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Lautstärkeproblem in WG

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Autor
Beitrag
max_samhain
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Dez 2011, 18:01
Hi,
ich habe ein kleines, oder vielleicht sogar eher ein großes Problem. WIe die meisten hier im Forum höre ich sehr gerne und manchmal auch recht lange Musik.
Das Problem ist, dass ich in meiner WOhnung nicht alleine bin und mein Mitbewohner offensichtlich deutlich lärmempfindlicher ist als ich und mich regelmäßig bittet, die Musik leiser zu drehen. Mit REgelmäßig meine ich: fast jedes Mal.
Ich höre eigentlich wirklich nicht besonders laut und auch nicht zu besonders unmenschlichen UHrzeiten, zudem haben meine Lautsprecher ein geschlossenes Gehäuse ( die Wand, vor der meine Anlage steht, trennt mein Zimmer von seinem. Aber da die LS geschlossen sind, dürfte da doch eigentlich nicht viel durchgehen, oder?)
In meiner Zimmertür habe ich unten am Fuß der Tür einen kleines Lüftungsgitter und ich habe überlegt, ob das vielleicht einer der Gründe dafür sein konnte, dass die Musik bei ihm so stark zu hören ist, obwohl ich sie noch verhältnismäßig wenig aufgedreht habe. Seine Tür bildet quasi mit meiner Tür einen rechten Winkel. Die Türen stehen sich demnach leicht gegenüber und sind nicht weit voneinander entfernt ( aus meiner TÜr sind es 2-3 Schritte bis in sein Zimmer).
Hat einer von euch eine Ahnung, was ich da tun könnte, damit die Musik mehr in meinem Zimmer bleibt? die Ganze WAnd mit Eierschalenkartons oder so zu tapezieren, geht leider nicht..
WIe gesagt: ich höre echt nicht besonders laut und mein alter Mitbewohner hat sich nie beschwert. Meine LS sind Klipsch Heresy, falls das relevant ist.
vielen Dank
Grüße
Max
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 07. Dez 2011, 18:04
geschlossene kopfhörer.

evtl. ist dein mitbewohner garnicht so empfindlich. es kann sein das einige frequenzbereiche bei ihm halt noch deutlich zu hören sind.
sei halt ein netter mensch und lass den leuten ihre ruhe. andersrum hättest das ja sicher auch gerne.
max_samhain
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 07. Dez 2011, 18:17
vielen Dank für diese hilfreiche antwort.
1. mein verstärker hat keinen kopfhörereingang
2.ich traue mir zu, einschätzen zu können, ab wann lautstärke für den zimmernachbarn problematisch wird und in meinem fall kann ich sagen, dass ich definitiv nicht zu laut musik höre.

ich würde mch sehr über eine antwort von forum-mitgliedern freuen, die ahnung von der angesprochenen problematik haben.
danke
grüße
max
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 07. Dez 2011, 18:20
tja, offensichtlich kannst du eben nicht einschätzen wann es für deinen mitbewohner zu laut ist

sonst würde er dich sicherlich nicht immer bitten leiser zu machen. es gibt nunmal leute die recht feinfühlig auf geräuschkulisse reagiern.

aber naja, hab ja keine ahnung. wünsche deinem mitbewohner alles gute.
max_samhain
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 07. Dez 2011, 18:40
hast du mein anliegen überhaupt gelesen?
ich habe ein Lüftungsgitter in meiner tür, also quasi ein Loch.... ich bin nicht erwerbstätig und habe lange für meine anlage gespart, da ich uni-technisch und privat viel um die ohren habe, komme ich ca. einmal die woche dazu, abends 2-3 stunden musik zu hören und zwar bei einer lautstärke, bei der man sich unangestrengt unterhalten kann, und bei der ich jede tür, jedes schellen etc. ausserhalb meines zimmers wahrnehmen kann...
bevor mein mitbewohner in MEINE wohnung eingezogen ist, habe ich ihm gesagt, dass ich regelmäßig abends musik höre, ich habe da in keiner weise unter-, sondern sogar bewusst übetrieben.so viel zum thema "sei halt ein netter mensch und lass den leuten ihre ruhe".
ich denke, es ist nett genug, dass ich mich um eine Lösung bemühe, die beiden zugute kommt...

ich hoffe, ich habe hier jetzt niemanden verschreckt, aber diese provozierenden und unqualifizierten antworten in den foren können schon anstrengend sein


[Beitrag von max_samhain am 07. Dez 2011, 18:41 bearbeitet]
Airwalker1
Stammgast
#6 erstellt: 07. Dez 2011, 23:12
Versuchs doch mal mit ner Partnerschaftsberatung....


