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Wie hört man heute Musik?

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Autor
Beitrag
MartinAusNRW
Neuling
#1 erstellt: 17. Nov 2014, 11:39
Hallo!

Ich hätte gerne Tipps, wie man heute Musik hört.

Ich habe alle meine CDs in das FLAC-Format (verlustfrei) konvertiert und auf Festplatte gespeichert um Platz im Wohnzimmer zu sparen.

Eingebaut habe ich die Festplatte dann in eine Smart-TV-Zusatzkiste.
Mit dem Handling bin ich aber ganz und gar nicht zufrieden.
Über die Fernbedienung und dem Fernseher als Ausgabemedium einzeln Lieder auszuwählen, das macht kein Spaß.

Wahrscheinlich ist die vernünftige Lösung sehr naheliegend, denn irgendwie werdet Ihr ja auch Eure Musik hören.

Aber zum Musikhören extra einen PC starten ist auch nicht praktisch (darüberhinaus wüsste ich auch nicht, was für ein Programm man auf dem PC dafür installieren sollte.) Kann man das mit einem Tablett als Steuereinheit machen? Software? Einsatz eines NAS?
Freue mich über Nachricht, wie Ihr es macht. Bitte um Nachsicht, wenn die Frage zu trivial erscheint. Bin Generation 50+µ (µ ist eine sehr kleine Zahl)

Weiterhin:
Der AV-Receiver ist immer mit dem Fernseher gekoppelt. Wenn ferngesehen wird, erfolgt die Audioausgabe über den AV-Receiver.
Nun kommt es vor, dass jemand seichte Fernsehkost sehen will, ich aber lieber Musik höre.

Wie kann ich über Kopfhörer Musik hören, während im Raum das Fernsehprogramm aus den Boxen kommt?
Da benötige ich einen weiteren Verstärker? Oder gibt es da andere Lösungen?

Letzte Frage:
Habe soeben am Wochenende in der Wirtschaftswoche (Ausgabe 17.11.2014) von dem neuen Audioformat mit 96kHz, 24bit und den zugehörigen Audioquellen gelesen.
Brauche ich dafür nur ein geeignetes Abspielgerät oder auch sonstige Hardware (AV-Receiver) neu?

vorhandene Ausstattung:
Durchschnittlicher Pioneer 5.1 AV-Receiver , ca. 3 Jahre alt (Typbez. Gerade nicht zur Hand) , + mittlere Teufel-Boxen (5.1, mit Kabel). Kabel-LAN und WLAN im Wohnzimmer vorhanden.

Danke für Hinweise!
Martin
dharkkum
Inventar
#2 erstellt: 17. Nov 2014, 11:59

MartinAusNRW (Beitrag #1) schrieb:

Über die Fernbedienung und dem Fernseher als Ausgabemedium einzeln Lieder auszuwählen, das macht kein Spaß.


Das kommt die Benutzeroberfäche des Abspielers an. Ich habe da schon einiges durch von den Mediaplayern in den TVs über externe Mediaplayer aber nichts kommt meiner Meinung nach an XBMC (neuerdings Kodi) bzw. die Variante Openelec ran.




MartinAusNRW (Beitrag #1) schrieb:

Aber zum Musikhören extra einen PC starten ist auch nicht praktisch (darüberhinaus wüsste ich auch nicht, was für ein Programm man auf dem PC dafür installieren sollte.) Kann man das mit einem Tablett als Steuereinheit machen? Software? Einsatz eines NAS?


Ein Mini-PC mit Openelec. Ist sehr schnell installiert, braucht sehr wenig Resourcen und man kann sich die Benutzeroberfäche über sog. Skins anpassen.

Steuerung über Tablett ist auch möglich.

NAS brauchst du nicht unbedingt wenn die Dateien auf einer externen Platte vorliegen. Im Gegenzug kannst du dann sogar über Openelec die Mediadateien auf der externen Platte im Netz freigeben.
Mickey_Mouse
Inventar
#3 erstellt: 17. Nov 2014, 13:06
in etwa so hier sieht es typischerweise aus, wenn ich Musik höre.

allerdings hat da auch jeder andere Vorstellungen.
Wenn ich (konzentriert) Musik hören möchte, dann eine CD meist von vorne bis hinten durch. Die Auswahl der "passenden" CD dauert da schon eine Weile. Da stöber ich schon gerne mal durch die Album Cover mit den Beschreibungen dazu oder die Interpreten Liste.

Ich habe z.B. auf iTunes eine einzige Playliste und die beinhaltet die Titel, die auf den iPod Touch im Handschuhfach vom Auto kopiert werden. Ich kann mir nicht vorstellen, mit zum Musik hören Playlisten anzulegen. Ich wähle die Alben eben so aus oder lasse sie mir vielleicht nach Genre oder Jahr vor sortieren.

Dazu liebe ich es, zu dem Lied auch den Text zu haben. Da immer weniger CDs die Lyrics im Booklet abgedruckt haben (und ich inzwischen dafür eine Lesebrille aufsetzen muss ) sind diese Lyrics Addons ein Segen.

Ich habe das auf einem NUC laufen, der bootet so schnell bzw. ist immer an (5W im Idle). Ansonsten kann man dafür auch einen Raspberry Pi (sehr langsam bei der Bedienung), Amazon Fire-TV oder sowas nehmen.
Edward_74
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 17. Nov 2014, 16:21
Hi Martin!

Habe auch meine CDs im Flac-Format gerippt und spiele diese mit JRiver Media Center ab.
Ist echt ne super Sache! In der Thateransicht können auch noch Bilder zur aktuellen Wiedergabe aus dem Internet wiedergegeben werden.
Außerdem kannst Du damit alle Metadaten der Flac-Dateien schön nutzen und hast eine gute Übersicht mit diversen Sortierungen nach Interpret, Alben usw. usw., natürlich mit Coveransichten.
Der Abspieler ist Touchscreen optimiert und lässt sich außerdem per Handy bzw. Tablet steuern.

Aktuell habe ich das Programm noch auf meinem PC laufen.
Wenn der Keller endlich fertig ist zieht JRiver um auf einen kleinen PC, Laptop oder HTPC.
Hosky
Inventar
#5 erstellt: 17. Nov 2014, 16:36
Ich habe ca. 2000 CDs auf einer NAS und bediene meinen Netzwerkplayer (Streamer) per iPad. Komfortable Sache. In meinem Fall hängt der Streamer direkt an Aktiv-LS ohne zwischengeschalteten AVR o.ä., da ich zB solche Anforderungen nicht habe:


Der AV-Receiver ist immer mit dem Fernseher gekoppelt. Wenn ferngesehen wird, erfolgt die Audioausgabe über den AV-Receiver.
Nun kommt es vor, dass jemand seichte Fernsehkost sehen will, ich aber lieber Musik höre.

Wie kann ich über Kopfhörer Musik hören, während im Raum das Fernsehprogramm aus den Boxen kommt?

Eine Möglichkeit: Wenn der Streamer einen Kopfhörerausgang hat, kannst Du an der Quelle hören, während der TV über den AVR läuft. Falls nicht, vom Streamer über einen Umschalter entweder an einen KHV oder den AVR.


Habe soeben am Wochenende in der Wirtschaftswoche (Ausgabe 17.11.2014) von dem neuen Audioformat mit 96kHz, 24bit und den zugehörigen Audioquellen gelesen.
Brauche ich dafür nur ein geeignetes Abspielgerät oder auch sonstige Hardware (AV-Receiver) neu?

Die meisten Streamer können das heutzutage bis 24/192. Ob mans hört, ist eine ganz andere Frage...
Passat
Moderator
#6 erstellt: 17. Nov 2014, 16:56
AVR einschalten, auf NET umschalten, Album wählen, Play drücken.
Am AVR habe ich neben dem TV auch noch einen kleinen 10"-Monitor angeschlossen, der sich automatisch mit dem AVR ein- und ausschaltet.
Da kann ich dann im OSD des AVRs navigieren, ohne den TV einschalten zu müssen.

