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Subwoofer an Rotel RC-1590

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Beitrag
Tornado
Stammgast
#1 erstellt: 15. Mrz 2016, 17:35
Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken, mir einen Subwoofer zuzulegen. Anschließen möchte ich diesen an den Rotel-Vorverstärker RC-1590. Dieser hat 2 Subwoofer-Anschlüsse. So weit, so gut, aber wo stelle ich die Übergangsfrequenz ein? Ich muss doch die Hauptlautsprecher entlasten, z.B. unterhalb 60 oder 80 Hz abtrennen. Ich finde dazu nichts im Handbuch oder bin ich einfach blind?

Und wenn das (in dieser Klasse) nicht geht, was soll ich dann mit den Anschlüssen?
Zarak
Inventar
#2 erstellt: 15. Mrz 2016, 18:17
Das ist doch ne Stereo Vorstufe, glaub nicht, daß die das kann.

Der Sub wird voll mitlaufen, ebenso die Fronts.
Highente
Inventar
#3 erstellt: 15. Mrz 2016, 18:32
Ein aktiver Subwoofer hat ja eine eigene Klangregelung, da kannst du schon einiges einstellen. Die Lautsprecher bekommen aber wie bisher das volle Signal.
Tornado
Stammgast
#4 erstellt: 15. Mrz 2016, 20:33

Die Lautsprecher bekommen aber wie bisher das volle Signal.


Ich dachte immer, das genau das vermieden werden sollte, wegen Phasenverschiebungen und Interferenzen.
Zarak
Inventar
#5 erstellt: 15. Mrz 2016, 21:28
Bei Stereo-Geräten (Vorstufen und Vollverstärkern) ist das gewöhnlich alles nicht mit an Bord. (bis auf ein paar wenige Ausnahmen, glaube ich)

Ohne zusätzliche Elektronik / Software spielt da munter alles "durcheinander".

Ich vermute, daß die Option Sub pre out da einfach als Rumpelkiste für's HK oder Ergänzung für basschwache Kompakt LS mit drauf gepackt wird.
(über die Akustik muß man sich dann selber Gedanken machen)

Ist eigentlich sehr schade, denn ich hätte auch viel lieber ein Stereogerät, welches den Sub managed und alles einmißt, aber die gibt's nahezu gar nicht.

Gruß
Tornado
Stammgast
#6 erstellt: 16. Mrz 2016, 08:39

Ich vermute, daß die Option Sub pre out da einfach als Rumpelkiste für's HK oder Ergänzung für basschwache Kompakt LS mit drauf gepackt wird.
(über die Akustik muß man sich dann selber Gedanken machen)

Und das bei einem Gerät, das vom Hersteller so beworben wird:

Für Musikenthusiasten, die keine Kompromisse akzeptieren, ist der RC-1590 Vorverstärker eine Referenz und eine Klasse für sich.

Hm, für mich wäre das ein ziemlicher Kompromiss.
Passat
Moderator
#7 erstellt: 16. Mrz 2016, 11:01
Sogut wie kein Stereogerät hat eine Weiche für die Hauptlautsprecher eingebaut.
Und nur die allerwenigsten eine für den Subausgang, sofern vorhanden.
I.d.R. ist der Subausgang nur ein ungefilterter Mono Pre-Out.

Grüße
Roman
Dadof3
Inventar
#8 erstellt: 16. Mrz 2016, 23:00
Bei Analoggeräten ist den Herstellern eine vernünftige Frequenzweiche für den Subwooferbetrieb zu teuer, eine simple Cinchbuchse für 1,80 € ist das höchste der Gefühle... Was will man auch erwarten für 1700 €?

Praktisch bleibt nur entweder ein AVR oder ein aus den USA importierter MiniDSP 2x4 HD. (Demnächst auch mit Dirac Live erhältlich )
Passat
Moderator
#9 erstellt: 16. Mrz 2016, 23:17
Oder man nimmt eine uralte Proton AP-1000.