Ernsthaft, hier wirst Du wahrscheinlich keine Lösung für Dein Problem bekommen, dafür liegen zuviele unabwägbare Faktoren vorallem im zwischenmenschlichen Bereich vor.

Dass Lüftungsgitter in der Tür wird das Kraut übrigens nicht fett machen, es sind in 95% der Fälle die Bässe, welche sich dreidimensional in Gebäuden verteilen, die als Ursache für eine Belästigung empfunden werden.
mackimessa
Stammgast
#7 erstellt: 07. Dez 2011, 23:18
Ich glaube bei so nem Typen kannst du machen, was du willst, das wird nie was !!! Ecght ich kann das aus Miets Häusern (Grusel). Komischerweise beschwert sich nie einer, wenn man morgens vor der Arbeit den Fernseher voll audfreht, aber wirklich leise Musik zu der Uhrzeit , das geht gar nicht klar..
Du musst entscheiden, was dir wichtiger ist, Musik hören oder der Mitbewohner.
Ich könnte mir so ne Art Mitbewohner eh nicht geben..Soll er doch mal inne Kneipe gehen oder per Kopfhörer TV gucken, wenn du mal ne Stunde oder 3 Musik hören willst. Aber es gibt Leute, die hassen Musik mit einer Passion, die mir fremd ist. Toleranz ist keine Einbahnstrasse, sprich du ziehst IMMER den kürzeren, nee kollega soo nich, tät ich sagen. Aber ich habe ja auch das Problem nicht untervermieten zu müssen..
LaVeguero
Inventar
#8 erstellt: 07. Dez 2011, 23:48
Hi,

schon mal im Zimmer Deiner Mitbewohners gewesen, während Du die Musik bei Dir laufen lässt? Solltest Du machen: Wenn hauptsächlich Bässe dort ankommen >> kann man im Grunde in Deiner Situation nichts machen. Die Lautsprecher aus den Ecken und von der Wand holen allenfalls. Sollte man in seinem Zimmer im Grunde alle Frequenzen mitbekommen, könnte es auch am Gitter liegen. Auf die Idee, da mal ein Kissen vorzulegen bist Du ja vermutlich schon selbst gekommen.

Achja, hier sofort virtuell auszuteilen, kommt nicht so gut...

Viel Erfolg.
Airwalker1
Stammgast
#9 erstellt: 08. Dez 2011, 02:14

LaVeguero schrieb:

Achja, hier sofort virtuell auszuteilen, kommt nicht so gut...




Seh ich ähnlich.
mackimessa
Stammgast
#10 erstellt: 08. Dez 2011, 04:09
Na ja, wenn sich das auf meine Parteinahme bezieht möchte ich doch bei der ganzen Sache mal die Verhältmässigkeit der Sache zu bedenken geben. Klar nerven stundenlange Bässe durch Wände und ich bin der letzte der sagen würde, wer sich darüber beschwert hasst eben Musik oder ist egoistisch; nur wenn es sich wirklich auch nur annähernd so verhält, wie der Themenersteller sagt. Ein, zweimal die Woche abends - also bis 12 oder 1 Uhr bei gehobener Zimmerlautstärke - sorry aber in ner WG sollte eigentlich jeder einigermassen gesunde und normale Mensch damit klar kommen können.

Evtl. solltest du um ne friedliche Lösung anzubieten deinem Kumpel mal einen nicht ganz billigen Kopfhörer zu Weihnachten schenken.
Denn Kopfhörer werden auch gerne beim Zockem am Computer benutzt auch kann jedes TV Gerät damit ausgestattet werden ,
Sag ihm dabei wie wichtig Musik für dich ist und dass da ne Lösung her muss.

Das wäre übrigens mal ne gute Frage an den Philosphen, der die Tipps zum guten Gewissen gibt. Sprich wie verhalte ich mich richtig ?.
Denn dass nur einer immer zurücksteckt kann es NICHT sein !