Playlists o.Ä. habe ich nicht, da ich zu 99,9% nur komplette Alben höre und keine Mixe oder einzelne Titel.

Oft nehme ich aber auch die entsprechende CD in die Hand und lege die in den CD-Player oder lege eine LP auf.
Oder ich krame noch mal in alten Kassettenaufnahmen und werfe eine Kassette ins Tapedeck und lasse mich von meinem Musikgeschmack von vor 20-30 Jahren überraschen. Einiges von dem alten Kram gefällt mir heute nicht mehr, einiges aber doch immer noch.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 17. Nov 2014, 17:00 bearbeitet]
Endman
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 17. Nov 2014, 17:04
Also ich hab im letzten Jahr den ganzen Servermist eingestampft, ein großes (G-R-O-S-S-E-S) Regal gebaut und hör wieder normal CD, so mit Hülle und Booklet über eine stinknormale, budget- und raumoptimierte Stereoanlage. Mit dem Filekram kann ich echt nix anfangen, nichts in der Hand ist mir zu wenig Feeling, irgendwie erhöht das zu stark die Beliebigkeit. LPs sind mir wiederum zu kompliziert. Ich hab damals die Einführung der CD miterlebt und diese Faszination hält immer noch an...
Wir hatten die Diskussion auch schon im Bekanntenkreis. Bin bisher eigentlich immer auf Verständnis gestossen.
Im Prinzip find ich's aber wurscht wie man Musik hört, hauptsache ist der Spass und die Faszination an der Sache, unabhängig vom Medium!


[Beitrag von Endman am 17. Nov 2014, 17:06 bearbeitet]
Voland
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 17. Nov 2014, 17:39
Schon interessant, wie verschieden die Vorlieben sind...

Ich wiederum bin froh, alles als Flac-Datei oder teilweise mp3 auf der Platte zu haben und nicht jeweils in Platten oder CD-Regalen (die noch da sind) wühlen zu müssen. Mit den ganzen extra-Geräten wie Netzplayer etc. kann ich nicht viel anfangen, da ändern sich viele Dinge so schnell ... wozu andauernd neue Geräte kaufen.

Meine Musiksammlung verwalte ich mit foobar 2000. Ich habe bisher noch kein Gerät gesehen, dass an Komfort und Übersicht einer Musikverwaltung auf PC/notebook auch nur näherungsweise herankommt. Ab einer gewissen Menge wird es mit diesen kleinen displays definitiv unübersichtlich.

foobar kann UPnP ... und so kann ich auf dem Fernseher via WLAN ganz bequem mit Fernbedienung sowohl in den playlisten als auch der kompletten Musikbibliothek herumsuchen und abspielen, wonach mir ist.

Wenn ich mir ein Album anhören möchte, dann wähle ich es aus und spiele es ab. Niemand hindert mich daran, es komplett zu hören oder auch nicht. Ist doch nur eine Frage der Konzentration.
azeg
Stammgast
#9 erstellt: 17. Nov 2014, 17:48
Kleinen "Teufel"-Streamer an dem der WIMP-Hifi Account und alle freigegebenen Netzwerk-Devices eingebunden sind.
10" Pad und Anlage einschalten, bis die Endstufen freigeschaltet haben, ist schon die erste Playliste oder das erste Album gewählt und spielt los.
Seit ich WIMP-Hifi habe, greife ich nur noch seltenst auf meine Festplattenarchive bzw. CD´s selbst zu.
Die GUI ist prima und lädt super zum Schnüffeln in neuen Alben oder Musikvorschlägen ein.
Pauliernie
Stammgast
#10 erstellt: 17. Nov 2014, 17:52
Hallo,

ich habe die alte 5.1 Anlage 2013 ausgetauscht und wieder eine Stereo-Kette installiert. Surround ist bei uns nicht so ein Thema, da wir uns nur selten DVD's ansehen. Für den Fernsehton oder die gelegentliche DVD reicht uns eine Soundbar von Canton völlig aus.

Ich höre sonst überwiegend CD oder Internetradio via Squeezebox Touch.

Meine CD-Sammlung (ca. 600 Stück) habe ich zwar mal auf Festplatte gespeichert, um die Musik über die Squeezebox zu streamen aber das ist mir etwas zu umständlich und somit nutze ich es nicht. Da ich die CD's auch nur in MP3 gerippt habe (war ein Fehler), ist die Soundqualität zudem auch nicht sonderlich berauschend. Derzeit wechsel ich peux a peux alte, schlecht klingende CD's aus den 80er und 90er Jahren aus, gegen neuere remasterte Aufnahmen oder neuere BEST Of von den jeweiligen Interpreten.

Die alten CD's zu hören, vorallem über meine neuen LS, macht definitiv keinen Spaß.

In Sachen Musik bin ich eher Oldschool. Bei mir gibt es keine Musikdownloads mit irgendwelchen komprimierten Dateien oder irgendwelche Bezahlmusik aus dem Internet. Auch gebrannte CD's sind nicht mein Sache. Eine CD-Sammlung mit gebrannten Scheiben ist irgendwie keine Sammlung.

Einen Plattenspieler habe ich zwar noch im Keller aber in meinem Wohnzimmer kein Platz und die meisten Platten habe ich in den letzten Jahren verkauft. Aber Vinyl zu hören, wäre für mich auch eine Option wenn die Gegebenheiten dafür passen würden.

So das war mal mein Senf dazu.

Gruß
Pauliernie


[Beitrag von Pauliernie am 17. Nov 2014, 17:58 bearbeitet]
sl.tom
Stammgast
#11 erstellt: 17. Nov 2014, 17:56

Passat (Beitrag #6) schrieb:
Oder ich krame noch mal in alten Kassettenaufnahmen und werfe eine Kassette ins Tapedeck und lasse mich von meinem Musikgeschmack von vor 20-30 Jahren überraschen. Einiges von dem alten Kram gefällt mir heute nicht mehr, einiges aber doch immer noch.

...und manches gefällt nach Jahrzehnten auch wieder.

Gruß Tom
Voland
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 17. Nov 2014, 18:38
@Pauliernie

Derzeit wechsel ich peux a peux alte, schlecht klingende CD's aus den 80er und 90er Jahren aus, gegen neuere remasterte Aufnahmen oder neuere BEST Of von den jeweiligen Interpreten.

Vorsicht mit dem Wegwerfen ... ich registriere so manchen "Remaster", der zu Tode komprimiert wurde. Und bei "best of" bin ich manchmal überrascht, statt klassischer Abmischung eines bekannten Titels eine neue, nicht unbedingt bessere Version zu hören. Will damit absolut nichts gegen gutes Remastering sagen; aber die Tendenz ist sehr durchwachsen. Nach erster Euphorie bin ich froh, noch alle älteren CDs vergügbar zu haben.


[Beitrag von Voland am 17. Nov 2014, 18:40 bearbeitet]
sl.tom
Stammgast
#13 erstellt: 17. Nov 2014, 18:39
100% ACK

Gruß Tom
Pauliernie
Stammgast
#14 erstellt: 17. Nov 2014, 22:15

Voland (Beitrag #12) schrieb:
@Pauliernie

Derzeit wechsel ich peux a peux alte, schlecht klingende CD's aus den 80er und 90er Jahren aus, gegen neuere remasterte Aufnahmen oder neuere BEST Of von den jeweiligen Interpreten.

Vorsicht mit dem Wegwerfen ... ich registriere so manchen "Remaster", der zu Tode komprimiert wurde. Und bei "best of" bin ich manchmal überrascht, statt klassischer Abmischung eines bekannten Titels eine neue, nicht unbedingt bessere Version zu hören. Will damit absolut nichts gegen gutes Remastering sagen; aber die Tendenz ist sehr durchwachsen. Nach erster Euphorie bin ich froh, noch alle älteren CDs vergügbar zu haben.


nein, ich schmeisse die nicht weg aber wenn sich die alten Aufnahmen ohne jegliche Dynamik und Klarheit anhören dann macht das definitiv keinen Spaß, selbst wenn man den Lautstärkeregeler auf 12.00 Uhr dreht. Ich denke da sind bei mir so um die 150 CD's die in diese Bereich fallen.