Die hat 3 Pre-Out Paare:
1. Fullrange
2. Subwoofer
3. High-Pass

Die Trennfrequenz lässt sich allerdings nur zwischen 75 Hz und 150 Hz umschalten.

Grüße
Roman
thewas
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 17. Mrz 2016, 10:44
Sowas gibt es en Masse im Pro Bereich neu für kleines Geld, wenige davon sogar mit Cinch statt den dort üblichen XLR Buchsen, exemplarisch http://www.idealo.de...-img-stage-line.html


[Beitrag von thewas am 17. Mrz 2016, 10:45 bearbeitet]
Passat
Moderator
#11 erstellt: 17. Mrz 2016, 10:45
Das sind aber nur Frequenzweichen und keine vollwertigen Vorverstärker.

Grüße
Roman
thewas
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 17. Mrz 2016, 10:59
Das ist richtig, kann man aber nach dem Vorverstärker anschließen oder sich stattdessen ein Lautstärkeregelungs/Quellenumschalterkistchen noch holen.
Mine1003
Stammgast
#13 erstellt: 17. Mrz 2016, 22:44
MiniDSP gibt es auch hier, ich besitze selber einen, um dasselbe Problem zu lösen. Echt zu empfehlen, wirklich gut zu bedienen. Ich habs hier gekauft: http://www.oaudio.de/MiniDSP/miniDSP-2x4-Boxed.html

Lg
Jannes
Master_J
Inventar
#14 erstellt: 19. Mrz 2016, 08:22
Das wären dann die pragmatischen Pro-Lösungen, die ich auch wählen würde.

Wenn es aber in die Kategorie "Rotel ersetzen" gehen soll, dann eher so:
http://www.nubert.de/nucontrol/p2153/?category=225

Gruss
Jochen
Tornado
Stammgast
#15 erstellt: 20. Mrz 2016, 20:03
Nein, ich möchte auf keinen Fall den Rotel-Vorverstärker ersetzen, zumal ich eine komplette Rotel-Anlage habe. Auch scheint es mir, als hätte das Nubert-Teil keinen Phonovoverstärker. Irgendwie fehlt immer etwas ...

Interessanter finde ich die Frequenzweichen aus dem Studiobereich. Allerdings sind bei mir XLR-Anschlüsse Pflicht. Ich verstehe eh nicht, warum diese bei HiFi-Geräten Mangelware sind. Gerade bei einem Subwoofer sind sie sinnvoll, da ja nicht das volle Line-Out-Signal übertragen wird, sondern ein viel kleineres Signal. Da kann dann schnell ein kleiner Brumm einstreuen. Und ich weiß, von was ich rede. Ich hatte mal ein 30m-Mikrofonkabel und da hat absolut nichts gebrummt, und dann kommt mein Sohnemann und schließt ein Billig-Mikro unsymmetrisch mit einem nur 3m langen Kabel an und es hat deutlich gebrummt.

PS: Gerade gesehen, der Subwoofer, den ich im Auge hatte, hat natürlich kein XLR-Anschluss. Wie sagte ich bereits: Irgendwie fehlt immer etwas ...

Und falls es jemand interessiert, was ich vorhabe/vorhatte:

Ich spiele/spielte mit dem Gedanken, meinen Partyraum etwas umzugestalten. Eine Idee ist, dass meine Anlage verschwindet und ich zum Musikhören eine Wurlitzer-Musikbox hinstelle. Meine Partylautsprecher (Klipsch RF-7 II) kämen dann ins Wohnzimmer und würden meine Canton-RCLs ablösen. Nur bin ich diesen enorm tiefen Bass gewöhnt, den diese Lautsprecher nicht ganz bringen. Also noch einen Subwoofer hingestellt ...
Zarak
Inventar
#16 erstellt: 20. Mrz 2016, 20:45
Ich bin da ganz bei dir - mir geht's nämlich genau so.

