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Umfrage
Wie laut hört Ihr?
1. bis 80 dB(A) (56.2 %, 59 Stimmen)
2. bis 85 dB(A) (9.5 %, 10 Stimmen)
3. über 85 db(A) (34.3 %, 36 Stimmen)
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Wie laut hört Ihr?

+A -A
Autor
Beitrag
Panzerballerino
Inventar
#1 erstellt: 20. Jun 2016, 09:33
Medizinisch ist anerkannt, dass es ab 85 dB(A) Dauerbeschallung zu irreversiblen Hörschäden kommen kann. Ich habe mal ein Schallpegelmessgerät am Hörplatz aufgestellt und den Pegel so lange erhöht, bis die Lautstärke (für längeres Hören)gerade noch erträglich war. Mein Messwert: 75 dB(A). Mich würde interessieren, auf welchem Pegel Ihr längere Zeit Musik hört.


[Beitrag von Panzerballerino am 20. Jun 2016, 09:35 bearbeitet]
mr_jen
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 20. Jun 2016, 09:49
Hängt ganz von der Art Musik ab.
Ich höhre aber auch schon mal richtig laut über 85db zum Glück kann ich das hier im Haus machen beschwert hat sich noch keiner .
mroemer1
Inventar
#3 erstellt: 20. Jun 2016, 09:51
Ich höre Spitzen bis maximal 85dB am Hörplatz, der Durchschnittspegel liegt logischerweise darunter, ich denke im Mittel dürften es so in etwa 70-75dB sein.


[Beitrag von mroemer1 am 20. Jun 2016, 09:54 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#4 erstellt: 20. Jun 2016, 09:58
Durschnittspegel von 70-75dB empfinde ich schon als recht laut.
Mickey_Mouse
Inventar
#5 erstellt: 20. Jun 2016, 11:36
kommt halt etwas darauf an wie man misst?!?
ich kann mein Messgerät zwischen slow/fast und A/C umschalten und dann natürlich noch "Max hold" anschalten.

wenn ich mal mal von slow und A Bewertung ausgehe, dann sind mittlere 80dB schon so laut, dass ich es draußen auf der Terrasse angenehmer empfinde als im selben Raum

C-Bewertung ist bei meiner Musik ca. 5dB lauter und Spitzen können natürlich immer mal (mehr oder weniger deutlich) darüber liegen.
#Belgarion#
Inventar
#6 erstellt: 20. Jun 2016, 12:17
Einmal pro Woche hab ich das Haus zwei Stunden lang für mich, da wird mal aufgerissen und es geht Richtung 90+ dB(A). Ansonsten meist nur so um die 75 dB(A)...
Reinhold2
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Jun 2016, 16:19
Hi,

Zimmerlautstärke,
Rücksicht auf Mitbewohner.

Gr Reinhold
Janine01_
Inventar
#8 erstellt: 20. Jun 2016, 18:40
In der Woche Zimmerlautstärke am Freitag dann Musik ca 75db und Samstag ist Filmabend da kanns schon etwas lauter werden Nachbarn sind am WE einverstanden wenns lauter wird wohne halt in einem 6 Familienhaus.
musikfiffi
Stammgast
#9 erstellt: 20. Jun 2016, 19:00
Ich bin meist mit gehobener Zimmerlautstärke dabei,nur wenn ich mal einen Anfall habe wirds so 30 Minuten richtig laut.
Ab und an muss das mal sein,finde ich.
Sowas geht aber meist nur mit einem Eigenheim.
cr
Moderator
#10 erstellt: 20. Jun 2016, 20:19

Medizinisch ist anerkannt, dass es ab 85 dB(A) Dauerbeschallung zu irreversiblen Hörschäden kommen kann


Was jetzt aber nicht relevant ist, da man Musikhören nicht als Dauerbeschallung betreiben muss. Zudem hängt es davon ab, inwieweit man generell Lärm ausgesetzt ist. Wenn nicht, kann man ruhig auch mal lauter musikhören.

