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Wie laut hört man eigentlich Musik?

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Autor
Beitrag
ckrohm
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Feb 2005, 22:29
Gerade in den letzten zwei Stereoplay Ausgaben ist es mir aufgefallen. Da redet man von beachtlichen Pegeln bei LS. Oder in der aktuellen Audio von der Spendor, die für große Räume nicht laut genug ist (und daher Punktabzüge bekommt).
Ja wie? Wenn ich Musik höre, sollte der Regler dann wirklich höher als 11:00 Uhr sein? Soll ich Gesang lauter hören als die menschliche Stimme eigentlich ist? Klingt eine Emiliana Torrini (Fisherman's Woman)laut doch nicht irgendwie unnatürlich?
Wie laut hört ihr denn eigentlich?

Sind bei Audio und Stereoplay die Klangpunktevergabe abhängig von der Lautstärke oder sind die einfach nur alle taub? Sollte die Grenzdynamik überhaupt mit in eine Bewertung einfließen? Oder gehört Nachbarn und Haustiere erschrecken dazu?
Mindflayer
Stammgast
#2 erstellt: 22. Feb 2005, 22:39

sollte der Regler dann wirklich höher als 11:00 Uhr sein
wie willst Du das denn definieren ??

Also für mein persönliches Empfinden ist eine Lautstärke etwas über Zimmerlautstärke gut zum normalen hören. Na klar könnte es gerne mal lauter sein wenn da nicht die Nachbarn wären. Anders herum kann es auch mal gerne leise sein.
technicsteufel
Inventar
#3 erstellt: 22. Feb 2005, 22:44
Also bei mir sind 100 dB(C) noch Zimmerlautstärke.
Drüber macht es dann im Heimkino erst richtig Spass.
Aber das mögen komischerweise meine Nachbarn nicht.

Versteh ich überhaupt nicht.

Rolf
ApogeeFreund
Stammgast
#4 erstellt: 22. Feb 2005, 22:59
Also ich denke mal die Abhörlautstärke sollte sich nach dem
Dynamikumfang der Quelle bzw. der Musik richten.
Demnach müsste man grosse Orchesterwerke am lautesten hören, weil sie den grössten Dynamikumfang haben, damit man auch alle leisen Stellen noch mitbekommt.
Wer will schon ständig laut und leiser drehen müssen ?
Ob das praktikabel ist ist die Frage und ob die Lautsprecher diese Dynamiksprünge mitmachen ist die andere Frage( bei Orchester um 100 db Dynamikumfang möglich) !

Es gibt aber sowas wie die optimale Lautstärke für jede Art Musik, bei der sie am échtesten´ klingt. Dabei muss nicht unbedingt heissen je lauter desto realer !


[Beitrag von ApogeeFreund am 22. Feb 2005, 23:00 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#5 erstellt: 22. Feb 2005, 23:03
Unbewertet: 110db @ 1khz DAC: -0db da werden meine Infinitys erst Richtig Lebendig


MfG Christoph
kalia
Inventar
#6 erstellt: 23. Feb 2005, 02:09

ApogeeFreund schrieb:
( bei Orchester um 100 db Dynamikumfang möglich) !

Das meinst Du aber eher theoretisch, oder?
Welche Aufnahme hat denn tatsächlich einen derartigen Dynamikumfang, mal davon ab, das die Cd bei 96 technisch limitiert ???
Ich finde um die 40 db schon recht brutal...
Im Prinzip gebe ich Dir natürlich recht, bei solchen Aufnahmen spielt Pegelfestigkeit durchaus eine Rolle

Gruss
Lia


[Beitrag von kalia am 23. Feb 2005, 02:10 bearbeitet]
Schärfer_mit_Senf
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 23. Feb 2005, 07:15
Zimmerlautstärke ist, wenn in jedem Zimmer Lautstärke ist.

Gruß
BERND

PS: Demnächst sind LS über 85dB abgabepflichtig, weil der Nachbar kostenlos mithören könnte.


[Beitrag von Schärfer_mit_Senf am 23. Feb 2005, 07:17 bearbeitet]
breitband
Stammgast
#8 erstellt: 23. Feb 2005, 07:18

ckrohm schrieb:
Sollte die Grenzdynamik überhaupt mit in eine Bewertung einfließen? Oder gehört Nachbarn und Haustiere erschrecken dazu?


