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Klein und Hummel

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.Kallo.
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Aug 2015, 06:34
Liebe Mithörer,
ich brauche ein paar Infos: Derzeit habe ich einen Denon AVR 1508 an dem ich im Stereobetrieb ein Paar Teufel Ultima 40 betreibe (ich bin zufrieden). Nun hat sich aber Wohnungstechnisch einiges geändert, so dass ich keine Standboxen mehr aufstellen kann  Nun muss ich auf kleinere bzw. Regallautsprecher ausweichen und habe (ich hab doch kein Geld) 2 Klein und Hummel RX120H geschenkt bekommen, traue mich aber nicht die an zu schließen da die Nennimpendanz mit 83 Ohm angegeben ist. Volle Lautstärke konnte ich bisher nicht fahren und wird wohl auch so bleiben. Kann mir jemand sagen ob das mein AVR mitmacht oder fängt der an zu qualmen?

Danke Kallo
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 26. Aug 2015, 06:42
Hallo,

na ja, die K+H Boxen sind ELA-Boxen - die an einen Hifi-Verstärker anschließen ist keine besonders gute Idee...

Es gibt die Möglichkeit den 100 Volt-Trafo aus den Boxen auszubauen, ob der Klang dann noch hinhaut ist ne andere Frage.

Peter
.Kallo.
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 26. Aug 2015, 07:50
Muss der Travo denn defenitiv raus? Der von dem ich die Boxen habe hatte diese auch an einem Stereo Verstärker (hat er gesagt). Oder ist das nur Klanglich von Bedeutung?
.Kallo.
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Aug 2015, 08:07
Hab das hier gefunden, verstehe es aber nicht ganz: Bei 100V Technik hat man einige Einschränkungen bzw. Besonderheiten:
- Es ist von der Qualität und Leistung her eher für die Hintergrundberieselung, nicht für eine Hifi-mäßigen Wiedergabe in Originallautstärke. Man wird bei 100 V kaum Hifi-LS der Oberklasse anschließen, kann aber im Prinzip jeden LS verwenden. Wenn man z.B. einen 100 Watt Verstärker einsetzt, dann kann man 10 LS mit je 10 Watt versorgen, oder 1 LS mit 50 Watt und 5 mit je 10 Watt, in beliebigen Kombinationen, nur die Gesamtleistung des Verstärkers sollte man nicht überschreiten. Wenn man z.B. 10 LS anschließen will an einen Verstärker mit 100 Watt, dann können die LS selbst auch z.B. angegeben sein mit 50/70 Watt, sie bekommen dann aber nur 10 Watt und können halt nicht in voller Lautstärke aufgedreht werden.
- Oft werden die LS eingebaut, in die Decke, und sind praktisch unsichtbar.
- Jeder LS kann seine eigene Lautstärkeregelung haben, muß aber nicht.
- Die Anforderungen an die Kabel sind wesentlich geringer als beim direkten Anschluß an einen Verstärker.
- Man kann mit einem Verstärker von 100 Watt z.B. 10 LS betreiben.

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- Es gibt spezielle ELA-Verstärker, die bereits einen 100V Ausgang haben, man kann jedoch fast alle Hifi-Verstärker auch als ELA-Verstärker verwenden.

-
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Es gibt auch LS mit eingebautem Übertrager
- Die Übertrager sind meist einkanalig, ebenso die Lautstärkeregler. Bei Stereo bräuchte man alles doppelt oder als Stereo-Ausführung.
- Im Prinzip kann man jeden LS mit einer eigenen Lautstärkeregelung ausstatten, die keinen Einfluß auf die Lautstärke der anderen LS hat.
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 26. Aug 2015, 08:08
Hallo,

die ELA-Technik basiert auf hohen Spannungen (100 Volt) statt auf hohen Stromstärken wie beim Heim-HiFi, hat den Vorteil, dass man damit das Musiksignal über Hunderte von Metern "transportieren" kann, z.B. Anlagen in Stadien, großen Hallen usw.

Schmeiss die Dinger raus. Die Lautsprecher gab es auch ohne Übertrag (ohne "H") als normale 8 Ohm Boxen.

