idee, manchmal auch etwas "pädagogisch" sein zu können...


Pädagogische Erziehungsmethoden kannst du schon mal komplett aussen vor lassen.
Zum einen : Warum sollten alle über eine Sache so denken, wie du es tust?
Weil es "richtiger" ist?
Wenn man Änderungen im Denken/Verhalten von anderen betreiben will, warum auch immer, muss man anders vorgehen.
Man muss auf eine subtile Art überzeugend wirken, ohne überzeugen zu wollen.
Ansonsten stösst man schnell auf Ablehnung, denn einfach so sich was erzählen lassen wollen, will keiner.
Erst recht nicht, wenn man noch relativ jung ist.
ingo74
Inventar
#21 erstellt: 03. Sep 2011, 23:03
also erstmal halte ich den thread-titel für recht bedenklich..!

und dann hat sich mir die frage sofort gestellt, welcher "bass" ist hier gemeint und was ist das ziel dieses threads..?

ich bin mir nicht sicher ob hier alle die gleichen definitionen und bilder im kopf haben, dass heißt der diskussion hier mangelt es schon an der grundlage und wenn dann noch noch pädagischer erziehung gesprochen wird...

ich kann mir natürlich denken worum es klausjuergen geht, aber so einen thread auf die art und weise, naja...





aber interessant ist das thema allemal und ich hab einfach gerade mal getestet, wie es bei mir mit meinen basslautsprechern klingt und wie nicht.

versuchsequipment - diy - thiel scs-3 neo one point monitor, dazu je 2x 22cm basschassis pro seite aktiv entzerrt und sehr tief gehend, normal parallel zu den thiels laufend bis 120hz, dh ich hab die möglichkeit einmal nur die monitore alleine zu hören und einmal mit sub/bassunterstützung.

meine thiels haben zwischen 50hz und 52hz ihre untere grenzfrequenz (in theorie und praxis), der "bass" geht recht linear bis zu 20hz.

hör-blu ray - toto, falling in between live.

versuch - mit "bass" und ohne "bass"

mittel-hochton gleich, wobei es ein kurzes gefühl des "umgewöhnens" gibt, aber der unterschied im bereich der bassgitarre, bassdrums etc. ist enorm..!
ohne "bass" hör ich die natürlich auch, aber es fehlt definitiv was, es klingt langweilig und das "live" gefühl ist schon sehr stark beeinträchtigt, dabei hör ich gerade nur maximal auf zimmerlautstärke, im schnitt etwa 60db, peaks nicht über 77db.

fazit - ich will und werde meinen bass nicht "töten".


[Beitrag von ingo74 am 03. Sep 2011, 23:06 bearbeitet]
stefanstick2
Stammgast
#22 erstellt: 04. Sep 2011, 05:50
@HiFi-Tweety: Hallo Sascha. Was für Saiten nutzt Du? Haben die überhaupt Spannung?. Speziell die F# Saite.


[Beitrag von stefanstick2 am 04. Sep 2011, 05:51 bearbeitet]
Schnuckiputz
Stammgast
#23 erstellt: 04. Sep 2011, 06:00
Bass -bäasser - am bässten ... das sind für mich typische "Jugendsünden", von denen man sich bei einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung irgendwann eh löst. Dazu achte mal nur mal darauf, welche Altersgruppe ihre Autos als fahrende Beschallungsanlagen für die Umwelt mit Super-Mega-Basswalzen ausstattet und öffentlich vorführt.

Allerdings mag dieser Entwicklungsprozeß bei manchen länger dauern, die ausschließlich auf Rock, Rap, Techno o.ä. stehen. Wer aber nur schon mal gerne gute Tanzmusik hört, von James Last bis zum Walzer, wird merken, wie viele Details im Bassgewummer untergehen. Erst recht relativiert sich die "Bass-Sucht", sobald sich jemand der klassischen Musik zuwendet, öfter mal ein Konzert besucht und den richtigen "Orchesterklang" erlebt hat. Danach wird eine übermäßige Anhebung des Tieftonbereiches eher als Klangverfälschung denn als Klangverbesserung empfunden.
hf4711
Stammgast
#24 erstellt: 04. Sep 2011, 07:25
Hier wird doch ein sekundär-Problem diskutiert.