[Beitrag von mackimessa am 08. Dez 2011, 04:18 bearbeitet]
Meischlix
Inventar
#11 erstellt: 08. Dez 2011, 07:05
Hi,

nun ja, in einer WG wird in der Regel z.B. auch ab und an gelernt, und da kann sowas schon nerven (auch wenn es in meiner dereinst etwas kulanter zuging :D). Auch sind die Boxen des TE nicht unbedingt die schwächsten, geschlossen hin oder her. Ich würde deshalb auch den Vorschlag mit dem Kopfhörer aufgreifen, selbst wenn hier noch ein KHV dazu gekauft werden müsste.

Prinzipiell gilt der Grundsatz, dass die Rechte des Einzelnen dort aufhören, wo sie die eines Dritten einschränken. "Lärmbelästigung" ist deshalb meines Wissens auch gesetzlich geregelt, so dass die Zeitfenster und die Lautstärken recht gut definiert sind. Hält sich der TE daran so hat sein Mitbewohner dies zu dulden, wenn nicht, dann muss der TE zurückstecken. Aber ganz ehrlich, etwas über Gerichtsurteile/Gestze zu regeln ist in einer WG nicht praktikabel, da man auch noch zusammen leben muss ;-)

Grüße
Meischlix
Don_Tomaso
Inventar
#12 erstellt: 08. Dez 2011, 08:50

max_samhain schrieb:
hast du mein anliegen überhaupt gelesen?
ich habe ein Lüftungsgitter in meiner tür, also quasi ein Loch.... ich bin nicht erwerbstätig und habe lange für meine anlage gespart, da ich uni-technisch und privat viel um die ohren habe, komme ich ca. einmal die woche dazu, abends 2-3 stunden musik zu hören und zwar bei einer lautstärke, bei der man sich unangestrengt unterhalten kann, und bei der ich jede tür, jedes schellen etc. ausserhalb meines zimmers wahrnehmen kann...
bevor mein mitbewohner in MEINE wohnung eingezogen ist, habe ich ihm gesagt, dass ich regelmäßig abends musik höre, ich habe da in keiner weise unter-, sondern sogar bewusst übetrieben.so viel zum thema "sei halt ein netter mensch und lass den leuten ihre ruhe".
ich denke, es ist nett genug, dass ich mich um eine Lösung bemühe, die beiden zugute kommt...

ich hoffe, ich habe hier jetzt niemanden verschreckt, aber diese provozierenden und unqualifizierten antworten in den foren können schon anstrengend sein

So, wie Du das schilderst, ist das Problem der Mitwohni, nicht die Musik. Ihr könnt versuchen, das Thema auszudiskutieren, aber andererseits hattest Du ihn ja nicht im Unklaren gelassen, bevor er einzog. Muss er sich halt was neues suchen, c'est la vie.
max_samhain
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 08. Dez 2011, 09:21
zunächst vielen dank für die ernstgemeinten antworten:

@ don tomaso: da hast du nicht ganz unrecht. mit meinem alten mitbewohner habe ich 2 jahre lang zusammengewohnt und der hat sich an der musik überhaupt nicht gestört, obwohl ich zu der zeit wesentlich öfter musik gehört habe und auch lauter ( bei meinem jetzigen mache ich von vorneherein leiser, weil ich ja weiss, dass es ihn stört. aber ne gewisse lautstärke muss ja einfach vorhanden sein, sonst kann ich gleich übern laptop hören)

es liegt aber auf keinen fall nur an seiner empfindlichkeit und auch auf keinen fall nur an der musik (thema: bässe oder andere problematische frequenzen)
er kann auch gespräche aus meinem zimmer hören und ich höre auch seinen fernseher, obwohl der nicht laut ist. mich stört zwar seine glotze nicht und der hat sich bisher nicht wirklich über gespräche aus meinem zimmer beschwert, hat aber durchblicken lassen, dass er es hören kann und ich finde auch die vorstellung, dass er immer mithören kann, wenn ich mich mit meiner freundin unterhalte, nicht so angenehm.
ich gehe schon davon aus, dass es was mit der tür/dem lüftungsgitter zu tun hat.
falls jemand noch eine idee hätte, wäre ich sehr dankbar
grüße
max
JULOR
Inventar
#14 erstellt: 08. Dez 2011, 09:42

max_samhain schrieb:
ich gehe schon davon aus, dass es was mit der tür/dem lüftungsgitter zu tun hat.