Äh ... die Bewertungen, naja!

In Hobby-Hifi sowie Klang & Ton werden ab und zu pegelfestere Boxen vorgestellt. Dort ist dann immer die Rede davon, daß für die Musikwiedergabe mit Originalpegel (z.B. besonders Live-Konzerte) 115 dB nötig sind. Und das schafft beileibe nicht gerade jede übliche Hifi-Box.

Wie laut eine Box bei Bedarf "unverzerrt" spielen kann, ist schon ein wichtiges Kriterium.

Ob man die 115 dB persönlich braucht oder einem 105 schon laut genug sind, ist dann wieder Geschmackssache.

MfG
mamü
Inventar
#9 erstellt: 23. Feb 2005, 07:28
Zumindest so laut, dass man das Gefühl hat, dass eine Person vor einem steht und singt und nicht vor sich hin piepst.
Burzum
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 23. Feb 2005, 07:30
Hallo liebe Gemeinde!

Da ich Metal Musik höre muß es bei mir schon über 100db
sein!Dann kommt AC/DC und Slayer erst richtig gut!

Die Nachbarn bekommen nicht viel mit,da keine da sind!
Der Vorteil vom Land leben!

Gruß Burzum!
Django8
Inventar
#11 erstellt: 23. Feb 2005, 07:52
Dass die Nachbarn (wenn man denn welche hat) etwas von der Musik mitbekommen, ist leider unvermeidlich. Schon bei relativ geringen Lautstärken wird der Bass in umliegenden Räumen und Wohnungen hörbar. Bei einer Lautstärke, die ich als "echt HiFi-konform" bezeichne (was mir richtig gut gefällt), hört man die Musik (bzw. Teile davon) im ganzen Wohnblock. Ich denke aber, solange man nicht nachts etc. oder dauernd stundenlang laut Musik hört und solange sich die Nachbarn nicht beschweren, ist's okay.
Rene66
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 23. Feb 2005, 07:59
Wie kann man die Lautstärke eigentlich messen ?

Ich weiss nur das mein Motorrad im Standgas 105 db bringt. Das hat mir der Tüv bestätigt
Epsilon
Inventar
#13 erstellt: 23. Feb 2005, 08:18

Burzum schrieb:
Die Nachbarn bekommen nicht viel mit,da keine da sind!
Der Vorteil vom Land leben!


Das ist mal was feines! Leider dürften es die wenigsten so gut haben... ich wohne z.B. in einem Mietshaus. Sehr "hellhörig" ist das Haus nicht, etwas über Zimmerlautstärke kann ich schon mal hören, aber richtig laut ist natürlich nicht drin.

In meinen Jugendjahren hab ich auch gern die Grenze der Anlage ausgereizt (zur Unfreude meiner Eltern), aber seit ich in einem Wohnheim gewohnt habe, wo ständig irgendwer irgendwelchen Lärm gemacht hat, bin ich vorsichtiger geworden und achte darauf, dass ich niemanden störe. Es gibt ja auch noch Kopfhörer, die aber leider schlecht fürs Gehör sind, wenn man´s übertreibt.
Wolfgang_K.
Inventar
#14 erstellt: 23. Feb 2005, 10:12
Ich mag eher die leiseren Töne, wenn da die Anlage gut klingt ist doch alles in Ordnung. Gute Anlagen und LS-Systeme müssen auch bei leiser Lautstärke in der Lage sein eine gute Wiedergabequalität zu reproduzieren.
toaotom
Stammgast
#15 erstellt: 23. Feb 2005, 10:23
Also ich höre meistens so laut, das man gerade z.B. das schlagen eines Toms druckvoll bemerkt.
Ich muss die Musik auch spüren können. Nicht immer, ist natürlich auch Musikrichtungsabhängig.
Django8
Inventar
#16 erstellt: 23. Feb 2005, 10:28

Gute Anlagen und LS-Systeme müssen auch bei leiser Lautstärke in der Lage sein eine gute Wiedergabequalität zu reproduzieren.

Stimmt völlig! Daran erkennt man gute Anlagen und LS!
Caisa
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 23. Feb 2005, 10:32
Das sehe ich auch so, aber trotzdem macht es manchmal Spaß die Musik so laut zu hören, als wenn man auf dem Live-Konzert wäre!