Es ist nichts gegen voluminöse, schwere Lautsprecher einzuwenden, die auch mit einem hervorragenden Bass-Fundament ausgestattet sind. Es gibt genügend Musikrichtungen sowie auch generell Aufnahmen, in denen dies wichtig für eine vortreffliche Wiedergabe ist.

Das Problem sind Schrott-Lautsprecher, die billig, leicht, klein und nur auf eine "Bass-Show" konzipiert sind und jede Menge andere Defizite haben.

Wie wäre es also, wenn der Kreuzzug und der Versuch der Missionierung dahingehend modifiziert wird, dass man vor Schrott-Lautsprechern warnt, die eben nur Bass-Blender sind? Der Bass selbst und der Wunsch danach ist nicht das Problem, eher dass gute LS mit vernünftigem Bass eben einfach teuer sind...

VG, HF
Schnuckiputz
Stammgast
#25 erstellt: 04. Sep 2011, 07:52

hf4711 schrieb:

Wie wäre es also, wenn der Kreuzzug und der Versuch der Missionierung dahingehend modifiziert wird, dass man vor Schrott-Lautsprechern warnt, die eben nur Bass-Blender sind?
VG, HF


Ich glaube nicht, daß es hier um einen Kreuzzug oder einen Missionierungsversuch geht. Eher scheint es mir um den Versuch zu gehen, das mit Wummerbass zugedröhnte Gehör mancher Leute wieder zu sensibilisieren für das ganze Spektrum des Klangs. Das kann die Wiederentdeckung von Klangwelten bedeuten, nicht nur in der Musik, sondern auch in der Natur.
gammelohr
Inventar
#26 erstellt: 04. Sep 2011, 09:03
@ Schnuckiputz, so sieht es aus, ich denke das das auch so gemeint ist, sehr treffend formuliert.
hf4711
Stammgast
#27 erstellt: 04. Sep 2011, 10:08
Oh, ist ja noch schlimmer als ich dachte. Ihr merkt nicht mal, dass "das mit Wummerbass zugedröhnte Gehör mancher Leute wieder zu sensibilisieren für das ganze Spektrum des Klangs" genau ein Missionierungsversuch ist.

Kann man machen. Ist ja bekanntlich keine Todsünde...

Viel Spass dabei.

VG, HF
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 04. Sep 2011, 11:40
Hi

Ich sehe das ähnlich wie Ingo, der Thread pauschalisiert das Thema und schert zu dem alle User über einen Kamm!
Dazu kommt der Geschmack sowie die Weiterentwicklung beim Hören, die zu dem auch noch unterschiedlich ausfällt.

Man sollte die Fragestellung daher etwas konkretisieren, für mich ist das Thema so jedenfalls etwas verfehlt, ich will den Bass jedenfalls nicht töten.
Wichtig ist mir dabei aber die Qualität und da gibt es halt enorme Unterschiede, auch einen Grund warum ich die Sub´s schon lange abgeschafft habe.

Saludos
Glenn
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 04. Sep 2011, 12:24

stefanstick2 schrieb:
@HiFi-Tweety: Hallo Sascha. Was für Saiten nutzt Du? Haben die überhaupt Spannung?. Speziell die F# Saite.


Ja, das funktioniert noch ausgesprochen gut.

Diese sind dabei in Verwendung: http://www.thomann.de/de/warwick_black_label_dark_lord_set.htm
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 04. Sep 2011, 12:52
Es ist eher so, dass die Mehrheit sich dem Thema nicht vollsten bewusst ist und es daher einfach nicht besser weiß.
klausjuergen
Stammgast
#32 erstellt: 04. Sep 2011, 13:07
Es ist einfach so, dass ich denke, dass viele schöne Sachen, klanglich und auch musikalisch, verschlossen bleiben, wenns immer nur um Bass geht.
Es stimmt, die Mehrheit will fette Bässe. Aber ich bin mir nicht sicher, ob es dafür einen guten Grund gibt. Jedenfalls heißt "Mehrheit" nicht automatisch "guter Grund".
NAtürlich ist da vieles Geschmacksache. ABer vielleicht kann man es mit dem Essen oder so vergleichen: Wenn man immer nur zuckersüß oder scharf ist, dann bleiben andere, schöne, kombinierte, komponierte GEschmäcker zurück.
ingo74
Inventar
#33 erstellt: 04. Sep 2011, 13:16
bass ist immer noch nicht gleich bass und vor allem was ist dein ziel mit dem thread hier..?
Haiopai
Inventar
#35 erstellt: 04. Sep 2011, 13:33

R-Type schrieb:


Pädagogische Erziehungsmethoden kannst du schon mal komplett aussen vor lassen.
Zum einen : Warum sollten alle über eine Sache so denken, wie du es tust?
Weil es "richtiger" ist?




