Upgraden, aber was?

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mirador
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Jul 2017, 16:19
Moin Moin,

ich betreibe jetzt seit etlichen Jahren folgendes Setup:

Pro-Ject 1 Xpression mit Ortofon VM Red
Rotel RC-980BX Vorstufe
Rotel RB-960BX Endstufe
Phonar Volume 2 Standlautsprecher

Hörraum hat 16qm und ist Rechteckig, Stereodreieck mit einem Hörabstand von 1,9m liefert ganz passable Ergebnisse.

Ich würde gerne wieder etwas Geld investieren bin mir aber absolut unsicher wo in meiner Kette der Flaschenhals steck. Ich vermute mal die Lautsprecher bin mir aber nicht sicher. Zugespielt wird des
Weiteren über mein Macbook via Airport Express.

Also was denkt ihr?
xutl
Inventar
#2 erstellt: 17. Jul 2017, 16:32
A) Das Brett gehört ersetzt
B) Das ganze Geraffel in einen größeren Raum
C) Wenn immer noch nicht zufrieden (noch zu viel Kohle da...) Raum akkustisch optimieren


PS:
Man(n) könnte natürlich auch mit C) anfangen
mirador
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Jul 2017, 16:35

xutl (Beitrag #2) schrieb:
A) Das Brett gehört ersetzt
.


Brett? Du meinst das hässliche Sideboard? Das gibts schon länger nicht mehr B ist leider keine Option und an C arbeite ich. Gibt bald erstmal wieder nen Teppichboden.
Jupiter_1
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 17. Jul 2017, 16:38
Den größten Nutzen mit geringsten Kosten hast du mit raumakustischen Maßnahmen.
Zum Beispiel mit einem Deckensegel aus Basotect 10 cm stark mit einem Abstand von 5 bis 10 cm von der Decke.
In deinemZimmer würde ein Deckensegel 2x2 m schon einen enormen klanglichen Zugewinn bringen.

Gruß
dejavu1712
Inventar
#5 erstellt: 17. Jul 2017, 16:40
Mit den passenden LS kann man erfahrungsgemäß den aller größten Schritt nach vorne machen.

Raum Akustische Maßnahmen (und/oder) in Verbindung mit einem DSP können das klangliche
Ergebnis ebenfalls wesentlich verbessern, zu guter letzt geht auch sicherlich noch was beim PS.

Daher würde ich persönlich auch bei den LS anfangen und einfach mal verschiedene Modelle
(Kompakt, Aktiv, 2.1 usw.) Probe hören, am besten natürlich in den eigenen vier Wänden.

Die Raumgröße halte ich nicht für Problematisch, sofern man die LS passend dazu auswählt und
vernünftig aufstellt, den Hörabstand könnte man sogar noch etwas verkleinern, Stichwort Nahfeld.

Wie hoch ist denn das Budget für das Upgrate?
mirador
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 17. Jul 2017, 16:48

dejavu1712 (Beitrag #5) schrieb:

Wie hoch ist denn das Budget für das Upgrate?


Max 2000,- Euro. Würde aber vermutlich aufgrund der Raumgröße eher zu Regallautsprechern tendieren.
mirador
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 17. Jul 2017, 16:52

Jupiter_1 (Beitrag #4) schrieb:

In deinemZimmer würde ein Deckensegel 2x2 m schon einen enormen klanglichen Zugewinn bringen.
Gruß


Das werde ich direkt mal in Angriff nehmen, kann ja nicht die Welt kosten. Danke für den Tip.
xutl
Inventar
#8 erstellt: 17. Jul 2017, 17:26

mirador (Beitrag #3) schrieb:
...Brett? Du meinst das hässliche Sideboard?...

NÖ!
Den Pro-Ject
mirador
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 17. Jul 2017, 17:33
[quote="xutl (Beitrag #8)"
NÖ!
Den Pro-Ject :D[/quote]

Ach komm... so schlecht ist der auch nicht
xutl
Inventar
#10 erstellt: 17. Jul 2017, 17:42
Geschmacksache
Aber durch die nicht vorhandene "Federung" sind die Bretter halt empfänglich für Impulse von außen (laufen, zu laute Musik, ...,..), sprich aufstellungskritisch, selbst wenn sie mit Schwerlastdübeln an der Betonwand festgetackert wurden.
Damit sind sie das erste, was ICH ändern würde.

Nicht umsonst hat man früher z.B. Subchassis gebaut.

Derartige Einbauten sind von der Buchhaltung wegoptimiert worden.
Die Marketingfuzzis wurden gebeten, eine Erklärung zu liefern, die optimalerweise auch noch eine Preiserhöhung für weniger Ware rechtfertigt
13mart
Stammgast
#11 erstellt: 17. Jul 2017, 17:43

mirador (Beitrag #9) schrieb:

Ach komm... so schlecht ist der auch nicht ;)


Qualitätssteigerungen im Analog-Bereich kosten Geld
und sind eindeutig hörbar. Dein Modell ist bessere Holz-
klasse, sorry für die Deutlichkeit.