Gruß Caisa
alice35
Inventar
#18 erstellt: 23. Feb 2005, 10:42

Ich finde um die 40 db schon recht brutal...


sorry, aber hörst Du dann bei 40db überhaupt etwas -
wenn man bedenkt, dass die alltäglichen Nebengeräusche schon bei etwa 40db liegen.

Falls Du nach der Anzeige an Deinem Amp gehst (Lautstärke)-
danach kannst Dich nicht richten
Plüschus
Stammgast
#19 erstellt: 23. Feb 2005, 10:58
Hi Django


Django8 schrieb:

Gute Anlagen und LS-Systeme müssen auch bei leiser Lautstärke in der Lage sein eine gute Wiedergabequalität zu reproduzieren.

Stimmt völlig! Daran erkennt man gute Anlagen und LS!


du meintest doch die Wirkung der Loudnessschaltung an Deinem Verstärker ? Oder etwa LS mit Badewannenfreuenzgang ?

....aber bitte nicht gleich schießen....

Gruß Thomas
GandRalf
Inventar
#20 erstellt: 23. Feb 2005, 11:01
Moin auch,


sorry, aber hörst Du dann bei 40db überhaupt etwas -


Pegelangaben sind eigentlich immer als "Verhältniss" zu sehen. Du meinst vermutlich 40dB als Lautstärke gegenüber absoluter Stille.
Oben geht es aber um Dynamik, also das Verhältnis von geringstem zum höchsten Pegel.

Hier hat Franz J das ganze unter punkt #26 sehr gut erläutert:

http://www.hifi-foru...929&postID=last#last
alice35
Inventar
#21 erstellt: 23. Feb 2005, 11:10
[quote]Du meinst vermutlich 40dB als Lautstärke gegenüber absoluter Stille.
Oben geht es aber um Dynamik, also das Verhältnis von geringstem zum höchsten Pegel.

Ja, ich ich meinte tatsächlich ersteres!

T'schuldigung lia
Django8
Inventar
#22 erstellt: 23. Feb 2005, 13:41

du meintest doch die Wirkung der Loudnessschaltung an Deinem Verstärker ? Oder etwa LS mit Badewannenfreuenzgang ?

Ja, ich habe nix gegen Loudness - im Gegenteil. Aber das ist eine andere (bereits oft geführte) Diskussion.... Ich meine aber: Eine Anlage, die erst ab 100 dB anständig klingt, ist (für mich) kaum brauchbar.
CASA
Stammgast
#23 erstellt: 23. Feb 2005, 13:53
Hallo.
Ich höre mit den Fostex Fe-103 jetzt auch so weit es ohne Klangeinbußen geht habe aber keine Ahnung wie laut das ist.
So theoretisch 94 db in 1 m Entfernung.
Wie laut ist denn normale Zimmerlautstärke?
Ab wann hören meine Nachbarn denn mit?Die Wände sind aus rehct dickem Stahlbeton.

Gruss CASA
technicsteufel
Inventar
#24 erstellt: 23. Feb 2005, 14:22
Zitat: Eine Anlage, die erst ab 100 dB anständig klingt, ist (für mich) kaum brauchbar



Was ist das denn?

Warum sollte eine Anlage bei 70, 80, 90 dB nicht klingen und dann bei 100dB
Klang bekommen?

Ich glaube du verwechselst Klang mit Lautstärke?

Die Frage ist doch wohl eher ob die Anlage mit 100dB noch gut klingt.
Oder 110, 120, 130 dB?
Natürlich nur wer es braucht.

Ich höre gerade mal wieder Pink Floyd "The Wall".
Die leisen Passagen höre ich mit 65dB und die lauten liegen dann automatisch bei 95dB.
Da hätten wir schon mal eine Dynamik von 30dB ohne die Peaks.

Gruß Rolf
toaotom
Stammgast
#25 erstellt: 23. Feb 2005, 17:19
Liegt wohl daran, daß das menschliche Ohr erst bei höheren Lautstärken linear(er) wird.

Daher gibts ja Loudness...