Ich weiß, das nicht jede neue Aufnahme automatisch auch gut abgemischt ist. Ich versuche daher über CD-Rezensionen herauszufiltern ob sich ein Kauf lohnen könnte. Ein bisschen Glück gehört auch dazu.
Ohrenschoner
Inventar
#15 erstellt: 17. Nov 2014, 22:31
Selbst "heute" höre ich ausschliesslich Musik von CD....
Hab ehrlicherweise keine Lust/kein Interesse (und keine Ahnung wie) meine Musiksammlung
zu streamen,rippen ,umwandeln oder was auch immer....
...komme mir da auch irgendwie versklavt vor...
...vllt. bin ich aber auch zu alt für so "neumodisches" Zeug...
Passat
Moderator
#16 erstellt: 17. Nov 2014, 22:50

Pauliernie (Beitrag #14) schrieb:
nein, ich schmeisse die nicht weg aber wenn sich die alten Aufnahmen ohne jegliche Dynamik und Klarheit anhören dann macht das definitiv keinen Spaß, selbst wenn man den Lautstärkeregeler auf 12.00 Uhr dreht.


Naja, es ist eher anders herum.
Bei Remastered etc. wird immer mehr Dynamik rausgedreht.

Ein Beispiel:
Peter Gabriel "So":
Vinyl und CD der 1986er Erstauflage haben einen DR von durchschnittlich 12.
Bei der 2010er Remastered-Version sinkt der durchschnittliche DR-Wert auf 10.
Die 2012er 25th Anniversary-Version hat sogar nur einen durchschnittlichen DR-Wert von 8.

Oder Charly Antolini Beispiel für Dynamik: "Knock Out":
Vinyl-Direktschnitt von 1981 hat 20, CD von 1990 hat 17, CD von 2011 hat 16.

Es gibt unzählige Beispiele, wie mit jeder neuen Auflage die Dynamik immer weiter eingedampft wird.

Grüße
Roman
cr
Moderator
#17 erstellt: 17. Nov 2014, 23:15

gegen neuere remasterte Aufnahmen oder neuere BEST Of von den jeweiligen Interpreten.


Dazu wollte ich grade anmerken: Wo sind denn die besseren remasterten CDs als die aus den 80er Jahren? Mir fällt da nicht viel ein....


[Beitrag von cr am 18. Nov 2014, 03:38 bearbeitet]
Ohrenschoner
Inventar
#18 erstellt: 18. Nov 2014, 09:06
Und warum macht man das mit der reduzierten Dynamik ?
Eigentlich impliziert das Wort remastered doch für den Käufer :
Boah, geil, hört sich bestimmt besser an als die alte Version...


[Beitrag von Ohrenschoner am 18. Nov 2014, 09:07 bearbeitet]
Observer01
Inventar
#19 erstellt: 18. Nov 2014, 09:31

Ohrenschoner (Beitrag #18) schrieb:
Und warum macht man das mit der reduzierten Dynamik ?


damit es sich lauter anhört und das impliziert "Boah, geil, hört sich besser an". Außerdem machen das "alle" so, man muß da mithalten.
peacounter
Inventar
#20 erstellt: 18. Nov 2014, 09:39
Naja, das hat schon auch einen gewissen Sinn.
Dynamikkompression wird schon immer betrieben, ohne wäre Musik im Alltag fast nicht hörbar.
Und gerade im Auto oder unterwegs mit dem Player bzw Smartphone würden die leisen Stellen sonst untergehen.
Dass das aber oft übertrieben wird ist unstrittig.
Aber die volle natürliche Dynamik will eigentlich keiner.

@te:
Zum hören über Kopfhörer bietet sich imo am besten ein portabler Player oder das Smartphone an.
Dann bist du auch am flexibelsten was die ortswahl angeht und kannst zb auch mal im Garten bzw auf dem Balkon hören.


[Beitrag von peacounter am 18. Nov 2014, 09:57 bearbeitet]
Observer01
Inventar
#21 erstellt: 18. Nov 2014, 09:57
klar, macht es natürlich Sinn zu komprimieren, ohne das kann man Musik nicht hören sondern hört nur einzelne Instrumente da der Zusammenhalt im Mix fehlt. Abgesehen von der Reduktion der Dynamik erzeugt man auch einen Zusammenhalt im Mix, den sogenannten "Glue", so das der Eindruck eines ganzen Musikstückes ensteht und nicht eine lose Ansammlung von Tönen und Klängen (natürlich ist beim Glue auch die Auswahl und Kombination der Instrumente, das Panning, die Klangfarben wichtig).

Mir gefällt sogar bei einigen Modernen Musikproduktionen die höhere Lautheit. Nur wenn ich mir z.B. von Genesis das neuste Remaster von "Wind and Wuthering" anhöre, da habe ich das Gefühl streckenweise vor einer lauten Klangwand zu sitzen, daß macht keinen Spass mehr.
Passat
Moderator
#23 erstellt: 18. Nov 2014, 10:08

Observer01 (Beitrag #21) schrieb:
klar, macht es natürlich Sinn zu komprimieren, ohne das kann man Musik nicht hören sondern hört nur einzelne Instrumente da der Zusammenhalt im Mix fehlt. Abgesehen von der Reduktion der Dynamik erzeugt man auch einen Zusammenhalt im Mix, den sogenannten "Glue", so das der Eindruck eines ganzen Musikstückes ensteht und nicht eine lose Ansammlung von Tönen und Klängen (natürlich ist beim Glue auch die Auswahl und Kombination der Instrumente, das Panning, die Klangfarben wichtig).


Das stimmt so nicht.
Bei Livekonzerten gibts z.B. i.d.R. keine Dynamikkomprimierung und da wird aus den Musikstücken auch keine "lose Ansammlung von Tönen und Klängen".

Und viele Produzenten haben inzwischen eingesehen, das diese Dynamikkompression überzogen ist.
Bei neueren Produktionen wird deshalb häufiger nicht mehr so stark an der Kompressionsschraube gedreht.

Diese Dynamikkompressionsgeschichte spielt übrigens nur bei Pop/Rock eine Rolle.
Bei anderen Musikrichtungen wie Klassik, Jazz etc. findet eine Dynamikkompression kaum statt.

Grüße
Roman
peacounter
Inventar
#24 erstellt: 18. Nov 2014, 10:12
Also sobald ein Schlagzeug dabei ist MUSS man imo komprimieren
Auch im Jazz.
Und so diszipliniert singen, dass der kompressor unnötig wird, kann eigentlich auch so gut wie keiner.


Das mit den USB-sticks ist natürlich auch ne Möglichkeit aber da es hier ja ausschließlich ums hören mit KH geht, halte ich einen mobilen Player bzw das vermutlich eh vorhandene Smartphone für die elegantere Lösung.
Und die Infos zu den Titeln und Alben sind auch nochmal besser und schneller im Überblick.


[Beitrag von peacounter am 18. Nov 2014, 10:27 bearbeitet]
merlin-md
Stammgast
#25 erstellt: 18. Nov 2014, 12:17

MartinAusNRW (Beitrag #1) schrieb:
Hallo!

Ich hätte gerne Tipps, wie man heute Musik hört.
...


Hallo Martin,

deine Frage und die darauf folgende Diskussion finde ich wirklich sehr interessant, und das inspiriert mich zu einer längeren Antwort.
M.E. befinden wir (und vor allem die junge Generation) uns gerade in einem ziemlichen Umbruch der Hörgewohnheiten. Die Hifi-Puristen unter uns mögen mich bitte nicht steinigen, aber ich habe es am eigenen Leibe erlebt, wie durch die Nutzung der aufstrebenden Streaming-Dienste (von eigenen Quellen und aus dem Internet) völlig neue Möglichkeiten entstehen, die mir wieder neue Freude am Hören gebracht haben, ohne das ich einschneidende Kompromisse bei der subjektiv empfundenen Klangqualität eingehen musste.

