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Chinch auf XLR Adapter?

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Norman1337
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Aug 2014, 20:19
Hallo!

Ich gedenke, mir die M-Audio M3-8 zuzulegen.
Diese sollen aber ein ziemlich lautes Grundrauschen aufweisen.
Das Grundrauschen lässt sich aber reduzieren, wenn man den XLR Input benutzt, nicht den RCA.

Dennoch möchte ich die LS an meinem Verstärker anschließen, da ich sie neben dem Musik Produzieren auch für meinen Plattenspieler und meine PS3 verwenden möchte. Leider hat der Verstärker nur ein Chinch-Out.

Gibt es da eine Art von Interface oder so?
Weil von asymmetrisch auf symmetrisch geht ja bekanntlich nicht so problemlos...

Danke,
Norman
XdeathrowX
Inventar
#2 erstellt: 02. Aug 2014, 20:24
Schau dir mal DI Boxen an. Diese werden zwischen unsymmetrische und symmetrische Leitungen geschaltet.

Ich würde aus Kostengründen jedoch erst einmal einen Cinch-XLR-Adapter probieren.
Norman1337
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 02. Aug 2014, 20:29
Muss ich einfach nur eine DI-Box dazwischen schalten?
Dann probier ich das mal aus, Preis ist noch im Budget drin

Danke für die schnelle Antwort!
Mickey_Mouse
Inventar
#4 erstellt: 02. Aug 2014, 20:42
wo hast du gehört, dass das Grundrauschen bei Verwendung von XLR geringer ist als bei Cinch?
ich kann da keinen Umschalter sehen, d.h. alle Eingänge werden parallel betrieben!
Das Rauschen ist ein Konstruktionsfehler und ändert sich nicht mit der Strippe vorne dran, warum sollte es?
XdeathrowX
Inventar
#5 erstellt: 02. Aug 2014, 20:42
Korrekt, einfach dazwischen hauen...
cr
Moderator
#6 erstellt: 02. Aug 2014, 20:46
Wieso soll asymm. auf symmetrisch nicht gehen? Habe seit Jahren meinen CDP (Cinch) so am Verstärker (Klinke oder XLR), simples Kabel.
boep
Inventar
#7 erstellt: 02. Aug 2014, 20:51
Von Cinch auf XLR genügt ein einfacher Adapter.

http://www.thomann.de/de/neutrik_na2mpmf_xlr_malecinch.htm
Norman1337
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 02. Aug 2014, 20:59
Das mit dem Rauschen stand in irgendeinem Testbericht als Userkommentar.

Man kann also problemlos ein asymmetrisches Signal in einen Input leiten, der der ein symmetrisches erwartet?
Mickey_Mouse
Inventar
#9 erstellt: 02. Aug 2014, 21:16
das ist im Prinzip EIN Eingang!
es macht absolut gar keinen Sinn, von einem Cinch Verstärker erst mit einem Adapter auf XLR zu gehen und in der Box wird daraus wieder ein asymmetrisches Signal gemacht. Nimm eine Cinch Strippe und gehe in den asymmetrischen Eingang, das ist der "Geradeaus-Weg".

Das Rauschen ist in beiden Fällen exakt dasselbe (weil es damit überhaupt gar nichts zu tun hat).
Norman1337
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 02. Aug 2014, 21:20
Ja, ich sollte es zuerst mit einem direkten Weg in den RCA versuchen, wenn das Rauschen mich stören sollte, dann kann ich es mal mit dem XLR versuchen, ihr habt ja recht

Danke für eure Hilfe!
cr
Moderator
#11 erstellt: 02. Aug 2014, 21:25
Die User-Kommentare muss man nicht alle ernst nehmen. Die rauscht sicher nicht nennenswert.
Manche sind ja nicht mal in der Lage, einen Lautsprecher richtig anzuschließen.
Mickey_Mouse
Inventar
#12 erstellt: 02. Aug 2014, 21:29
wenn es Grundrauschen ist, dann ist das auch da, wenn du gar nichts anschließt!
man kann Grundrauschen nicht durch einen anderen Anschluss reduzieren.
Norman1337
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 02. Aug 2014, 21:48
Das mit dem Rauschen stand im Testbericht, angeblich ähnlich so laut wie die JBL LSR308.
Jemand Erfahrung mit denen?

Ich werde es eh ausprobieren
Für den Preis mit schöner Echtholzfront und drei Wege, Mittel- und Hochtöner im Koax...
Da werde ich das Rauschen verkraften können

Zur Not gehen sie einfach wieder zurück
audiophilanthrop
Inventar
#14 erstellt: 02. Aug 2014, 22:46

boep (Beitrag #7) schrieb:
Von Cinch auf XLR genügt ein einfacher Adapter.

http://www.thomann.de/de/neutrik_na2mpmf_xlr_malecinch.htm

Nur weil es solche Adapter gibt und diese im Prinzip funktionieren, heißt das noch lange nicht, daß das nicht Murks ist. Von der Gleichtaktunterdrückung des symmetrischen Eingangs hat man so garnix, und jede Masseschleife kann frei schalten und walten.

Deutlich schlauer ist ein Adapterkabel wie hier beschrieben. Muß man sich wahrscheinlich selber zusammenlöten. Wer den Ausgangswiderstand seiner Quelle kennt, kann ggf. auch noch einen gleich großen Widerstand in die Verbindung Masse - Cold auf Ausgangsseite löten, um die Impedanzen noch deutlich besser zu symmetrieren und die CMRR noch einmal deutlich zu erhöhen.