Klassische Musik pflege ich - so möglich - in Originallautstärke zu hören, somit sind Spitzen von deutlich über 100dB sicher drinnen

Nicht ausstehen kann ich allerdings, wenn die Lautstärke zu Verzerrungen und Gedröhne führt, wie üblich in Diskotheken, bei Rockkonzerten sowieso, da hilft nur mehr Ohropax oder Flucht ergreifen
Janine01_
Inventar
#11 erstellt: 20. Jun 2016, 20:46

cr (Beitrag #10) schrieb:

Nicht ausstehen kann ich allerdings, wenn die Lautstärke zu Verzerrungen und Gedröhne führt, wie üblich in Diskotheken, bei Rockkonzerten sowieso, da hilft nur mehr Ohropax oder Flucht ergreifen

Dem stimme ich vollkommrn zu.
.JC.
Inventar
#12 erstellt: 20. Jun 2016, 20:51
Hi,

gerne die Stimme in (vermutlicher) original Lautstärke.
Insgesamt sind das, je nach dem, so um 75 - 80 dB
sumpfhuhn
Inventar
#13 erstellt: 20. Jun 2016, 21:30
Noch nie wirklich Nachgemessen.
Bei Musik in Zimmerlautstärke, beim Film ist die Lautstärke in jedem Fall lauter.
In der Regel so, das man Klingeln und Klopfen der Nachbarn nicht mehr hört, stört auch nur beim Film .
Habe aber sehr nette Nachbarn, haben alle Verständnis für´s Hobby.
kampfmeersau
Stammgast
#14 erstellt: 20. Jun 2016, 22:18
Ich denke mal, dass kaum ein "Otto Normalverbraucher" mit Nachbar im Mietshaus, Reihenhaus oder Doppelhaushälfte länger über 85dB hören kann, was ja auch das bisherige Ergebnis bestätigt.
Lauter hört man unter 30 in den Clubs, oder über 30 höchstens noch im (Car-Hifi-optimierten) Auto.

Wir leben nunmal in Deutschland, wo sich gern Leute sehr schnell beschweren, und es auch drakonische Lärmschutzverordnungen gibt. Im Ausland wird das deutlich lockerer gesehen.


[Beitrag von kampfmeersau am 20. Jun 2016, 22:21 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#15 erstellt: 21. Jun 2016, 00:34
Bin notorischer Leisehörer, geschätzt 10 dB unter Durchschnitt. PC normalerweise 60-65, Bett 55-60, unterwegs vielleicht 75 (naja, jedenfalls liegen zwischen Bett- und Unterwegs-Pegel nur gute 10 dB, zzgl. etwas Eigenrauschen/Körperschall wg. In-Ears). Nur ab und zu drehe ich mal ~10 dB auf. Bin da recht empfindlich, obwohl - oder vielleicht gerade weil - ich kein besonders tolles Gehör habe, 14 kHz kann ich glaube ich schon jetzt mit Mitte 30 knicken.
PA-Pegel auf Konzerten ist mir mit Ohrstöpseln zu ca. -20 dB entweder genau richtig oder immer noch etwas zu laut (meist übrigens der PA auch schon, mit Stöpseln hört man nämlich die IMD gut...). Sind IMHO dafür ein Must-Have, viele benutzen trotzdem keine - selber schuld.

Selbst bei Klassik brauche ich m.E. maximal 90-95 dB Peak.
Panzerballerino
Inventar
#16 erstellt: 21. Jun 2016, 06:07

kampfmeersau (Beitrag #14) schrieb:
Ich denke mal, dass kaum ein "Otto Normalverbraucher" mit Nachbar im Mietshaus, Reihenhaus oder Doppelhaushälfte länger über 85dB hören kann, was ja auch das bisherige Ergebnis bestätigt.
Lauter hört man unter 30 in den Clubs, oder über 30 höchstens noch im (Car-Hifi-optimierten) Auto.

Wir leben nunmal in Deutschland, wo sich gern Leute sehr schnell beschweren, und es auch drakonische Lärmschutzverordnungen gibt. Im Ausland wird das deutlich lockerer gesehen.


Ein Hoch auf das freistehende Einfamilienhaus!
Die Umfrage meint aber die Lautstärke, mit der man freiwillig hört.