Ich lese hier im Forum schon einige Jahre mit großem Interesse mit, bevor ich mich entschlossen habe, mich anzumelden und auch mal aktiv zu beteiligen.
Seit Kindesbeinen mache ich selbst aktiv Musik (Geige, Gitarre, ein wenig Klavier), höre gern eine Vielzahl von Musik-Gengres, von Klassik, über Folk, Rock, Blues bis Jazz und habe einen gewissen Anspruch an die Qualität der Klänge, die aus den heimischen Lautsprechern kommen. Aus Interesse an Audio-Elektronik und Mangel an damaligen Angeboten habe ich mich seinerzeit auch selbst mit dem Verstärker- und Boxenbau beschäftigt. Eine nette Episode, die beendet war, als in den 90er Jahren auch im Osten Deutschlands die Möglichkeiten grenzenlos wurden.

Aber warum schreibe ich das? Weil ich - um auf deine Eingangsfrage zurück zu kommen - gerade jetzt auf Grund der bisherigen Erfahrung einen radikalen Schnitt gemacht habe. Schon länger war mir aufgefallen, dass meine Neigung CDs zu hören etwas abnahm. Ich hörte im Grunde nur einen kleinen Teil meiner CD-Sammlung immer wieder, weil ich keine Lust hatte, manuell in den Schätzen zu wühlen.

Mit der Suche eines klangstarken "Internet-Radios" für die Küche, das auch ohne PC-Bedienung Musikquellen über WLAN abspielen und bei Partys auch mal auf der Terrasse zum Einsatz kommen sollte, hat alles begonnen. Das war der Punkt, mich näher mit Streaming-Komponenten, wie Sonos, Raumfeld u.a. zu beschäftigen, bin dann schließlich beim Raumfeld One der ersten Generation gelandet. Damit war mein Einstieg in die neue Welt gemacht: Das Hören digitaler Musikquellen, von wo auch immer, und dies ohne den Computer hochfahren zu müssen...

2 Jahre später habe ich nun das RF-System erweitert, hatte mir zum Start des ersten nationalen Streaming-Dienstes einen Simfy-Premium-Account zugelegt, meine vollständige CD-Sammlung mit iTunes gerippt und getaggt, die Scheiben im Schrank verstaut und schließlich - jetzt kommt's - nach reiflicher Überlegung und Abstimmung mit der Familie, meinen inzwischen 20 Jahre alten HiFi-Turm (AKAI-Verstärker, Sound-Prozessor/Equalizer, CD-Player, Tuner, Doppelkassettendeck, Plattenspieler) und die damals relativ guten ATL Regalboxen abgestoßen und im Wohnzimmer durch große aktive Standboxen Raumfeld Stereo L ersetzt.

Mehr als streaming-fähige Aktiv-Lautsprecher, eine digitale Sammlung (Base, NAS) und eine mobile Steuereinheit (Controller, Tablet, Smartphones) brauche ich nicht mehr und bin äußerst zufrieden mit der Klangqualität sowie den neuen Party-Beschallungsmöglichkeiten (synchroner Klang in allen Räumen inkl. Terasse). Im übrigen habe ich mir seitdem keine CD mehr gekauft, und die geschenkten Exemplare werden unverzüglich in die digitale Sammlung integriert.

Das allerschönste daran: Seitdem höre ich wieder viel mehr Musik, bin neugieriger geworden, entdecke dadurch wieder Neues, lasse mich von Musikempfehlungen online oder in Zeitschriften treiben, mir Alben anzuhören, die ich mir wohl nie im Leben gekauft hätte, und hab dabei so manches Kleinod auf Playlists zur Wiederverwendung verewigt.
Ich weiß und verstehe, dass viele Enthusiasten das anders sehen, aber ich persönlich muss Musik nicht mehr besitzen, sondern will nur drauf zugreifen können, wann immer ich Musik hören möchte.

Um Extra-Diskussionen über Audioformate, Dynamikkompression etc. vorzubeugen: Klar, ich höre natürlich mit guten Lautsprechern sehr wohl zarte Unterschiede zwischen komprimierten und nicht komprimierten Audio-Dateien, gebe aber zu Protokoll, dass man(ich) im Falle des digitalen Mediums CD keinen, wirklich keinen Unterschied zwischen dem Audiotrack auf der CD und einem unkomprimierten Streaming-Format hört, denn beide sind am digitalen Verstärkereingang gleich bis auf Bit. Und die mit hoher Bitrate komprimierten Dateien sind immer noch besser als ihr Ruf...

Und was mir noch wichtig ist: Ich will hier gar keine Herstellerwerbung betreiben (alle kochen auch nur mit Wasser, vieles ist Neuland und manchmal noch mit heißer Nadel gestrickt), denke nur, dieser Streaming-Zug, auf den inzwischen auch alle großen Hifi-Hersteller mit ihren Netzwerkplayern aufgesprungen sind, ist echt innovativ und nicht mehr zu stoppen.

Also nochmal zur Ausgangsfrage: Wie hört man heute Musik? Was kann ich dir empfehlen?

Besorge dir einen bezahlbaren Netzwerk-Player, den du an deine vorhandene Stereo-Anlage anschließt und schaue, ob und wie du - und natürlich die Family - damit klar kommst. Wenn der Player (wie bei mir) langsam aber sicher zu deiner Hauptquelle werden sollte, wirst du vielleicht auch platzsparende und bezahlbare Aktivlautsprecher schätzen lernen, die die Streaming-Funktionalität schon drin haben. Ach so, die Bedienung des Systems über den Smart-TV wäre ebenfalls möglich ist aber - wie du sagst - wirklich sehr unhandlich und nicht zu empfehlen. So habe ich den Line-Out des Fernsehers einfach an die aktiven Lautsprecher angeschlossen und habe so nebenbei einen sehr guten Fernsehton. Da wir wenig DVDs/Bluerays schauen, ist mir guter Stereoklang wichtiger als 5.1 oder 7.1.

Fürs separate Hören mit Kopfhörern habe ich noch keine Empfehlung, außer dass du ev. einen separaten Kopfhörerverstärker an den Ausgang eines transportablen Streaming-Players anschließt. Ich bin überzeugt, dass es in nicht allzu ferner Zukunft auch in dem System meiner Wahl eine mobile Streaming-Box mit direktem Kopfhörer-Ausgang geben wird...

Soweit meine persönlichen Anmerkungen zu einem spannenden Thema, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Allgemeingültigkeit.

Grüße
Martin (aus Sachsen-Anhalt)
Observer01
Inventar
#26 erstellt: 18. Nov 2014, 12:22

Passat (Beitrag #23) schrieb:


Das stimmt so nicht.
Bei Livekonzerten gibts z.B. i.d.R. keine Dynamikkomprimierung und da wird aus den Musikstücken auch keine "lose Ansammlung von Tönen und Klängen".

Und viele Produzenten haben inzwischen eingesehen, das diese Dynamikkompression überzogen ist.
Bei neueren Produktionen wird deshalb häufiger nicht mehr so stark an der Kompressionsschraube gedreht.



also das bei Livekonzerten nicht komprimiert wird kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Der Kompressor ist doch nur ein Werkzeug zur Bearbeitung der Dynamik und kein Teufelszeug. Man kann im übrigen auch den umgekehrten Weg einschlagen und die Dynamik erhöhen z.B. wenn man die Attackzeit erhöht.

Mit "lose Ansammlung von Tönen und Klängen" habe ich vielleicht etwas übertrieben, aber glaube mir es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen einem unkomprimiertem Mix und dem richtigen Einsatz eines guten Kompressors bzw. Kompressor Plugin und zwar nicht nur um die Lautheit zu erhöhen.