Ist aber irgendwie Gewöhnungssache... ich nutze Loudness nie, obwohl meine Vorstufe Yamaha MX-50 wohl die genialste Loudnessregelung hat, die ich kenne.
Dr.Who
Inventar
#26 erstellt: 23. Feb 2005, 18:15

Django8 schrieb:

Gute Anlagen und LS-Systeme müssen auch bei leiser Lautstärke in der Lage sein eine gute Wiedergabequalität zu reproduzieren.

Stimmt völlig! Daran erkennt man gute Anlagen und LS!


Dann hab ich eine gute Anlage.

Stefan23539
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 23. Feb 2005, 18:21
hi ihr....
also meiner meinung nach hört man musik so laut wie man grad lust hat...
oder???

Stefan
ApogeeFreund
Stammgast
#28 erstellt: 23. Feb 2005, 18:28
Django8 hat völlig recht !

Eigentlich sollten die LS Hersteller ne Begrenzung auf 95 db einbauen, was für viel aussagekräftigere Vergleiche sorgen würde^^

Problem wäre nur: Was machen die Techno und Trash Metal Jünger ??
Ganz einfach: Sie holen sich von Conrad ne 1000 Watt Boom Box und schmeissen sich dazu ihre Pillen rein und alles ist wieder gut ^^ ' '


P.S.: Normnalerweise sind meine Posts inhaltlich wertvoller^^' '

Grüsse

Stefan
Klirrfaktor
Stammgast
#29 erstellt: 23. Feb 2005, 19:21
Abend,

bei meinem Sound Level Meter, geht die Nadel gegen die 82-
84 db, kommt auf die Bassatacken an
Bei Filmen gehts aber manchmal schon heftig zu und her,
sicher über 100db
Ich habe meinen Nachbarn gefragt ob sie sich durch meine Musik gestörrt fühlen und mich gegebenenfalls darauf ansprechen sollen.
Ich bin der Meinung, dass dadurch diese ein wenig
toleranter sind, wenn sie wissen das mann sich gedanken
darüber macht.
Ansonsten muss ich die Musik auch ein wenig fühlen, sonst
kann ich gleich einen Kopfhörer nehmen!

Gruss
Rolf
ApogeeFreund
Stammgast
#30 erstellt: 23. Feb 2005, 19:41
Hi Klirrfaktor,

Hm, hast Du ein Schallpegel Messgerät mit nem Messmikrofon oder ist der Pegelmesser in ein Hifi Gerät eingebaut ?

Und Achtung: Mit Dynamik ist der UNTERSCHIED im Schalldruck zwischen der leisesten und der lautesten Stelle eines Musikstücks gemeint (relative Grösse !!!) und nicht ein absoluter Wert !

Gruss

Stefan
Franzii
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 23. Feb 2005, 19:54
@ Dr.Who ...gute Autos fahren auch langsam schnell !Das ist doch völlig irre , das gute Lautsprecher auch leise gut klingen. Billig - Chassis klingen mitunter leise gut , aber wenns über 80 oder 90 dB gehts fürchterlich ! Das heisst ,bei steigendem Pegel klirrst ,nichtharmonische Verzerrungen sprich K 3! Das gute Lautsprecher leise gut klingen ...das können viele Lautsprecher gut ! Das gute Lautsprecher laut gut klingen, das ist erwähnenswert !Ab 100 dB hilft nur noch Membranfläche ! Das weiß jeder ! Boxen - Selbstbauer, sogar ich , der sich selbst eher zu den mäßigen "Bastlern" zählt. Schade, daß Focal keine Chassis mehr zum Selbstbau liefert, für mich das beste auf dem Weltmarkt. Franzii
Klirrfaktor
Stammgast
#32 erstellt: 23. Feb 2005, 20:07
@ApogeeFreund,

ja, eins vom Conrad. Ist nicht teuer und sehr hilfreich
beim einpegeln der Surround Anlage