Siehe auch: http://www.sengpielaudio.com/VorteilDer100VoltTechnik1.pdf

Peter


[Beitrag von 8erberg am 26. Aug 2015, 08:11 bearbeitet]
.Kallo.
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Aug 2015, 08:49
Ok, so etwas habe ich leider noch nie gemacht ! kannst du mir sagen wie das ding aussieht was ich ausbauen muss? Bin leider kein techniker würde mich da aber mal versuchen in der Hoffnung nichts kaputt zu machen (wäre ja schade drum) Ich werde schon mal die Front demontieren und rein schauen ob ich mir das zutraue.
.Kallo.
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 26. Aug 2015, 08:54
Reicht es wenn ich den transistor ausbaue oder muss ich was neu verkabeln?
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 26. Aug 2015, 09:26
Hallo,

das ist ein Trafo, 2 Strippen vom Anschluß an den dran, von dort gehen 2 Strippen an die Freqeunzweiche.

siehe: https://www.conrad.a...BB_00_FB.EPS_150.jpg

Wenn die Kabel vom Anschluß zum Übertrager lang genug sind das Du die dann an die Weiche anschließen kannst (oder vom Überräger zur Weiche) dann ist es ganz einfach.

Vermerk es aber auf der Rückseite der Box mit einem Aufkleber!


Peter


[Beitrag von 8erberg am 26. Aug 2015, 09:27 bearbeitet]
.Kallo.
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 26. Aug 2015, 09:43
Ok, Danke ich werde es versuchen und Bericht erstatten.
DB
Inventar
#10 erstellt: 26. Aug 2015, 13:41

.Kallo. (Beitrag #4) schrieb:
Wenn man z.B. einen 100 Watt Verstärker einsetzt, dann kann man 10 LS mit je 10 Watt versorgen, oder 1 LS mit 50 Watt und 5 mit je 10 Watt, in beliebigen Kombinationen, nur die Gesamtleistung des Verstärkers sollte man nicht überschreiten. Wenn man z.B. 10 LS anschließen will an einen Verstärker mit 100 Watt, dann können die LS selbst auch z.B. angegeben sein mit 50/70 Watt, sie bekommen dann aber nur 10 Watt und können halt nicht in voller Lautstärke aufgedreht werden.

Nicht ganz. Die Lautsprecher entnehmen der 100V-Leitung die Leistung, die auf ihnen angegeben ist.
Das heißt, man kann an einen 100V-Verstärker von 100W z.B. einen Lautsprecher von 1W und einen von 50W anschließen. Bei Vollaussteuerung des Verstärkers wird der 1W-Lautsprecher mit 1W belastet, der 50W-Lautsprecher eben mit 50W. Wenn im Betrieb der 50W-Lautsprecher abgeschaltet wird, ändert sich für den 1W-Lautsprecher nichts: er wird aus dem 100W-Verstärker weiterhin nur 1W entnehmen.

100V-Anlagen gibt es in verschiedener Qualität, von einfachen Exemplaren für Kaufhausberieselung bis hin zu aufwendigen, hochwertigen Gerätschaften.


MfG
DB
8erberg
Inventar
#11 erstellt: 26. Aug 2015, 14:01
Hallo,

ja ELA ist ein interessanter Bereich, K+H gehörte da ja lange Zeit zu den "großen", ebenso Telefunken (in den 60ern haben die noch damit geworben die Beschallungsanlage auf dem Petersplatz in Rom gebaut zu haben) oder auch Philips, die haben sich alle aus dem Geschäft zurückgezogen...

Zur Qualität: wie immer abhängig von den Bauteilen: gute Übertrager und gute Lautsprecher - guter Klang
Bei großen und akustisch anspruchsvollen Räumen wie Kirchen holt man sich da eh Experten.

Peter
.Kallo.
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 14. Sep 2015, 07:37
So nun ist es soweit,
ich habe den Trafo ausgebaut (nein nur still gelegt) nach ein wenig löten war alles io.
Ich habe alles durchprobiert und habe beschlossen noch einen Canton Sub dranzuhängen (untenrum fehlte es ein wenig) Ich muss sagen das die Höhen und Mitten wirklich gut getrennt sind (muss aber den Verstärker noch ein wenig verstellen und neu justieren) klingt Glas klar, geht aber immer noch besser.
Schallplatten klingen (finde ich) extrem gut, so richtig Retro. Ich hatte eine Black sabbath drauf von 71 und mit Augen zu dachte ich, ich wäre mit in der Halle. Und die gehen mal richtig laut ohne zu verzerren.
Ich werde die jetzt erst mal behalten.
Danke für die Tipps
Gruß
Kallo
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