[Beitrag von Observer01 am 18. Nov 2014, 12:23 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#27 erstellt: 18. Nov 2014, 12:30
naja, er meint wohl rein akustische konzerte, z.b. in der klassik oder unverstärkte jazzgeschichten.
cr
Moderator
#28 erstellt: 18. Nov 2014, 14:55
Es gibt Klassik-CDs, die nicht komprimiert sind, Telarc, BIS.
Kann man durchaus gut anhören, aber halt am besten halbwegs in Originallautstärke, dh. Spitzen mit 100-105 dB müssen schon drinn sein von der Anlage her. Mit KH sowieso kein Problem, nur mit 70-80 dB Zimmerlautstärke wird es nichts. Bei kleinen Lautsprechern muss man zumindest den Bass reduzieren, sonst fliegen sie einem um die Ohren (Bsp: Ring ohne Worte/Maazel oder Stokowski/Kunzel).
Pauliernie
Stammgast
#29 erstellt: 18. Nov 2014, 16:59
Hallo,

es ist ist mir schon klar, das Aufnahmen heute bewußt komprimiert und gesoundet werden. Nur ist mir das in sofern egal, sofern sich der Klang der CD für mich gut anhört.Ob das nun reine Lautstärkemanipulation ist und nicht die subjektiv angenommene Dynamik, ist mir letztlich wurst.

Wenn mir der Sound gut gefällt und meine Anlage die CD angenehm reproduziert ist alles okay.
Ohrenschoner
Inventar
#30 erstellt: 18. Nov 2014, 20:44
Finde die Diskussion grundsätzlich interessant,
auch wenn ich bisher absolut nix von rippen,taggen, flic-u. flack und was sonst noch wissen möchte...
...aber wer weiss was ,auch bei mir , die Zukunft bringt...
vllt. bricht ja mein CD-Schrank eines fernen Tages wegen Überfüllung zusammen...
Was macht ihr denn mit den CD`s nachdem sie in irgendeinem Format umgewandelt auf nem Server/Stick oder sonst wo sind ??
Einmotten? Recyceln ?
Ein Bekannter meinte mal das irgendwann die CD`s anfangen zu verrotten ...??
Voland
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 18. Nov 2014, 21:01
Tja Ohrenschoner, interessante Frage, was damit tun? Eigentlich empfinde ich die CDs als Ballast, ebenso die Platten. Sind nur noch Erinnerungs-Relikte; die Emotion, die dran hängt, verhinderte bisher den Verkauf, der mir aber sinnvoll erscheint - durchringen ist angesagt.

Was Haltbarkeit angeht ... ich konnte mit CDs aus "Zugriffsgründen" erst 1989/90 anfangen ... im Schnitt sind meine ca. 20 Jahre alt. Letztens habe ich den Rest konvertiert. Bisher waren keine völlig defekten feststellbar, allerdings gab es doch schon ein paar, die schwerer einlesbar waren (das kann man bei einem guten Konvertierungsprogramm erkennen, das dann versucht, die fehlerhafte Stelle x-fach erneut einzulesen). Da meine Scheiben wirklich gepflegt sind, würde ich sagen: nichts ist für ewig, der Verfall setzt langsam und gemächlich ein. Vielleicht 30..40 Jahre, viel mehr würde ich ihnen nicht geben. Aber zum Troste: Bis dahin sind bestimmt auch die CD-Player ausgestorben...
Passat
Moderator
#32 erstellt: 18. Nov 2014, 21:03

Ohrenschoner (Beitrag #30) schrieb:
Ein Bekannter meinte mal das irgendwann die CD`s anfangen zu verrotten ...?? :?


Das stimmt so pauschal nicht.
In den 80ern gabs mal ein Problem mit CDs.
Aber das lag daran, das damals ein Preßwerk für die Bedruckung der CDs eine falsche Farbe genommen hatte.
Und diese Farbe hat sich durchs Carbonat gefressen und die Aluschicht zerfressen.

Aber diese CDs wurden damals anstandslos umgetauscht.

Ansonsten halten CDs bei normalem Umgang sehr sehr lange.
Ich habe hier noch keinen einzigen Ausfall, auch nicht bei CDs von 1983.

Grüße
Roman
Voland
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 18. Nov 2014, 21:03
@ Pauliernie

Da gebe ich Dir Recht. Mir geht es auch ausschließlich um den Gesamteindruck, also "den Klang" aber und Bewahrung des ursprünglichen Charakters. Zuerst bemerkte ich das Kompressionsdilemma auch nur am manchmal merkwürdigen gepressten "Klang". Bis ich dann darauf kam, mir in meiner Musiksammlung eine Spalte trackgain dauerhaft anzeigen zu lassen. Erst später kam ich drauf, mal die DR-Werte zu analysieren.

Es gibt ja auch Remaster, die besser klingen als die alte Version, obwohl richtige Revolutionen eher selten sind
Hat halt auch viel mit "was (scheinbar) Neues Verkaufen wollen" zu tun.

Bei neuen Musikrichtungen stört es mich oftmals nicht, die sind oft schon vom Charakter so angelegt, dass das VU-Meter ab der ersten Sekunde im oberen Drittel verbleibt. Bei Klassik dagegen scheint alles im Lot, da sind Neuauflagen alter Klassiker nahezu immer nahe beim alten Klang und den alten Werten.
Voland
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 18. Nov 2014, 21:07
Martin, danke für deinen ausführlichen Beitrag. Einen (teilweisen) Umbruch von Hörgewohnheiten und gute Möglichkeiten sehe ich durch die neuen Streaming-Dienste auch. Die Unkompliziertheit, die Auswahl. Zufällige Abstecher in neue Gefilde, sei es durch Tipps, Playlist-Tausch, Abspielen ähnlicher Tags oder per Zufall ist schon interessant. Allerdings ergeben sich auch unter Freunden gute Tipps, bei guten Radiosendern oder hier im Forum.

Vieles ist auch mit einer eigenen umfangreichen Musiksammlung möglich, aber das macht Arbeit und man braucht seine Systematik.

Die Frage, seine eigene Musik zu "besitzen" gegenüber dem Zugriff auf eine riesige virtuelle Bibliothek ist eine spezielle. Da sollte man auch den Sammler-Reiz nicht vergessen, der sich bis auf Audio-Files erstrecken kann.

UND

Bezüglich Streaming gibt es für mich auch die Frage der dauerhaften Hoheit (... siehe auch Speicherung in der Cloud - kann wirklich nur ich darauf zugreifen, sind meine Daten da sicher? HaHa, Gruß an Edward, kann ich da nur sagen).

Der Preis für z.B. spotify ist derzeit überschaubar günstig für das, was geboten wird. Aber bleibt das so? Mit einem Handstreich kann der Anbieter oder alle konzertiert andere Preismodelle einführen oder bestimmte Contens sind plötzlich "Gold-Premium-Platinum"-Inhalte und kosten extra. Wäre nicht das erste mal. Die Profitgier ist mir in dieser Branche zu groß, als dass ich auf Dauer daran glaube, man wird diese Einführungspreise dauerhaft bieten.

Was ich "habe", das habe ich und da entscheide ich allein, ob, wann, wie oft ich es abspiele. Und es guckt auch niemand zu und zeichnet meine Vorlieben auf. Ich weiß, hoffnungslos altmodisch (50+...). Aber verlässlich. Insofern hat beides seine Berechtigung.

In dieser Art sehe ich auch Gerätekonfigurationen. Sicherlich für manche wünschenswert, streamingfähige aktive Boxen aus einem Guß zu nutzen. Nur andererseits finde ich es sooo gut, dass klassische Hifi-Verstärker und Boxen, egal ob aktiv oder passiv einfach so sind, wie sie sind und keinen firmware-update benötigen oder nach drei Jahren nicht mehr benutzbar sind, weil wieder mal ein neuer Standard, ein neues Protokoll, ein neuer Stecker verbidlich eingeführt wird.