[Beitrag von Panzerballerino am 21. Jun 2016, 06:07 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#17 erstellt: 21. Jun 2016, 06:12
Damit legst du im Durchschnitt .... wenn ich mich am Rechner bedudeln lasse, dann sind das 48-52 dB. Meine Wohnsituation ist aber auch so, das bei geschlossenen Fenstern die Vögel die Hauptlärmquelle sind. Mit der Zeit wird man da sensibler.
Ich muckere ein paar Wochen mit einem doofen Tubenkatarrh rum und war bei meinem HNO und der fragte nach Kopfhörer und mein "Um himmels willen!!!" Nein, das war nicht sein Wortlaut, aber er ist der Meinung, das man mit KH zu laut hört. Gemessen haben ich das auch.. eher höre ich mit KH im Schnitt leiser und das nicht mal in ausdauernden Zeiträumen.
Es ist aber schon mal interessant wo man etwa bei seinem Konsum steht.
ZeeeM
Inventar
#18 erstellt: 21. Jun 2016, 06:13
@Plasmatic ..... Wenn man Körperschall haben will, dann kann es schon recht fies werden.
Dadof3
Inventar
#19 erstellt: 21. Jun 2016, 06:16
Ich weiß nicht, wie ich das beantworten soll. Mal von der von Mickey beschriebenen Mess-/Definitionsfrage abgesehen, ist das bei mir kunterbunt gemischt. Von flüsterleise bis Discopegel ist alles dabei

Zu der eingangs erwähnten medizinischen Bewertung: Diese gelten für "Lärm", das ist unerwünschter Schall. Das Hören der selbst ausgewählten Musik ist aber kein Lärm, und das hat Relevanz für die Gesundheitsschädlichkeit. Außerdem ist mit Dauerbeschallung 40 h / Woche gemeint - so viel hört ja kaum einer Musik, und wenn doch, dann nicht mit 85 dB oder mehr.

Je lauter man hört, desto mehr Ruhepausen braucht das Gehör. Solange es diese Pausen bekommt, kann man auch mal lauter hören. Erst ab 140 dB können bereits durch eine kürzere Einwirkzeit dauerhafte Hörschäden auftreten.
ingo74
Inventar
#20 erstellt: 21. Jun 2016, 06:25

Dadof3 (Beitrag #19) schrieb:
Von flüsterleise bis Discopegel ist alles dabei

Yepp, so schaut es auch bei mir aus.
Aber aus Rücksicht auf Nachbarn und Kinder höre ich meist leise bzw mit Kopfhörer.

Dennoch habe ich früher mal getestet, was lautstärkemäßig so geht und mit der Lautstärke
https://www.youtube.com/watch?v=tkVutDU7liA
hat man das fast in der gesamten Siedlung bei geschlossenem Fenster gehört - Respekt, wer a) das verträgt und b) keine Nachbarn hat
miro_1111
Inventar
#21 erstellt: 21. Jun 2016, 08:49
Musik höre ich eher gemäßigt ... ca. 70db

Heimkino sollte aber schon halbwegs realtitätsnah klingen ... bei Explosionen etc. geht´s schon bis 110db, wenn es mich bei Konzerten packt, kurzzeitig auch etwas drüber

Ob die Werte aber stimmen ... keine Ahnung ... gemessen mit der "Kelch" App + iPad ...


[Beitrag von miro_1111 am 21. Jun 2016, 08:50 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#22 erstellt: 21. Jun 2016, 09:07
Hab manchmal einen von denen im Zimmer stehn, als Sub-Unterstützung für meine Kappas. dB keine Ahnung, aber er macht Türen aufgrund des Druckunterschieds auf, und lässt den Putz bröckeln

cqsicee8540flf2u7


Dadof3 (Beitrag #19) schrieb:
Je lauter man hört, desto mehr Ruhepausen braucht das Gehör. Solange es diese Pausen bekommt, kann man auch mal lauter hören. Erst ab 140 dB können bereits durch eine kürzere Einwirkzeit dauerhafte Hörschäden auftreten.


Kann ich nachvollziehen. Wenn ich mal ein paar mal sehr laut höre, merk ich, dass das Gehör Pause braucht, und dann auch die Gehörempfindlichkeit wieder ansteigt, so dass auch leise hören wieder funktioniert, und Spass macht.