Bei Inbetriebnahme der Lautsprecher würde ich empfehlen, den Eingangspegelsteller ordentlich runterzudrehen. Kann ruhig auf -12 dB stehen, dann wäre die Eingangsempfindlichkeit etwa 675 mV für 90 dB auf 1 m. Wenn einem das Grundrauschen dann noch nicht zusagt, Pech, viel weniger wird's nicht mehr werden.

Ich verstehe nicht, warum preisgünstige Aktivmonitore immer noch so oft deulich rauschen. Verbauen die da immer noch TL072er in der Weiche, machen sie sich zuwenig Gedanken über die Pegelverteilung, oder was?


[Beitrag von audiophilanthrop am 02. Aug 2014, 22:49 bearbeitet]
cr
Moderator
#15 erstellt: 03. Aug 2014, 02:08
Was ist an dem Adapter Besonderes, was die Cordial & Co-Kabel nicht haben?
Hatte bisher noch nie Probleme mit Cinch auf Klinke.

Allerdings würde ich gleich so ein Kabel empfehlen und nicht den obigen klobigen Adapter, wo man dann erst wierder ein Kabel dazu braucht. Ist sogar billiger: http://www.thomann.de/de/cordial_cfu_15_mc.htm

Wenn man ein vorhandenes Cinch-Kabel nützen will und die Boxen auch Klinke haben, dann würde das da reichen: http://www.thomann.de/de/the_sssnake_1820_adapter.htm

Aber wie oben richtig bemerkt: Wenn die Boxen eh auch asymmetrisch haben, ist der Umweg über symmetrisch sinnlos.


[Beitrag von cr am 03. Aug 2014, 02:15 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#16 erstellt: 03. Aug 2014, 05:05

Mickey_Mouse (Beitrag #9) schrieb:
......Das Rauschen ist in beiden Fällen exakt dasselbe (weil es damit überhaupt gar nichts zu tun hat).


Das kommt aber auf die Schaltung der Geräte an.
Meine T+A Kette mit Sony Digitalweiche war mit Adapterkabeln nicht betreibbar: das Rauschen war so laut (nicht Grundrauschen, "Betriebsfehlerrauschen"), dass es kaum mit Musik überhaupt übertönbar war. Das hatte gem. Sony- und T+A Support mit den unterschiedlichen Betriebspegeln von PA und HiFi zu tun (-4/+10 dB).

Nachdem alles symmetrisch verkabelt war: völlige Ruhe...

Aber:
in den allermeisten Fällen funktionieren simple Adapterkabel in der Tat, ja auch schon zigmal gemacht (die obige Kette ist jetzt auch schon wieder 14 Jahre im Einsatz)
Jeck-G
Inventar
#17 erstellt: 03. Aug 2014, 07:32

Meine T+A Kette mit Sony Digitalweiche war mit Adapterkabeln nicht betreibbar: das Rauschen war so laut (nicht Grundrauschen, "Betriebsfehlerrauschen"), dass es kaum mit Musik überhaupt übertönbar war. Das hatte gem. Sony- und T+A Support mit den unterschiedlichen Betriebspegeln von PA und HiFi zu tun (-4/+10 dB).
Wären dann +4/-10dB, wobei auch noch der Referenzpegel (0dBv -> 1V, 0dBu ->0,774V) unterschiedlich ist, siehe hier. Eine vernünftige Vorstufe müsste aber auch in der Lage sein, Pegel jenseits von 1,55V (+4dBu) zu liefern, moderne Quellgeräte wie CD-Player haben oftmals einen solchen Pegel, so dass man nicht noch unnötig verstärken muss (ältere analoge Quellen wie Tape rauschen ohnehin mehr als man durch eine größere Verstärkung in der Vorstufe hinzubekäme).

Allgemein:
Normalerweise betreibt man Vorstufe usw. mit möglichst hohen Pegeln (natürlich ohne die Ein- oder Ausgänge zu übersteuern) und dreht erst an der Enddstufe bzw. den Aktivlautsprechern auf den maximal gehörten Pegel runter. Dann hat man auch weniger Probleme mit Rauschen und man nutzt auch vernünftig den Aussteuerungssbereich seines Digitalcontrollers.


[Beitrag von Jeck-G am 03. Aug 2014, 07:34 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#18 erstellt: 03. Aug 2014, 22:21

cr (Beitrag #15) schrieb:
Was ist an dem Adapter Besonderes, was die Cordial & Co-Kabel nicht haben?
Hatte bisher noch nie Probleme mit Cinch auf Klinke.

Allerdings würde ich gleich so ein Kabel empfehlen und nicht den obigen klobigen Adapter, wo man dann erst wierder ein Kabel dazu braucht. Ist sogar billiger: http://www.thomann.de/de/cordial_cfu_15_mc.htm

Leider entsprechen solche Kabel i.d.R. elektrisch einem gewöhnlichen unsymmetrischen Kabel + Adapter. Das ganze funktioniert normalerweise nicht schlechter als eine unsymmetrische Strippe - aber eben auch nicht besser.

Der Witz an Fig 15...
Adapterkabel unsymmetrisch auf symmetrisch (D. Self)
...ist wie gesagt, daß man vom symmetrischen Eingang auch was hat. Selbst wenn sonstwas für Masseschleifenströme über den Schirm rennen, die invertierende Seite hat quasi den direkten Draht zum Massepotential direkt am Ausgang. Die Gleichtaktunterdrückung liegt zwar durch die nicht perfekte Symmetrie (wie gesagt) mit enem typischen Eingang je nach Ausgangsimpedanz nur im Bereich 20-50 dB, aber das ist schon mal eine ganze Ecke besser als die 0 dB der doofen unsymmetrischen Verbindung.

Wer es genauer wissen will, sollte sich mal den Generic Student Seminar Handout des Herrn Whitlock zu Gemüte führen.
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