Hi R-Type ,völlig richtig genau das klappt schon mal gar nicht , weil es richtig im Hifi Bereich gar nicht gibt .

Bis in höchste Preisklassen gibt es genügend Leute , die für sich auch durchaus einen hifidelen Anspruch formulieren, von neutralen Anlagen aber Lichtjahre entfernt sind .

Wieso sollte man also vorwiegend jungen Leuten das versuchen auszutreiben, ist weder notwendig noch in irgendeiner Form berechtigt .



R-Type schrieb:

Wenn man Änderungen im Denken/Verhalten von anderen betreiben will, warum auch immer, muss man anders vorgehen.
Man muss auf eine subtile Art überzeugend wirken, ohne überzeugen zu wollen.
Ansonsten stösst man schnell auf Ablehnung, denn einfach so sich was erzählen lassen wollen, will keiner.
Erst recht nicht, wenn man noch relativ jung ist. ;)


Klappt ganz einfach indem man Alternativen anbietet aber auch akzeptiert , wenn diese nicht angenommen werden .
Jemandem die Wahl zu ermöglichen ist eben kein Zwang sondern Gefälligkeit .

Mal ab das der Wunsch nach fetten Bässen bei uns hier auf der Ecke auch nicht von ungefähr kommt .
Schleswig- Holstein ist nun mal in der Hauptsache eher ländlich , es haben sich aber einige Metal und andere Musikfestivals etabliert , die allesamt von Wacken abgesehen recht familiär zugehen .
Ansonsten gibt es reichlich Leute die selber in Bands spielen bzw. als Hobby Djs tätig sind , alles natürlich auch in Ermangelung von Groß Events die in Städten ständig ablaufen .

Die Leute , die da hingehen sind so sehr dicht dran an denen die mit PA hantieren , vielfach bekannt oder befreundet .

Da ist der Wunsch solchen Bumms auch zu Hause haben zu wollen nur logisch und auch kein Grund vorhanden , das jemandem austreiben zu wollen , ganz im Gegenteil .

Bei mir beruflich laufen derzeit eher ganz andere Überlegungen, nämlich den Heimkinobereich in Ermangelung von Interesse auf ein Minimum runterzufahren und stattdessen , das eine oder andere Stück gebrauchter PA Elektronik anzubieten , auch um die Unterschiede den Youngstern besser plausibel machen zu können .

Mich interessiert es dabei herzlich wenig , ob der Nachwuchs nun audiophil oder eher PA gepolt ist , die Hauptsache ist der gemeinsame Spaß an der Musik .

Gruß Haiopai
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 04. Sep 2011, 14:31

Haiopai schrieb:
weil es richtig im Hifi Bereich gar nicht gibt .


Und ob es das gibt!
waldwicht
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 04. Sep 2011, 15:00
ja, aber nur richtig für den einzelnen und nie richtig für alle.
Haiopai
Inventar
#38 erstellt: 04. Sep 2011, 15:02
So siehts aus waldwicht und so wars auch gemeint .



dubwoofer
Stammgast
#39 erstellt: 04. Sep 2011, 15:28

klausjuergen schrieb:
ABer vielleicht kann man es mit dem Essen oder so vergleichen: Wenn man immer nur zuckersüß oder scharf ist, dann bleiben andere, schöne, kombinierte, komponierte GEschmäcker zurück.


Anders betrachtet: Eine Suppe ohne Salz schmeckt sch***e.
Genauso gehört der Bass eben zur Musik.
Außerdem hält mich ein "fetter Bass" nicht davon ab auf andere Instrumente etc. zu achten.
Wäre doch langweilig wenn ich meine Musik garnicht mehr fühlen könnte.