Man sollte auch erwähnen, dass nicht nur Pegel, sondern zuallererst auch mal die Frequenz, und dann auch Klang, nen Unterschied macht. Über ein System mit stabilen, unaufdringlichen Klang verträgt das menschliche Gehör messbar höhere Pegel besser als relativ leise Pegel aus einem Dröhn-Kreisch-System.


[Beitrag von stoneeh am 21. Jun 2016, 09:16 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#23 erstellt: 21. Jun 2016, 09:48

stoneeh (Beitrag #22) schrieb:
Über ein System mit stabilen, unaufdringlichen Klang verträgt das menschliche Gehör messbar höhere Pegel besser als relativ leise Pegel aus einem Dröhn-Kreisch-System.


Den Sinneszellen ist es egal mit welchem Schall sie gemeuchelt werden.
Panzerballerino
Inventar
#24 erstellt: 21. Jun 2016, 10:05

Dadof3 (Beitrag #19) schrieb:

Zu der eingangs erwähnten medizinischen Bewertung: Diese gelten für "Lärm", das ist unerwünschter Schall. Das Hören der selbst ausgewählten Musik ist aber kein Lärm, und das hat Relevanz für die Gesundheitsschädlichkeit.


Wie ZeeeM schon schrieb: Den Sinneszellen ist es egal, ob der Lärm subjektiv angenehm empfunden wird. Die Schädigung geschieht durch den Schalldruck. Was du wohl meinst, sind zusätzliche Stressempfindungen, die bei einem Presslufthammer o.ä. eher entstehen als bei Musik..


[Beitrag von Panzerballerino am 21. Jun 2016, 10:09 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#25 erstellt: 21. Jun 2016, 11:51
Wenn der Klang unangenehm erscheint neigt man eher zum zurückdrehen. Darin besteht auch die Gefahr bei Kopfhörern.
Willi.E
Stammgast
#26 erstellt: 21. Jun 2016, 11:58
Ich weiß nicht wie viel dB es sind, aber mir sind die meisten Android-Phones schon zu leise, bei voller Lautstärke, höre schon gerne mal bis Anschlag. Aber wenn ich wirklich zuhören will, dann in einer angenehmen Lautstärke, meist weniger als die Hälfte, was das Gerät geben kann.
Live-musikhörer
Inventar
#27 erstellt: 21. Jun 2016, 13:54

cr (Beitrag #10) schrieb:

Klassische Musik pflege ich - so möglich - in Originallautstärke zu hören, somit sind Spitzen von deutlich über 100dB sicher drinnen

Ich auch (maximal 105 dBA).
jororupp
Inventar
#28 erstellt: 21. Jun 2016, 15:37
Meist höre ich so um die 75 bis 80 dB, je nach Stimmung und Musik darf auch mal der Boden beben...

Gruß

Jörg
8erberg
Inventar
#29 erstellt: 21. Jun 2016, 16:07
Hallo,

na ja, zu hoher Schalldruck ruiniert die Ohren, das geht ruck-zuck.

Ich kenn genug ehemaliger "Kollegen" (DJs) die bereits im Alter von 30 Jahren Hörgerät tragen müssen.

Von daher: Laut ist out.

Peter
miro_1111
Inventar
#30 erstellt: 21. Jun 2016, 16:13

8erberg (Beitrag #29) schrieb:
Hallo,

na ja, zu hoher Schalldruck ruiniert die Ohren, das geht ruck-zuck.

Ich kenn genug ehemaliger "Kollegen" (DJs) die bereits im Alter von 30 Jahren Hörgerät tragen müssen.

Von daher: Laut ist out.

Peter


Also ich bin weit jenseits der 30 und brauche kein Hörgerät ... ich denke, es ist ein Unterschied, ob man sich über mehrere Stunden die Ohren mit 110db zudröhnt, oder ob man, wie ich, in einigen wenigen Filmszenen 110db erreicht.