Es wäre ja das Einfachste, das einmal auszuprobieren, indem du ein Kissen oder eine Decke vor das Gitter legst - wie oben genannt.
Ich glaube aber auch nicht ,dass das viel bringt. Es zieht höchstens nicht mehr so stark. Was gegen die abgehörten Gespräche helfen könnte, ist ein Vorhang vor der Tür (von deinem Zimmer aus), vielleicht dämpft der auch die Musik etwas.

Es scheint mir bei euch eher etwas hellhörig zu sein, das kann man nicht ändern. Und ich würde nicht meinem Mitbewohner einen Kopfhörer kaufen, sondern mir. Vielleicht könnt ihr euch einigen, wann Musik dudeln darf und wer wann Kopfhörer für TV oder Musik benutzt. Es ist tatsächlich ein wenig wie in der Partnerschaft: Wenn man zusammen wohnt, muss man Kompromisse eingehen und sich einigen. Wenn es nicht geht, sollte man sich trennen. Ich hoffe, dass mein Beitrag nicht zu zynisch rüberkommt und etwas zur Diskussion beiträgt.

Nuffnuff
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 08. Dez 2011, 12:46
Hast du mal geschaut wie "dicht" die Zimmertür schließt?
In meiner alten WG hatten wir breitere Türen (Rollstuhlgerecht), deren Qualität nicht die beste war,
weshalb sie sich ein wenig verzogen hatten und Spalten entstanden sind,
durch die man dann natürlich auch Geräusche vom Flur etc. lauter hörte. Ein Wenig Dichtband hat da schon viel gebracht.

Bei den meisten Türen mit Lüftungsschlitz, wie ich sie kenne, kann man die Blende an einer Seite abnehmen - da könntest du dann Schaumstoff oder irgendeinen anderen Dämmstoff hineinstopfen. Vielleicht bringts ja was.
Giustolisi
Inventar
#16 erstellt: 08. Dez 2011, 13:07
Ich finde es kommt zuerst darauf an, das Problem zu lokalisieren. Eine Skizze von deinem Raum mit Hörplatz und Aufstellungsort der Lautsprecher wäre hilfreich. Außerdem ist es wichtig zu wissen aus welchem material Wände, Boden und Decke sind. Vielleicht kann man da was machen und zumindest die Situation ein wenig verbessern.
max_samhain
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 08. Dez 2011, 14:40
@ julor: dein beitrag ist auf keinen fall zynisch und bestimmt nett gemeint, das mit dem Kissen und dem Vorhang werde ich probieren. aber mein verstärker (der recht teuer war, daher möchte/kann ich ihn schlecht ersetzen) hat keinen Kopfhörereingang. Zudem ist es ja, wie gesagt, so: dass ich eh nur 1-2 mal die wOche musik höre, mein mitbewohner aber jeden abend lernt. ich habe schon gesagt, dass das auf dauer nicht so geht, dass er jeden abend absolute ruhe braucht, möchte aber erst probieren, ob es eine einfache und kostengünstige lösung gibt, das problem ohne einen rausschmiss zu lösen.

@nuffnuff: vielen dank. mir ist gestern bereits aufgefallen, dass da tatsächlich ein größerer Spalt zwischen seiner geschlossenen tür und dem RAhmen ist. könntest du das mit dem dichtband konkretisieren? (tut mir leid, aber ich habe in dieser hinsicht gar keine aHnung)

@Giustolisi: auch dir danke ich, ich werde etwas entsprechendes hochladen
Giustolisi
Inventar
#18 erstellt: 08. Dez 2011, 14:52
Wenn du an deinen Verstärker keinen Kopfhörer anschließen kannst, kauf doch einen Kopfhörerverstärker, den du über den Tape Ausgang anschließen kannst. Die Pro-Ject Head Box kann ich guten Gewissens empfehlen.
max_samhain
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 08. Dez 2011, 15:06
naja, wie gesagt: ich suche nach einer möglichst kostengünstigen alternative. wie breits gesagt, ist mein mitbewohner auch mein untermieter/bzw. der meiner eltern.
ich würde ihn ungern auf die straße setzen, habe ihn aber, bevor er sich zum einzug entschieden hat, auf meine hörgewohnheiten hingewiesen und dabei bezüglich der intensität sogar noch eher über-als untertrieben. es kann mir wohl keiner verwehren, 1-2 mal/woche abends bis 10 o. 11 ein wenig musik zu hören.
bevor ich jetzt anfange, teure kopfhörer und zubehör zu kaufen, muss er sich ne andere wohnung suchen. da hätte er sich vorher überlegen müssen, wie emfindlich er ist.
wenn es eine praktische/günstige möglichkeit gibt, die sowohl ihm als auch mir gerecht wird, würde ich diese aber gern probieren.
ich werde mich jetzt erstmal um das luftüngsgitter kümmern, bzw. es dicht machen und entsprechendes dichtband für seinen türspalt besorgen. falls trotzdem noch jemand eine idee hat, würde ich mich freuen
Giustolisi
Inventar
#20 erstellt: 08. Dez 2011, 15:07