Was die Formate angeht, so bin ich entspannt. Flac-Dateien oder mp3 VBR0 sind für MICH hohe Qualität und ebenbürtig mit der CD. Es ist mir auch bei genauestem Hinhören bisher noch nicht gelungen, Unterschiede zur CD auszumachen. Ebenso nicht z.B. zu Hi-Res Audio, sofern es die identische Abmischung ist (das ist sie aber oft nicht, daher auch nicht vergleichbar!)
Passat
Moderator
#35 erstellt: 18. Nov 2014, 21:09
Stimmt, es gibt auch gute Remaster-Versionen.
Da wird dann i.d.R. aber so gut wie nie an der Dynamik geschraubt, sondern mit modernen Methoden z.B. das Rauschen der alten Mutterbänder weggerechnet und mal einzelne Spuren klanglich behutsam überarbeitet.
Z.B. bei Gitarre etwas Schärfe rausgenommen, beim Baß ein klein wenig dazugegeben o.Ä.

Grüße
Roman
RudyNRW
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 18. Nov 2014, 22:03
Zu der ursprünglichen Frage zum Musik anhören:

ich habe selbst Sonos, habe aber keine Lust alle CD in Flac umzuwandern.
Mit dem Sonos kann man an sich die Flacs schön abspielen, ich nutze die meistens für Internetradio und Spiele CD.

Zu Lösung um mit Kopfhörer Musik zu geniessen:

mMn würde ein Netzwerk Audio Player die beste, bzw einfachste Lösung.
Hiermit kannst Du die Flacs abspielen, mit Tablet bedienen, und falls Köfhöreranschluss vorhanden, direkt anschliessen und geniessen .
Falls keinen Kopfhöreranschluss vorhanden gibt es 2 Möglichkeiten:
1. Kopfhörerverstärker an den Netzwerkplayer Ausgang und digitale Ausgang an den Receiver
2. Abhängig vom Receiver die Zone 2 benutzen.

Viel Spass bei der Suche!
merlin-md
Stammgast
#37 erstellt: 19. Nov 2014, 12:18

Voland (Beitrag #34) schrieb:
Die Frage, seine eigene Musik zu "besitzen" gegenüber dem Zugriff auf eine riesige virtuelle Bibliothek ist eine spezielle. Da sollte man auch den Sammler-Reiz nicht vergessen, der sich bis auf Audio-Files erstrecken kann.


Hallo Voland,

da hast du natürlich recht. Ich will die Sammlerleidenschaft gar nicht in Abrede stellen, habe nur für mich nach vielen Jahren entdeckt, dass es auch mal eine Wohltat sein kann, sich von Ballast zu befreien.
Aber von meinen Schallplatten konnte ich mich auch noch nicht ganz trennen, auch wenn ich sie jahrelang kaum mehr angefasst habe. Das gleiche trifft für inzwischen für die CDs zu, ich habe sie alle noch, aber sie sind "verdichtet" im Schrank, nehmen nicht mehr so viel Platz weg und es kommen kaum noch welche hinzu. Wenn ich unbedingt einen Titel oder ein Album lokal bei mir haben will, kaufe ich mir die Audio-Files und lege sie direkt ins NAS. Und ich habe endlich am Controller oder Tablet wieder einen Überblick über alle Audio-Schätze, kann in allen Covern stöbern, mit Scrollen und Suchfunktion sehr viel eleganter als auf den Knien vorm CD-Regal zu hocken... Jeder kommt mal in die Jahre ...


Bezüglich Streaming gibt es für mich auch die Frage der dauerhaften Hoheit (... siehe auch Speicherung in der Cloud - kann wirklich nur ich darauf zugreifen, sind meine Daten da sicher? HaHa, Gruß an Edward, kann ich da nur sagen).


Kein Widerspruch. Das ist ein generelles Problem, und jeder muss für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist, was er preisgeben will oder nicht.


Der Preis für z.B. spotify ist derzeit überschaubar günstig für das, was geboten wird. Aber bleibt das so? Mit einem Handstreich kann der Anbieter oder alle konzertiert andere Preismodelle einführen oder bestimmte Contens sind plötzlich "Gold-Premium-Platinum"-Inhalte und kosten extra. ...


Die meisten Streaming-Anbieter kosten derzeit ca. 10,00 EUR/Monat, abgesehen von WiMP für ihr HRes-Angebot. Das riesige Musikreservoir und mein Zuwachs an Flexibilität sind mir 10 EUR wert. Außerdem nutze ich intensiv die (immer noch) kostenfreie und schier unendliche Welt des Internetradios, nicht nur mit klassischen Radiosendern, sondern mit Themen-Channels nach meinem Geschmack. Die Preise der Streaming-Anbieter werden nach meiner Meinung ungefähr auf dem Niveau bleiben, denn inzwischen gibts nicht nur einen Anbieter, und weitere werden wie Pilze aus dem Boden schießen, und Konkurrenz belebt das Geschäft. Was (außer vielleicht den gesammelten Playlists und Favoriten) hindert mich, den Anbieter zu wechseln, wenn mir das Angebot oder der Preis nicht mehr gefällt?


Was ich "habe", das habe ich und da entscheide ich allein, ob, wann, wie oft ich es abspiele. Und es guckt auch niemand zu und zeichnet meine Vorlieben auf. Ich weiß, hoffnungslos altmodisch (50+...). Aber verlässlich. Insofern hat beides seine Berechtigung.


(50+)
Stimmt alles. Wenn ich die Musik bei mir zu Hause bunkern will, gibt es alle Titel oder Alben zum Download zu überschaubaren Preisen. Ich habe also auch beim Thema Streaming immer die Wahl. Unsere Kinder machen das nur noch so und kaufen überhaupt keine CDs mehr. Ich denke, das Ende der CD ist damit eingeläutet, ganz unabhängig von der Diskussion über deren begrenzte technische Haltbarkeit.


Sicherlich für manche wünschenswert, streamingfähige aktive Boxen aus einem Guß zu nutzen. Nur andererseits finde ich es sooo gut, dass klassische Hifi-Verstärker und Boxen, egal ob aktiv oder passiv einfach so sind, wie sie sind und keinen firmware-update benötigen oder nach drei Jahren nicht mehr benutzbar sind, weil wieder mal ein neuer Standard, ein neues Protokoll, ein neuer Stecker verbidlich eingeführt wird.


Da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Wer moderne Multiroom-Streaming-Systeme nutzt, muss mit Software-Updates leben. Aber für mich hat das auch einen positiven Aspekt. So bleibst du am Puls der Zeit, profitierst von Neuerungen und neuen Diensten, an die beim Kauf der Anlage noch gar nicht zu denken war. Eine solche Anlage würde sehr schnell moralisch altern, wenn es keine Updates mehr gebe. Aber ist das nicht ein genereller Trend bei allen elektronischen Komponenten? Welcher aktuelle Fernseher (mit Internet-Anschluss) kommt denn noch ohne Update aus, welcher Blueray-Player? Und die neueren digitalen Verstärker hat das Dilemma auch schon ereilt.
Kabel und Stecker? Bei mir kein Thema mehr, höchstens das WLAN, da waren aber alle bisherigen neuen Standards immer abwärtskompatibel.
Ein Hintertürchen habe ich mir offen gelassen. Die großen Raumfeld-Standboxen kann ich ohne Streaming entweder über Line-In oder auch passiv an klassische Verstärker anschließen, nur für den Fall, dass es anders kommt...


Was die Formate angeht, so bin ich entspannt. Flac-Dateien oder mp3 VBR0 sind für MICH hohe Qualität und ebenbürtig mit der CD. Es ist mir auch bei genauestem Hinhören bisher noch nicht gelungen, Unterschiede zur CD auszumachen. Ebenso nicht z.B. zu Hi-Res Audio, sofern es die identische Abmischung ist (das ist sie aber oft nicht, daher auch nicht vergleichbar!)


Das sehe ich ganz genau so.

Grüße
M.
Voland
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 19. Nov 2014, 21:33
Wir haben ja offenbar recht ähnliche Vorstellungen.