Gruss
Rolf
fst
Stammgast
#33 erstellt: 23. Feb 2005, 20:18
also wenn ich höre das manche von euch erst so richtig zufrieden sind, wenn man die musik im halben wohnblock hört, dann frage ich mich warum kauft man sich high-end-ls und seniert über feinheiten, wenn ihr mit 50-60 dann diese feinheiten wahrscheinlich gar nicht mehr hört?
also ich bin hifi-fan genug, das ICH auch noch mit 60 meine ls so gut höre wie nur eben geht.
zimmerlautstärke muss nicht immer sein, das ist klar aber im normal fall ist`s bei mir eher ruhig (zumindest im vergleich zu den meisten von euch)
ApogeeFreund
Stammgast
#34 erstellt: 23. Feb 2005, 20:40
@Klirrfaktor
Dann ist ja alles IO. Wollte nur ausschliessen, das Du aus eingebauten Pegelmetern auf die aktuelle Lautstärke schliesst.
Dabei spielt nämlich der Wirkungsgrad des Lautsprechers die viel grössere Rolle !

@Franzii
Gute LAutsprecher klingen LEISE gut !
Sie sind nämlich nicht auf externe Klangverbieger wie Loudness Schalter oder Bass und Höhen regler angeweisen sondern produzieren ohne Manipulationen einen ausgeglichenen Frequenzgang.
Darum muss bei ner Lautsprecherbeurteilung die erste Regel lauten: Alle Regler auf 0 Stellung !!

Zu allem Übel verursachen Klangsteller immer Phasenverschiebungen.
Loudness und sowas hab ich z.B. etwa zuletzt vor 15 Jahren benutzt und hab auch gar keine mehr.
CD Player Signal direkt in die Endstufen und dann in die Lautsprecher.


Der kürzeste Signalweg ist immer noch der beste !
Franzii
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 23. Feb 2005, 20:59
@ ApogeeFreund , kein Lautsprecher "klingt" leise gut ! Wie "laut" ist leise ? Manchmal ist 80 dB laut, ein anderes mal ist 90 dB leise, kommt drauf an was man hört. Einen VW - Polo kann man langsam "gut" fahren, ein Rennauto kann langsam ,nicht "gut" fahren. Ich hasse Langsamfahrer,im ernst! Franzii
DrNice
Moderator
#36 erstellt: 23. Feb 2005, 21:19
Moin!

Man hört so laut Musik, wie es für einen selbst angenehm und möglichst nicht gehörschädigend ist.


Loudness und sowas hab ich z.B. etwa zuletzt vor 15 Jahren benutzt

Vor 15 Jahren gab es ja auch noch ordentliche Loudness im Sinne von "gehörrichtiger und lautstärkeabhängiger Korrektur" und nicht im Sinne von: "Goil, fädd Oberbass"!
ApogeeFreund
Stammgast
#37 erstellt: 23. Feb 2005, 21:28
@Franzii
Das ist einfach FALSCH was du hier postest.

Klar ist ´leise´ ne relative Grösse, aber leise heisst für mich wie wohl auch für die meisten ´gerade hörbar´.
Aber Haarspalterei wollen wir hier ja wohl nicht betreiben.
Und Deiner weiteren Argumentation kann ich beim besten Willen nicht folgen.
Vor allem aber erfordert leises Hören konzentriertes und kritisches ZUhören. Und daran hapert es bei einigen hier
glaube ich...
ukw
Inventar
#38 erstellt: 23. Feb 2005, 22:39
Interessante Frage, die hier gestellt wurde.
Ich war mir gar nicht sicher und habe mal nachgemessen.
Dabei habe ich das Stück durchlaufen lassen, damit er Peak sichtbar wurde.
Gemessen in 285 cm Entfernung von dem Lautsprecher.

Musik läuft "nebenbei": Peak bei 63,7 dB/A
Normal - alle Details der Musik gut hörbar : Peak bei 71,9 dB/A
Schon ganz gut laut: Peak bei 94,4 dB/A (Man muß brüllen um sich dabei noch zu unterhalten)

Ich habe mal 108.2 dB/A gemessen das hält man nicht lange aus.

Wie gesagt: in 2,85 m vom LS entfernt (Micro: Behringer ECM 8000 an DEQ 2496)



DrNice
Moderator
#39 erstellt: 23. Feb 2005, 22:42
Moin ukw!

Dein Verstärker gefällt mir, obwohl Japaner (bitte keine Diskussion über jap. Hifi ;))
Wolfgang_K.
Inventar
#40 erstellt: 23. Feb 2005, 22:43
Ab einer gewissen Lautstärke hätte ich echt Angst um meinen Subwoofer. Außerdem klingt das nicht mehr unbedingt gut, die Box fängt dann an zu dröhnen. Ich muß es ja nicht provozieren....
DrNice
Moderator
#41 erstellt: 23. Feb 2005, 22:49
Moin Wolfgang!