Heimkino muss schon halbwegs realistisch klingen, damit es Spaß macht ... und das geht mMn nicht mit einer Explosion mit 70 oder 80db ...
cr
Moderator
#31 erstellt: 21. Jun 2016, 16:24
Wenn man nicht dauernd in-ear-verstöpselt mit lauter Musik durchs Leben rennt, bei Rockkonzerten brav die Ohren verstopft und nicht auf Techno-Parties abhängt, keinen Lärmberuf hat, passiert gar nichts, wenn man mal laut Musik hört. Zumal die meisten mit ihren Miniboxen sowieso keine adäquate Lautstärke zusammenkriegen (wobei ich laut hören mit schwchbrüstigen Boxen für gefährlicher halte als mit großen, denn das Ohr reagiert nicht auf tiefe Töne, sondern auf auf hohe Frequenzen sehr empfindlich, und genau die bekommt man mit Übersteuerung (Clipping)). .Ich empfinde das seit jeher als sehr unangenehm und muss mir sofort die Ohren verstopfen oder gehen. Die anderen scheinen solche Mißstände aber nie zu merken, sodass man sich durchaus Gedanken über die Hörfähigkeit etlicher Leute machen kann

Dass DJs mit 30 taub sind, ist ja jetzt kein Wunder, von ruck-zuck würde ich da nicht reden, sondern von permanenter Überlastung. Sie könnten ja zumindest geschlossenen KH verwenden, da sie sowieso welche brauchen


[Beitrag von cr am 21. Jun 2016, 16:35 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#32 erstellt: 21. Jun 2016, 17:33
Die PA Anlagen in diversen Clubs oder auf Clubbings/Festen sind ja auch teilweise eine Frechheit. Müssen nichtmal falsch angesteuert werden, teilweise sind die vom Hersteller so höhenlastig abgestimmt, dass 1. ein extrem unangenehmes Klangbild resultiert 2. die Hochtöner schnell am Ende sind, sie übersteuern/klirren/zerren, und das ignoriert wird, und trotzdem munter lauter aufgedreht wird. Teilweise kann man wirklich nicht länger als 10 Minuten drinbleiben, ohne um sein Gehör zu fürchten.

Die Gehörempfindlichkeit wurde ja schon angesprochen. Hier ne Grafik dazu:

8erberg
Inventar
#33 erstellt: 21. Jun 2016, 18:06
Hallo,

man sollte stets einen Saitenschneider dabeihaben

Die Jugendfeuerwehr hatte in meinem Heimatkaff am Sonntag bei der Gewerbeschau wieder dafür gesorgt, dass ich ihren Stand wegen entsprechender akustischer Umweltverschmutzung lieber nicht besucht habe...

Mein Gehör ist mir wichtiger.

Peter
Mickey_Mouse
Inventar
#34 erstellt: 21. Jun 2016, 18:21
früher war alles besser
zu "meiner" Zeit standen auf allen Dorf- oder Scheunen-Feten Kühlschrank große Trümmer in den Ecken und neben den mehreren 30 oder 40cm Treibern steckten da eine ganze Batterie an Piezo Hochtönern drin.
Der riesige Vorteil war, dass diese Teile so dermaßen gekreischt haben, dass man sich da ganz weit von entfernt hat, auch wenn die noch gar nicht voll aufgedreht waren.
Und wenn das Kreischen so laut wurde, dass es auch am Lagerfeuer/Grill richtig nervig wurde, dann war es Zeit zu gehen, dann dauert es auch nicht mehr lange bis zu den Schlägereien...
8erberg
Inventar
#35 erstellt: 21. Jun 2016, 18:30
Hallo,

...glückliche Jugendtage

Peter
miro_1111
Inventar
#36 erstellt: 22. Jun 2016, 09:17
scheint halbwegs seriös zu sein:

"...Einer Schalldosis’ von 85 dB(A) bei 40 Wochenstunden entspricht … [ein] Schallpegel von 95 dB(A) bei 4 Wochenstunden. Bei 101 dB(A) ist die gleiche Schalldosis bereits nach einer Stunde erreicht” (S. 20 ). Dies sind gleichzeitig die Einwirkzeiten, die nach der Beurteilung von Lärm am Arbeitsplatz durch den Verein Deutscher Ingenieure (VDI 2058-3, 1999 – 02, zitiert nach Maschke & Hecht, 2000) bei den gegebenen Schallintensitäten nicht überschritten werden dürfen, damit das berufsbedingte Hörschadensrisiko nicht ansteigt. ..."