Ich habe überhaupt nichts gegen Firmware/Software-Updates an der richtigen Stelle - z.B. am Computer. Im Vergleich dazu gibt es aber Gerätschaften, die ohne dergleichen problemlos und unkompliziert dauerhaft funktionieren (mein Stereo-Verstärker, meine Boxen sind knapp 25 Jahre alt und werden bis zum Ende ohne updates wie gewünscht funktionieren). Ich wünsche mir, dass bestimme Stellen der Wiedergabekette (und noch viel mehr lebenswichtigere Sachen im Haushalt) einfach beständig und unkompliziert bleiben, ohne jeden (W)Lan-Zugang.

Für mich ist seit vielen Jahren der PC (notebook, Tablett, ähnliche Darreichungsformen) das Zentrum des Geschehens, wo ich updates akzeptiere und den Grund verstehe. Ich habe seit den 1980ern Computer und sehe im Rückblick die Schnelligkeit der Veränderung, auch die Notwendigkeit der häufigen! Erneuerung. Alle funktonierten bis zuletzt, waren aber irgendwann überfordert oder es fehlt ihnen etwas Entscheidendes. Der PC im weitesten Sinn ist für mich die sinnvollste "Zentrale" für Steuerung, Speicherung, Streaming und Weitergabe von Informationen - auch im Audio-Bereich. Daher will ich der Einfachheit halber nicht noch weitere komplexe Zusatzgeräte, sondern binde ihn lieber direkt in die Wiedergabekette ein.

Straming ... "das Ende der CD ist damit eingeläutet"
Jein. Ich glaube eher an eine Entwicklung ähnlich Vinyl und kann es nur psychologisch erklären. Rein von den viel schlechteren technischen Daten ist es völlig unerklärlich, dass man heute überhaupt noch neue Schallplatten produziert (zumal dies wohl in 98% der Fälle voll digital passiert und erst bei Erstellung des Masters wieder nutzloserweise analogisiert wird). Aber die Schallplatte lebt in ihrer Niesche kultig weiter und sogar gefühlt etwas auf. Das hat nichts mit tatsächlichem Klang sondern nur mit Gefühl zu tun. Genau so ein Gefühl wird es sein, was viele auch bei der CD hält und lange halten wird: Man hat etwas in der Hand, kann es angucken, aufklappen, im Booklet blättern und es wirkt irgendwie wertig, zumindest "greifbar". Man kann es sammeln, die Lücke einer Reihe komplettieren, man sieht, was man hat. Das fehlt den bits und bytes in der Datei, die man sich erst mit virtueller Album-Art und mit Hilfe einer guten Musikverwaltung schön denken muss, wenn man darauf Wert legt.

Und in diesem gefühlt "Greifbaren" liegt nach meinem Gefühl auch eine Art Wertschätzung gegenüber dem musikalischen Inhalt, den man sich bei bits und bytes auch erst virtuell dazudenken muss. So verstehe ich zumindest das Argument, ich lege eine Platte auf/eine CD ein und höre mir ganz bewusst und mit Genuß genau diese Mugge an und lass mich nicht ablenken.

Am Ende kommt es auf die Musik an; darauf, sich in sie versenken zu können, egal, welches Medium aufliegt, driniegt oder streamt.
sl.tom
Stammgast
#39 erstellt: 19. Nov 2014, 22:15

Ohrenschoner (Beitrag #15) schrieb:
...vllt. bin ich aber auch zu alt für so "neumodisches" Zeug... :L

Sag das nicht: seit ich meine CDs als FLAC auf einen USB-Stick abgelegt habe und diesen in den AVR schiebe, höre ich wieder viel häufiger Musik - und das, obwohl mein alter CDP sich für jede CD "merkt", welche Stücke mir nicht gefallen und es dadurch recht bequem ist, weil nicht ewig die schlechten Stücke übersprungen werden müssen.

Aber der eigene Kopf weiß halt sehr wohl, auf welchen Scheiben etliches nicht wirklich gut ist und schon legt man diese CD nimmer ein, weil man nach 20 Minuten oder so schon wieder die Scheibe wechseln müßte - da ist es einfach bequem, mit der FB kurz das Verzeichnis zu wechseln und kann alle CDs einer Band am Stück hören.

Seither hat sich meine CD-Sammlung sogar vergrößert...
Zumindest ich habe dadurch die Lust am Musik hören wiederentdeckt.

Gruß Tom
Ohrenschoner
Inventar
#40 erstellt: 20. Nov 2014, 09:19
@Voland :
Ich hätte es ,was deine beiden letzten Posts angeht, nicht besser ausdrücken können
Letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen was er/sie tut oder lässt...
Blöd ist nur wenn man irgendwann hoffnungslos ins Hintertreffen gerät bloß weil man
eben nicht bereit ist jeder Neuerung hinterherzuhecheln...
In bestimmten Fällen sind wir da immer mehr "die Sklaven des Systems"...
MartinAusNRW
Neuling
#41 erstellt: 20. Nov 2014, 09:38
Hallo zusammen!

Ganz herzlichen Dank für Eure rege Diskussion und die vielen wertvollen Hinweise.
Das muss ich jetzt für mich ein bisschen sortieren.

Damit will ich die Diskussion aber nicht abwürgen.

Offensichtlich, ist das ein Thema, dass viele interessiert.

Martin (Themenersteller)
Weischflurst
Gesperrt
#42 erstellt: 21. Nov 2014, 00:25
Bei mir gibt es fast nur Musik von Festplatte, seit mehr als fünfzehn Jahren.

Lange Zeit bestand meine Anlage nur aus Endstufe und Lautsprechern, jeweils in Verbindung mit einem PC. Mittlerweile ist der Fernseher in Verbindung mit einem RasPi das bevorzugte Abspielgerät, hier gibt es auch ganz komfortable Mediatheken verschiedener TV-Sender. Der Computer ist zum Fileserver und DSP/Frequenzweiche geworden und wird nur noch für die Stream-Flat direkt betrieben. Bis es auch dafür ein Plugin für Kodi gibt.

Hifi im klassischen Sinne hatte ich in diesem Jahrtausend gar nicht mehr.
Kekskopf
Stammgast
#43 erstellt: 21. Nov 2014, 00:53
Und so mach ichs:

70% Festplatte (FLAC/Mp3), 20% Vinyl, 10% Onlinestreams (Bandcamp, Grooveshark Youtube)
Hab meinen (leider lauten) Rechner in ein anderes Zimmer gestellt und entsprechend Kabel für USB, Monitor und Ton verlegt.
Dazu noch einen zusätzlichen An/Aus Taster verlegt. Über den kann ich den Rechner vom Wohnzimmer bequem hoch- und runterfahren.
Als Player Software verwende ich Winamp, Fernsteuerung über mein Android Phablet. Monitor nicht nötig für Musik.
Verwende die Sofware GRemote ein wahrer Segen!!!
Damit kann ich auf die freigegebene Ordnerstruktur zugreifen, Songs in die Widergabeliste befördern, Zufall an aus und so weiter.
Bei Bedarf kann ich die Maus über den Touchscreen steuern und die Andoird-Tastatur als Eingabe nutzen.

FbrzoBW343qRff2NNZ9hX-rc9275rw8cYBPV2MQckSLj25BnUyFTFibwkqaWJrVHyw=h900

Das kann ich nur jedem empfehlen!! Ist besser als jeder Smart TV oder Streaming Box oder was auch immer. PC's sind ja auch sehr leise und günstig geworden. Muss ja nicht viel Leistung haben.
Bei Bedarf mach ich einfach meinen TV an und geh in den Browser für Youtube oder sonstiges, alles bequem vom Handy aus.
Andere sind auch immer sehr begeistert wenn ich das vorführe.

Musik abspielen:
1. Knopf drücken, PC fährt hoch
2. zwei Minuten warten (PC ist eh fast immer an)
3. GRemote startet automatisch beim Hochfahren
4. Wähle mit meinem Handy das gewünschte Stück/Album/Ordner aus und drücke auf Play

Alles ohne Monitor/Bildschirm, bequemer gehts garnicht. Mach ich seit Jahren so.