ich würde ihn ungern auf die straße setzen, habe ihn aber, bevor er sich zum einzug entschieden hat, auf meine hörgewohnheiten hingewiesen und dabei bezüglich der intensität sogar noch eher über-als untertrieben.

Wenn das so ist hast du ja kein Problem.
Nuffnuff
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 08. Dez 2011, 18:34
Ich meine ein Fenster- und Türendichtband wie z.B. "Tesa Moll", gibts in jedem Baumarkt. Das ist prinzipiell ein schmaler Schaumstoffstreifen, der an einer Seite mit doppelseitigem Klebeband versehen ist.

Davon gibt es natürlich zig varianten, welche genau ich da jetzt genommen habe kann ich dir nicht sagen, irgendeins das im Keller herumlag Schau es dir im Baumarkt einfach an.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 08. Dez 2011, 19:25
hallo,

um die tür als einzigen verursacher auszuschliessen oder auch dingfest zu machen,

die matratze aus dem bett gegen die tür drücken um alles zu verschliessen.
jetzt im nachbarzimmer die lauschprobe durchführen.

wenn es nicht die tür ist,
dann geht der schall leicht durch die wände.

gruss
--sound4life--
Stammgast
#23 erstellt: 08. Dez 2011, 23:45

max_samhain schrieb:
ich würde ihn ungern auf die straße setzen


Das geht doch eh nicht so leicht, oder? Auch als Hauptmieter brauchst du einen triftigen Grund, um den Vertrag zu kündigen, oder bin ich da falsch informiert?
Dr._Jekyll
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 09. Dez 2011, 00:21
Vielleicht kann dein Mitbewohner auch abends ab und an mal in der Bibliothek lernen, wenn du ihn darauf ansprichst. Das wäre jedenfalls für euch beide eine einfache Lösung.
unluckymonkey1978
Stammgast
#25 erstellt: 09. Dez 2011, 08:07

--sound4life-- schrieb:

max_samhain schrieb:
ich würde ihn ungern auf die straße setzen


Das geht doch eh nicht so leicht, oder? Auch als Hauptmieter brauchst du einen triftigen Grund, um den Vertrag zu kündigen, oder bin ich da falsch informiert?


Einfach weiter machen wie bissher auch, dann geht er von alleine :-)

Mir wäre das vollkommen Egal was der will!
Wenn du es wirklich vorher gesagt hast, dann hat ER JETZT ein Problem....
Wo kommen wir den dahin.....
JULOR
Inventar
#26 erstellt: 09. Dez 2011, 08:55

max_samhain schrieb:
Zudem ist es ja, wie gesagt, so: dass ich eh nur 1-2 mal die wOche musik höre, mein mitbewohner aber jeden abend lernt.

Wenn das so ist, dann ist das tatsächlich sein Problem. Er kann ja nicht erwarten, dass alle um ihn herum auf Filzpuschen durch die Wohnung schleichen. Und das jeden Tag. Für seine Lernumgebung ist dein Spezi selbst verantwortlich.
Einfach rausschmeißen geht natürlich nicht bei Mietern/Untermietern, solange er die Miete pünktlich zahlt und sich an die Hausordnung (ggf. die gesetzlichen Regeln) hält. Aber ich glaube, du kannst ruhigen Gewissens deine Musik hören - oder jeden Tag eine Stunde Schlagzeug üben. Auch das ist gesetzlich geregelt, was zumutbar ist und was nicht. Er kann sich ja beim Vermieter beschweren .
PizPalü
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 09. Dez 2011, 09:23
Bis 20 Uhr kannste Musik hören wie du willst. Bis 22 Uhr dann in Zimmerlautstärke...und ab 22 Uhr ist Ruhe angesagt.