LG
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 04. Sep 2011, 19:12

waldwicht schrieb:
ja, aber nur richtig für den einzelnen und nie richtig für alle.


Doch, es gibt ein objektiv richtig. Darüber lässt sich auch nicht diskutieren.
waldwicht
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 04. Sep 2011, 19:15
"richtig" für "alle" ist immer nur der mainstream. und das ist sicher nicht das was für mich richtig ist. .. auch wenn ich geräte besitze die durchaus won der "fachpresse" angepriesen werden.
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 04. Sep 2011, 19:20
Nein, richtig im Sinne von HiFi. Da spielen weder irgendwelche Meinungen noch sonst irgend etwas eine Rolle.
waldwicht
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 04. Sep 2011, 19:27
natürlich. aber richtiges kompromissloses hifi hat man eh nur wenn man in genau dem studio auf genau der abhöranlage hört mir der das album produziert und abgemischt wurde.

eine komplett neutrale anlage hat wohl kaum einer bei sich zuhaus. also ist das was 99% unter hifi verstehen nicht "richtig"
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 04. Sep 2011, 19:33
Eine wirklich neutrale Anlage ist möglich. 100% nein, aber alles was auch nur da heran reicht, reicht dann auch!
Haiopai
Inventar
#45 erstellt: 04. Sep 2011, 19:35

HiFi-Tweety schrieb:
Nein, richtig im Sinne von HiFi. Da spielen weder irgendwelche Meinungen noch sonst irgend etwas eine Rolle.


Na dann erkläre mal was allgemeingültig richtig im Sinne von Hifi ist , da bist du ganz schnell auf der Schiene vom Threadersteller in dem du DEINE Version von richtig anderen aufzwingst .

Würde mich auch mal interessieren auf welcher Grundlage du das begründen möchtest , die einzige die es da mal gab war die DIN 45500 ,ist aber seit langem nicht mehr gültig .

Was ist also richtiges Hifi ??

Gruß Haiopai
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 04. Sep 2011, 19:38

HiFi-Tweety schrieb:

Nein, richtig im Sinne von HiFi. Da spielen weder irgendwelche Meinungen noch sonst irgend etwas eine Rolle.


Besserwisser


HiFi-Tweety schrieb:

Eine wirklich neutrale Anlage ist möglich. 100% nein, aber alles was auch nur da heran reicht, reicht dann auch!


Und weil Du das behauptest ist das so und auch automatisch "richtig" im Sinne von Hifi!

Saludos
Glenn
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 04. Sep 2011, 19:48
Es ist schon erschreckend, dass ich einem HiFi-Händler erklären soll, was richtiges HiFi ist.

Wie berätst du denn deine Kunden? Erklärst du ihnen auch die Grundlagen von HiFi oder verkaufst du einfach das, was raus muss? Das wäre dann das Niveau eines MM und Saturn...

Sei mir nicht böse, aber ich werde hier nun keinen Roman mit den Grundlagen niederschreiben.
tsieg-ifih
Gesperrt
#48 erstellt: 04. Sep 2011, 19:50
Hallo,


HiFi-Tweety schrieb:
Eine wirklich neutrale Anlage ist möglich.

Ja genauso möglich wie es einen neutralen Raum gibt wo neutrale Lautsprecher mit neutraler Musik das neutrale Gehör erreichen
gammelohr
Inventar
#49 erstellt: 04. Sep 2011, 19:53
Wisst ihr was ich schade finde?
Das man sich immer anfängt hier halb anzugreifen.

Ist es nicht so das jeder Mensch irgendwo seine eigene Wahrheit hat und lebt?

ich habe dem TE zu seinem Beitrag meine persönliche Erfahrung geschildert wie ich meinen Werdegang mit der Musik erlebte.

Ich finde nicht das hier irgendwer irgendwem ne Meinung aufzwängen will.

Und der TE hat ledeglich den Wunsch der neutralen Musikwiedergabe etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Das fetter Bass totaler Schrott ist oder so wurde nie behauptet.

Und was passiert in diesem Thread nun?
Man hat sich wieder in der Wolle.

Haiopai
Inventar
#50 erstellt: 04. Sep 2011, 20:11

HiFi-Tweety schrieb:
Es ist schon erschreckend, dass ich einem HiFi-Händler erklären soll, was richtiges HiFi ist.