Entnommen aus:

http://www.familienh...sikhoerenwielaut.php
kampfmeersau
Stammgast
#37 erstellt: 23. Jun 2016, 20:04

Plasmatic (Beitrag #16) schrieb:

kampfmeersau (Beitrag #14) schrieb:
Ich denke mal, dass kaum ein "Otto Normalverbraucher" mit Nachbar im Mietshaus, Reihenhaus oder Doppelhaushälfte länger über 85dB hören kann, was ja auch das bisherige Ergebnis bestätigt.
Lauter hört man unter 30 in den Clubs, oder über 30 höchstens noch im (Car-Hifi-optimierten) Auto.

Wir leben nunmal in Deutschland, wo sich gern Leute sehr schnell beschweren, und es auch drakonische Lärmschutzverordnungen gibt. Im Ausland wird das deutlich lockerer gesehen.


Ein Hoch auf das freistehende Einfamilienhaus!
Die Umfrage meint aber die Lautstärke, mit der man freiwillig hört. :prost


Darum möchte ich später auch mal ein kleines Einzelhaus haben, fehlen nur noch Frau, Geld, und fester Job nach dem Studium...

Aber auch die Studentenbude im Dorf ist nicht übel. Mal bin ich laut, mal andere, keiner klingelt sturm oder ruft die Polizei, wie es wohl in einigen anderen Mietshäusern zugeht. Außerdem finden hier direkt vor der Tür mehrere Male im Jahr Schützen-, Sänger-, oder Dorffeste statt, manchmal steht sogar ein Autoscooter nur 10 Meter entfernt. Also alle lärmerprobt.
Da schaue ich dann auch mal nen Film auf Kino-Lautstärke, muss dafür aber auch mal Rumänische Popmusik am Sonntagmorgen ertragen. Toleranz auf allen Seiten, und es klappt auch.

Nochmal zum Thema "freiwillige Lautstärke": Ich merke tatsächlich, dass man im Alter seltener Laut hört. Seit etwa 5 Jahren (jetzt 32 Jahre alt) merke ich, dass ich wesentlich weniger laut aufdrehe, selbst wenn ich könnte. Daher werden auch die diversen Anlagen Stück für Stück umgerüstet, kleiner, dafür ggf. edler. Bis Mitte/Ende 20iger habe ich noch gern aufgedreht, zumindest im Partyraum oder im Auto, mittlerweile weicht das immer öfter der "Berieselung". Nur Filme sollten nach wie vor auch in Kinolautstärke sein, wenn es dann Uhrzeit, Situaton und Anlage zulassen.
Dadof3
Inventar
#38 erstellt: 23. Jun 2016, 20:13

kampfmeersau (Beitrag #37) schrieb:
Darum möchte ich später auch mal ein kleines Einzelhaus haben, fehlen nur noch Frau, Geld, und fester Job nach dem Studium...

Also die Frau ist im Hinblick auf das Ziel aber kontraproduktiv ...
kampfmeersau
Stammgast
#39 erstellt: 23. Jun 2016, 20:39

Dadof3 (Beitrag #38) schrieb:

kampfmeersau (Beitrag #37) schrieb:
Darum möchte ich später auch mal ein kleines Einzelhaus haben, fehlen nur noch Frau, Geld, und fester Job nach dem Studium...

Also die Frau ist im Hinblick auf das Ziel aber kontraproduktiv ... :D


Gibt auch Ausnahmen... Meine Ex fand meine Standlautsprecher total gut und wollte sogar, dass ich die Bespannung abnehme, weil es mit den einzeln sichbaren Chassis besser aussieht... Leider passte es nicht überall so gut...
Dadof3
Inventar
#40 erstellt: 23. Jun 2016, 20:42
Ich meinte eher den Zielkonflikt zu dem, was direkt hinter dem Wort "Frau" kam - und Voraussetzung für das Einzelhaus ist.
kampfmeersau
Stammgast
#41 erstellt: 23. Jun 2016, 20:53
Och, dann stelle es halt um: Geld, fester Job, Einzelhaus und dann kommt Frau...