So sieht es zumindest der Gesetzgeber und der Mieterschutzbund vor. In wie weit das innerhalb einer WG Gültigkeit hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 09. Dez 2011, 09:29

PizPalü schrieb:
Bis 20 Uhr kannste Musik hören wie du willst.



wo immer wieder solche thesen auch herkommen,

irgendwann greift die lärmbelästigung auch vor 22 uhr...
JULOR
Inventar
#29 erstellt: 09. Dez 2011, 09:33

PizPalü schrieb:
Bis 22 Uhr dann in Zimmerlautstärke...und ab 22 Uhr ist Ruhe angesagt.

Und "Zimmerlautstärke" kannst du die ganze Nacht hören ...
Dein Zuhause ist ja keine Jugendherberge.


[Beitrag von JULOR am 09. Dez 2011, 09:34 bearbeitet]
max_samhain
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 09. Dez 2011, 12:13
vielen dank erstmal für die zalhreichen und umfangreichen antworten. ich habe mich bereits über tesamol informiert und werde die tage mal an seine tür gehen und zudem das lüftungsgitter mit einem zugeschnittenen stück holz abdichten.
zudem habe ich nochmal mit meinem mitbewohner gesprochen und er hat auch eingesehen, dass er da etas hohe erwartungen hat/bzw. hat zugestanden, dass er da wohl etwas sehr empfindlich ist. wir haben uns darauf geeinigt, dass ich jetzt erstmal probiere, die tür dicht zu machen und dass ich aber auf jeden fall so wie bisher weiter hören kann.
wünsche euch ein schönes wochenende
grüße
max
weimaraner
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 09. Dez 2011, 12:18
hallo,

das hört sich doch nach zwei vernünftigen menschen an,

ich hoffe es klappt alles wie besprochen.

tesa moll ist eine verbesserung,
desweiteren gibt es für den schlitz nach unten auch "dichtbesen" zum ankleben,
denn der ist flexibel und passt sich bodenunebenheiten besser an.

gruss
Gelscht
Gelöscht
#32 erstellt: 11. Dez 2011, 17:48

max_samhain schrieb:
… das lüftungsgitter mit einem zugeschnittenen stück holz abdichten.


Warum gibt es da ein Lüftungsgitter? Steht in dem Raum ein Ofen? Wenn ja, dann könnte das Abdichten der Tür tatsächlich dauerhaft für Ruhe sorgen …

Gruß

Thomas
PizPalü
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 14. Dez 2011, 10:49

JULOR schrieb:

PizPalü schrieb:
Bis 22 Uhr dann in Zimmerlautstärke...und ab 22 Uhr ist Ruhe angesagt.

Und "Zimmerlautstärke" kannst du die ganze Nacht hören ...
Dein Zuhause ist ja keine Jugendherberge.



Das kommt nicht von mir, sondern vom Deutschen Mieterbund.
http://www.baurechtsurteile.de/nachbarrecht/urteile/929-laerm-durch-nachbar-rechte-und-pflichten
JULOR
Inventar
#34 erstellt: 14. Dez 2011, 14:03

PizPalü schrieb:

JULOR schrieb:

PizPalü schrieb:
Bis 22 Uhr dann in Zimmerlautstärke...und ab 22 Uhr ist Ruhe angesagt.

Und "Zimmerlautstärke" kannst du die ganze Nacht hören ...
Dein Zuhause ist ja keine Jugendherberge.



Das kommt nicht von mir, sondern vom Deutschen Mieterbund.
http://www.baurechtsurteile.de/nachbarrecht/urteile/929-laerm-durch-nachbar-rechte-und-pflichten


Hallo Piz Palü,
danke für den Link.

Aus Deiner Quelle zitiert:

1. Fernseher, Stereoanlage

Derartige Geräte dürfen ohne zeitliche Begrenzung genutzt werden. Allerdings, ist hier "Zimmerlautstärke" einzuhalten. ...Und ab 22.00 Uhr gilt Nachtruhe, spätestens dann muss der Lautstärkeregler - noch weiter - zurückgedreht werden.


Bedeutet für mich, dass ich auch nach 22:00 Uhr Musik hören darf, wenn es niemanden stört (z.B. wenn es keiner hört). Grobe Ruhestörungen sind natürlich ganztags zu vermeiden. Von der 20:00-Uhr-Regel stand dort übrigens nichts, nur als Ratschlag zur Güte beim Musizieren (Klavier, Schlagzeug):

Als Kompromiss kommt zum Beispiel in Betracht: Ruhezeiten von 12.00 bis 14.00 und von 20.00 bis 8.00 Uhr. Maximale Spieldauer pro Tag 2 Stunden.