Wie berätst du denn deine Kunden? Erklärst du ihnen auch die Grundlagen von HiFi oder verkaufst du einfach das, was raus muss? Das wäre dann das Niveau eines MM und Saturn...

Sei mir nicht böse, aber ich werde hier nun keinen Roman mit den Grundlagen niederschreiben.


Sorry , aber du brauchst aus Argumentationslosigkeit nicht mit der persönlichen Tour von wegen Händler und so anfangen .

High Fidelity = Hohe Wiedergabetreue nicht perfekte , Hifi beschreibt eine möglichst hohe Annäherung und die ist allein deswegen , weil Hifi immer einen Kompromiss für verschiedenste Wohnraumsituationen darstellt gar nicht perfekt möglich und wenn Perfektion nicht zu 100 % machbar ist , dann gibt es automatisch auch kein alleiniges richtig oder falsch .

Wenn du mit der Neutralitätsnummer kommen möchtest , dann frag ich mich zum Beispiel , was du so an Quadral findest , dieser Hifi Hersteller hat Zeit seines Bestehens noch nicht einen wirklich neutralen Lautsprecher am Markt gehabt , demnach symphatisierst du also mit falschem Hifi ??

Gehen wir nämlich danach , müssten wir alle erstklassige Abhörmonitore zu Hause stehen haben , mit denen werden die Konserven , die wir hören hergestellt , ergo können auch nur sie genau das wiedergeben , was sich Künstler und Tonmeister unter richtig mal vorgestellt haben .

Hifi ist dagegen ein Kompromiss , ohne Ausnahme , weil kein Hifi Gerät für eine ganz bestimmte Hörsituation gedacht ist , sondern immer einen gewissen Grad an universeller Nutzbarkeit verkörpert und schon hat sich das was mit richtig in allgemeingültiger Form .

Meine Kunden bekommen von mir genau das , was IHNEN am meisten zusagt und unter IHREN finanziellen und akustischen Gegebenheiten den besten Kompromiss darstellt .
Vor allem muß aber eins der Fall sein , die Gerätschaften müssen Freude und Zufriedenheit erzeugen , Hifi ist ein Hobby , es soll Spaß machen und das klappt oft nicht mit dem Oberlehrer Zeigefinger der strikten Neutralität .


Gruß Haiopai
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 04. Sep 2011, 20:23
HiFi ist einfach nur ein technisches Werkzeug.

Das heißt, dass das Gerät, dass die besseren Werte besitzt, dass objektiv bessere Gerät ist.
Eben dies gilt auch für den Raum. Wenn dieser optimiert ist, dann ist er dies und das ist messbar.
Somit ist es möglich in seinem Hörraum die optimalen Bedingungen her zu stellen.

Letztlich kommt ein sehr nahe am Ideal, in Punkto auf Neutralität, spielendes HiFi-System dabei heraus.

Das ist dann richtig, denn letztlich ist es nur Werkzeug, der den Weg zur Musik da stellt. Die Musik ist dann definitiv eine Geschmacksfrage, aber nicht deren Wiedergabe.
Schnuckiputz
Stammgast
#52 erstellt: 04. Sep 2011, 20:38

HiFi-Tweety schrieb:

Das heißt, dass das Gerät, dass die besseren Werte besitzt, dass objektiv bessere Gerät ist.


Das halte ich aber für eine sehr gewagte Aussage. Wie definierst Du denn die "besseren Werte?" Ist ein Gerät schon besser, bloß weil es statt 2 x 50 Watt 2 x 100 Watt Sinus hat und statt 50-22.000 Hz 40-25.000 Hz Frequenzgang? Und was nützen die besten Werte des Gerätes, wenn die Lautsprecher nichts taugen oder nicht zum Gerät/zur Raumakustik passen?

Es kommt letztlich auf das Zusammenspiel aller Komponenten an. Nur wenn das klappt, kann man (vielleicht) von HiFi-Anlage reden. Doch das Thema war/ist ja hier der Bass. Und ein wummernder Bass macht noch kein HiFi aus, selbst wenn der Sub Spitzenwerte hat!
gammelohr
Inventar
#53 erstellt: 04. Sep 2011, 20:40
Was hier inzwischen abgeht kann man schon fast unter OT einstufen...
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