Gruß Mart
mirador
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 17. Jul 2017, 18:34

13mart (Beitrag #11) schrieb:


Qualitätssteigerungen im Analog-Bereich kosten Geld
und sind eindeutig hörbar. Dein Modell ist bessere Holz-
klasse, sorry für die Deutlichkeit.

Gruß Mart


Kein Problem. Ich bin ehrlich gesagt zufrieden damit, hab zum Glück aber auch keine Vergleiche
dejavu1712
Inventar
#13 erstellt: 17. Jul 2017, 18:43
Ich hatte ja geschrieben, das beim PS sicherlich noch was geht, das größere Potenzial, vor allem
bezogen auf das Budget, hat man aber bei einem LS Tausch und mit akustischen Maßnahmen.

Ich kenne die Phonar Volume 2 zwar nicht, aber mit 2000€ sollte sich schon eine deutliche Verbesserung erzielen lassen.

Ich würde die Auswahl nicht nur auf passive Kompakte beschränken....
mirador
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 17. Jul 2017, 18:50

dejavu1712 (Beitrag #13) schrieb:


Ich kenne die Phonar Volume 2 zwar nicht, aber mit 2000€ sollte sich schon eine deutliche Verbesserung erzielen lassen.

Ich würde die Auswahl nicht nur auf passive Kompakte beschränken....



War nach der Arbeit kurz bei Hifi Klubben und hab mir die Dali Rubicon 2 angeschaut bzw. gehört und war geneigt mir die mal mit nach Hause zu nehmen.


[Beitrag von mirador am 17. Jul 2017, 18:51 bearbeitet]
harvensaenger
Stammgast
#15 erstellt: 17. Jul 2017, 18:55
Na ja,so schlecht sind die Lautsprecher doch gar nicht zumal der Raum ja recht klein ist, ich würde mir erstmal den TA vorknöpfen wenn der Dreher Rumpelfrei läuft (tun sie ja nicht alle ) und man viel Platten hört. ggf.mal ein 2M Black drunterschnallen.
den Unterschied wird man auf jeden fall hören.
Plankton
Inventar
#16 erstellt: 17. Jul 2017, 19:08
Ich rate dazu sich mit Einmeßsystem zu beschäftigen.
Jupiter_1
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 17. Jul 2017, 20:28
Hallo Mirador,
Wenn es dir mit dem Deckensegel ernst ist dann hole dir von einer Schreinerei Holzrahmen 60x50 mm gehobelt.
Die,gibt es bis zu drei Meter Länge.
Wenn du diese als Rahmen mit ca 130 cm breite verschraubst, Länge so wie es dir passt kannst du aus dem Baumarkt Rundstäbe mit 10 mm Durchmesser als Verstrebung nehmen.
Mit einem 10 mm Bohrer Bohrst du in den Rahmen Löcher in die du die Rundhölzer einsteckst.
Abstand so wählen das du Basotect das du als Reste bestellen kannst auflegst.
130 cm Breite deshalb damit du Akustikstoff, von unten Tackern kannst diesen gibt es als 150 cm Breite.
Zum befestigen nimmst du Rundhacken mit Öffnung. Auch aus dem Baumarkt (Hornbach ) in verschiedenen Längen.
4 St pro Rahmen an der Decke 4 St direkt gegenüber im Holzrahmen,
So kannst du dann den fertigen Rahmen direkt in die Deckenhacken einführen.

Damit senkst du sehr stark den Nachhall.
Die Bühnentiefe und Ortung der Instrument gewinnt.

Falls du dann noch ein DSP ( Acourate) verwenden würdest, die Musik als Datei auf eine Synology NAS ( neu 300€ + 100€ Fetsplatte) ablegst und einen Streamer verwendest machst du mit deiner vorhanden Anlage einen richtig großen Schritt nach vorne.

Streamer Eventuell einen Linn Majik ( gebraucht für ca 1000)

Streamer und DSP wäre der nächste Schritt.

Deckensegel ist quasi Pflicht.
Alles für ca 2000€ machbar.

Gruß
raindancer
Inventar
#18 erstellt: 20. Jul 2017, 21:24
Lautsprecher und Amps behalten, die sind wirklich gut. Du könntest für dein Geld einen anderen, aber nicht unbedingt besseren Klang bei Tausch dieser Komponenten erzielen.

Aber den Tonabnehmer mindestens aufrüsten mit der Nadel vom VM Silver, das ist jetzt noch nicht soviel Kohle wie ein 2M Black. Dann den Plattenspieler auf eine Wandhalterung stellen, falls noch nicht gegeben.

Zur Raumakustik: Wichtig ist m.E. die Möblierung der Ecken mit Plattenregal o.ä. Dann einen Teppich vor die Lautsprecher bis zum Hörplatz legen. Den Hörabstand find ich ok, wenns weniger wird hört man die einzelnen Chassis, die Homogenität ist futsch.

aloa raindancer
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