Hab grad meinen Rotel RA 1570 verkauft - eigentlich ein super Gerät, aber mit hat die Einmessfunktion und eine Loudness Schaltung gefehlt.

Nun bin ich notgedrungen bei einem AV Receiver gelandet - eigentlich das Letzte, was ich wollte, da ich auch nur Stereo höre...

aber wie hast du so richtig gesagt: "irgendwas fehlt immer"

(zumind. bei Stereogeräten)


Gruß
Stephan.M.
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 20. Mrz 2016, 23:49
Hallo,

auch wenn der Rotel bleibt, an der Stelle trotzdem der Hinweis, dass der Arcam SR 250 und der NAD C390dd das können. Ich hatte nämlich erst kürzlich ein ähnliches Thema. Die Nubert Vor-/Endkombi ist auch interessant.

Gruß

Stephan
Dadof3
Inventar
#18 erstellt: 21. Mrz 2016, 00:10

Tornado (Beitrag #15) schrieb:
Auch scheint es mir, als hätte das Nubert-Teil keinen Phonovoverstärker. Irgendwie fehlt immer etwas ...

Einen Phonoentzerrer kann man auch problemlos separat kaufen.


Allerdings sind bei mir XLR-Anschlüsse Pflicht. Ich verstehe eh nicht, warum diese bei HiFi-Geräten Mangelware sind. Gerade bei einem Subwoofer sind sie sinnvoll, da ja nicht das volle Line-Out-Signal übertragen wird, sondern ein viel kleineres Signal. Da kann dann schnell ein kleiner Brumm einstreuen.

Das Subwoofer-Signal ist nicht "kleiner". Es hat die volle Amplitude, nur einen eingeschränkten Frequenzbereich. Millionen Menschen betreiben ihren Subwoofer per Cinch - Brummen ist äußerst selten.

XLR ist nicht gleichzusetzen mit symmetrische Übertragung, und die symmetrische Übertragung schützt auch nicht vor Brummschleifen, sondern nur vor externen Störeinflüssen auf den Kabelweg. Diese sind im Home-Hifi aufgrund der dort sehr kurzen Kabel aber nahezu irrelevant.

Die Symmetrierung erfordert zusätzliche Komponenten und Signalverarbeitung mit potenzieller Klangverschlechterung.


Und ich weiß, von was ich rede. Ich hatte mal ein 30m-Mikrofonkabel und da hat absolut nichts gebrummt, und dann kommt mein Sohnemann und schließt ein Billig-Mikro unsymmetrisch mit einem nur 3m langen Kabel an und es hat deutlich gebrummt.

Mikrofone haben vergleichsweise winzige Ströme und die Signale sind daher viel empfindlicher gegenüber Störungen. Zudem ist fraglich, ob eine Symmetrierung das Problem gelöst hätte, denn Brummen hat meist andere Ursachen.
Tornado
Stammgast
#19 erstellt: 21. Mrz 2016, 06:52

Das Subwoofer-Signal ist nicht "kleiner". Es hat die volle Amplitude, nur einen eingeschränkten Frequenzbereich. Millionen Menschen betreiben ihren Subwoofer per Cinch - Brummen ist äußerst selten.


Dann verstehe ich etwas nicht. Wenn das Signal die volle Amplitude hätte, wäre der Subwoofer ja immer am, bzw. über seinem Limit. Ist es nicht so, dass das Signal in Abhängigkeit des Lautstärkereglers sehr wohl heruntergeregelt ist?
Dadof3
Inventar
#20 erstellt: 21. Mrz 2016, 08:36
Ja sicher, aber das gilt für die Hauptlautsprecher ja genau so.

Ich glaube, ich verstehe jetzt, was du meinst, wenn die anderen Lautsprecher passiv sind, kommt dort so eine Signalübertragung nicht vor. Ich habe das auf Aktivlautsprecher, Vor-/Endstufen-Verbindungen usw. bezogen - eben dort, wo überhaupt Niedrigpegel verwendet werden.
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