Dröhnen liegt meistens am Raum, bei Verzerrungen würde sollte man auf jeden fall zurückdrehen, wobei Dröhnen natürlich auch sehr unangenehm ist
Wolfgang_K.
Inventar
#42 erstellt: 23. Feb 2005, 22:56
Jetzt habe ich noch einmal eine andere Frage. Können hohe Lautstärken (auch an hochwertigen LS-Systemen und Verstärkern) auf Dauer eigentlich die Lebensdauer von Kondensatoren und Endstufentransistoren herabsetzen??
Audio_Monitor
Gesperrt
#43 erstellt: 23. Feb 2005, 23:15
Hallo,

kurz eine Antwort zur Ursprungsfrage:

Ich höre mal so leise, dass ich draussen die Vögel noch zwitschern höre, und mal so laut, dass sie tot vom Himmel fallen.
Je nach Stimung und Musik. Rossini muss man laut hören, Dire Straits nicht.

Regards,

Andreas
ApogeeFreund
Stammgast
#44 erstellt: 23. Feb 2005, 23:50
Wolfgang_K.@

Hohe Lautstärken schädigen auf Dauer zuerst Deine Ohren bevor sie deinem Verstärker schaden !^^

Und wenn ein Teil an einer Hifi Kette durch Überlastung Schaden nimmt, dann ist das in den meisten Fällen der Lautsprecher.
Einmal natürlich durch zu hohe elektrische aber auch mechanische Belastung, wenn die Tieftöner bei extremen Lautstärken an der Polplatte anschlagen oder auch die Schwingspule überhitzt. Überhitzung gibts auch beim Hochtöner, aber der stirbt vor allem durch billige Verstärker, die ins ´Clipping´ gebracht werden, wobei dann auf einmal Gleichspannung zum Lautsprecher fliesst, was dem überhaupt nicht guttut !

Heutige Verstärker sind aber kaum noch zu überlasten, anders siehts da nur bei Röhren aus oder bei ganz widerspenstigen Lautsprechern, von denen ich auch einen besitze, bei denen die minimale Impedanz bei 1 oder 2 Ohm liegt zusammen mit niedrigem Wirkungsgrad.
Dabei gehen die meisten Verstärker in die Knie, auch wenn sie mit hunderten von Watt an 4 oder 8 Ohm protzen !

Es gibt nette Geschichten über die Apogee Scintilla, die zu Ihrer Zeit etliche Verstärker gekillt hat und nur mit einer
Krell Endstufe betrieben werden konnte^^

Hoffe, hiermit geholfen zu haben...

Gruss
micha_D.
Inventar
#45 erstellt: 23. Feb 2005, 23:55
Nun...
Mein Spitzenpegel den ich nutze,liegt bei 110dB.Da ist dann aber auch eine Pegelreserve eingeplant..
Bei Musikstücken mit einem hohen Dynamikbereich nutze ich die 110dB durchaus...allerdings mit komprimiertem "Einheitsbrei" darfs auch leise sein...

Möglich wären ca.115db unverzerrter Höchstpegel...

Ach ja...weder meine Röhren,noch Transistorendstufe gehen dabei in die Knie


Gruß,Micha




PS: Alle Angaben A-Bewertet.Abstand 1m..


[Beitrag von micha_D. am 24. Feb 2005, 00:25 bearbeitet]
Audio_Monitor
Gesperrt
#46 erstellt: 24. Feb 2005, 00:13
Hallo,


ApogeeFreund schrieb:
Überhitzung gibts auch beim Hochtöner, aber der stirbt vor allem durch billige Verstärker, die ins ´Clipping´ gebracht werden, wobei dann auf einmal Gleichspannung zum Lautsprecher fliesst, was dem überhaupt nicht guttut !


Gleichspannung durch Clipping? War das nicht so, dass ein klippendes Sinus jede Menge künstlicher hoher Frequenzen erzeugt, dadurch der Hochtonanteil des Signals überproportional ansteigt und der Hochtöner an Überlastung stirbt?