[Beitrag von Kekskopf am 21. Nov 2014, 00:55 bearbeitet]
cr
Moderator
#44 erstellt: 21. Nov 2014, 02:16
Mich wundert eigentlich nur, dass PVC-Platten noch so ein Thema sind, da ich alle bereits 1983-91 entsorgt habe (die, die voraussichtlich nicht auf CD kommen würden, habe ich dann 1991 auf DAT gesichert und 1999 auf CDR(W) gebrannt - waren zum Glück nicht viele, bei einigen kam dann doch noch die CD).
Derzeit habe ich alles sowohl auf CD/CDR(W) und lossless auf Festplatten.
Apalone
Inventar
#45 erstellt: 21. Nov 2014, 03:11

Kekskopf (Beitrag #43) schrieb:
......

Musik abspielen:
1. Knopf drücken, CD-Player fährt hoch
2. Null Minuten warten (CD-Player ist sofort an)
3. CD-Player-Display startet automatisch beim Hochfahren
4. Wähle mit meinem Finger das gewünschte Stück auf der Fernbedienung aus und drücke auf Play

Alles ohne Monitor/Bildschirm, bequemer gehts garnicht. Mach ich seit Jahren so.

.....


Soll heißen:
das andere ist völlig (!!!) uninteressant, oder?!?
Kekskopf
Stammgast
#46 erstellt: 21. Nov 2014, 03:39
? ?
Was meinst du mit alles andere?
In dem Absatz wollte ich nochmal darlegen dass ich mit meinem System mit wenigen Schritten zur Musik komme.
Bei PC, Festplatte und so denken viele gleich, dass es kompliziert ist.
Apalone
Inventar
#47 erstellt: 21. Nov 2014, 04:51
Ich habe dein Zitat verfälscht...

Ich halte halt nichts vom Massenspeicher als Abspielmedium...
Kekskopf
Stammgast
#48 erstellt: 21. Nov 2014, 05:48
Haha ok, bin nicht auf die Idee gekommen mein eigenes Zitat zu lesen.
Massenspeicher sind halt mit Abstand das bequemste. CD's konnte ich noch nie leiden.
peacounter
Inventar
#49 erstellt: 21. Nov 2014, 07:20
Ich wundere mich ein bischen, dass mein Vorschlag mit dem mobilen Player nicht mal kommentiert wurde.
Es geht immerhin darum, dass der te ausschließlich ein Problem beim hören über Kopfhörer hat, weil dann seine Frau nicht die Anlage fürs Fernsehen nutzen kann.
Oder fasse ich das falsch zusammen?
Mit einem mobilen Player kann man im ganzen Haus oder auch im garten hören, man hat das Display und die "Fernbedienung" direkt bei sich und Platz genug ist auf den Dingern heute auch (und ansonsten sind viele mit Speicherplätzen erweiterbar).
Was spricht dagegen?
golf2
Inventar
#50 erstellt: 21. Nov 2014, 07:42

MartinAusNRW (Beitrag #1) schrieb:
Hallo!
Aber zum Musikhören extra einen PC starten ist auch nicht praktisch (darüberhinaus wüsste ich auch nicht, was für ein Programm man auf dem PC dafür installieren sollte.) Kann man das mit einem Tablett als Steuereinheit machen? Software? Einsatz eines NAS?

Genau das ist bei mir die Lösung, NAS aufgesetzt, Titel auswählen via Pad und dann an die Anlage.


Letzte Frage:
Habe soeben am Wochenende in der Wirtschaftswoche (Ausgabe 17.11.2014) von dem neuen Audioformat mit 96kHz, 24bit und den zugehörigen Audioquellen gelesen.
Brauche ich dafür nur ein geeignetes Abspielgerät oder auch sonstige Hardware (AV-Receiver) neu?

Eigentlich benötigst Du nur einen DA-Wandler (z.B. Lindy), der an ein Notebook geht via SPDIF an die Anlage gekoppelt ist und dann halt das HiRes Material. Viele AV Receiver haben ja bereits so einen optischen Ausgang, dann benötigst Du einen externen DA-Wandler natürlich nicht.
golf2


[Beitrag von golf2 am 21. Nov 2014, 07:43 bearbeitet]
MartinAusNRW
Neuling
#51 erstellt: 21. Nov 2014, 16:23
@peacpouter

Habe den Vorschag mit dem mobilen Player nur noch nicht kommentiert, weil ich alles nochmal zusammen lesen wollte. Sind ja mittlerweile 50 Einnträge.

Im Prinzip hatte ich 2 Dinge, die mir akteull bei mir nicht gefallen
1) das sehr unbequeme leider nur langsame Blättern mit der Fernbedienung einer Smart-TV - Zusatzkiste um meine konvertierten FLACs zu hören

und 2) die Parallelität von Audioausgabe für Kopfhörer über den AV-Receiver und Konflikt mit der Nutzung des AV-Receivers als Fernsehverstärker.

Ich bin noch hin- und hergerissen, zwischen den 2 im Prinzip aufgezeigten Lösungen:
a) Streaming -Player, also bestehende Anlage mit Sonos Connect oder Teufel Raumfeld Connector an meine Flac-Stücke auf Festplatte und ans Interrnet anbinden.
Beide genannten Verbinder bieten aber wohl nicht die Möglichkeit im Konfliktfall "AV-Verstärker wird vom Fernsehton" belegt einen Kopfhörer diekt zu versorgen, so dass ein Kopfhörerverstärker notwendig wird (wie auch von euch geschrieben).
Habt Ihr einen mobilen Streaming-client auf dem Schirm, an dem man einen Kopfhörer anschliessen kann (Frage insbesondere an Peacounter)?

Danke an: Peacounter, Hosky, RudyNRW, Martin aus Sachsen und an die anderen

b) oder eine Lösung mit einem Media-PC (ggf. als kleine Kiste im Keller). Da muss ich nochmal genau schauen, nach Stromverbrauch und Schnellstart (was ja nach den Aussagen mancher kein Problem sein soll).
Bei dem weiterem Googlen habe ich dann auch interessante HTPC-Anlagen gefunden (bisher kannte ich den Begriff gar nicht, danke für den Tipp), die aber doch schon gut etwas kosten Paket HW+SW, so ab 700 Euro aufwärts.

Meine Bauchschmerzen bei einer reinen Audio-Lösung ählich Sonos, Raumfeld Connector:

Wird nicht kurzfristg auch Video, und für uns interessant, der Zugriff auf die Mediatheken der Fernsehanstalten übers Netz so selbstverständlich sein, dass man doch klugerweise eine Multimedia-Lösung wählt?

Besten Dank an alle und gerne noch weitere Beiträge, weil das offensichtlich nicht nur "mein" Thema ist.

Martin NRW
merlin-md
Stammgast
#52 erstellt: 21. Nov 2014, 17:08

MartinAusNRW (Beitrag #51) schrieb:

Meine Bauchschmerzen bei einer reinen Audio-Lösung ählich Sonos, Raumfeld Connector:

Wird nicht kurzfristg auch Video, und für uns interessant, der Zugriff auf die Mediatheken der Fernsehanstalten übers Netz so selbstverständlich sein, dass man doch klugerweise eine Multimedia-Lösung wählt?

Besten Dank an alle und gerne noch weitere Beiträge, weil das offensichtlich nicht nur "mein" Thema ist.

Martin NRW


Danke, du hast die Diskussion über die Audio-Möglichkeiten ganz gut zusammengefasst.

Für meine Ansprüche steht das Thema Videostreaming auf einem anderen Blatt und kann getrost getrennt behandelt werden.
Mein Smart-TV (Technisat ISIO plus 47) und viele andere halbwegs aktuelle Geräte sind selbst im LAN/Internet, haben eine eigene Platte und können Mediatheken und Online-Videotheken abspielen.
Der Fernseher kann außerdem per DLNA auf ein NAS im Heim-LAN zugreifen.
Wer Videos neben den Audio-Dateien im selben Speicher bunkern will, sollte nur drauf achten, dass die NAS-Kapazität groß genug ist.

Grüße
M.
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