Aber letzlich gilt: wenn man - so wie hier anscheindend - mit seinem Nachbarn/Mitbewohner reden und sich mit gesundem Menschenverstand einigen kann, ist es viel angenehmer. Dann braucht man auch keinen Richter.

PizPalü
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 14. Dez 2011, 17:08
Klar kannst du auch nach 22 Uhr Musik hören, wenn du keinen störst. Es sei denn, Nachbars Gläser klirren im Takt im Küchenschrank mit.
Das mit der 20 Uhr Regelung habe ich wohl irgendwo anders gelesen, Mieterschutzbund oder so.

Ich stecke im Moment noch so in der Materie drin, da ich bis vor ein paar Wochen selbst betroffen war. Neben mir wohnte ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse, der regelmäßig bis spät in die Nacht seine Anlage aufgerissen hat (Anton aus Tirol und dergleichen anspruchsvolles). Mit regelmäßig meine ich drei- bis viermal die Woche, Uhrzeiten etwa 18 bis 01 Uhr nachts, teilweise dann wieder morgens um fünf.
Erst habe ich versucht zu reden. Von ihm kam nur, das wäre gar nicht so laut. Später wurde mein Klopfen nur noch ignoriert.
Dann kamen Abmahnungen von der Hausverwaltung...brachte nur kurzfristigen Erfolg.
Nachdem Tage später irgendwann morgens um drei sein Bass ausgereizt wurde, half nur noch die Polizei, anschließend gabs eine fristlose Kündigung von der Hausverwaltung.

Doch wenn sich zwei Bewohner vernünftig einigen können, spart das so einiges an Nerven
bytelutscher
Stammgast
#36 erstellt: 14. Dez 2011, 17:49

Das bedeutet, außerhalb der Wohnungdürfen Geräusche des Fernsehers, des Radios oder des CD-Players nicht mehr oder zumindest kaum noch zu hören sein.


Das dürfte allerdings der Knackpunkt sein.
In dem Falle wäre das Zimmer des TE analog der Wohnung zu sehen.
D.h. sobald Musik oder Bass im Nachbarzimmer wahrnehmbar ist, dann handelt es sich nicht mehr um Zimmerlautstärke.
Selbst die Reduzierung auf den Begriff "kaum" wird im Falle einer juristischen Auseinandersetzung nichts bewirken, wenn sich der Nachbar durch wahrnehmbare Geräuschentwicklung gestört fühlt. Da haben Gerichte bereits im Zweifel für den gestört Fühlenden plädiert.



[Beitrag von bytelutscher am 14. Dez 2011, 17:50 bearbeitet]
CombatWombat
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 14. Dez 2011, 18:41
Ich wohne auch in einer WG und kann das Problem des Threaderstellers ganz gut nachvollziehen.
Die beste Möglichkeit ist diejenige, dass du dir einfach einen Satz guter Kopfhörer kaufst. Da du das aber nicht willst, kommen "nur" noch zwei weitere Alternativen in Frage:

1. Du versuchst mit Bauschaum und zwei kleinen Rigipsplatten (mit ein wenig Dämmwolle im Zwischenraum) den Lüftungsschlitz - nach Abnahme des Gitters - abzudichten.

2. Du suchst dir eine(n) andere(n) WG/Mitbewohner

Möglichkeit 1. ist definitiv kostengünstiger und weniger zeitaufwendig.

Desweiteren muss ich dem Boardkollegen hier beipflichten, welcher gesagt hat, dass wenn es sich um die von deinem Mitbewohner wahrgenommenen Geräusche lediglich um die Bässe handelt, keine schnelle und einfache Lösung gibt.


PS: Sei glücklich darüber, das dein Mitbewohner nicht seinen Arbeitsplatz angrenzend zu der Wand stehen hat, an der auch dein Bett steht. Meiner zockt den halben Tag bis in die Nacht und unterhält sich online dabei. Callcenteratmosphäre zum miterleben


[Beitrag von CombatWombat am 14. Dez 2011, 18:47 bearbeitet]
Stereo-Peter
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 15. Dez 2011, 08:53
Ich würde mir die Zeiten deiner Mitbewohner merken und anhand ihrer Gewohnheiten laut/leiser Musik hören.

Grüße
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