Ich hab mal irgendwann gelernt dass ein Rechteck die Summe aller Harmonischen einer Sinusschwingung darstellt, und die beim Clipping entstehen. Oder irre ich mich da? Ist dreissig Jahre her, aber ich glaube...


Regards,

Andreas
Peter_H
Inventar
#47 erstellt: 24. Feb 2005, 00:17

ukw schrieb:

Ich war mir gar nicht sicher und habe mal nachgemessen.
Dabei habe ich das Stück durchlaufen lassen, damit er Peak sichtbar wurde.
Gemessen in 285 cm Entfernung von dem Lautsprecher.

Musik läuft "nebenbei": Peak bei 63,7 dB/A
Normal - alle Details der Musik gut hörbar : Peak bei 71,9 dB/A
Schon ganz gut laut: Peak bei 94,4 dB/A (Man muß brüllen um sich dabei noch zu unterhalten)

Ich habe mal 108.2 dB/A gemessen das hält man nicht lange aus.


Hi,

gratuliere, damit bist Du hier der ERSTE, der hier BRAUCHBARE ANGABEN macht!

40dB hier, 100dB dort, hier der LS-Regler auf "11:00 Uhr" (hm, meiner geht von -80dB bis 0 dB, wobei "0" voll aufgedreht ist), da den Verstärker auf "40 dB der Anzeige"...

Wenn wir hier zu einem SINNVOLLEN Dialog kommen wollen, dann bitte gebt an, was Ihr mit einem Pegelmesser in WELCHEM ABSTAND zu den Lautsprechern (am besten vom Hörplatz aus) gemessen habt. Der Wert am Hörplatz, so wie UKW ihn angegeben hat, ist der vergleichbarste; allerdings hat das noch nix mit den Nachbarn zu tun; denn wenn ich 100dB am Hörplatz habe, aber der/die Lautsprecher 50cm neben mir stehen, dann kriegt der Nachbar nicht mal mit, daß man eine Anlage hat; sind die Lautsprecher 10m entfernt und man hat immernoch 100dB am HÖRPLATZ, DANN braucht der Nachbar KEINE ANlage mehr ...


[Beitrag von Peter_H am 24. Feb 2005, 00:19 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#48 erstellt: 24. Feb 2005, 00:23
Dürfen wir dann auch den errechneten Wert am Hörplatz angeben oder müssen wir uns zur Beantwortung der Frage ein Pegelmesser kaufen..wenn ja,welches Modell wird gewünscht...es gibt ja auch so schrecklich ungenaue..

Micha
ckrohm
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 24. Feb 2005, 00:26
+Aber wie laut hören die Tester denn dann? Da wird ja vom stundenlangen Dauerhören berichtet. Wenn ich auf meinem ausgerichteten Platz sitze (was bei Heavy Metal oder Techno vielleicht eher weniger der Fall sein wird), um die Feinheiten der Musik zu "lesen", dann muß ich doch nicht die Pegel testen?!?

Ich höre normalerweise so laut, daß eine akustische Gitarre und die menschliche Stimme in Orginallautstärke wiedergegeben werden. Schließlich geht es um die Reproduktion. Ausnahme bei der Klassik: Eine Band paßt noch in jedes Wohnzimmer, ein Orchester wohl eher nicht, deswegen frag ich mich, ob es Sinn macht Klassik in einer Lautstärke zu hören als säße man in Reihe 1...
detegg
Administrator
#50 erstellt: 24. Feb 2005, 00:30
Hi Micha,

... meistens hasse ich Polemik, aber Deine ist schon gut

@Peter_H /Uwe

... nachvollziehbar - allerdings habe ich auch genau das Messequipment von ukw - allerdings andere Lautsprecher!
ApogeeFreund
Stammgast
#51 erstellt: 24. Feb 2005, 00:31
Audio Monitor@

Lass uns das mit dem Clipping nicht zu sehr ins technische ziehen.
Letztlich gehts darum, das ein Verstärker mit 50 Watt Ausgangsleistung auch Lautsprecher mit 200 Watt Belastbarkeit
killen kann, was vielen garnicht bewusst ist !

Wir machen ja keinen Aufbaukurs Physik hier^^

Grüsse

Stefan
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