BTW:

cr (Beitrag #31) schrieb:
Wenn man nicht dauernd in-ear-verstöpselt mit lauter Musik durchs Leben rennt, bei Rockkonzerten brav die Ohren verstopft und nicht auf Techno-Parties abhängt

Immer diese Vorurteile... JEDE MUSIKRICHTUNG schädigt das Gehör bei gleichem Pegel, nicht nur Rock und Techno. Geht mal in eine Wagner-Aufführung ins Konzerthaus... Danach hatte ich genauso Ohrenklingeln wie nachm Kaiserkeller aufm Hamburger Kiez oder Raves in der Ziegelei in Groß Weeden, nur weniger durchgeschwitzt, da keine Tanzveranstaltung.


[Beitrag von kampfmeersau am 23. Jun 2016, 21:00 bearbeitet]
cr
Moderator
#42 erstellt: 23. Jun 2016, 23:05

Geht mal in eine Wagner-Aufführung ins Konzerthaus..Danach hatte ich genauso Ohrenklingeln wie nachm Kaiserkeller aufm Hamburger Kiez oder Raves in der Ziegelei in Groß Weeden,


Was meinst du ist der Unterschied zwischen Rockmusik und Klassik? Klassik hat idR lange leise Passagen, Rockmusik ist immer laut

Ich war schon oft in der Oper und in Konzerten (Salzburger Festspiele, Wiener Musikverein). Ich hatte danach nie Ohrenklingeln. Würde mich interessieren, wer sonst schon bei klassischer Orchestermusik im Konzertsaal Ohrensausen bekommen hat! Ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis, die auch öfter mal ins Konzert/Oper gehen.
Auch Taubheitserkrankungen bei Dirigenten sind eher selten, und die kommen mehr mit Musik in Berührung als Konzertgeher und sind auch näher dran. Gefährdet sind v.a. Orchestermusiker in Blech- und Holzbläsernähe

In dieser lesenswerten Broschüre wird der Pegel für den Dirigenten einer BigBand mit 86dB angegeben
https://www.google.c...tS4WR2Ho-q_3uh2DifCA

Nochmals Dirigent: "Wir wissen aus Expositionsmessungen bei einem Musikhochschulorchester, dass diese Schalldruckpegel bei Orchestermusikern häufig übertroffen werden“, berichtet Bernhard Richter vom Freiburger Institut für Musikermedizin, „nur der Dirigent und das Cello am ersten Pult blieben unterhalb der Grenzwerte"
http://www.faz.net/a...-laerm-12935166.html

Dass es beim Dirigenten leiser ist als im Auditorium, vermag ich nicht zu gauben
kampfmeersau
Stammgast
#43 erstellt: 23. Jun 2016, 23:39
Auch diverse elektronische Musikrichtungen haben ruhigere Passagen... Kann sein dass das heute anders ist, aber Anfang 2000er gab es die noch. Und wenn man hört was im Moment so angesagt ist, ist das eh eher "Fahrstuhlmusik" von damals: Sanfte Beats und bloß nichts Hartes...
Panzerballerino
Inventar
#44 erstellt: 24. Jun 2016, 06:31
Die Lautstärke ist gerade in Klassikorchestern ein Problem:

http://www.aerzteblatt.de/archiv/62817
http://sciencev1.orf.at/science/news/36065
8erberg
Inventar
#45 erstellt: 24. Jun 2016, 06:43
Hallo,

na, bei klassischen Kompositionen ist ein fff recht selten, geschweigende denn ein ffff....

Klar kann ein Symphonieorchester wenn alle "fleissig feste" druffmachen den Krach eines Düsenjets beim Starten produzieren.

Letztlich ist es den Nerven im Innenohr völlig schnurzpiepegal ob sie von einem Presslufthammer, von van Beethoven oder von Techno gemeuchelt werden - der Effekt ist der Gleiche.

Peter
miro_1111
Inventar
#46 erstellt: 24. Jun 2016, 06:48

8erberg (Beitrag #45) schrieb:
...

Letztlich ist es den Nerven im Innenohr völlig schnurzpiepegal ob sie von einem Presslufthammer, von van Beethoven oder von Techno gemeuchelt werden - der Effekt ist der Gleiche.

Peter


Sehr richtig. Es kommt nur darauf an, dass dem Ohr genug Zeit gegeben wird, sich zu erholen ... selbst kurzzeitige Schallpegel von 110db sind ohne Schädigung zu verkraften.
cesmue
Inventar
#47 erstellt: 24. Jun 2016, 06:55
Ich höre selten, wenn dann über KH. Bei maximaler Lautstärke und meist nur eine Stunde lang. Mein Fiox1 ist bei "88" gesperrt, ob das Db sind weiss ich leider nicht.
Dadof3
Inventar
#48 erstellt: 24. Jun 2016, 07:57

8erberg (Beitrag #45) schrieb:
Letztlich ist es den Nerven im Innenohr völlig schnurzpiepegal ob sie von einem Presslufthammer, von van Beethoven oder von Techno gemeuchelt werden - der Effekt ist der Gleiche.

Auf das Ohr vielleicht (wobei ich mir selbst da nicht mal sicher wäre), aber Schall löst noch ganz andere Gesundheitsprobleme aus. Und die sind sehr wohl auch davon abhängig, welcher Art der Schall ist, wo er auftritt, was wir dabei gerade tun und wie wohl wir uns fühlen usw.

Lärm kann depressiv machen und das Risiko für Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen.
Auch Tinnitus als vermeintlich physischer Folgeschaden hat eine starke psychologische Komponente.
8erberg
Inventar
#49 erstellt: 24. Jun 2016, 08:46
Hallo,

das ist klar, vor allen Dingen die Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem wurden bei Bewohnern in Flughafennähe (Düsseldorf, Frankfurt) langfristig untersucht und festgestellt.

Ich erinnere mich an die leidlichen Diskussionen damals mit den Arbeitern in der Textilindustrie die zum Teil garnicht den Gehörschutz tragen wollten, und das bei einem wirklich fiesen Lärmpegel in der Weberei von 106 - 110 dB(A).
Einige in der Spulerei (immerhin noch 95 dB(A) weigerten sich und arbeitsrechtliche Maßnahmen halfen auch nicht unbedingt...

Damals war es normal das jemand der "in der Fabrik" (im Westmünsterland damals gleichbedeutend mit Textilindustrie) gearbeitet hatte im Alter fast taub war. Die "anderen Erkrankungen" fielen ja auch kaum weiter auf, da die Menschen eh aufgrund der durchlebten schlechten Zeiten nicht so alt wurden wie heute.

Ich glaube die inzwischen fast alle geschlossenen Betriebe würden heute auch keine Mitarbeiter mehr kriegen, das "leise Sterben" der mal in Deutschland mit fast 1.000.000 Beschäftigten Textil- und Bekleidungsindustrie ist von daher langfristig auch nicht groß weiter aufgefallen, obwohl es anfangs für viele Menschen eine Katastrophe darstellte.

Peter
Dadof3
Inventar
#50 erstellt: 24. Jun 2016, 09:37
Auf einer Führung durch die Zeche Zollverein kamen wir auch durch die Wipperhalle. Da wurden die Loren umgekippt und der Inhalt fiel in darunter fahrende Waggons oder auf Bänder. Der Lärm war ohrenbetäubend. Wer dort arbeitete, war nach wenigen Jahren vollständig taub. Das wusste man, wenn man dort anfing, und wurde so akzeptiert. Der Preis dafür, dass die ganze Familie ein gutes Einkommen hatte.
WilliO
Inventar
#51 erstellt: 24. Jun 2016, 11:34
Das hat mein Vater als Schlosser in einer Waggonfabrik über 45 Jahre mehr oder weniger erlebt: Ohrenbetäubender Lärm!
Resultat: Seit Jahren schwerhörig!
Ich habe da auch mal 6 Monate gejobbt und kann daher auch aus eigener Erfahrung reden

Aber, 1972 o. 73 habe ich die Stones in der damaligen Kölner Radrennbahn erlebt. Das war ebenfalls ohrenbetäubender Lärm und ich erinnere mich
noch gut an die Schlagzeile im Kölner Expreß am Folgetag: "Die Stones spielten mit 140dB"!
Ich habe nach dem Konzert den Motor meines alten Ford 12M, der wahrlich nicht leise war, nicht mehr gehört.
Gottseidank gibt es diesen Wahnsinn nicht mehr

Gruß
Willi
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